Sulh ≠ Eike ≠ Nameh dexterhttps://www.blogger.com/profile/12344445007661824277 2020-02-14T23:03:55.189+01:00 Alles, 1 Literatur=Betrieb

(Garou: Und wenn sie es nicht waren, macht sich jeder, der sich durch Schmidt beleidigt fühlt, erweckt wurde, verdächtig. Und wer ist das heute nicht wieder? Sie, Sie Publikum, der keine Ahnung vom grossen Meister Arno Schmidt hat, mit Ihrem postliberalen Notabitur. Jeder außer mir, Dr. Garou und Hurry Heike!) 
Heike: Und was macht 1 Herr Rien, die Null, er setzt auf Gott die Wahrheit, im Lotto, zum Beispiel, 1, 11, 12, 21, 19, 14, und verliert, dieser teuflische Berufsschreiber wurde instrumentalisiert. Und natürlich wollte er verlieren. Also keiner der Verdächtigen Hochkulturklassiker und einige ihrer Bewunderer und gut Schreibenden, macht sich verdächtig, die versagen wunschlos unglücklich. Nur keine Verantwortung übernehmen für Schmidts geschändete Biographie, wie er sagt, ja das ists. Liederlich ist das.

Dr. Garou: Wer war es jetzt doch? 
Hurry Heike: Was denn jetzt schon wieder?
Garou: Das Dreikörperproblem ebenso.
Heike: Liebe eine Erleuchtung und Erweckung, Glossolalalie, wüstes Stöhnen, Sprachzerstörung, voraufklärerische Einheit von Verstand und Gefühl,
Voltaire: Ich habe niemals vorgegeben Dienstmägde und
Stallknechte Schuster aufzuklären, das überlasse ich den Aposteln.Garou: Nun da haben wir die Kantsche Kosmologie, in der etwas statt Gott ist, in der Schönheit die Gesetze ausmacht. Wahrheit, Sinn für Schönheit:
(Das wusste Kepler schon, meinte Garou, dass das Dunkel auf die Endlichkeit des Universums hinweist. Und sei die Zeit endlich. Hatten wir nicht die Lösung, jetzt ein Paradox?
Astrophysiker Harald Lesch schwafelt, folgert Hurry Heike Holmes, dann angesichts des Roten Riesensterns Beteigeuze, der bald im Vorgarten mit unserer Fuchszucht, denn wir adoptieren alle Hähnchenkücken und lassen die Gartentür offen, also Lesch schwafelt von nicht interagierenden Neutrinos, korrekt, bis die Dichte groß genug ist, aber das bestimmen die auf den Staat studierten Physiker. Neutrinos!)
Astronom Olbers tritt aus Wald und Gezwitscher: Mein Paradoxon: führt zu einer Kosmologie.
Bild
"Damit sind wir beim Wald: Wir sehen tief im Wald vor lauter Bäumen den Horizont nicht mehr.
Wohin auch immer man blickt – überall nur Bäume (die in diesem Beispiel für Sterne stehen). Kurz und gut: Der Nachthimmel müsste also eigentlich strahlend weiß sein.
Aber wie wir alle wissen, ist das mit dem Nachthimmel nicht so. Da sind nicht überall Sterne, sondern an vielen Stellen ist er dunkel. Das nennt man das Olberssche Paradoxon. Lange grübelten auch andere Astronomen über diesen Widerspruch.
Bild
Des Rätsels Lösung: Selbst wenn das Universum unendlich ist und es darin unendlich viele Sterne gibt, die hell wie unsere Sonne strahlen – das Licht vieler dieser Sterne wäre noch nicht bei uns angekommen.
Denn Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km in 1 Sekunde. Und manche Sterne sind so weit entfernt, dass ihr Licht noch zu uns unterwegs ist. Außerdem weiß man inzwischen, dass Sterne nicht ewig brennen: Wenn sie ihren Brennstoff verbraucht haben, erlöschen sie.
Und noch etwas kommt hinzu: Das Universum dehnt sich aus, ferne Galaxien entfernen sich immer weiter von uns und dadurch wird ihr Licht in die Länge gezogen: So wie bei einem hupenden Auto der Ton tiefer wird, wenn es sich von uns entfernt.
Klar, Sterne hupen nicht. Aber beim Sternenlicht führt das dazu, dass das Licht langwelliger wird (Rotverschiebung) – im Extremfall so langwellig, dass wir es nicht mehr sehen können. Fazit: Sie sehen, dass Sie nichts sehen. Passt zu einem Paradoxon eigentlich ganz gut als Schlusswort.
...
Arno Schmidt hatte sich nach Lilienthal wegen Olbers als Küster (ging nicht, da er Atheist war) beworben.
...
Wäre ja 'ne traumhafte Zettelwirtschaft geworden.
...
Chor:
Und noch etwas wusste Herr Olbers nicht: Sterne "leben" nicht ewig. Sie vergehen und dann leuchten die auch nicht mehr. Und wo nichts leuchtet, da ist es dunkel.
...
Der mit dem Paradoxon, aus dem man unmittelbar folgern konnte, dass das Universum nicht unendlich groß oder wenn unendlich groß, dann nicht unendlich alt sein kann, da der Himmel sonst überall sonnenhell wäre.
...
Paradox, der Wald .... Oh Täler weit, oh Höhen ....
...
I don't want to say that if you get involved in a paradox a few things won't strike you as yery odd, but if you have got through life without that already happening to you, then I don't know which universe you've been living in, but it isn't.
...
Aus dem Kopf zitiert von... Douglas Adams. 42!
....
Leonardo und Olbers haben gemeinsam die erste Mondrakete gebaut. Oder so."


Wir drucken Makulatur.
Schon wieder ein Buch geschrieben.

Written with StackEdit.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2020-02-11T09:36:22.981+01:00 Alles
Wir drucken Makulatur.
Schon wieder ein Buch geschrieben.

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Wer war es jetzt doch? Was denn jetzt schon wieder?
Olbers Paradoxon: führt zu einer Kosmologie.

"Damit sind wir beim Wald: Wir sehen tief im Wald vor lauter Bäumen den Horizont nicht mehr.![Bild](https://pbs.twimg.com/media/D6GSXjWXoAEuKYt?format=jpg&name=large)

Wohin auch immer man blickt – überall nur Bäume (die in diesem Beispiel für Sterne stehen). Kurz und gut: Der Nachthimmel müsste also eigentlich strahlend weiß sein.

Aber wie wir alle wissen, ist das mit dem Nachthimmel nicht so. Da sind nicht überall Sterne, sondern an vielen Stellen ist er dunkel. Das nennt man das Olberssche Paradoxon. Lange grübelten auch andere Astronomen über diesen Widerspruch.

![Bild](https://pbs.twimg.com/media/D6GT0CZWkAATQ6j?format=jpg&name=small)
Des Rätsels Lösung: Selbst wenn das Universum unendlich ist und es darin unendlich viele Sterne gibt, die hell wie unsere Sonne strahlen – das Licht vieler dieser Sterne wäre noch nicht bei uns angekommen.

Denn Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km in 1 Sekunde. Und manche Sterne sind so weit entfernt, dass ihr Licht noch zu uns unterwegs ist. Außerdem weiß man inzwischen, dass Sterne nicht ewig brennen: Wenn sie ihren Brennstoff verbraucht haben, erlöschen sie.

Und noch etwas kommt hinzu: Das Universum dehnt sich aus, ferne Galaxien entfernen sich immer weiter von uns und dadurch wird ihr Licht in die Länge gezogen: So wie bei einem hupenden Auto der Ton tiefer wird, wenn es sich von uns entfernt.

Klar, Sterne hupen nicht. Aber beim Sternenlicht führt das dazu, dass das Licht langwelliger wird (Rotverschiebung) – im Extremfall so langwellig, dass wir es nicht mehr sehen können. Fazit: Sie sehen, dass Sie nichts sehen. Passt zu einem Paradoxon eigentlich ganz gut als Schlusswort.

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Arno Schmidt hatte sich nach Lilienthal wegen Olbers als Küster (ging nicht, da er Atheist war) beworben.
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Wäre ja 'ne traumhafte Zettelwirtschaft geworden.

...
Und noch etwas wusste Herr Olbers nicht: Sterne "leben" nicht ewig. Sie vergehen und dann leuchten die auch nicht mehr. Und wo nichts leuchtet, da ist es dunkel.

...
Der mit dem Paradoxon, aus dem man unmittelbar folgern konnte, dass das Universum nicht unendlich groß oder wenn unendlich groß, dann nicht unendlich alt sein kann, da der Himmel sonst überall sonnenhell wäre.

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Paradox, der Wald .... Oh Täler weit, oh Höhen ....
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I don't want to say that if you get involved in a paradox a few things won't strike you as yery odd, but if you have got through life without that already happening to you, then I don't know which universe you've been living in, but it isn't.

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Aus dem Kopf zitiert von... Douglas Adams. 42!

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Leonardo und Olbers haben gemeinsam die erste Mondrakete gebaut. Oder so."
[olbers](https://twitter.com/DLR_next/status/1126342153695838210)
(Das wusste Kepler schon, dass das Dunkel auf die Endlichkeit des Universums hinweist. Und sei die Zeit endlich.

Astrophysiker Harald Lesch schwafelt dann angesichts des Roten Riesensterns Beteigeuze, der bald im Vorgarten mit unserer Fuchszucht, denn wir adoptieren alle Hähnchenkücken und lassen die Gartentür offen, also Lesch schwafelt von nicht interagierenden Neutrinos, korrekt, bis die Dichte groß genug ist, aber das bestimmen die auf den Staat studierten Physiker. Neutrinos!)
Nun da haben wir die Kantsche Kosmologie, in der etwas statt Gott ist, in der Schönheit die Gesetze ausmacht. Wahrheit, Sinn für Schönheit:
Liebe eine Erweckung, Glossolalalie, wüstes Stöhnen, Sprachzerstörung, voraufklärerische Einheit von Verstand und Gefühl, Voltaire: Ich habe niemals vorgegeben Dienstmägde und ~~Stallknechte~~ Schuster aufzuklären, das überlasse ich den Aposteln.
Das Dreikörperproblem ebenso.
Und was macht 1 Herr Rien, die Null, er setzt auf Gott die Wahrheit, im Lotto, zum Beispiel, 1, 11, 12, 21, 19, 14, und verliert, dieser teuflische Berufsschreiber wurde instrumentalisiert. Und natürlich wollte er verlieren. Also keiner der Verdächtigen Hochkulturklassiker und einige ihrer Bewunderer und gut Schreibenden, macht sich verdächtig, die versagen wunschlos unglücklich. Nur keine Verantwortung übernehmen für Schmidts Biographie, wie er sagt, ja das ists. Liederlich ist das.

(Und wenn sie es nicht waren, macht sich jeder, der sich durch Schmidt beleidigt fühlt, erweckt wurde, verdächtig. Und wer ist das heute nicht wieder? Sie, Sie Publikum, der keine Ahnung vom grossen Meister Arno Schmidt hat, mit Ihrem postliberalen Notabitur. Jeder außer mir, Dr. Garou und Hurry Heike!)

![](https://1.bp.blogspot.com/-4uVv-F8SrkE/Xi9qrfcmhyI/AAAAAAAAJWU/wG6FqLumc9Yj4yAh3TWHR3X88jqK5PylQCEwYBhgL/s320/IMG_20200124_182251.jpg)
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dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2020-02-11T03:22:03.947+01:00 Alles, der Literaturbetrieb Wer war es jetzt doch?

Was denn jetzt schon wieder?

Olbers Paradoxon: führt zu einer Kosmologie.

"
Damit sind wir beim Wald: Wir sehen tief im Wald vor lauter Bäumen den Horizont nicht mehr.Bild
Wohin auch immer man blickt – überall nur Bäume (die in diesem Beispiel für Sterne stehen). Kurz und gut: Der Nachthimmel müsste also eigentlich strahlend weiß sein (hier ein Symbolbild).
[ ]
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Aber wie wir alle wissen, ist das mit dem Nachthimmel nicht so. Da sind nicht überall Sterne, sondern an vielen Stellen ist er dunkel. Das nennt man das Olberssche Paradoxon. Lange grübelten auch andere Astronomen über diesen Widerspruch.
Bild

Des Rätsels Lösung: Selbst wenn das Universum unendlich ist und es darin unendlich viele Sterne gibt, die hell wie unsere Sonne strahlen – das Licht vieler dieser Sterne wäre noch nicht bei uns angekommen.

Denn Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit von 300.000 km in 1 Sekunde. Und manche Sterne sind so weit entfernt, dass ihr Licht noch zu uns unterwegs ist. Außerdem weiß man inzwischen, dass Sterne nicht ewig brennen: Wenn sie ihren Brennstoff verbraucht haben, erlöschen sie.

Und noch etwas kommt hinzu: Das Universum dehnt sich aus, ferne Galaxien entfernen sich immer weiter von uns und dadurch wird ihr Licht in die Länge gezogen: So wie bei einem hupenden Auto der Ton tiefer wird, wenn es sich von uns entfernt.

Klar, Sterne hupen nicht. Aber beim Sternenlicht führt das dazu, dass das Licht langwelliger wird (Rotverschiebung) – im Extremfall so langwellig, dass wir es nicht mehr sehen können. Fazit: Sie sehen, dass Sie nichts sehen. Passt zu einem Paradoxon eigentlich ganz gut als Schlusswort.

So, jetzt erstmal 'n Kaffee. Bis später - falls überhaupt noch jemand mitliest ...
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Arno Schmidt hatte sich nach Lilienthal wg. Olbers als Küster (ging nicht, da er Atheist war) beworben.

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Wäre ja 'ne traumhafte Zettelwirtschaft geworden.

...
Und noch etwas wusste Herr Olbers nicht: Sterne "leben" nicht ewig. Sie vergehen und dann leuchten die auch nicht mehr. Und wo nichts leuchtet, da ist es dunkel.

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Jo, müsste in einem der nachfolgenden Tweets stehen.

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Der mit dem Paradoxon, aus dem man unmittelbar folgern konnte, dass das Universum nicht unendlich groß oder wenn unendlich groß, dann nicht unendlich alt sein kann, da der Himmel sonst überall sonnenhell wäre.
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Kaffee hilft immer. Aber Herr Dr., natürlich wird mitgelesen... nach dem nächsten Kaffee.

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Schöner Thread zu Herrn Olbers.
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Paradox, der Wald....

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Und das noch vor dem Morgenkaffee aus der Minionstasse. Das geht gar nicht!
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I don't want to say that if you get involved in a paradox a few things won't strike you as yery odd, but if you have got through life without that already happening to you, then I don't know which universe you've been living in, but it isn't this one.

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Aus dem Kopf zitiert von... Douglas Adams. 42!

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Leonardo und Olbers haben gemeinsam die erste Mondrakete gebaut. Oder so.
"

olbers

(Das wusste Kepler schon, dass das Dunkel auf die Endlichkeit des Universums hinweist. Und sei die Zeit endlich.

Lesch schawfelt dann angesichts des Roten Riesen Beteigeuze, der bald in unserem Vorgarten mit unserer Fuchszucht, denn wir adoptieren alle Hähnchenkücken und lassen die Gartentür offen, also Lesch schawfelt von nicht interagierenden Neutrinos, bis die Dichte groß genug ist, aber das bestimmen die auf den Staat studierten Physiker. Neutrinos!)

Nun da haben wir die Kantsche Kosmologie, in der auch Gott ist oder nicht ist, allein in der Schönheit der Gesetze ausgemacht.

Liebe eine Erweckung, Glossolalalie, wüstes Stöhnen, Sprachzerstörung, voraufklärerische Einheit von Verstand und Gefühl, Voltaire: Ich habe niemals vorgegeben Dienstmägde und Stallknechte Schuster aufzuklären, das überlasse ich den Aposteln,

das Dreikörperproblem ebenso

Und was macht Herr Rien, die Null er setzt auf Gott die Wahrheit, im Lotto, zum Beispiel, 1, 11, 12, 21, 10, 14, und verliert, dieser Teufel wurde doch instrumentalisiert. Und natürlich hat er verloren.

(Und wenn er es nicht war, macht sich jeder, den Schmidt beleidigt, erweckt hat, verdächtig.)


Wir drucken Makulatur.
Schon wieder ein Buch geschrieben.




dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2020-02-11T10:59:40.086+01:00 Ernüchterung im chinesischen Schattenspiel -- l´ombre chinoise
Ein Mord, ein Geist, ein Lied, ein Zaubertrank. Mathurin in Melmoth

Er saß lange im Dunkeln. Dieser süßliche unangenehme Geruch.

"Er ist Ihnen auch aufgefallen.", stellte Hurry Heike fest.

"Wie sollte er nicht, ich kenne ihn aus meiner langen Expertise als Arzt, und selbstverständlich aus jedem Krieg."

"Indien? Dann sagen Sie mir, womit wir es zu tun haben, lieber Dr Garou."

"Oh nein, so leicht machen Sie mich nicht wieder zum Idioten. Ich weiß da liegt ein Leichnam, nur weiß ich nicht, ob ich das träume, weil ich so viele Kriminalromane lese, aber ich weiß, warum die Leiche dort liegt."

"Klären sie uns auf!"

"Diese Leiche hat ihr I C H aufgegeben, was ich selbst versuche, mein I C H aufgeben, denn wer hat Sie mir hergeschickt, und dass Sie glauben diesen Mord aufzuklären mit ihrer fehlerlosen Logik?"

"Nicht schlecht mein lieber Garou. Natürlich sitzen Sie hier um Ihren Geist loszuwerden. Oder Ihr Ich, wie Sie es ausdrücken."

"Ich sitze hier, um ihre fehlerlose Recherche aufzuschreiben."

"Genau deshalb habe ich die geballte Kriminaltechnik herbestellt, und Sie mein lieber schicke ich zu den Profilern."

"Sie kennen das Opfer. Woher wissen Sie eigentlich vom Opfer und dass ich hier bin?"

"Sie kennen es nicht nicht? Ach ich kam einfach in ihre Welt, es steht im 27. Teil des Fortsetzungsromans Intime Memoiren von David Foster Wallace in dem literarischen Blatt Christens literarische Verfolgung, oder ausgewählte Literatur aus der Bibel, oder war es ein hochgestochneres, ich bin mir nicht sicher, und ich hatte gerade zuendegesungen, dann: Dachte ich bin dabei, ich kann kommen und weiß, wo sie sind"

"Sie wollen mir eine Falle stellen, ich soll davon ausgehen, dass das Opfer Arno Schmidt ist."

"Sehr gut Garou? Deshalb holen sie jetzt die Information aus München."

"Sind dort die Profiler."

"Genau."

"Aber erwähnt haben Sie nicht, dass ich mich des Mords verdächtig mache."

"Sie haben ihr Motiv schon genannt."

"Ja, Schmidt steht mir wie ein Alptraum im Weg, mein I C H wenigstens leichter zu nehmen, es muss sich nicht gleich auflösen."

"Ich stelle ihnen dann gleich lieber die Frage, wie hat er sie in Ihrer Aufgabe behindert."

"Der Schwindler, der Sozialisierer aller Literatur, der Fälscher, der schließlich seinen Fälschern vergab?"

"Sie meinen er vergab den Raubkopierern seines Zettels Traum."

"Kann man Literatur fälschen? Ich glaube das, wenn man sich im Kontext, auf der Höhe der Zeit bewegt, und fröhlich, oder miesepetrig wie er, mit den Kollegen mitheult. Der Raub lies ihn seinen Mythos bestärken, er arbeite sich zu Tode, oder er allein sozialisiere die Literatur in die Zukunft."

"Sie halten ihn für einen raffinierten Lügner."

"Oder ewigen Schwindler, der seinen Lesern wenigstens die Zeit raubt. Nein, alle seines Jahrgangs oder darum herum waren Arschlöcher, das hat mich die Erfahrung gelehrt, empirisch, er wird keine Ausnahme machen. Aber ich werde mich vor Ihnen nicht um Kopf und Kragen reden. Es tut sich mir ein schwarzes Loch der Literatur auf, wenn ich die letzten 1000 Seiten von Zettels Traum nicht gelesen habe, ich fühlt mich kastriert, wenn er seine Gebetsmühle, seine chauvinistische astrologische Textbausteinmühle immer wieder dreht und anders zusammengesetzt, als neue Erkenntnis präsentiert, diese ständige Wiederholung eines Rätsels, dass es Deutschland, die Deutschen und ihre Literatur nicht mehr gibt, nicht mehr geben sollte, wo sich allerdings die Atomwüsten seiner frühen Romane als überholt erweisen. Freiheit aus Zweifel und Unsicherheit, sagte aber schon Kierkegaard, und ich will diese medizinische oder literarische oder kriminalistische Arbeit und Recherche du temps perdue nicht machen, es ist Arbeit. Der Tote da wird nicht lebendig davon. Einsam bin ich nicht alleine, und dann lese ich Zettels Traum zuende. Er hat es verdient nicht in den Druck geschafft, fragen sie Rathjen:"

"Sehen Sie mal hier ist ein Tonband," Garou schaltete es an.
Frager: Welche Aufgabe hat, Herr Schmidt, ihrer Meinung nach der Staat?
Schmidt: Einerseits ist es übertrieben, dass ein Staat einer alleinerziehenden Bankräuberin Sozialhilfe zahlt, also selbst Hartz 4 wäre völlig unangebracht,
Frager : Gilt dies auch für Blair in England?
S: Das gilt überall, auch auf dem Mond, andererseits kann sich der Staat nicht erlauben am verschuldeten Elend dieser Frau seine Definition von Besitz, dessen Schutz und sonstwas, oder eine abgeleitete Verpflichtung davon zu heucheln
F: Aber wie sehen sie denn ihren Besitz an horrenden Autorenhonoraren in der sozialen Verantwortung, dürfte dieser Besitz auf solcher Grundage legitimiert werden
S. Selbstverständlich, diese Frau hat in ihrer Ignoranz vollständig für die Höhe meines Kulturschaffens einzustehen ..
Klick, Hurry stellte ab, "das bringt uns auch nicht weiter, langweilig ist es obendrein."

Garou konnte nur zustimmen.

"Den kriminalistischen Anteil an ihrer unfreiwilligen Recherche übernehme nun sozusagen offiziell ich die berühmte Sherlocke Hurry Heike Holmes, die Blogge."

"Was Du schwarz auf weiß besitzt, kannst du getrost abheften.

Ich geh vorher noch in den Garten Feuer machen."

"Tun sie das, aber es regnet"

"Jean Paul sitzt da aber schon, bis dann" und lies sie stehen.

Wie sollte es weitergehen, er sah als er aus der Tür getreten war unterm Sonnenschirm schon Jean Paul im Niesel sitzen, zog den Grill unter den Schirm und begann Feuer anzufachen, der Pudel knurrte und verzog sich aus dem Qualm.

"Brennt das Feuer bald, bevor wir an der Kohlenmonoxidvergiftung sterben?" Fragte Jean.

"Wohl bekomms, ich zünde mir auch meine Pfeife an."

Bevor er das tun kann, stürzte Hurry Heike herbei, entriss ihm die Pfeife, und verschwand eine Leiter hinaufsteigend. Grasschwaden zogen vom Dach, jemand hatte die Pfeife gestopft.

"Neuartige Idee," dachte Garou.

"Für Dich!"

Garou drehte sich um, sah aber keinen seiner Freunde.

Wie eine Fata.

"Hier nehmen sie die," sagte Jean Paul und bot ihm eine dicke Zigarre an.

Er atmete tief durch und bedankte sich, sie saßen eine Stunde schweigend, während Hurry misstönend von oben, wohl einem Dach, heruntersang.

Heike kam die Leiter herunter.

"Haben Sie noch immer nichts getan?"

Er stand auf: "Ich fahre jetzt."

"Ich spiele Klavier."

"Ja, helfen Sie sich."

"Hat doch die literarische Kultur verkackt," dache er im Zug.

"Die Atomwüste erlangen wir auch konventionell, als Quallen- und Algenwüste, wie häßlich.

Sozialisieren wir neben Literatur, Waffen, Pillen, Sparguthaben, das fällt niemandem auf, weil es zu wenige Besitzer gibt, oder es fällt nicht schwer. Was meist unkontrolliert auch noch, was dem planwirtschatlichem feudalen Neoliberalismus nützt, wenn man sich nicht vorsieht, kann sozusagen provoziert zu gegenteiligem Gelingen führen.

Jeder Hurenbock geht mit einer Prostituierten eine Bedarfsgemeinschaft ein, was den Schutz der Familie ganz anders dastehen lässt, wenn Schröder jeden Bock alimentiert. Hat er an sich gedacht? An das ostdeutsche Bürgertum?

Arno Schmidt als Neuer Musiker der Literatur, als Programmatiker, als Neuer Literat, als Neue Form Sucher.

Das Skelett eines Mordes." Garou erinnerte sich, musste dort schon einige Monate oder Jahre gesessen haben.

Es hatte phosphoresziert.

Das Blut lief zuerst zäh unter ein Buch und weichte es auf, er tat es in den Papierkorb, brachte es zur Mülltonne hinterm Haus. Pascoaes übersetzt von Thelen, 500,- €. Was hätte er machen sollen, Indizien aus Zettels Traum lesen? Der Kommissar Hurry wird nicht so unentschieden und lasch vorgehen. Er habe gar keine Lust auf die Arbeit, diesen Mord aufzuklären, ja war es überhaupt der Meister, der dort lag, er sprach so wenig. Und er hatte keine Lust auf die Schattierungen der Gerüche im Dunklen, jeden Tag aufs neue, Eisen, Scheisse, Blut, Verwesung.

Es nützt nichts, er hat hier ein Problem, das er loswerden muss, zwei Probleme.

Er weiß einiges und rührt sich nicht, was weiß diese Heike, bleibt lieber sitzen.

Er blättert in seinen Aufzeichnungen. Woher weiß Heike von meinem Mord. Es stand in ihrem Mondkalender! Oder die Vodoopüppchen, die kleinen und die großen denen sie ins Ohr flüsterte oder betete, nur das die großen aus Skeletten von echten Freiheitskämpfern gefertigt waren. Hauchte sie dort Schicksal?

Er kam an eine Stelle seiner Aufzeichnungen, die er nicht zu kennen meinte, doch muss er sie wohl erlebt haben:

Doch da kommt schon die Pathologin, und nimmt ein wenig Hirn aus dem aufgeklappten Schädel heraus. "Creutzfeld Jacob" sagt sie, Garou sagt ihr, "passen sie auf, dass sie sich nicht infizieren." Sie meint, sie mache es mit Handschuhen unter der Abzugshaube.

Sah in unter stoplliger schwarzer Haarhaube himmelblau an.

Garou suchte sein Herz aus der Hose wieder an den rechten Platz zu rücken. Ausgebildet ist ausgebildet, dachte er.

In seinen Aufzeichnungen blättert er ein paar Tage weiter, und überlegt. Dieser Zug fährt aber langsam.

Ein paar Tage später kommt die Pathologin mit der nächsten Diagnose, die sich als ebenso falsch herausstellt wie ein Schnellschnitt.

Wieder ein paar Tage in seinen Aufzeichnungen. Wie lange saß er neben der Leiche, was ist passiert vor allem, was hat er davon in Wachheit mitbekommen? Was hat er getan?

Das wiederholt sich jetzt schon alle paar Tage, er mit der Pathologin sind schon fast alle unnatürlichen Todesursachen durch, meinte er, wär mal Zeit ans Leben zu denken, und freute sich. Ich vermute sie kommt meinetwegen, was mir schmeichelt, aber sie hat auch schöne blaue Augen unter schwarzem Stoppelhaar. Etwas abgekaute Fingernägel.

Was solls, irgendwann muss ich eine Vermutung an Hurry berichten, ich sollte mich festlegen. Es ist zwar egal, der Detektiv wird mir in seiner logischen Art widersprechen, aber sie ist die Meistrin, sie wird damit zurechtkommen. Ja ein wenig freue ich mich schon, wie sie eine Erklärung findet, an die ich nicht dachte, der Magier von Siam zum Beispiel..

"Das Motiv ist mir immerhin klar." Berichtet er Hurry Heike. "Da wollte jemand die Literatur ermorden, ganz konkret. Na hat das Opfer das deutsche Kulturgut halt Pech gehabt. Es wird weitergeschrieben. Und das Nobelkommitee weiß was gut ist. Tagsüber schlafe ich. Ganz klar ich habe mich ermordet, wollte mein I. C H. loswerden, wie Schmidt nach Zettels Traum, aber es hat ihn geschafft."

"Das liegt auf der Hand", höhnte sie und er überlegte gleich, was er wieder Dummes gesagt hatte.

Er schaut aus dem Zugfenster, Felder Heide Häuser, eines fällt ins Auge, um die Ecke steht er, und dort liegt immer noch der Schatten auf der Haide, rechts um die Wand vor dem Bücherregal, der Meister, er ist dann nun der Schalk Sisyphos, Alice ließ ihn liegen, der Abschiedsbrief eine Farce, vor oder nach seiner Aufgabe, oder entgeht er Tina und der Unsterblichkeit durch den Scheintod.

Madame la comissaire Eike lume sa pipe. und liest den Brief: "Sehr wohl Garou, der scheint fingiert für den Nachruhm oder von seinem Verleger Fischer untergeschoben. Warum ist das Blatt aber leer?"

"Ich bin ihr Assistent Dr Garou, in der dritten Generation aus dem Krieg entlassen." Schauen sie Grimmelshausens Simpl, so was wie Watson von Holmes. Ich habe keine Lust, wie geht das einen Mord aufklären? Ich habe keine Ahnung, ich mache mir eine logico-philosophische Liste. Die ist hier fertig.

Ich blättere in den Aufzeichnungen:

Dann suche ich mir einen nassen Veutel, Feutel und wische das stinkende Blut und die Scheiße, es klebt, bloss keinen Alkohol oder warmes Wasser nehmen, dann klebt es noch fester, bißchen Seife, und wische die Pisse in Todesangst, den Erguß, auf. Das Blut stinkt am schlimmsten. Er hatte Darmkrebs murmle ich. Wäre eh verblutet.

Hatte die Leber versagt, war er aufgeplatzt wie ein Würstchen, das kommt bei Eiweißmangel vor. War er ammoniakenzephalopathisch vergiftet, dumm.

"Was soll das?" schimpft Mdme Eike, "Sie verwischen Spuren des Mordes."

"Wo ist der Tote?"

Das Blut rinnt unter die Regale, daneben stapeln Bücher, .

"Hier, das riechen Sie doch."

"Sind sie sicher, welchenTage haben wir heute."

"TT.MM. 1967"

"Sehen sie viel zu früh, wie sollte er da sein veröffentlichtes Werk fertig haben oder fragmentiert."

"Das muss man nicht so genau sehen. Alles später ist die echte Fälschung. AUFKLÄRUNG und Gerechtigkeit tun es hier nicht, gleichgültig, um wen es sich hier handelt. Wurde A. Schmidt vermisst gemeldet?"

"Jedenfalls haben wir ein Motiv, der Stern ist auf die Fälschung hereingefallen."

"Der hat doch mit Literatur nichts zu tun."
"Stimmt, wer dann?"

"Ein Literaturwissenschaftler, dessen Reputation gefährdet ist?"

"Ein lesender Laie, der bei den Arno Schmidt Preisen sich ruiniert hat?"

"Ein Logarithmiker?"

"Vielleicht sein Doppelgänger?"
"Wer sollte das sein, das könnte jeder sein!"
"Aber keine Frau," schrie Heike.
"Joyce. Rushdie. Jergovic oder ein anderer Chauvinist? Hat ihn halt seine Geliebte erwischt."

"Sie?"

"Ich bin glücklich liiert. Sehen sie dort eine Person."

Melmoth!

"Also wer ist der Tote und wieso ist er dort, ich meine Schmidt hatte doch einen Herzinfarkt, das passt hier aber nicht."

"Der Pathologe kriegt es hin, wir fordern einen Schnellschnitt an, die sind auch immer falsch, vielleicht von Schmidts Uterus, oh nein Prostata."

Die Pathologin bestätigt: "Also sein Papabstrich war positiv, die Stanze oh Konisierung zeigt Krebszellen, Krankenakten liegen vor, er war nicht gegen den Pappilomavirus geimpft, hatte mehrere Geschlechtskrankheiten darunter dreimal AIDS, zweimal HIV, unterzog sich einer Chemotherapie mit Cisplatin, die gestreckt war, sowie einer falschdosierten Radatio."

"Nein, das tat er nicht", sagte der Schmidtjünger, der zugehört hatte, "er lehnte Pillendreher und Mediziner ab." Also ist Fontane entlastet.

Die Willensfreiheit entsteht aus Zweifel und Unsicherheit --- Kierkegaard, Lade den Tod ein, dann überfällt er dich nicht. Was wollte Schmidt uns sagen.

Medikamentenwechselwirkungen brachten ihn nicht um, er ging nicht zum Arzt, nahm nichts oder kaum und wenn so unregelmäßig, dass er sich in den Wechselwirkungen nicht auskannte, das, ich will sagen, er war nicht medizinglaeubig, deshalb war das kein schulmedizinischer Selbstmord. Das ist gesichert

RauschenBach bejaht.

"So, sie fahren nach München und interviewen die Liste."

"Welche Liste?"

"Die Asml Arno Schmidt Mailingliste des Herrn Damaschke. Literaturwissenschaftler."

Bevor er nach München fuhr besorgte er sich in Berlin Thelens Pascoaeesübersetzung und einiges andere für den Hintergrund auf der Zugfahrt, Landvermesser in Halbtrauer, schwarze Obsidianspiegel, Fermats letzter Satz von Singh und so Zeug.

So saß er nun wieder in diesem Zug.

In München wurde er kalt und arrogant herausgewiesen und zwei Tage später konnte er Mdme Eike berichten, dass es die Liste war.

"Wieso fragt sie?"

"Sie hat kein Alibi sage ich! Und ein Motiv."

"Welches?"

"Alle Listenteilnehmer sind Akademiker"

"Und sie meinen ,das reicht."

"Ja, das meine ich."

"Sie machen sich verdächtig."

"Ich bin die comissaire. Comitrice, comissatrice oder so, gehen sie weg, stellen sie Fragen."

Ich gehe und treffe in der musealen Einsiedelei nicht Rübezahl, in Bargfeld, ich war dort nie, kenne nur Eschede aus den Nachrichten.

( Verdammt ist dies Berichteschreiben anstrengend. Ich werd nicht mal bezahlt, ich verinnerlichter Selbstausbeuter, corporate identity, den erfolgreichen Behördenschreiber. )

Ich las, was ich schon fleißig notiert hatte:

Ich befrage Herrn Rauschenbach ob es Mdme Eike oder jemand andres oder sie selbst, Frau Fisch, Forsssman - nichts, sie sähen den Meister lieber lebendig. Sie bestätigen Mdme Eike beim Schmeissen von Büchern gesehen zu haben, vom Balkon, Regale umgestürzt, 2,60 Meter, ziemlich unhandlich und anstrengend, sie gab es bald auf.

Wider alle Literatur, alle teutsche. Das Volk ohne Nation meint Wosserate manierlich.

Der östereichische Bundespräsident schuldet der Stiftung noch einge Reichstaler oder Dukaten, das Reich ist dasselbe und Vega versprach 1 Dukat pro falscher Logarithme, die haften dort doch jetzt, das ist doch ein Motiv.

Weiter nördlich wurden zeitweise weniger Bücher gelesen, aber fleißig dokumentiert:

700 Tote durch englische Bomber, ( Terror nützt allen, literarischer Terror* ) in einem 4000 Seelen Osttseedorf (wohl 94 ), eine Jüdin, die in ihrem Garten schnell mal etwas Salatartiges ißt, später steht zu lesen sie entzöge sich ( Stolperstein im Sandweg? ) der Deportation durch Selbstmord, sie hat keinen Stolperstein, eine Baumplakette. ( Meine Finanzspekulation schon 1804 ).

* in meinen Notizen steht etwas zur Sehfähigkeit englischer Bomberpiloten, die säckeweise Karotten aßen. Zehn Gramm Butter, reichen gegen Nachtblindheit, bemerkte der Feind.

Dieser Überdruß. Schreiben bis zur Bedeutung, Lesen bis zum Überdruß.

Die Literaten sozialisieren den Widerstand, den sie sich selbst nicht getraut hatten, und erfinden ihre politische correctness, und wollen mich dazu kriegen.

Was soll da Literatur, vielleicht nur der Fluß der Prosa im Alethes. Irgendwo der Butt. Zeitgeistliteratur verlogen, geheuchelt.

Die kleinen Logarithmen, waren kein Hinweis. Lieber Hamiltonmechanik und Dreikörperproblem. Das reicht auch nicht allein zur Liebe.
Keine Mondaufgänge keine analytisch ethymschen, keine Deutung, keine geregelte Beeinflussung durch den Mond.
Die Erkenntnis des Chaos drängt sich am Doppelpendel, der christlichen Glocke schon bei kürzerer Untersuchung auf.

Das Doppelpendel, das frivole Kind auf der Schaukel von Fragonard. Immer im Gleichgewicht mit dem Chaos.



"Erklären sies."

"Das Mädchen ist das verdoppelte Pendel, die Beine, sie verhindert das Chaos aus Instinkt und lacht dabei."

"Wer ist noch zu Hause? Alice?"

Sie sagt mir auch nichts, aber wer hat den Meister umgebracht, Garou orientiert sich im Haus, Läuft seitlich am Spiegel vorbei, geht zurück schaut hinein, der Mörder, aber er hat ihn doch geliebt und gelesen, alles gelesen, fast. Andere haben mehr Interesse an seiner Auslöschung, Bernhardt? Nein.

Suhrkamp, Bedeutung durch uferloses Schreiben, Lesen bis zum Überdruß.

( Warum folgt hier ein Lektor in meine Nähe auf den anderen dachte Garou. Schon der Dritte, knüllt seine Notizen. )

Aber es gibt Vielschreiber und Vielleser, die haben doch auch keine Koliken.

Blätter rascheln, es wehen einige durcheinander, verwehen.

Kein Ton mehr.

Coltrane brüllte noch phrygisch, dorisch, Lydisch: A Love Supreme.

Coltrane, hatte ein Motiv, wer will die SdA ( Schule der Atheisten ) verhindert wissen.

Welche Kraft, welche Drogen und nur vierzig Jahre.

Elvin Jones? Roy Haynes. McCoy? Garrison?

Strauß der Jüngere mit seinem Walzer? Der hat doch was, im Auftrag Metternichs den Nachfolger Wilhelm von Humboldts noch mal umbringen, um die Dynastie zu retten? Das Geld für Österreichs Wiederaufstieg und Kampf gegen Erdogan sparen.

Hier in Berlin ist Jubiläum, Wilhelm kennt niemand, eher Chateaubriand zu Gin Tonic, Vodka und was weiß ich nicht.

Ne Che Zigarre, kein Parkinson aber Schlaganfall, Berliner Radler, Korn, Wiskey, Gras.

Feuer und Cannabis alles verboten im märkischen Sandgarten, dort ist es zu flach, den Meister zu vergraben, wo nur noch sein großer bedeutender Schatten rumliegt, sein gigantischer titanischer, Gargantuaischer.

Er schaufelt und schaufelt, will den Meister in sein schwarzes Loch vergraben wissen, nicht weil er Gewissensbisse hat, oder ihm eilt Beweise verschwinden zu lassen, nein er möchte vergessen, was Schmidt ihn nicht vergessen lassen will, und von dem er nie sagte, ob er es vergaß. Er weiß, daß Schmidt im Loch nur sein graduelles, prozentuales Verschwinden wäre, aber vielleicht etwas auslöste, wie er es bei anderen bewältigten Problemen erlebt hatte, an die er nicht mehr dachte, die höchstens im Guten weiterwirkten, an denen aber niemand mehr depressiv oder schizophren oder sonstwie Schaden nehmen konnte.

Ach mein lieber Albert, Albertine, kommt es darauf an, wirklich, fragte ihn Proust und lächlte ihn schmachtend an.

Lieber die elementaren Gefühle, die wahren, wo soll er suchen. Der Mord wird doch kleinliche Gründe gehabt haben, eine hysterische Frau, die mit ihrem Leben unzufrieden ist.

"Auch wenn man mit dem öffentlichen Nahverkehr, der ärztlichen Versorgung, dem staatlichen Handeln insgesamt oder dem eigenen Leben nicht zufrieden ist, folgt daraus kein Recht auf Hass und Verachtung für andere Menschen oder gar Gewalt", sagte sie dem "Spiegel". "Gegenüber solchem Verhalten kann es keine Toleranz geben."

Und sie rief den Geheimdienst an.

Garou steht auch auf ihrer Liste, er bekam schon Warnungen, aber er hat keine Angst.

Er geht jetzt zu seiner Frau in den Garten mit dem frustrierten Jungen und der gelangweilten Teenagerin, ist lustig, es vergisst sich leicht, alles kranke Hysterie einer Frau, Hanne Wulff. Vielleicht mehr aus Versehen, weil einer wieder geschusselt hat? Und das geradegebogen werden musste? Hanne Wulff, wollte nur Schmidts Geld und schickte ihren zweitklassigen Ehemann vor, denn es war ihr Geld, sie hat Schmidt fünfzehn Jahre lang die Treue gehalten, als sie sich verheiratet hatte, nahm er Alice und wurde reich und berühmt. Der splenige Eheman hat seinen Handschuh (Stift).... vergessen, als die Frau sie entschlossen und vezweifelt holt, steht ihr Schmidt unversehens im Weg, sie hat eine Pistole. Wo sind die Mülltonnen, wo ist der Handschuh (Stift). Wo ist das Geld, Wo geht die literarische Erbschaft hin?

Shelocka Hurry Heike räusperte sich und unterbricht: "Zu Ihnen mein lieber Dr Garou, nur zu Ihnen." Dabei lächelt sie.

"Wie das?"

"Ihr Trivium sichert ihnen Schmidts Nachruhm."

"Ach sicher. Genau!"

"Wieder einer Ihrer Fehler Dr. Garou."

"Ich verstehe nicht?"

"Sie sind auf Ihr eigenes Trivium hereingefallen."

Er errötet ob seiner logischen Kurzsichtigkeit und dann seiner Sex, besser Erotikversessenheit.

"Trösten sie sich, das ist kein ausreichendes Motiv für einen Lustmord."

Wo ist Schmidts Sohn abgestürzt, mit Drogen oder aus dem Fenster, die zweite Ehefrau, die auf seinen Erfolg wartete, Aha Hanne Wulff (Hanna Wulff gibts als Mädchenname) wars. Wen hatte sie geheiratet? Kann er sichergehen, dass sie unglücklich war. Eher nicht, sie war doch eine illustre Hübsche in vielen Schattierungen, lebensfroh, natürlich. Verreist. Hat sie Forssman geheiratet, und der hat sich gerächt, dass er das Layout, das Tüpo Graf 4. Dimension, nicht hinkriegt, daß Schmidts braune Vorgabe doch zu häßlich war. Er aber zu bedeutend, um es zu übergehen? Wer will sich verzweifelt ihm erklären, ja was denken denn Sie, wie er das aushalte, alles gelesen und nun, Nun? Nichts ! Das wird sie mir nicht abnehmen. Es ergibt sich nichts, keine Nähe nur Sand, Mark, Haide, und SUVs. Die fahren pathologisch Ampeln um, die und die Transporter, Infarkt, eher Entzündung, verengte Verkehrsgefäße. Lesen macht unglücklich, Altern auch.

Wo stehe ich diesmal im Garten, ich zerreisse 1 Buch aus seiner Bibliothek und reisse es in Streifen und fache das Feuer an, es wärmt, das Buch ist teuer, nicht so teuer wie die Immobilie, er sieht sich in seinen Aufzeichnugen, sieht sich, in welchem Garten ist er, es ist ein dritter.


Bayer wirbt wieder für Innovation an vianschen Bushaltestellen mit frechen Werbslogans. Einmal erfogreicher Werbetexter sein, das ist das Glück. Und er vergiftet damit, mit ihren Pillen, die Leute, freut sich schon auf die Dividende. Mit diesem Privilegien allein hassen ihn doch schon, die Leute, dann noch mit dem Verdienst daraus, aber die Durchhalteparolen sind dann Sache der Vergangenheitsbewältigung. Sie könnten die Leute leben lassen. Also Brillen und Alphabetisierung. Und Klangteppich: Wallingtona. Wo ist die Concierge die alles abschließt. Den Rahmen abgibt, die Suche einengt. Oder Neiße, Maas und Mehmel halt, Das Menschen Pack, es kann ja nur die deutsche Kubikwurzel sein also nur ca. 800.

Das, diesen Krimi, wird ein Carré schrieben, Gott sei Dank hat er den Lehr-Simenon nicht auf französisch gelesen, von Anfang bis Ende subtile Verwicklungen, ohne klaren Faden, das wär, hätte sich ihm auf französische so wenig erhellt, wie Schmidt selber.

Aber es regnet wieder, mehr Niesel, also leicht.

Also er erschlägt jeden beliebig, der in Vertrauen mehr als 0 - 0 - 0 - 0 Tabletten nimmt, für seine verantwortungslose Dummheit.

Das dumme Volk hat mich gemordet stand auf dem Zettel. {Aha also Selbstmord auch noch.}

800? meinte Heike, eine Sekte? Hier? Nein. das ist die protestantische Kirche wenigstens in Berlin, bei passender Sekte, Quatsch Glaubensrichtung heisst das.

Hurry Heike: Herr Richter, Jean Paul, richtig?, ich nehme sie im Namen des zweidimensionalen Volkes der Repiblik Flachland, des Und so weiter, und Unrechtsbelehrung, fest. Nun sagen sie mal wie kam es dazu, dass sie unseren einzigen ehrlichen Dichter und großen Mann meuchelten.

Jean Paul: "Sie haben das Motiv doch in der Hand: Lebenszeitverschwendung der jungen Damen, er hat mich beleidigt, er hat meine
Vorschule geschwänzt und seine Mondmetaphern stammen doch einzig von mir. Und er hat die jungen Mädchenblüten abgewürgt, indem er ihnen die Lebenszeit nahm, erst verwelkten sie, wurden herbstlich schön bunt nund erstarrten, wenn sie auftauen sind sie matschig. Ehre, wem Ehre gebührt."

Richter des Gerichts: Madame Eike Nameh, ich verurteile sie zu sieben Sekunden Haft, weil sie die Schmdts Übergriffigkeit zu seinen Lebzeiten nicht weiter verfolgten und Schmidt meuchelten, da er sich an Blüten verging, und wegen Ihrer Zerstörung einiger Bücher.

Sozialarbeit im Antiquariat 100.000 Bücher abstauben. Gold schneiden.

Hurry Heike bemerkte nur: "Selbst schuld der alte Chauvinist."

"Schmidt lebt!", rief der Schmidtjünger.

Und die Forschungsgelder und Fieulletonhonorare fließen. "Aber tot muß er schon sein." raunte ein Journalist einem Reporter zu.

Dr Garou rätselte weiter über die Fälschungen.

Heike: Nehmen Sie ihre Medaille zum Beitrag zur Literatursozialisierung.

I m gonna lay down my burden ....

nieder an Jean Pauls immergrünen Bachufer. Rauschte es wieder.

Aus Dr Garous Notizen, die für den Fall keine Rolle spielen,

In seinem 5000 Seiten kompendium sitzt er im Dunkleln weiter neben der Leiche und beobachtet deren Zersetzung,

Er notiert akribisch, er möchte seinen eigentlichen Beruf nicht weiter ausüben.

Die Leiche trocknet, gammelt, skelettiert, zerieselt zu Staub, er sitzt im Dunkeln, das Geschehen erhellt nur schlagartig durch Gewitterblitze vor dem Fenster, er sieht Zahlen auf einer Armatur, wie in dem tollen klassischen Zeitmaschinefilm, die Zahlen klemmen, verrutschen manchmal zu Daten in der Vergangenheit, die Maschine verlangsamt sich, er sieht im Haus das Verlagswesen ablaufen, Verleger bedrängen Schmidt, spekulieren auf literarischen Erfolg, drucken 5000 Seitenwerke,

Typoskripte fallen auseinander, Auflagen werden eingestampft, Titel aus Katalogen gestrichen, Krimis ungelesen weggeworfen, ganze zehnbändige Werke entschlafen, zuerst wellen sie sich an den Ecken, dann stinken und schimmeln sie und zerbröseln, sobald sie angefasst werden, Garou begann zu lächeln

Der nackte Schädel glotzte ihn mit seinen losen Augen an: Schämen sie sich die von mir gelesene Prosa dem Vergessen anheimzustellen.

Garou konnte noch antworten: "Bei schlechtem Werk ist man dankbar, es ist eine Erleichterung davon befreit zuwerden, es verdient vergessen zu werden, eine geschichtliche Gerechtigkeit gibt es, sie tut sogar ihm etwas Gutes, Genugtuung, und hätte nicht Lortzing die Undine ....grb"

eine Skeletthand würgte ihn am Hals

Garou erwachte aus diesem leichten Alptraum.

Dann rutscht die Armatur wieder auf ein zukünftiges Datum, und rast dahin, Schmidt zerstaubt, Der Schädel hält sich länger, die Zähne liegen schließlich und sind weg, das Haus war zusehends heruntergekommen, die Fenster hinter ihm im Wintergarten brachen zuerst weg, das Herbstlaub flog, die Bücher bogen sich, schimmelten ein wenig, plötzlich standen die Regale leer, vielleicht freut oder ärgert sich jemand über Schmidts Bücher, Jaques Offenbach?

Hatte Jakob nicht schon Luther zu den hebräischen Bibeln geleitet, wofür die Kölner Juden der katholischen Zensur oder Inquisition anheimfielen, und ist Jakob nicht in einem Anfall von Atheismus zum kaholishen Glauben konvertiert? Sollte Garou das Heike als Motiv vorlegen, Vorwegnahme der Agnosis, oder machte er sich damit wieder lächerlich? Er konnte nicht wissen, daß Heike das wusste.

Das Haus zerfiel schließlich war die Decke weg, die Wände verloren die Eckziegel, auf einmal saß er auf der Wiese, das Grundstück wurde offensichtlich eingeebnet, Heidegras began zu blühen , Sträucher erhoben sich, verstellten den Blick verschwanden, langsam erhob sich ein Birnbaum, blühte, Früchte lagen herum, die Wiese nahm monetsche Mohnkornblumenfarbe an, er stellte die Maschine langsamer, befand sich dauerhaft im hellen warmen Sommmer, er legte sich unter den Baum , als ein Gewicht auf seiner Brust sich hob und senkte, hielt er die Zeitmaschine an. Das Köpfchen hob und senkte sich, er konnte nicht in ihr Gesicht sehen, das Mädchen an das er dachte, hatte eine andere Haarfarbe, teilte aber die Eigenschaft aus eigener Kraft unglücklich zu werden, sie lag hier vorübergehend und nicht seinetwegen, sie ruhte von des Lebens Raserei,

Pakataa pakata,

Als es an eine Scheibe klopfte,

er reagierte nicht das Mädchen räkelte sich, und beruhigte sich wieder, er atmete, der Kopf hob und senkte sich, die Sonne wärmte, der Wind hauchte, das Licht glänzte bunt, sein Busen hob sich

Pakata pakata

klirrte es an die Scheibe, das Mädchen rührte sich kaum , er fand schnell in den Frieden zurück ...

pakata pakata,

das Mädchen schlief fest, er wußte das er dem Klopfen nicht nachgeben würde, er wusste vorher, es würde nicht aufhören, er wendet den Blick in Richtung der klirrenden Scheibe, hinter einem einfachen vierfach geteilten Fenster winkte ihm Hurry Heike, winkte sie ihn her? Sie deutete auf ihren dann auf seinen Mund offensichtlich wollte sie ihm etwas mitteilen, er wollte es nicht hören er wußte, was es war, es war die Lösung, die seine hier erreichte Idylle auflöste, er wollte das nicht.

Mir ists unbegreiflich, daß er sich nicht verliebte. Ich weiß zwar seine Gründe: erstlich hatte sie nichts; zweitens er nichts und Schuldenlast dazu; drittens war ihr Stammbaum ein Grenzbaum und Verwahrungsstock; viertens band ihm noch ein edlerer Gedanke die Hände, der aus guten Gründen dem Leser noch verhalten wird. Gleichwohl – Fixlein! hätt' ich nicht an deinem Platze sein dürfen! Ich hätte sie angesehen und mich an ihre Tugenden und an unsere Schuljahre erinnert und dann mein weichflüssiges Herz hervorgezogen und es ihr wie einen Wechselbrief präsentieret oder wie ein Ratsdekret insinuieret. Denn ich hätte erwogen, daß sie es einer Nonne in zweierlei nachtue, im guten Herz und im guten Backwerk – daß sie trotz ihres Umganges mit männlichen Frönern doch keine Karl Genofeva Louise Auguste Timothee Eon von Beaumont sei, sondern eine glatte, blonde, gehäubte Taube – daß sie mehr ihrem Geschlechte als unserem zu gefallen suche – daß sie ein zerfließendes Herz, das nicht erst vom Bücherverleiher abgeholet ist, in Tränen zeige, deren sie sich aus Unschuld mehr schämt als rühmt – – Schon vor der dritten Rabatte wär' ich bei solchen Gründen dagewesen mit der Spende meines Herzens. – Hätt' ich vollends bedacht, Quinte! daß ich sie kenne wie mich selber, daß ihr und mir (wär' ich nämlich du gewesen) von demselben Senior die lateinischen Hände zum Schreiben geführet worden sind – daß wir uns als unschuldige Kinder vor dem Spiegel geküsset, um zu sehen, ob es die beiden Vexierkinder im Spiegel nachmachen – daß wir oft die Hände beiderlei Geschlechts in einen Muff geschoben und sie darin Versteckens spielen lassen; – – hätt' ich endlich überdacht, daß wir ja gerade vor dem in der Schmelzmalerei des Abends glimmenden Glashause ständen, an dessen kalten Scheiben wir beide (sie innen, ich außen) die heißen Wangen, bloß durch den gläsernen Ofenschirm gespalten, einander entgegengepresset hatten: so hätt' ich die arme, vom Schicksal auseinandergedrückte Seele, die gegen ihr Wettergewölk keine größere Erhöhung zur Wetterscheide vor sich sieht als das Grab, an meine gezogen und sie an meinem Herzen erwärmt und mit meinen Augen umgürtet ...

pakata pakata

Hurry Heike sprach durch die geschlossene Scheibe, er schüttelte nur den Kopf,

pakata pakata

sie sprach wieder etwas lauter. Wenn sie schriee verstünde ich sie, aber sie tut es nicht,

er wendet sich wieder ab.

Wie lange kann ich hier noch liegen, dachte er und streichelte das Haar, irgendwann werden wir alt

pakata pakata

klirrte das Fenster

Ein Postbotestreckte die Hand aus, Hurry Heike wollte seinen Erfolg, er forderte Teil eins von eins des Fortsetzungsromans,

Ach seufzte Garou und stand auf und sandt die e- mail ab. Garou deutete auf eine zentnerschwere Tasche und winkte dem Postboten zum Fenster. Der öffnete einen Flügel, wuchtete die Tasche rüber, Hurry Heike rief: Schmidt wurde nicht ermordet. Die Tasche fiel, das Fenster schloss, Heikes Gesicht verzerrte, der Fuß, sich vor Schmerz, sie grimmassierte noch einige Vokale durch das Glas: eee iiii eooooen.



dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-12-24T05:23:19.403+01:00 Der Werwolf bist doch Du Le Loup-garou (publié en 1947) narre l'histoire de Denisse, un loup à la vie paisible, vivant à Ville-d'Avray. Son quotidien se transforme lorsqu'il se fait mordre par le Mage du Siam, qui se révèle être un loup-garou. Ainsi, un matin de pleine lune, Denisse se réveille transformé en homme. Il en profite pour découvrir Paris où sa journée ne sera qu'une succession de découvertes sur le mauvais comportement humain.

sagt Heike.

