Aus dem Hoffmeister: Emanation, lat. ,Ausfluß‘, das Hervorgehen aller Dinge aus dem °Einen, und zwar so, daß das Eine das Vollkommene ist und bleibt und das Hervorgegangene mit zunehmender Entfernung von dem Einen immer unvollkommener wird (während bei der *Evolution aus Unvollkommenem Vollkommeneres entsteht). Das Emanationssystem steht im Gegensatz zur Annahme einer einmaligen °Schöpfung ; es beruht auf dem Grundsatz *ex nihilo nihil fit, widerspricht aber auch der Annahme einer ewigen Materie, qu der ein schöpferischer Geist (°Demiurg) nur ordnend hinzutritt. Das E. ist *Monismus oder *Panentheismus. Emanatistisch, d.h. der Vorstellung der E, entsprechend, ist das Denken schon in der ind. (*Atman, °Brahman), bes. aber in der spatgriech. Philosophie: Bei Plotin (Enn. V 1 und 2; III 8, 10 u..), den Neuplatonikern und Gnostikern gehen alle Wesen mit innerer Notwendigkeit und in bestimmter Stufenfolge aus dem Einen, der °Fiille (*Pleroma), dem *Abgrund durch »Ausstrahlen«, »Uberfließen« usw. hervor, ohne da das Eine an Substanz verliert. Nachhaltige Wirkung übte diese Lehre bes. bei Joh. Scotus Eriugena, Meister Eckhart, J. Böhme und Leibniz (Monad. § 47). In der mittelalterlichen Religionsphilosophie bez. E. zeitweise jede göttliche Offenbarung; der E. (bei Meister Eckhardt uzflus, bei Nik. v. Cues *explicatio) entspricht die Rückkehr (wyderflos, complicatio) der Schöpfung in Gott. Beides geschieht durch das Wort, den °Logos im Johanneischen Sinn. compact Valentin Pluder, Andreas Spahn: Emanation (von lat. emanare = ausstromen), besonders in der neuplato_ nischen Philosophie das Hervorgehen - aller Dinge aus dem unverander- lichen, vollkommenen, gottlichen ' Einen. Bei ~Plotin läuft die E. über » mehrere Stufen ausgehend von dem - göttlichen Hen (griech. das Eine) über ; den —Nous zur —Seele und schließ> lich zur körperlichen Welt. Weitere Emanationstheoretiker sind u. a. - Johann Scotus Eriugena, Giordano > Bruno und -—Spinoza. Während [| Emanationslehren in Richtung | —Pantheismus tendieren, vertritt die * altkirchliche Theologie im Gegen- satz dazu die Auffassung einer + Schöpfung aus dem Nichts (—creatio | ex nihilo). [gimmick:yuml]((These)>(Antithese)(Synthese)<(Antithese)(These)<(Antithese)(Synthese)<(These)) ``` XXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX XX Synthese X X XX XX XX XXXXXXXXXX XXXXXXXX XXX XXX XXXX X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X XXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX X X XX XX X XX X X X XX XX These X XXXXXXXXXXXXX X Antithese XX XX XX X X XX XX XXXX XXX X XXXXXXXXXXX X X XXXXX XXX XXXXXXXXXXXX X ``` ``` XXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX XX TRAUM X X XX XX XX XXXXXXXXXX XXXXXXXX XXX XXX XXXX X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X XXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX X X XX XX X XX X X X XX XX ERFAHRUNG X XXXXXXXXXXXXX X THEATER XX XX XX X X XX XX XXXX XXX X XXXXXXXXXXX X X XXXXX XXX XXXXXXXXXXXX X ``` ``` XXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX XX AUFHEBEN X X XX XX XX XXXXXXXXXX XXXXXXXX XXX XXX XXXX X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X XXXXXXXXXXXXXXXXXX XXXXXXXXXXXXXXXXXXXX XX XX X X XX XX X XX X X X XX XX AUFHEBEN X XXXXXXXXXXXXX X AUFHEBEN XX XX XX X X XX XX XXXX XXX X XXXXXXXXXXX X X XXXXX XXX XXXXXXXXXXXX X ```