## Epochal
B: Inflation, Milliarden für Krieg - Wir stehen heute in einer völlig neuen Auseinandersetzung zwischen Kapital und Lohnabhängigen.
Wie zeigt sich das in den Streiks?
Die Vivantes Töchter (das sind Wirtschaftsbetriebe und ausgegründete Krankengymnasten) , haben disipliniert gestreikt und sich das selbst beigebracht
Die vivantes geschäftsführung verhandelte nicht und machte keine Angebote und die Tarifkommussionsmitglieder wurden verachtet und beleidigt, (persönlich menschlich vernichtet).
Nach dreißig Tagen Streik bei Vivantes wurde dann klar: Die Geschäftsführung kann nichts anbieten, weil sie kein Geld hat. (Bewusstsein): Und die (wir?) Lohnabhängige haben das erkannt - Nach vierzig Tagen waren sie (wir?) erfolgreich.
Dasselbe im Streik um Personalbe,essung. Unsere Verteterin musste heulen so sehr wurde ihr alles abgesprochen jede fachlich und menschlich Eignung. Das war die Personalchefin von Vivantes, dass ist aber immer gleich, egal wieviel man höher kommt, bis in den Bundestag.
Es stimmt nicht dass die Tarifkommission verrärt wie einige radikallinke sagen. Die Tk verantowrtet kompromisse und würde sich selbst gerne irgendwo beschweren.
De Streit leigt nicht zwischen Gewerkschaft und Mitgleideren sondern noch zwischen Jusristen und Gewerkschaft.
Und das fühlt sich nun genauso an: Krieg - Inflation -Wirtschaftskrise. Und immer persönliche Vernichtung.
(meine Übersetzung wie folgt/BK):
Völlig neu ist heutzutage auch folgendes: Die Kapitalseite, die Bourgeosie ist von Pleitewellen bedroht.
Die kleinen Unternehmer, sind den supranationalen nicht gewachsen.
Sie gehen deswegen an die Beschäftigunge-Verträge, und brechen sie auf. Das betrifft ebenso alle Einzel-Verträge, den Arbeitsvertag.
B: Wie reagieren die Kollegen aus Deiner Erfahrung auf die Zuspitzung der Wirtschaftskrise?
Die Lohnabhängige fordern bewusster als vor einigen Jahren. Es fordern mehr Lohnabhängige. Sie spüren und wissen, worum es geht.
Es geht auch um Gestaltung der Arbeit, ein Arbeiter schafft etwas, und wie er das macht will er selbst regeln.
Arbeit ist nicht nur eine Ware zum Tausch wie bei MArx
2 Jahre, das ist vielen Kollegen einfach zu viel bei der galoppierenden Inflation!_
sie leben vom Dispokredit.
Und noch eins: Es gibt keinen Haftungsausschluß für eine vom Staat herbeigeführte Herzmuskelentzündung.
Ein Arbeiter verkauft sich nicht für nicht erfüllbare Bedingungen.
Beschäftigungsanspruch. Arbeit ist keine bloße Ware (Marx).
Keine Freistellung für Lohn.
Austauschvertrag - Vertragstheorie mehr als Verkauf der Arbeitskraft (Marx) - Eingliederungstheorie ein personenrechtliches Gemeinschaftsverhältnis.
B: Was ist damit gemeint?
… (Loch)
(**ändern?: Bourgeosie, Kapital/allmähliche Verändernung von der 2-Jahre-langen Verarsche hin zu heutiger Kampfbereitschaft zeigen oder ansprechen)
## Tarifkampf/Tarifforderung
(BK: Vorschlag: rausnehmen, Zeit sparen, einzelne (grün markierte) Gedanken nach hinten**)**
Der Streik ging um die Rückführung in den Tarifvertrag öffentlicher Dienst und damit um eine ausreichende Bazahlung.
Es war der Streik der Wirtschaftsbetriebe und ausgegründeten schlechtergestellten Krankengymnasten.
Es war 2021 ein Streik für sozialen Ausgleich in der Stadt Berlin mit dem Streik um Personalbemessung.
Zeitgleich gab es mit Coronamassnahmen einen Angriff auf alle alternativen Heilberufe. Das wollten die Grünen schon lange.
Sozialabbau geschieht auch und gerade in Rente und Krankenversicherung. (Junge und Kranke und Alte werden um Leben und Gesundheit gebracht. Die Kollegen sehen das.)
Die Personalbemessung wird derzeit Streikthema bei Ärzten und Lehrern.
Das ist vom Charakter her alledings politisch. Aber 2015 wurde festgestellt. dass es tariflich regelbar ist.
In Deutschland gilt für legale Streiks:
Eine Gewerkschaft muss zum Streik aufrufen
er beinhaltet die Ausgstaltung konkreter Arbeitsbedingungen (tariflich regelbarer Ziele)
er darf sich nicht ohne Tarfverhandlungen solidarisieren. EWG
muss die Friedenspflicht beachten. CFM
Prekäre Beschäftigung ohne Rechtsanspruch ohne ausreichendes Gehalt (Hausfrauisierung) ist ein Teufelskreislauf aus mangelnder Anerkennung, aus zu erfüllenden Anforderungen (Deutschkurs, Spritze, ) aus unterschlagenem Gehalt und aus keiner gewerkschaftlichen Vertretung.