Der Werwolf (veröffentlicht 1947) erzählt die Geschichte von Denisse, einem Wolf mit einem friedlichen Leben, der in Ville-d'Avray lebt. Sein Alltag ändert sich, als er vom Magier von Siam wütend, weil [den ein Mädchen abwies] gebissen wird, der sich als Werwolf entpuppt. So wacht Denisse eines Morgens voller Mond in einen Menschen verwandelt auf. Er nutzt die Gelegenheit, um Paris zu entdecken, wo sein Tag eine Abfolge von Entdeckungen über menschliches schlechtes Verhalten sein wird.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-09-27T04:28:21.157+02:00 Wetterfähnlein
"‚Die Nacht wird kalt‘, sagte der alte Rudolf, ,von dem Wetterfähnlein kreischt es herunter; die Eichen fangen zu rauschen an – : lege mehr Holz an den Herd, Alwin.‘ " 

Da war ich hin!: Von dem herrlich ausgewogenen Prosatakt! (Denn es gibt ja nichts Schöneres auf der Welt, als eine gute Seite Prosa!) 



  1. begegnung-mit-dem-baron-fouque
  2.  
  3. sudel_notebook
  4.  
  5. alwin 

(voxtasy singt blackbird auf radio swiss jazz)

Wenns nicht wahr ist, so ists gut erfunden:

Ich habe mir sagen lassen, Fouque habe erotische Ratschläge gegeben oder seine Märchen wurden als erotische Ratschläge interpretiert, gedeutet.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-09-19T03:02:38.474+02:00 Der junge Göthe Nur der junge?

"Benamsen" bzw. benamst:

benamst

Franziska=Nameh

Abend mit Goldrand, golden verziertes Buch des Dichters irgendwo.

West-östlichen Divan wohl auswendig gelernt, wie?


Atheismus irgwendwie sowieso. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-09-04T21:20:15.606+02:00 Sul=Heika

 

       Hochbeglückt in deiner Liebe
Schelt ich nicht Gelegenheit,
Ward sie auch an dir zum Diebe.
Wie mich solch ein Raub erfreut! 
Und wozu denn auch berauben?
Gib dich mir aus freier Wahl,
Gar zu gerne möcht ich glauben:
Ja, ich bin's, die dich bestahl.
Was so willig du gegeben,
Bringt dir herrlichen Gewinn;
Meine Ruh, mein reiches Leben
Geb ich freudig: nimm es hin!
Scherze nicht! Nichts von Verarmen!
Macht uns nicht die Liebe reich?
Halt ich dich in meinen Armen,
Jedem Glück ist meines gleich.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2020-01-04T06:49:34.787+01:00 Pa/un stirbt
(Vorwort)

Die Formel...

Ich sollte auf 1 Zettel schreiben.

daß BERLIN nich die Knochn 1 bayerischen Mus=Getiers werth sey‹; (allerdings, im selbm Atem, ›an Kini!‹ verlangt; (& sich=selbst, ubw, dabei den li Zeugefinger an die eigne Bierbrust gesetzt : ›diese Gebärde dürfte ihn noch einijes kostn‹, hatte die SPD, deren besondere Stärke neuerdings im Aufmerken auf Adiaphora* bestand, hierzu bemerkt.)) /

[Hatte]] 1 (unnötich=›bekannter‹), führender (verführender) POEliedticker Süd=Deutschlands hatte (diesmal ausnahmsweise so falsch nicht) geäußert :

*Neutralitäten

/eba/ süddeutsch bayerisch _473

eba/ poeliedticker p4_1_472

(Ca. 7 Seiten fürs typoskript abziehen, seitenumbruch in der eba! S. 468!)

Es ist nicht mein wie Schmidts Ding alles rekursiv einzuführen. Auch nicht die Sirene im Pun auf Seite 360 mit den vielen --!!--??-!!-??-! die eine Galionsfigur ist.

Das Biografische ist kein 1 Thema, ich habe mich aus zeitgeschichtlichem Interesse darum bemüht, mich hatte interessiert warum es in der 3. Generation oder vierten Krieg und spät oder keine Kinder gibt. Hat Schmidt eine Formel? Oder ist er ehrlicher als andere, nein, er sagt es auch nicht. Er lügt nicht weniger als andere seiner Generation, er ist nicht mutiger, trotz vorgeblicher Heldengeschichte des Widerstands. Er lehnt auch von jedem persönliches Interesse an seiner Person ab. Es hat sich mir nicht erhellt. Hat er nun eine Wahrheit, vielleicht daß man festhält an irgendetwas, sei es auch nur ein anfängliches Un=thema wie der Fouqué und man hält durch und ist sich treu, was Schmidt bei sich selbst nicht gelingt.

Meine Darstellung ist das nicht, ich würde eine Formel am Anfang hin schreiben induktiv hinschreiben und sie nicht länger auswalzen als sie hergibt. Formeln geben nicht mehr her, eine knappe Seite...

Ich habe keine Zeit um die letzten 40 Punseiten durchzustehen, und habe genug zur Eigenlektüre und Auffassungsgabe meines Lesers gerade nicht wegen Neugier, sondern weil er leidlich lustig ist (Zettel=Bottom = viele Anekdoten ergeben sich beim Traum) beigetragen.

Ich will den Zettel abschließen, es bleibt die Erotik,
Der rote Badeanzug
die sich als Mittel zu seiner Absage an alle Literatur bezweckt herausstellte, es war nicht so, dass es enthemmen sollte, dazu sind die Franzisken zu liebevoll dargestellt, ich will sie aber auch nicht vor dem Internat retten, so weit nicht. Mein "Programm" ist dabei schüchtern / schamhaft fehlgelaufen, es ist ganz egal ob man durch radikale erotische Schilderung zu Liebe, Hass, Lifestyle oder Kinderpornografie kommt, Schmidt zielt nur auf die Demontage der ihn umgebenden Literatur für ihn persöhnlich (joycesch biografisch) seit Fouqué, er bleibt hinter den Erwartungen zurück überfordert seine Belege , überstrapaziert Bilder, kanonisiert, dogmatisiert und weicht mystisch erweckt aus. Man soll andere Literatur nicht mehr lesen können. So sei es. Amen. Eine Schule des Atheismus schon. Meine Lektüre kommt der Verschwörung nicht hinterher  Meine Lese nicht mehr auffasst, durchlässig ohne Boden, es fällt durch. Ich fass es nicht. Wie der Meister mich drauf hinweist. Bin gern zu blöd.
....

Ich verstehe warum er es schreiben musste, denn im vierten Band will er nur noch leidlich etymüberzeugen und der gute Poe gibt es her, hält es aus (sagt ebenso Schmidt).

Erwähnen möchte ich auch die rückwärtsgewandte, ja was ist es eigentlich, Erklärweise, rekursiv nach Fermat aus schwarze Spiegel. Ich hatte mir gewünscht einmal die Anekdoten für Schmidt teils LGs, aber sinds LGs, zu Zettels Traum zusammenzustellen.?. Eben! Träume.

Schmidt muss sein Wissen anbringen, das sei ihm gegönnt, wir folgen ihm noch, nicht weil wir auf Erklärung hoffen, sondern weil es das, der Rest ist, den wir von Schmidt haben. Ich habe den geneigten Leser genug darauf vorbereitet, wie er erkennen kann, was bei Schmidts Verfahren schief läuft, schief laufen kann.

Wenn wir etwas schreiben wollen, fällt uns mit Proust ein, dass man nur läppisch anschaulich schreiben kann, den kleinen all - und täglichen Zirkel der unwichtigen  Aktualitäten. Schaff ich das mit einer übergeordneten Handlung?, die dann nicht aufgesetzt wirkt.

Wir kommen nicht zum Ende, weil Schmidts Ego unsterblich ist, die Erotik ist gar nicht so schlimm sondern weiblich unendlich, wir erotisch wie ein Tropfen im Erotikmeer. untergehen, denn es ist unfruchtbar, kinderlos, unvermittelt, der Quichote hingegen stirbt wie ein Mensch, der er wurde.

Oder 50 Jahre für drei Bände Radioessays ist zu wenig, das lebe ich 1500 Seiten aus. Nur zu!

Rrritz fuhr ihm über den Rücken eine jener sinnreichen mechani-
schen Vorrichtungen, wie sie auf Jahrmärkten überaus im Schwange,
und dazu ersonnen sind, bei dem Opfer dem sie appliziert werden
die angenehme Überzeugung hervorzurufen, das betreffende Klei-
dungsstück sei soeben mitten durchgerissen.
Der Junge fuhr so behend herum, daß er den Arm des Missetäters
noch erwischte - ein hübsches Dorfmädchen, I oder 2 Jahre jünger
als er selbst. »Auf frischer Tat ertappt, verurteilt, abgestraft!«, rief
er; raubte ein Küßchen; und kassierte dafür einen zärtlichen
Klaps. »Und jetzt Böses mit Gutem vergolten; hier sind Bänder:
such Dir eins aus.« ( Was wird er damit machen, Bulwer Lytton )

[Ebenso  Rienzi was im Vorweltkriegs I Wien von obdachlosen abgelehnten Architekturstudenten auf Pump bei Mahler mehrmals besehen werden konnte. (Der Tristanakkord veklingt im mystischen.)]

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-08-12T02:13:24.430+02:00 vt ii

Virtueller Tropfenzähler

Neu, hier: version 4 translated

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-08-02T18:28:15.410+02:00 Ernsthaftes gusseisernes Thema
### Kopfrechnen mit Kurzzeitgedächtnis 
---------------------------_--------------------------------+-------

37² nach Pascal (30+7)²=900+420+49 als a²+2ab+b²

=1369

auch kubisch

37³=27000+343+18900+4410=50653

bzw (30+7)³=30³+3•900•7+3•30•49+7³ und wie die umsortierten Zahlen oben.

Schmidt meint seine Themen ernst. ( Für den Ruf reicht es wohl, wenn man das zu 3 Gelegenheiten in der Kneipe vorgeführt hatte. )
Damit seine Biografie, die mich zeitgeschichtlich interessierte, vom ihm aber nicht erhellt wird. Gedeutet und entziffert werden soll. Exegese.

Die Erwähnten:

1. Was Schmidt über die Lesbarmachung von Finnegans Wake schreibt trifft auf ihn zu. Biografisch lesen ( interessant auch seine zutreffende realistisch gegen mystische Hoheliedinterpretation. So geht das musikhistorisch mit alter Musik, bei Walter Viora )

Es ergibt sich kein Bruch, er meint den Quatsch in Zettels Traum biografisch, ich soll erschüttert werden, ernst, wie Dän Franziska Ernst nimmt, Logarithmen Ernst sind, der Fouqué ernst ist, die späte Enttäuschung das Erbrechen über Literatur (als 1 Etym) ernst ist.

( Der Fouqué ist als Vorform zu ZT zu sehen. Oder rückblickend wie ein Unternehmen ZT zu lesen. )

„Als das Schihr Hasch Schirihm das Hohelied Salomons zweitausend Jahre lang in der Bibel Alten Testamentes gestanden hatte, war man sich über seine Bedeutung absolut im Klaren, es war entweder die allegorische Feier der Vereinigung Christi mit seiner Braut der Kirche oder aber Gottes mit der Welt oder des Gläubigen mit einer seiner Religionen. 1778 kam dann allerdings ein feuriger 30er, Herder war sein Name, der das Stück schlankweg althebräische Liebeslieder nannte, ebenso handfest naiv wie schön ebenso kulturgeschichtlich wichtig wie rhythmisch interessant und der die kleine Sammlung ohne weiteres mit alten Volksliedern überhaupt konfrontierte, fehlte nur noch der exakte Nachweis dass es sich tatsächlich um Hochzeitsbräuche und Gesänge handele, wie sie noch heute Trautage und in der Königs-Woche danach in Syrien geübt und gesungen werden, und den lieferte  der Orientalist Wetzstein denn 1873 auch noch nach. Auf der einen Seite also die Mystiker die im cantico dei cantici  eine unerschöpfliche Fundgrube tiefsinnigster und verspieltester Deutungsmöglichkeiten erblickten auf der anderen die Realisten, die sich volkskundlich und menschlich unbefangen an antiken erotischen Trällerliedchen ergezten, und auch das konnte wohl nicht ausbleiben, dass man sich gegenseitig entweder roh &-faunisch schalt bzw gleichmütig von Verblasenheit und Unendlichkeitsfimmel sprach.”


2. durchlässig durchlässich
-----------++----------------------------
durchlässig/g. das obige suchwort kommt nur im Spätwerk vor. wozu öffnet sich Schmidt  „weil die ausdrücklich an Po angeschlossenen zum Teil ihn fortsetzenden Erfindungen eines groß Gedanken=Spielers, der sein ohnehin verwandtes Gehirn mühevoll und in annähernd dieselben Falten gelegt, sich durchlässig gemacht hat, für Poesche An- und Einfälle, weil die, sage ich, nicht wenig unbewussten Fingerzeige liefern werden zum Verständnis des Meisters”

Ich stimme inzwischen nicht allen LGs , längeren Gedankenspielen,  dem dauernden SexRealismus, und der ständigen Erschütterung zu.


## A. ===Fisch====
-------------------------------
Die Fische sollen über die späte Badende natürlich zu ( uneingeschränkt ) Sirenen führen. Was uns wieder zu Undine und Fouqué führt, ohne den Schmidt biografisch nicht erhellend, er ist verloren wie seine ganze Generation, und Widerständer, ist.



# B.
Baralip gehört nicht zum vierten Modus sondern ist ein Zusatz zum ersten, 1a notiert. Er ist ein universeller Barbara Modus mit anschließender Subalternation:

Alle Menschen sind sterblich.

Alle Philosophen sind Menschen.
___________________________________
Philosophen sind sterblich.

Sokrates ist ein Philosoph

Sokrates ist sterblich
==================

Ein i-Urteil

Für die vierte Figur wäre Baralip oder Bamalipton von Nöten.

Die Umwandlung von r dazu in m ist erforderlich wie der Buchstabe m eine mutatio oder metathesis praemissarum oder  transpositio in premissis
de majori minorem also Vorschrift ( = Pflicht ) anzeigt.

Aristoteles setzt eine Existenz Sokrates voraus, das kann, es wird seit 2000 darüber gestritten, ob er das dürfte. Wir folgen der Auffassung: er durfte.

# C.
=====
Darf nun Schmidt als alter Positivist voraussetzen, daß jedes Etym, das er herkonstruiert auch existiert. Nach Lektüre des Pun: Nein!

( Andererseits ist er mit seinen Berechnungen I-III idealistsch mystisch. )

Paul Lorenzen, der arrogante Hund, widerspricht uns.

#D. 
====
Mit obigen binomischen Lehrsatz machen wir den Beweis folgender Ungleichung:

a²+b²≥2ab

aus:
(a-b)²≥0
a²+b²-2ab≥0
also a²+b²≥2ab
qed

Etwas umständlicher aber ähnlich und mit der Dreiecksungleichung kommen wir zu Aussagen über die Ungleichung von arithmetischem und geometrischem Mittel.
Und somit zu Gauss. Erhellt er meine Biografie?
Ich treibe mich in Straßen mit konstantem arithmetischen Hausnummernmittel herum, durch die wir die ungelesenen letzten 30 Seiten des Pun ohne Geste schleppen.

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-09-27T02:55:20.114+02:00 - P U N - typo - skript - - MB Marie Bonaparte, Poebiografin
Ubw, Unterbewusstsein, unbewusst etc
Uwk, unwillkürlich
Bw, bewusst
d, der die das den dem etc
vd, von vom d
In den seitenspalten worttrennung irgendwo ohne Bindestrich
V Voyeur
P Paul
W Wilma
DP dän Daniel Pagenstecher oder Dichterprediger oder displaced Person
Fr Fränzel 

MS muret Sanders , Wörterbuch
HI Hirschfeld englisch psychologische Fallgeschichten
ABR Abraham Psychologe (Literatur)
Braucht man das alles?

Dän will Fr entführen

Lohnt das Lesen?

Ich lese parallel lesbare Dicke Bücher dazu so Jean Pauls fixlein auch ein Zettelkasten.
Was schmidt über die lesbarmachung von finnegans wake schreibt trifft auf ihn zu. Biografisch lesen ( interessant auch seine zutreffende hoheliedinterpretation: realistisch faunisch statt mystisch lesen. So geht das Musikhistorisch mit alter Musik, bei Walter Viora)

Nur so ergibt sich kein Bruch, er meint den Quatsch in Zettels Traum biografisch ernst, wie Dän Fr Ernst nimmt, Logarithmen Ernst sind, der Fouque ernst ist, die späte Enttäuschung das Erbrechen über Literatur (als einzige Etymologie) ernst ist.

(Der Fouqué ist als vorforme zu ZT zu sehen. Oder rückblickend wie ein Unternehmen ZT. zu lesen)

Bulwer sagt ihm noch was.

Ohne Rauschenbachs Wu Hi ? Wird es kaum klar, dort die verrätselung nicht Kryptografie mit jerovsky in Briefwechsel.

Faltenwurf.
https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search/15?title=Zettel%E2%80%99s%20Traum&q=fisch

(: ›der Pflicht vergessn Wir=Fische niiiii!‹)

Wieland nebenbei.
https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search/1?title=Zettel%E2%80%99s%20Traum&q=Faltenwurf
(›Faltenwurf‹ gibts bald gar nich mehr in unsrer Welt; nur noch Hintern, latexbespannte ...

Kinderkunst abschätzig: als ob Potenz künstlerische Potenz ist. oder mit Ihr kommt.

Alle Treu, Pflicht und bürgerliche Tugend, wie die bürgerliche monogame Machtübernahme seit dem letzten Krieg. Haben sie sich doch gerade Rathenausch als Klasse zur Herrschaft empor- und wieder herangezogen. Die am meisten calvinistisch Leidensfähigen.

Also ich mags je eher einfach,aber eine Formel, einmal richtig, ist öde,man mfängt unzureichend das --fRAGEN AN.-- Fragen an.

Poe ist schräg, keine Frage, und das Unheimliche käme einer Perversion, zumal einer calvinistisch viktorianischen am nächsten. Poe als viktorianischer Vorbilder.) wirklich weiter am Nächsten.
Schmidt Zettelkasten eines Fixlein, der seine Kindheit und nur die neben seinem verschmachtenden Mädchen wiederholt,, öberflächlich aus Lexika zum Beispiel Baralip 4. Figur? Erste eher. Weiter bringt einen der Pun und seine große Geste nicht, allerdings Hat der Übersetzer seinen Bottom Zettel darin gefunden, viellecciht zweimal lesen, und Saturn ( reiche Ernte ) -Satyr-Satan  Dialektik ist drin.

Die Fische werden gedeutet, aber Gelesen habe ich meine Poe nicht bis zum Wilson und noch 1´.

Die Marginalien (Fiorituren udn Pralltriller) sind leider zu wichitg als sie zu überlesen, der ganze Pun wirkt unordentlich Obowhl Man Schmidts ausgefeilte Struktur erkennen kann. Ein Apparat? Würder größer als das Bucgh. Hätter er wohl gern einen Indix. Wir suchen ein wenig in der eba der Siftung und hoffen auf eine Eingebung, solan lesen wir parallel was uns freut. die

(Linux läuft noch nicht richtig, tastatur ist schön klein.)
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-09-11T13:45:31.654+02:00 Liebesbrief










Θ









dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-08-13T00:34:32.104+02:00 Anekdoten 1ige Vorschläge
Buch i
Pferdezüchter & Herrenreite=Rinnen
Fränzelepisoden ( ständig wiederkehrend)
Band II
Im Dickicht div
Muschel - Pilzanekdoten
Band III
Koran Paradies
Konkrete Dioramen
Epizyklen
Band iv
Das viktorianische Mädchen.
Der Fechtkampf um den Stockdegen
Badesee divers ( Windmühlen)
Die sirène/Galionsfigur
tbc.



dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-07-15T03:58:24.692+02:00 1 2 Blütenstände unter Bäumen Ähre
Zusammengesetzte Ähre
Kolben
Köpfchen
Körbchen
Traube
Doldenstaude
Rispe
Doldenrispe
Dolde
Zusammengesetzte Dolden
Dichasium
Trugdolde
Spirre
Schrauben
Wickel
Fächel
Sichel

(Label Erotik)
Buch IV

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-11T21:07:59.858+02:00 durchlässich/g
?) – : »Weil die, ausdrücklich an POE angeschlossenen, zum Teil Ihn fortsetzenden, Erfindungen eines Groß=Gedankenspielers – Der sein (ohnehin verwandtes) Gehirn, mühevoll & zähe, in annähernd dieselbm Faltn gelegt, ›sich durchlässich gemacht‹ hat für POE’sche An= & Ein=Fälle – weil die, sage Ich, nicht wenich ubw=Fingerzeige liefern werdn, zum Verständnis des Meisters.

durchlaessich



Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 348

Das obige Suchwort durchlässig(ch) kommt nur im Spätwerk vor.

Wozu öffnet sich Schmidt? 

Die Erotik bildet nun doch konkret ein Mittel um:
die sexualisierten Dauerzoten des Vaters
die liebestechnisch versauten Kriegsteinehmer, denen das Leben in jeder Form ausreichte
den Verlust von Werner Murawski
die Vergehen der Mutter ( oder Hanne Wulff)

um all das, die ganze Kloake, den Dreck, aus einem offenen Ich, wie ein Sieb, herauszuspülen/kotzen/waschen/rotzen/furzen und -scheißen.



Was ihm nur teils gelingt. Aber es gelang auch Fouqué mit Prinzessin Marianne nicht und Poe erst recht nicht. (Allerdings teilt Schmidt deren Eitelkeit nicht)

When somebody  - - -
Reaches for your heart -
Open up - - -
And let it through - -

(Shola Ama 1997)

Folgerichtig endet immerhin Däns Cottage, Zettels Traum Buch III, mit einem Bulwerzitat aus Mein Roman, der in Was wird er damit machen kongenial die Stimmung von Schmidts Erzählung die Fremden aufgreift und zuende bringt.

(In ZT wird wallflower (absichtlich?) falsch übersetzt!) 

Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 348
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-07T15:51:07.600+02:00 Glück ich bin glücklich, weil ich meinen Schuh, dessen Schnürsenkel verknotet, was sich schwer lösen lies, war, zubinde.

ich bin glücklich, [weil ich meinen Schuh, [dessen Schnürsenkel verknotet, [was sich schwer lösen lies], war], zubinde.] dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-04T17:13:21.064+02:00 ethm

Angelegt Dienstag 04 Juni 2019
Etyms auf eine Deutung herunterzureduzieren ist natürlich Schwachsinn. Ich halte bei Schmidt stets dagegen, Sprache sei nicht eindeutig und sie kann Unlogisches, Widersrpüchliches und Vieldeutiges ausdrücken.
Selbst 1 Apfel wird nicht deutlicher: Eins Apfel, ein mal Apfel, einmal ein Apfel.
ist nicht der individuelle Apfel mit Wurm
oder eine Äpfelin.
(Descartes hat es uns vorgemacht und auf die Willkür schon in der Mathematik hingewiesen, welchen Telegrafenmast wähle ich als Maß?)
Der Sprache soll die Unschärfe innewohnen.
Jedes Wort umfasst eine Beutungswolke, die exakt zu fassen, eben gerade mit System, widerpricht jedem. Womit wir wieder physikalisch modern sind, seit Gauss.
Schmidt fermatsche Beweisführungen von n auf n-1 bis schließlich zur konstitierenden Sexualität sind logisch, wären die Menschen anders als von Schmidt geschildert, würden sie keine Bücher lesen.
Und selbst Daniel Pagenstecher (DP) hält dagegen, er selbst 3 deutig.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-07T16:46:22.151+02:00 Lilienthal 1801

Angelegt Samstag 25 Mai 2019
Bitte im Sinne lesen: Was Schmidt nicht ist!, wie immer:
(Und Chateaubriand ist mein Faible, nicht Schmidts)


s.a. :tsalal-Orden

Lilienthal 1801 ist ein Frühwerk und eigentlich 57 un=fertig. (Und ich glaube entgegen den an=Reemtsma=Beteuerungen nicht mehr projektiert seitdem. Aber wohl recht vollständig ausgeschlachtet in Zettels Traum unter Bäumen am Anfang und auch sonst, Kaff , Gelehrtenrepublik, schwarze Spiegel, .... Stürenberg)

(Auch hier von RauschenDbach Reemtsma vor 20 Jahren, wie das nicht genug zu lobende Wu Hi?, schön editiert, angemessen kommentararm. = stets up to date)

Schröter vermisst und kartografiert den Mond und legt ihn seinem Fürsten zu Füssen (wie Von Braun Kennedy, ähnlich muss Schroeter aus irgendeinem Grund seinem Fürsten dankbar sein.)
Die angerissenen theoretischen Versteigungen, übertreibt Schmidt, Mondvulkane, Asteroidenbombardements etc, sie werden von Anfang an bezweifelt/widerlegt, nachdem sie durchgerechnet wurden. Die Mondbewohner teilen Schroeter und Gauss. LG? Anthropoamorphe Beobachterposition!
Olbers ist Gönner=Freund/Förderer=Aufseher=Kontolleur/Vorgesetzter=Kritiker über Schröter.
Herschel ist Konkurrent.
Bessel macht nicht nur auf die Bogensekunden (irgendwo)

aufmerksam,
„ »Änlich wie seinerzeit durch BESSEL die ›Bogensecunde‹ mehr als ein bloßer Wortschall (wurde ...")”
Aus: Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 79

(Klammer nicht eba-auffindbar, da Wort und Seitentrennung bei Wort-, immer hin mit Schall ergänzt)

 er verbessert auch Gauss Ausgleichsrechnung
Das ist nötig. Interessanterweise liest Schmidt bei GaussRechnungen nur die Zahlenkolonnen (muss ich auch mal reinkucken/nachgehen) für Trabanten um 1806. Auch veröffentlicht Gauss die Methode erst Jahre später, 1804 oder so. Angewandt wird sie ab 1802.


Brief
2.4.64 AS an HWollschl.
Todmüde wieder; es ist ein verfluchter Beruf! (Ich werde nie vergessen, wie ich anläßlich der Studien zu >Lilienthal<, in Göttingen die Rechnungen zur Bahnbestimmung der HARDING'schen Juno (des Planetoiden) von GAUSS durchsah; mitten in den endlosen Zahlenkolonnen erschien auf einmal der Satz: >>Ein solches Leben ist verrückter als der Tod!<<.- Das war der Einfluß WOLFGANG BOLYAI´s, des Ungarn, dem ich auch einmal nachgehen muss.)

(<nicht eba zitierfähig!)
(Das war mir das einzig >ergiebige<)
Piazzi entdeckt Ceres 1. Jan 1801. Von Zach beobachtet ihn Mitte 1801 (Juni Juli glaube ich, sagn wa mal) dann geht er verloren.)
Also dürfte Gauss ab da ausgleichs=gerechnet (~3 Monate?) haben, am 1. Jan 1802 wird Ceres wiederentdeckt.
Der Roman soll aber 3 Tage 30.9 bis 2/3.10.1801 spielen.
Olbers, Bessel, Gauss, sollen nur erwähnt werden im Roman, also de facto nicht vorkommen und Gauss und Bessel sind zu jung, um eine Rolle zu spielen.
Marat soll besungen werden, das geschieht im mare Crisium (hoffentlich), er ist ein Barbar (josipisch, singend), dem sich Chateaubriand entgegenstürzte.
Er, Schmidt hier wieder, kaufte, als Firma Greiff auf Elektronik umstellte, die mechanische Rechenmaschine der Firma, mit der er seine Logarithmen berechnete.





https://molitor-berlin.de/wp-content/uploads/2016/09/151030_134_ASH_B_JVBD_hd_012_1920x830_acf_cropped.jpg
links unten
Es steht in Wu Hi?: Für Seine Arbeit stand die Rechenmaschine auf dem Tisch, die Logarithmen in der halboffenen Schublade. Kam der Vorgesetzte um die Ecke, wurden die Logarithmen in die Schublade geschlossen.
Vielleicht erklären sich in dieser Hast die einigen Fehler (~12), die Schmidt beim Vegakontrollieren gemacht hat.
Ein Zettel für Lilienthal 1801: Fehler! VEGA
Der angehängte Artikel über Schroether (u.e.s.Zgn.) im Lilienthalbuch ist in seinen schmidtschen Anmerkungen interessant, ansonsten mehr Briefwechsel als Formeln.
Schmidt möchte die vier Hauptpersonen, u. 4en Die Göttin der Vernunft (Ann-Ev im weiteren? Zettel zu AmG), auch sie eine Chateaubriand (negative Christ=)Fee, dort ja Atala, statt in ZT Narra Mattá, = Pocahontas, mit eigenen Typografiesymbolen darstellen, mit der Unterstellung die ständige Namenswiederholung, z.b. Massenbach MassenbachMassenbachMassenbach müsse wie eine Formel ständig überlesen werden. ( siehe auch und und & (unsic?), et & und)
(Kauderwelsch: Zu Formeln ist das nicht richtig, Debroglie sah sich die Planckquantenformel mit h quer ( \hbar, ħ ) so lange an, bis er damit wie mit Etyms (blöder Vergleich) spielte und sie nach seiner Wellenlänge auflöste, umstellte, "lambdas" ( λ ) von rechts nach links brachte. Also wiederholte sie sich gerade nicht. )(machn wa späta.)
In meinem 1925 Schulbuch Kleiber-Naht Physik, wird die Huygenssche (Lichtwellen=)Theorie mit den Ätherschwingungen (Schmidt bekam es gelehrt und dann durch den guten Lehrer mittels Relativitätstheorie wieder ausgeredet, s. Wu Hi?) erwähnt, eigentlich nur um die Newtonsche Emissionstheorie durch den richtigeren Huygens zu widerlegen), Man braucht den Äther im weiteren im Buch (immerhin bis zu Spektren) nicht, es wird aber auch nicht darauf (weil keine Relativitätstheorie im Buch) hingewiesen, dass Einstein ihn abgeschafft hat, (abschaffen musste). Darin: Lichtgeschwindigkeit 1849 von Fizeau ähnlich wie Gauss, Spiegel in 8 Kilometer Entfernung und drehende Lochblende, und unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit in Medien von Foucault.

Und echte "40x40" mm Fotos im Lilienthalbuch.

Schließlich das Riesenteleskop als Symbol für na was wohl?



(Im weiteren Fermat: Begann die analytische Geometrie, überließ den Ruhm aber Descartes.
Nutzt das rekursive Schlußverfahren von n auf n-1, (bis dann zu den Grundlagen zum Beispiel 1) wie ich sie in Schmidts Schlußfolgerungen bemerke.) dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2020-01-06T17:36:12.544+01:00 Messias
„S. H. Herrn
A.S. Chmidt, thujalnischer ergiesser.
Bargfeld
L=Haide

Sehr vermaideter Herr!
Anbei ihre Frau (10,6kg) gejungfert zurück.
Ihre
Heike”

Aus: Arno Schmidt: S. H. Herrn F. G. Klopstock. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III. Essays und Biografisches, Bd. 3. Zürich 1995: Haffmans. ISBN: 3-251-80031-0, S. 91


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-12T22:18:09.479+02:00 tsalal-Orden

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Angelegt Samstag 25 Mai 2019
                                     +FUCKÉ
Ich habe mir durch Lektüre des Schauerfeldes den Tsalal=Orden verdient.
(Vorher den 2. (etymfreien) Bulwerdialog, ...Wallflower heißt Goldlack... nochmá loben.)

s.a :lilienth.01

Ab Seite ~64 wird Zettels Traum lustig ab S. 74 extrem meta=öde.

Besonders lustig der Pferdezüchter S 115 mit den anschließenden zwei Rotberöckten, der geilen alten Herrenreiterin, die ZEITherausgeberin, die zu Ross(=Alarich(=tic!)) flüchtet. Aus Pommern.
Wunderbar, sollte man einzeln als Erzählungen herausgeben, wie weitere Abschweifungen...
Bis dort hat Schmidt plausibel, oder nicht die Perversion mit Etyms als natürlich motiviert. Soso.
Ab Seite 74 legt er aber drauf und hebt auf die Etym-etmyebene ab (ebenso Band II und zweite Spaltenübertreibung als Selbtreferenz durch Zitat) damit er bis Seite ~110 alle Poeschen Landschaften mit etyms kosmisch vollständig durchwandern kann
Danach, und das ist bezeichnend, hebt er auf die Feenländer noch ab,
(ja später werden die auf Hügel nicht zu bauenden monopterischen Krypta=TempelChn=Kloaken wieder aufgegriffen.), die gleichzeitig Verwesung kennzeichnen, wie Poes Liebe, zu seiner jungverstorbenen Frau. Die Feen sind chateaubriandsch. Das passt nicht mehr, ist unmotiviert, bis...
Na Schmidt Ha! 'nne Vulv, auf Hanne Wulff seine Fee abhebt und wieder in Görlitz Lauban hinter der Bahnhofspforte (Schwingtür mit Glasfenstern) Schulmädchen na sagen wir voyeuriert, und stumm im Zug ihr gegenüber sitzt. Vielleicht, ganz vielleicht stumm sitzen will und schwelgen. Sehnen.
Nun hat er sie bekanntlich nicht angesprochen. Ich kann ihm sagen was passiert wäre. Entweder es wäre oberpeinlich geworden, oder sie hätte sich für ihn erwärmt. Warum tat er es nicht. Ist sie seine imaginierte Fee geblieben.?
Seis drum ob echter Verlust oder sentimentales Spiel. Wahrscheinlich hat sie ihn nicht bemerkt, und das wäre bei einer Ansprache herausgekommen, und er hätte im weiteren Leben weitergewusst.
Poe war sich seiner Perversion sehr ubw-bwusst. Und sie konstituiert sein Werk. Ok so weit so gefolgt.[1]
Erstens funktioniert es nicht, wenn ich zur Lektüre Shirley Scott höre, zweitens ist das so hochgestapelt, dass cunt nicht funktioniert, es lässt die Doppelbedeutung vermissen, ist steril geworden. (Es läuft Fairy Queen von Purcell, nicht Faerie Queene von Spenser, sondern textlich Shakespears Mittsommernachtstraum, alles eine Soße, aber angenehm.)

Wie Schmidt. Wusste Schmidt nun bw-ubwusst um seine Perversion, wie er vor oder nicht vorgibt.
 

„(darf doch 1=Solcher sein eigenes Zwangsdenkn nicht=kennen : ›Umgehung des Gewissens‹; Schutz=& Deck=Verstellungen; (dh Er hat durchaus folle ubw=Kenntnis von den Herren Vorgängern!))”
Aus: Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 288
Kann man wie 5 Seiten später umdrehen den Satz: ubw=bw. "Der Name Lampe/Ubw/Bw muss vergessen werden", schrieb Kant/cunt auf einen Zettel.

(Er meint es ernst, er meint jeden, man sollte ihn wörtlicher nehm, nimmt auch Franziska oberernst, wie im zweiten Teil ersichtlich. Aber zu diesem Zeitpunkt hat er die Logarithmen gegen die mind. 3 Wörterbücher (und den Wahnsinn?) getauscht. Drei gute nebeneinander alle bei fu aufgeschlagen.)

EICHENDORFF und SCHMIDT machen den Fehler im Waldaufenthalt nicht "Lust und Wehen", sondern verbessert "Lust und Sehnen." In der Nähe machen Dän und Fr. nur einen Epizyklus ( zykel ) nicht wie es steht Epizyklen

[A](Auch im Kleiber-Naht 1925)
mittlere Mondentfernung dort 384 420 km heute: 383 389 km! 31 km genauer gemessen seitdem, ne halbe Fahrradetappe. Trotzdem 1' gutes Oberschul=Buch!
Zettels Traum in der Fahrradtasche  auch so 1 Sauer0
Wenn ich mir seine Etymunschärfe bei Autor und (Leser) vorstelle, er kennt seinen Gauss nicht wohl, der hat sich vor Cauchy exakte Konvergenzgedanken gemacht, und beim Etymbild zwischen Leser Autor ist unklar ob das kon- oder divergiert(=beschränkt), wenigstens gibt Dän das ständig zu. (u.a. im Sinne keine Theorien, aber Wörterbücher hier.) (Johannes Schmidt spricht zurecht A. Schmidt ein Interesse an "Epsilontik" ab (somit an Kovergenz (Und konvergenter Darstellung?)). Wie auch weiter alle moderne halbwegs Weiterentwicklung bei Schmidt nach Fermat nicht verfolgt wird.) Aber führen sie bitte die Bestellung so aus.

Ich hab es irgendwie in Buch I überlesen: Was heißt P 1, 2, 3 etc? (Scheißabkürzungen von ihm, die nachher, rekursivst,  eingeführt werden) S. 21: Alles POEtatoren (>full as a po(e)t< P1 für drunk.
Also Y-Gleichnisse? KATALYtatoren?


Saß Schmidt eigentlich am offenen Fenster (Gezwitscher) als er ZT schrieb?
Maide die Maiden, vermaide die girl-friends. Unso Lästerlichkeiten über die Keuschheitszunft.
Gegen die Aufklärung arbeiten.„ »Ich kenne kein lustijer Téma, als gegen die Aufklärung zu deklamieren, Franzisca : ”
Aus: Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 258

[1] Eltern: auch son thema. Hat sich Schmidt wegen seiner sozusagen pervertierten Eltern geöffnet/durchlässich gemacht und kompensatorisch alles alleingelassen autistisch sprachlich aufgenommen um auf Zoten reagieren zu können. Hat er wenig Verknüpfungen hergestellt. Im Krieg gehen die Zoten und so weiter.
Ärgerlich, Schmidt führt seine Begriffe oft rekursiv ein, sie werden einige Seiten später erläutert, rekursiv: Schluß von n auf n-1. Immerhin Fermat lässt Descartes bei Geometrie den Vortritt. Pascal drehts induktiv um von n auf n+1. Fermat weiß nichts von unendlich, Pascal aber, manchmal fehlt ihm vorn am Anfang n bis 1 etwas, aber das wär endlich.


Der Spinell, ein Stein in Fr´s Ring, kann auf Wahrheit und Lüge gedreht werden, Innenfläche ist Lüge glaub ich.

Er wiederholt aber auch Wichtijes
DP natürlich
KG kurzes Gedankenspiel. tbc.

SP Sensitive Plant
Ø

Band II ZT
Zeichen aus Lilienthal:
Harding H_ und Kön.d.V. ´>, 1´ etc. Das Massenbach M_ umgedreht als W¯!
schönes Fouqué marginal hinten S277 nape + leon beim Fouque: der Löwe des Haintals
(Hätte Kleist geholfen). AUch sonst die Eitelkeit und Frauenverehung bei Fouqué und Poe, sehr ähnlich. Beim Fouqué unterstelle ich Schmidt, daß er nicht ganz wußte was herauskommt und es nicht an den Anfang stellen konnte. Bei Zettels Traum ist das zweite Sauer0. Posmologie nach 108 Seiten!

(Band I Fränzel bezwetschgigt co S.50 54-70,

4erlei HandZeichen

ich bekreuzige mich vor jeder kirche
ich bezwetschkige mich vor jedem obstgarten
S. riedgrasbekkränzigte (sich) Fr.
vor Sumpfdotterblumen,
shimmernden schwergefirnißten


wie ich ersteres tue weiß jeder katholik

wie er vorletzteres tut S. allein


„(: »Dürfnwa nochma hin & her? : blôß=1=Mâl noch! –«; (Fr, riedgraskränzig=sumpfdotterblumig; (die auch neben uns, schwergefirnißt, shimmertn). / ”
Aus: Arno Schmidt: Zettel’s Traum. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe IV: Das Spätwerk, Bd. 1. [Berlin] 2010: Suhrkamp Verlag. ISBN: 978-3-518-80310-3, S. 63


Beschränktheitn
Freud über die Sprache für Weisheiten und Beschränktheiten


Habe jetzt einen Baum gekost.

Ch habe in die Blatt=Cunt=uren 1
nackte Mädchin hineingelegt.

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-12T14:39:30.590+02:00 Ramnifikationen - veraestelungen Es wird gesagt das vierfach zu große Gehirn des Menschen sei ein Gendefekt und deshalb anfällig für psychiatrische Störungen. Das erleichtert.

"Umgekehrt kann eine Verdopplung des Abschnitts ein vergrößertes Gehirn und Schizophrenie zur Folge haben.
 ...
das sei begleitet von einem Verlust der Stabilität des Erbguts im betreffenden Genabschnitt - und daraus resultierenden wiederkehrenden neurologischen Entwicklungsstörungen. "


gehirn-forscher-entschluesseln-ursache-von-menschlichem-hirnwachstum dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-12T14:59:25.944+02:00 geschichte meiner familie
D R A M A T I S   P E R S O N A E 

Familienzusammenführungen:

(n.n.) Hexen, Chor
null.null  Nazi,Ustascha, Tschetnik
eins - eins.eins adlige Familie
zwei Autor zwei.eins Frau- zwei.eins.drei
drei Olaf Gulbransson - drei.eins Adolf
vier Arno Scmidt
fünf August Lafontaine
sechs Leser
sieben Ernst Tollers
acht Wilhelm Kilman
neun Karl Thomas - neun.minuseins Eva Berg
zwölf Walter Mehring
zehn Otfried Preussler
elf - elf.eins, elf.zwei, elf.drei, bis elf.sieben Prinzessen - elf.drei.eins Erzeugnis
dreizehn Walther Rathenau
Szenen 

Das Flugzeug stürzt ab, im Urwald, der Pilot, ein Bruder aus Adelsfamilie eins, bleibt verschollen.
Die Schwester zuhause versucht sich zu vergewissern. Der Bruder bleibt verschollen.
Die Schwester versucht sich über den Tod des Bruders zu vergewissern.

Sie baut keine Zukunft auf. Es fühlt sich der Mann (eins.eins) ein. Und verpflichtet sie auf Zukunft. 

In unserer ganz anderen Familiengeschichte (zwei) kamen die Aliens (nul.null) vor: Die Nazis gehen über den erratischen Block Olaf Gulbransson (Familie drei). Er karikierte nicht, wer aussah wie der Kellner (drei.eins oder null.null.eins). Die Aliens invadierten, benahmen sich seltsam, beklemmend, gewalttätig und verschwanden unerklärlich. 

Ich (zwei) erwarb (minus.minus) deren Gewalt um zu besitzen und anderen ging es ebenso, den hemmungslosen Hass, den Besitz verachtend, für den nun die vierte Generation (zwei.drei) ehrenrührig aufsteht. (Alles gegen die Wand fahren und dann ohne Geld schwelgen.)


Die Schwester (eins) gewinnt Zukunft und erlaubt sich zu verlieben. Der Bruder bleibt verschollen, sie versucht sich zu vergewissern. 

Der Schundroman, den Arno Scmidt (vier) las, von August Lafontaine (fünf) Quinctius Heymeran von Flaming, ist eine Donquichotterie, und fabriziert. 


Die Geschichte meiner Familie (zwei), jeder ersetzt mich als Kannibale, Hehler Heuchler, es kommt darauf an, wo der Leser (sechs) die Parallele zu seiner Biografie legt, und wie seine Sippe prägt.
Der vollendete Haß trieb mich zu meiner Frau (zwei.eins). Sie ist schön. Er vervollständigte die Liebe nicht. Ein schöner Spaß wäre zärtlich wie bei Eva Berg (neun.minuseins). Ich arbeite beruflich und privat schlecht mit meiner Frau zusammen, wir mühen uns. Sie spiegelt das kalte Licht der Vernunft in ihren blaßbraunen Augen, oft rotunterlaufen, wenn der kalte blauende preussische (elf) Himmel uns astral nahe rückt; wie das Kleid des Königs (elf.null), und wir uns in Kasernenmauern behaglich ankuscheln. 

Ich blond und blauäugig, schwach.
In Ernst Tollers (sieben) Stück Hopla wir leben spiele ich 1927 den Minister Wilhelm Kilman (acht) der rathenausch (dreizehn) erschossen wird. Der Anarchist Karl Thomas (neun), stirbt die Spur zu früh, als er zu Unrecht des Mordes angeklagt wird, wie er beteuert. Toller entwirft ,gefangen, die Perspektiven genau. Mehring (zwölf) inszeniert es.

Otfried Preussler (zehn) lässt die Hexe gut sein. "Sei eine gute Hexe!" lautet ihr Auftrag der anderen Hexen (n.n). "You can even swing!" meiner.

Ich (zwei) beraube den Bettler um sein Hemd und ziehe nackt den Königsmantel oder die Landsknechttracht über und gebe den Prinzessen (elf und Untergruppen) Zeichenunterricht in cuerpo.
"Ihre Bilder entscheiden über Aufnahme zum Kunststudium."
Meine Ansprache stelle ich mir vor:
"Mes Demoiselles,
was kommt es auf das Gesicht an, Der Faltenwurf entscheidet, sie nehmen darum den Bleistift vorm Papier in die Hand, ihre Zeichnung wird gewertet, Karikaturen sind erlaubt, müssen aber das Motiv treffen, wir beginnen womit?"
Prinzessin Eins:" Mit dem Repräsentationsportrait. Stilisiert."
Ich. "Genau: Wir beginnen mit dem jakobinischen Anarchisten in rousseauscher Tradition, den sie bitte mit exaktem Faltenwurf porträtieren, im Naturkostüm."
Dabei lege ich den Mantel ab und stehe ältlich gefältelt nur unter Schlapphut mit Feder im Hüftschwung vor den kichernden Prinzessinnen.

"Jetzt! Die Prüfung beginnt! " Ich dehne meine Falten.
Sie verstummen und arbeiten. Ratlos, was denn jetzt, wegsehen? Aber die Wertung der Zeichnung zur Aufnahme?
Die Verlegenheiten und unterdrückten Fluchtinstinkte machen mir schönen Spaß.
Einige wenden mir Aufmerksamkeit zu, die ich nicht verdiene. Ich erzeuge aus ihrer Verzweiflung notwendig, sie rechnen Lust aus, die sie aus unmöglicher Liebe ziehen, hemmungslos. Die erste nestelt an ihrem engen Halsband. Die zweite kneift der Plisseerock. usw. 

August Lafontaine (fünf) Quinctius Heymeran von Flaming

https://www.perlentaucher.de/buch/august-lafontaine/quinctius-heymeran-von-flaming.html

Wir haben ein Kunstprogramm versucht.
Einen Schundroman zu lesen. Wir sind bei unserem 70 Seiten Bändchen bei den mittleren 30 Seiten verzagt. Die Lektüre quälte. Stelle markieren, ausschneiden und zusammenkleben. Wir schmissen alles weg, das Kunstprojekt scheitert. 
Es ergab:
Arno, mehrmals. (vier)

Einige Monate später elf.drei.eins 

Eva Berg (neun.minuseins) stürmt herein: "Das geht ja hier wie beim Kommiss zu, zur Nacktinspektion im Krankenhaus angetreten! Nieder!" und befreit die Prinzessinnen von ihren Kleidern. Sie toben musisch hinaus.

Am nächsten Tag sah ich in der Zeitung ein Foto von ihnen auf dem Laufsteg. 


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-06-02T02:15:08.434+02:00 schmidtgauss ============
Angelegt Freitag 26 April 2019



1.
Ich will die ernsthaften Gründe für meine Gedanken darlegen.

Der Bulwer-Lytton II Wallflower heißt Goldlack (I ist Was wird er damit machen) ist grundlegend für die Zettels Traum Erfahrung, wie die Liste weiß. (Schmidt konnte sich mit dem Pompeji Buch einlesen.)
Ich hatte es geschrieben und versucht zu begründen.
"der Beruf des Landvermessers diente ihm zur metaphorischen
Selbstbeschreibung:" ist nicht glaubwürdig.
Es ist so offensichtlich, es braucht diese Begründung nicht. Schmidt darf aufschneiden, der Leser es merken. Man sieht dann wie das Feuilleton funktioniert/e. (Er zeichnet schöne Karten von Lauban. Auch Elevation und Azimut der Artillerie hat er in Norwegen nicht angewandt, sie haben nicht geschossen, er saß allein in der Schreibstube.)
für mich hat sich das Interesse an Schmidts Aufschneiderei gelohnt, mein Zugang zum Thema hat sich entwickelt. Für den Schmidtleser aber, den das nicht interessiert wünscht man sich eine Absage sich auf das Thema auch nur ansatzweise einzulassen, denn es spielt für Schmidts Motivation keine Rolle. Man braucht auch keine Theorien dazu.
Da Schmidts Bücher zufällig bei mit eintrudeln: zur Zeit hatte ich Wu Hi? (schönes Buch) und die Dialoge über Quintius Lafontaine und den zweiten über Bulwer Lytton und
Der Vogelhändler von Imst v. K/Carl Spindler

Also was ich schreibe, ist Herrn Rauschenbach und Herrn Reemtsma aus oral history schon bewusst.
Versuch: Aber könnt´s´De dies <immer 3 Fragen auf einmal> nicht einschränken. (Bulwer-II-Dialog)
Heinz Jerovsky schildert wie Schmidt auf seinen Sturz auf Eis auf den Schubser hin von Schmidt egoistisch entsetzt reagiert. (In politischen Zusammenhang wäre diese Feigheit eine vollendete Tat). Wie Schmidt sich nicht traut gegen den Deutschlehrer aufzutreten, als er es dann tut verschlechtert sich seine Note. Es gab damals Schulgeld, die Güte der Bildung war von der LehrPerson abhängig, Schmidt schwärmt mit Jerovsky ein wenig in Relativitätstheorie als sie außerlehrplanmäßig ansatzweise durchgenommen wird. Im Lehrbuch steht Lichtwellen seien Ätherschwingungen. Schmidt hat es richtig vermittelt bekommen, durch seinen Lehrer. Was für Bücher hatten sie da?
Johannes Schmidt (der andere) schildert Arno Schmidts schroffe Einschätzung seiner ihn demütigenden Situation: "Ich weiß, dass ich arm bin." Vielleicht sollte jeder arme Mensch die Möglichkeit haben, zu tun, was er will und ein Reemtsma Stipendium. bekommen. Und sich rechtfertigen, dass nichts dabei herauskommt. Fleiß:
Schmidt hat Dein Roman von B.-L. übersetzt, das aber schlecht oder bibliophil verfügbar ist.

J. Schmidt spricht mit Schmidt über moderne Mathematik (Epsilontik, Knopp-Mangoldt (ein AntiLeibnizbuch)) und Physik und beobachtet kein Interesse oder Erwecken. Schmidt zeigt kein Interesse an Relativitätstheorie oder Plancks Quanten. Auf mich wirkt das so, als ob der die Risiken eines intensiveren Studiums scheut, als ob er Angst hätte. J. Schmidt bezeichnet ihn als "Genie der klassischen angewandten Schulmathematik." (Deren Mathelehrbuch wär mal vorzulegen, Einstieg in die Analysis oder schon kleine Finessen?) Dass Schmidt nicht in den Religionsunterricht ging. Ich konnte zum Ethikunterricht verpflichtet werden.
Die beklemmenden Greiffenberger Jahre beschreibt Auch Jelinek in Die Liebhaberinnen.
Der Chef bekommt 300.000 Bonus im Jahr, Schmidt 1200 Gehalt. Gerechte Verteilung könnte man Thematisieren: jedem der Mitarbeiter 100 Mark extra. (Gehaltsaufbesserung 20 M auf dem Klo ausgehandelt.)
Wu Hi? ist also sehr erhellend aber eben nicht von Schmidt. (Auch die Konstellationen der Gesprächspartner in Zettels Traum, J. Schmidt ist Paul.). Die fahrigen Briefkonzeptionen an Jerovsky hat er beibehalten.
Wenn Poe sagt jede Verschlüsselung liesse sich auflösen (wie ich nicht wieder auffindbar las), stimmt das nicht, auch nicht für einen Computer (Dialog II über Bulwer) (die Gewissheit a.a.O. (letzte Mail) ist nicht absolut, man darf auch raten). Jede gut verschlüsselte email besagt etwas anderes.
Wirkennenunswohluns: und sagen nichts darüber. Zeitgeschichtlich typisch. (Meines Erachtens versucht damals jeder isoliert in seiner persönlichen Nazipfütze/Traufe zu stehen und auf modernen Kreppsohlen auf seine Trockenheit hinzuweisen, wie löchrig die vorherigen Schuhe waren, weiß keiner. Mit weiterer geschichtlicher Erkenntnis steigt der Pfützenpegel und alle stehen in größerer Gemeinschaft zusammen bis über die dichten Sohlen im Wasser, das Oberleder saugt wieder.)
Er fährt nach London (Wu Hi?), und durch den Arbeiterstadtteil. "Armut schändet" , man ist selber schuld, Armut wird nicht thematisiert, und wenn, dann auf einem Niveau wie bei Fouqué man verarmt und verkauft seine Besitztümer. Aber sich dann in die viktorianischen Süßlichkeiten versenken (wollen). Das ist wirklich kryptisch, enigmatisch. (Bei uns wird nur Kezia Jones geschätzt.) Gut den "Übersetzer als Bettler" thematisiert Schmidt.

Die sozialistische Revolution lehnt er ob der Geistesarmut strikt ab, der Geistesarbeiter ist antiintellektuell, phantasie- und einfallsarm, wie heute die kapitalistische Planwirtschaft,. Nachvollziehbar.
Zu den Mondmetaphern: In Schmidts Gedichten (Wu Hi?) kommt ein unspezifischer (Voll=)Mond jeweils mehrfach vor. Schon Gauss wünschte sich Spiegel (vier x vier Fuß) auf dem Mond, für sein Heliotrop. Die Entfernung des Mondes war durchaus ungenau bekannt auch zu Schmidts Zeiten. Die Spiegel stehen seit Apollo auf dem Mond. Der Laser stammt von Einstein, sicher verwendet seit den End60ern, Anfang70ern.
Heinrich August Julius Lafontaine gibt es zur Zeit bei 2001 etwas billiger.

https://www.zweitausendeins.de/august-lafontaine-quinctius-heymeran-von-flaming.html

Zettels Traum ist das schreckliche Buch, das geschrieben werden musste.

(Jetzt wo ich Zettels Traum einigermaßen am Stück lesen kann. LG längeres Gedankenspiel nicht Lichtgramm oder Lithographie, MB Marie Bonaparte, Poebiografin)

Exakte Bahnkurven erhält man durch numerische Integration und die Keplergesetze.

Prinzipiell möglich aber das hat noch keiner gemacht, eine Bahn aus der Vergangenheit bis in die Zukunft genau vorauszusagen, ist mit der Reihe, die man (oder ihre Koeffizienten) genau bestimmen muss. (Aber ich habe mir sagen lassen bei Gleichungen fünften Grades hört es auf.)

Und ja die Viktorianer kannten sich aus. Das analytisch und die weitere Entwicklung des Romans vorherzubestimmen kann man eine unendliche literarische Reihe erfinden, sie konvergiren lassen (das Restglied abschätzen.) Der MOSAIKARBEITER aus Zettels Traum und dem Bulwer Dialog II arbeitet, er tritt nicht zurück und übersieht, dass sein unendliches Mosaik zu groß ist.
In Mafiazeiten sind die Dämonen von Dostojewski aktuell (übersetzt von S. Geier)

Warum hat Schmidt nicht Lichtenberg herangezogen?

Angerissenen hochtrabenden Behauptungen Schmidts muss man nicht nachforschen, sie stimmen eher nicht.
Und ja Schmidt darf mich wie jeden anderen auch weiterhin bei der Lektüre überfordern.

Schlecht vermessbar wie die flache Haide.

2.

Ahnungen:
C (energisch zu A): Glauben Sie an Ahnungen?
A (zögernd) Nicht gern. Denn entweder liegt unser Schicksal bis ins Kleinste fest: wozu dan >Ahnungen?; sie ändern ja ja doch nichts. Oder aber es ist noch Alles offen [eine Zahlen/Messreihe, Versuch K.W.]?: Tja dann sind gar keine Ahnungen möglich.- Aber ich versteh schon : Sie haben eine Panne oder sowas gehabt. (...denn ´wallflower´ heißt >Goldlack< 2. Bulwer Dialog.)

Das ist, wohl emotionell=überfärbt, idealistische Schwarzweißmalerei.
Das Universum als Fortsetzung des Sinnensystems. (Schwarze Spiegel)? Wie?
Es widerspricht sich mit zitiertem Poincaré und somit auch Gauss und den Tatsachen:
Man unterscheidet vier Formen von Mittelwerten, und für eine Messreihe/Zahlenreihe (offen Zufallsversuch, Würfeln) bedeutet das eine Hierarchie vom kleinsten Wert zum Größten einer Messung (mit Häufung bei zwei Würfeln, obwohl jeder einzelne offen ohne Häufung bei drei und vier, bei sieben. usw,)
kleinster Wert < harmonisches <geometrisches < arithmetisches < quadratisches Mittel < größter Wert
Alles offen: Ein Zufallsversuch als Streuung um einen "gewissen" Mittelwert angenommen, damit läßt sich umgehen und zu Poincares Level/Ebenen gelangen.
Auch die göttliche Komödie als Hohlwelt? Naja. Eher die Verweigerung einer Anstrengung zu einem mathematischen/physikalischen Modell.


Zu Geschichte/Historie
Seite 92
Anläßlich Raleighs Beobachtung und Deutung eines Mordes, der ihm völlig gegensätzlich von einem rechtschaffenen Freund geradegerückt wird.
[Sein Freund]> Mein Wort drauf : Sie haben sich über nahezu alle Punkte des Vorfalls betrogen.<
Woraufhin Raleigh (Historiker) das Manuskript des dransten Bandes seiner Weltgeschichte, und bedächtig, ins Kaminfeuer legte; mit etwa den Worten: > Wenn ich bei einen Ereignis, dessen Augenzeuge ich doch war, derart fehlgehen kann. Wer steht mir dann noch gut für Geschichten, die sich Jahrtausende vor meiner Geburt ereigneten?<

Seite 94 oben

J A K O B   B U R C K H A R D T hat da etwas sehr vorsichtig=Bedeutendes gesagt: < Das Gefühlsleben vergangener Zeitalter ist uns ein versiegeltes Buch. Wir können entschwundenen Geschlechtern nicht weiter nachfühlen, als bis in die Zeit unserer Großväter : was die Uns erzählen, das können Wir miterleben. - Alles was weiter zurückliegt, soweit es sich um das Gefühlsleben handelt, bleibt Uns ewig ein Rätsel !<
Für Musik stimmt das nicht: Ich kann mich in die Zauberflöte setzen und erlebe das gleich wie die damals. Sogar den Bezug zur Entführung aus dem Serail kann ich mit der Bombardierung Sarajewos 1999 wiederherstellen. (Man kann eine Großvaterkette (wie bei den Bäumen) bilden Karajan, Furtwängler, R. Strauss, Wagner, Liszt, Salieri, Mozart.
(Abgesehen davon, das man Musik zum Erklingen bringen kann die unnotiert über zweitausend Jahre zurückliegt.)
Auch in Zettels Traum läßt er sich auf das innere Projezieren von Poe von real Erlebtem ein, dass man Poe zubilligen müsse.
In ZT S. 20 (fast die ganze Seite) wird dann auch Wirklichkeit versus legitime emotionelle Überfärbung bei der Wiedergabe von Sachverhalten durch den Autor ausführlich (also bekannt) abgehandelt, an Julius Rodman festgemacht. Das nehme ich hin.

Und ja ich kann mit der eba suchen. Ich hatte kurz den Haffmans Poe in Händen, diverse Übersetzungen aber kein Hinweis auf Pi. das geht auch kaum, wenn das Gedicht The raven statt Near a raven heißt.

Die Übersetzung

https://www.johndcook.com/blog/2014/07/03/pi-and-the-raven/

http://www.cadaeic.net/naraven.htm

Poe, E

Nahe 1 Raben
Mittern8e so muede und düster, und muede.
ruhigst erforshnd buecher erhabner all jetzt übrholtr lehr
Waernd m1 eher lang Nik, - das unheimlich klp.

Und so weiter den Murks, wie gesagt es kommt allein auf die Buchstabenanzahl an, schmidtsche Ortgrfie bietet sich an. Das wär doch was für kollektive Literaturwissenschaft, wie die DNA-FaltungsAnalyse. (Die paar Forscher haben das Problem als online Spiel programmiert, und die große Spielercommunity löst das.) Hab ich mich verzählt? Ich mach jetzt ein Euler Gedicht, 2,71. Am Eulhain !

Ach ja Kultur neben Poe aus Amerika, Da Ellington und Waller nicht gelten bei Schmidt, ich bin spät drauf gekommen, einen, den nur Maxwell verstand, der war aber leider schon tot, in Gauss Sinne: Josiah Willard Gibbs.

Lilienthal ist im Anmarsch.

Es grüßt in "wagnerischer Milde" ( Proust)

K. W
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-12T14:22:01.278+02:00 Lilienthal - 1801 P.S.: Solang die Mondbewohner 69 nicht zu Schmidt nach Bargfeld gekommen sind, um von ihren Forschungen (über das Menschenpack) zu berichten, dürfte es für Schmidt uninteressant* sein. Hans Pfaal bei Poe, wieder so ein Rätsel.

Schroeter betrieb mit seinem Riesenteleskop Mondvermessung (sein Gesetz der Kraterrand entspreche dem Krateraushub), Gauss ging noch von Bewohnern dort aus. Die Mondbahn war wichtig für die Geodäsie, Zeitbestimmung (Fixsterne). Und vielleicht besser für Menschenbeobachter geignet als Höhlen. Das interessiert mich viel mehr, mit Höhlen bei Dante hat er doch nur abgelenkt.

Die frühen Gedichte (Wu Hi? von Jerovsky überliefert) habe volle Monde. Auch die spätere "Präzision" empfinde ich nachrangig. (Wie gesagt Wu Hi? ist ein tolles Buch.)

1801 kommen im Lilenthal Gauss und Bessel nicht vor, weil zu jung, Olbers soll nur erwähnt werden ... (i.A.) . Schwarze Spiegel schildert die Erdsituation, die dann in der Gelehrtenrepublik beobachtet werden soll. Für Kaff gibts hier zwei Fachleute. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-12T14:21:48.570+02:00 ubw - The Raven
===
Angelegt Montag 06 Mai 2019

Liebe L.,

ich schildere hier ubw-es wahrhaftig, trotz der Verdächtigungen zu absichtlichen Irreführungen meinerseits und Nichtlektüre meiner mails, wie schön, dass sie nicht gedruckt sind.

Ich las den zweiten Goldlack-Dialog von 1971 über Bulwer (das dekadente Lordthema als Fouquéfortsetzung!) und dachte er enthalte eine Anleitung zu Zettels Traum, da er schön zeigt, wie Schmidt einen englischen Autor interpretiert und einige (langweilig zu viele) Übersetzungsdetails anbringt, aber ohne Metaüberbau wie bei Poe. Ich merkte dann schnell ´71 war nach Zettels Traum.

Ich zweifle nicht, ich hatte den Raven, im Sinne schmidtscher Vermutung, entschlüsselt.

Near a Raven

erste Strophe habe ich übersetzt

Poe, E

Nahe 1 Raben
Mittern8e so muede und düster, und muede.
ruhigst erforshnd buecher erhabner all jetzt übrholtr lehr
Waernd m1 eher lang Nik, - das unheimlich klp.
1n verdejtg zittriger Klang verstoerte, m1 zimmers vortuere.

"Diss", x fluestert ruhigs, "x übrhör".

x (russisch für ch), 10 Buchstaben gelten für Null. Hätte Schmidt machen sollen.

Dann las ich die Anleitung zu dem Gedicht, Philosophie dichterischen Schaffens von Poe, und lachte mich krank in dem Wissen, dass Pi eingebaut wurde, und Poe das nicht erwähnt. Bitte auch einmal versuchen.

Poe: "Innerhalb dieser Grenze stehe die Länge eines Gedichts im mathematischen Verhältnis zu seinem Werte."

Und der verdächtigen Stellen mehrere mehr.

Bestätigt wurde ich durch Poes Gedicht Valentine, in dem der Name Osgood eingebaut ist (und durch die Zahlenfolgen von Schmidt, die hier diskutiert wurden. Es gibt einfache Tabellen A=1, B=2, C=3 usw. dort muss 2 6 von 26 unterschieden werden.) Und die Bemerkung im Schmidtumfeld Poe habe gesagt, man könne jedes Rätsel entschlüsseln (wie Die Morde in der Rue Morgue, oder Rilke und der Symbolismus.). Soweit die Konditionierung.

(Im Quijote zweiter Teil will der Ritter ein Gedicht auf Dulcinea mit ihren Namensbuchstaben (17 = unsymmetrisch) als Zeilenanfängen machen lassen.)

Nach einigen Übersetzungsschwierigkeiten und Rätseln im Vergleich mit den mannigfaltigen deutschen Übersetzungen, kam mir der Gedanke, wie weit Poe das Spiel (Buchstaben im Gedicht ~ 740) wohl getrieben habe, also auf wie viele Stellen von pi? Nur die erste Strophe?

Wieviele Stellen waren zu Poes Zeiten bekannt?

Euler hat 1755 in einer Stunde 20 Stellen berechnet, Vega liederliche 140, von denen nur 136 korrekt (sic!) sind.

Sharp gab 1699 71 Stellen an 1706 Machin 100.

http://www-history.mcs.st-andrews.ac.uk/history/HistTopics/Pi_chronology.html


Alarmierend stand dann im Haffmanns Poe zum Raben, es gebe keine Varianten! ???

Hier nun die richtige Zahl von Poes The Raven, den man dann, neben vielen Raben in der eba findet.

35
44185518434
4415377284
5166785417
22435772264
12471871264
44374

(Obigen Schlüssel A=1 ... habe ich noch nicht probiert. )

Denn Near a Raven ist die cadaeic cadenza von Mike Keith. (Mit Carl Sandburg u.a. macht er es auch. Pi auf 740 Stellen, also zu Poes Zeiten unmöglich.)
nevermore
Nichtniemandsnirgendsnie, denn Stifel darf nicht weiterrechnen. Zahlenmystik ist immer mal interessant. Resumée: Möglich ist es schon dass Poe programmatisch vorging, läßt sich das enträtseln? Das fehlen von Varianten, empfinde ich als Hinweis, dass gerade keine behauptete dichterische Motivation/Poesie vorliegt. Es wurde nicht gefeilt, es wurde streng konstruiert.

Jetzt kommen die bestellten 6 Nachtprogramme. (Verkauft Fischer immer noch die 1988er Auflage? Wirkt so. Brands Haide ist ja wohl über die 700 hinaus.)

Verschweigen und irreführen, nicht meine Sache.

Es grüßt

Ichkennmichwohlvulv


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-11T01:37:47.746+02:00 Baum

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-05-10T23:00:21.628+02:00 Anleitung Zettls Traum lesen

Sehr hilfreich waren mir
»Wu Hi?« - Arno Schmidt in Görlitz Lauban Greiffenberg

Dort sind Arno Schmidts witzige Brief an Heinz Jerovsky, in demselben seltsamen Stil den er in Zettels Traum auch verwendet.

wu_hi

denn wallflower heißt Goldlack..  in diesem zweiten Dialog von 1971 ergeht sich Schmidt über die Bulwer Lytton Übersetzung  (das dekadente Lordthema als Fouquéfortsetzung!) und ich dachte er enthalte eine Anleitung zu Zettels Traum, da er schön zeigt, wie Schmidt einen englischen Autor interpretiert und einige (langweilig zu viele) Übersetzungsdetails anbringt, aber ohne Metaüberbau wie bei Poe. Ich merkte dann schnell ´71 war nach Zettels Traum.

/Angebote/

Man kann sich dann noch den ersten Dialog „Was wird er damit machen“ hier bestellen.

Nachrichten aus dem Leben eines Lords

Sechs Nachtprogramme

nachrichten_aus_dem_leben_eines_lords

Vielleicht hilft einer noch meine allgemeine minimale Arno Schmidt Beschreibung für LeserInnen hier:


d-e-r-z-e-t-t-e-l

(Klopstock, den Schmidt wegen seiner Sprachzerstörexperimente schätzte, hatte Listen für griechische etyms (Homonyme) angelegt.)
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-04-16T23:38:25.573+02:00 Wirkennenihnsoungefährgauss
Liebe L.,

Lilienthal ist mir im Moment etwas zu teuer für die 400 Zettel.

Ich äußere deshalb meine Vermutung.

Der Hinweis zu Schmidts Arbeit mit der Tabelle in der Firma hier aus der L. ist hilfreich, es ist eine Geheimschrift.

Poe, E.s Raven ist eine memnonische Merkhilfe für die Zahl Pi.

Poe, E.
Near a Raven

Midnights so dreary, tired and weary, (=3,1415926535)
Silently pondering volumes extolling all by-now obsolete lore,
During my rather long nap — the weirdest tap!
An ominous vibrating sound disturbing my chamber’s antedoor.
“This,” I whispered quietly, “I ignore.”

Also ruhig mit richtiger jeweiliger Buchstabenzahl übersetzen. Auch eine Pflicht, an der man was hat. Bei Eins stets hölderlinsch O!

Ich murkse mal mit Schmidt an Fermat herum wie in Schwarze Spiegel:

https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=fermat

Also entweder b² oder c² muss imaginär sein, wegen x²+y².

Und wenn N immer größer wird, immer, dann wär es eine Reihe.





Dass er ggf. auf unendliche Reihen (aka analytische Funktion, man kann jede Funktion als Polynom (Taylor) mit unendlich vielen Gliedern darstellen, also als Reihe, die dann unendlich viele Nullstellen hat, und deren Konvergenz interessiert) oder imaginäre Zahlen abhebt, erläutert er nicht, beziehungsweise nimmt mich nicht mit auf die Reise, beschreibt eher einfach Bekanntes und dreht sich ein wenig im Kreise. Aber die Zeit vergeht.

Nach Lektüre von Rinser, einschließlich Biografie von de Murillo (Rinser: Wir lebten!), Ernst Maria Langs Autobiografie (Jünger als einziger den Krieg thematisierender Literat), und Dieter Hildebrandt und Ensikat (Bahr) (Hildebrandt zu Grass (und sich selbst), Ensikat zum fremdschöngeschriebenen staatstreuen Lebenslauf eines "Widerständlers" und der Auffassung davon nach der Wende,) sowie der neusten Nolde Umdeutung zur Deutschstunde, kommt doch einiges zutage:

Ist das jetzt eine Verharmlosung, oder der Einblick in die wie auch immer geartete innere Emigration?

Schmidt ist mir dabei immer noch ausgenommen, auch in seiner gaussisch (rathenauschen) monarchischen Einstellung.

(Mir wurde hier auch angedeutet, dass Carroll diophanitsche Gleichungen benutzt und ich sortiere Schmidt auf ein ähnliches (elementares) Level.)

Prinzipielle Gedanken von Gauss zu seiner Methode der kleinsten Quadrate greift er nicht auf.

Ich formuliere es so:

Eine Zahl ist wie eine Artilleriegranate, sie trifft nur ungefähr das Ziel.
Und dann verbessert man die Treffergenaugkeit. (Trefferungenauigkeit ist Thema im Stürenberg.) Göttingen wurde bei Napoleon wegen Gauss ausgenommen, die MathematikerIn die Napoleon unter Aufgabe ihres Inkognito darauf hinwies hiess Sophie Germain.)

Der konkrete Umgang mit der Realisierung von Zahlen geht so. Und ggf. auch der idealistische.
Man kann bei Gauss schon die Unschärferelation vorweggenommen sehen, obwohl ihm die Relativitätstheorie zugeschrieben wird mit der Aufhebung der euklidischen Geometrie. Die Störungsrechnung jedenfalls wird von Anfang an und immer noch angewandt.

Deshalb wäre ich mal gespannt im Lilienthal zu blättern und werde im voebb suchen.

Hätte Schmidt die Formeln stramm an der Hand gehabt, hätte er Zettels Traum nicht als Fingerübung betrachtet. (Sondern so ein kleines Ingenieursformelheftchen beabsichtigt.)

Gauss hatte viele Tabellen (=Zahlentafeln) angelegt. Ich empfehle das knappe gut lesbare Lelgemann Gauss und die Messkunst, das mir mathematisch ein wenig zu kurz ist.

In diesem Buch steht nun, dass Gauss stets konkret (wie Schmidt in manchen Übersetzungsangelegenheiten) angewandt war, und die Geodäten ihn als den ihren requirieren.

Zu Gauss Zeiten nicht erst seit den 1950/68ern hat sich die Ausbildung vom Anschaulichen ins Abstrakte verschoben, exemplarisch mit Crelles Journal. (Mit etwas Glück war eine gute Ausbildung bis in die 1950er möglich im Sinne von Gauss- Riemann-Klein (-Sommerfeld))

Der wenig praxisorientierte Unterricht scheint seinen Grund bei den sogenannten reinen Mathematikern zu haben, deren Schule sich erstmalig zu Zeiten Gauss´ bildete. Der preussische Oberbaurat Leopold Crelle gründete 1826 das "Journal für die reine und angewandte Mathematik", welches bereits kurze Zeit später den spöttischen Beinamen Journal für reine und unangewandte Mathematik erhielt ....

Felix Klein zählt
zu den Analytikern des Crelleschen Journals Dirichlet, Abel (der mit Gauss "arbeitete") und Jacobi
zu den Geometern Möbius, Plücker und Steiner.

Mit u.a. Bessel wurden verschieden lange Sekundenpendel um die ganze Welt verschickt und getestet (Am Äquator kürzer wegen der Zentrifugalkraft.) Der Briefwechsel mit Olbers ist wegen seiner Lesbarkeit stets zu empfehlen. Gauss hielt sich in der Nähe von Bibliotheken auf.

Infolge dieses wenig praxisorientieren Matheunterrichts ist den meisten Menschen unklar, weshalb Gauss so berühmt ist, was seine Formeln aussagen und wozu sie nützlich sind, wissen die wenigsten und das nur vage.

Wenn man dann noch etwas zu Statistik und Messgenauigkeit weiterliest: "Wenn wir nicht unwissend wären, gäbe es keine Wahrscheinlichkeit: es wäre nur Platz für die Gewissheit da, aber unsere Unwissenheit kann keine absolute sein, denn sonst würde es nicht mal eine Wahrscheinlichkeit geben. (Es muss doch wenigstens etwas Licht vorhanden sein, um bis zu dieser unsicheren Wissenschaft zu gelangen. Die Wahrscheinlichkeitsprobleme können so nach der größeren oder kleineren Tiefe unserer Unwissenheit eingeteilt werden.)" sagt Poincaré.

Insofern macht sich Schmidt (/Wollschläger) stets mit seiner Übergenauigkeit, Schmidts Zeichenlehrer hatte noch eine Leichtigkeit, verdächtig und auch sein Atheismus ist hier abgehandelt: Es gibt keinen Platz nur für die Gewissheit (oder einen Gott, diesen falsch verstanden.)

Es grüßt aus der familiären* Deutungsfabrik: Was Schmidt nicht ist!

K.


*Meine Familie brauchen Sie nicht zu kennen, nur so viel, ich habe so viel von Gauss und der Berliner Straßenzählung (rechts raufgezählt, links runter, Summe gegenüberliegender Hausnummern fast konstant) und ungefährer Hausnummer und Orientierung geschwafelt, bis mir ein Familienmitglied immer noch nicht verwirrt dies nette Buch oben mitbrachte.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-03-26T03:01:22.862+01:00 baut baut ein Haus
baut ein freischwebendes Haus
baut ein luftiges freischwebendes Haus
Wer?
Der Minister 

Das Bundesbauministerium
Der Senator für Bauen Wohnen und Verkehr. Und!

Der Beamte
Ein Spinner

Ein Philosoph
Aristophanes
Ein Schüler Sokrates´

Der Gärtner baut ein durchsichtiges luftiges wie frei schwebendes Gewächshaus.
Der Gartenpächter, der Belehnte.

Der Finanzmarkt baut auf ein aufbauendes luftiges freischwebendes Haus in der Schneeballlawine.

Adverbaler Stil, wie Russische Nomen.
Statt schmidtschem Nominalstil dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-03-06T01:31:13.029+01:00 Unendlicher Arztroman Chirurg: Die Internisten, die probieren da so rum. Und dann kommen wir!

Internist: Aufschneiden und reinkucken, ist doch langweilig. In der Inneren da hat man Symptome und dann muss man kombinieren wie ein Detektiv. 

... dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-02-25T16:59:26.116+01:00 Fordere! Arbeite! 
Geniesse! Verachte!
Übertreibe!

Gehorche! Lies! Wiederhole! Verschweige! Unterdrücke! 
Ehre! Fühle!
Erwarte!
Übertreibe!

Schenke! 
Hör zu!

Bescheide! Übersetze! 
Verbrich! Beschuldige!
Stirb nicht, verblute! Ersticke! Ertrinke! Fiebre!
Erstarre!
Platze!
Tausche aus! 
Bange, hoffe! Wehr ab!

Zeuge! Töte!
Bewerte! 
Träume! Male aus! Wegtreten! Abwesen!

Schlafillusion, vergessen, ausdenken, Wunderland, fantasieren, auf die Schulter klopfen, Luzidität, über die Klippe stürzen, fliegen.
Gestalten. formen, erwarten, pinkeln, Wecker, begründen, einorden, vorraussetzen, zufällig, vorstellen, auswegslos, sich einreden, erdichten, erfinden, sich sammeln, lösen, ängstigen, nachhängen, hoffen, schwärmen, dämmern, erwarten, vertrauen,
annehmen, mutmaßen,sich vorspiegeln, befürchten, fürchten, träumen, ahnen, vermuten, wittern, sich einbilden
Verrücke einmal!
Heirate!
Verrücke ein zweites Mal!
Leb zusammen!




(Abasatzweise aus dem vorigen Post abgeleitete Verben als ...)


Beispiele:

Übertreibe!
Zettels Traum ist überproduziert. Rechnet sich lokal. In England.
Überproduktion, das ist´s! Literarische dazu!
Der vermeintlich lokale Markt nationaler Literatur ist globalisiert. Zettels Traum ist ins Englische übersetzt und weltweit einigermaßen lesbar. Die Rendite ist absehbar lokal endlich. 
Schenke!
Soziale Projekten verschenken Bücher. Sie tauchen aus den Kellern auf 50 Jahre ungelesen, kreisen nicht, der Buchhandel schreckt, und korrigiert filigran kreisend.
Wir erfinden dafür den durch künstliche Intelligenz lernfähigen Zuhörroboter. Die Ergänzung zum sprechenden Buch. Das leere Blatt hört zu.
Hör zu!
Und lesen den Punkt von ... : Der Punkt wird langezogen, gebogen, und zu einem Gesicht zusammengefügt, zu Deinem, es gesellen sich mehr Gesichter dazu, dann viele, Städte, Zivilisation, die ganze Welt, die sich von Ferne betrachtet auf den Punkt am Ausgang reduziert. 
Bescheide!
Das Buch ist besser übersetzt. 
Übersetze!

usw.

Eine Liste zum Traum: ist oben rechtsbündig
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-02-23T16:08:27.379+01:00 auftragsarbeit
Überproduktion, das ist´s! Literarische dazu!
Der lokale Markt nationaler Literatur ist globalisiert. Zettels Traum ist ins Englische übersetzt und weltweit lesbar. Die Rendite ist lokal endlich.
Die Bücher verschenken sich in sozialen Projekten. Sie werden aus den Kellern geschleppt und nach 50 ungelesenen Jahren wieder lesbar, im Warenkreislauf sind sie nicht vorhanden, der Buchhandel verkauft aktuelle Thriller, und filigrane Korrekturen des zirkulären Selbstzwecks. Romansfleuves.
Wir erfinden einen lernfähigen Roboter, der zuhört. Als Ergänzung zum sprechenden Buch.
Und lesen den Punkt von ... : Der Punkt wird zum Strich langezogen, zum Kreis gebogen, und mit diesen Elementen zu einem Gesicht zusammengefügt, zu Deinem, es gesellen sich mehr Gesichter dazu, dann viele, Häuser, Bäume, Städte, Zivilisation, die ganze Welt, die sich von Ferne betrachtet auf den Punkt reduziert. 
Ob geniale Übersetzungsleistungen das Werk nicht besser machen helfen, wer weiß? Welcher Spanier bewertet die deutschen Übersetzungen des Quijote? Die Thematik wird international gewählt, wie in Was vom Tage übrigblieb. Wir nehmen Auftragsarbeiten an, vorzugsweise für Häßliches aber niemals 5000 Seiten lang, höchstens 5. Also kein Rushdie, Wallace, Schmidt, Proust.
Alle  schreiben häßlich, verschandeln. Warum sollte das nicht auf einer Seite möglich sein.
Dazu habe ich eine Theorie entwickelt. (Ich verzichte auf den Nachweis von Zitaten oder Ideen, ich habe die Herkunft vergessen. Sie sind wiederholbar, und wenn ich nicht zeige, wozu sie taugten, sind sie wertlos.)
Liebe ist schön. Ein Spiel. Die Frucht Zufall. Weibliche Entscheidung, was notwendig erscheint. (Sagt Toller) (Zum vorherigen Post, nicht alle Frauen hassen ihren Vater, dennoch sollten sie vielleicht eine Vaterfigur hassen. Vorzugsweise eine selbstgeschaffene.)
Den Tod beschreibe ich in beliebigen Varianten. Die Hölle dauert ewig, auch wenn auf der Uhr nur fünf Minuten verstreichen. Jeder trägt den Tod mit der Geburt in sich, Kinder kleine Tode, Erwachsene große, der Mann in der Brust, die Frau im Schoß und nährt sie im Laufe des Lebens. Beim Sterben vervollständigt (erfüllt) sich der Tod und holt nach, was im Leben nicht ausgefüllt war, womit er nicht ausreichend genährt wurde. Je nachdem wie ausgewogen es verlief, wird der Tod leicht oder schwer, sagt Rilke in den Briggeschen Aufzeichnungen.
Den Tod mit Alkohol, Tabak, Drogen, Völlerei nähren ist klassisch. Dann gibt es noch die grenzenlos schöne Variantenvielfalt von Krebs: Verbluten, Verdrängen, Erdrücken, Aushöhlen, Aufbrechen, Erstarren, Platzen, Fressen, Überproduzieren s.o.. Grenzenlos, weil sich die menschliche Zelle nicht an die Grenze der Nachbarzelle hält, sondern sich der Wolllust der Hefezelle anheimgibt und die sich ausdehnt und teilt und teilt und teilt. In den Mensch hinein. Vorzugsweise aus den weniger vernarbenden Organen heraus, Leber, Haut, Knochen, Gebärmutter, Epithel. Geschlechtsorgane kann man problemlos herausschneiden und gut heilen, sie gehören nicht dem eigentlichen Menschen, sondern der nächsten Generation. Das treibt ihn ja auch. Maszlos, süchtig wenn man so will. In der alten Literatur scheint das unverstanden.
Der Tod in der Brust ist der Herzinfarkt mit Bluthochdruck, Rauchen nährt ihn, er ist heldisch, explosiv.
Bluthochdruck macht den Schlaganfall. Danach ist der Tod eingeschränkt mit Verstand oder Steuerung zu nähren. Dennoch ist der Schlaganfall weniger für Intellektuelle. Heinz Erhard hatte ein Aphasie, oder Jürgen von Manger. Aber man mache sich keine falsche Fantasie, die Blödheit liegt beim Betrachter.
Gefäßerkrankungen, Aortenrupturen, Darmtumoren, beim Darm reichen chronische Entzündungen. Für den Afrikaner kommen immer Infektionen in Frage. CMV (Zytomegalievirus als Sekundärinfektion) auf unerklärlicher Grundlage. Nosokomiales (Kolibakterien) und Medikamentnebenwirkungen und viel Komplikation bei viel Intervention. Der Ehrgeiz der geilen Intensivschwester. Aber süß war sie. (Der Temporallappen registriert, wenn der Okzipitallappen Beobachtungen von Berührungen anderer verarbeitet. Und bezieht es auf sich.)
Verkalkung, Erstarrung, das war es noch, kommt dazu. Macht die belasteten Gefäße spröde. Mikroeinblutungen verblöden. Gefäße platzen.
Auch Austauschen bringt nichts. Erstens haben wir nicht so viele Organe, dass da immer was zu holen wäre, ausserdem wird die Immunsuppression unterschätzt. (Die Konstanz der Anatomie hat etwas Beruhigendes (Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse, (Milz) und Gänge, Herz (Gefäße, Lymphe) Darm, Lunge , Hirn (Nerven).). Bald ist man mit Hoffen und Bangen durch. ) Das Immunsystem wehrt nicht nur ab, es lässt zu, und weiss, was es zulässt, es sei denn es wird gestört, durch Impfungen beispielsweise.
Walt Whitman hat als Sanitäter gearbeitet, ich könnte Krankheiten wie Grashalme beschreiben, überall vorhanden, für jeden erreichbar. (Ja ich weiß nicht in Afrika bei Dürre, dort aber Bohnen zum Bohnenspiel.) Als Film Bringing out the Dead.
Geilheit, Scheißen und Bluthochdruck ist eine Kombination, gegen die es so schnell nichts zu finden gibt. Und verkalkte Gefäße. Gallensteine. Kaputte Nieren und Pleuraergüsse. Herzschwäche und Wassersucht. Lieber Nierenversagen als Lungenversagen. Denn Hämolyse bei Malaria.
Der Mitmensch ist eine tödliche Krankheit. Menschen Wolf.
Wozu noch Selbstmorde und Autounfälle. Oder so lächerliches wie Mord. Je weiter man in Amerika absteigt umso bewaffneter ist man. Blutrache ginge noch, aber die ist bei den Germanen aus der Mode gekommen.
Vielleicht tschechischen Methanolwodka, oder chinesischer Hustensaft, Vergiftung durch Designerdroge, oder gepanschte Reimporte von Fentanyl oder Leichterem. Ist ja kein Drogenhandel sondern Medizin. Und das alles auf Lifestyle pimpen.
Ich hatte meinen Materialwert taxiert, nach der Versicherungssumme der Unfallversicherung für mich als Soldat bei der Bundeswehr: 6000 Mark maximal. Wenn man das in Relation setzt, zu den Krediten, die ich aufnehmen könnte. Ein Arzt wird höher taxiert, dem muss man den Status ersetzen.
Proust und Ishiguro thematisieren den Traum. Bild der Wissenschaft sagt dazu, der Traum kennt keine Erinnerung, meines Erachtens beseelt er mit dieser Sorglosigkeit. (Der Traum schafft Erinnerungen.) Es ist wichtig, dass einen jemand an der Schulter fasst, er war vorher nicht da, aber nicht, weil er nicht vielleicht doch schon wirklich da war, sondern weil wir etwas nicht beachtet und beobachtet hatten und uns nicht erinnern, was an dieser Stelle vorher war oder nicht war. Nicht, dass wir uns an den Traum nicht erinnerten, sondern uns im Traum nicht erinnern, und auch so handeln, als ob wir keine Erfahrung kennen oder durch unser Handeln mit Erinnerung erlangen. Es gelten keine Voraussetzungen und Bedingungen, die Orte wechseln.
Wir haben Muschgs Kinderhochzeit gelesen als legitimen Ansatz, nur selten kleinteilig und zu zeitnah, im Großen Bogen gelungen. Er hat die Bösen so gut beschrieben, dass sie schon wieder schön sind. Man Verständnis für sie gewinnt. Selbst wieder so sein will. Trotz aller historischer Warnung. Im Roman geht es um die fehlerlose Liebe. Und ganz anders als man denkt. Er setzt Anton Reiser und Wilhelm Meisters Wanderjahre fort. Mit Spinoza.
Was ist denn der Unterschied zwischen einer Sexarbeiterin und mir. Ich würde mich in ihrem Arbeitsumfeld zurechtfinden nicht irritiert sehen. Analverkehr betreib ich unter umgekehrten Vorzeichen, ich verbreite keine ansteckenden Krankheiten und ich helfe sie heilen, oder bilde mir das ein, oder bin angestellt bei denen die mit Hilfe oder Scharlatanrie Geld verdienen. Vergnügungssucht ist das nicht. 
Ich bin eine Professionelle und bearbeite ein Tabu.
Ich helfe beim Analverkehr aus der simplen Tatsache, dass er nicht funktioniert, und wenn er nicht funktioniert, man nicht mehr scheissen kann, ist man schnell tot. Das wars dann auch mit dem Hedonismus.
Auch hier herrscht Überproduktion, und wenn die literarische Beschreibung zirkulär und genau ist, erschöpft sie sich schnell und trägt zum schlechten Geschmack bei. Zu häßlicher Literatur.
Je nachdem wie ich mich als Professionelle sehe, bilde ich mir auf mein Fachwissen etwas ein und bin doch nur Handlanger.
Ich komme jetzt für die Lesereise in die kleine Stadt suche meinen Repetitor. Ich bin ein berühmter Nobelpreisträger, Worstsellerautor, und alle sind mir dankbar, dass ich für eine spezifisch nur lokales Durcheinander mir die Mühe mache und die Zeit mir nehme, mich herablasse, hier zu gastieren, es ist für die Bewohner der Stadt existentiell.
Ich gebe mein Gepäck einem Hoteldiener, dessen Ehrauffassung seiner Arbeit es nicht erlaubt die Koffer abzustellen, obwohl er alt ist und sichtlich darunter leidet.
Ich werde in ein Konferenzzimmer gebracht, dort sitzt Catherine Sloper: "Ich will nicht heiraten, auch wenn Du nicht mein Bruder bist, sondern Dich nur so anfühlst. Das letzte, was mir mein Vater vorwarf war Dickköpfigkeit, das mag stimmen, aber es spielt keine Rolle mehr, ich habe meinen Kopf durchgesetzt, aber bereue ich es, ist die Frage, und ich könnte Dich jetzt endlich heiraten, wenn Du willst, aber ich glaube ich möchte nicht, ich habe alles geopfert, und halte mich dennoch für glücklich."
"Aber Du lebst nur in der Stille."
"Da ist nichts Schlechtes dabei, es ist nur oft mühsam sie herzustellen. Und Geld habe ich ausreichend, dass mir mein Vater seines nicht anvertraut hat, ist richtig, auch wenn seine Befürchtungen, ich würde es verschwenden unwahr waren."
"Und Dir reicht meine brüderliche Liebe."
"Sie muss mir reichen, mehr erwarte ich nicht."

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2019-02-23T15:51:14.758+01:00 Auftrag IV: Häßliche Liebe - Kla 4 Konzerte Complexity for complexities sake


Er fuhr zum Konzert in den Miles Club. 2000, heute geschlossen. Ausfallsallee im Osten Berlins. (Heute traffic club? Otto Braun /Mollstraße ???)


Anfahrt in der Straßenbahn unter One-Night-Stand suchenden jungen Matronen, Frauen. alternden Mädchen, hormongesättigt, beginnend schwitzend. Dabei allen Geruch vorher weggespült, und auch hier nicht aufkommend. Vielleicht später. Säuerlich. Im Bett in den Laken. Weichgespült duftend.


Nette Unterhaltung mit ihr dennoch in der Straßenbahn (Ost), auf der Wegsuche dorthin, da sein Interesse aus einsamer Jagd kein Opfer sucht, besser er nicht wusste, was das ist. Die Frau Entpannung findend, erleichtert, in einer Feuerpause Atem schöpfend, der überbordenden Befriedungslust. Sie hatte sich wohlgefühlt.


Der Club zweigeteilt, vorne Theke, groß, voll, eher alkoholisch berlinerisch, wie er jetzt erkennt. Alle laut. Hinten Club, niedrige Decke, Mulgrew Miller und Niels Hennig Ørsted Pederson hinten auf der Bühne, leise, niedergschrieen. Dumpf. Er wusste, dass sie nicht laut spielen würden, sie würden niemanden übertönen. Sie wollten gehört werden, sie wollten, dass man ihnen zuhörte. Das war nicht der Fall, alle waren zu breit, zu begekifft, zu sehr getrieben auf der Suche nach dem Abenteuer.


Sie spielten zum 100. Geburtstag Ellingtontitel im Duo. (Fachartikel jazztheorie hier, Sophisticated Lady ihm zu terzgeschichtet in der Bridge.)
Beim letzten Stück Come Sunday kapierte das Publikum nachträglich, was geschehen war, sie hatten das Konzert verpasst, klatschten frenetisch, trieben die Musiker in der Zugabe noch mal an, modern schnell zu spielen, intellektuell, Abschluss. Alle sind hereingefallen, Musiker und Publikum. Feiern sich selbst. Auch richtig irgendwie. Aber warum geht er dafür ins Konzert, es hindert doch nur. Protestantisch unerweckt, auffallen, aber im Sommer nicht oben ohne, prüde. Entkleide Dich! Calvinistisch sexueller Erfolg. Die frigide Hausfrau verdient mit ehelichem Porno Dollars, Tickets. Warum hat er Geld?



Vorne an der Bar unter Menschen sah ihn das Weib gegenüber passiv aggressiv, von maszloser Lust getrieben, dabei in ihrer Art wirklich schön, gewaltbereit, kannibalisch, paradiesisch, weichlich triefig, feucht, an, er passte in ihr Opferschema, sie weich im Schritt, es rüttelte, schauderte sie, er wandte sich eis- und verstandeskalt außen steif der Musik zu, er wollte zuhören, er dachte, dass er wollte, Lust hätte er auch gewollt, innen steif, wäre er vorbereitet gewesen, alles brüllte, er Jungfrau wie er war, trauerte sofort der verpassten Gelegenheit nach, ja hat bis heute sich gegenüber ein schlechtes Gewissen. Enthemmung schadet nicht. Er war irritiert, dass die sexuelle Annäherung ihm galt, er hatte das bisher nicht erlebt und sah sich innerlich um, ob nicht jemand anderes gemeint war. Und noch maszlos. Spinnt der, mich stehenzulassen, zu erschrecken, ich bin seinetwegen, Hübscher, gekommen, wütete sie innerlich. Wenn er nur wüsste wie das geht. Äußerlich war man einander nicht vorgestellt. Namenlosigkeit, das ists!  Was wäre wenn? Hatte er seine Rolle nicht überdacht, konnte er sich nicht vorstellen, daß er für die Bedürfnisse einer Frau lustvoll, nur namenlos, Gutes tun konnte, es ist armselig. Ohne Selbstbewußtsein krallte er sich an den eigenen Namen. Nun ist Mulgrew Miller tot, gestorben am Streß in der armseligen häßlichen Welt. Er fühlte sich stets nicht als Avantgarde sondern rückwärtsgewandt, passé, mit Blick auf die übersehenen Schönheiten der Vergangenheit, Phineas Newborn. Er wollte der Welt das Schöne entgegensetzen, er investierte, das kostete all seine Kraft und Geduld. Sein Blutdruck stieg. Les McCann hat im Quasimodo die lustlachende und -stönende Frau in der Ecke des Clubs abgekanzelt, "hihihihi" nachgeäfft und gemeint, er spiele zum Zuhören, ob sie nicht gehen mögen. Die Jungs laden die Mädels wohl ein, weil der Jazzclub so smart ist und ihnen ein intellektuelles flair gibt. (Mal Waldron (Billys Pianist) bandelt mit den jungen Mädchen an.) Aber echten Jazz hassen die Frauen, er ist leidenschaftlicher als sie (Paolo Conte, le donne odia(va)no il jazz). Die Liebe ist seitdem genauso häßlich, wie sie sich dort angekündigt hatte. Die matronesche Frau wutentbrannt davon, Hass auf ihn ausschüttend, Rache suchend, wie jede vor- und seitdem. Das wenigstens hat seinen Stolz wieder aufgerichtet. (Er hatte Nat Adderly verpasst im Quasimodo, so etwas unverzeihlich.)


Er trauerte bis jetzt um die verpasste Sexgelegenheit. Entjungferung. Wo ist der kunderasche Ekel und die Wehmut zum Außergewöhnlichen aus Der Scherz? (Muss man sich erst selbst oder andere kennenlernen?)

Gefühl gegen Verstand. Erweckung. Es merkte keiner, es interessierte keinen, was sie verpasst hatten. Was nur er merkte, wußte. Er ist die Elite, wie Virginia Woolf in den Wellen. Ist das snobistisch?


Am Schluß waren sie begeistert und wußten nicht warum. Das legten sie bestimmt in sexuelle Energie um. Leidenschaft durch Jazz. (Warum nicht in Ekstase nackt, oder heureka schreiend, durch die Stadt laufen, es würde vieles vereinfachen.) Er wußte warum. Sein Verstand irrte, das Gefühl nicht. Er hatte Sex als Verstandesangelegenheit ausgeschlagen. Maßlos im Genuss von Musik. Gefühl gegen Trieb. Die Gesellschaft zu bekifft, hilflos sich selbst zu helfen. Man, das ist aber auch alles so steril. Es schien so, als erwachten sie gegen Ende aus ihrer Ekstase und merkten, dass sie eine andere Ekstase verpasst hatten, nur war die schöner. Zu dieser Erkenntnis beklatschten sich alle selbst, auch die Musiker, ihre eigene berlinersche Bekehrung. Sie erkannten sich biblisch in New Yorks akrobatischen Citysex wieder.


Er wusste warum, er hatte Miller bürgerlich in Hamburg zuvor erlebt.


Auch dort wurde er niedergeschrieen. Er traf NHØP auf dem Klo. Irgendwie peinlich ihn dort zu begrüßen, beim Pinkeln, er unterliess es, hätte es machen sollen, er wurde auch nicht alt. Die Freundin, (Puls 100) meinte auf seine Bemerkung Miller sei ein Guter, woher er das wüßte, man wisse nie. Sie haßte ihren Vater, wie alle Mädchen. Sie entrüstet über das tollende lärmende lautstarke randalierende Volk. Und es klirrte wie auf den New Vorker Clubliveaufnahemen.


In Mannheim hörte das Publikum zu. Miller saß allein in der Umkleide, trauriges Bild. Er machte das schon Jahrzehnte. Er, sein Gast war ganz vergnügt, das Konzertpublikum wusste nicht worauf es sich einliess. Ungefähr in der Hälfte des Konzerts wendete sich je ein Teil der Päarchen dem anderen zu und stellte den Irrtum und Fehler in ihrer Beziehung fest, sie liebten die Falschen, Erweckung, aber die falsche, alle, der ganze Saal von 500. Der Hass war gesät, wogte durch. Was kam später, er weiß es nicht. Die andere Hälfte kam zu ihrer Zeit zu demselben Ergebnis. Miller spielte und vermittelte sinnliche Schönheit (Treue, Wahrheit (von Liebe redet keiner)), etwas was es in ihren bürgerlichen Beziehungen nie gegeben hatte, wie ihnen aufging.


In München klirrte die Schickeria, ausgewählt und eingeladen von Bang und Olufsen, mit den Kir Royal Gläsern. Adabeis, keine Elite. Als wir an der Treppe um Karten an der Kasse anstanden, denn sie, seine Mutter dazu, waren nicht eingeladen, schaute sie sich um und bemerkte für alle vernehmlich, "Weisst Du ("Sohn"), was uns von den anderen unterscheidet? Wir sind nicht so dumm wie die anderen." (Wollen nicht so dumm sein, meinte sie. Nachdenken.)


(Er ist noch Horace Silver durch Deutschland nachgereist, Kommentar Berlin: "Das war doch was." vom schönen Mädchen  mit Freundin hinter ihm. Kommentar München: "Die waren gut." vom gedankenverlorenen Vater. ... Er kannte sie schon, wusste es nicht.)


Mutter weinte im Konzert, es ging ihr wie schöne Musik stets an das Gefühl. Da sie ein vernarbtes Trommelfell (Kriegskind Mittelohrentzündung vor Antibiotika) hatte, hörte sie nicht so gut, wie sie es wünschte. Sie bekam ein Glas Sekt von B&O spendiert (die gekauften Karten (aus der vorherigen Stadt, in München gabs an der Kasse nur den nummerierten Abrissschnipsel) sahen identisch, wie die geschenkten aus, hatten nur einen anderen leicht zu überspielenden blassen Stempel und galten als Gutschein), er eine CD.


Er schüttelte Mulgrew Miller nach dem Konzert die Hand und überreichte ihm ein kleines Geschenk (Keller, Generalbassschule). Er dankte ihm für, die Mühe konzertant durch Deutschland zu reisen. Und zu tingeln. (kategorischer Imperativ, "You can even swing!", er muss es noch selber machen.)


Der Händedruck war beunruhigend, ganz weich, sanft und dennoch beunruhigend, warum?


Ihm fiel es später ein, als er drüber nachgedacht hatte, Miller war etwas kleiner als er (190cm). Aber hatte, was selten vorkommt, größere Hände als er (knappe Dezimen).


https://www.youtube.com/watch?v=vHX1QHwzPX8

Bei Storyville: The Duo - Live

Millers Aphorismen:

Farewell to Dogma

Interview Jazz (sich interessant machen)


Mulgrew Miller zu Parkers Konzept, Wurzeln im Blues, im sozialen Austausch, vermeintlicher Progressivität (Cool Blues, Four)

https://www.youtube.com/watch?v=hMeEVcr_zlk

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-10-25T18:18:33.211+02:00 kunstsalon posin

Wir gingen mit unserem Hagemeisterkatalog zu den Fälschern Posin, um zu fragen, ob sie so etwas schon gemacht hatten. Hatten sie, den Teich in der Mark; etwas untypisch für Hagemeister.

Wir bewunderten die vorhandenen Fälschungen der Mona Lisa und anderer, und bekamen etwas später die inspirierten alter Meister/Posinmischungen gezeigt.

Auf die Frage nach Hagemeister und den Kostenpunkt, entsprang ein Gespräch über die Kunstentwicklung und Fälschungstechnik. Zuerst wird mit einem Raster ähnlich wie bei Dürer, eine Vorzeichnung kopiert, die dann auf den Gesamteindruck noch mal kontrolliert wird. 

Nach Auseinandersetzung mit der Malweise des Meisters, wird zu Wahrung der Spontaneität im ähnlichen Zeitrahmen, das Bild fertiggestellt. Van Gogh zum Beispiel ca eine Woche. (Für den gesamten Auftrag nehmen sie sich ein halbes Jahr Zeit.)

Darauf entspann sich für Hagemeister ein Gespräch über Impressionisten und Farben, und warum Hagemeister sich selbst so nicht bezeichnete. Er zerlegte keine Farben. Zu Hagemeisters Anwendung der götheschen Farbenlehre meinte Michael: " Göthe hat recht." Apodiktisch.

Auf den Hinweis auf Cranach im Jagdschloss Grunewald, bekamen wir ein Analyse seines naiven Malstils, der unnachahmlich (quasi naiv) ist, und den Hinweis seine Zeichnungen zu beachten (Michael stelle sie mit Leonardos auf eine Stufe!).

Für einen weitere eigenwilligen Maler wurden wir auf Runge, Philipp Otto, hingwiesen. Das werden wir nachholen. (Er ist uns aus der Weimarer Zeichenschule erinnerlich.)

Wir wurden ob unseres Wissens gelobt, und daß wir Bazille kennen. Zum Hinweis Monet habe seine Farben bei seinen Freunden abgekuckt bekamen wir keinen Widerspruch.

Eigentlich gingen wir in den Salon, weil wir wußten, dass die Brüder Seelenbekannte wären. Dass es Michael auch so ging freute uns. (Die beiden Kinder benahmen sich vorbildlich. Wir bestaunten Posins minimalistische äußerst ordentlich Palette zu einer aktuellen Arbeit.)

Auf die Frage, wie man mit den Farbfehlern von Fotos umgehe, entspann sich das Gespräch über Dürers Landschaftsblau, der Hinweis Hagemeister habe eine Licht- und Schattenfarbe, mündete in die Feststellung Michaels:

"Man kann im Dunkeln malen." (Jeder Maler hat seine Palette.) Wir stimmen dem, nach einigem Nachdenken, auch für Hagemeister zu, denn selbst wenn er für jeden Seelischen Ausdruck, seinen Licht- und Schattenton neu gewählt hat, unterstellen wir, dass er nicht beliebig viele Pastellbrocken in seinem Weidenkorb mitnahm, oder da er sie selbst machte, überhaupt zur Verfügung hatte.

So ist dieses obige Bild der griegschen Abendstimmung entstanden. Licht- und Schattenfarbe einmal hingeworfen, malte sich das Bild allein, wir konnten die Skizze früher abbrechen, da die Stimmung eingefangen war, ohne uns in Details zu verzetteln. Die hellere untergehende Spätsonne, ist die Lichtfarbe nicht.

Der Betrachter mag es wieder nicht sehen, aber die Sonne ist hagemeisterlich zart in der Mitte am Untergehen.

Hier: http://www.kunstsalon-posin.de/ dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-09-27T10:31:53.505+02:00 Schikaneder und einige seiner Zeitgenossen Ich verlinke Seumes Kapitel Wien aus dem Spaziergang (sozusagen Radtour im Nachbefreiungsitalien). [0] Schikaneder ist Mozarts Zauberflötentexter, wie Fouqué Lortzings Texter ist. Seume berichtet von den Unsichtbaren, die die Stiftersche Zensur betreiben. Wir bebildern Schmidt: Mit Füger.
Dieser klassische Maler orientierte sich an Wielands Aristipp. Klopstock kommt mit entschiedener Ansicht, vor. Wenn Seume eine zeitgeschichtliche Quelle ist, kann ich mir vorstellen, dass Schmidt (mit Jerofsky) aus spärlichen Quellen seinen Fouqué hervorzwingen musste. Das ist respektabel. Seume begibt sich auf seinen Spaziergang nach Syrakus. Dazu wird er durch Klopstock getrieben. Sei es, weil er als Lektor seines Verlegers den Druck von Seumes Büchern ablehnt, sei es, weil er Seume wegen seiner klassisch humanistischen Unzulänglichkeiten fertigmacht (abkanzelt). Seume lebt gut damit, Schikaneder und einige seiner Zeitgenossen nicht geschrieben zu haben, und spricht Schikaneder klopstocksch klassische Befähigung ab. (Wieland ist Seumes Freund, er liest den Oberon.) Schnorr von Carolsfeld verlässt Seume und kann nicht (wie Jerofsky) exzerpieren ( Schönes Buch Wu-Hi, Schmidts Armutsschmach durch Hochnäsigkeit glasiert.) In Wien trifft er Schikaneder, lobt sein Theater und Ensemble, seine Kenntnis der gesellschaftlichen Zustände, wie er sie, sein Publikum entlarvend, in seinem Theater äußert. (In Sachsen undenkbar.) Wieland beschreibt einen Tyrannen Diagoras, blaß gegen Dionysos. [1] (Napoleon) Bonaparte stellt die katholische Kirche wieder her, und ist der Messias der fetten Mönche, die das Geld der Armen geniessen. [2] Justinianisches Recht (und die tyrannischen Zwölfmänner) werden auf die aktuelle Situation bezogen. [3] Sündenvergebung ist der Fehler bei Seume. Sie werden nicht vergeben. Sie sind Grund zur Besserung. Insofern übertreibt Schmidt, wenn er lustvolle Sünden anhäuft, die so gigantisch sein sollen, das Leviathanstaatsvolk in den Schatten zu stellen. (Oder er hat mit Logarithmen und Fouqué Sünden gegen sich "billig" angehäuft.) [4] "Jeder soll billig sein für sich; das ist menschlich, das ist schön: aber alle müssen gerecht sein gegen alle;" Also Kinderwarnung: Für Kinder mit Bart ist Schmidt wegen tendenziöser Darstellung (und Verheimlichung) nur unter rückbesinnender (revoyanter) Aufsicht zu lesen. Massenbach bekommt nicht recht: Er wird Preussen nicht auf französische Seite bringen, und es ist protestantisch liberal (wenns so bleibt), Bonaparte (mehr tyrannisch als frei) benutzt den katholischen Gegner. Chateaubriand und der Romantiker finden jeder eine nützlich idiotische Rolle. Seume sieht 1802 Napoleons Überschätzung (folgend aus: Fehler des Gegners sind Ursache des Glücks französischer Truppen) [5] voraus. 

Seume kommt bei Schmidt nicht vor. Keine Formversuche, zu sehr allein aus seinen Texten Kennichseumewohl, zuwenig Rätsel, zu simpel konstitutionell monarchisch. (Außer humanistischer Bildung, die ich mit einem Lexikon Antike fülle.) 

Wienlink[0]http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Wien
Quellen [1]
http://gutenberg.spiegel.de/buch/spaziergang-nach-syrakus-im-jahre-1802-8600/24http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803?p=344
[2]
http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=htmlhttp://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?ctx=8&q=%22%27Bonaparte%27%22%20%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D%20;start=11;limit=10;fmt=html
[3]
http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/seume_syrakus_1803/?hl=Justinian&p=79
[4]
http://www.deutschestextarchiv.de/search/ddc/search?fmt=html&corpus=ready&ctx=&q=%27s%C3%BCnden%27+%23HAS%5B%27basename%27%2C%27seume_syrakus_1803%27%5D&limit=10
[5]
http://www.zeno.org/Literatur/M/Seume,+Johann+Gottfried/Reisebeschreibungen/Spaziergang+nach+Syrakus+im+Jahre+1802/Z%C3%BCrich

Possierlich grüßt


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-08-30T01:49:49.366+02:00 platonische Harmonie


Wie gesagt, man kann dieses Planetenmodell basteln. (Und flucht, weil er es gar so fein harmonisch gestaltete.)

Wir schaffen uns ein 60mm Teleskop an, um seine Forschung dort fortzuführen.
Kurz zur Erklärung der dargestellten Harmonie: Die fünf platonischen Körper (die Gleichflächer) werden ineinandergestellt. so dass der Umkreis des einen der Inkreis des nächsten ist. Auf diese Kreise werden die Planeten gesetzt, und siehe die tatsächlichen Abstandsverhältnisse ergeben sich erstaunlich genau. Nun ist die Erdbahn zum Beispiel nicht sehr exzentrisch und auch Kepler kam beim Nachrechnen auf Ellipsenbahnen. Den Anlass zum Nachrechnen sah er in der Notwendigkeit seine Horoskope zu verbessern. Auch nach diesen Erkenntnissen verwarf er das urspüngliche Modell nicht. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-08-31T02:44:14.547+02:00 zachs himmelspolizei

Der Kirchturm der Sekte raste dahin und wir flohen vor ihm. Es war hoffnungslos. (Daten des Kirchturms flimmerten:
mit 29,8 km/s +/- 1/2 km/s Geschwindigkeit. Unsere Daten notierten:
mit 9m/s)

Der Turm  stand in seiner Trägheit fest, wie meine Quetsch=Stempel=Kaffeekanne, jeder einzelne Backstein raste dahin.
(Stichprobe der Backsteine: mit 29,8 km/s +/- 1/2 km/s)

Wir entschieden uns zur Flucht, Rückzug, Evakuation. Mit unserem Material, unsererLogarithmentafel, also Elektronengehirn, reist man nicht mal hinter den Mond, und wir entschieden uns für dessen Vorderseite.

Wir stiegen zum Raumschiff Insulaner hoch, dort warteten 431 jugendliche Schmidtleser im  Raumschiff: wir wollen noch einmal das Ziel anpeilen "Könnt Ihr nicht mal endlich Eure Handys ausmachen." es blendete in die Kameras, die Fische im Sternbild wollen schlafen. Es ist weg. So ein Pech, Mondfinsternis. Noch etwas ist da. Oben fliegt die ISS über den Himmel. Zur Not dorthin. Rechts unterhalb der Mondposition, etwas kleines rotes. Der Mars. Da fliegen wir hin. Nach dem anfänglichen Gedrängel lockerte sich die Stimmung. Dunkelheit macht vertraulich.