Es gibt das (Pseudo-)Argument:
Es könnte noch schlimmer kommen. Das ist unsinnig und es hieße:
Sei dankbar einen Job zu finden und sei dankbar ausgebeutet zu werden
Es gibt neue Möglichkeiten der Neoliberalisierung Home Office, Zeit- Terminarbeit via Apps , Vernichtung des Mittelstands durch vorgebliche Hilfsversprechen , Befristung, Probezeit, Leistungsorientierung (Zielvereinbarung, Boni) s…, eine schleichende Entwertung und Entlassung.
Themen Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, Mutterschutz, Arbeitszeit.
## Erfahrung/ Streikbereitschaft
B: Du hast die Streiks im Gesundheitsbereich erlebt, was hat dich besonders beeindruckt?
(Lö:Zeit gewinnen: Diesen vom DGB verbotenen zuerst!)
Der Streik bei Vivantes Töchtern um Anhebung an den Mindeslohn und Rückführung und Angleichung an den Tarifvertrag öffentlicher Dienst, der war erfolgreich nach 40 Tagen
(Lö:Zeit gewinnen: in der Umsetzung hapert es noch. Andere Berliner schauen darauf. Das war ein gemeinsamer Streik mit dem medizinischen Personal, und den Krankenschwestern im Krankenhaus.)
Der war in der Phase des Warnstreiks beinahe wild weil er per einstweiliger Verfügung verboten wurde. (wie seit dem nationalsozislistischen Juristen Hans Carl Nipperdey bis heute jeder Streik unternehmensfreundlich verboten werden kann oder schadensersatzpflichtig gemacht werden kann.)
Her Nipperdey ist auch für das Persönlichkeitsrecht zuständig.
Es gab den Streik um Personalbemessung der erfolgreich war. Im Krankenhausbereich in Berlin ging nichts mehr,
9000 Betten wurden bestreikt.
Ich fragte einen leitdenden Arzt warum er die Stationen im Notdienst volllegt , er erwiderte, er könne in Berlin keine Patienten verlegen alle in Frage kommendem Betten waren nämlich bestreikt.
Es waren jetzt im ver.di-Streik 500.000 Gewerkschaftsmitgliedeer aktiv, die Streikbeteiligung ist erfreulich gut, doppelt so groß wie vorher. Meist sind Streiks heute sehr kleinteilig.
Die Arbeitgeber und die angepaßten Medien reden es natürlich schlecht.
Aber die Diskussionen unter den Mitgliedern zu Lohnforderungen und sozialem Ausgleich sind entschlossen, breit, vielfältig und gut.
## Wünsche
B: Was war dir persönlich in den erlebten Streiks besonders wichtig?
Von 200 ungeimpften Kolleginnen habe ich immer wieder gehört: Sie wollen und verlangen
B: Was meinen sie damit?
Ein übles Beispiel: Die Gewerkschaft sagte nichts als ihre Mitglieder in Magdeburg, vom
Gesundheitsminister beleidigt weren und er sagt: , Sie haben nichts beigetragen.
(Loch): … (Inhalt der Beleidigung erzählen)
Es geht um die lange Zeit der Difarmierung trotz hoher Leistung, um die Zeit der Erpressung mit der “einrichtungsbezogenen Impfpflicht” … Es geht um die spalterisch angelegte Coronaprämie die nie gerecht sein konnte, es geht um die persönliche Vernichtung. wie
Die Gewerkschaft hat vielleicht Angst, dass der Streik zu groß wird.
## Ergebnis
B: Wie faßt Du die Streikerfahrungen zusammen?
Wenn wir nichts tun dann bleibt die finanzielle Lage so beschissen wie sie ist, und wird eher noch beschissener.
Ich denke das ist uns allen klar.
Wir haben eine Forderung gestellt, daß uns entlastet. 500 und 10.5%
Und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Denn das Ergebnis hat endlich gegen die bisher wiederkehrenden sehr schlechten Abschlüsse durch die ver.di-Führung eine Wende gebracht. (ein besonders negatives Beispiel war der Poststreik 2019 und 2022)
Also: Man bekommt nichts geschenkt im Leben. Und etwas Überforderung wird uns nicht umbringen.
Es gibt das (Pseudo-)Argument:
Es könnte noch schlimmer kommen. Das ist unsinnig und es hieße:
Sei dankbar einen Job zu finden und sei dankbar ausgebeutet zu werden
Wir fordern, weil wir nicht bitten oder betteln und wir stehlen nicht. Und wir sind keine Lumpen.
Wir streiken für den Sozialaufbau. Und gegen die Kriegs- und Krisenausgaben!
Ich bin bereit dafür zu kämpfen.
Es lohnt sich.
B: Vielen Dank für das Interview und für Deine Arbeit im Streik - sie nützt uns allen, Danke!
1022 Wörter
### Ergebnis unter Inflation
Basisdemokratie wird auch top down gefordert (Loch: Wie äußert sich das konkret?)
Die unteren Lohngruppen bekommen bis zu 13,4 Prozent, im Schnitt sind es 11,4 Prozent.
Die Laufzeit ist zu spät zu Ende. 2 Jahre, das ist vielen Kollegen einfach zu viel bei der galoppierenden Inflation!
Es gibt mehr als nur einen Inflationsausgleich und Einmalzahlung. Die Entscheidung wird nach der Mitgliederbefragung gefällt.