(Um Mut zu fassen, werfen wir für uns im Dunkeln unsere Hanser Dünndruckausgabe d´un rien über den Zaun in den Himmel. Plump plumpst sie zurück. Das war ja rein nichts mit der Motivation hinterherzuspringen. Die astronomischen Tafeln werfen wir hinterher.)

Schmidt im Mare Crisium wartet da oben auf uns. Lem auf elliptischer Patrouillenbahn in der Leere.

Wir steigern Exzentrizität über die annähernd kreisförmigen Ellipsenbahnen der Planeten unseres Sonnensystems. Wir schweifen weiter. Im Großen, Genialischen. "Nur Lumpen sind bescheiden."

Dann gleich zum Sternbild der Jungfrau.
Freude trinken alle Wesen. an den Brüsten der Natur.

Die gutgelaunte Mannschaft entfernt sich von Irdischem, hebt ab, überwindet.

Ei verflucht wo steuern wir hin, das ist Cassiopeia, das Himmels=W, jetzt den Kurs nachrechnen, Logarithmen zeugen, und ein wenig die verschüttete Milch lang, Scheibenwischer einschalten, da kommen wir dem schon näher, hoppla, das ist ja Perseus, oh kuck mal eine Sternschnuppe, ich darf mit was wünschen, da noch eine, was ist denn das, da streckt ein Anhalter den Daumen nach Cheliabinsk heraus, der kommt aber nah ran, oh, das war knapp. Da weiß ich was ich mir ab jetzt wünsche. Das ist der reinste Ström, meine Reserve ist nicht das Problem, Wollust ist dem Wurm gegeben, davon gibts genug, aber wo habe ich meine PEZzo=Eufruglium=Pillen aus der pharmazeutischen Kabine gegen Ström, ah, da sind sie ja. Noch mal Glück gehabt. Alle nehmen eine, das sind drei Stunden Pause. Noch einen Tee Misses Nesbitt? Jetzt mal schnell weg von den Perseidenschwärmen.


Ins Blogbuch schreiben wir, dass wir uns dem Sternbild des Buches nähern, leerer Raum, wir passieren einen Schauer von Rezensionen ungelesener Bücher.

In der Depression, vermutlich ein Ausfluss der Raum-Zeitsenken, ging es lustig auf und ab, das Schiff knirscht, droht zu bersten. fing dieselbe an und die reine Verwirrtheit. Wir himmelten uns gegenseitig als intelligente Wesen an im Raumschiff, kreativ bis zum Untergang. Wir überhöhten unsere Eigenschaften, übermenschten uns, und spielten Fehler verliebt herunter. Hoffnung kam auf, wie nichts. Ein Verliebter, die Wirklichkeit wurde immer schöner, Opium fürs Volk. Keine Schlafmohnblumen, es war kein Österreicher dabei. Ein Stier ritt vorüber und eine nackte Frau wedelte mit Papieren, auf denen man Paragraphen ahnte. An der Pflicht hat man was, rief mich kurz ich kujonierte die Mannschaft, schnarrte, disziplinierte für einen Augenblick. Es schnarrte weiter, und Teile lösten sich vom Schiff.

Ich raste auf den Stier zu, säbelte den Schwanz ab, und versuchte auszuweichen, die Haftpflichtversicherungen für Raketen sind teuer und schlecht, dabei brach der Steuerhebel ab, heut abend gibt es Ochsenschwanzsuppe, verdammt wir werden hochgestuft, und wir rasten dem Stern Wega entgegen. Oh solche Schande. 

Der liederliche Stern stand im Weg, wir prallten dagegen, elastisch wie Major Vega war, prallten wir ballistisch ab, und trudelten hyperbolisch ins Nichts, einem Wurmloch entgegen, worin uns der dunkel materialisierte Leviathan verschluckte.  dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-07-12T17:44:10.589+02:00 heustueck
Heustück Juli 2018

Heustück Juli 2018 alternativ
Aprikose Juli 2018

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-09-09T17:39:13.722+02:00 Wolken Alle drehen sich im Park nach Papa um, der schreit:

"Chezaia, Du hast die Wolken vergessen!"

Chezaia planscht im Brunnen und reagiert nicht.
"Chezaia, Du hast die   W O L K E N   vergessen!"

Chezaia reagiert nicht. Wie kann man nur die Wolken vergessen.

Chezaia erklärt später: "Nö, ich hab sie nicht vergessen, sie sind oben."

Oben ist ein kleiner weißer Fleck der im Gegensatz zum großen weißen Fleck auf der unteren Hälfte nicht ins Gewicht fällt, kaum bemerkt wird.

"Ich wollte ja auch kleine Wolken malen, und sieh hier: Hecke, Bank, Baum, Busch, Zaun, kleiner Baum mit Ästen."





dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-06-01T23:40:58.383+02:00 Blumenpost









dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-07-12T23:48:09.379+02:00 Terror Ich beschreibe, was ich am besten kann: Gefühlskälte. Es ist in meinem betonierten Loch so kalt.

Der Ausguck ist leicht angehoben, ich peile hinaus.Einige Meter weiter sehe ich das Versteck. Die Klappe liegt anders. Sie waren da. Die Ratten. Ich hatte sie meist erfolgreich einbetoniert.
Dort lagern die Waffen für die Stay behind

Organisation,

die Gladio Affaire, die Organisation Consul. Alles das kommt zum Laufen, wenn das Zeichen gegeben wird, läuft die Aktion mit ihren Rädchen (= Schläfern) an, das x- te Rädchen wird in den Mechanismus eingeschaltet. Wie es funktioniert, weiß keiner, die Leitung, BND, oder ZK und die revolutionäre Zelle. Es gibt sie alle nicht.

Die Königsallee schlängelt sich bergauf, bergab, anmutig rechts links, gibt den Blick auf Havelseen frei, diese versenkt, wären sie klein, tief, lochartig, bis sie zur gewundeneren Stelle gelangt. Rathenau kam aus der Richtung des heute hundeverseuchten Grunewaldsees, mit Jagdschlößchen und Cranachausstellung. Er fuhr ein, zwei Minuten von seiner Adresse Nummer 65.

Halsbrecherisch an dieser Stelle zu überholen: Die Straße macht eine S-Kurve zuerst eine Linkskurve und geht bergauf, der Gegenverkehr ist schnell, die Kurve ist nicht einzusehen, und wartet man, bis sich die Kurve nach rechts wendet, muss man bergauf beschleunigen.


Rathenau liegt tot in der Königsallee. Der Erfolg beansprucht Wirklichkeit. Der Terror trifft keinen Juden, die Organisation Consul gibt es nicht, es trifft den Unschuldigen mit der guten Idee: es gibt kein Problem, die Verteilung stimmt nicht.

1936 zwei Milliarden Menschen à 40 Jahre Lust macht 80 Milliarden Jahre nachgeborene Lust. Und heute:

7 Milliarden mal 50 macht 350 Milliarden Jahre unerfüllte Lust. Wohin damit? Hierhin!



Hier die zweite Kurve einsehbar nach rechts, mit Gegenverkehr, der bergab fährt.
Kreuzung Erdener- und Wallotstraße. Die Fluchtroute.
 Halsbrecherisch hier zu überholen, eine nicht einsehbare Rechtskurve bergauf.

Zurzeit haben sie nicht mehr hingekriegt. Hier liegt er, nachdem er "Mein Gott!" gesagt hat. (70/80er Jahre Betonbau im Pflegeheimstil prägt nicht die Grundewaldallee, sondern Villen. In der Nachbarschaft, Podbielskiallee, Konsulate.)
 Wir verweilen. Die Stele ist von 1946.
Auf dem Weg zur Arbeit fuhr er an solch schönen Gletscherseen des Havellandes im geschwungenen Terrain im leichten Auf und Ab vorbei. (Heute ist die Grundewaldallee schlimmer als eine Durchgangsstraße auf der die Gutbetuchten ihre schicken Flitzer Schach von Wutenowmäßig auf- und abfahren und Rosen stutzen. Ergraut und gestresst mit der Gießkanne umherflitzen.)


Zwölf Jahre wohnte er hier. Sein Schloß nördlich von Berlin konnte man gerade noch billig kaufen, vergleichbare finden sich billig. Die Rathenaus ziehen wieder nach Berlin. (Hier wird die Immobilie getauscht, nicht gekauft.)
Hier lebte er und fuhr zur Arbeit los. Trotz Morddrohungen und Warnungen der mit seiner Sicherheit beauftragten ohne Sicherheitsschutz im offenen Wagen. Er habe keine Angst vorm Sterben. Wir nicht. Alt, ohne Kinder, ohne Liebe, nur platonisch.
Die drei Mörder, angeblich von der Organisation Consul, deren Existenz der unsympathische Ernst von Salomon begründet leugnet.

Ausgebildete Freikorpsoffiziere in ihren zwanzigern (in dem wuchtigen Bau der Lichterfelder  Kadettenanstalt an der Finckensteinallee, Ecke Kadettenweg, nur zu spät für den Weltkrieg, noch nutzlosere Helden, die lachend in den Tod gehen, und mehr nicht lachen). Die gerade nicht als Eintänzer arbeiteten. Zurecht vergessen. In diesem Fall ist der zynische Terror, mit nachträglicher radikaler vorgeschobener antisemitischer Begründung tragisch. Drei Leute im Tourenwagen (in der Größe eines kleinen Transporters) erwarteten ihn auf seinem Weg zur Arbeit. Sie folgten ihm, als er an ihnen vorbeifur, sie nicht bemerkte, überholten ihn an obiger Stelle, schoßen mit einer Maschinenpistole und warfen eine Handgrante in Rathenaus offenen Wagen. Rathenau starb sofort. Sie flüchteten über die Wallotstraße und stellten den Wagen ab, der bald gefunden wurde. Die Täter hatten ihn nicht überlebt. Nur der verurteilte Fahrer. Die Leute im Hintergrund, deren Mitwirkung unklar blieb. (Erinnert uns an den jungen Römer, der Archimedes "Störe meine Kreise nicht" schlecht goutierte. Er hatte den Römern mit seinen Kriegsmaschinen zugesetzt. Heute 2018 finden sich solche Radikalen. Wir haben keine Angst. Der Terror der O.C. soll angeblich vom Polizeipräsidenten gedeckt gewesen sein.)

Die Täter sind auf Fahrrädern geflohen. Auf den ausgebrachten Fahndungszettel hin fanden sich massenweise Päarchen in der Landschaft in schwarzer Kleidung auf Fahrrädern. Sympathisanten. Das echte Päarchen kam einen Tag zu früh oder zu spät an der Ostseeküste an und verpasste das bereitgestellte Fluchtboot. Sie wandten sich zurück in das Land (Mecklenburg) wurden von der Polizei gestellt, flüchteten in einen Turm, gaben sich mit der Polizei einen Schußwechsel, bei dem einer der Attentäter getötet wurde, der andere erschoß sich.

Sie nannten sich die Geächteten, im Gefängnis kamen sie nicht dazu, glorreich die offenen Ostgrenzen ohne Reichswehr statt dieser zu beschützen, und mit Heisenbergs Hilfe die Münchner Räterepublik zu beenden. Einer der Stätten des Bürgerkriegs, der durch jede deutsche Stadt zog.

Barbusige Sphingen säumen in Parallelstraßen die Brücken.

Die ganzen Gruppen schieben sich gegenseitig die Attentate zu, es ist Terror, nicht um den anderen anzuschwärzen, sondern weil jeder Terror der gegnerischen Gruppe nutzt. Die Gladioaffaire, die sich über ganz Europa gezogen haben soll, hat als rechte Stay Behind Organisation für den kommunistischen Einfall, willkürlich Terror gegen die eigene Bevölkerung getrieben, und keiner weiß, ob italienischer oder gesamteuropäischer Geheimdienst verantwortlich war. Die Wehrsportgruppe Hoffmann ist Strauss mit dem Oktoberfestattentat aus dem Ruder gelaufen, er war zu viel mit Waffendeals, mit vergleichbaren Gruppen, beschäftigt. Die Hinweise aus dem Attentat wurden nicht weiterverfolgt, obwohl ein Täter ohne Hand greifbar war. Chaussy schildert die Vertuschungsaktion. Die Angehörigen wurden verhöhnt. Seit kurzem wird gerichtlich weiterverfolgt. Die NSU Affaire fügt sich nahtlos in dieses Bild.


Das Motiv: Kommissar Schmidt hat sich ein Bild gemacht, aber das Motiv für den Mord, sagt er sowenig wie alle anderen. Rathenau bekommt kein Denkmal, wie Fats Waller, weil er Antizionist war. Er hielt sich mal für einen strammen Preussen, einen Deutschen aus jüdischem Lande, wie jeder andere Deutsche aus bayrischen, niederdeutschen oder sonstwie Lande. Die militärische Karriere wurde ihm verwehrt: Grundlos, ungleich, ungerecht, "daß er als Bürger zweiter Klasse in die Welt getreten ist und keine Tüchtigkeit und kein Verdienst ihn aus dieser Lage befreien kann." Er gehörte zur Elite und wurde diskriminiert. Er bemerkte, daß nicht alle deutschen Menschen gleich sind. Seine folgenden Beobachtungen waren genau. Er merkte vor dem ersten Weltkrieg, dass die sozialen Probleme reine Verteilungsprobleme waren, das Geld und die Waren waren für alle vorhanden, nur ungleich verteilt, zum Beispiel bei Leuten wie ihm.

Er wurde nicht als Jude ermordet, Kapitalist oder Erfüllungspolitiker. Er hatte gesagt, die Marktwirtschaft versage bei Knappheit. Alles werde teurer, nichts sei da, oder wo es sein sollte. Heute wissen wir, dass die Ökonomisierung derselbe hohlaufende überteuerte Schmarrn ist. Dem soll planmäßig gegengesteuert werden. Im ersten Weltkrieg hat er gezeigt, wie es gemacht wird, das Schießpulver wäre ausgegangen. Er wurde ermordet, weil er die Planwirtschaft erfand, und rechts wie links das Programm stahl. In Russland übernahmen sie sie, und Albert Speer übernahm sie für die Nazis. Die Einheitsloks (Dampf) fahren heute noch, obwohl nur für drei Monate Haltbarkeit gebaut (genialer Bauplan.)

Jede Behauptung zum Motiv sollte von der Wahrheit ablenken und der radikalen Sache nützen.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770Koenigsallee, 14193 Berlin, Deutschland52.490547 13.27635850000001526.9685125 -28.032235499999985 78.0125815 54.584952500000014 2018-05-02T18:32:18.264+02:00 Dr. Puschs Normalnovelle Unter den Hochzeitsgästen hatte sich, wie schon kurz erwähnt, auch ein Doktor Pusch befunden, ein gewandter und durchaus weltmännisch wirkender Herr mit gepflegtem, aber schon angegrautem Backenbart. Er war vor etwa fünfundzwanzig Jahren an der Assessorecke gescheitert und hatte damals nicht Lust gehabt, sich ein zweites Mal in die Zwickmühle nehmen zu lassen. »Das Studium der Juristerei ist langweilig und die Karriere hinterher miserabel« so war er denn als Korrespondent für eine große rheinische Zeitung nach England gegangen und hatte sich dort auf der deutschen Botschaft einzuführen gewußt. Das ging so durch Jahre. Ziemlich um dieselbe Zeit aber, wo der alte Graf seine Londoner Stellung aufgab, war auch Doktor Pusch wieder flügge geworden und hatte sich nach Amerika hinüber begeben. Er fand indessen das Freie dort freier, als ihm lieb war, und kehrte sehr bald, nachdem er es erst in Newyork, dann in Chikago versucht hatte, nach Europa zurück. Und zwar nach Deutschland. »Wo soll man am Ende leben?« Unter dieser Betrachtung nahm er schließlich in Berlin wieder seinen Wohnsitz. Er war ungeniert von Natur und ein klein wenig überheblich. Als wichtigstes Ereignis seiner letzten sieben Jahre galt ihm sein Übertritt vom Pilsener zum Weihenstephan. »Sehen Sie, meine Herren, vom Weihenstephan zum Pilsener, das kann jeder; aber das Umgekehrte, das ist was. Chinesen werden christlich, gut. Aber wenn ein Christ ein Chinese wird, das ist doch immer noch eine Sache von Belang.«

...

»Nein, Herr von Szilagy, so tief ließ mich die Gnade nicht sinken. Aber ich treibe mein Wesen über dem Strich, und wenn man so Wand an Wand wohnt, da weiß man doch einigermaßen, wie's bei dem Nachbar aussieht. Ach, und außerdem, wie so mancher hat mir sein Herz ausgeschüttet und mir dabei seine liebe Not geklagt! Wer's nicht leicht nimmt, der ist verloren. Roman, Erzählung, Kriminalgeschichte. Jeder, der der großen Masse genügen will, muß ein Loch zurückstecken. Und wenn er das redlich getan hat, dann immer noch eins. Es gibt eine Normalnovelle. Etwa so: tiefverschuldeter adeliger Assessor und ›Sommerleutnant‹ liebt Gouvernante von stupender Tugend, so stupende, daß sie, wenn geprüft, selbst auf diesem schwierigsten Gebiete bestehen würde. Plötzlich aber ist ein alter Onkel da, der den halb entgleisten Neffen an eine reiche Cousine standesgemäß zu verheiraten wünscht. Höhe der Situation! Drohendster Konflikt. Aber in diesem bedrängten Moment entsagt die Cousine nicht nur, sondern vermacht ihrer Rivalin auch ihr Gesamtvermögen. Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie heute noch... Ja, Herr von Szilagy, wollen Sie damit konkurrieren?«

Und so auch, meine Herren, wenn ich von moderner Literatur spreche. Herr von Szilagy, den wir so glücklich sind, unter uns zu sehn, soll aufgerichtet, seine Seele soll mit neuem Vertrauen erfüllt werden. Oder aber mit Heiterkeit, was noch besser ist. Er soll wieder lachen können. Und wenn man solche Wirkung erzielen will, ja, dann muß man eben deutlich und zugleich etwas phantastisch sprechen. Indessen auch ernsthaft angesehen, wie steht es denn mit der Herstellung (ich vermeide mit Vorbedacht das Wort Schöpfung,) oder gar mit dem Verschleiß der meisten dieser Dinge! Lassen Sie mich in einem Bilde sprechen. Da haben wir jetzt in unsern Blumenläden allerlei Kränze, voran den aus Eichenlaub und Lorbeer bestehenden und meist noch behufs besserer Dauerbarkeit auf eine herzhafte Weidenrute geflochtenen Urkranz. Und nun treten Sie, je nach der Situation, an die sich Ihnen mit betrübter oder auch mit lächelnder Miene nähernde Kranzbinderin heran, um zu Begräbnis oder Trauung Ihre Bestellung zu machen, zu drei Mark oder zu fünf oder zu zehn. Und genau dieser Bestellung entsprechend, werden in den vorgeschilderten Urkranz etliche Georginen oder Teichrosen eingebunden und bei stattgehabter Höchstbewilligung sogar eine Orchidee von ganz unglaublicher Form und Farbe.«
»Kenne die Orchidee«, rief Wrschowitz in höchster Ekstase, »lila mit gelb.«
Pusch nickte, zugleich in steigendem Übermut fortfahrend: »Und genau so mit der Urnovelle. Die liegt fertig da wie der Urkranz; nichts fehlt als der Aufputz, der nunmehr freundschaftlich verabredet wird. Bei Höchstbewilligung wird ein Verstoß gegen die Sittlichkeit eingeflochten. Das ist dann die große Orchidee, lila mit gelb, wie Freund Wrschowitz sehr richtig hervorgehoben hat.«

Fontane, Der Stechlin, 34. Kapitel.



dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-06-04T01:50:37.008+02:00 Uneben "Uneben" ist von Kleist, der zerbrochene Krug. Im Sinn "kein unebner Kerl" bei Schmidt.
Kleists Humanismus prangt auf den Scherben des zerbrochenen Kruges. Und die Figur des Richters Adam gibt die Vorlage für Schmidts Icherzähler: Verlogen (und korrupt) bis ins Mark, von einer weiblichen Wahrheitsauffassung, bizarr schiefsymmetrisch, Verdrängung unerlaubter Entjungferung von Mädchen, ganzen Generationen oder der bedrückenden Wissenschaft und der Logarithmen, sagt Adam mehrmals, gibt er vorweg zu, dass er ein schlimmer schäbiger Kerl ist,


Gestrauchelt bin ich hier; denn jeder trägt
Den leid'gen Stein zum Anstoß in sich selbst.
....
Doch wenn Ihrs herausbekommt, bin ich ein Schuft.

...

keiner hört hin, und er zeigt in den Details eine unwiderlegbare logische Konsequenz. Er genoß  Autorität aus seltsamer Menschlichkeit. Und  mit seiner sich überschlagenden Verzweiflung ist er sympathisch. (Herrn J.....m..... kollokieren lassen.) 




Das Stück entstand in Konkurrenz mit einem Wielandsohn. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-04-06T23:49:48.863+02:00 Elemente dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-04-05T01:32:06.646+02:00 windmuehlen

windmuͤhlen

Angefertigt Donnerstag 29 März 2018


Ich muss ein wenig ausführlicher werden, weil die Erzählung
windmuͤhlen,
aus der Reihe seiner besseren, nicht gelesen wird.
Nach dem Lesen einer längeren unverständlichen Geschichte ergibt sich eine einfache Handlung:
2 Männer überbringen dem Bademeister im Schwimmbad einen Brief. Das Schwimmbad wird beschrieben.
Es wird zu viert geredet. Dann fahren die beiden wieder weg.

Diese wird bei genauerem Hinlesen mit diversen Motiven und Motivchen angereichert, die teils Parallelerzählungen sind, mehrere Stränge ergeben.
Wie immer bei Schmidt homo= und sexuelle Unterthemen, denen hier nicht nachgegangen wird:
Sodann "Frau Technik regt ihre Gelenke" und der Titel "Windmühlen" in der Einleitung. Es wird auf wiederkehrendes Kreisen bezug genommen, sowie auf technischen Fortschritt, unterschwellig wie bei Don Quijote die Windmühlen seiner Zeit sowie gesellschaftlich er als Ritter, als in der Bargfelder Heide, wo Öl gefunden und gefördert wurde, gepumpt wird, nicht mit Mühlen, wie in Holland, das Wasser aus dem Land, in Spanien, das Wasser ins Land. Sie wurden in ihrer Einöde abhängig vom Weltgeschehen der Ölkrise, wobei man hier ganz unbedarft im Auto umherkurvt, bis nach Italien reist. Beziehungsweise nicht selbst verreist und wie die Eintrittskartenverkäuferin in einer unbekannten literarischen Welt abtaucht. Wie das Auto sind Mühlen Antriebsmaschinen, die bald als Dampfmaschine beweglich werden.
Vieles davon wird einleitend in der Erzählung angerissen.
Das Drehen, die Wiederkehr, die ewig gleich ankommenden Wellen der Fresslust, Reiselust, Vergnügungslust, Autolust, Welle um Welle. Gewimmel im Kleinen und angedeutet kosmologisch im Planetarischen.
Es ist der überzuckerte betäubende Trubel der frühen Bundesrepublik, und dem in die Einöde des Waldbades sich entziehenden Bademeisters graut, da er auf alte Erinnerungen, die er meiden möchte zurückgeworfen wird, und den hypnotisierenden Windmühlenflügeln anheimfällt, ausgeliefert wird, wovon er sich aktionistisch befreit, was er schuldbewußt wieder rückgängig macht.
Einzelne Details wie die Jupiterbedeckung liest man aus einem Nachschlagewerk Stein ab, lässt sich davon aber möglichst nicht die Gesamtsicht einer Schau der frühen Nachkriegsrepublik verstellen
Die Mechanik dreht sich jetzt durch die ganze Geschichte und den Untergrund. Die Wellen schlagen in steter Wiederholung ans Ufer. Wo doch Kreisbewegung und Sinus sowieso zusammenhängen.
:Das Karussell!
Ich empfinde diese Erzählung als Beispiel seiner Fototechnik, stelle mir dabei aber keine Collage von Polaroidfotos vor, sondern das sind Schmidts reine Gedankenfotos, die bei Zeitgenossen lebendig werden oder sind. Er ist ein Mosaikarbeiter.
Das Gesamtmosaik entdeckt seine Details. Nicht plumpe Kritik an Gesellschaft oder Technik, sondern Hinweis auf Alternativen. Auch Rekonstruktionstechnik ist gefragt.
)Und es sind nicht die Wasserwelten und der willenlose Wille, wie Herr Jürgensmeier meint, der sich hier ausdrückt.(
(Die Ideen stammen von Herrn S., der sich hier beschweren möchte, wenn er sich wiederfindet.)
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-02-15T21:19:45.326+01:00 Flucht in moderne Wissenschaftlichkeit Zur praktischen Anwendung nach Ichkennihnjetzwohlgauss:
Wir haben hier in Berlin das Fahrrad zur Flucht und den fouquéschen Anhänger.

Man findet die Hausnummern nicht, denn die Straßen sind nur manchmal
eine Seite gerade, die andere ungerade gezählt. Viele der alten sind eine
Seite raufgezählt, die andere runter. U=förmig, Hufeisen. Wie lang ist die Straße?
Muss ich bis zum langen Ende radeln, oder kommt mir die hohe Hausnummer
gefällig auf der anderen Seite drei Häuser weiter entgegen?

Nach Gauss muss ich nicht bis ans andere Ende radeln, sondern auch wenn man
kreuzend die Straße mittig erreicht hatte, nur auf die andere Straßenseite
wechseln und die Nummern beider Seiten addieren.

Beispiel eine Seite 1 andere 1000, ist 1001, die Straße ist 500 Häuser lang.
17.Juni

2. Bsp. 1 und 38, die Straße ist 19 Häuser lang. Stindestraße.

Königstraße:
In der Mitte: 245 und  555, die Straße ist 400 Häuser lang.

Das lehrt einen der siebenjährige Gauss, wenn man sein Leben
lang schlagflüssig die Fassaden abgeradelt hatte.

Leider leider geht aus dem Falkplan nicht hervor an welchem
Ende sie anfängt zu zählen. Oder ich habs noch nicht gesehen.



Gauss glaubte an die Möglichkeit der Bewohnbarkeit des Mondes, er machte sich
Gedanken über die Kommunikation mit den Mondmenschen, er telegrafierte bereits
(vor Faraday).

"In einem Brief an Gauß vom 26. 1. 1802 berichtete von Zach
von Helligkeitsschwankungen der Ceres, kam aber nicht auf die Idee, dass es sich
dabei um den Rotationseffekt einer nicht überall gleichhellen Oberfläche handeln
könnte. Überhaupt war die Frage nach der physischen Beschaffenheit der Himmels-
körper damals von untergeordneter Bedeutung, denn es gab ja noch nicht die Spek-
troskopie, welche zusammen mit der Fotografie seit etwa 1860 den Schlüssel zur
Erforschung der Physik der Himmelskörper bis in die heutige Zeit hinein darstellt."

"Gauß hielt es nicht für völlig ausgeschlossen, dass der Mond bewohnt sein könnte,
und machte sich gegenüber seinem ehemaligen Lehrer Eberhard von Zimmermann
(1743–1815) Gedanken über Kommunikationsmöglichkeiten mit den hypothetischen
Mondbewohnern."

https://www.univerlag.uni-goettingen.de/bitstream/handle/3/isbn-978-3-930457-72-4/gbs_30.pdf?sequence=1

Gauss in einem Brief an Olbers.

"Nicht weniger interessant wäre die Frage über die Folgen, welche der Stoss
einer festen Masse von 2 — 10 Meilen im Durchmesser gegen die Erde
unter plausibeln Voraussetzungen für die Dichtigkeit und relative Ge-
schwindigkeit [derselben hätte].
Ich bin geneigt zu glauben, dass bei
einem Durchmesser von 10 Meilen ein Untergang des ganzen Menschen-
geschlechts auf dem festen Lande dadurch sehr wohl denkbar und
vielleicht auf Schiffen auf dem Weltmeere die einzige Rettung zu er-
warten wäre.

Vielleicht auch da nicht. Ist die von Cordier neulich wieder so
lebhaft unterstützte Behauptung wahr, dass in einer vergleichungsweise
gar nicht grossen Tiefe unter der Oberfläche schon alles im glühend-
geschmolzenen Zustande, also die feste Rinde gar nicht sehr dick
ist, so wird diese selbst von einem sehr kleinen Kometenkern ein-
brechen und zertrümmert werden, dadurch die Hölle gleichsam hervor-
brechen und alles zerstören und ins alte Chaos verwandeln. Wir beide,
lieber Olbers, und unsere Kinder können es aber noch geruhig ab-
warten.

Doch verzeihen Sie, lieber Olbers, diese Träumereien. "

Im Fouqué kommt Gauss nicht vor. Massenbach ruht sich ohne Gauss bei Olbers aus.

Fouqué war nach Schmidt ein erfolgloser Autor, der schrieb, wie er dachte, unzeitgemäß, und wäre es auch geblieben, nur durch die Missdeutung, Missinterpretation seines Publikums einer unsicheren Zeit hatte er Erfolg und wurde 1820 fallengelassen. Der Vorwurf wird der Person Fouqué gemacht, die für den Autor nicht zutrifft.

Mit modernen Problemen gibt Schmidt sich nur ab, soweit sie jemand (Massenbach oder Fouqués Zeitgenossen) (~ ±1700-) 1800-1850  vorhergesehen hat, und Schmidt stellt sich deren damalige Vorschläge zum nachgebildeten Heute zusammen.

[Ich erprobe abschließend Herrn Jürgensmeiers Programm und teste Schmidt auf "mathematischen" Gehalt, es liegt nicht in Schmidts literarischer Absicht uns diesen zu erhellen. In seinen möglichen Geschichtskonstellationen ist Schmidt unhistorisch wie jede Physik oder ein willkürliches mathematisches Modell, und wird sich nicht
deterministisch festlegen lassen. Ist das nun Feigheit?]

Schmidt ignoriert ab Fouqué die Wissenschaft der Reichskanzler (Hertz, Helmholtz, Bismarck) von ungefähr 1871 bis zu ihrem Ende. Oder die Gesamtschau ist schiefsymmetrisch und er hangelt sich von Trick zu Trick. Siehe Das Schmidtarno.




Bitte betrachten:
Jesus hat die Geldwechsler aus dem Tempel gehauen.

Im Tempel schufen die Tempeldienerinnen, Fachwort? (Vestalin), mit Hysterie Wirklichkeiten, wie heute an der Börse.

Financial kann man oben durch philosophical ersetzen und es ist Zustand bei den Konstruktivisten der Logik und den lokalen Feldtheoretikern mit endlicher Lichtgeschwindigkeit. Das alles ist, wie ich jetzt verstanden habe, trivial, der Mittelwert -(Gauss)-satz der Differential- und Integralrechnung, verallgemeinert.

Ich und Musil sind mit Gauss bei Ceres und Kepler mehr die Ferntheoretiker, wir wissen nicht, was zwischen Ceres, der Sonne und den störenden Planeten oder in der Liebe geschieht.

Die Nahwirker wissen das schon, bleiben aber mit Benn lokal. Die Nahwirkung wird mit der Ausbreitung eines Gerüchtes verglichen, von Paul Karlson, sehr anschaulich.

Das kann dann alles mit Gauss und literarisch mit Musil, Mach und Hertz abgerundet belegt werden.

 
Und dazu ist die ostdeutsche gierige Gerüchtementatliät gut geboten, es funktioniert noch.

Welcher Literat arbeitet mit Gerüchten? (Den Stil des empfohlenen Jergović, dantesche Hölle, habe ich inzwischen auch woanders wiederentdeckt (schon dagewesen). Pythagoras kommt in die christliche Hölle, nicht weil er in der Mathematik etwas richtig gemacht hat, sondern weil er mit seinen theoretischen Musikversuchen
die Musik versaut hat.)


Als Fouquéradler und Profitbankrotteur kommt der Wind, bei märkischen minus 15 Grad, immer von vorne und es geht immer bergauf, diese kleine Rechnung eines  eindimensionalen Rotors ist die seines nichtverschwindenden Umlaufintegrals, nicht der Silhouette sondernder Stellung des Radlers im Wind, am Hang, also soll Literatur Widerstand bieten, der Autor zwischen Leser und dessen Wunscherfüllung, der Weg im Buch erzeugt Widerstand, und ich fühle mich lebendig wie der weltergriffene Fisch auf dem Fahrrad.
 
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-01-30T02:19:06.518+01:00 Antigonus und Philaminte

Jedes Kunstwerk muß exemplifizieren, den Gehalt haben, muß in seiner Einmaligkeit die Einheit und Universalität des Gesamtgeschehens aufweisen können. Wir wollen uns daher keiner zufällig durch die Zeitung oder von der Phantasie uns zugewehten Geschichte hingeben, sondern uns diese in bewußter Konstruktion selber herstellen. Annehmend, daß Begriffe mittlerer Allgemeinheit eine allseitige Fruchtbarkeit zeitigen, sei der Held im Mittelstande einer größern Provinzstadt, sagen wir etwa in der Person eines Gymnasialsupplenten lokalisiert. Soferne derselbe Mathematik und Physik unterrichtete, kann vorausgesetzt werden, daß er diesen Beruf aus einer kleinen Neigung und Begabung zur Auflösung näherer Probleme erwählt habe, denen er in eigenen Studienjahren mit schöner Hingabe, roten Ohren und einem kleinen Glücksgefühl im klopfenden Herzen oblegen haben dürfte, ohne allerdings die Erstellung weiterer und höherer Aufgaben und Prinzipien zu bedenken oder zu erstreben, wohl aber mit der Ablegung der Lehramtsprüfung einen logischen, definitiven und bürgerlichen Abschluß findend. Es paßt in den solcherart imaginierten Charakter, daß er die Formen des Lebens mit der gleichen Selbstverständlichkeit hinnehme wie die Formeln der Mathematik: beide als seiende Dinge, über deren Realität man sich keine weiteren Gedanken zu machen hätte, denen Fiktivität zuzumuten verwunderliche Schrulle wäre und deren einzige Problematik in gewissen Schwierigkeiten ihrer Kombinationsfähigkeit, das heißt Auflösbarkeit sich dartue. Die Einteilungsfähigkeit und -aufgabe der rechnerischen und erlebten Materie war ihm stete Sorge, aber auch interessiertes Vergnügen, und immer darauf erpicht, daß »es genau ausgehe«, hatte er zu den Fragen seiner sogenannten Wissenschaft dasselbe Verhältnis wie zu denen seiner Stundeneinteilung, seiner Geldsorgen und denen jener Lebensfreude, die ihn als solche gar nicht berührte, die er aber irgendwie mitzumachen sich verpflichtet fühlte, da sie von den Kollegen anerkannt wurde, mithin ein seiendes Ding darstelle, dessen Forderungen zu erfüllen waren. Er trank ohne sonderliches Behagen Bier, besuchte nachher das öffentliche Haus, hatte Wege zum Spezialarzte, gab Stunden, fuhr auf der Straßenbahn, stand im Laboratorium, fraß in den Ferien an Mutters Tisch, schwarze Nägel zierten seine Hände, rötlichblonde Haare seinen Kopf, von Ekel wußte er wenig, Linoleum schien ihm ein günstiger Bodenbelag.
Eine solche Existenz, vollständig determiniert von den Dingen einer ebenen Außenwelt, in der kleinbürgerlicher Hausrat und Maxwellsche Theorie einträchtig und paritätisch durcheinanderstehn, muß als Minimum von Persönlichkeit angesehn werden, so daß sich mit Recht die Frage erhebt, ob ein solches Non-Ich Gegenstand menschlichen, geschweige denn novellistischen Interesses sein dürfe, da man ja sonst ebensowohl die Geschichte irgend eines toten Dinges – sagen wir beispielsweise einer Schaufel – entwickeln könnte.
Dieser Einwand ist um so berechtigter, da nicht einzusehn ist, wie sich die Verhältnisse mit Ablegung der Lehramtsprüfung wesentlich ändern sollten. Wohl mußten im Kopfe des Helden – Namen tun nichts zur Sache, er heiße also Antigonus – doch auch irgend welche eigene Gedanken gewesen sein, umsomehr als die kleine Denkbegabung zur Mathematik unleugbar vorhanden war, aber sie blieben an das hier und jetzt Gegebene gebunden. Immerhin verdichtete sich dieses Denken zur Zeit der Examina zu gewissen Zukunftshoffnungen und vagen Bildern: er sah sich im eigenen Heim, sah, wenn auch ein wenig schwankend, das künftige Speisezimmer, aus dessen abendlichem Dunkel die Konturen eines schön geschnitzten Anrichteschrankes und der grünliche Schimmer des wohlgemusterten Linoleumfußbodens deutlicher sich abhoben. Auch ließ das Futurum exactum dieser Formungen ahnen, daß in jener Wohnung eine Hausfrau vorhanden zu sein haben werde, was jedoch alles, wie gesagt, schemenhaft blieb. Die Erheiratung einer Frau war ihm im Grunde genommen unvorstellbare Angelegenheit: wenn ihm auch beim Bilde der zukünftigen Hausfrau gewisse erotische Schwaden durchs Gehirn zogen und etwas in ihm meckerte, daß er deren Unterkleidung so genau kennen werde, mit allen Fleckchen und Löchern, wie seine eigene, wenn ihm also jenes Weib einmal als Mieder, einmal als Strumpfband angedeutet wurde – dies auszudrücken, vermöchte eine hierherzusetzende Illustration Kokoschkas – so war es ihm anderseits undenkbar, daß ein konkretes Mädchen oder Weib, mit dem man normale Dinge in normaler Syntax reden könnte, irgendeine sexuelle Sphäre hätte. Frauen, die sich mit derlei beschäftigten, standen völlig abseits, keinesfalls niedriger als jene, aber in einer völlig andern Welt, die mit der, in der man lebte, sprach und aß, nichts gemein hatte: sie waren andere Lebewesen fremdester Konstitution, die stumme oder zumindest unbekannteste irrationale Sprache redend sich vorzustellen ihm nahe lag. Denn wenn man – ohne auch gerade biervoll zu sein – zu diesen Frauen gelangte, so geschahn die Dinge mit großer zielbewußter Fixheit, und niemandem wäre es beigefallen, etwa über Staubtücher – wie seine Mutter – oder über diophantische Gleichungen – wie die Kolleginnen – zu reden. Es erschien ihm daher unerklärlich, daß es je einen Obergang geben könne von diesen rein objektiven Themen zu jenen subjektiven, es war ihm dies ein Hiatus, dessen Entweder-Oder (ein Urquell alles Sexualmoralismus) sich übrigens gleicherweise in der Wedekindschen Psyche leicht aufweisen läßt.
Wenn wir also Antigonus in die Konstruktion einer erotischen Begebenheit hineinsetzen wollten, so dürfte sich die Möglichkeit ergeben, daß er im Dilemma seiner Determinanten jene voluntaristische Entscheidungsfähigkeit eines verantwortlichen Ichs erlange, die ihn zu novellistischer Heldenhaftigkeit eben doch berechtigen würde.
Vorderhand geschah natürlich nichts dergleichen. Antigonus legte die Examina ab, erhielt eine Supplentenstelle mit dem Auftrage, sein nunmehr abgeschlossenes Wissen weiterzugeben, was ihm unschwer gelang, denn dieses war ihm, wie bereits berichtet, in keiner Weise persönliche Angelegenheit, sondern eben ein Paket, das nunmehr säuberlich abgeschnürt und handlich sowohl dorthin als daher gelegt werden konnte. Aus der gleichen Vorstellung heraus gab er dem Schüler kleine Paketchen seines Wissens, und dieser mußte sie ihm in Gestalt von Prüfungsergebnissen wieder zurückgeben. Wußte der Schüler nichts zu antworten, so bildete sich Antigonus die wenn auch nicht klare Meinung, jener wolle ihm sein Leihgut vorenthalten, schalt ihn als verstockt und war solcherart mit einem gewissen Temperamente an seinem Berufe beteiligt. Hatten die Schüler sein Wissen zur Leih, so war ihm jedes Klassenzimmer, in dem er unterrichtete, bald Aufbewahrungsort eines Stücks seines Ichs, gleich wie der Kasten in seinem kleinen Monatszimmer, der seine Kleider beherbergte und die er sinngemäß als ebensolche Teile selbigen Ichs rechnete. Fand er in der Tertia seine Wahrscheinlichkeitsrechnung, zu Hause im Waschtisch seine Schuhe vor, so fühlte er sich unzweideutigerweise der Umwelt gegeben und verknüpft.
Solches Leben währte einige Jahre. Hierauf trat die von uns als notwendig vorweggenommene erotische Erschütterung ein. Um nicht fernab zu schweifen, gesellen wir Antigonus ein naheliegendes Komplement bei, nämlich seiner Hauswirtin Töchterlein, das einem meiner Freunde zuliebe Philaminthe genannt sei.

Es entsprach der Weibauffassung des Antigonus, jahrelang ohne irgendeinen Wunschgedanken neben einem Mädchen einherleben zu können. Ob dieses Negativum auch der Wesenheit des Mädchens entsprochen hatte, bleibt eigentlich irrelevant, denn Antigonus wäre sicherlich nicht der Mensch gewesen, ihr bürgerliches Seufzen zu verstehn, und da es ohne männlichen Angriff eben meistens nicht geht, so wäre ihr Begehren gewißlich in Kürze eingeschlafen. Es ist daher anzunehmen, daß Philaminthes Phantasie, gleichgültig ob sie sich jemals mit Antigonus befaßt hätte oder nicht, auf auswärtige Objekte gerichtet war, und man wird nicht fehl gehn, ihr romantischen Charakter zuzusprechen. Es ist beispielsweise in kleinern Städten üblich, täglich den Bahnhof zu besuchen, um den durchfahrenden Schnellzug anzustaunen, einer Sitte, der Philaminthe gerne folgte. Wie leicht ist es nun möglich, daß ein junger Herr, am Fenster des abrollenden Zuges stehend, dem nicht unhübschen Dinge zugerufen hätte: »Komm doch mit«, eine Begebenheit, die Philaminthe fürs erste in einen blöde lächelnden Pfahl verwandelt hätte, der nur mit schweren Füßen nach Hause gelangte, nachts aber sie von nun an immer häufiger träumen ließ, daß sie mit müden, ach so müden Beinen enteilenden Zügen nachzulaufen hätte, die auf Griffweite erlangbar in nichts versanken; blickte sie dann tagsüber von der Näherei auf, stundenlang den aufreizend unvollkommenen Zickzackflug der Fliegen um die Stubenlampe verfolgend, so erstand jene Bahnhofszene aufs Neue: es wurde ihr deutlich, daß sie wohl noch auf den abfahrenden Zug aufspringen, vielleicht eine rührende Verletzung bei diesem kühnen Sprunge davontragen hätte können, um sodann gebettet auf den weichen Polstern der I. Klasse und handgehalten von ihm in die dunkle Nacht hinauszufahren; Schaffner hätte sich, nachdem er Buße für die fehlende Fahrkarte samt reichlichem Trinkgeld erhalten, unterwürfig zurückgezogen, und es blieb nur offen zu überlegen, ob im entscheidenden Augenblicke die Notbremse ihrer Ehre erreichbar gewesen wäre oder nicht, da beide Alternativen atembeklemmende Möglichkeiten boten. In solcher Sphäre lebend, hatte sie also wenig Sinn für Antigonus, denn wenn sie auch nicht seine grau-gestrickten Socken, die sie ausbesserte, gestört hätten – auch den Schnellzugsgeliebten würde sie wohl nicht anders als grausockig präzisiert haben, wenn sie sich die Frage überhaupt vorgelegt hätte –, so stand doch fest, daß Antigonus seine Sonntagsausflüge mit Rucksack und Gamsbart IV. Klasse besorgte, und selbst der Hinweis auf die Pensionsfähigkeit seiner Laufbahn hätte nicht vermocht, ihr Blut rascher fließen zu lassen.
So versteht es sich, daß diese beiden Menschen nur aus raumzeitlicher Zufälligkeit aneinander geraten konnten, daß in grob-materialer Dunkelheit sich ihre Hände aus wirklichem Zufall begegneten und daß das Begehren, das jäh zwischen Männer- und Frauenhand da emporflammte, zu ihren eigensten Erstaunen es tat. Sie sprach die reinste« Wahrheit, als sie, an seinem Halse hängend, wiederholte: »ich wußte ja nicht, daß ich dich so lieb habe«, denn das konnte sie vorher wahrlich nicht wissen.
Antigonus fand sich durch den neuen Sachverhalt einigermaßen beunruhigt. Er hatte nun den Mund stets voll Küssen, und stets sah er die Türwinkeln ihrer Umarmungen, die Bodenstiege ihrer raschen Zusammenkünfte vor sich. Schläfrige Pausen erlebte er am Katheder sitzend, kam mit dem Lehrstoffe nur ruckweise vorwärts, hörte den Prüflingen nur zerstreut zu und schrieb indessen »Philaminthe« oder »ich habe dich lieb« aufs Löschblatt, dies jedoch keinesfalls in normaler Buchstabenfolge, sondern er verteilte, damit des Herzens Geheimnis sich nicht verrate, die Buchstaben nach willkürlich erklügeltem Schlüssel über das ganze Löschblatt, wobei die nachträgliche Wiederzusammensetzung der magischen Worte ein zweites Vergnügen an ihnen darstellte.
Wenn er dabei Philaminthes über alle Maßen gedachte, so sah er sie allerdings nur in ihrer flüchtigen Geschlechtsbereitschaft. Hinter den Türen Geliebte, in der Öffentlichkeit neutrale Gesprächspartnerin – das heißt, man sprach vom Essen und der Häuslichkeit –, war ihm das Mädchen doppeltes Lebewesen geworden, und während er des einen Namen sehnend aufs Löschpapier malte, war ihm das andre gleichgültig wie ein Möbelstück.
Philaminthe, dieserhalb weniger punktuell veranlagt, faßte eines Tages ihre Erkenntnis in die glücklich gefundenen, glücklich gewählten Worte: »Du liebst nur meinen Körper«, und wenn sie auch zwar nicht recht wußte, was sonst Liebenswertes an ihr zu finden wäre, ja wenn sie sich – und da kann Wedekind wieder als Zeuge angerufen werden – auch wahrscheinlich jede andre Art Liebe verwundert verbeten hätte, so war dies weder ihr noch ihm bekannt, und beide empfanden die aufgeworfene Tatsache als Kränkung.
Antigonus nahm sichs zu Herzen. Hatte ihr Liebesspiel bis jetzt erst nachmittags begonnen, wenn er aus der Schule heimkehrte und die Mutter ausgegangen war, während stiller Übereinkunft gemäß der Morgenstunden relative Ungewaschenheit von dieser ästhetischem amourösen Tätigkeit ausgeschlossen geblieben war, so bemühte er sich nunmehr, die Universalität seines Liebens durch dessen Ausdehnung auf sämtliche Tagesstunden zu beweisen. Nie verabsäumte er in der Folge, den ihm knapp vor dem Schulgange gebrachten Kaffee rasch schlürfend, ihr einige innige und leidenschaftliche Worte zuzuraunen, und die Zusammenkünfte auf der Bodenstiege, früher bloß ein eilendes und ununterbrochenes Finden von Mund zu Mund, wurden nun vielfach zu einem sinnigen, stummen Aneinanderpressen und Handverschränken verwendet. Auch sie schien Zugang zu seinem Geiste zu suchen: korrigierte er abends seine Hefte und waren sie allein zu Hause, so wurde diese Zeit oft nicht mehr zu tollen Umarmungen verwendet, sondern sie nötigte ihn bei seiner Arbeit zu bleiben, die er unter der Petroleumlampe am Speisezimmertische ausführte, räumte inzwischen im Halbdunkel beim schöngeschnitzten Anrichteschranke und kam nur manchmal zu ihm, seinen blonden unter der Lampe gebeugten Scheitel, der wenigen Haarschuppen nicht achtend, zu küssen oder, Hand auf seiner Schulter oder Schenkel ruhend, sich still und traulich zu ihm zu setzen.
Wir wollen nicht rechten, ob die Mutter im Hinblick auf seine Pensionsfähigkeit häufig genug abwesend war, denn weder Antigonus noch Philaminthe dachten in ihren Seufzern vorderhand an bürgerlichen Segen, vielmehr hegten sie eine panische Furcht vor plötzlicher Heimkehr der Alten, hatten für diesen Augenblick immer einen genau festgelegten Sitz- und Beschäftigungsplan parat, um den Kupplerblick, soferne die abgearbeitete Alte einen solchen gehabt hätte, was aber schließlich doch nicht unwahrscheinlich gewesen wäre, mit Harmlosigkeit aufzufangen.
Es war also keineswegs Angst vor der Ehe, deren Joch er in seiner Liebesbereitschaft sogar willig akzeptiert hätte, die ihn in einen Zustand des Unbehagens brachte, sondern wir müssen, soferne wir die Setzung dieses Unbehagens gelten lassen, uns der schematischen Weibauffassung erinnern, in der Antigonus früher lebte, um zu verstehn, daß ihm die neue Sachlage nicht sonderlich adäquat sein konnte und daß sich Komplikationen ergeben werden. Es könnte beispielsweise Antigonus an seiner steten Aufgabe zur Gefühlssteigerung, an seiner unausgesetzten Spannung, das »ich-hab-dich-lieb«, das beim ersten Kusse zwar erstaunlich aber immerhin einfach ins Wort trat, jetzt mit einem Pathos erfüllen zu müssen, dessen Arsenal keineswegs einfach zu handhaben war, glattweg ermüden und sich aus seiner komplizierten Hingabe nach jenen einfachen und ruhigen Formen der Liebe sehnen, die einst die ausschließlichen für ihn waren; ein Augenblick der Hemmungslosigkeit könnte bald eintreten, und Antigonus würde fliegenden Pulses zum Ziel der Sehnsucht seiner niedrigen Lüste enteilen, um allerdings allsobald, im gleichen Tempo und in schweigender Angst vor dem Spezialarzte, zu Philaminthe zurückzujagen, die Sprachlose mit der Erzählung einer romantischen Verführung – die Frau eines Generals zog ihn in ihr Haus und Schlafgemach – imponierend zu überrumpeln. Wir wollen den sich anschließenden atemlosen Dialog Heinrich Mann überlassen und uns nach andern Kombinations- und Entwicklungsmöglichkeiten umsehn.
Antigonus malte nach wie vor Philaminthes Namen auf Löschblätter, doch ohne Teilnahme, setzte das Wort auch nicht wieder aus kunstreicher Zersplitterung zusammen, sondern verfolgte mit gereizter Aufmerksamkeit die Schüler, die weniger denn je wußten. Die Anspannung seiner Gefühle hatte ihm den Begriff des Seienden verschoben: lag es früher in seinem kleinen Wissen, das er mit den Schülern tauschte, in den Kleidern, die er in bestimmter Ordnung anlegte, in der pflichtgemäßen Rangordnung, in der er mit Vorgesetzten und Gleichgestellten zu verkehren hatte, so hatten diese unzweifelhaft berechtigten Belange nunmehr unliebsamerweise in seinem Ich keinen Platz mehr: Philaminthens Aufgaben, die er eben wie jede andere voll auf sich genommen hatte, war eine Unendliche, denn mehr als ihren Körper lieben, hieß nach einem unendlich fernen Punkte streben, und dies zu vollziehen, bedurfte es aller Kräfte der armen, erdgebundenen Seele. Und muß diese das aufgeben, was ihr wirkliche Welt bedeutete, also ihr ausgebreitetes metaphysisches Werterlebnis, so ist sie leicht geneigt, nicht nur sich selbst, sondern auch das ganze wunderbare Phänomen ihres bewußten Seinsbestandes zu entwerten und zu negieren.
Alles Unendliche ist einmalig und einzig. Und da des Antigonus Liebe sich bis ins Unendliche projizierte, wollte sie auch einzig und einmalig sein. Dem aber stand die Bedingtheit ihres Werdens gegenüber. Nicht nur, daß er zufällig gerade an das Gymnasium dieser kleinen Stadt versetzt wurde, nicht nur, daß er zufällig gerade bei Philaminthens Mutter Zimmerherr werden mußte: es war die wahllose Zufälligkeit des so plötzlich perfektionierten Liebesbeginns, die er nunmehr als Ungeheuerlichkeit empfand, und die Erkenntnis, daß das Begehren, das damals zu ihrem Erstaunen in ihren Händen emporschoß, das gleiche sei, das er in den Armen jener Frauen erlebte, die er jetzt als Huren beschimpfte. Doch hätte er sich über diesen Mangel an Einmaligkeit, so sehr er ihn auch wirklich schmerzte, von seiner Seite schließlich hinweggesetzt, wenn er ihn nicht folgerichtigerweise auch bei Philaminthen hypostasieren hätte müssen. Denn das Subjekt kann in seinem Streben nach Unendlichkeit zu eigenerlebter, einmaliger Universalität vielleicht wachsen, seinen objektiven Gegenpol zu gleicher Größe zu erweitern, bedarf es aber einer Phantasie, die wohl Dante, jedoch kaum Gabriel Rossetti, zum wenigsten Antigonus, aufbrachte. Dies heißt aber, daß er die Flamme des Begehrens stets um Philaminthens Händen sah und, obwohl ihrer Treue sicher, an der Möglichkeit ihrer Untreue leiden mußte und sicherlich tiefer als er es in jedem materialen Fall vermocht hätte.
So wurde er nicht nur in der Schule unleidlich, sondern auch dem Mädchen gegenüber. Setzte sie sich, ihrer Gartenlaubenhabitüde folgend, traulich zu ihm, so riß er sie manchmal an sich, biß ihr die Lippen wund, um sie einandermal wieder ungelenk wegzustoßen; kurz, er äußerte alle Ungezogenheiten der Eifersucht in ihrer rüpelhaftesten Form. – Es muß eigentlich nicht eigens erzählt werden, denn es versteht sich von selbst, daß Philaminthe schon längst, in Mutters Eßzimmer, Antigonus' Geliebte geworden war. Wenn sie damals ihre letzte Gunst, wie sie das nannte, was in Ansehung des von allem Anfang an als selbstverständlich Gewährten eher als symbolische Besitzergreifung zu bezeichnen wäre, wenn sie diese letzte Gunst auch lange hintangehalten und sich eigentlich erst gegeben hatte, als er, um ihr eben zu beweisen, wie seelisch er liebe, keinerlei diesbezügliche Wünsche und Gesten mehr äußerte, so lag es jetzt auf dem Wege ihrer gradlinigen Phantasie, daß sie, keiner Schuld sich bewußt, die Krise, die sie mit Verständnislosigkeit an ihm bemerkte, durch die verpönte körperliche Liebe zu heilen suchte, ihm eifrig das entgegenbringend, was sie sonst, schelmisch erhobenen Fingers, ihm so gern verzögerte. Die Arme! sie wußte nicht, daß sie damit nur Öl ins Feuer goß. Denn wenn Antigonus die sogenannte Gunst auch nicht verschmähte, so war es nachher um so ärger, denn umso klarsichtiger erkannte er, daß das ihm Geschenkte ebensowohl und mit gleicher Leidenschaft jedem andern hätte zu Teil werden können.
Er hatte sich nie mit andern verglichen, hatte stets seinen Unwert nur an der Unendlichkeit seiner Aufgabe gemessen. Nun sah er auch mit Schrecken, daß eine Unzahl junger und eleganter Männer durch die frühsommerlichen Straßen sich bewegten, und nie verließ ihn mehr der Gedanke, daß jene mit Leichtigkeit und im Meßbaren bleibend, lächelnd über ihn, den Über-sich-ausholenden, nicht nur Philaminthens, nein aller Frauen Liebe genössen, die allesamt für ihn bis jetzt unberührbar, doch nichts anderes seien als schlechte Weiber.
Zu ihr zurückkehrend, würgte er sie am Halse mit der Motivierung, niemand, hörst du, niemand könne und werde sie je so lieben wie er, und die Tränen des entsetzt geschmeichelten Mädchens, dessen romantischer Sinn die Situation bejahte, flossen mit den seinen zusammen, beschließend, daß nur der Tod von solcher Qual erlösen könne.
Philaminthens Phantasie nahm das Wort des Sterbens auf und wandelte die Vorzüge der Todesarten ab. Die ungestümen Formen ihrer Liebe forderten ein großes Ende, und sie hätte sich nicht gewundert, hätte ihnen Edschmid 16 gedungene Mörder auf den Leib geschickt. Da dies jedoch nicht geschah und sich auch nicht die Erde zu erwünschtem Beben öffnete, noch der Hügel vor der Stadt Lava zu speien anfing, vielmehr Antigonus trotz schmerzverzerrter Miene täglich zur Schule wandelte und sie schon voll blauer Flecke war, vermochte sie ihn, ein Ende zu bereiten, daß er einen Revolver erstünde. Er fühlte, und wir, die wir es herbeiführen, mit ihm, daß damit die Würfel gefallen seien. Mit trockenem Munde, feuchten Händen betrat er das Waffengeschäft, stotternd das Verlangte bezeichnend und gleich sich entschuldigend, daß er solches zu seiner Verteidigung auf einsamen Wanderungen benötige. Mehrere Tage hielt er seinen Kauf verborgen, und erst, als sie, eines Morgens den Kaffee bringend, ihm mit zurückgeworfenem Kopfe zuflüsterte: »Sage mir, daß du mich liebst«, legte er ihr zum Beweise die Waffe auf den Tisch.
Nun erfolgten die Dinge mit großer Eile. Den nächsten Sonntag trafen sie sich, sie einen Besuch bei einer Freundin vorschützend, wie so oft, im Nachbarorte zu gemeinsamer Wanderung. Ein letztes Mal sich in den Armen zu ruhen, hatten sie einen verschwiegenen Waldplatz mit schöner Fernsicht auf Berg und Tal gewählt, dem sie nun zustrebten. Aber der Blick, dessen Weite sie sonst als schön bezeichneten, sagte ihnen in ihrer Beklommenheit nichts mehr. Sie durchstreiften bis in die Nachmittagsstunden ziellos den Wald, hungrig, da das Essen nicht zum Tode paßte, und ruhten endlich wahllos und erschöpft zwischen den Büschen. »Es muß sein«, meinte Philaminthe, und Antigonus zog die Waffe hervor, lud sie behutsam, legte sie vorsichtig neben sich nieder. »Tu's rasch«, befahl sie und schloß in letztem Kusse die Arme um seinen Hals.
Über ihnen rauschten die Bäume, Licht brach in kleinen Flecken durch leichtbewegte Buchenblätter, und weniges sah man vom wolkenlosen Himmel. Der Hand erreichbar lag der Tod, man mußte ihn bloß aufnehmen, jetzt oder in zwei Minuten oder in fünf, man war völlig frei, und der Sommertag war zu Neige, ehe ihn die Sonne verblaßte. In einer einzigen Handbewegung konnte man die Vielheit der Welt erledigen, und Antigonus empfand, daß sich eine neue und wesentliche Spannung zwischen ihm und jenem Komplexe auftat. Der Freiheit eines einigen und einfachen Entschlusses gegenüber wurde auch dessen Willensobjekt zur Einheit, wurde rund und schloß sich in sich, handlich in seiner Totalität wurde es problemlos und ein Wissen der Ganzheit, wartend, daß er es aufnehme oder wegstelle. Eine Struktur absolut ausgehender Ordnung, gelöster Klarheit, höchster Realität ergab sich, und es wurde sehr licht in ihm. Fernab rückte der Totaleindruck der Welt, und mit ihm versank das Gesicht des Mädchens unter ihm, doch verschwanden sie keineswegs völlig; vielmehr fühlte er sich jener Weltlichkeit und dem Weibe intensiver gegeben und verknüpft denn je, erkannte sie weit über jede Lust hinaus. Sterne kreisten über dem Erleben, und durch den Fixsternhimmel hindurch sah er Welten neuer Zentralsonnen im Gesetze seines Wissens kreisen. Sein Wissen war nicht mehr im Denken des Kopfes; erst glaubte er die Erleuchtung im Herzen zu fühlen, aber sie dehnte sich, sein Ich mitweitend, über ihn hinaus, floß zu den Sternen und wieder zurück, erglühte in ihm und kühlte in sehr wundersamer Milde, öffnete sich und wurde zu unendlichem Kusse, empfangen von den Lippen der Frau, die er als Teil seiner selbst und doch schwebend in maßloser Entfernung erfaßte und erkannte. Denn das Ziel des Eros ist das Absolute, das erreicht wird, wenn das Ich seine brückenlose, hoffnungslose Einsamkeit und Idealität, über sich und seine Erdgebundenheit hinauswachsend, dennoch durchbricht, sich abscheidet und im Ewigen Zeit und Raum hinter sich lassend die Freiheit an sich erwirbt. Im Unendlichen sich treffend, gleich der Geraden, die sich zu ewigem Kreise schließt, vereinigte sich die Erkenntnis des Antigonus: »Ich bin das All« mit der des Weibes: »Ich gehe im All auf« zu letztem Lebenssinn. Denn für Philaminthen, im Moose ruhend, erhob sich das Antlitz des Mannes zu immer weitern Fernen und drang dennoch immer tiefer in ihre Seele, verschmolz mit dem Rauschen des Waldes und dem Knistern des Holzes, mit dem Summen der Mücken und dem Pfiff der Lokomotive zu einem rührenden und beseligenden Schmerze der vollkommenen Geheimnisenthüllung eines empfangenden und gebärenden Wissen des Lebens. Und während sie die Grenzenlosigkeit ihres wachsenden und erkennenden Fühlens entzückte, war ihre letzte Angst, solches nicht festhalten zu können: geschlossenen Auges sah sie vor sich, vom Rauschen und von Sternen umgeben, das Haupt des Antigonus, und ihn lächelnd von sich haltend, traf sie sein Herz, dessen Blut sich mit ihrer Schläfe vermischte. – – Es ist der anmaßende Irrtum der Naturalisten, daß sie den Menschen aus Milieu, Stimmung, Psychologie und ähnlichen Ingredenzien eindeutig determinieren zu können vermeinen. Wir wollen uns hier mit der materialistischen Beschränktheit nicht auseinandersetzen und bloß anmerken, daß der Weg Philaminthens und Antigonus wohl zur Ekstase hätte führen können, um in ihr den unendlich fernen Punkt eines außerhalb der Leiblichkeit und doch in ihr eingeschlossenen Liebeszieles zu finden. Da aber, wie gesagt, das Menschliche keineswegs eindeutig ist, so ist immerhin auch anzunehmen möglich, daß der Weg vom Schäbigen ins Ewige für Antigonus und Philaminthe vorzeitig abgebrochen worden wäre. Wenn auch die Todesbereitschaft als solche eine gewisse Katharsis bildet, deren logische Lösung und Folge als eine kleine spießbürgerliche Befreiung ihrer armen Seelen zu denken ist, als eine Festigung der Seinsanschauung aus Labilität ihrer kleinen Qual, so wäre, nachdem sich die Dinge zwischen den Gebüschen eben bloß in gewohnt plumper Ungelenkheit vollzogen hätten, nichts andres übrig geblieben als das soi disant natürliche Ende. Spät abends hätten dann Antigonus und Philaminthe den letzten Zug erreicht, um einem Brautpaare schon gleich in einem Wagen erster Klasse, Hand in Hand, der Heimat zuzueilen. Würden Hand in Hand vor die ängstlich harrende und erschreckte Mutter hintreten, und pathetischen Gestus des Nachmittages beibehaltend kniet der Pensionsfähige auf dem grünlich schimmernden Linoleumboden nieder, den mütterlichen Segen zu empfangen.
Jedes Kunstwerk muß exemplifizierenden Gehalt haben, muß in seiner Einmaligkeit, die noch durchaus nicht Eindeutigkeit sein muß, die Einheit und Universalität des Gesamtgeschehens aufweisen können. Wir haben uns nichts vorgeflunkert, haben unsre Geschichte nach ihren Möglichkeiten hin durchdacht und darnach gemeinsam konstruiert. Wir wollen uns gegenseitig nichts vormachen, wir wollen uns aber auch nicht verhehlen, daß unsre Geschichte sehr schön ist. 

Von Franz Blei. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-01-18T22:11:21.240+01:00 Primat im Herbarium Der Schmidtarno ist ein rückschreitender Langaffe, der im evolutionär zurzurückgebliebenen südamerikanischen Urwald lebt. Er erklettert geschickt höchste Baumwipfel und hält apodiktisch Gesamtschau über sein Blätterreich ohne Bestätigung durch zeitgeschichtliche Gerüchte. Gleichzeitig hat er eine mächtige Auffassungsgabe und kennt in seinem Wald die Schiefsymmetrie Besonderheit jedes einzelnen Blattes zum andern im Sinne der Unterscheidbarkeit des Unterscheidbaren und ordnet sie in geodätisch gekastelten Parzellen seines Urwalds. In schmarotzerhafter Symbiose lebt mit ihm das faulige, winzige Kartoffelstempeltierchen der Fischers, Cottas und Rowohlts. In grazilen kleinrhythmischen Schwüngen hangelt er sich trickreich,in Pirouetten um seinen Rückwärtsgang zu kaschieren, von Baumast zu Baumast und kann so an beliebigen Punkten seines kollossalen Urwaldes unerwartet und fast gleichzeitig mehrfach aufscheinen. Dieser Affe erzählt im Gegensatz zu den dort lebenden Menschentieren keine Geschichten. Er teilt eine gewisse Affinität zu einem bierbrauenden und brotbackenden Land, das seit längerem untergeht. Er ist ausgesuchter Einzelgänger. Gesehen wurde er nur von ausgewählten Philologen. Er stößt unheimliche Schreie aus. Seine Haut verkauft er nur teuer. Er praktiziert ein determiniertes Sexualleben vor allem mit sich selbst und pflegt einen noch unerforschten Ahnenkult.




dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-12-11T16:22:08.678+01:00 methode der kleinsten fehlerquadrate ii + i

Angefertigt Samstag 02 Dezember 2017
Ich würfle stets 3 einhalb.
Zum Abmagern lösen wir ein Integral.
Göttingen entging der Bombardierung durch die napoleonische Armee, weil Gauss darin wohnte. Für diesen hatte sich ein französischer Mathematiker, der mit Gauss korrespondierte, bei Napoleon verbürgt, als für die Notwendigkeit (sic!) Göttingen auszusparen Gründe gefordert wurden, musste der bis dahin inkognito Mathematiker seine Identität offenbaren. Er war eine Frau.
Als Mathematikerin über Aristophanes nicht aber Gauss zu belehren.
Literarisches Motiv: Widerstandsgeschichten.
Ich kennen mehrere "Widerstandsgeschichten" bei Schmidt.

In den Stürenberggeschichten gibt es die des geretteten Juden.
In der Geschichte, der Bombardierung in der Schmidt die Zahlen-Koordinaten, des Zielorts ein wenig verändert, so dass der Schuss fehlgeht und Schmidt "Befehl ausgeführt!" meldet.
In der Wasserstraße beginnt die Schweikiade beim Anblick der grünuniformierten Herren über Leben und Tod.
Gibt es mehr solcher Geschichten?
Das Individuum als Masz ist darin, wie Descartes sagt, das Masz sei durch das Problem bestimmt oder willkürlich gewählt. Wie Schmidt in diesen Geschichten das Motiv Individuum als Maß (aller Dinge) angeht ist es definitorisch (und mathematisch) korrekt.
Bei einem Würfelversuch mit zwei Würfeln ist ICH = 7. Schmidt ist stets obenauf, mit genügend Versuchen.
Welchen Grund wollen wir denn annehmen? Den freien Willen?Aber was will er mir sagen,
Das Gegenteil davon ist Gauss, ein anarchistischer Realist, er rechnet mit falschen Zahlen richtige Ergebnisse. Siehe Anhang.Hier bemerke ich,
Naumman von CERN sagt beispielsweise vonHiggsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.
?? Das statistische Auftreten passender Messergebnisse zu einer Versuchsanordnung?
Nicht nur die Literaturwissenschaft auch die Mathematik versteigt sich in Beweise die metamathematisch, mathematische Gedanken auf ein Mathematik angewendet und damit ein Problem erörtert, abgeleitet werden.
Abzählbar und Überabzählbar bezeichnet den Unterschied. Oder inkommensurabel, wie die Diagonale eines Quadrates Fläche 2 mit seiner Diagonale. Also ein Maszproblem. Es ergeben sich immer neue Maße.
Die konvergente Reihe für ln 2, lässt sich stets so umsortieren, dass sie jeden beliebigen Werte annehmen kann. Ist das Konvergenz? Bedingt.
Neue Begriffe stellen sich ein, wenn der Mast 5 aufgestellt werden soll.
Gauss geht nun mit Zahlen ganz anders um, und unterstellt ihnen Ungenauigkeit: Li\e\derlichkeit.
Schmidt selbst folgt dem blinden Zufall, hält sich bei seinen literarischen Vermessungen eng an Beobachtbares und sieht zu, dass die Fehler, wie es sich gehört und damit sie beherrschbar bleiben, zufällig sind. Er beschäftigt sich nur mit der Ungenauigkeit der Messwerte=Daten=Zitate.
[Die Schmidtzitate, als Messwerte genommen, die sich eng an ein Original halten finde ich besser. Diejenigen Zitate aus alten Lexika streuen mehr und sind ungenauer oder systematisch fehlerhaft.]

Zahlen sind reale @Repräsentanten von Messwerten und daher a priori ungenau.
Ein Messwert hat immer einen Fehler, dieser streut, wie eine Artilleriegranate ums Ziel, um den ideal wahren Wert. [Ists von Kant?]
Kann man bestellen und selber basteln

Dieser Zusammenhang drückt sich mathematisch in einer Wahrscheinlichkeitsverteilung aus, mit der man für den einzelnen Messwert, den Erwartungswert errechnen kann.
(Beispiel: Schmidt hat immer recht, bei einem dies repräsentierenden Würfelversuch mit zwei Würfeln, wenn die Augensumme pro Wurf gezählt wird, also denjenigen mit der größten Erwartung also 7 = ICH.)
Erstaunlicherweise teilen sich Logikwerte und Wahrscheinlichkeitswerte dieselben booleschen Rechengesetze.
(Beispiel 2: Der untergegangene Übermensch Schmidt hat die größte Scheiße überlebt, weil er mit seinen schäbigen schlauen Charaktereigenschaften den höchsten Erwartungswert des Überlebens hatte. Nun war sein eine entscheidende Spur zuviel Atomversuch nicht genügend erfolgreich, er ist nicht allein.
Er rät, suggeriert in seiner Erfolgsart den überlebenden Schmeissfliegen, dem Menschendreck, dem Pack, zu dem nächsten, die entscheidende Spur zu viel, Atomversuch, da er sich mit seinem eigenen Untergang nach Kierkegaard überfordert fühlt und nicht weiterkommt. Fliegen übertragen viele Krankheiten, auch diesmal braucht Schmidt wenig Überzeugungskraft, und sie bleiben damit erfolgreich. Nach der gelungenen Ausrottung ist Schmidt wieder allein. Vorher hat er allerdings die Fliegen zu ihrer eigentlichen geistigen Aufgabe animiert, sonst würde er alleine knietief drin waten, Scheiße zu fressen.)

Die Versuche sollen abzählbar unendlich sein, nicht überabzählbar, wie die Werte der ln2 Reihe.
Tatsächlich ist eine Versuchsanordnung stets endlich, sie hört, funktional beschrieben, irgendwo auf, dort hat sie mit der x-Achse eine Nullstelle. Die die Wahrscheinlickeitsverteilung beschreibende Exponentialfunktion hat diese Nullstelle im Unendlichen allein deshalb damit man deren Integral auswerten kann. Das ist ja nun mal idealistisch.
Hat Schmidt nun die Trajektorie eines literarischen Planetoiden mir entdeckt, sehe ich einen Asteroid Schmidt oder einen Leserasteroid auf seiner Bahn?
Fouqué ist unindividuell, gibt als Bahn untypischen festem Chaos ein Ziel : unendliche Geschichte der Zeiten.
Schizophren logisch: Orange verschluckt.
Es herrschst weiter expressionistischesChaos. Olbers Paradoxon Keplers Vermutung
Praktischer Umgang mit Messergebnissen:
Der Kombinatoriker sieht Zahlenharmonie. (Kepler sah selbst, dass sich seine nicht bestätigten, oder anders als er erwartet hatte.)
Bei zufälligen Zusammenhängen gleicht man mit einer Gerade aus.
(Das wäre Fouqués Lebenslauf, unbekannt, unindividuell, bankrotter Profiteur des Dreiklassenwahlrechts, der durchschnittliche Mensch geworfen in die Zeitläufe. Fouqué als Lästerfolie. Hat schon jemand herausgebracht warum Fouqué?)
Thematisch funktional bei Schmidt?
Reziprokes Abstandsgesetz oder Atheismus?
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In dem Schulbuch von
1925, das Schmidt besessen haben könnte, Physik, Kleiber Naht, Schulbuch, steht etwas, dass der Asteroidengürtel ein "Gross geplatzter" Planet sei. Kein Pluto, weil der noch nicht entdeckt war.
Das Masz, Diagonale im Quadrat
Für jeden Messwert (=Zitat) kann man eine Erwartung an geben.
Individuum Schmidt hat Telegrafenmast 5 entscheidend weggebombt:
wir gehen mit Schmidt spazieren an Mast 3 vorbei an Mast 6.
Wo haben wir unsere Unterhaltung begonnen?
Wir berechnen. Mast drei halten wir für wichtig und gewichten ihn doppelt!
(6+3+3): 3 = 4
Aha, an Mast 4.
Wir spazieren wieder weiter, an Stelle von Mast 3 stehen tatsächlich zwei mit Nummer drei.
Wir sehen im Schauerfeld viele weitere Masten, wir besuchen eine größere Anzahl, sie tragen verschiedentlich wiederholt die Nummern 3, 4, 5, ein Abschnitt besteht aus Masten mit nur der Nummer 4.
Individuen, wie? 

methode der kleinsten fehlerquadrate i

Angefertigt Donnerstag 23 November 2017
Naumman von CERN sagt beispielsweise vonHiggsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.
?? Das statistische Auftreten passender Messergebnisse zu einer Versuchsanordnung?
Nicht nur die Literaturwissenschaft auch die Mathematik versteigt sich in Beweise die methamathematisch, mathematische Gedanken auf ein Mathematik angewendet und damit ein Problem erörtert, abgeleitet werden.
[Abzählbar und Überabzählbar bezeichnet den Unterschied. Oder inkommensurabel, wie die Diagonale eines Quadrates Fläche 2 mit seiner Diagonale. Also ein Maszproblem. Es ergeben sich immer neue Maße.]
Die konvergente Reihe für ln 2, lässt sich stets so umsortieren, dass sie jeden beliebigen Werte annehmen kann. Ist das Konvergenz? Bedingt.
Neue Begriffe stellen sich ein, wenn der Mast 5 aufgestellt werden soll.
Gauss geht nun mit Zahlen ganz anders um, und unterstellt ihnen Ungenauigkeit: Li\e\derlichkeit.
Was lernen wir von unserem Ichkennihnwohlgauss:
Anhang Anfang
Wir haben Messmaterial und Daten: Zitate oder Zahlen.
Für einen Wert sind die Fehlerquadrate gleich dem arithmetischen Mittel.
Das arithmetische Mittel enthält Gauss Summenformel.
Haben wir mehr Werte bestimmen wir das Minimum der Fehlerquadrate. /Das ist etwas komplizierter, man nimmt erst einmal eine Näherung und verbessert diese.
[Die Bahn des Mittelmäßigen, allgemein unindividuelle, nebenher blitzen Messpunkte auf, die dessen (die eigene) Bahn beleuchten, vorausleuchten.Metawissenschaft gibt es auch in der Mathematik.
Fouqué der bankrotte Profiteur des Dreiklassenwahlrechts.]
[GItta.
Vorsicht fiktive Briefe zum expressionistischen Gedicht
Lindemann ist expressionistischer Autor und Literaturwissenschaftler, und mischt sich fiktiv in Okens Leben. M. Stadion: Übersetzter.

Das ist kein Programm. Das Gedicht bleibt unverständlich.]

==== Keplers Zahlenmystik
Olbers Paradoxon Welt endlich
Don Quichotterie, ich spiele als Individuum in Quichottes Lebenslauf keine Rolle, er aber in meinem. Bestenfalls die Menschen als irre Leser von Ritterheftchen, die das ernst nehmen.Individuen wie Pinocchio, Schweik.
mkfqii
Beispiel: Vegas Angriff:

Schmidt steht im Schauerfeld neben Telgrafenmast 4, das Bild wovon Vega das Foto in der Hand hält, er weiß nicht, dass Schmidt es ihm zugespielt hatte
[Ein Individuum? Wir negieren Schmidt: der Zufall. Später dann bestimmt durch das Problem oder Willkür beim Masznehmen.]
1 2 3 4as
Sofort nach dem Foto rief Schmidt einen Leser und befahl ihm das Schild vier abzunehmen, und mit dem am Mast Nummer eines zu vertauschen.
4 2 3 1as
Er lässt eine gefälschte Faustskizze der Lokalität mit vier Masten anfertigen
4as 2 3 1
und 1500fach im Wald umher verteilen gewiss, dass ein Vorauserkundungstrupp von Vega sich dort herumtreiben wird. Interessanterweise hat er das Blatt barock getarnt und mit Datum der Schlacht von Königgrätz versehen.

Auch dieses Blatt hält Vega wenig später in der Hand und überlegt sich welches Ziel er anvisieren soll, in der Karte einzeichnen, Azimut und Elevation wählen soll. Er weiß seine Tabellen sind genau genug um das anvisierte Ziel zu treffen.
Das Foto enthält Datum und Uhrzeit, Schmidt hat einen Sonnenstand gewählt der dem erfundenen entspricht.
Vega rätselt ein wenig darüber, ob man am Sonnenstand erkennen kann an welchem Ende Mast vier nun steht. Er kommt nicht weiter. Er ist Major, er entscheidet.
Er macht sich folgende Überlegungen:
Warum sind Telegrafenmasten 2 und 3 vertauscht aufgestellt? Es gab wohl einen Sturm und die beiden Masten sind umgefallen. Die Hilfsarbeiter bestanden aus Literaturwissenschaftlern und Friseuren, die beim Prinzip der Induktion negativ wie sie waren, setzten n = 3, n + 1 = 2. Als Maßeinheit wählten sie die Wurzel aus eins und kannten sich nicht mehr aus.
Aufgrund seiner Verbesserungen der Ballistik und Artillerie hatte Vega eine zweite Granate übrig.
Er schoß die erste Granate auf Mast vier, die zweite auf Mast zwei daneben um sicherzugehen, dann drehte er sich um und ging schlafen, in der ruhigen Gewissheit, dass er Schmidt getroffen hatte.
Schmidt sah sich das Spektakel neben seinem neuumbenannten Mast eins an. Er hatte Jünger als Vaterersatz zu Mast 4 eingeladen und Cooper unter Mast 2 gelegt. Nur um den Reiz des Einsatzes. Beides löste sich eibiasch in Luft auf und hinterliess schön tiefe Krater, und obwohl vergänglich hatten sie somit ihre Namen.
Auch Schmidt, nahm von Mast 3 den eingesetzten Tieck auf, wendete sich überlegen ab und seinem Ersthaus zu in der ruhigen Gewissheit Vega berechnend getäuscht zu haben, durch die Identitätsvertauschung.
So wie Schmidt zum Schauerfeld log (link: http://www.hendricksonline.de/projekte/schfd/home.htm : "So hat er es ja auch mit der Kontinentaldrift gemacht (s. Verschobene Kontinente); die Schmidtschen 36 m, um die Grönland neuerdings verschoben sein sollen, sind etwa 1000fache Übertreibung. ") und dort keine Zweitimmobilie bekam, so bekommt der Leser kein Zweitkapital an geistigem Besitz aus dieser Geschichte, in der der blinde Wille des Autors herrscht.


Als formale aristokratische Protestanten (in Negierung von Luthers Literatursprache) schieben wir die Frage nach der Ursache, mit Schopenhauer (Kritik am Satz vom Grunde) und Kant in den Bereich jenseits der Erkenntnis.
Schmidt erkannte aber Gesetzte an, wie das Gravitationsgesetz. So stehe ich mit Schmidt an dieser Grenze und schaue hinüber. Jemand behauptet Schmidt sei atheistisch, ich lächle und sage ihm, auf mich wirkst Du mehr pantheistisch, panwissenschaftlich.

Ich sage ihm sein idealistisch deutscher Standpunkt oder jede Negation davon seien Schmarrn. Den hätte er vermeiden können, wenn er nicht auf die leibnizverdrehende Wollfkantsche Schule eingegangen wäre. Dann hätte er auch Spinoza jenseits eines falschen Deus sive natur besser verstehen können. Menschlich ist es allemal eine göttliche Ursache anzunehmen. Das Masz durchs Problem oder Willkür beim Lösen der Widerstandsaufgabe ist mathematisch.

Kritik an Wolff und deutschem Idealismus billigt er mir sogar zu.


Gauss war deswegen anitrevolutionär monarchistisch. Revolution ist internes sozialistischen Chaos, Krieg externes (aristokratisches) .
Dann führt er Literaturwissenschaftler indem er sie zu systematischen Fehlern mit ungenauen Zitaten verleitet, denen sie folgen immer weiter in seine literarisch expressionistische atomare Zitatwüste, um sie dort verrecken zu lassen.
Will er Übersetzern systematische Fehler nachweisen? Systeme entwirft Schmidt nicht, ja er hat Abneigung dagegen.
Ein Listener hatte es mir anhand der Realienbücher erläutert, die gefärbte Geschichte, oder wars Erdkunde, anboten.Ich weiß nicht.
Wie wir die Ursache der Energie ihres literarischen Universums nicht kennen.
Es ist natürlich Unsinn: Jeder erwartet Erfolg , Schmidt zu drei Vierteln und Vega wegen zwei Granaten zur Hälfte.
Vega durch die Schande von Königgrätz irregeleitet erwarte natürlich nicht dass sich daran und der Topografie des Schauerfelds seitdem etwas geändert, gebessert hätte.
Nach einer Spur zu vieler Atomversuche zur Energiegewinnung für Bitcoin mining, ist es gelungen die Schreibmaschine zu entwickeln, in die man Literatur hineintippt, und aus der Walze kommt der Geldschein heraus. Das ist aber nicht meine, meint Schmidt.
Windräder an deren Fuß Geldautomaten stehen, mit integriertem vom Münzamt zertifiziertem Lasergeldscheindrucker. In den Minen leben chinesische Notenbanker, Marco Polo steht daneben sieht und versteht nichts.)

Bitcoin Rechner neben den österreichischen Wasserkraftwerken, verschlüsseln und verschlüsseln und verschlüsseln.
Wir sind in Schmidts desastrer Zukunft, (Neosozialismus, mach die Unterschiede größer, Milliardäre reicher, enteignet die Massen, wer bezahlt den Aufbau Ost, keiner von beiden), angekommen und merken es nicht, Schmidt sagt nichts dazu, meine Meinung ist irrelevant, aber wenn Siemens keine Turbinen mehr herstellt, liegt das daran, dass wir uns mit dem Stand der Physik ob er nun richtig ist oder nicht, und ihrer gottursächlichen Gesetze, glücklich unglücklich machen.

Material:
Gauss bekam als siebenjähriger die Aufgabe 1 bis 1000 zusammenzuzählen, damit der Lehrer eine Stunde Ruhe habe.

Gauss rechnete in fünf Minuten 1000*1001/2 = 500*1001= 500500
und legte 500500 dem konsternierten Lehrer vor. Die Ruhe war dahin, und er musste sich das auch von seinem Schüler erklären lassen.
Der setzte an 1000 +1 = 1001,
999+2 =1001
998+3 = 1001
997 + 4 = 1001
...
und so weiter bis zur Hälfte 500, also 500 mal.

n*(n+1) / 2 = ∑1n k
Wir machen das von k= 1 bis k= 10, ist 55.
Das teilen wir durch die Anzahl der Werte, die, k genannt, wir jetzt mal "Messwerte" nennen. Das ist das arithmetische Mittel 5,5.
(bei vielem konkretem Würfeln (eines "Zehnerwürfels") schwankt das um diesen Mittelwert, am Anfang vielleicht einmal viel, am Ende nur noch wenig. Bei großen Zahlen nähert sich das an, obwohl alles empirisch ist, und nicht streng mathematisch ableitbar. Es könnte stets eins vorkommen.)
Jetzt stellen wir fest, dass 1 von 5,5 absolut so weit entfernt ist wie 10, 2 wie 9, und so weiter also sich diese Abweichungen gegenseitig aufheben.
Dann betrachten wir die Abweichungen als Quadrat und addieren sie und fordern, dass die ein Minimum seien.
Σ (5,5 - k)2 : = min!
das heißt dass die Ableitung der linken Seite als Funktion von k nach k gleich Null sein muss.
2 ∑ (5,5-k)(-1) = 0
(die minus Eins kommt vom nachdifferenzierten k.)

zwei auf die andere Seite, minus eins auf die andere Seite:
∑ (5,5-k) = 0

das ist aber n = 10 mal 5,5 minus alle k summiert, gleich 55, gleich Null!
Wie beim arithmetischen Mittel.
Also war das dasselbe wie ohne Quadrate, sie sind dasselbe in diesem speziellen Fall, dass sich die Fehler gegenseitig (paarweise) aufheben.
Man kann einfach weiterwürfeln und die Augensummen addieren.
www.kurtsoeser.at/2015/11aa/29/wuerfelsumme-dreier-wuerfel/

www.welt-der-bwl.de/Zentraler-Grenzwertsatz
Das kann man allgemein von Messwerten nicht fordern, aber dass sie zufällig, oder nach einer empirischen Zufallsfunktion, einer Wahrscheinlichkeitsfunktion verteilt sind, darum herum streuen, was mit mehr Messwerten oder Daten immer genauer wird.
Oder anders gesagt, der konkret erwürfelte Mittelwert wird von 5,5 abweichen und mit zunehmender Anzahl von Würfen immer (nicht im strengen Sinn des mathematischen Grenzwerts) genauer erreicht.
Im Duden Rechnen und Mathematik kann man sich ein wenig in das Thema Zufall und Determination einlesen. "Der Computer würfelt nicht!"
Schmidt hätte mal nach Petersburg reisen sollen und das dortige Paradoxon aufspüren, wegen seiner Geldsorgen.



Erwartungswerte 1/6 bei einem Würfel für jede Zahl, Summe der sechs Erwartungswerte =1
Bei zwei Würfeln
2 oder 12 :
1/36= 0.02778
1/18= 0.0556
1/9= 0.1111
5/36= 0.1389
7 : 6 Möglichkeiten : 6/36 =
1/6= 0.1667
www.spektrum.de/quiz/zwei-wuerfel-welches-ergebnis-wuerfelt-man-am-haeufigsten/614128

Das stimmt für Erwartungswerte (größte Erwartung 7 bei zwei Würfeln kleinste 2 und 12, natürlich mit richtigen Zahlen angegeben) einer empirischen Verteilungsfunktion (zwei Würfel) (gewürfelt)
Also wie oben, 7 hat hohe Erwartung, 2 und 12 niedrige. Den Zahlenwert erhält man durch eine Formel mit Integral. Das kann man nicht streng fordern, dass ist reines Wissen aus Erfahrung.
Da das Integral einfach eine Summe ist, und hier nicht mal mit n gegen \infinity gemacht werden kann, bleiben die Differential so endlich, wie die Anzahl der Messversuche, dennoch kann man die Annäherung an eine Verteilungsfunktion beschreiben,( man nennt das Signifikanz dafür.)

https://novustat.com/statistik-glossar/signifikanz-statistik.html
Signifikanz und Ursache haben keinen Zusammenhang. kein ursächlicher Zusammenhang, (zwischen Individuum und zufälligem Leben?)
Zufällige Fehler gleicht man mit der Ausgleichsrechnung aus.
Bei Gauss haben Signifikanz und Ursache einen Zusammenhang, denn er findet Ceres wieder! Also zwischen Gravitation und Planetenbahn.
Glücklicherweise stört es bei Pocahontas nicht, dass es dazu eine Berechnung gibt.
Dennoch meine ich sollte man dem nachgehen, wenn es Grund zu denken gibt, dass Schmidt eine Berechnung stillschweigend anwendet, die er nicht nennt, und man Indizien dazu hat, dass man sie sucht.

Wir haben Schmidts Verhalten sich eng an vorgegebene Texte zu halten, also einesteils seine Deutungen nicht weit auszudehnen, oder andererseits, er geht von geringen Messwertabweichungen aus.
Jedenfalls haben wir die Unterscheidung systematische und zufällige Fehler, was heißt das bei Übersetzung? Zufällige Fehler lassen sich ausgleichen, systematische entfernen immer weiter von der Wahrheit. Vielleicht hat Schmidt deshalb so wenig System.
Beim Übersetzten ist ein zufälliger Fehler eine Unachtsamkeit, falsch nachgeschlagen. Ein systematischer ist eine falsche Werksicht eines Autors, oder eine nachgeborene Weltsicht die nicht zu dessen Zeit passt.
Nun ist Schmidt protestantisch und seit die Bibel auf deutsch erschien, kann der Leser mit den studierten Theologen mitreden. Diese streiten sich erstmal zurecht um die Auslegung der Bibel in Luthers Sicht, andererseits wird ihr Machtanspruch eingeschränkt, wenn sie .... nicht mehr studieren dürfen. Wahrheit suchen alle.
Das stehen wir nun mit unsere Willkür an der Grenze zum Glauben und wessen Wille ist Ursache: Gottes, des Blinden, Schmidts, meiner, des Lesers?
Hobbyastrologen machen die Entdeckungen. Dennoch ich sehe keine neues Objekt auf entdeckter Bahn im literarischen Universum umlaufen.
Motiv: Der zeitgeschichtliche kleine Widerstand Schmidts in den Zeitläuften.
[Nun gibt es zu Schmidts Logarithmen eine 95%ige Signifikanz, also große Übereinstimmung, der Richtigkeit seiner Behauptungen, dass eine Entdeckung vorliegt.
Andererseits kann man ursächlich zweifeln, ob Schmidt mit Fahrrad allein oder mit Freundin nach der Katastrophe die Logarithmen neu erzeugen würde. Ob das sinnvoll wäre.
Naumman von CERN sagt beispielsweise von
Higgsteilchen: Die Signifikanz ist so groß, dass wir von einer Entdeckung sprechen können.]

"Die Signifikanz der Übereinstimmung meiner berechneten Werte mit denen Schmidts ist so groß, dass wir von einer schmidtschen logarithmischen Entdeckung sprechen können."
Das Aufspüren von Mathematikzitaten erschwert sich dadurch, dass man sich explizit ausdenken muss, was Schmidt implizit gemeint haben könnte, wie weit er seine Mathe mit Leben erfüllt hat, obwohl sich das mathematische erschliesst.
Jedenfalls ist Eisenplanetoid mit Steinhäuser, Planetoid mit Piazzi/Gauss gut erschlossen.
Von Zettels Traum sagt Schmidt, er sei eine Fingerübung zum Lilienthal gewesen.
Die Behauptung die Zettel dazu seine in Kaff eingearbeitet betrifft aber keine zu den Daten (oder Messwerten oder Zitaten aus) Gauss Biografie oder dem Briefwechsel mit Olbers. Der mit Schröter ist klein.Das Material für den Lilienthal in Kaff verwendet? Und kein mathematisch astronomisches Material.

Wenn Zitate = Daten sind, muss man mit Gauss die Idee umkehren.
Zahlen sind ungenau: 2 ist der ungefähre schlecht vermessene Mittelwert aus 1 und 3 (oder 4).
λ = 1 /n ( λ1 + λ2 + λ3 + .... + λn )
Σ (λ~- λ k)2 sei minimal
2 Σ (λ~- λ k) (-1) = 0 ...
also λ ~ = 1/n ( λ1 + λ2 + λ3 + .... + λn )
somit λ ~ =λ
(Oder die genaueste Linie zwischen Messpunkte legen
die ein wenig rechts und links liegen: https://www.youtube.com/watch?v=Ekbw28n6IX0 )
alles kulminiert in der größten Scheiße aller denkbar möglichen.


Thema Literatur
Als Rainer das Material für die Ahnverwandten schreiben.

Notizen zu Jm.s Schwänze.

Junge reiche Germanistin GItta
Phallgesetzte
Eine Regel Schmidts lautete, möglichst niemals "wie" oder
"ähnlich" zu verwenden, vgl. seine Rezension von Kreuders
'Agimos' (BA 3/3, S.495):

323:
»Es ist auch eine Ehre, jahraus=jahrein den worst=seller zu
liefern", Neokommunismus

Shakespeares Garten Zitat nur ein bißchen Mehr : Maszlos?
"der Zimmermann zur Zeit der einzige Dichter"
Schmidt erfand sich alle 5 Jahre neu. 

Die Schmidtgemeinde zieht los, sie stellt nach Mast 4 Mast 5 und 6 auf.Und die Hoererin ist froh ein Typoskript direkt von der AUtorIn zu haben.

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-12-18T00:36:19.694+01:00 herbstabend

Diesen Abend erwägen wir den Gedanken aus diesem Blog alle Themen zu dessen Namensgeber zu löschen. Weltuntergangsgedanken hat Gauss in Briefen an Olbers geschildert. 
"Jegliche Théori kann, der Name, über den die hoererin nicht belehrt worden ist, muß nun völlig vergessen werden."
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-11-20T15:36:14.923+01:00 stimmung in Pilzen


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-11-26T17:30:01.119+01:00 Stürenberggeschichte-Eisenplanetoid-Panwissenschaft
Angefertigt Mittwoch 15 November 2017 Sonntag 05 November 2017 

Liebe L.,


der vermessene Schluß:

"der Beruf des Landvermessers diente ihm zur metaphorischen
Selbstbeschreibung:" ist mir nicht glaubwürdig.
http://www.grin.com/de/e-book/85590/arno-schmidts-kursbestimmung-in-den-50er-jahren

Schmidt hat nichts über die Arbeit des Landvermessers erklärt.

Herr J.m. hat "Planetoid" collocuiert, Nachforschungen haben
den Geodäten miterklärt.

Konkretes berichtet Gauss beim Vermessen: Ärger über Zerstörungswut an
Vermessungskreuzen, Neueinspannen von Fadennetzen, Beobachtungschneisen
in Wäldern schlagen (Holzfällen), Arbeiten zur Kalibrierung mittels
Theodolith ohne Hilfe von Polarsterndurchgängen schreiben, angestrengte
Augen am Heliotrop, Lichtmorsetelegrafie
, mangelhafter Datenaustausch wegen
Kleinstaaterei... ..

Usw. Material für den Lilienthal.

Zusammengefasst:
Die Berechnung von Planetoiden benötigt Ausgleichsrechnung.

Diese benötigt auch der Landvermesser, Geodät, und Schmidt war einer:
* Ausgleichsrechnung.

Der Astronom, und Schmidt ist keiner, benötigte:
* ebenso Ausgleichsrechnung
* Störungsrechnung
* ggf. Variationsrechnung (Bessel)
* Schmidt war eifriger Leser des Briefwechsels zwischen den Astronomen
Gauss und Olbers.

Dazu findet sich wenig, vielleicht weiß ein L.ner mehr. 

Das ergibt:                  

Schmidt ist bestimmt zu den Themen Logarithmus,
"Ausgleichsrechnung", meinetwegen auch Reihe.

Zu den astronomischen Themen wird er zunehmend unbestimmter.

Elementare mathematische Themen (cartesianische Geometrie u.a.)
unterwirft er eigenwilligen Begriffsdefinitionen, die nicht 
fehlerhaft sein müssen und die seine Weltsicht klar machen (sollen).


Wer Lust hat kann eine Herleitung nachlesen und im Apparat schmökern.

Es grüßt im Sinne von
"auf der anderen Seite wollen wir auch, daß die Gegenwart ihren Wert
behalte und daß sie nicht bloß als Mittel gelte und die Zukunft ihr
Zweck sei."

K. W.

===================================================

Eine indiziengestützte Herleitung

Herr J.m. collocuierte:

hl; und darinnen liefe 1 |kleiner Eisenplanetoid um, den er abwech| ZT2|4/1|0307:001
darinnen liefe 1 kleiner |Eisenplanetoid um, den er abwechselnd ›M| ZT2|4/1|0307:001

Eisenplanetoid ZT Seite 307 Bargfelder Ausgabe S. 305 Fischer

"JOHANN GOTTFRIED STEINHÄUSER (*?1768, +1825) Beruf , Professor der
Bergwerkskunde, an der Uni Halle, der, und das ist sein Verdienst, alle
Daten über Magnetismus mit, vor ihm noch nie dagewesener Sorgfalt
zusammenstellte anschließend allerdings die schnurrige Hypothese
verkündete, die Erde sey hohl: und drinnen liefe 1 kleiner
Eisenplanetoid um, den er abwechselnd 'Minos, Minerva oder Apollo'
nannte - ne Zeitlang brauchte er zur Darstellung der verwickelten
Bewegungen sogar zweie: 'Pluto & Proserpina' "

Genauer:
"Hier in Wittenberg schrieb er (STEINHÄUSER) seine „Theorie über den
Magnetismus der Erde“ nieder und bestimmte viele Jahre voraus, welche
Veränderungen die Magnetnadel haben würde. Interessant ist, was er in
Beziehung auf diesen Gegenstand im J. 1819 an einen seiner Freunde
schrieb: „Ich zweifle nun nicht mehr an dem Dasein eines Trabanten im
Innern der Erde, der mit seinem eisernen Scepter die Erdoberfläche
dirigirt. Zu Luther’s Zeiten war er uns am nächsten."
https://de.wikisource.org/wiki/ADB:Steinhäuser,_Johann_Gottfried

Also der innere Eisenmond dirigiert den Magnetismus (wichtig für
Navigation) auf der Erdoberfläche. [Wie genau das jetzt war, weiß man
nicht, ob das Modell(!) eines innen umlaufenden Eisenmondes
funktioniert, auch nicht. Letztendlich könnte einfach der Schwerpunkt
(oder zwei) von irgendwas (Eisenkonzentrationen) an Stelle des Mondes
im Innern umlaufen.]

Nebenergebnis:
"spezifisches Gewicht demnach rund=5" (der Erde) : Gegenargument gegen
Höhlen in der Erde. ZT 2 Fischer 141 



http://www.zeno.org/Meyers-1905/A/Spezifisches+Gewicht 

[zweite Stelle wieder:]
Fischer ZT 2 305 rechts "(zu seiner Zeit schon seit über 50 Jahren
nicht mehr haltbar : man wußte, daß das spez.Gew. der Erde weit ü-ber 5
betrüge)"

Schmidt lehnt, aufgeklärt wie er ist, Theorien über Hohlwelten ab.

(Das, Vermessung des Magnetismus auf der Erdoberfläche, haben Gauss und
Humboldt später unternommen. Gauss hat damit als Erfinder des
Magnetometers seine Einheit bekommen, die erste Telegrafenverbindung
hergestellt und einen Magnetverein organisiert, seinen
Mondkrater bekommen.)

Kleines Bild der cülsten Wahrheit.
[Es gibt eine Theorie, nach der am Ende der Geschichte des Universums
als Element nur noch Eisen, und somit Eisenplaneten, vorkommen. Das ist
hier nicht gemeint. Dies wollte ich ursprünglich beim "Eisenplanetoid"
nachsehen.]

Weitere Stellen betreffen den Landvermesser und
Schmidts Schweigen [wie ich meine] zu dessen Befähigungen.

die knotigen Oberflächen |kleiner Planeten.¶ Die kleinen Planeten:|fLlR|S/1|0057:024
n kleiner Planeten.¶ Die |kleinen Planeten: Piazzi’s xxxentdeckung|fLlR|S/1|0057:025 [Hab ich fLlR???]

ie, 1801–07 entdecktn, 4 |›Planetoiden‹ nicht etwa Fragmente eines| ZT2|4/1|0143:027

ZT 2 S. 142 (<*))))>< er) : Gauss und der Planetoidengürtel

OLBERS rechnete
1. ob die 1801- 07 entdeckten "Planetoiden" nicht etwa Fragmente eines
geplatzen großen sein möchtn? (worüber sich übrigens GAUSS - ein
bedeutender Mann,ich kenn ihn wohl) - psychologisch=interessant, sehr
aufgeregt hat )
2. ob die Mondvulkane die Erde zu bombardieren vermöchten. (mit
außerirdischen Erzeugnissen (CHLADNY) Uranolithen, Bäthyle, Luftsteine,
Boliden, Asiderite uswusw.)

Wikipedia (WP) zu Ceres, speziell für Landvermesser
[Ichkennihnwohlgauss konkretisiert dazu:
"Dass Sie (Olbers) uns eine neue Theorie der astronomischen Geodäsie geben wollen, habe
ich mit dem grössten Vergnügen aus Ihren mir anvertrauten Mittheilungen gesehen.", oder
"Abweichung zwischen astronomisch und geodätisch bestimmten Polhöhen"]:

"Nachdem Piazzi den neuen Himmelskörper aufgrund einer Erkrankung bald
wieder aus den Augen verlor, gelang es Carl Friedrich Gauß mithilfe
seiner neuentwickelten Methode zur Bahnbestimmung dennoch eine gute
Vorhersage für dessen Position zu machen. Damit konnte von Zach (Franz
Xaver von, Himmelspolizey) Ceres am 7. Dezember 1801 wieder auffinden.
Gauß’ Berechnungen erwiesen sich nebenbei als ungemein fruchtbar für
fast alle Wissenschaftszweige, da er für sie zuerst die Methode der
kleinsten Quadrate (später von Bessel vereinfacht) zur
Ausgleichsrechnung angewandt hatte. Wie sich herausstellte, bewegt sich
Ceres tatsächlich genau in dem von der Titius-Bode-Reihe (empirische
und einfache Folge der Planetenabstände) vorhergesagten Abstand
zwischen Mars und Jupiter um die Sonne."

Die Fragestellung der Auffindung von Funktionen, die ein Problem minimal
lösen, wurde von den Erfindern der Differentialrechnung sofort erkannt und
Johann Bernoulli löste das Problem der Brachistochrone 1696. Die Entwicklung der
Variationsrechnung stammt von Euler und begann Mitte des 18. Jahrhunderts.


Aus WP:
"Die Ausgleichungsrechnung wurde um 1800 von Carl Friedrich Gauß für
ein Vermessungsnetz der Geodäsie und für die Bahnbestimmung von
Planetoiden entwickelt. Seither werden Ausgleichungen in allen Natur-
und Ingenieurwissenschaften durchgeführt, bisweilen auch in den
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Die Ausgleichung nach dem
Gauß-Markow-Modell liefert das bestmögliche Ergebnis, wenn die
Residuen" (der Statistik) "zufällig sind und einer Normalverteilung
folgen. Unterschiedlich genaue Messwerte werden durch Gewichtung
(mehrfaches Zählen eines einzelnen Messwertes) abgeglichen."

Nochmal Seite Fischer ZT 2 305: Bemerkung davor zur Rechenmaschine???
"kurioses Zwischenspiel ... in jener, von Rechenmaschinen praktisch noch=freien Zeit ...:? -:
nu weil man da=mit jegliche Théori mattematisch (auch mechanisch
: nach statischen bzw. dynamischen Wahrscheinlichkeiten) durchrechnen
kann."

[Woher weiß er das? Was meint er in der Klammer? Und ob das, bei
jeglicher Théori, heute so geht, ist die Frage. Ich dachte mit
Ausgleichsrechnung <s>Variationsrechnung</s>haben die das längst
gemacht. Und Gauß Guiseppe Piazzis Planeten Ceres wiederentdeckt! ]

Ausgleichsrechnung nimmt ein grobes Bahnmodell und konzentriert sich
auf die Minimierung der Fehlerquadrate und schmiegt zwischen sie die
Kurve, die die Fehler am besten minimiert. (Verwendet man am Bahnmodell
einen Reihenansatz? Bestimmt.)
Von Grundsätzlichkeit ist das weit entfernt, es ist numerisch und
angewandt.

Und was will Schmidt damit sagen, will er als Moderniker seine
Lilienthaler in Schutz nehmen? Wie albern.

Zum Thema "jeglich" :
Aus WP aus Störungstheorie (klassische Physik)
"Zu beachten ist, dass bestimmte Lösungsanteile singulärer Natur im
Entwicklungsparameter sein können, und dass mehrdimensionale
Lösungsräume sich durch den Störparameter in verschiedene Lösungsäste
aufteilen können."
[Das widerspricht Schmidts Behauptung von Lösbarkeit jeglicher Theorie.]

Zum Thema des Inhalts der Klammer:
"Jeder Ausgleichung geht eine Modellbildung voraus. Hierbei wird im
Allgemeinen zwischen funktionalem "[=dynamisch]" Modell und
stochastischem "[=Wahrscheinlichkeits-]" Modell unterschieden.

Ein funktionales Modell beschreibt hierbei die mathematischen
Relationen zwischen den bekannten (konstanten), unbekannten und den
beobachteten Parametern. Die Beobachtungen stellen dabei stochastische
Größen (Zufallsvariable) dar, z. B. mit zufälligen Störungen
überlagerte Messungen.
Als einfaches Beispiel sei ein Dreieck genannt, in dem überzählige
Messungen zu geometrischen Widersprüchen führen (z. B. Winkelsumme
ungleich 180°). Das funktionale Modell dazu sind die Formeln der
Trigonometrie; die Störungen können z. B. kleine Zielabweichungen bei
jeder Winkelmessung sein." [=Statisch?]

[Bemerkung: Dieses einfache Beispiel spielt für den Landvermesser eine
Rolle. Ziel der Sache ist herauszubekommen, wo denn der mehrfach leicht
verschieden gemessene Punkt am genauesten liegt und auf der Karte
eingezeichnet werden soll.  Besonders, wenn man ihn nicht erreicht. Sonst
ist Deutschland nicht gut  vermessen und Schmidt kein Patriot. (Bessel hat,
psychologisch interessant, untersucht und herausgefunden, dass jeder
Forscher seine ihm eigentümliche Zeitmessung hat. Bessel bittet diese aus der
"Forschung" weitestgehend herauszuhalten.)]

Weiter mit einer Schmidtstelle:
"Was nützt im praktischen Einzelfall einer Störungsrechnung das
Gravitationsgesetz mit seinem >>Quadrat der Entfernung<<, wenn ich
diese >>Entfernung<< nicht kenne?"
(aus Das schönere Europa, Venusdurchgang 1769)
http://www.venus-transit.de/schmidt/as1.html

Störungsrechnung 1769? Der Ansatz Ausgleichsrechnung stammt von 1801.

Gauss lebte 1777 bis 1855. Was will man mit dem Gravitationsgesetz,
wenn man die Masse von Erde (Cavendish, 1798) und Sonne (dazu braucht
man die Gravitationskonstante, auch Cavendish 1798 und Keplers 3.
Gesetz) auch nicht kennt. Das wird nach Kepler gerechnet, nicht nach
Newton. Scheint sinnvoller.

Dieser Satz ist mehrfach hingeschludert. Er hat sich das Verständnis seiner
Leser und pantheistischen Kritiker mit Beziehungen zum Rundfunk redlich erschrieben!

Entwicklungsgeschichte Störungsrechnung
aus
WP Störungstheorie (klassische Physik)

"Auslöser für Forschungen im Bereich der Störungsrechnung war die
Entdeckung in den ersten 1820er Jahren, dass die Umlaufbahn des
Planeten Uranus von den vorherigen Berechnungen abweicht. Der
französische Mathematiker und Astronom Urbain Le Verrier begann 1844
mittels Störungsrechnung, einen Teil der Umlaufbahn eines gedachten
Planeten zu berechnen, um die Abweichungen der Umlaufbahn des Uranus zu
erklären. Daraufhin beobachtete der deutsche Astronom Johann Gottfried
Galle im Jahre 1846 nur noch eine Abweichung von einem Bogengrad zur
berechneten Umlaufbahn. Wenige Tage später konnte er daraufhin eine
Bewegung eines neu entdeckten Himmelskörpers feststellen, woraufhin
dieser Planet Neptun benannt wurde. Aufgrund von Bahnanomalien Uranus'
und Neptuns haben die US-amerikanischen Astronomen Percival Lowell und
William Henry Pickering Anfang des 20. Jahrhunderts mittels
Störungsrechnung die Umlaufbahn des Pluto berechnet, der erst
Jahrzehnte später am Lowell-Observatorium in Arizona entdeckt werden
konnte."

Ergebnis: Störungsrechnung gab es 1769 noch nicht, erst 1840. Olbers
veröffentlichte seine diesbezügliche Rechnung 1797.

Nochmal WP:
"Weniger Erfolge hatte die Störungstheorie der Himmelsmechanik auf dem
Gebiet der Atomtheorie."

Später bei Schmidt wieder eine Stelle mit Mensch als Inividuum mit
unindividueller Entwicklungsgeschichte und somit UBW.

"Mmm Du : Du must Dir, bei allem, klar darüber bleibm,daß wir zwar
mehr=oder=wenijer 'Individuen' sind, daß Wir aber
auch,phylogenetisch=biologisch, die gesamte Menschheits= (ja die
Pflanzen= und Tierheits=) Enwicklung mit Uns herumschleppen. Nich nur
physisch=biologisch, also an&=im Körper;sondern wahrscheinlich auch (nu
sagn Wa, der Einfachheit halber)-'geistich': im Über=Ich, wie auch im
ubw. werdn sich Öffnungen ins Generationsgedächtnis=hin findn... "
Seite 307, Fischer.

[Nur dass diese embryologische Entwicklung Stadien überspringt. Also
Erinnerungslücken hat. Jegliche Théori kann vergessen werden.]

Der Telegrafenmast hat seinen Schopenhauer gelesen und verstanden!
Es stimmt zur "Welt als menschenfeindliche Konstruktion", die jedes
Individuum ablehnen kann. Der Telegrafenmast lehnt sie ab. Würde
lieber im Wald stehen.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46162567.html

https://archive.org/stream/parergaundparal02schogoog#page/n29/mode/2up
usw. der Verdächtigungen mehr.

Die Liste bekommt Der Sonn entgegen nicht nachgerechnet. In der
Bargfelder Ausgabe ist ungefähr eine Lösung eingezeichnet. Der
Bargfelder Bote mit der Lösung ist mir nicht zugänglich. (Da die Erde
eine Kugel ist, kann man auch nach Norden fahren, besonders nachts.)
Es gibt hier einen schönen link.
http://www.jgiesen.de/pursuit/
Legt man sich nachts schlafen, dann bekommt die Lösungskurve dort einen
Knick von 90 Grad (, ist dort nicht differentierbar).

Das folgende Material für, wer will, und für mich.

Ganz unten eine Skizze zur neunten Stürenberggeschichte.

Nach der entscheidenden Spur zu vieler Demokratieversuche im Lobbyismus
fanden sich in Stuttgart, bei einer spezifische Dichte von 2.1,
ausgedehnte Höhlenwelten in denen mangels Tageslicht depressive
Individuen von Landvermessern vorbildlich zusammenleben. (Grzimek)

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Mathematisches WP Material: Ausgleichsrechnung:

"Das Ziel der Ausgleichung ist eine optimale Ableitung der unbekannten
Werte (Parameter, z. B. die Koordinaten der Messpunkte) und der Maße
für ihre Genauigkeit und Zuverlässigkeit im Sinne einer Zielfunktion.
Für letztere wählt man meistens die minimale Summe der
Abweichungsquadrate, doch können es für Sonderfälle beispielsweise auch
minimale Absolutwerte oder andere Zielfunktionen sein.

Enthalten die Messungen oder Daten allerdings auch systematische
Einflüsse oder grobe Fehler, dann ist das ausgeglichene Ergebnis
verfälscht und die Residuen weisen einen Trend hinsichtlich der
Störeinflüsse auf. In solchen Fällen sind weitere Analysen erforderlich
wie etwa eine Varianzanalyse oder die Wahl eines robusten
Schätzverfahrens."

Varianz und Variation (im weitesten Sinn Bessel)
"Die Varianz ist ein Maß für die Streuung einer »Variablen« X (engl.:
variance). Sie basiert auf der Summe der quadrierten Abweichungen jedes
Variablenwertes vom »arithmetischen Mittel« über alle
»Untersuchungseinheiten«. Damit man diese Abweichungen berechnen kann,
muß es sich um eine metrische Variable handeln (vgl. »Meßniveau«). Die
Summe der quadrierten Abweichungen bezeichnet man auch als Variation.
Sie wird um so größer, je mehr Untersuchungseinheiten betrachtet
werden.

Ähnlich wie das arithmetische Mittel wird auch die Varianz von extremen
Datenwerten negativ beeinflußt. Da diese mit dem Quadrat ihrer
Abweichung vom arithmetischen Mittel in die Berechnung eingehen, kann
die Varianz durch einzelne, vom arithmetischen Mittel weit abweichende
Werte sehr groß werden.

Notation (von Bessel): s² in der Stichprobe, σ² (griech.: sigma) in
der Grundgesamtheit."

 
WP Zwergplanet:
Ceres
Mit einem kugelförmigen und planetenartigen Aufbau und einem
Äquatordurchmesser von 963 km ist Ceres der einzige Zwergplanet im
Asteroidengürtel, weil sie eine ausreichende Masse für ein
hydrostatisches Gleichgewicht besitzt. Im Gegensatz dazu sind die
zahlreichen anderen Asteroiden nur unregelmäßig geformte Felsbrocken.
Ceres wurde nach der Entdeckung durch Giuseppe Piazzi im Jahre 1801
zunächst als Planet klassifiziert. Bis zur Entdeckung von Neptun im
Jahre 1846 wurde Pallas, Juno, Vesta und Astraea entdeckt, die damals
als vollwertige Planeten zählten. Damit gab es im Jahre 1846 insgesamt
13 Planeten. Weil ab 1847 laufend neue Objekte zwischen Mars und
Jupiter entdeckt wurden, führten Astronomen 1851 die neue Kategorie der
Asteroiden (Planetoiden) ein. Ceres, Pallas, Juno, Vesta und Astrea
wurden nun als Asteroiden geführt, die Zahl der großen Planeten belief
sich danach wieder auf acht.


Pluto
Er wurde 1930 von Clyde Tombaugh am Lowell-Observatorium in Flagstaff
(Arizona) entdeckt und galt 76 Jahre lang als neunter Planet des
Sonnensystems. Er hat einen Äquatordurchmesser von 2374 km und verfügt
über fünf Monde, wovon der größte, Charon, den halben Plutodurchmesser
hat.
Am 24. August 2006 wurde ihm von der IAU jedoch der Status eines
vollwertigen Planeten aberkannt, weil er nicht wie die anderen großen
Planeten das dominierende Objekt in seiner Umlaufbahn ist. Auch ist
seine Bahn um die Sonne stark geneigt und zeigt eine große
Exzentrizität. Zudem wurde mit Eris ein Objekt entdeckt, das zunächst
größer als Pluto zu sein schien, weswegen beide in die neue Kategorie
der Zwergplaneten eingestuft wurden.

Eris Das am 29. Juli 2005 bekannt gemachte Objekt Eris ist mit einem
Äquatordurchmesser von 2326 km minimal kleiner und etwas schwerer als
Pluto. Weil beide Objekte ähnliche Eigenschaften aufweisen, wäre eine
Zuweisung in unterschiedliche Kategorien nicht sinnvoll gewesen,
weshalb sie beide in die neue Kategorie der Zwergplaneten eingeordnet
wurden.

Das schönere Europa:

"...abends gegen 14 Uhr Ortszeit"?? (da ist 14 und 19 verwechselt worden.
OCR? Oder auch gedruckt?)
http://www.venus-transit.de/schmidt/as4.html

A.: (mit Nachdruck): Siebzehnhundertneunundsechzig!

B.: (desgleichen): Am dritten Juni!

http://www.venus-transit.de/schmidt/as6.html
Gerade noch rechtzeitig hat Schmidt Euler nach St. Petersburg zurückgeholt.
Der dann das zweitbeste Ergebnis des Erd-Sonnenabstands lieferte, aber
nur weil der mit der besten Rechnung geschummelt hatte.


Arno Schmidts Leidenschaften wa-
ren Astronomie, Landkarten und Loga-
rithmentafeln – und alles, was damit zu-
sammenhing. Seine Hingabe zu diesen
Themen stammt vielleicht auch aus sei-
ner Dienstzeit bei der Artillerie, wo man
Feuerstellungen und Ziele auf Landkarten
einmessen musste, um dann mit so ge-
nannten Schießtafeln die Geschütze nach
Azimut und Elevation auszurichten.

Aus dem in "Recht und billig" verlinkten Artikel Sterne und Weltraum Feb. 2016.
http://www.drfinkenzeller.de/arnoschmidt1.pdf
 

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https://de.wikipedia.org/wiki/Heliotrop_(Messgerät)


Daraus kann man folgende Stürenberggeschichte Nr. 9
machen:

Stürenberg, erzählen Sie uns wie Sie und Gauss das Heliotrop erfanden
und die Welt erklärten.
Stürenberg:
Wir kannten die Welt. Bei der Konstruktion
erinnerte sich Gauß an eine Beobachtung, die er
im Jahre 1818 bei einem Aufenthalt in Lüneburg gemacht hatte. In einem
Brief an Olbers berichtet er im selben Jahr, er habe „in der Entfernung
von 6 Meilen [44,5 km] das zufällig von einem Sonnenstrahl getroffene
Fenster des obersten Kabinets im Michaelisthurm in Hamburg mit geschul-
tem Landvermesserauge als einen überaus glänzenden Lichtpunkt“
gesehen. Woher er das wusste, was in 44 Kilometeren Entfernung steht?
Selblaufend hat er das vorher schon vermessen und ist die Strecke
von, über, so ungefähr, Hannover abgeschritten, oder, er hat Dettmer
geschickt. Zwei Jahre später entwickelte Gauß ein Gerät, mit dem er das
Sonnenlicht mit Hilfe von Spiegeln in eine bestimmte Richtung lenken
konnte.

Vom Zielpunkt aus erscheint uns das reflektierte Licht wie ein Stern,
der sich mittels Theodolit sehr gut anvisieren lässt. Bei einem
Versuch, den Gauß und sein Assistent Hartmann-Diskau Mitte 1821
durchführten, schrie der mitgeführte Arbeiter "Feuer" beim ersten ihm
unbekannten Aufblitzen des Heliotropenlichts. Gauß schrieb dazu am 1.
Juli 1821 folgendes an seinen Freund Heinrich Wilhelm Olbers: „Gestern
fünfter Versuch, am Platz des künftig zu errichtenden südlichen
Meridianzeichens, (...) Distanz 11890 Meter. Hr. Lieutenant Hartmann
betitelt das Licht wieder als herrlich. (...) Im Theodolithenfernrohr
schien der Faden an der Stelle dieses scharfen Lichtpunkts völlig
zerschnitten.“ Nun zerschnitten? Wir nahmen gewachste Wollfäden fürs
Fadenkreuz, denn bei Ausfall derselben konnte uns Frau Dr. Waring diese
in unserer abendlichen Rechenrunde wieder zusammenhäkeln, und die
spannten wir wieder ein, der Spaß ist größer als mit Eisendrahtfäden,
besonders wenn gar kein Faden zerschnitten ist. Man klemmt sie in die
Nuten, "Einrisse", ein, an derselben Stelle also, aber die Intervalle
sind nicht mehr an derselben Stelle, ich habe eine Arbeit über die
Einstellungsmethode mittels Theodolith verfasst, wir verpassten
vorher viel, und haben bei gutem Wetter das Gerät eingestellt, indem wir den
Meridiandurchgang des Polarsterns beobachteten. Als wir fertig waren,
warteten wir monatelang das schlechtes Wetter ab, und wenn wir
danach bei guter Sicht zur Messung schreiten, war der Faden wieder gerissen.
Mein Verhältnis zu Gauss hat sich damals endgültig verschlechtert, nach der
Einführung des Heliotrops mussten wir Kantenlängen von Dreiecken von
13 einhalb Meilen [100 km] ablaufen. Sehen sie sich diese Hühneraugen an! Heute noch!
: Stürenberg packte seine nackten Füße auf den Tisch : Ich glaube Gauss hat das gemerkt,
und nur deshalb meinen Anteil an der Erfindung in seinen Veröffentlichungen
verschwiegen. Ich könnt ihn auf den Mond schießen.

Frau Dr. Waring: Emmeline, magst Du nicht diesen Dr. GAUSS heiraten?
Emmeline: Diese Schlafmütze? Niemals!
Frau Dr. Waring: Das war keine Frage!
Alle Männer:
Wir werden seinen Wünschen Erfolg verschaffen, wir kennen unseren Gauss!

Schöner Briefwechsel Olbers - Gauss aus dem Schmidt ihn
wenigstens unmathematisch "gut" kannte, hier:
https://archive.org/stream/p2wilhelmolberss02olbeuoft/p2wilhelmolberss02olbeuoft_djvu.txt
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-11-17T22:50:53.769+01:00 Miljenko Jergović!
Lest mehr Miljenko Jergović! 

Er war wie Ivanka zwischen Galaxien, Zeitaltern und Stiefmütterchen .... und einem Frühling  .... gestorben.

"... Zu beiden Seiten der Straße flogen Telegrafenmasten, Mais- und Hopfenfelder und alte Umspannhäuschen vorbei, die lange vor dem Krieg mit der Werbung für die Elektronska Industrija Niš bemalt worden war(en), die Buchstaben der subversiv-feindlichen Aufschrift konnte man noch ahnen. Professor Adam bremste vor jedem Häuschen auf neunzig ab, und las, buchstabierte und fragte sich, ob außer ihm niemand  die Reklame für eine Firma bemerkte, die es nicht mehr gab und deren Fernseher längst schon durchgebrannt waren; neben der Straße standen hohe Schornsteine vor grauen Fabrikhallen mit zerbrochenen Fensterscheiben, endlose Wiesen mit nicht gemähtem Gras, verrottende Stoppelfelder, die in der spätsommerlichen Sonne kurz vor der Selbstentzündung standen, Hochspannungsleitungsmasten mit roten Warnblitzen, die an SS-Offiziere in BBC-Dokumentationen erinnerten, dann wieder Telegrafenmasten, ..."

Die SS lädt die BBC ein? Schreibt die SS der BBC in Ihren Dokumentationen, die nazifreundliche Ausrichtung vor? Die Leserin ist nicht irre, es sollen die Dokumentationen lange danach sein, was erhellte daraus. Es erhellt, dass BBC und SS austauschbar sind! 

Der deutsche Patient, liegt sprachlos und tragisch verunglückt in einem zerstörten jugoslawischen Haus, die Jugoslawen sind mit sich beschäftigt, er wird von mehreren Personen, einer Niederländerin und einem ostdeutschen Gangster, gepflegt und er hat ein Buch bei sich die Disquisitiones arithmeticae und ein Buch von Jacobi und eines von Boltzmann, woraus er sich vorlesen lässt, er wird mit 1 eine wochealtem Schweinefleischgericht ernährt, das flüssig ist, weil es aus vergorenem Menschenfleisch aus den Massengräbern stammt, er stirbt an gefälschten nichtopiathaltigen Schmerzmitteln bevor seine Informationen eingebend für kroatische Agenten in österreichischen Diensten, waren, das Chaos um ihn löst sich nicht,
das klingt wie der englische Patient, der deutschtreuer Ungar war, die Engländer waren damit beschäftigt andere für sich einzuspannen. Der Deutsche war ein Amerikaner, Gibbs.

Wir dokumentieren Befindlichkeiten und schauen dem Krankenpfleger über die Schulter, vor uns liegt ein Patient, der Hilfe benötigt, das bekommt er sozialprinzipiell, obwohl es ihm nicht zusteht, denn er säuft.
Kompetent flösst ihm der Pfleger ein, zwei Gläschen Schnaps ein.
Warum machen Sie das?, informiert sich das BBC Team.
Ein Delir ist lebensbedrohlich und wenn er hineingerutscht ist, bekommt man ihn nicht mehr heraus. Man muss den Entzug kontrolliert durchführen, wenn man die Ausgangslage kennt und nach und nach durchführen. Solang muss man einen individuell unterschiedlichen Alkoholspiegel halten. Später kann man auf Ersatzstoffe, wie Distraneurin, oder Catapressan übergehen. Habe ich Handelsnamen gesagt, das tut mir leid, die Wirkstoffe sind mir nicht parat. Doch Clonidin.
Aha.
Anderthalb Wochen später kommt der Patient, nachdem er glücklich mehrere Mordversuche einer frustrierten 50 Jährigen barmherzig mitleidigen Krankenschwester überlebt hat, auf die periphere Station.
Er hat von der Therapie, oder vorher durch seine Lebensweise Schaden, Fettleber, oder Zirrhose genommen, die ihm nun Schmerzen macht.
"Sie haben ungesund gelebt, Herr Bergovic." sagt der milde Doktor zu ihm.
"Jawohl Herr Doktor.", sagt der Patient.
"Anderthalb Flaschen Slibovitz am Tag, das sind anderthalb Kisten Bier, das ist viel."
"Ich habs mir nicht ausgesucht"
"Wem weisen Sie die Schuld zu? Sie sind schuld."
"Im Winter obdachlos im kontinentalen Europa braucht man eine halbe Flasche, mit mehr ist es angenehmer."
"Das ist ungesund."
"Und man überlebt."
"Gut, gut das ist Schnee von gestern, da sind sie durch."
"Da bin ich durch."
"Sie haben noch Schmerzen?"
"Ja."
"Nehmen sie Morphin, Hydromorphon, Fentanyl."

Einige Tage später beschwert sich der Krankengymnast, dass der Patient träge ist.
"Oh, wir wollten es reduzieren, haben wir das vergessen.?"

"Der Assistenzart:" Wir gehen nach Richtlinie vor und ersetzen das durch Neuroleptika und antikonvulsive, oder ähnliches nicht opiathaltiges. Gabapentin Vioxx."

"Was heißt das," fragt der Patient.
"Entschuldigung, wir ersetzen das durch Medikamente, die kein Morphin oder Opium oder Heroin, wie es hiess, enthalten, und wie Medikamente gegen epileptische Krampfanfälle oder psychiatrische Krankheiten wirken, in einer angepassten Dosierung."
"Also niedriger, weil ich keine Krampfanfälle und psychiatrische Störung habe."
"Niedriger, und ein paar neue Medikamente, die auf den Beipackzetteln keine Nebenwirkungen haben."

Anderthalb Tage später hat der Patient einen Herzinfarkt.
 "Sind Sie Pharmavertreter?"
"Wieso?" fragt der Arzt entrüstet.
"Sie hätten dann Studien in der Schublade, die schädliche Nebenwirkungen belegen."
"Ach so meinen Sie das, Nein wir sind ganz ganz vorsichtig."
"Wenns hilft"
"Das versichert mir die Pharmabranche."

"Sicher. Alles wird kontrolliert und beaufsichtigt."
Die BBC Dokumentation hatte eine Fachiodiotexperten ausgegraben und interviewt.Die geneigte Blogleserin weiß, dass das Blödsinn ist, bei neuen Medikamenten steht nichts auf dem Beipackzettel, weil die Nebenwirkung nach kurzer Zulassungszeit noch nicht mit dem Medikament in Verbindung gebracht wurde. Vorhanden sind sie immer.
Der Zettel ist eine Absicherung gegen Klagen gegen die Hersteller, keine Patientenaufklärung. Und es ist nicht so, dass der Patient geopfert werden sollte, wie manche meinen, die im AOKpatienten eine Unterkaste sehen, das wird nicht verachtet, ist aber nicht Ziel der Sache, denn die Globalisierung der Pharmabranche nach Indien, geschieht seit den 1970ern und läuft gerade endgültig aus dem Ruder. Sie, Lobbyisten und Politiker, wüssten nicht, was sie dagegen tun könnten. Schicksalsgemeinschaft. Vorsehung.

Einige Monate später zeigt der Patient ernsthafte Symptome, als es schlimmer wurde, ergeben diagnostische Massnahmen, Leber- und Nierenversagen, und eine allergische Hautreaktion über die ganze Haut.
Wenig später ist der Patient tot.
Der Arzt meint: "Er hatte die Wahl."


Die Wahl: Saufen erlaubt und ungesund, Morphin ungesund und nicht erlaubt, Medikamente erlaubt, gebotene Pflicht, und ungesund. 

Das BBC Team hat eine Statistik zur Veranschaulichung ausgebgraben.
Es sterben alle, was geht mich das an. Stirbt der Immobilienbesitzer, wird spekuliert, meine Miete wird erhöht, ich sitze wiederholt auf der Straße und habe keine ..... Bibliothek. Das ist nicht schlimm, die Bücher gehören mir nicht, erwirb, um es zu besitzen, was Du erbst. Ich habe hier in einer meiner Großstädte nichts gelernt, keinen Jatźz, aus einem Media Pro markt mir meine Denon/Savoy Jazzplatten CD Sammlung erworben. 

Das BBC Team geht dem Thema der gesunden Lebensführung nach, mit zwei Kleinbussen in Fahrt umringt es:

Asch, der Anarchist radelt, geht durch den Nieselregen, kauft sich, eine interessante Matheaufgabe oder Idee für eine Börsenwette: mit vier leeren Bierflaschen auf eine volle zu wetten, alkoholfrei, kann man das perpetuieren, so dass man immer vier leere Flaschen und eine volle hat? als Vorbereitung auf die Rente und das Flaschensammeln.
Havelberg, Rheinsberg, Rathenow, Neuruppin. 


Die BBC sucht die Provinzstimmung und Schmidt im Bunkergarten auf, dokumentiert die nachhaltige Anbauweise und das agrarische Volkswesen von Aschs Operationsgebiet Brandenburg, Meck-Pomm, will nich so ask ick wohl will, Sachsen. Ach Sachsen, deutsche Hochsprache, Hochliteratur, Papier für Bücher, Holzfällen.

Hummeln fliegen im Gegensatz zu Fliegen, lieber bunte und duftende Blumen an. Nach neun Generationen von Hummeln angeflogener Blumen, sind diese bunter und duften mehr. Wir werden Nistplätze aufstellen im Garten. Malaria haben wir,  der Oderbruch wurde, RBB Dokumentation, trockengelegt? Mücken bis Lenin-, ah St. Petersburg. Chinin bis zum Leberversagen. Schweppes Bitter Lemon, Lieferant der Queen.
Angesichts des Insektensterbens, werden die Blumen vermehrt von Fliegen bestäubt und weniger bunt und duftend.(Investition in Soldiers Flies als Proteinlieferant für die Schweinezucht in Schwaben: Ist ein Geheimtipp. Arteneinseitig.)
Die Biomasse der Insekten ist seit 1989 um 75% zurückgegangen. Woran das liegt kann man im Augenblick mangels Studien nur vermuten.
Ein Jahrzehnt vorher wurde die Ausrottung der Malaria mittels DDT gepredigt und steuerlich gefördert, Agrarsubventionen über alles. Kritiker merkten als Konsequenz an, dass auf das Sterben der Insekten die Vögel folgten und es einen "Stummen Frühling " gebe. Das wissen die Grünen. Agrasubventionen für Biodieselmonokulturen im Osten der Großinvestoren. Diesel, da war etwas?

Grüne sind daraufhin antiradikal gemässigt. Weil sie mit ihren radikalen Lösungen in Diktaturverdacht gerieten. Veggie Day etc. 


Der BBC Redakteur tippt in den Computer, Asch radelt von Passau nach Venedig, legt sich nackt in den kalten Gebirgsbach und lässt sich meiner Lust und Sehnen von ihm streicheln. Soweit zur Pflicht der schriftstellerischen Objektivität, sagt sich das begleitende Dokumentationsteam, und versucht krampfhaft dem ganzen einen Plot abzugewinnen. 
Der verzweifelte Redakteur abends im Campingbus, während die anderen mit Bier am Lagerfeuer Feierabend machen. Er weiß nicht mehr, was er noch nehmen soll an Ideen oder Drogen: über Fentanyl ist er aufgeklärt. The most beautiful girl in Purple Rain, purple rain in the world, er fährt entsetzt aus dem Traum auf.

Verkaufe ich mich, sagt sich Asch in einer Randnotiz, die das BBC trotz Tagebuchschloß aufgebrochen hat und voyeuristisch verwertet, wie in Hollywood, wo das als Übergrifflichkeit durch die Mädchen thematisiert wurde, Chandler hat sich dort prostituiert, so kann ich, wenn meine gesundheitswesender Arbeitgeber, diese Wolllust bei mir voraussetzt, in die Pornobranche wechseln. Das könnte entspannt, wenn der Bumsdreh fertig ist, der golden facial shot Vergangenheit, bei einem Nacktspaziergang am tropischen Strand, stolz aufrecht mit erhobenen Haupt, die lockere Möglichkeit zum schön und wahr und treu sein.

Asch radelt die Havel entlang, nördlich von Berlin, als Ötzis in den Eistälern des schwedischen Gletschers wandeln, und dieser diese Geröllhalde vor sich herschob vor hunderten von tausend Jahren, es bildeten sich diese havelländische kleinen hügelumgeschlossenen autarken Seen, wie Fitzceraldopatrick in Kiniskis Brasil, als sie das Schiff über den Berg transportierten oder schleppten, Asch radelt ab vom Weg, schiebt über einen beachtlichen Hügelzug, kommt ins Schwitzen, schiebt zwei Stunden, verirrt sich im Dickicht, der Weg wird schmaler, er gabelt sich im spitzen Winkel, wohin? fragt er sich, rechts oder links, er vergleicht es mit der Karte, entscheidet sich die Winkelminunten mit der Karte vergleichend und abschätzend für links, schiebt ins drängendere Dickicht, bis der Rehpfad fast verschwindet, völlig verschwindet, zett zerrt sich nicht mehr durchs fingernde, sondern hakende zerrende Gestrüpp und bleibt an einer kleinen Kippe, einem Abhangssturz stehen. Der Himmel tut sich auf vor und unter ihm und über ihm her auf, er gibt einen Ausblick auf den abgeschlossenen Amazonas: einen See, den man in einer anderthalb Stunden umrunden kann, unten ein Raddampfer  1899/1900 am Ufer gegenüber, und Asch ist verloren, verschollen, er wird hier unbekannt sterben. Er ist kraftlos und verzweifelt, nach einer langen hoffnungslosen Pause macht er sich hoffnungsloser auf den Rückweg, Maxime nie denselben Weg zurückgehen, doch er stand auf der breiten Landzunge. Wie das Boot in den abgeschlossenen See kam, mag ungeklärt bleiben. In Einzelteilen, bei Kinskis Fitzcarraldo ziehen sie es ganz, auf den riesigen afrikanische See, Tanganika, transportieren sie das deutsche oder englische Pendant in Einzelteilen, GiIles Foden, Die wahre Geschichte der African Queen. Dort ebenso verloren. Eine Generation später erinnert nichts mehr an Aschs Lettow Vorbeck, der hiess anders, der erfolglose General,des Kriegsschiffes "Graf von Goetzen" und er scheitert grandios oder unfähig gegen den skurrilsten Offizier des britischen Empire mit zwei viel kleineren Schiffen, der tätowierte Commander Spicer-Simson. Adel, der die Primitiven erhöht hat. Sie wollten nicht erhöht werden, lieber ihre Hände behalten. Capus soll darüber geschrieben haben in Eine Frage der Zeit. http://www.bagamoyo.com/576+M53c587ed7c8.html
Die ganze letzte Seite Tagebuch steht vollgeschrieben: Die kriegsgeilen Medien, die kriegsggeilen Medien, die Kriegsgeilen Medien, Guten Abend, es ist acht Uhr und hier ist, was wir wollen, dass Sie denken. Die kriegsgeilen Medien, die kriegsgeilen Medien. Für das gesamte Team schlägt einer entsetzt das Tagebuch zu und wirft es ins Lagerfeuer.
 
Die Dokumentarfilmer der BBC fluchen zerkratzt und zerschunden über jede einzelne dieser richterschen Idyllen, und ihnen gehört Bear Grylls an, und über diesen schauspielernden Asch. 

Tage später entdeckt er zur Entspannung einen eingeschlossenes See, dunkel und tief. Asch zieht sich nackt aus und badet sich darin, am Ufer erscheint seine stolze Schöne vom karibischen Strand, und lächelt pornografisch gekünstelt, das ihr zu einem echten Lächeln entgleitet. Keiner siehts keinen störts, keiner ist da, die Akkus waren alle  leer, keine geträumte paradiesische unschuldig Geliebte. Das Baden wird am nächsten See wiederholt. Erfrischt. 

Haut ist wasserdicht, temperaturregulierend, atmungsaktiv und flüssigkeitsaktiv, im Gegensatz zu klebenden Baumwollhemden. Bear Grylls war mit der BBC auf dem Mount Everest und die Outdoorausrüster hatten aufgeboten an Goretex und Survialequipment, was zu bieten war, und er hat es bezwungen. Asch musste vom Team mehrmals wiederbelebt werden, da er unter der einzelnen märkischen Wolke stand, die sich gerade ausregnet, er sich in Gummi einpummlte, schwitzt, auspummelte, Platten reparierte, einregnete, die Schuhe nassliefen, der Rücken auf dem Fahrrad wegen hinten zu kurzer Jacke nass wurde, Speiche auswechselte, die Sachen am nächsten Tag nicht trocken wurden, Schuhe überm Feuer verbrannten, der Wind an ihm riss, Fleece zu dünn und komplett luftdurchlässig war, im Sturm sich unter dem Supermaterial plattdrückte und nicht wärmte. Er abends nass in den eingetüteten Schlafsack schlüpfte. War das Regen oder Tränen der Verzweiflung auf Aschs Wange? Das BBC Team wählte aus ehrlicher Anteilnahme eine herzrührende Einstellung, ein Spotlicht auf dem nächtlichen Gesicht, und Nahaufnahme vom zerflossenen Asch. Beinah schafften sie es auf die Titelseite von National Geographic. 

Ausflugstipp: Die Seen sind unzugänglich, das geht heute noch. 

Asch kämpft sich anderthalb zwei Stunden in die ostdeutsche "Zivilisation" mit Inter-Touristkarte zurück, steht erneut an einer Gabelung laut Karte, die zweifach einen Bahndamm unterführen soll, er blickt auf, und sieht nur eine Unterführung, was ist das, Irreführung des westlichen Invasoren? Ja! ermüdet legt er sein Haupt in einem Zimmer des ostdeutschen überschuldeten Eigenheimbaus, oder Hotelausbaus für siebzig Mark auf das Kissen, ärgert sich und schläft ein. Bescheidener alle, Asch und die ostdeutsche Gier bei der westdeutschen Bank verschuldet zu sein. Er war verdurstet hatte sich mit einem Gurkensalat, es war Feiertag, die sozialistische Gastronomie sperrte sich, das Leben gerettet, ohne Salz. Er stand nach zwölfstündiger mittelgebirgiger Radelfahrt erfroren, verdurstet auf der Kuppe mit Aussicht aufs schöne Bautzen, innerlich kannte er es nicht, und versuchte mit einem Esbitkocher Pfefferminztee zu erwärmen, der Sturm blies ihm das jämmerliche Flämmchen davon, das Asbit verbrannt, der Tee blieb kalt, das nächste mal, die nächste Reise ein Gaskocher, und er sollte nur drei Tassen wärmen und die Taschen belasten. Er glitt und flog mit dem Rad in das Tal vor Bautzen und schwitzte und keuchte, strampelt im ersten Gang seiner siebenundzwanzig und stehradelte sich in das Zentrum eine Stunde hinauf, die zwölf Stunden Fahrt waren zu vierzehn geraten, er dachte er wäre am Ende gewesen. Er springt euphorisch wie ein Gummiball vor dem Bautzener Picque den man besteigen kann, bei Zeiten, auf und ab, ernsthaft endorprhingeschwängert. 




Beim Abklingen dachte er sich, schön und gut, aber die Scheiße vorher war größer als der Rausch hinterher. Den grossen Moment hält das Team in bewegenden Rundumbildern fest, Aussicht aufs Lausitzer Mittelgebirge, grobgepflasteter Platz, bautzener Kirche, dicken Stadtmauern, bauchigen Rundtürmen, Renaissancesilhouette.
Die Welt ein Fahrrad und Marathonlauf. 

Der Spree folgend: Nachdem ihn Jergovics Wolga Wolgas schaukelnd und in den Straßengraben stoßend, wankend, schlingernd und menschverachtend mit ihrem Gefolge an Tross und Lastern in den Tod stießen und gefahren hatten und rauschend überholten, kam er an ein Tor, das sich als kafkaesk erwies, davor ein Soldat, russisch, entspannt, sich beginnend zu wundern über das außerirdische Wanderslustobjekt. Laut Karte musste Asch nur durch dieses Örtchen fahren, um seinen Zielpunkt mit heimeliger Unterkunft zu erreichen, Deutsches Haus. obwohl er sich antibürgerlich vegetarisch ernährte, das war schwierig. Unverständnis auf beiden Seiten, auf der einen wegen des Services, auf der andern wegen der Eigenbrötlerei. Er hat es später aufgegeben, überlebt. Der anämische Hilbert wurde mit künstlichem Vitamin B 12, intramuskulär injiziert, gerettet. Andere Nahrungsmittelzusätze stammen von den Nazis, um billiges Zeug in der Mangelwirtschaft anzupreisen, Margarine, Süssstoff, von dem einer der zwei Stoffe den bitteren Geschmack des anderen übertönt.
 
Er steigt fünf Meter entfernt ab, der Kerl ist bewaffnet, vorsichtig sich nähern, kramt erstmal seine Karte, den Restweg hatte er auswendig gekannt, heraus, um sie dem Menschen zu zeigen. Der Mensch steht vor einer russischen Kaserne dörflichen Ausmasses: Wünsdorf. Naiv wie Asch ist, tritt er mit der Karte, Militärgelände wird geheimgehalten und nicht eingezeichnet, kleiner geht es nicht, auf den Posten zu, ist der gedeckt?, gibt es da einen Zweiten der ihm Feuerschutz gewährte, gäbe? Vermutlich.
Asch tritt hinzu, hält im Sinne eines Kommunikationsversuches die Karte hoch und fängt an zu deuten, der untermenschliche Klassenfeind und was noch, der Asch die Mädchen wegschnappt, die die Russen in der Kaserne beglückend besuchen, hatten die Sex, gruppierend. oder haben die nur gefeiert?, tritt auf ihn hinzu und der wendete sich interessiert und nicht mehr verteidigungsbereit der Karte zu. Asch hätte ihm, hätte er mangels Körperkräften nicht, hätte ihm die geladene Waffe entwinden können und die Kaserne angreifen, einmarschieren, anschliessen. Hätte Asch als Deutscher gemacht. Asch deutet auf seinen Weg : "Ich möchte durch das Dorf" Ein ratloser Blick, Mann, der ist länger hier stationiert, kann noch kein schillersches Deutsch, schreibt er wie Gogol? Er fährt mit dem Finger die Hauptstraße durch das Dorf  nach, und zeigt auf sein Fahrrad. Er blickt ihn an, er fährt auf der Karte noch einmal die Straße ab, deutet hinter den Posten in das Dorf und vermittle eindeutig, dass er da durchradeln müsse, um an sein Ziel zu kommen, soweit so klar, keine Reaktion. Er insistiert, besteht drauf, der Posten lächelt freundlich, grinst, verständnisvoll. Reagiert nicht. Asch verlegt sich aufs mimische gestikulierende Betteln.
Schütze Arsch auf russisch erweicht sich, er stellt sich breiter vor Asch hin, wie wenn er Posten einnimmt, blickt nach rechts und links auf seine Schultern, auf denen nichts ist, als leere Schulterklappen ohne nennenswertes Abzeichen, er wendet den Blick nach, anbetend?, oben, blickt geradeaus sieht mich an und fährt sich mit der Handkante quer über die Gurgel. International. Er hätte ihn umarmen mögen. Kurz er verneint die Durchfahrt grinsend. Getroffen bestürzt und heute weinend, weil in innerer Erfahrungsübereinstimmung mit dem Schützen Arsch (Ař) die Realitäten erkennend, Asch (Aš) resignierend, schwenkt er die Kapitualationsfahne seiner abwinkenden weißen Handfläche und dreht ab, und wendet sich dem Fahrrad hinter ihm zum Aufbruch zu, "hinter mir", spürt Asch, "bohrt sich ein Grinsen in meine Flanke".
Das beschert abends einen Umweg von 40 Kilometern um das infrastrukturell schlecht bestellte Wünsdorf, eine Fahrt im Dunklen mit Verirrungstendenz, das Kartenstudium unmöglich, mit beginnendem, tod- und verzweiflung bringendem Niederschlag, der in am nächsten Tag nassen Klammotten Tod durch Erfrieren ankündigt, es trocknet in der märkische Sandbüchse ausschließlich der Sand, er erreicht nach wiederholten Ortsdurchdringungen hin und her seine gediegen bürgerliche Einkehr. Freuen wir uns mit ihm. Er konnte Geheimdokumente und Mikrofilme retten. Hatte er sowas als carréescher Bond? 

Asch liegt ermordet im Straßengraben, seine Raubmörder fliehen gemächlich gemütlich, entfernen sich laut, schwenken seinen gestohlenen Kompass. Asch träumt was er alles verloren hatte, Pässe, sechshundert Mark, Kaffemühlen und -Maschinen, Fahrrad, Westen, usbekische Mützen, Kisten voller physikalischer Dokumente, Quitschegänse deren Ton er sich erinnert, Hakennasen.
Erschreckt fährt Asch aus dem Schlaf auf, nach Besinnung, überlegt er,  was er alles verlieren wird, will er, Lifestyleverweigerer, nicht in seiner ausbruchsicheren Zitadellenwohnung, Ausgänge von innen nach aussen breiter werdend, schulterstoßend, gesäubert sterben.

 
Als Jäger und Fischer am Luch gehen. karl hagemeisterlich. Jergovitschich.
Ein fader mit Zitrone zu geniessender, sich in den Schwanz beissender Fisch, gekrollt wird angepriesen als, ein vorrätiges Notessen, wird angepreist als menschenfressender Babyhai, heldisch germanischgeschichtlich Salm der Wassergottheit, dieser Fisch vor der deutschen Flotte geflohen, zog sich ins Mittelmeer zurück, in Paris als eine Delikatesse erster Ordnung angepriesen usw. Wie das lila gesottene Mädchen, das die Amerikaner, ich esse keine Mädchen, als Sirenenfisch, es ist kein Mädchen, es ist ein Fisch, angepriesen bekommen, das hier ihre Abrundung findet.


Asch geht in der böhmischen Schweiz durch eine dunkle tiefe nicht feuchte, triefende, Klamm. Die Wilde Klamm, obwohl alles schattig und dunkel ist, oben ein Streifen gräulichen Wetters, und die Klamm frostige Kälte von unten hochschickt, der Saumpfad teils rutschig ist, die Klamm kann bepaddelt werden, sich der Pfad durch senkrechte überhängende Uferfelsen bohrt, einzelne Bäume sich hoch am Felsen festklammern, gebeugt und sich aufrichtend, die Stammwurzel beugt sich am Ansatz eng von schräg nach gerade oben. Hier möchte er begraben liegen, seine Asche verstreut. Am ribbeckschen Amazonas war er verzweifelt, er hatte sich verirrt, das Sterben dort war nicht richtig. Gestorben war ein anderer aus Politik und Familie. Das sind die schlimmsten. 

Katastrophen verlaufen radikal. Die Menschen fordern, was ihnen durch das globalisierte Ungleichgewicht vorenthalten wurde. Fährt ein Chinese Fahrrad? Wieder! Ohne Licht! Wir begleiten Asch auf seinem Fahrrad dorthin, er versucht den Umsturzversuch. Menschenunkraut.
Konkurrierende Arten
Sein Buch Lassalle veröffentlicht Stefan Heym 1956 programmatisch und unerlaubt in der BRD, und wird in der DDR verurteilt.

Wir sehen uns die Rede des Altersbundespräsidenten an. Was hat er gesagt. 

Massenarbeitslosigkeit: 

Massenarbeitslosigkeit, meine Damen und Herren
- das haben Ihre Eltern vor Jahren schon durchleben müssen -, zerstört
die gesamte Gesellschaft und treibt das Land in den Abgrund. 


Wieso, wieso, muss ich die Massenarbeitslosigkeit in Deutschland von landfremden Albanern. Portugiesen abwenden. Ärgert mich das. Nein, wieso sollte es. Wirtschaftsflüchtlinge par excellence, getrieben von unserer Gier. Wir hatten die Wahl bei Aldi und geilem Geiz. Ist Geiz fröhlich? Politik den unternehmerischen Menschenhändlern untertan. Die Investmentflüchtlinge sind zu wenig und zu reich, als dass man sie bemerkte. Sie kaschieren das gut, finanzieren Strauss und Konsorten und Amigos und binden das Rechtsvolk, das ist riskant, das auf dem Oktoberfest Hände verliert und 80 in den Tod reisst. Warum müssen die Importierten zu konkurrenzlos billigen Löhnen arbeiten, muss die Gesellschaft sich auflösen, weil Herde können sie. Der Fisch, Salm, soll einzelnen gegen den Strom schwimmen, im Schwarm flussab, watership down. Oder tot. Die gesellschaftsfremden Gewinnler treiben die Gesellschaft in den Abgrund. Willkommen bei der Deregulation. Der Untergangswille der Deutschen ist und bleibt unübertroffen, ... 

Als Asch nabentief im märkischen Sand neben der Spree versunken war, müßige Contemplation trieb, über die Wahl eines Bridgestone Rennrades, Bridgestone den Namen wählten die Japaner für den amerikanischen Markt, der Umwerfer um die Achse gewickelt, die Rücktrittnabe in Brand, abgekühlt, aufgequollen und blockiert, die Felge geborsten, als er Zeit hatte nachzudenken, vertiefte er sich in seinen Lieblingsspruch, weil er hier weit weg war:
"Ich habe nichts gegen Ausländer, aber ....", aber, aber, und er wußte, dass er die Lösung  hatte, königlich von Deutschland, von Täuschland, weil sie umgesetzt war. Nicht aber sondern und!

Ich habe nichts gegen Ausländer und sie sollen kommen, sie sind da .... . sie kommen auf jeden Fall. Die polnischen Assistenzärzte treten in den Hungerstreik, um ohne Geld westeuropäische Medizinstandards zu erfüllen. Vor Jahren sagte eine polnische Ärztin zu Asch, als es drunter und drüber ging, was wollen Sie, in Polen gibt es Siechenhäuser, die Assistnezärzte, Solidarität, wissen nicht, was sie nicht brauchen, denn der Nachbar will, muss, elitär expandierend, abgeben.  Der Hungerstreik ist ein ausgedehntes Fasten, sie unterschrieben Arbeitsverträge ohne Arbeitszeit, und arbeiteten sich zu Tode. Um diese Standards zu erreichen müssen die Flüchtlinge kommen, diejenigen, die es in die Hinterhofmietskaserne in Kairo geschafft haben, die Nubier, und sie kommen und sie kommen, innerlich beraubt, in Einzelteilen.
Die Kinder in Einzelteilen kommen aus Israel. Der glückliche polnische Arzt kann den wodkageschädigten Patienten auf Westniveau mit neuer Leber ausstatten, in Deutschland sind die neunzigjährigen Damen dafür rüstig.

Er schleppte sein Fahrrad auf der Schulter zum Zug und unterbrach für eine Reperatur diese Reise und setzte sie an dieser Etappe zwei Tage später fort. Feldsteinpflaster, ist es gut gelegt, ist für hunderte Kilometer ein guter Untergund. 


...was für ein grandioser Sieg des finanzierenden Kapitalismus. 

Asch dachte an seinen geliebten alten Kampfgenossen Alcofribas Nasier und berichtete ihm, dass die polnischen Assistenzärzte seine Hilfe bei Emporheben ihrer Wissenschaft auf das modernste medizinische Niveau der Vier-Säfte Theorie benötigten, dringend. In die vier Öffnungrichtungen des Menschen werden Sachen gesteckt und Säfte hineingeblasen oder herausgelassen, und was einem Riesen nicht schadet, muss für den Menschen gut sein. Der Staat kann seine Winde ohne Ende über sein Volk lassen, es ohne Ende fressen ohne sich zu vergiften, und erschöpft sich nicht, der kleine Verräter wird mit Sicherheit daran erkannt, dass er von den guten Gaben nichts verträgt, ohne sich zu vergiften, und dass er zu geizig ist entschlackend vier Literchen seines Blutes herzugeben und stirbt. Galenisch heißt das.

Der BBC-Redaktuer hackt das in die Tastatur, finanziert der Tochter Ikea-, sehnt sich nach anderen Dokumentationen (S.I. Literaturanalyse), -Schrank, geschraubt durch Todeskandidaten aus China, der DDR politische Häftlinge, kauft ihr Handy von forschen Faschistenliebhabern, Jobs, Ford, etc., Montgomery bei den Ärzten und will es loswerden, wie der Russe seine Waffe, der wird sie los nach der Wehrpflicht, er ist kaputt und er wird sie los, es sei, er wird nach Tschetschenien, Afghanistan, anonym ohne posthume Ehren in die Ukraine geschickt, und dazu hat er keine Lust mehr. Aber wer? Aber wer? Wir haben Lust, wir sind Lust und Sehnen, andächtiger Aufenthalt. Pack die Waffe in schöner unsklavischer Wehrhaftigkeit und Du wirst sie nie loslassen. Eine Schweinerei. Und in keinem katholischen Land.
Schreibt sich alles von der Seele.
Es scheint die Medikamentenqualität seit den 1970ern aus dem Ruder gelaufen, die Bank weiß, dass das ein spekulativer Markt ist, zu sein, und angesichts von Behördenwillkür die Angst vor Massenarbeitslosigkeit, die de facto kaschiert vorhanden ist, wenn man bis 30 studiert, keinen Beruf, keine Arbeit, kein Geld und keine Familie hat und sie nicht ernähren kann. Ein Generationenwechsel wie nach dem Weltkrieg 33+, also das Alter nicht 1933. 

" .. zwischen Kot und Harn geboren, ... Blut Schweiß und Wasser. (nein die Kleinen schwitzen nicht) ... Das ist des Menschen Tragik von ihr lebt alles Kunst und sie füllt die Wartezimmer der Psychiater."

"... zwischen Kot und Harn gestorben, ...  in Blut und Schweiß und Oedemen ... Das ist des Menschen Gewinn, von ihm lebt alle siechende Geldwirtschaft und füllt die Auftragsbücher der mit Sozialaufgaben betreuten Mafia."
 
Lest mehr Miljenko Jergović!
Ishiguro den Nobelpreis verleihen, fiel uns selbst ein. Als nächstes sind wir dran.

Wer wird in seinem Land mehr gehasst als unser sympathischer Anarchist, und beneidet ihn Rushdie?
Lest mehr Miljenko Jergović!

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-31T14:28:03.710+01:00 BBC

Ich schalte die Glotze an und stoße bei der BBC auf eine laufende Dokumentation:
Stimme aus dem off, schaltet sich stets ein.
Wir erleben wie ein erfolgloser Autor seinen Verleger mit vorgehaltenem Gewehr in Geiselhaft nimmt, der Verleger gibt sich alle Mühe dem Autor die Gesetze des Buchmarktes zu erläutern. Wir sind der Meinung der Leser bestimme in einer Marktwirtschaft darüber was geschrieben werde und honoriere es oder nicht. Aber der Autor lässt sich nicht umstimmen, schlimmer noch, entmündigt den Leser, beschimpft ihn für dumm, und spricht ihm das Mitgestaltungsrecht an dem, was er lesen will ab. Wie erbärmlich. Schließlich muss sich der Autor darum kümmern, dass die Volksgemeinschaft zu lesen bekommt, und das bekommt sie, beim Recherchieren haben wir ein krasses Beispiel gefunden , warum man diesen linken Autoren nicht zuhören sollte.
Der Autor gibt vor die Geiselnahme zu beenden, wir glauben ihm das nicht und sind achtsam auf seine Äußerungen und Handlungen bedacht.
Wir werden den Verleger zum Bundesverdienstkreuz vorschlagen, unbeirrt versucht er den verrückten Autor unter Kontrolle zu bekommen, und der der Allgemeinheit keinen Schaden zufügen kann. Das singt ein Lob auf die glorreiche gesellschaftliche Rolle des unternehmerischen Kapitals. Wie, die sind genossenschaftlich finanziert? Das wird noch.
Der Verleger bekam heraus, dass der Autor das Gewehr gestohlen hatte aus dem
Schrank seines Weltkriegeinsvaters.

Vorsichtig sondiert er die Absichten des Autors.
"Warum bedienen Sie nicht mit Vorurteilen die Ängste der Menschen?"

"Ich kann mich nicht hineinfühlen."
Der Autor scheint ein emotional komplett zurückgebliebener Zeitgenosse zu sein.
"Mangels Empathie, wo sie ein Drückeberger sind."
Und ein Feigling, Opportunist.
"Rückzug aus Angst ist bequemer als Konsequenz."
Er gibt es zu, das wird im Prozess gegen ihn verwendet werden.

"Das versteht jeder."
Das Volk ist großzügig.

Der Verleger ergreift unternehmerisch arbeitsplatzschaffend das Wort:
Er lehrt den Autor die Globalisierung und spielt  den Agent provocateur, der Autor
fühlt sich geborgen.
"Sie
sollten international verständlich werden, den Flair des Diktators durchscheinen lassen, wenn Ihnen das liegt, eine Anlage dazu haben Sie."
"Mmh."
Der Autor antwortet untergründig entlarvend.
"Noch nie Verbotenes gemacht. Was? Weswegen Sie nie weggelaufen sind vor dem gleichgemachten Volk, dem Sie anders aussehen."

"Ich fahre stets Fahrrad."
Er gibt Geheimkommandos zu.
"Mit Sympathisanten?"
"Nein. Ich verstehe mich mit niemanden. Ich kann nur lästern, über das, was ich nicht habe."
Er deckt seine Kollaborateure, oder ist das  vom ZK zellenmäßig organisiert, dann haben wir hier einen ersten Hinweis auf die Organisationstrukturen, wir sind für Sie ganz nah dran.
"Haus, Garten, Hof."
"Ansprüche."
"Sicherheit."
Er verheimlicht seine Finanzierung, das sieht uns nach Verrätern im kapitalistischem Lager aus, muss es aber nicht sein. Vielleicht Diebstahl.
"Dem normalen Gedanken, dass im normalen Leben vieles nicht gelingt, auf Saboteure zu schieben, kann ich vieles, alles abgewinnen."

Er gibt seine hirnverbrannten materialistischem Gedanken ohne Grundlage preis.
"Hier Empathie."
"Mmh?"
Hier verheimlicht er sein Talent für die Untergrundarbeit.

"Entschuldigung, Verlegerjargon: Einfühlungsvermögen."
Der Verleger spricht ihn auf Geheimcodes an.

"Ja ja."
Der Autor gibt sich hier keine Blöße.
"Haben Sie Kredit?"
"Nein, ich unterschreibe keine totalitäre SCHUFA."
Hier entdeckt er uns den Angriff auf die freiheitlich rechtliche gleiche demokratische grundgesetzliche Grundordnung. Wir haben zu viel aufgedeckt.

"beim Leser?"
Und will seine Umsturzideen unter dem Leservolk verbreiten, aber wie, zwischen den Zeilen?
"Wie Luther? Bestimmt nicht."
Ah, der große Nationalmythos kommt hier zum Tragen, sie wollen in die Breite gehen und bemühen die Klassenfeinde.

"Sie lästern Luther."
Hier wird das Rechtsempfinden ausgelotet, ob der Autor noch eine realistische Selbstwahrnehmung aufbringt.
"Ja."
"Weil Ihnen das Wasser bis zum Hals steht."
Der Verleger testet aus wie die finanzielle Situation ist.
"Und seine Wahrheiten nicht reichen, die Jesuiten machens gut."
"Wie?"
"Ich sagte machens gut, nicht dass sie gut sind."
Hier wird es philosophisch, ein Grundsatzprogramm haben sie. Und sie sehen sich die Methoden des Feindes ab.
"Geissler, der alte, hat Unterhaltungswert."
"Wie bei der Orthodoxie ist der Glauben im profanen Konzert besser aufgehoben."
Sie infiltrieren die Kunstszene.


 
"Wie?"
"Die Orgeln, die Russen spielen die geistliche Literatur im Konzertsaal. Wieviel schöner ist das, als ihre Rituale."
Das Handwerk und den Orgelexport.
"Wir sind alle Christen."
"Auf kurze Sicht"
"Ganz kurze."
Sie halten ihre Sache für gewonnen und dauerhaft
"Sicherheit im Glauben, hinter Mauern."
Mit Terror.
"Weiter!"
"Ich sollte Sternkoch werden, das war eine gutgemeinte Empfehlung, ich gehe darauf ein, und Ende bei einem Zwölfstundenjob, in einem indischen Restaurant, was in bürgerlicher Lage schlecht läuft."
Er ist an praktischen Organisationsfragen interessiert.
"Nein."
"Nein."
"Möglich wäre es."
Verachtet die nötige bourgeoise Arbeit.
"Wahrscheinlich."
"Als Koch sehe ich mir dann neidisch, das immobile Glück meiner Nachbarn in ihren Mauern an?"
Strebt die Umwertung der Dinge an.
"Nein das tun Sie nicht"
"Und warum nicht?"
"Weil es kein Glück ist?"
Hat eine Heilsbotschaft
"Das gewöhnliche des vermögenden Bürgers mit Professorensöhne, deren Vater eine Geliebte hat."
Schadet der Sexualgesundheit.
"Na das Glück braucht Betonmauern, dass es nicht birst."
"Und was macht die Geliebte?"
Will das Erbrecht aushöhlen.
"Die bleibt in Ihren von der Beamtenpension gemieteten Mauern nicht fremd, und flieht in die Welt. "
Predigt die Internationale
"Heimatlos? Sie lästern."
Kosmopolitik.
"Ein wenig."
"Und der von seiner Geliebten Verlassene sucht Trost in höheren physikalischen Wahrheiten, höherer Körperlichkeit,"
Zersetzt die Wissenschaft.
"Es stimmt bis auf eine Konstante."
Legt einseitig fest.
"Und die hat einen Gang."
"Wie ärgerlich."
relativiert alles.
"Was ist eine Konstante für eine Wahrheit, was gäbe sie für ein Bild?"
Schafft Ikonen
"Keins!"
"Was für ein Bild hat der Landsknecht bei Wallenstein, einen kleinen Druck und auf der Rückseite einen kleinen Text, den er mit Mühe und Kameradenhilfe entziffern kann, und der ihm zu Denken gibt, im Glauben und im Dienst an einem König."
Historisch dialektisch ist er.
"Bis er im Regen verwaschen ist und sich auflöst."
ANARCHIE!
"Die Häuslemauern
hüten die Bücher, den geistigen Besitz. Was für eine Wohltat, dass sich schlechte Bücher zäh halten, und schießlich verschwinden können."
Unterdrückung!
"Nicht mehr in Zeiten der Internetarchive."
"Wer erweckt sie zum Leben, die Dummköpfe. Auf das Haus fällt er Baum. Das bezahlt die Versicherung."
Ist asozial.
"Ich sehe, worauf Sie hinaus wollen. Versicherung durch Soldaten."
Predigt Gewalt. Will er Waffen verkaufen?
"Am besten gekaufte, von Kommunisten mit Westgeld gekauft, Kommunisten die mit Westgeld vorgeben erfolgreich zu sein, sich dem zentralen russischen Kommunismus mit angeblich einer Alternative verweigern, um in Russland umso fester das Lied des Zentralkommitees zu singen."
Das ist lächerlich, hier macht er einen Fehler, indem er Verschwörungstheorien nachhängt, die widerlegt sind. Wie beruhigend, er ist nicht unfehlbar.
"Ich verstehe, Sie meinen Tito. Der in Jugoslawien einiges zusammenhielt, was der friedliche Westen nach dem Mauerfall nicht geschafft hat."
Ein sinnloser Versuch eine Verknüpfung herzustellen.
"Ich denke an Wehner, der von seiner englischen Agentin geliebt wurde, obwohl sie ihn verriet, und er verschwand mit ihr. Alle beschwerten sich, dass er die Sache nicht ernst nehme."
Wie süß kitschig, er plant einen Dr. Schiwago Film.
"Das ist anarchistisch."
Der Verleger verliert die Fassung und kann sich nur noch ins Extreme retten
"Nimmt mans prinzipell."
Aha er greift vorbeugend das formale Recht an. Er könnte sagen: nieder mit allen Richtern.
"Tun Sie nicht?"
"Tu ich nicht."
"Warum nicht."
"Weil es das nicht ist."
Er relativiert, weil er es noch brauchen wird.
"Was dann."
"Prinzipiell nimmt das die Friedenspartei, die in Yugoslawien einmarschiert."
Ha die Propaganda vom Natoaggressor in Jugoslawien.
"Ach Herr Fischer."
Persönliche Beleidigung.
"Der auch."
"Wehner besucht seine Freund und alten Kameraden Tito."
  Es wird bodenlos, will er behaupten die Kommunisten seien in Spanien nicht erfolgreich gewesen. Er will die Geschichtswissenschaft und ihre Bedeutungshoheit okkupieren, was soll außer dem siegreichen Kapitalismus gut gewesen sein, der ist unbestechlich.
"Und sie verstehen sich."
"Was sagt uns das über Wehners Wünsche?"
"Einiges, ein zu kurz gekommener Diktator."
"Er sah sich als besseren Ulbricht."
"Entlarvend."
"Es entlarvt die Erben seiner Parteidisziplin."
Die SPD waren immer schon Vaterlandsverräter! Jawohl, wozu der Genozid der Ebert, Noske, Mielke am dritten Stand.
"Aha, Schröder mit konzertierter Aktion und Fußballweltmeisterschaft."
Neid bestimmt ihn.
"Seine Freunde die Leasingfirmen haben."
Unverständlich, Leasingfirmen sind toll.
"Und andere Freunde, das ist lustig."
"Lustig wie der Dienstleistungsscharrn der Amerikaner, weil ihnen wegen der schlechten Autos die Industrie in Detroit abschmiert."
Meint er Reagans Finanzproblematik mit dem Haushaltsdefizit und dem Raub der Sparkassenguthaben fürs Finanz-Roulette?
"Wie geht es weiter."
"Mit Kaffee wie bei Balzac."
"Und die Idee der Volksausgaben bei dem Bankrotteur abgreifen."
Jaja und er will Programmdirektor werden.
"Marktsozialismus."
"Bis heute"
"Mein Rabelais mit Doré ist schön."
"Es sei gegönnt."
Ein verkappter Individualist, hier werden wir ihn seinen Genossen ausliefern. Wie, er hat keinen Sympathisant? Es ist umso einfacher.
"Wo abstellen?"
"In Detroit: Arm und sexy und alternativ ökologisch. Ja mei."
"Steril und spekulativ."
"Künstlerische Prostitution."
Die Tempel lässt er nicht aus, Geldwechsel, Hysterie, Tempeldienerinnen, Opfergaben.
"Wenn es das bis ins Kabarett schafft, aber die wissen nicht was lustig ist."
Das ist die Höhe, er hält sich ansatzweise für witzig.
"Und den Löhnen die mit der Produktivität nicht Schritt halten, im Süden erklärt sich jedes etwas besser gestellte Untervolk unabhängig."
Und ökonomisch gebildet, das sind wir.
"Oh wunderbare europäische Destabilisierung."
Er steckt hinter den Unabhängigkeitbestrebungen, es braucht kein Volk dafür.
"Und was gibt es besseres als das mit dem russischen Öl oder Geld, das man nicht essen kann, zu kaufen."
Gustav Bötticher hat mit feinem Maschinenöl gebraten.
"Zumal als gelungene ironische Wiederholung im hundertjährigen Jubiläumsjahr 2017."
"Uneinigkeit wie bei chauvinistischen Wissenschaftlern."
Spaltung der Franzosen, wir können ihm folgen, das wollen wir.
" Mein Equalizer hier am Anfang, das Ding aus dem demokratischen Amerika ist keine neue Idee, es bleibt bei Eisen und Elektrizität, statt Gewehr oder Flugzeug, aus dem vorletzten Jahrhundert."
McCarthy war lustig. Wer will schon Hammett
"Und
die Ärzte waren Schröders Vorbild, die haben die Patienten mit zu kurzen Liegezeiten im Krankentransport verschaukelt, alle verdienen, Dienstleistung auf Staatskosten, absaugen der Zwangssteuern, der Leute, weil Nahles sie nicht mehr klein nennt. Die SPD hat noch nie den Umsturz gepredigt, Wehner war es mit dem Godesberger Programm nicht ernst, der SPD nicht, weil sie nie etwas anderes gemacht hatte, alle waren national."
Das Sozialprinzip als inneres Erlebnis.
"Warum sind sie als Koch den so informiert."
"Ich arbeite als Buchhalter."
Kann rechnen? Verdächtig, wir können das nicht. Wohl noch Noten lesen, was?
"Gut."
"Weil ich die Suppe auslöfle. Will ich mit der Afd an der Grenze stehen?"
Du bekommst keine Suppe!
"Mit den Reichsbürgern?"
"Die Reichsbrger, das sind meine Lohmanns."
"Gefährlich."
Wer? Die Nachforschungen zu dieser Doku sind noch nicht abgeschlossen.
"Sicher. Das bin ich auch."
""Allein."
"Sehen sie die gemeinsame Sache
fängt an. Und antiindiviudalistsich sind Sie schon."
Behauptungen.
"Ich muss nur noch den Käufer für seine überindividuelle Wahl zum Kauf meine Buches loben."
Jawohl, allerdings, er redet mal richtig. Meint er das?
"Eine Räuberpresse gründen."
"Untergrund, es heißt Untergrund."
Jaja bei den hübschen adligen Damen. Wir sind nicht neidisch.
"Ich werde meine Redakteure zu einem Selbstkritikmeeting einberufen."
Unternehmerische Lähmung und Leerlauf hervorrufen.
"Ich habe das erreicht."

Er meint, das habe er erreicht.
"Wissen Sie nicht, warum wir die Literatur schreiben."
"Weil wir deutsch können?"
"Literatur ist rechts, und die können nicht schreiben."
"Was bedeutet das für uns?"
"Ich sag mal: Willkommen in der SPD."

Wir sehen die SPD wird Sie, unsere aufgeklärte Hoererin, einmal retten. Sie hat es oft getan.
Überweisen Sie Ihre Rundfunkgebühren zackzack auf das rechte Konto hier: 
Rechtes Konto.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-01-07T01:19:09.482+01:00 asch oder die anarchie

Asch geht zum Verleger und hält ihm den Equalizer unter die Nase. Der lehnt sich zurück: "Und Sie meinen,Sie  seien an der richtigen Adresse. Dies Ding müssen Sie dem Leser an jedem Kiosk unter die Nase halten, falls er Sie nicht liest."
Asch seufzt und packt das Gewehr weg.

"Wo gibts denn sowas?"
"Im Schrank meines Weltkriegeinsvaters." , "Aha."...

"Warum bedienen Sie nicht mit Vorurteilen die Ängste der Menschen?"
"Ich kann mich nicht hineinfühlen."
"Mangels Empathie, wo Sie ein Drückeberger sind."
"Rückzug aus Angst ist bequemer als Konsequenz."
"Das versteht jeder." 

...
Der Verleger ergreift das Wort:
"Sie sollten international verständlich werden, den Flair des Diktators durchscheinen lassen, wenn Ihnen das liegt, eine Anlage dazu haben Sie."
"Mmh."
"Noch nie etwas Verbotenes gemacht. Was? Weswegen Sie nie weggelaufen sind vor dem gleichgemachten Volk, dem Sie anders aussehen."
"Ich fahre stets Fahrrad."
"Mit Sympathisanten?"
"Nein. Ich verstehe mich mit niemanden. Ich kann nur lästern, über das, was ich nicht habe."
"Haus, Garten, Hof."
"Ansprüche."
"Sicherheit."
"Dem normalen Gedanken, dass im normalen Leben vieles nicht gelingt, auf Saboteure zu schieben, kann ich vieles, alles abgewinnen."

"Hier Empathie."
"Mmh?"
"Entschuldigung, Verlegerjargon: Einfühlungsvermögen."
"Ja ja."
"Haben Sie Kredit?"
"Nein, ich unterschreibe keine totalitäre SCHUFA."



"beim Leser?"
"Wie Luther? Bestimmt nicht."

"Sie lästern Luther."
"Ja."
"Weil Ihnen das Wasser bis zum Hals steht."
"Und seine Wahrheiten nicht reichen, die Jesuiten machens auch gut."
"Wie?"
"Ich sagte machens gut, nicht dass sie gut sind."
"Geissler, der alte, hat Unterhaltungswert."
"Wie bei der Orthodoxie ist der Glauben im profanen Konzert besser aufgehoben."
"Wie?"
"Die Orgeln, die Russen spielen die geistliche Literatur im Konzertsaal. Wieviel schöner ist das, als ihre Rituale."
"Wir sind alle Christen."
"Auf kurze Sicht"
"Ganz kurze."
"Sicherheit im Glauben, hinter Mauern."
"Weiter!"
"Ich sollte Sternkoch werden, das war eine gutgemeinte Empfehlung, ich gehe darauf ein, und ende bei einem Zwölfstundenjob, in einem indischen Restaurant, was in bürgerlicher Lage schlecht läuft."
"Nein."
"Nein."
"Möglich wäre es."
"Wahrscheinlich."
"Als solcher Koch sehe ich mir neidisch, das immobile Glück meiner Nachbarn in ihren Mauern an?"
"Nein das tun Sie nicht"
"Und warum nicht?"
"Weil es kein Glück ist?"
"Das gewöhnliche des vermögenden Bürgers mit Professorensöhnen, deren Vater eine Geliebte hat."
"Na das Glück braucht Betonmauern, dass es nicht birst."
"Und was macht die Geliebte?"
"Die bleibt in Ihren von der Beamtenpension gemieteten Mauern nicht fremd, und flieht in die Welt. "
"Heimatlos?  Sie lästern."
"Ein wenig."
"Und der von seiner Geliebten Verlassene sucht Trost in höheren physikalischen Wahrheiten, höherer Körperlichkeit,"
"Es stimmt bis auf eine Konstante."
"Und die hat einen Gang."
"Wie ärgerlich."
"Was ist eine Konstante für eine Wahrheit, was gäbe sie für ein Bild?"
"Keins!"
"Was für ein Bild hat der Landsknecht bei Wallenstein, einen kleinen Druck und auf der Rückseite einen kleinen Text, den er mit Mühe und Kameradenhilfe entziffern kann, und der ihm zu Denken gibt, im Glauben und im Dienst an einem König."
"Bis er im Regen verwaschen ist und sich auflöst."
"D
ie Häuslemauern hüten die Bücher, den geistigen Besitz. Was für eine Wohltat, dass sich schlechte Bücher zäh halten, und verschwinden können."
"Nicht mehr in Zeiten der Internetarchive."
"Aber wer erweckt sie zum Leben, die Dummköpfe. Auf das Haus fällt der Baum. Das bezahlt die Versicherung."
"Ich sehe worauf Sie hinaus wollen. Versicherung durch Soldaten."
"Am besten gekaufte, von Kommunisten mit Westgeld gekauft, Kommunisten die mit Westgeld vorgeben erfolgreich zu sein, sich dem zentralen russischen Kommunismus mit angeblich einer Alternative verweigern, um in Russland umso fester das Lied des Zentralkommitees zu singen."
"Ich verstehe, Sie meinen Tito. Der in Jugoslawien einiges zusammenhielt, was der friedliche Westen nach dem Mauerfall nicht geschafft hat."
"Ich denke an Wehner, den von seine englischen Agentin liebte, obwohl sie ihn verriet, und er verschwand mit ihr. Alle beschwerten sich, dass er die Sache nicht ernst nehme."
"Das ist anarchistisch."
"
Nähme mans prinzipiell."
"Tun Sie nicht?"
"Tu ich nicht."
"Warum nicht."
"Weil es das nicht ist."
"Was dann."
"Prinzipiell nimmt das die Friedenspartei, die in Yugoslawien einmarschiert."
"Ach Herr Fischer."
"Der auch."
"Wehner besucht seinen Freund und alten Kameraden Tito."
"Und sie verstehen sich."
"Was sagt uns das über Wehners Wünsche?"
"Einiges, ein zu kurz gekommener Diktator."
"Er sah sich als besseren Ulbricht."
"Entlarvend."
"Ess entlarvt die Erben seiner Parteidisziplin."
"Aha, Schröder mit konzertierter Aktion und Fußballweltmeisterschaft."
"Seine Freunde die Leasingfirmen haben."
"Und andere Freunde, das ist lustig."
"So lustig wie der Dienstleistungsscharrn der Amerikaner, weil ihnen wegen der schlechten Autos die Industrie in Detroit abschmiert."
"Wie geht es weiter."
"Mit Kaffee wie bei Balzac."
"Und die Idee der Volksausgaben bei dem Bankrotteur abgreifen."
"Marktsozialismus."

"Kartelle und Absprachen."
"Der aufgeteilte Markt."
"Sie wollen den Markt nicht Staatsverschuldern wie Bismark überlassen."
"Nein, dem patriarchalen Carl Duisberg."
"Rathenau"
"Den neidischen Radfahren."
"Klarer: Der aufgeteilte Markt,bis heute"
"Mein Rabelais mit Doré ist schön."
"Es sei gegönnt."
"Wo abstellen?"
"In Detroit: arm und sexy und alternativ ökologisch. Ja mei."
"Steril und spekulativ."
"Deswegen die künstlerische Prostitution."
"Wenn es das bis ins Kabarett schafft, aber die wissen nicht was lustig ist."
"Und den Löhnen die mit der Produktivität nicht Schritt halten, und im Süden
erklärt sich jedes besser gestellte Untervolk unabhängig."
"Oh wunderbare europäische Destabilisierung."
"Und was gibt es besseres als das mit dem russischen Öl oder Geld, das man nicht essen kann, zu kaufen."
"Zumal als gelungene ironische Wiederholung im hundertjährigen Jubiläumsjahr 2017."
"Uneinigkeit wie bei chauvinistischen Wissenschaftlern."
"Mein Equalizer hier am Anfang, das Ding aus dem demokratischen Amerika ist keine neue Idee, es bleibt bei Eisen und Elektrizität, statt Gewehr oder Flugzeug, aus dem vorletzten Jahrhundert."
"Und
die Ärzte waren Schröders Vorbild, die haben die Patienten mit zu kurzen Liegezeiten im Krankentransport verschaukelt, alle verdienen, Dienstleistung auf Staatskosten, absaugen der Zwangssteuern, der Leute, weil Nahles sie nicht mehr klein nennt. Die SPD hat noch nie den Umsturz gepredigt, Wehner war es mit dem Godesberger Programm nicht ernst, der SPD auch nicht, weil sie nie etwas anderes gemacht hatte, alle waren national, jedenfalls Thomas Mann und die Expressionisten. Als es mit den kaputten Patienten nicht mehr klappte, kamen die nächstwehrlosen dran, die Angestellten."
"Warum sind sie als Koch den so informiert."
"Ich arbeite als Buchhalter."
"Auch gut."
"Weil ich die Suppe auslöffle. Will ich mit der Afd an der Grenze stehen?"
"Mit den Reichsbürgern?"
"Ja die Reichsbrger, das sind meine radfahrenden Lohmanns und Eintänzer."
"Gefährlich."
"Sicher. Das bin ich auch."
"Allein."
"Die gemeinsame Sache
fängt an. Und antiindividualistisch sind Sie auch."
"Ich muss den Käufer für seine überindividuelle Wahl zum Kauf meine Buches loben."
"Eine Räuberpresse gründen."
"Untergrund, es heißt Untergrund."
"Ich werde meine Redakteure zu einem Selbstkritikmeeting einberufen."
"Das habe erreicht."
"Wissen Sie nicht, warum wir die Literatur schreiben."

"Wenn wir nicht Agitation schreiben."
"Angenommen."
"Weil wir deutsch können?"
"Literatur ist rechts, und die können nicht schreiben."
"Was bedeutet das für uns?"
"Ich sag mal: Willkommen in der SPD."

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-11-23T21:14:30.063+01:00 preisstabilitaet

Asch der Anarchist sitzt tachinierend im Lokal und spielt Karten. Wenigstens, dass er russisch nicht säuft, es reicht gerade zu einem Bier. Bei der Wirtin ist er wegen seiner alkoholischen Solidität beliebt, ist nie betrunken. Nebenbei macht er sich die hier aufgezeichneten Notizen, denn dass er erfolglos war, erkennt der im Blocksatz zeilenschlingende brüderliche Leser, weil er sich die jämmerlichen Erklärungen nicht ansehen will, weswegen Asch dringend auf Abhilfe sinnt. Erschöpfend ausfüllend sucht er Zärtlichkeit.

Der Bruder ist nicht geträumt, ist kein wirklicher Leser, die Autorin will nicht geträumt sein. Der Bruder hat Heimat, helas. Das Buch, das BUCH, verkauft sich nicht, die letzten Exemplare verschwinden, wenn sich das Haus nicht rechnet, Tut es das? Lebt es? Nur im Traum. Das ist schade. Der Traum der körperlichen Wirklichkeit. Wir haben im BUCH keine Heimat.



Der Maurer Antonio sitzt dort sucht seine Richtschnur in der Pflegekarriere, oder auf meinen OCB-Platten in der Küche, die er teuer verlegt, obwohl wir uns nicht erschossen hatten, damals ich bei der Bundeswehr, er als Grenz"schützer". Wir haben schön zusammen gegrillt. Noch mal gut? gegangen.
Angenommen ein Arbeiter und Angestellter leistet sich eine Wohnung von 900 € im Monat. Das sind kalt ungefähr 700. Das könnte er in Eigentum investieren und eine Tilgungsrate von 4% angesetzt ergäbe das jetzt die Möglichkeit eine Immobilie im Wert von
700*12*25= 210000
zu erwerben. Er kontrolliert noch einmal die Tilgungsrate.
210000*4/1200= 700.0
Er ist schon 50 und erhält (Vertrag ist Vertrag, sei er auch noch so ungerecht) eine Minimalrente von 840 Euro, also könnte er ab 65 nur noch weniger tilgen, dennoch bekäme er eine Wohnung im Wert von:
700*12*15+450*12*10= 180000
Er kontrolliert die gemittelte Tilgungsrate, denn Teilbeträge hat er als jeweils vierprozentig von seiner je nach Lebensalter unterschiedlich möglichen Verschuldung angesetzt.
180000*4/1200= 600.0 pro Monat für 25 Jahre.
Das ist recht viel, denkt er.
Eine Wohnung bekommt er nicht. Weder zu Eigentum noch zur Miete, jedes Wochenende soll er sich "erholen". Asch überlegt, wie er den Pessimisten wenden kann.
Angesichts der Butterpreise, erinnert er sich, dass er teuer einen Butterberg vor sich hergeschoben hatten, wo ist der?
Bei den Butterpreisen fällt ihm auf, dass er und seinesgleichen keine Preisstabilität haben. Aber Glyphosat. Was heißt das? Dass die Zinsen bei Null Prozent sind? Enteignung?
Er kuckt in der Wikipedia, und es heißt Preisniveaustabilität.
Es gibt ein magisches Quadrat zwischen
Preisniveaustabilität (Deflation, Beruhigung der Massen, Ablenkung von: nicht mit Arbeit verdient man Geld, sondern mit Geld verdient man Geld. "Armut ist ohne Geld nicht denkbar.")Hoher Beschäftigungsstand ( Reichsarbeitsdienst, Sklaverei ist humanistisch, denn das hatten die Griechen, Diogenes war verschuldet, bekam  Sonne, nachdem der König ihm aus dem Licht ging. )Außenwirtschaftliches Gleichgewicht (Handelskriege, Außenhandelsförderung, Tiefkühlpizza in Afrika)Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum (Ökonomisierung macht alles teurer und unwirtschaftlich, Monopole, Kartelle)
Und das im Grundgesetz.
Warum steht Pessimismus nicht im Grundgesetz. Wozu schreibt man?
Hoher Beschäftigungsstand und Presiniveaustabilität heißt, dass einer viel, der wenig, und erfolgreich oder erfolglos arbeiten kann, er ist im Mittel, hochgegriffen 2000 Euro wert, 24000 im Jahr. Mehr wird es ums Verrecken nicht. ( Mehr wird es ums Verrecken oder nicht nicht. )
Daran kann er nichts ändern, also steht ihm maximal eine Wohnung im Wert von
900*12*25= 270000
zu, mehr kann er sich nicht leisten. Gut der eine verdient 1500 der andere 6000, dann ist die Spanne erschöpft. Alle haben dasselbe Auto, dieselbe Wohnung. Design oder Altbaulifestyle, man merkt die Gleichschaltung nicht. Darunter ist er arm, darüber hat er sein Geld nicht selbst verdient. Beschäftigung ist ein Ding, denn angesichts der Roboter, braucht es jemand zum Arbeiten? Er möchte sich in Luft auflösen, untergehen. "Für einen Mensch ist das zuviel verlangt" sagt der Mensch Søren neben ihm. Nein, aber er kann die Russen aufkaufen, was seine ihm liebe Elite fleißig tut. Es will nur nicht gelingen, die Taliban bekommen Benzin von den Russen umsonst, und auf der anderen Seite steht sein Kamerad oder Nichtkamerad und verteidigt am Hindukusch irgendwas, sein Leben immer erfolgloser. Stirbt Schweik für Kalschnikoff oder Heckler und Koch? (Reimt sich.) Denn die Russen wollen ihre obdachlosen Kinder (Yulas Story auf BBC) von der Müllhalde 26 km vom Kreml entfernt wegbekommen. Und warum dürfen sie das nicht? Wegen des Einfallsreichtums seiner geldgebenden Eliten vermittels mannschaftsfremder expertokratischer Schmarotzer.
("Das ist Ihr, des Auftraggebers, Fehler, wie soll ich das als Wissenschaftler wissen, das müssen Sie mir vorher sagen, dann stellen wir die Untersuchungen darauf ab, und siehe da, das richtige Ergebnis kommt heraus.")
Da kann er nur auf den nächsten Krieg oder Gold setzen.
Am grünen Feldherrenhügel sitzen die Versicherungsmathematiker und Casting-Manager und loben den erfolgreichen Macron-Bewerber für das neue Unternehmen aus, wo er sich anstellen kann. Antonio schaut hoch und überlegt, ob er sich dort verkauft, 6000,- bin ich der Versicherung bei meinem Untergang wert, schade, dass ich nicht Chirurg bin, der Status brächte mehr ein.
Aufwachen. Schmidt: In einer Höhlenwelt.
Pornografisch darwinistischer gesagt: Hygiene ist relativ. Lifestylesex, ins Gute gewendete Prostitution, dann werden wir Künstler, ist steril und gut für alle mit dem Menschenunkraut konkurrierenden Arten. (Das nach oben.)

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-22T14:33:53.063+02:00 Geträumte


bei Regen am Ententeich Oktober 2017
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-31T15:29:56.197+01:00 Socialist
Zur Wasserstraße (= Pissrinne) ein Zettelchen nachträglich:


Meßtischblatt, n mlastisch Bett. = Umgestellte Reihe. Ein Bild: .... blickten uns um uns um. "hebt die Arme, die Arme" kommt 2 mal vor. Nobilitierung (= SPD-Graduierung). Brocasches Zentrum:


Anschaulich: Wurmloch

..in die Lästerzunge zwicken... Erziehungsmethode seiner Zeit? Inseln (Ich wußte eigentlich keine .... ) .... Insel Thelens lese ich gerade. Du auch? geil = fröhlich. Beim Zweitlesen taugen die ganzen Erklärungen Herrn J.s schon nicht mehr.
Problem 4 von 6:
Ein gusseisernes Gedächtnis, macht den wiederholten
Wehrdienstverweigerer in der dudensprachigen Gelehrtenrepublik nicht
richtiger, das Wort ist absurd. Zivis zum Burgschleifen
abkommandiert. [Ich durfte auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände
auf Staatskosten Schnee schippen. Ich habe Abitur, aber der Sinn der
Aktion ist mir erst Jahre später aufgegangen. Als Lob für den Ausbilder
möchte ich hinzufügen, dass er zur erotischen Ausbildung, klassisch
untertanisch 1900, eine Exkursion in ein verwirrendes Nachtlokal
unternahm. Verunsichernd. Es gibt nur Kriegsdienstverweigerer, der
Verteidigungs-/Wehrminister ist der Kriegsminister. Meinte er
Wehrdienstverweigerer wegen Wehrmacht, oder hat er die
bundesrepublikanischen Gesetze nicht gelesen?
http://www.gesetze-im-internet.de/kdvg_2003/index.html]

Problem 5 von 6:
Er hat NICHT gelesen .... Indizien ohne Belege

Ich find das sehr nett, daß die Telegrafenstangen nummeriert sind:
INDIVIDUEN wie? «. Kundisches Geschirr 6.

Leibniz hatte eine Inspirationsquelle für eine Mengenlogik: Euklids
Definition "Zahl ist die aus Einheiten (μοναδων/Monaden)
zusammengesetzte Menge " In dieser Arithmetik Terminologie
axiomatisierte er (nämlich) 1714 seine Monadolgie ,, Die Monade, von
der wir hier sprechen werden, ist nichts anders als eine einfache
Substanz, die in den zusammengesetzten [Substanzen] ist; einfach heißt
ohne Teile. 2. Es muss auch einfache Substanzen geben, da es
zusammengesetzte gibt, denn die zusammengesetzte [Substanz] ist nichts
anderes als eine Menge oder Vereinigung (aggregatum) einfacher
Substanzen" Da Substanz das alte Wort für Ding ist, ...

...Seltsame Monadenauffassung von Leibniz, könnte von Arno Schmidt aus
den Anti=Berechnungen IV sein.

Kant meinte mit seiner Kritik am ontologischen Gottesbeweis, den Beweis
von Descartes / Leibniz (fußend auf Anselm), aber Kant schwafelte so
herum, dass Hegel ihn zurecht verriss.

[Eukild war Mathematikersprache bis ? 1900? 1933? Bis zur Moderne:
Mangoldt Knopp/ Bourbaki Kommune/ Leibnizdifferentialverzicht ... sim.]
 Dauer=Problem 6 von 6:
(Ich lese das Vorwort der Wundertüte und will ihn (das ICH) nicht kennenlernen.)

Das ICH lehnt Schmidt ab. Laut einer inneren Darstellung ist das ICH lyrisch-poetisch, das DU dramatisch, das ER, SIE, ES ist episch-erzählerisch.

Buchsuche

Schmidt sagt nichts über sich (eigene Aussage), über das ICH, lehnt Poesie ab, oder meint er seine Freien Interpunktions-Rhythmen (Ritt-mick)?, und eine Figurenkonstellation in der ein "ICH" (aka alter Ego DP) vorkommt, ist diffus, ich kann in der Wassserstraße Herrn Jürgensmeier folgen, weil ich ein Maß Widersprüche unterbringen kann. Das tu ich! Das ICH setzt sich der Materialismuskritik aus, man existiere nur scheinbar. Was Schmidts Erfahrungshorizont wiedergibt. 

Meint er: Nicht, dass ich meinen Vater nicht gekannt hätte: Vater = ICH ?

Vom mathematischen Standpunkt ist Schmidts Individualdefintion unhaltbar (Das wäre, als ob bei 4 stehenden Telegrafenstangen, die noch nicht aufgestellte Nummer 6 auf einen bestimmten Baum im Wald hinweist, den es holzzufällen gilt.) Mißverständnisse/-interpretationen verursacht er wohlwissend. Man muss normieren, wenn das Problem die Dimension nicht vorgibt. Bäume geben trotz Nummern vom Grünflächenamt die Individuen vor, kein Telgrafengardemaß. Seine 800 scheinbaren Leser will Schmidt genormt wissen, damit sie sich den eigentlichen Problemen zuwenden. Sagen wir: Nach Peano ist der transzendente zukünftige Leser 4 (Sohn) so definiert: 4 = {0,1,2,3}. (Mit n = 1 kann man auf n+1 schliessen usw., Induktionsanfang: Alte Kanzlei.)

Das nominalistische Kind braucht real mit 0 = Leviathan, noch 1 = Schmidt, 2 = MICHSELBST, 3 = Meine irgend geartete Fransiska. In 1 liefert Schmidt die Anleitung!

Ein ICH ist überflüssig. Bis auf das ForknerübersetzerICH.

Schmidt witzelt mäßig mit Voltaire über Leibniz’ Nasen, er findet sich als Gogols Nasenloser wieder, dessen Nase wegen des Rangunterschiedes für ihn unerreichbar ist. (Als unbelegte subjektive Motivation unterstelle ich, dass Schmidt an Leibniz’ Argumentation rein äußerlich zu viel Begrifflichkeit von Volk (Menge, multitude) wahrgenommen hätte. Auf Wehners: Sowjetrussland ist das einzige Land in dem wir keine Krisen haben, weil die Arbeiter und Bauern herrschen..., verneint Schmidt Links Frei : Ich habe keine schriftstellerischen Krisen! Bin ich deswegen Socialist?) 

Nachdem mich Schmidt in einer frustrieten Laune getröstet hat, als "ER"
Vermesser Stürenberg durchs hermetisch geschlossene Fenster zugekuckt
hat, das abwesende ICH, monadisch, bemerke ich Schmidts zerbrechliche
Anmut. Reich an geistigem Besitz, als seine aristokratischen Vorbilder so verschuldet und verpfändet waren, dass sie den Kommunismus
nicht mehr fürchten mussten, ja es geboten war ihn einzukaufen,
empfindet sich Schmidt dazu noch als zu reich und besitzend, als dass
er sich genötigt fühlte, ihnen zu folgen. Das teilt er mit Würde,
die er gegen den Leviathan setzen muss, Anstand und Selbstachtung mit.
Wenigstens.
Er ist aufrichtig und sein passageres ICH hält er ohne Widersprüche nicht durch.

Merke:
L‘état passager qui enveloppe et représente une
multitude dans l‘unité, ou dans la substance simple [...].

Was Schmidt anfing.




Schmidtscher Wahrheit teilhaftig, grüße ich und wünsche nachträg/herzlich einen steinernen multitude dans l'unité Tag

Ihre Autorin

P.S. Kundera hat im Scherz ein paar (ungesetzte!) Noten, Joyce eine Hymne. Warum muss man das nicht übersetzen? Bzw. im Wollschläger und Goyert falsch? Hätte Schmidt nicht - TRAUM - paginieren müssen?

Anhang

Hier eine teilweise Gegenüberstellung der Seitenzahlen Zettels Traum

Buch: (ALT) zu NEU: I ...::9-138 II:...::139-314 III:...:::315-496

IV:491-600 :::497-612

V:601-755::: 613-798

VI:...:::799-1044 VII:....:::1045-1268 VIII:....:::1269-1497

Seite 503 neu ist 496 (alt)

Seite 549 neu ist 542 (alt)

Seite 626 neu ist 612 (alt)

Das Buch V zum Beispiel: Zieht man den Anfangsunterschied von 12 Seiten ab, hat die neue Ausgabe bis Ende des Buches zirka 31 Seiten mehr. Das Ganze Buch hat ~ 150 Seiten, also alle 50 Seiten ist die neue Version zehn Seiten voran, jede fünf Seiten ist die gesetzte Ausgabe wieder eine Seite davongelaufen.

Das schreit aus tiefster Not nach p.p. Täfelchen.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2018-04-05T00:15:02.604+02:00 Bunker.
Er sitzt vier Stockwerke tief im märkischen Sand. Im Winter hatte er begonnen und einen zwei Meter tiefen Graben in den gefrorener Boden geschaufelt, mit dem Klappspaten gehackt. Er hatte einen freiwilligen Helfer.


seite fȕnfundreiſsig, seite fuͤnfunddreiſsig

Created Donnerstag 16 Februar 2017
Ich sprenge meinen Garten. Ab und zu komme ich aus meinem dreistockwerketiefen Bunker raus. Weiter habe ich es nicht geschafft, zehn will ich.
Wir hatten im Winter begonnen und einen zwei Meter tiefen Graben in den gefrorenen Boden geschaufelt, mit dem Klappspaten gehackt. Da hatte ich noch einen freiwilligen Helfer.
Ich sitze vier Stockwerke tief im märkischen Sand. Beton versenkt wie am Potdsamer Platz. Oder für 7 Milliarden im Virchow Klinikum, mit ihrem Ehrgeiz.
Ich komme ab und zu raus. Zur Entspannung, ich brauch das, ich schreibe meine wichtigen Memoiren. Und jedesmal ärgere ich mich über die Nachbarn, die lenken mich ab. Sie beschäftigen mich mit ihrem Scheiß, zum Beispiel der Aschenbach.
Aschenbach ein paar Gärten weiter. Der kommt bevorzugt, wenn die Sonne scheint und die Kinder in den Planschbecken spielen. Er geht spazieren, sitzt entspannt in seinem Garten, und mir fällt auf, je näher ein planschendes Kind dem Erwachsensein kommt, und es nicht erreicht hat, umso öfters sieht man ihn in seiner Nähe, unverbindlich, zufällig, ich weiß nicht, wie er es macht, dass es zufällig aussieht, obwohl ich weiß, dass er es absichtlich macht für seine süßen Schauer. Worein er sich flüchtet.
Er teilt keine Sorgen, Sprenganschläge in der Stadt, Mückenplagen, verkeimte Planschbecken, die bedrohlich umkippen, es gibt viele Gründe warum sich die Familien sorgen müssten, wie es weitergeht, Gefahren abwehren, die Gurken im Garten auf EHEC untersuchen, nach dem Schneckenkorn und den Schwermetalluntersuchungen.
Das sorgt ihn nicht, je mehr das Ende naht, umso mehr geniesst er es.
Irgendwann, na hoffentlich, liegt er tot in seinem Garten. Hm? Ist er schon? Er sieht schlecht aus. Ich muss wieder runter, ich seh morgen nach. Jetzt beschäftigt mich das, dabei muss ich mich auf die Memoiren konzentrieren. Ich kann das nicht mehr vergessen. Sein kitschiger Teich im Vendigstil mit Gondoliere, unmöglich, ich fühl mich verfolgt, wie die Christansen. Ich seh morge nach,
In süße verbotene Schauer, die umso hemmungsloser werden je bedrohlicher die Situation um sie herum wird, zum potentiellen Schaden seines Geliebten. Schlecht. (Wozu war  die Szene mit dem unbezahlten Gondoliere?)

Heute ist Aschenbach nicht mehr da, haben sie ihn weggeschafft? Zwingt der mich zu warten, damit ich das erfahre.

Unrat liebt nicht. Das ist der andere Nachbar, der beschäftigt die anderen, es ist nett ihm zuzusehen. Er will alle vernichten. Bei seinem Schützling gelingt ihm das nicht richtig, das ist ärgerlich, der ist unangenehm. Ein Karrierist aus Unvermögen. Er hat nichts verstanden, obwohl hochintelligent. Unrat hat es viel besser verstanden. Er schafft es nicht. Lohmann feiert nicht, säuft nicht mit seinen Kumpels. Es wirkt aber so, und er macht Karriere mit ihrem Einverständnis, in ihren Kreisen wohlgelitten. Er hat nichts Einnehmendes. Er ist ein Eintänzer, mit halbseidenen Beziehungen zu seinen Damen, es strengt ihn nicht an, wie Felix Krull. Seis drum, er wird sein Leichenfoto noch in einer Zeitschrift finden. Zu dumm, wenn man sich, auf der Fahrradtour, er, sie beide hatten so viele Helfer, um einen Tag verhaut und nicht beim Fluchtabholtermin am Schiff ist, und zurück muss, er ist nicht oft auf der Flucht. Sie haben ihn wie ein Tier in die Enge getrieben und abgeknallt. War es sein Helfer und hat er es  getan? Ich weiß es nicht mehr, es ist einerlei. Sein Bild hängt nur bei mir. Das hat nichts mehr gut gemacht. Unrat das ist Dir nicht geraten.

Das Glück ist eine Frau, la Fortune, und ich bin kein Liebhaber. (Katharina Thalbach als alter Fritz. )
Lohmann, das hätte allen besser getan, wenn Du es vom Eintänzer zum Liebhaber gebracht hättest, aber Dein Ehrgeiz hing hoch. Nicht wie Dein Vorbild Unrat, der zu den Zirkuspferden wollte.
Ein Problem mehr, und ungelöst, ich geh runter graben.Was ist das? Ein totes Maulwurfbaby.

Ich sprenge, es geht mir die Fröhlich nicht aus dem Kopf, man möchte, man sieht sie nicht nackt.
Bei Schmidt helfen keine etyms. In der arabischen Welt ist man vollverschleiert, auf Cooks Hawaii nackt, was soll man mit Kopftuch.
Hier ist man in protestantische Moral geschleiert. Beziehungen ohne Ende, das Bikinoberteil wird nicht abgelegt, da muss man zu den nackerten Walrosshippies am Monopterus ins katholische München gehen, jenseits allem Fasching. Karneval ist anders. Ergebnisoffen.

Rosa ist nicht ordinär, wie Schmidts Gestalten sondern verliert sich des öfteren. Fällt einer Schwäche anheim, wird schwach. Vergisst sich, erschauert. Angesichts ihrer Liebhaber, Lohmann nicht, dem verkauft sie sich für alle Heldenorden nicht, "der eigentliche Genuß des Dichtwerks Rosa Fröhlich geht als der Befreiung von Spannungen in unserer Seele hervor", ihrer Sehnsucht. Hingebungsvoll. Genießerisch. Vermisste Zärtlichkeit suchend. Nicht käuflich.
Für Unrat ist das weniger verwerflich, als dass einer davonkommt, wir kommen nicht davon. Und das tut keiner, nicht aus Reue Rosas, sondern weil sie ihr nichts bedeuten. 
Lohmann kommt nicht ran. Befreiung von Spannungen in unsere Seele. Unrat komm voran.
Ich muss weitermachen.
Ich sitze privatisierend und philsophiere professoral expertokratisch logisch, während sich das Bächlein plätschernd und zwischen Immergrün weiterwindet und wenn es einer hübschen Hoererin begegnet, kann ich ihr kleine Komplimente machen.
Ich bin mein eigener obernervender Nachbar, der alle oberlehrerhaft in Prüfung nimmt. Unrat macht nicht mehr mit. Er weiß, sie lernen es nicht, sie sind schlau, er kriegt sie nicht zu fassen: 


Gestern das Gartenfest: Konzertkult (und von der Wagnerischen Bühnenweihfestspiel-Massenhypnose-exstase), wunderbar für Tyrannen und Kinder. Ist auf youtube.
Da kriegt man mich mit suizidalen Twens zu fassen: Beim zwanghaft kommunitären Theater-, Kino- und Kulturkult, in Wahrheit vulgär popularistischen Massenversammlungskult.
(und wie die deutsche VergangenheitsLutherbibel in jedem Haushalt eine Emanzipation vom christlichen Prediger- und Gemeindekult war). 
Was soll die Tragik in Memoiren: Der bürgerliche Selbstmord kommt in meinem germanischen Urwald nicht vor. Das bürgerliche Glück eines mannbaren Mädchens für unseren Max Weber.
Die menschheitsrettende Ideologie, politisch korrekt. Die Intelligenzheit.
Das plätschert immergrün dahin, romantisch, sentimental. Das giessen wir in den Rückschritt eines plebiszitären, "basisdemokratischen” Urabstimmungskults.
Und wir haben im Partygeschehen keine Möglichkeit mehr wie der einer aktiven selbstgestalteten Programmwahl, das Leben läuft ab wie das Fernsehprogramm, wir sitzen und warten, das Smartphone ermöglicht wie der Videorecorder das Abspielen unseres Lebens und emanzipiert uns. Hip. Die freie Wahl von Repräsentanten wie Entertainer-Lindner sind ein Fortschritt im Vergleich zu Vorschriften der Partykultur.  Sie bedeuten strukturell dieselbe Emanzipation wie das Fernsehen mit seiner privaten Um- und Ausschaltmöglichkeit, genauso wie die Tonträger und die Unterhaltungselektronik und der Streamingdienst in den Privathaushaltsphären eine klare Emanzipation ermöglichen.

Ich habe die Bücher verbrannt. Ich bin nicht fertig, das ist schwierig die brennen schlecht. Wer Bücher beschmiert, beschmiert am Ende auch Menschen, ich weiß.
Zwang der kommunitären Buchkultur angeführt durch Arno Schmidt et al. Massenbach. (Er provoziert, bis der Leser schreit: Auf Freunde zur Sonne, zur Emanzipation.)

Jedes Buch hat einen Ton. Eine Melodie, einen Rhythmus, (Techno), ein Motiv oder wiederkehrendes Thema. Irgendetwas muss sich über 1500 Seiten ähneln.
Ein Poegedicht. ZT ufert aus, man merkt es nicht? Die Quellenforschung ist bei Schmidt stets dieselbe. Und Buch VIII ZT nervt.
Nein ich will nichts gegen Arno Schmidts Gartenratgeber Zettels Traum sagen, es sind viele wertvolle Tips drin, wie dieser Bierzusatz.
Kein verwildertes Monokulturland mit hochgifitgem Kraut als Öko=Naturschutzgebiet zu bezeichnen. Die Bienen leiden unter dem giftigem Zeug.
Ich muss runter.
Ich habe die alten Zeitungen nach oben gebracht, waren zu viele, jazz thing.
Die klemm ich zwischen Buchdecken und wenn ich sie aufschlage, kommt der Russennachbar:
Das Muster. Nabokov erklärt, Dostojewski sei ein Zeitungsschreiber, auf einer Stufe wie Edgar Wallace, nur im Zeitgeschehen verhaftet. Nachdem er auf ihn gedichtet hatte. Sagt was über Nabokov, erklärt Dostojewski.(Puschkin lesen.)
Bodenlos das Ganze. es macht mich kraftlos, sonst könnt ich im lockeren Boden sechs Stockwerke tiefer graben.
Sterben, wenn der Boden leicht ist für den Spaten.
Die ärztlichen Nachbarn  stehen am Zaum alle mit anderen Ratschlägen
Und sie geben die pathologische Beobachtung am mir krankem König in Buchform heraus, oder rufen zum Aufstand auf. Ich sollte mir das bezahlen lasse.
Die Altersrücklagen der Krankenkasse sind für das Evergreening des Insulins, bis zur 4000%igen Preissteigerung ausgegeben, ausgelaufene Patente werden umbenannt und sind neu, wenn man wie bei Insuin auf das Patent verzichtet hatte, ärztliche Nachbarn gehen zwischenzeitlich nach  Fulda, machen neurochirurgische RückenOPs, die können noch, ich brauchs, um ihr berliner Rentnerleben standesgemäß aufzubessern. Kann man als geleasten ArztSUV auf der Strasse bewundern. Überschuldung bei Wohungseigentumskredit.
Die Ärzte Benn, Cechov der Jähzornige, Rabelais. Gute Beobachter. Joyce, der Ordinäre, Che, Meersch.
Andere werden es bemerkt haben die Geschichten um Aschenbach und Unrat entstanden in zeitlicher Nähe.
Man kann jede Biografie nachlesen, bei Dostojewski hilfts es.
Ich gehöre zu den Typen, die ihre Glätte hinter rasierten Wangen zu verstecken suchen (Joseph von Westfalen. Auffällig gebräunte Wangen weisen auf eine solide Rasierkultur hin, mit Wehrmachtvergangenheit.) und schicke Dostojewski wegen seiner Biografie in die Verbannung neben meinen Gartenzwerg. Er darf zur Unterhaltung im Winter bei gefrorenem Boden meinen Bunker ausschachten helfen. Ich bin ein mayscher Edelmensch.
Desertion, Fahnenflucht, Gewissensfreiheit.
Das mache ich planwirtschaftlich, kapitalistische Beteiligung und Eintrittspreis kostet das Leben,
dafür bekommen Sie 1 gutes Gewissen, wenn Sie ruhig bleiben und nicht mit dem Besen auskehren, legen wir GEMEINSAM gut und gern lebend das Geld an. Sie wollen ihrem Besitz beschützen und meinen größeren gleich mit. Gier, Angstindex. Ich die Gier, so ich muss die Bildzeitung, die Ihnen unbegründet Angst macht runtertragen. Und weiterschachten. Ist das unten eine Druckerei?
Dämonen und Böse Geister gibts unten nicht nur Klausi Devil. Und sie wollen meine Memoiren, belästigen sie mich nicht, sie werden gut, muss ich mich konzentrieren. Schenken Sie mir Ihren Garten. Ich sorge mich um Sie, wenn ich alles habe. 

Langeweile, das ists, Antworten sind langweilig. 1 Mord muss her, der ist anschaulich. Die Mordserie ist rein mechanisch, das Banale jeden Berufes, alle zwei Wochen ein Medikament spritzen bis zum Atemstillstand, beim dritten Mal klappt das Intubieren. Man hat Taboos. Viel Intervention ist viel Komplikation.

Warum ich einen Bunker baue? Ich privatisiere! Ich sprenge. Warum? Weil ich ein bequemer Mensch bin, die Wahrheit ist langweilig, sie warten die Antworten aus meinen Memoiren nicht ab, und ich muss mir nicht überlegen, wann, wo und warum Sie sterben.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-31T19:50:02.702+01:00 Sprachregelung
sehr häufig : > 10 %
häufig : 1 - 10 %
gelegentlich : 0,1 - 1 %
selten : 0,01 - 0,1 %
sehr selten : < 0,01 %
nicht bekannt : nicht abschätzbar 


Benennen wir wahr um:

sehr häufig = immer = gefährlich : 10 – 100 %
häufig = sehr häufig : 1 - 10 %
gelegentlich =  häufig : 0,1 - 1 %
selten = gelegentlich: 0,01 - 0,1 %
sehr selten = selten  :
> 0,009 % , < 0,01 %
nicht bekannt = wollen wir nicht wissen = gewiss : nicht abschätzbar 
> 0 %

Zirkulär ist das Ganze. Der Kranke ist schuldig, Leid ist Strafe der Pharmaindustrie.
Wiederholung, kleiner 0,004 % wird es interessant, sicherer, weniger als vier von Tausend. Angemessen. Das steht da nicht. Alles weniger als angemessen wäre sehr selten. Das kommt nicht vor.

Wie Medizin funktioniert: Sie ist staatlich legitimierter und geprüfter Straßenraub an unkapitalistisch solidarisch Krankenversicherten. Das ist nichts wert.

Medizin erzeugt ihre Kranken, viel Intervention erzeugt viel Komplikation.

Das hat Tradition: Mit Turnvater Jahn leuchtet die idiotische Fitnessideologie ein. Das war Wehrkunde, Jahn als Gründer der deutschen Samurai. Von denen kommen die Freikorps der Zwanziger, Kapp, Brigade Erhardt und Röhm. Das Wartburgfest, die Burschenschaften und ein nationaler Liberalismus. Es gab andere. Zur Zeit wird jeder Gemeinbesitz, ( sozialistisch, Krankenversicherte  ), schlecht gemacht. Infrastruktur privatisieren, sie entwerten, und bestimmt, was Wert ist. I-pods, Finanzderivate, saudische Prinzenyachten, Stringtheorie und beliebig. Macht. Macht Unterschiede zu machen.  



Als Schmidtmuseum werden die Kommentare in einer Sprachkonstitutionspetition zu Waschzettels Traum weitergereicht. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-08-24T19:42:36.018+02:00 dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-08-22T19:56:15.912+02:00 Auflagen Das schaffen wir. (Bob der Baumeister)

Auflagen
 

Wir: 15 - 200 - 5.251
wovon 90 aus Russland (Roboter) und den US und A also 500 real. Macht 10% gelesene = 50!

Schmidt ~ 111.000 (allein 1992 - 2004 bei Fischer)


Ich bin ein Westeberliner*. Yeah!

*Weder bin ich in der Schule, noch dem osterberliner multiplen Beischlafdrang vorschübig.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-11-09T16:47:55.843+01:00 Die Pissrinne
Das Schreiben von Sylvie und Bruno:
Es stellt einen Irrgarten von Einbildungen dar, wobei
es für Carroll eine Gesundheitsübung
bedeutete, womit er seine aufgeribbelten Bestandteile zusammenstrickt.

Zur wasserstraße von Arno Schmidt

Angefertigt Dienstag 25 Juli 2017

In der Erzählung geht es um einen Spaziergang vierer Personen, Vater, Mutter, Tochter und ein Freund, an und in einem kleinen Fluß zirka 10 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung, nachmessend, entlang, wobei der Freund mörderisch geologisch doziert. Äußerlich, innerlich bestehen Beziehungen zu Neurosen, Perversionen und Literatur und Volksgut.

...
in Zettel's Traum meint Dän, als er seine Etymtheorie durch Beispiele
einer Poe-Analyse zu belegen versucht - (Beweis per Beispiel (sic!)) - ,
man müsse "Reihen bilden" oder "Reihen sehen".

Leider habe ich mir die Zettelnummer nicht gemerkt. Kennt die Jemand?
Aber nicht, "Ja" schreiben, sondern die Nummer!

Eine schöne "Reihe" (genauer: Folge) von Bildern findet sich in der "Wasserstraße":
Ein Fernrohretui, in dem eine Schnapsflasche versteckt ist, im Gurkenblatt sind die
Wurtstullen eingeschlagen, Im Korken sind Zockerwürfel, im Ei war ein Ohrwurm (!),
dann sind die Damen und Herren gefüllt und müssen sich entleeren, und der Erzähler
schlägt sich in die Büsche und landet "rein zufällig" und "unwillkürlich" hinter der unbehosten Hel,
und zum Abschluß, sozusagen als Grenzwert der Folge, erfahren wir durch den Flyer, daß
die unbekannte Tote schwanger war.

Es gibt Andeutungen, wie "volle Büste, Füllebauch", etc.
...
Schmidt (May) war auf der Suche nach (ihn) sexuell verunsichernden Urszenen.

Zum Verhältnis des Hel-paten-namenlosen-Herings-ich zu — Felix ein Bild: Mitleid. Die Situation (im Krieg), wenn der junge todgeweihte (todkranke) Mann zu keiner Erektion fähig ist. Das ist traurig. Selbstlos wünscht der Mann, der das ansieht, dem anderen Abhilfe von dieser Impotenz (nicht Sterilität) und die nur körperliche Erfüllung der sexuellen Sehnsucht. Das wäre jenseits allem (egoistischen) arterhaltenden Interesse, eine einfache Seelenverwandtschaft (Sowas ist, was Hölderlin (zitiert in den Umsiedlern!) meinte, meinetwegen schwul.) Das Fehlen von Liebe wird festgestellt, bedauert, wäre schön, ist für diese Wunscherfüllung keine (mathematisch) notwendige, zwingende, Voraussetzung. [Diese schmidtsche Identität ist richtig.]
(Als Gegenbild, findet sich bei Schmidt gewiß inzestuöser Gruppensex. (In der Gelehrtenrepublik wird das diskutiert).)


Andere Themen werden angegangen, Nobilitierung, Fernsehprogramm öffentlich rechtlich, als GEZ Boykottvorlage, freiwillige Uniform als Gesinnung.
Kann man numerische Fantasie haben? Numerische Begabung geht anders. Man sieht Zahlenkolonnen und denkt sich wenig. Man erkennt erste Muster, vergleicht sie, kontrolliert sie, verwirft sie, erkennt neue und so weiter. Und die Kinder krabbeln auf einem herum, zum Frühstück (gessen) schreibt man mathematische Aufsätze (Euler.)
Tannen- & Föhrenfräulein, zackenröckig mannshoch grünhaarig. Meßtischblatt, m'lastisch Bett.
Des jares tiurste quarte? Frühling!
Kwott wiede. qed? "siehe auch"

und es liegt @[dauerpostenden]S. (Altes) rum:
Neudabei: Ihr Expressionismuspost ist der erste von Ihnen, den ich verstehe. Die Expressionisten sind stark im Programm nach Friedell. Und scheitern. Die Eibia-explosion ist merkwürdig und gereiht. (Schön chemisch. s.u.) Was dachte Schmidt über die romantische christliche Liebe? Dass sie mit ihren Kreuzzügen und der Minne weltgeltend werde? Die indischen Frauen werden die Zukunft bestimmen. Liebe ist Stammesangelegenheit.
Ein gusseisernes Gedächtnis, macht den wiederholten Wehrdienstverweigerer in der dudensprachigen Gelehrtenrepublik nicht richtiger, das Wort ist absurd. Zivis zum Burgschleifen abkommandiert. [Ich durfte auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände auf Staatskosten Schnee schippen. Ich habe Abitur, aber der Sinn der Aktion ist mir erst Jahre später aufgegangen. Als Lob für den Ausbilder möchte ich hinzufügen, dass er zur erotischen Ausbildung, klassisch untertanisch 1900, eine Exkursion in ein verwirrendes Nachtlokal unternahm. Verunsichernd s.o. Es gibt nur Kriegsdienstverweigerer, der Verteidigungsminister ist der Kriegsminister der heuchelfreien Zeit.]
Die Tochter fragt nach außerirdischem intelligentem Leben. Wir haben eine 0% Geschichte: alle notwendigen Wahrscheinlichkeiten zusammen, also miteinander multipliziert, ergeben die Wahrscheinlichkeit null, gerundet, (allein die Kontaktaufnahme). Zum Beispiel richtige Sonne (0,00...1), Erdgröße (0,001) und Abstand (0,001), Zusammensetzung (0,001), Umlaufzeit (0,001), (Evolution? = 0,00000000000000001), vor allem Zeitdauern, deren Zusammentreffen, ( Alte Ägypter und Amerikaner ginge nicht, auch wenn die den ersten Friedensvertrag bei sich zu hängen haben. Es geht China und Orgel nicht, die kaufen, und die Südkoreaner, aber, weil die Japaner kein Geld mehr haben (Korg = Keios Organ, der M1 war auf jedem Rockkonzert zu sehen.)), Signale senden, zusammen mit der vorhandenen Kenntnis der Masse des Universums machen eine zweite Erde unwahrscheinlich. Das kann jemand schöner vorrechnen. (1.000.000 Jahre Steinzeit sollten uns dem Mitmenschen gegenüber skeptisch werden lassen, gell?) Das Bild ist dort schön: Wohl .... zu viele Atomversuche ... (dessen Bewohner womöglich 1 entscheidende Spur zu viel Atom=Expermente an=gestellt hätten ?!) ZT S 142/3
Tochter hört: Jeder Stern ist Ausdruck zu vieler Atomversuche intelligenter Zivilisationen, die ihren Planeten zur Zündung gebracht haben. Wie sie die nötige Masse akkumuliert haben, darf problematisch bleiben. Jede interstellare Gaswolke großartiger Chemieeinsatz. Für B-Fantaisien brauch ich Unterstützung. Unfreiwillige Lithiumtherapie mittels bodenverseuchender Akkus. Die Menschheit sprengt sich bei Erweckung in krankhafte Normalität in die Luft.
Ich schaue von meiner Datscha nachts erleichtert in den Sternenhimmel. Von einem Stern zum anderen reichen sich ein Conanchetheld und Tell trotzig die Hand, sie haben es vorsehungs-vergeblich versucht, und ein Zeichen an den Himmel gemesetzt. Mit Leibniz und Schmidt schaue ich in diese besten aller Welten, und Gott tröstet. Probiern Sies aus!

3 komplexe

Angefertigt Donnerstag 17 August 2017

Für drei Komplexe sucht sich einer der 739 und arroganten Schmditleser im Original eine Antwort
Mathematik
Historisierende Leseweise/ historische Lesart
Seelenverwandtschaft oder Poetik

Mathematik:

[In noch Sympathie bunte schnipselklebe, wie jeder, ich mir meinen wissenschaftlichen Schmidt als Statiker, Brückenbau, Kettenlinie, Differentialgleichung zur Belastung der einzelnen Aufhängekabel, zusammen, Eisenbahnbau, Getriebegestänge, Logarithmentafeln, mehr hat er nicht verstanden. Seine Erzählungen haben keine Dynamik.] (Sommerfeld über Billard, Band Mechanik, ist Literatur.) [In seiner Atomwüste rührt sich nichts, keine Dynamik, als Kontrast schlingert sich ein Radfahrer mit Fouquéanhänger hindurch, und zwitschern ihm die Kugeln um die Ohren, reagiert und regt sich er nicht. [Ich fand die Arbeiterin sympathisch.]

Auf Seite 626 ZT fehlt die Laurentreihe [, die ist schön]. Für seine Generation gilt TAYLOR = McLAURIN.
Das Bild? Die cülste Wahrheit hat ein Bild? [Dass Schmidt aus nackten Mädchenpoes oder aus dem einen nackten Mädchenpo neue Schönheiten und Wahrheiten herausmeisseln, oder Schwänze heranmeisseln, will, leuchtet [kommunitär] ein. Trifft nicht das puritanisch erfolgreiche Pornoregime, "Veronikas", VDs, auf das katholische Mehrteuchdogma? Rechtfertigt Schmidt nicht nur seine romantische Sentimentalität? Wo bitte überzeugt er? Die Nonne Schmidt: Die Literatur, mein Bräutigam.]
Historisierende Leseweise/ historische Lesart bei Schmidt
Warum wird sie nicht kontrolliert?
Gut wir wissen, dass Schiller sein Tellmaterial von Müller hat und Massenbach im Athletes von Fouque verarbeitet wird.

Sein Lebnizbild kommt mittelbar nur von Voltaire, er hat ihn nie gelesen.
Die Monadologie ist deduktiv, man/er kann sie nachrechnen:

Leibniz hatte eine Inspirationsquelle für eine Mengenlogik: 

Euklids Definition "Zahl ist die aus Einheiten (μονάδων/Monaden) zusammengesetzte Menge " In dieser Arithmetik Terminologie axiomatisierte er nämlich 1714 seine Monadologie ,, Die Monade, von der wir hier sprechen werden, ist nichts anders als eine einfache Substanz, die in den zusammengesetzten [Substanzen] ist; einfach heißt ohne Teile. 2. Es muss auch einfache Substanzen geben, da es zusammengesetzte gibt, denn die zusammengesetzte [Substanz] ist nichts anderes als eine Menge oder Vereinigung aggregatum einfacher Substanzen" Da Substanz das alte Wort für DiNG ist, ... 

S.Freud: Beim Lesen gehe " der eigentliche Genuß des Dichtwerks als der Befreiung von Spannungen in unserer Seele hervor" und ermögliche uns " unserer eigenen Phantasien nunmehr ohne Vorwurf und ohne Schämen zu genießen."
Eine Erzählung Wasserstraße zieht sich als unendliche Pissrinne als Zettels Traum weiter, um auf 1500 Seiten einen freudschen Vielschreiberschmarrn, karlmaytrivial, zu widerlegen/verdrängen.

wasserstrasse nach jms interpretation

Ich beziehe mich auf G.J.s Aufsatz Die schwarzen Züge zur Wasserstraße. Zur Zeit kein Link, eigentlich GJ_Was_1.pdf auf asml.de, alternativ hier.
Kurzfassung: Der mittelmäßige Frans und Felix sind Brüder und beide in Ruth verliebt, sie wählt Felix. Als dieser im II.WK bei einem Schiffsuntergang vermisst wird, schwängert Frans Ruth mit Hel. Felix hat überlebt. Die Vier erkunden 1963 den kleinen Bach Schmales Wasser, der zwanghafte neidische Frans hänselt den depressiven Felix mit seinen Unterwasserängsten und sinnt [offensichtlich, E 605] auf Rache [ entspricht dem Geologiedozieren ], beginnend sexuell übergriffig auf Ruth und Hel. 








Angefertigt Samstag 19 August 2017



it presents a labyrinth of neuroses, whereas
to Carroll (Schmidt/ich) it may well have represented a health execercise
in which he reknitted his disintegrating elements.

Einzige Unstimmigkeit: Die Aspermie des Bruders. Wie bekomme ich das heraus? Fragen????
Mikroskop? Ihn besoffen machen und selbsthändig nachhelfen? Mich dem ärztlichem Diktum unterwerfen und glauben? Dikta Boelke! Dann hat man Sicherheit.

Glauben und Unterwerfung unter die Medizin, Mikroskop oder Voraussetzung. Nicht nachkontrollierbar. Im Gegensatz zum Schach. Prinzipielle Unklarheit der Vaterschaft, außer teutscher Weibestreue. (Verachtung käuflicher Liebe bei der deutschen Arbeiterfrau, kwott wiede Jünger.)
Als Schriftsteller kann man das unlogisch voraussetzen. Shalev Liebesleben. (Mit riefenstahlschm Pornofoto.)
Zweites Motiv: Die Unmöglichkeit des Mannes sich der Vaterschaft gewiss zu sein, es sei den man hat dynastische Nasen, Unterlippen, oder Körpergrößen.
Geht auch bei Frauen, hat dort eher den Beigeschmack der Untreue. ...

Man kann nicht wegen des Vaters den AmG vorwegnehmen, wenn man Wasserstraße liest. Schlecht für den Leser an mich.
Brocasches Zentrum: Theoretisch. Praktisch erforscht im 1. Weltkrieg durch die Hochgeschwindigkeitsgewehre, Sturmgewehre. Zu bewundern bei jeder Bundeswehrparade, die mit dem Holzschaft, von den Nazis propagandistisch missbraucht. schossen dem Großvater Auge und Ohr heraus, dass er selektiv schwerhörig war. Selektiv= wenn er wollte.
Die Kugel des Hochgeschwindigkeitgewehres bohrte sich schön durch den Schädel, danach
lag eine Bohrung vor, im Gegensatz zur langsamen Kugel, diese nicht an der Austrittsstelle den Schädel zersprengte. Man hatte zwei prima lokalisierte Schädigungsregionen im Gehirn, den Eintritt durch die Hirnrinde und den Austritt. Die neurologischen Ausfälle konnte man diesen Regionen zuordnen. Die Bohrung im tiefen Hirngewebe spielt für die Funktion nicht die Rolle. Wenn man zwei Fälle mit Läsionen an einer identischen Stelle hatte konnte man die Funktion beweisbar dieser Hirnregion zuordnen. Das Gehirn ist nicht vermessen, wie die Lifestylemode Hirnforschung und neuro.... Quatsch zeigen. (Cushing in den 20ern, sprich Kusching, erfand nicht nur einen Morbus, sondern machte die "Hirnchirurgie" durch hohe Cortisongaben möglich. Vorher Tod durch Hirnschwellung am 3-5. Tag nach Operation. Alles schön beschrieben.)
Man kennt ein Sehzentrum, interessanterweise auch im Kleinhirn (für Bewegung zuständig). Einem Seelenbinden (Ursache der Erblindung eine Läsion des Sehzentrums auf der Großhirnrinde) kann man durch den Raum laufen lassen, ihm plötzlich einen Stuhl in den Weg stellen, und er sieht ihn mit dem Kleinhirn und weicht im reflektorisch aus, ohne in wahrzunehmen, wenn man ihn fragt. Angeblich. Ich habs nicht ausprobiert.
Man kennt das Bewegungszentrum, Halbseitenlähmung bei Hirninfarkt der A. media. Man hat einen sensiblen Homunculus aufs Hirn gezeichnet (mit genitaler Hypertrophie, sowie an Händen und, Achtung erotisch, Füßen. Usw. Ohr(lappen) weiß ich nicht.)

Viele Lexikonzitate. Das macht man nicht, auch nicht aus Wikipedia.

Porst : in schlechtem Bier. Die Tschechen bekamen 1295 in Pilsen die Erlaubnis Bier zu brauen, und bis zu 260 brauten los, und das Bier war mäßig. Bis 1839 hatten sie sich das Biertrinken abgewöhnt. Die Stadt baute eine Brauerei und holte den "bekannten Grobian und anerkannten Fachmann" Braumeister Josef Groll, der auf Qualität achtete und die pilsner Brauart erfand. Heute haben die Tschechen gesenkte Steuern auf Bier. Man bekommt es bei Lidl. Noch knedlíky. kne-dlí-ky. Immer offene Silben.
Bier, weil sauber, und "Not"speisung (aus priesterlicher Bevorratung!) gab es vor 3500 Jahren bei den Hethitern
Man könnte heute daran denken Cannabis ins Bier zum machen, es stinkt wie Hopfen, vorzüglich im Becksbier. Die Pharmaindustrie weiß die Legalisierung zu verhindern. Stattdessen verlangt es Böll nach Pervetin (Amphetamin, crystal meth, billige gefährliche synthetische Droge, auf dem Vietnamesenmarkt in Tschechien. Besser als wie Prince unbeabsichtigt an Fentanyl in gefälschten Schmerzmitteln sterben.)
Freud war Kokser, während ein Kollege damit die Lokalanästhesie erfand. Zuerst wurde die Anästhesie erfunden und die ungewaschenen Ärzte konnten viel länger und gemütlicher operieren. Sie wunderten sich, dass ihre Patienten vermehrt starben, denn die Antisepsis wurde später erfunden. Thorwald, das Jahrhundert der Chirurgen.
Geilstelle war erklärt. Aktuell mit Gülleimport aus den Niederlanden. Deutschland eine Geilstelle. (globalisierter Schweineexport. Import von tödlich gifitg gestrecktem Heparin aus Schweinedarm aus China.)
Man hat Lobotomien gemacht (die Hirnhälften, ihre Verknüpfungen im Balken werden getrennt, man wusste vorher und nachher nicht, was dabei herauskommt, und lässt es heute bleiben.) , in den 1990ern Psychotherapie mit Krampftherapieanfällen gemacht.
Wie bei Hannibal Lecter, als er aus dem Hirn seines lebenden Opfers löffelt, frontal. Es ist traurig, ein sadistischer Reiz stellt sich nicht ein. (Ich bin der Meinung, das Hirn ist nicht wichtig, die Leber ist am wichtigsten (Ammoniakenzephalopathie, Blutgerinnung, Eiweißsynthese... )
Ich bin begeistert von der Parade zu Kohls Begräbnis, das hatte was, alte Akkuratesse.
Das Hirn ist kein Deutscher, weil schlecht vermessen. Man weiß nichts. Terra incognita. Egal, was sie sagen.
Das Haus am Quai Notre Dame, Simenon. Ein mittelmäßig zufriedener Erfolgsablehner mit 1. Weltkriegsvater. Adele genommen: ich konnte sie haben (Colette oder sie). Adele mit vier Liebhabern nimmt ohne Scham oder Ekel ein männliches Glied als ein männliches Glied ist ein männliches Glied ist ein männliches Glied.

Ich komme anders zu Herrn J. s Erkenntnis nicht als Vergebung, meiner Selbst oder Anderer, sondern als Vorwegnahme, sagen wir Voraussetzung. Siehe oben Seelenverwandtschaft.
knaupeln ist lautmalerisch
Aschpermatismus, Asch oder die Anarchie.
Freud und das viktorianische Enlgand? Eine Liebe!

Haben wir alle Wernicke Aphasien!
Mehr ins Unterbewusste drängen, daraus leben!
Versöhnt er sich nicht mit dem Vater? Der Vater wird die bemitleidenswerten Kameraden gekannt haben, Weihnachten 1914 insubordinierend mit dem Feind Weihnachten gefeiert haben. (Ausser den Preussen) (Eine Tochter macht sich über ihren Weltkriegsvater lustig, weil der bei Gewitter zitternd in der Ecke sitzt. Sie denkt er habe Angst vor dem Gewitter. Den Zusammenhang erkennt sie lange später.) (Haben alle geschwiegen.)
Felix ist sympathisch! Er imitiert den Vater mit seinem Tanz. Beschützt Franz vor ihm.
Hat Schmidt seinen Vater erfolgreich verarbeitet, gessen? Er schleppt ihn bis in Abend mit Goldrand.
geil =fröhlich
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-08-24T19:42:03.300+02:00 Keine Farben


Farben sind langweilig im Sommer
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-08-04T00:16:31.198+02:00 next generation no

Yumi Ito - eine neue Jazzstimme mit dem gewissen Etwas

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-07-21T01:58:40.731+02:00 Sommer
Sommerexpression 2017
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-04-26T19:25:57.183+02:00 jakobsleiter
ich
wie
hätte
Recht
oft
so
der
niemanden,
weiß
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
ich
                                       
Angefertigt Mittwoch 26 April 2017
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-04-26T15:05:57.437+02:00 Hast du Etwas
Hast du Etwas zum
# Ver=Schreiben?
1. Falsch schreiben
2. Ein Medikament verschreiben
3. Sich etwas oder jemandem verschreiben.
2 und 3 sind *dasselbe*
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-04-26T02:41:01.691+02:00 hartglanz
 








Nie, wenn mans braucht. Schuhe haben wir, Haare auch, fehlt noch der Herd. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-04-23T19:08:00.000+02:00 paris Angefertigt Sonntag 23 April 2017 
 
Arno Schmidt bot nachts bei Regen in Paris anläßlich eines Schüleraustausches des Französischkurses der Volkshochschule Bargfeld-Stegen seine Hilfe bei der Rekonstruktion der unvollendeten Tables de Cadastre von Prony erfolglos an."A poar Schuah!" Niemand außer den Alléebäumen fühlte sich angesprochen. Er zweifelte nicht an seinem Französisch von Fräulein Halfgustl, der Österhündin. So rechnen die französischen Friseure noch heute.
Nie wieder Logarithmentafeln nachrechnen, dachte er sich. Wo ist die verdammte Katze.


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-30T02:04:37.942+02:00 kindergeburtstag ii

Anleitung zu einem Kindergeburtstag

Jedes Kind sucht sich einen Nachbarn.
Die Kinder nehmen eine Waage mit.
Die Rakete kommt auf jedem Geburtstag gut an. Wahlweise bei den Russen oder Nordkoreanern zu beschaffen. Verfügbarkeit von Kontakten zu Russen und deren Qualität spricht eher für Russen.
Die Kinder besteigen mit der Waage die Rakete und besuchen, und stellen sich dort jeweils auf die Waage, nacheinander Ceres, den Mond, die Sonne und den Neutronenstern. Wer dann das Gewicht seines Nachbarn auf der Erde am genauesten schätzt, hat gewonnen.
(Kleiner Scherz für Eltern, Listen mit unterschiedlichen Gravitationskonstanten verteilen.)

Als Bonuspreis bietet sich ein Sonderausflug zu einem Pulsar an, damit alle Kinder die schwersten werden.
(Die Waage sollte im Bereich von einigen Gramm bis zu einigen Gigatonnen schon exakt messen.)
Beispiel:
Das Kind wiegt auf Ceres 49 g, auf dem Mond 4 Kilogramm, auf der Sonne 0,7 Tonnen und auf dem Neutronenstern 0,35 Gigatonnen (10 hoch 9 Tonnen),
wie schwer ist es auf der Erde?
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-13T01:18:25.623+01:00 schlimm

Created Freitag 10 März 2017

Motto:

Distanzieren wollen wir uns auch nicht, wir können den Schwärmerischen Ansatz verstehen, der romantisch ins Expressionistische scheitert. Und wenn er nach Pharos und Murawskis Tod wieder Bodenkontakt gewinnt, so ohne Haftung, um die er sich dann zeitlebens mal mehr mal weniger erfolgreich bemüht.

Was schlimm ist:

Einem Autor in seiner Entwicklung folgen. 


Liebe ist Zufall, sie kommt ein wenig früher oder später. Vielleicht war sie schon da, oder braucht zu lange.
Sie dürfte Gewissheit sein, wenn man etwas anspruchsloser ist.
Wenn Ihr keine Kinder kriegt, was wollt ihr dann machen? Euch operieren lassen.
Was ist Besitz? Man will den Models vermitteln, dass sie ihren Körper besitzen und stylen können.
Ist der Körper konserviert bewegt man sich nur wenig in den nächsten 2000 Jahren, kommt nur langsam voran — als Mumie.
Also konservieren, wie Bier und Brot. Das Individuum trinkt Bier, das älter und allgemeiner ist als es selbst. Styling.
Was besitzen 50 Generationen?
50*30= 1,500

Buchbesitz als Verdrängungshandlung, schlechtes Gewissen des Vaters.
Alles zwischen Determination und Zufall: Das Leben.
Man muss doch leichter werden im Leben.
Ach ja Entwicklung. Man muss sich langweilen können 1500 Jahre ohne Fortschritt aushalten.
Mykene, Griechen, komplett ausgestorben mit Schrift und Sprache. Wie geht das. Männer kastriert und in die Fremde geschickt? Frauen dabehalten. Die Barbaren. Deswegen wurden auch die Hethiter in Griechenland vergessen, weil zeitgleich.
Gilgameschmythos (Sintflut), Mahabharata, ist doch fertig. Auf einmal, da wird nichts mehr entwickelt, ein bißchen gefeilt.

Wieso und wohin hatte sich das entwickelt mit welchem Ende? Wo ist die Entwicklung, wenn das komplett vergessen wird. Wie setzt eine neue "Entwicklung" im Nichts an?
Die notwendigen Folgerungen zog nach den Taschenbuch-Produzenten in Amerika als erster der "Ceram"-Verleger Ernst Rowohlt. Marek: "In der Tat sind die rororo-Taschenbücher der erste Schritt zu einer Industrialisierung des Buchhandels. Das wird einige Strukturänderungen im Gefolge haben, die man, wenn man will, vielleicht bedauern, doch nicht mehr ändern kann."
Man kann Veränderung vielleicht bedauern, aber nicht mehr entwickeln. Hin zum Abgrund. Zur Masse, zum Tagebuch, zum Individuum, weg vom Individuum. Jeder schreibt sein Buch, jeder liest ein Buch, alleine. Wo ist da Entwicklung zwingend?
Deswegen ja, Darwin in 15.000 Jahren? Weg.
Besitz als Gesellschaftsform. Wenn man sonst nichts hat.
Geld als Antrieb. Berechnung.

Grenzenloses Wachstum? Ich nenn das Krebs.
beim Autor sollte doch schon alles da sein, bei Arno Schmidt ist es in den Fremden, die dürre Liebe. Und Fouqué hats dann nur versaut, obwohl das Buch noch gut ist.
Also ist es in der Anlage und nicht erweiterbar, endlich, monadisch.
Warum nicht bei der Art?

Ausserdem vergehen die 12000 Jahre ja im Dunkeln, was machen sie da? Jagen und lieben? Schmuck und Muster in Tonwaren.
Haben sie Frust mit der Arbeit, sterben sie mit 28 an Fieber? Werden gefressen.
Bestimmt gibt es Kleinkrieg mit Nachbarstämmen. Kannibalisch.

Wenn sie Sprachen Übersetzten, steht für jeden Tag ein Zettels Traum Band 1 bis,
Na ja bis wieviel? nach Christus schreiben sie ja schon wie heute
10000*365= 3,650,000
bis Band 3.65 * 10^6
3650000*10.5= 38,325,000.0
Sind 383,25 laufende Kilometer Buch
weil ja nicht jedes Buch DIN A3 ist vierteln.
383.25*4=1,533.00 km
Ha Berlin Moskau, Völkerverbindend
München Athen kulturstiftend
Shanghai Tokio, friedlich

Das wars auch schon ungefähr
Achse Berlin Rom reicht dafür nicht.

In Bilinguen das Doppelte
als Rosettensteine,
HahahahahahahahahahahHaHAHAHAH
H A H A H A H A H A H A H A H A H A ! ! ! ! ! ! !

4600 km
Peking Singapur, Chinesischer Bumbsbomber.
Berlin Dubai geiler Waffenhandel
Weltumspannend der Gute in zehn Menschheitsgeschichten!
Wir gehen das solidarisch an. Es gibt keine Entwicklung, nur Schöpfung. Vom großen Gestalter.
Schlimm ist doch bei einem Literaten wie Schmidt, dass man sich den Erklärungen Günther Jürgensmeiers anvertraut, und einem nichts fehlt, wenn man das dazugehörige Schmidtbuch nicht gelesen hat. (z.Zt. Pharos und Abend mit Goldrand).
Schließlich schleppt Schmidt im Gegensatz zu uns immer mehr Bücher mit sich herum, und wird sie nicht mehr los, begräbt seine Handlungsarmut unter Zitaten. Warum? Weil andere es besser geschrieben haben. Na und.
Also der große Abschreiber mit, er selbst, wie beschrieben zirkulärer Bedeutung, beliebigen kombinatorischen Lösungen, unter denen die richtige ist, was aber keine Rolle spielt. Keine Individuen , wie ?
Der Meister braucht seinen Hoffmansthal nicht lesen, sagt und erlaubt dies dem Leser nicht. (Aber Volksbildung lesen und geistigen Reichtum D=Predigen, Digests.) Und Schmidtdeutung ernährt. Mich nicht.

BILD titelt
Wieder die Christen werden verfolgt!
Sabine Christiansen gemobbt! 
Hund überfahren, als er beim Überqueren der Strasse eine zufällige Seite Zettels Traum aufschlug, und sich vor Begeisterung über die handlungsarme literaturrelevante Stelle schwanzwedelnd festlas.
Hu
𒀀𒀀
Oh ein Zettel:

wieder=ver=einigung


Created Mittwoch 08 Juni 2016
Einigen wir uns auf 3-erlei :

belöffeln : Zuschwatzen, zum Narren machen, sich und andere an der Nase herumführen:
Bekochlöffeln : dasselbe blosz größer.

Sie belöffelten sich : ROFL

ariost gibts hier: http://www.zeno.org/Literatur/M/Ariosto,+Ludovico/Epos/Der+rasende+Roland
Auch so ne vergessene Schrift: Keilschrift.
𒈨𒁉𒌋𒂊𒁉
 Der Fachmann mags lesen Me bi u e bi 
𒁰𒁱𒉑
𒁶𒁷𒁶𒀁𒀂𒀃

U+12228 U+12049 U+1230B U+1208A U+12049
𒀫 𒉺 𒂊
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-10T18:59:08.248+01:00 Ersatzhandlungs Schwester Gestaltet Freitag, 28 Oktober 2016

Lieber Leser, lesen  Sie, was der Autor schreibt, es lässt auf Einiges schliessen. Welche Erklärung erhoffen Sie, wer liest sie?, nur drei Leser haben sich verirrt.
Sie können auch mal fragen. Ob ich Ihr Problem löse.
Was ist es denn? Haben sie Arno Schmidt gefunden oder verloren? Wo ist der Autor zu deutsch?

"Armer Arno Schmidt – der NS hat ihn um seinen Lebenstraum gebracht! Eine Form der Schuldabwehr und der Täter-Opfer-Umkehr, die nach dem Krieg in Deutschland bekanntlich weit verbreitet war.
Mehr dazu dann demnächst in dem Band:
http://www.wallstein-verlag.de/9783835318984-arno-schmidt-und-das-18-jahrhundert.html" (von Herrn Süsselbeck
Nirgends belegt. G. S.)
http://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11846
Neue Möglichkeiten des Selbstverlages sind keine. Wir stimmen darin nicht mit diesem Artikel (Lindner=Heimrbeit=tarifgeregelt!): https://fxneumann.de/tag/arno-schmidt/
überein, sonst schon. Im Selbstverlag ist sind wir hier nicht, bei Marek oder Rowohlt auch nicht, obwohl doch Vorbild Schmidt sich irgendwie Respekt verschafft hatte. Den Leviathan haben wir aber nicht verstanden auch beim zweiten Lesen nicht. ( und auch im Netz weiß keiner, was zu lesen ist. Jeder denkt, er verpssse was, wenn er zu einer Zeit zu einem Buch, und noch welchem?, Combray?, griffe.) Ich möchte mal an die kleinen Mädchen, äh Lolitas, appellieren: Nein, wir erklären nichts, lasst Euch woanders alphabetisieren, lest Eure virtuose Horrorliteratur. Auch Lovecraft kommt von Poe wie Schmidt.

Haben Sie sich schon mal für einen Rockstar umgebracht? Es versucht. Die traurigen Lieder depressiv genommen? (Rosenstolz)
Der Autor weiß, wer ein Mörder ist. Wer überlebt, wer überlebt.
Ihnen rettet der Schriftsteller auch noch mal das Leben.
Jetzt lesen sie nicht mehr weiter. Aber aber greifen zu einem anderen. (Liebe Mädchen, merkt Euch wie das heißt: promiskuitiv auch anders zu verwenden.) Und? Was macht er besser?
Angst haben mir einige Schriftsteller gemacht:

Und zu lachen bringt mich einer:

Schach


Schach ist ein vornehmes Spiel. Ich atme die hocharistokratische Atmosphäre des Schachs gern – der arme Hund freut sich, wenigstens hier auf dem Brett Schiebungen vornehmen zu dürfen mit Bischöfen, Königen und Damen.
Ein königliches Spiel. Wers nicht nobel und edel treibt, lieber weit weg vom Handwerk bleibt.
Ich spiele Schach mit dem Major v. Vestenhof. Der Herr Major hat zahlreiche Feldzüge mitgemacht – gegen Preußen, Piemont und Montenegro – ein unerschrockener Gegner. Seit Jahren kreuzen wir unsre Bauern im Café; ich habe den Major in Kriegslagen gesehen, wo jedem andern die Haare zu Berg gestanden hätten. In Vestenhofs greisem Kriegerangesicht zuckte kein fahler Schein.
Wir eröffnen gewöhnlich
e2 – e4;
der Gegner antwortet:
e7 – e5.
Bis hierher ist die Partie von uns theoretisch durchgearbeitet.
Es folgt das Pensionistengambit der ältern Gebührenklasse. Der siebente Zug ist ein Rösselsprung, Angriff auf die weiße Dame. Nun sind zwei Fälle möglich: entweder Weiß bemerkt, daß seine Dame eingestellt ist und rettet sie – das ist dann die Feldmochinger Variante; oder Weiß übersieht die Gefahr, die Dame wird genommen: Partie Seiner Exzellenz, des k. u. k. Feldzeugmeisters ad honores Stieglitz v. Donnerschwert.
Auf diesen Zug hat der verstorbene Gendarmeriewachtmeister Göttlicher eine prachtvolle Erwiderung gefunden.
Herr v. Vestenhof verwirft Göttlichers Erwiderung und zieht den weißen Läufer in rasantem Bogen von a2 nach h8. Dies h8 ist ein schwarzes Feld. Dadurch bekommt mein Gegner plötzlich zwei schwarze Läufer und ist in triumphierender Übermacht. (Man findet das interessante Endspiel in der Schachecke der Allgemeinen Fleischerzeitung, Nr. 52, mit der Unterschrift: Weiß zieht und setzt in drei Minuten matt.)
Natürlich spielen wir pièce touchée – das heißt: alle Figuren werden angerührt, ehe wir eine ziehen. Ist aber der Zug geschehen und dem Gegner unangenehm, dann leuchtet unsre Ritterlichkeit im Glanz: auf Verlangen auch nur einer Partei, selbst eines Kiebitzes, wird der Zug zurückgenommen.
Die Kiebitze: sie scharen sich in Reihen um uns und stören uns mit ihren Ratschlägen. Wir folgen ihnen aus Höflichkeit. Allen können wir es doch nicht recht machen. Gustav Meyrink in seiner unausstehlich höhnischen Art vergleicht unsern Kampf mit einem Duell, bei dem man mit den Pulsadern pariert.
Die Kiebitze: meist sind es Maler. Sie spitzen ihre Stifte, um unsre Mienen zu skizzieren.
Das Schach ist harmlose Lustbarkeit, wenn der Spieler sechs, zehn, zwölf Züge des Gegners vorausberechnet. Es ist, als hätte der Reichskanzler gesagt: »Wir leben im tiefsten Frieden, der stetige Gang der Politik ist auf Jahre hinaus gesichert.«
Auf unserm Schachbrett aber? Ist ewige Pein. Wir tanzen auf einem Vulkan, mit einem Fuß im Grab, und über uns an unsichtbarem Faden hängt das Schwert des Damokles. Rechts, links, hüben, drüben ahnt der Partner unermeßliche Abgründe. Der leiseste Zug kann den Tod bringen. Mir oder dir?
Das ist es, was unsre Partie so scheußlich spannend macht. Wir spielen Hazard – um die Ehre. Und die Kiebitze studieren in unsern Gesichtern die Ausdrücke von Angst und Grauen.
Seit dreizehn Jahren gibt sich der Herr Major den fürchterlichen Erschütterungen des Glückspiels hin. Seine Hirnrinde ist ihm vor der Zeit ergraut. Ich aber sitze mit vibrierenden Nerven da, wenn mein Gegner wieder einmal die lauernde Frage tut: »Wer ist am Zug?« Und er antwortet sich regelmäßig selbst: ein kleines Rücken von zwei, drei Figuren – zunächst zu Versuchszwecken – ein Basiliskenblick – knurrige Flüche, die mich um alle Fassung bringen – endlich ein riesiger Sprung des Rössels über drei oder vier Felder – und mein Schicksal ist besiegelt.
Und stände mein Gegner allein da mit dem entthronten König gegen meine lückenlose Phalanx – nie gibt er die Partie auf, nie die Hoffnung. Er glaubt an ein Wunder; oft genug ist es gekommen.
Einen so zähen Kämpen zu besiegen, ist nicht leicht. Die meisten Partien enden damit, daß der Herr Major sich weigert, aus dem Schach zu ziehen. Meyrink nennt das: ewiges Schach. So hat der tapfere Vestenhof schon manche verzweifelte Situation gerettet.

( Konkret lohnt sich Streaming für keinen Musiker, im Centbruchbereich, und unser Benchmark, Beruf / Musiker / Physiker, geht zuungunsten des Musikers aus. Hat jemand bemerkt, dass mit der Schröderschen Berufsgleichmacherei in "sozialdemokratischer Erotik", die Arbeitsteilung flöten ging? (Öttinger kritisiert, lästert avantgardistisch: Schröder soll die Angestellten bei Tengelmann/Kaisers retten, North 2 wird nichts, Frau ist weg, er hat jetzt Zeit.) Ich könnte wie in den 1920ern eine Bank gründen! Niedriglohnesektor über alles, und das Empire State Building wächst. Indianer sind schwindelfrei. Und Experten! Mehr davon! Jeder Handwerker ist subventioniert und sei es durch Schwarzarbeit. Oder meinen Sie der türkische Jugendliche hätte einen genauso guten Ausbildungsplatz wie der Deutsche? ( Oder: Falsche teure Abrechnung bei Behörden) Und die Elektriker sterben aus. Bezahlt sie nicht, und die Gesellschaft funktioniert irgendwann nicht mehr, ohne Müllabfuhr, die übrings akademisch ist, brennt wie Moskau bei Napoleon, mangels Feuerwehr. Sie bekommen für alles Geld keinen Handwerker, und ohne eben mich. )
Die Start-ups bekommen Geld durch Agenturen und haben die sich erstmal für eine Idee, ob gut oder nicht spielt keine Rolle, entschieden, dann wird sie finanziert, und es wird das natürlich nicht dem besten Manager übergeben, wo doch keiner weiß wer das ist, sondern der Chef wird per Casting ermittelt. (Ihr Geld arbeitet nicht? Lassen Sie es per Dienstleistung verschieben.) Zum Beispiel Zuckerberg. Also Arno Schmidt als Sieger bei der Autorencastingschow. Alles vorübergehend. (Marek ist mit seinem Hethiterbuch Enge Schlucht und schwarzer Berg übrigens nicht so schlecht.) Wer wählt schon Philip Marlowe bei einer Castingshow, besoffen und verprügelt, lieber Dashiell Hammett zu Tode hetzen, im Kommunistenwahn, der Atombombenbauerei, weil man selbst zu blöd ist. Pasternak durch CIA verlegen Ebenso Sacharov.

Apodiktisch:
Schmidt hat Hölderlin weder gelesen noch verstanden.

Kierkegaard sagt wie man Schriftsteller wird.
Probate Ratschläge für Autoren
Man schreibt seine Gedanken nachlässig nieder; man läßt sie drucken. Bei den verschiedenen Korrekturen wird man dann allmählich eine Menge guter Einfälle bekommen. Fasset daher Mut, die ihr euch noch nicht erkühnt habt, etwas drucken zu lassen. Auch Druckfehler sind nicht zu verachten; und witzig zu werden mit Hilfe von Druckfehlern, darf man als eine legale Manier ansehen, auf welche man es wird.

Man schmiert alles hin, gibt es in den Druck mit Fehlern. 

Ich denke immer, wenn ich einen Druckfehler sehe, es sei etwas
Neues erfunden.

-- Goethe, Maximen und Reflektionen, Nr. 794

Durch Arbeit macht sich der Mensch frei; durch Arbeit wird er der Herr der Natur; durch Arbeit zeigt er, daß er mehr ist als die Natur. (Musik ist keine Arbeit, ist Gestalten.) 

Etwas später liest man es und ist sogar durch die Druckfehler inspiriert und überrascht was für ein pfiffiger gedankenreicher Kerl man ist. Hier zum Crowdfunding für meinen Buchdruck eintragen. Sofort. Viele Buchbesitzer wurden doch schon vor Jahrzehnten wie wir, Hobbyantiquar, worüber, die echten Antiquare eingehen. Sie können den Preisdruck durch die Freizeitleute nicht standhalten. Keller aller Deutschen öffnet Euch. Allerdings, Doppel- und Fehlkäufe wirken belebend.
Wir haben Houellebecq gelesen. Na ja. »Primzahlmensch« (nur durch eins und sich selber teilbar).« Libertinär. Fortschritt? Alles schön beschrieben : Lust bis zum Wirbelbruch bei Metastase, Unterleibskrebs, nur das Ende liesse ohne literarische Hilfe auf sich warten.
(Wir fangen mit den Fliegen an und dem Protein, als Quelle für die Tiernahrung. Das schützt erst einmal Süßwasser. Und ist es komplizierter, dann keine Fragen stellen, das ist zu kompliziert, nicht primitiv genug, moderne Analphabetisierung.) 

Hölderlin und Rhythmus. 
Neue Musik? Sind Jazz und Klassik ineinander überführbar? Sind sie gar dasselbe?
Jazz hat klassische Harmonik, oder umgeht sie bewusst. Was hat Klassik vom Jazz Rhythmus?
Pralltriller und Verzierungen, die Wechselnote ist zweideutig, bedeutungslose Verzierung und tongeschlechtbildender Ablauf. Wo beginnt diese Mehrdeutigkeit, dort ist zu suchen Gm7 C7 Cm7 also f e s, G7 G6 G+ C (?=???) Dur oder Moll? (Beispielsweise Händel, die Schöpfung, Strauss' Zarathustra, Prokoviews Wolf)



Hölderlin hält, wir haben Na sie hätten ma in Weimar leben sollen, noch nicht gelesen, nur als Irrer her. Der Platz an dem ich schreibe gibt nur das sanfte Gesetz von Sitfter wieder.
Hölderlin bei Schmidt kommt nur als klischeehafter Hinweis auf Wahnsinn vor. (Der hat zur Ästhetik geschrieben, das wäre mindestens Anlaß für einen Verriss.)
Nein, wir nehmen ihn weiter wie er ist : humorvoll und selbsterklärend als U-literatur wie May. (Simenon sagt Andersch). Und diese Leute haben auch heute virtuoses Talent. Na und. ( Wir waren gerade im russischen Orgelkonzert. )
Ein Nazimissbrauch Hölderlins ist überliefert, aber haben die ihn verstanden. konnten die griechisch? So soll er für die geschichtliche Verunreinigung der deutschen Sprache gelten?
Wissen sie nun wo ihr Autor seine Leichen liegen hat? Heldenhafte Leichen? Ich meine solchen denen er das Leben rettet? Die ihm sein Schriftstellerleben retteten. Ist das etwas Gutes?
Er ist Schriftsteller aus Ersatzhandlung geworden: Jelinek?
Nun ist das Höderlinsche System einfach:
Natur kennt keine Moral, Freiheit keine Natur.
Also das Krokodil ist natürlich, erst wenn es beim Natürlichsein ein Hindernis erfährt, Widerstand, negativ, erkennt es das Bedürfnis nach Freiheit und sorgt sich um deren Gesetze. ( Wie Kierkegaard oben )

Es ist nicht jedes Tier unbedingt amoralisch. Zweitweise vielleicht sogar sich selbst bewusst, eher für kurze Zeiträume. Und Freiheit ist weder mathmatisch noch physiklaisch. Epische Mythe.
Ob diese Trennung Anarchie der Natur und des Geistes, oder Gesetz(eskodex) der Freiheit, eben zufällig so streng bestehen kann, möchten wir sinnig hinterfragen.
Die protestantische Ethik und der 'Geist' des Kapitalismus
Wir erkennen nichts, Erlösung ist eine Gnade, Besitz ist an sich nichts wert und dient dem Erwerb, Erwerb Erwerb, Erwerb, Erwerb, n + Erwerb ...... in Ewigkeit. Weber.
Die Gesellschaft garantiert für den Wert des Geldes. Ostsolidarität : ein Trabbi fährt immer mit vier Insassen nicht wie im Westen mit einem Teilchen.

Der Calvinismus: Aber Jesus war doch ein Mensch, wenigstens er müsste wissen, was er tat. Oder es gab ihn nicht als Mensch, wie Gott beabsichtigte. Reichtum ist an sich nichts Schlechtes, aber nicht an sich gut, und Erwerb ist heilige Arbeit, auf dem nützlichen Weg zu Gott?
Was setzt Jesus denn dem Stoizimus entgegen: Nächstenliebe. (Hölderlin: Schon bei Äsop.)

Polemik gegen Benn, gegen sich selbst? Benn war dem Militär für seine Arztausbildung dankbar, sie hat ihn ernährt, uns ernährt dieser Blog mit Leichenfliegen zur Tierproduktion. Also der Investition dahinein.
Arno Schmidt = Der Mensch ohne Inhalt ?
Hölderlin = Klassiker durch umgebenden Unverstand ?
Und dann sind ihm seine Deutschen dankbar, wenn er blauäugig in den Himmel blickt mit breitgschmiertem Unterleib, nachdem er so zur Welt kommen wollte, um kleine Araber zu erschrecken, breitgeschmiert vom eigenen Panzer.
Und sie danken der Waffen-SS-Schwester, wenn sie mit kollektiverotischem Prickeln Sie intubiert, in der Hoffnung in der Gemeinschaft macht sie richtig, was sie alleine nicht kann, im richtigen Gefühl ihre Fehler gingen alle was an. Sie herrscht lustvoll über die Helden , die sie für Ihr Seelenheil und Leben meinen benötigen zu müssen. Abends lässt sie sich dann im Swingerclub von Westernplattenschützen anschiessen. Blond, blauäugig, überlegen, von oben. Sie wählt, nicht Sie. Sie wählt den Rüstungsexporteur. Besser das. Sie macht es richtig, sie kann es. Frohes Koma. Und dann sediert. Denn Sie gehen ihr auf die Nerven. In die Zwangsjacke wie Musils Mann ohne Eigenschaften-Mörder, und das tolerante Mädchen versucht Verständnis. Garp? Sind Sterbende lustig?
Irgendwem verdient die Schwester damit 20.000 Euro im Monat, ihr ganzes Jahresgehalt, ganz abgesehen von der Unterstützung für die Pharmaindustrie, wenn sie die Medikamente in Sie hineinpumpt, besonders die Antibiotika. Wir wollen das auch so, das zahlen sie der Krankenkasse, die falsch abrechnet und keine Rechnung herausgibt. Aber nicht online bestellen. Und Stalin macht Leerverkäufe mit Rohtschildaktien, bevor er den Laden in die Luft sprengt. dann bekommen sie die gleiche Anzahl zu einem Zehntel des Preises zurück. Und denken sie, er weiß nicht wer ihre Abwehr ist? Die Damen, die die Herren aus dem Untergrund beherbergen, lassen sie bezahlen für ihre Bedürfnisse, mit Erotik und Zärtlichkeit. Und ihre kleinen Untergrundhelden nutzen den Spaß den Brutaliker haben können. Und Blutdruckmittel, wer sagt denn dass in zwanzig Jahren ihr gesunkener Blutdruck ihrem Herzinfarkt vorgebeugt hatte. Und diese ganzen Medikamente zusammen mit dem vielen Alkohol, dann lieber afghanisches Opium im Mohnkuchen. Diese Undine liebt die latente Anwesenheit von Angst. Die Schwester spiesst jeden mit ihren erigierten Brüsten (Die Hörner des Stiers) tödlich auf, der sich nicht sinnierend erregt, sondern meint in Lust sich ihr anzunähern, der Kämpfer, was schlägt ihm in der Brust der Fleischklumpen, von seinem Bewußtsein träumt, das sie in der Hand, im Schoß nach ihrem Willen knetet, lutscht und formt. Wer ist schon träumerisch im Angesicht des Tigers, welcher Dummkopf ergreift nicht die Flucht: Der Pfleger, der AOKpatient. Geduld bis zum Gefressenwerden. Ich meine zu wissen, so rettet sie: sie ruft : Menschlein funktioniere! Sie ist machtvoll als Schlafes Bruder tätig. Ich bin die Fee Deiner Wünschelrute, erfülle, wenn ich lustig bin. Wer hören, sehen, fühlen will, höre. Ich lehre das die Kinder. Vielleicht machen sie es besser. Wieso eigentlich Entwicklung? (Die kardipulmonale Reanimation führte erst 1962 zusammen, was im einzeln teils schon 40 Jahre vorher bekannt war, Herzdruckmassage, noch am offenen Herzen, Beatmung, Defibrillation, also Stromstöße für die Herznervenanregung, und es funktioniert. Ist es gut? So gut wie jedes qualvolle Koma.) Wieso eigentlich nicht der Tod gewählt wird? Den bestimmen Politiker und Ärzte. Deshalb die schöne Literatur.

Nein, meine schöne Herrscherin. Morgens sie beim Nacktkaffee bis zur Schmerzgrenze beobachten, und nach ihrer Arbeit an der Endorphingeschwängerten Lustarbeit, selbst unerfüllt, abliefern. Seniler Narzismus hatte die Frage signalisiert: Hat sie mich bemerkt? Sie hat, wie jeden. Weiter bei Jakobs Hochzeit bei Thomas Mann. Nach dem Nachtaufenthalt im frühen Dunkel sich auflösen.
Sie ist weltbewegend. Früher hieß das Veitstanz, Erweckungsgottesdienst in den USA.
Denn das Leben im Leibe ist niemals Seligkeit, sondern halbschlächtig, teils unangebehm, und wenn das Glück leibliches Leben wird, so wird es mit ihm die Seele...

Aber ihre Seele gerade gibt sie nicht, die hängt sie an ihre apparative Virtuosität, ohne die Sie genauso sterben, vielleicht angenehmer, wären da nicht sicher stets die Schmerzen. Oh Afghanistan.

Glück ist zur Sache geworden. Sie verkauft sich meistbietend, hier hat niemand genug. Sie droht uns zu verlassen, selbst ich, eigentlich subversiv, was sie auf den zweiten Blick erst bemerkte, bringe mich in die Gemeinschaft ein, die Göttin zu halten. Die anderen beginnen zu opfern. Was hat der Kranke, er kann nur noch sich, das Vetrauen, anbieten und tut das compliant, gehorsam und hofft, dass sie weiß, was hilft, es versteht, nur hinter ihr lächelt noch der Asprindämon. Sie weiß nicht, daß sie für mich, meine Divindende arbeitet. Oh ich habe ein süßes Geheimnis, wann will ich es teilen? Was macht sie da? Ist das Betteln? Um eine Tablette, um Einweihung in den Alarmton seltsamer Apparate? Ich schauhe zu ihr auf, immer, stets, sie lässt sich nicht herab, nie. Oh zirkuläres Glück, für sie, für uns!

Diktat an Herrn Eckermann, noch Korrektur zu lesen:
Sind Sie, Jahrgang 1980, vielleicht zu kurz gekommen? nein ich arbeite im Untergrund das ist Sabotage wie Stalin bei den Rockefellers auf das Gehalt rechnete  er sich nicht, denn es reicht sowieso nicht im Leben aber diese Sabotage beanspruchte er, weil eine ganze Fabrik in die Luft flog, aber menschlich langweilig. Wir gönnen den Oligarchen den Reichum, den Fetischisten die Lust in ihrenTempeln, nur die Verlogenheit reitzt nicht. So will ich auch im Untergrund arbeiten, warum suchen Sie sich dann nicht eine Dame aus der Gesellschaft die die unter Gründler unterstützt, oh ja die können sie mir dann bei Gelegenheit auch empfehlen, wenn Sie eine treffen, daran fehlt es mir noch, nein meine Sabotage hat ein anderes Netzwerk, ich empfehle meine Vermittlungsagentur an sozialversicherte reiche Rentner damit die sich ihr Gehalt aufbessern können und das ganze System destabilisieren, sie verschenken ihre Krankenkassenkarten, oder kommen anders an die Altersrücklagen, sie müssen nur aufpassen, dass sie nicht zweimal beatmet werden, mit einer Beatmung verdienen wir viel Geld das ist ein Monat ein Jahresgehalt der Krankenschwester nur für einen Monat Beatmung, stellen Sie sich vor der Rentner, er ist einfach zu reich, er bekommt jede ärztliche Behandlung von Anfang bis Ende bezahlt, das schafft nicht der neureiche Russe oder Saudi-Araber, und stellen sich vor der Rentner wird fiktiv ein zweites Mal abgerechnet und das Geld würde für den Umsturz verwendet. (Lexikon der Schmidt-Literatur, Schmidteratur.) Recherche:
der Pfleger kam ihm wie ein König entgegen die Schwestern um schwirrten ihn liebreizend und er wirkte als Herrscher über einen Harem, der Pfleger kam mir mit einem steifen Stethoskop entgegen, denken sie, ich rette hier leben, irgendwie dass ich muss die Abläufe koordinieren, uneingebildet auch meine Mitarbeiter sind alle hervorragend, dass ich überlasse es ihnen das Leben zu retten, das können Sie genauso gut wie ich, wenn nicht besser, aber die Wertschätzung, die erfahren sie  von mir, und ich unterstütze sie ich stärke ihren Rücken, meinen Sie das macht jemand anderes, meinen sie, wir verdienen dabei, wir machen das alles aus Selbstlosigkeit manche meinen unsere Arbeit brauche keine Fantasie, also für die Hyperintelligenten ist sie nix, ja ähm wir hätten uns diese Arbeit nur wie sie ist geradezu gewählt weil wir fantasielos sind, das mag schon richtig sein, aber deswegen ist sie doch nicht primitiv oder einfach oder anspruchslos da ich... die meisten allerdings... gibt es Vorurteile ...meinen unserer Arbeit ...bestünden ...war scheiße vielleicht ist das wirklich so aber ich habe ja also ein subversives Element das behauptet selbst Scheiße sei anspruchsvoll und nicht jeder kann das, dass Sie sich darum kümmern... ich muss dem nachgehen sobald er auch glücklich werden wir einen Schauprozess für ihn veranstalten , aufmüpfig, ich bin nicht chauvinistisch wie kommen Sie darauf.. hin zu ..darf ...Papa ...komm mal her Puppe uns reicht es, dass der Segen auf uns fällt wen sieht er nicht wir haben eine Uniform an, weil weiß die Halbgötter in Weiß sie arbeiten im Schweiße ihres Angesichts besser im Schweiße unseres angesichts dabei den Dreck lassen sie uns ...

Im Prozeß kam es zu folgender Aussage: Der Pfleger soll zum Sterbenden gesagt haben: Wissen Sie was Ihr Problem ist, Sie beschissenes altes Arschloch? Sie sind zu reich, die Kasse zahlt das.
Dann setzte er die Todesspritze, oder verwechselte ganz normal gestresst etwas.

Es war nicht ganz ersichtlich, wer die Aussage machte, alles war unschscharf: der Tote, ein Mitarbeiter oder Gott?

Wer ist Jack Unterweger, brenne der Leser in seinem Fegefeuer!

Keiner rettet, keiner liest
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-21T23:07:59.050+01:00 zitat
gestaltet Samstag 18 Februar 2017

Es trieb uns die Schilderung der Liebe um.
Weil wir die Stelle finden wollten, in der Poe als
impotenter, koprophiler, syphilitischer Voyeur mit Neigung zu Kindfrauen dargestellt wird (Buch I), begaben wir uns auf die Suche.
Zur Liebe fällt uns ein:

Es gibt keine Garantie für dauerhaft vollkommene Erotik.
Auch die Universalsprache der Literatur hat Schmidt nicht gefunden. Sie wäre für sein Verständnis hilfreich. Lesen wir dazu Leibniz. Uns scheint, dass Schmidt sich selbst dem Vorwurf eines Schmidtdialektes aussetzt.

Schmidt versteht nicht die aristokratisch katholische Dynastische Sichtweise auf die Liebe als Zuchtverein, und Politikmittel, andererseits ist die Proleteninzucht, sowie Kommunardensex witzlos bis obszön terroristisch. Wovon der Amokläufer übrigbleibt. So mäandert Franziskas Liebe durch das Buch. 

Andererseits erhebt er May in höhere Weihen und zieht die gesamte E-Literatur auf die unterste Ebene herunter vermittles Klabunds Literaturgeschichte oder allgemeinbildender Kompendien. (Damit fühlt sich dann jeder dumme Leser, wie wir, angesprochen und nicht übergangen.) Er als schlechte Vaterfigur, beruhigt sein Gewissen, indem er einem literarischen Reichtum üppig dafür schenkt, dass er dem Leser den korrigierenden und weiterdenkenden Einfluss abspricht und ihn plump beleidigt.
 
Man müsste mal untersuchen, ob Treue zu genetischer Vielfalt führt. ( Mann schildert boshaft feige Kinder in Mario:  


Es wird zuweilen recht unwahrscheinlich, daß man sich in der Heimat der abendländischen Gesangskunst befindet. »Fuggièro!« Ich habe den Ruf noch 
heute im Ohr, da ich ihn zwanzig Vormittage lang hundertmal dicht neben mir erschallen hörte, in heiserer Ungedecktheit, gräßlich akzentuiert, mit grell offenem è, hervorgestoßen von einer Art mechanisch gewordener Verzweiflung. »Fuggiéro! Rispondi al mèno.« Wobei das sp populärerweise nach deutscher Art wie schp gesprochen wurde, ein Ärgernis für sich, wenn sowieso üble Laune herrscht. Der Schrei galt einem abscheulichen Jungen mit ekelerregender Sonnenbrandwunde zwischen den Schultern, der an Widerspenstigkeit, Unart und Bosheit das Äußerste zum besten gab, was mir vorgekommen, und außerdem ein großer Feigling war, imstande, durch seine empörende Wehleidigkeit den ganzen Strand in Aufruhr zu bringen. Eines Tages nämlich hatte ihn im Wasser ein Taschenkrebs in die Zehe gezwickt, und das antikische Heldenjammergeschrei, das er ob dieser winzigen Unannehmlichlteit erhob, war markerschütternd und rief den Eindruck eines schrecklichen Unglücksfalls hervor. Offenbar glaubte er sich aufs giftigste verletzt. Ans Land gekrochen, wälzte er sich in scheinbar unerträglichen Qualen umher, brüllte Chi! und Oimé! und wehrte, mit Armen und Beinen um sich stoßend, die tragischen Beschwörungen seiner Mutter, den Zuspruch Fernerstehender ab. Die Szene hatte Zulauf von allen Seiten. Ein Arzt wurde herbeigeholt, es war derselbe, der unseren Keuchhusten so nüchtern beurteilt hatte, und wieder bewährte sich sein wissenschaftlicher Geradsinn. Gutmütig tröstend erklärte er den Fall für null und nichtig und empfahl einfach des Patienten Rückkehr ins Bad, zur Kühlung der kleinen Kniffwunde. Statt dessen aber wurde Fuggièro, wie ein Abgestürzter oder Ertrunkener, auf einer improvisierten Bahre mit großem Gefolge vom Strande getragen, um schon am nächsten Morgen wieder, +unter dem Scheine der Unabsichtlichkeit, anderen Kindern die Sandbauten zu zerstören. Mit einem Worte, ein Greuel. 

.. )

Wir schliessen uns der Meinung an, daß ein Programm in Zettels Traum scheitert, das sagt er selbst. Wir wollen ja nicht von ihm erschossen werden.
Paul mit neunjähriger Christa: Also da würd ich mir nicht mehr viel Hoffnung auf die Eltern machen, auch negativ nicht, das nimmt man selbst in die Hand. !
Der Dichter=Prediger/Priester ist so schlecht nicht: Poetengospel.

Irgendwo in der Mitte ist Schmidts protestantische individualistische Liebe.

Er kann auch gar nicht verstehen, dass andernorts die Liebe nicht romantisch gemeint ist, soll er doch mal nach Japan gehen. Patriarchen sterben mit 65.
Zur Erotik und ihrer Bewältigung gibt es ja auch Hemingways: Tod am Nachmittag. Zur Vereinnahmung einer Revolution durch Kommunarden, die immer Schuldige finden, For whom the Bell tolls. (Die Russen, lieferten Waffen an die spanischen Revolutionäre, gewannen aber keinen Einfluss, und da die Revolution keine kommunistische werden wollte, sprangen sie ab.) Wegen unserer und Schmidts Kommunenverweigerung.

  1. & R. Baghwandisko, verzweifelt fröhlich, glücklich. Scherings "Pille" und der gescheiterte Papst.
Wie weit geht die Psychologie (logos) der unbewussten Sprache? So weit wie Logik, also nur in engem Rahmen und bitte definiert. Ist in Arbeit.
Die Sprache wird nicht in einer Logarithmentafel geordnet. Sie wäre dann eng, und man muss sich klare Gedanken über die Regeln machen, die man dann mitteilen könnte. Wie Aristoteles
Naive Realitätsferne.

Wir haben versucht uns in die Arbeitsweise einzuarbeiten: 120.000 Zettel. Wir haben dazu auf unserem Computer einen Clibborardmanager, ein Gedächtnis der Zwischenablage, installiert. das ist ein kleine Programm, dass sich erinnert, wie wir mit den Guttenbergtasten : strg oder ctrl + a + c + v, gearbeitet hatten, und die gesamte Zwischenablage in einen Text umgewandelt.
Leider haben wir das erst jetzt getan, vorheriges ist uns aus unserem c&p ( Copy and paste, Kopieren und einfügen) - Gedächtnis für immer, I M M E R, immer verlorengegangen. Gott: die ewige Zwischenablage des Hirns. ( Ist doch ein Schmarrn, Datenbankhype, jeder Vorgesetzte will ne Datenbank, DB, wenn sein Programmierer sie ihm schmackhaft macht.)
Dass da nur "Erotik" und keine Literatur rauskommt, beweist uns Google, die merken sich unsere Suchanfragen. Oder kommt amerikanische Literatur raus?
Dann wollen wir unsere Einmannarchäologie weiter treiben, nicht dass ein Mann Archäologie betreibt, sondern an einem Mann, ja an Arno Schmidt.
Unser beschränkter Horizont richtet sich auf die Hethiter und Mykener. Laut Toynbee, soll eventuell die grosse Katastrophe beim Untergang der Mykener geschehen sein, bei Schmidt in der Gelehrtenrepublik ja auch, Schrift und Sprache waren verlorengegangen. Das Volk blieb sprachlos zurück. Oft schleppen Barbaren neue Sprachen ein, so das griechische, wenn man sich dann mühsam wieder zum Sprechen hochgerungen hat, man konnte vielleicht vorher sprechen, nur verstanden hat einen keiner, dann beginnt man Hieroglyphen zu entwickeln, wenn man schon sonst keine Kultur hat. Einige Hieroglyphen bezeichnen Laute, das wäre schon ein Fortschritt, aber bis zur Buchstabensprache dauert es dann noch 500 Jahre. Und zum Buchdruck nochmal 1400, wenn man nicht Chinese ist. (Siegeldruck ist alt, Königssiegel, sogar zylindrisch, wie die Edisonwalze). Nun ist die erotische Bedeutung bei Schmidt unklar, seine Assoziationen sind nicht beherrschbar.
Auch Schmidt musste sich nach Nazizeit zu Ausdruck wieder hochringen.

Wir haben es nachgerechnet. Für die Musik:
Ein Ton hat eine Frequenz, eindeutig.
Ein Intervall hat zwei Frequenzen, ein Verhältnis, und einen Summen- und Differenzton. (Das wäre schon Ton- und Resonanzton.)
Drei Töne,, drei Frequenzen, (ein Dreiklang) hat drei Verhältnisse und sechs Summen/Differenztöne (also neun (oder zwölf) Ansätze zur Resonanz). Die Summen- und Differenztöne sind eigentlich unwichtig, wozu wir sie brauchen ist, uns ihren Einfluss auf das klarzumachen, was wir Resonanz nennen, Echo.
Das Klavier hat 88 Saiten, die resonieren können, weniger drei beim Klang.
Also drei Töne, erklingen neunt, dazu treffen sie nicht mal die Frequenzen exakt einiger der 88 Saiten, und beinflussen sich gegenseitig. Zum Glück klingt das Klavier gleichschwebend, der Einfluss ist verringert, aber bundlose Instrumente und der Sänger tendieren zu reinen Intervallen, sind als gegen das Klavier gestimmt, mit feinen unterschieden. Es entstehen Schwebungen, (aber auch so schon beim Klavier) , dies haben ein Tempo, also `Also: eine weitere Frequenz und was ist eine Frequenz? genau eine Tonhöhe, tief aber doch.
Man kann es schlicht an Keyboards nachprobiern, selbst moderne simulieren Resonanz nur durch ein plumpes Modell, was ein paar Voraussetzungen kennt, aber nicht die Kombinatorik, die immensen Zahlen, unser geschilderten Verrechnung ,der Kopplungen und Rückkopplungen, wenn ein, zwei Töne exponentiell Rückwirkungen, Beziehungen, Rückkopplungen anhäufen. Das kann nur noch durch eine gewisse Siebwirkung, einen Filter verhindert werden, die Dämpfung, die den Einfluss der meisen Beziehungen zufällig herunterregelt auf einige schöne Obertöne. Eine gewisse Verteilungsbreite wieder einem Ton, einer Saite zu ihrer Resonaz zuordnet, aussiebt, reduziert. Zuchtwahl sozusagen. Was wir sagen wollen, im exponentiellen Chaos der möglichen Bedeutungen, verstehen wir nur linear ( wie das Gehör logarithmisch arbeitet. Ha! Beziehung zu Schmidt!)
Insofern wussten wir schon, dass Schmidts Programmmusik von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist, aber auch schon von der Programmmusik, allein Richard Strauss bleibt. (Singt man den auch auf deutsch?)
Coustos kosmische Oktave ganz außer acht gelassen. Obertöne ebenso. Energetik auch.
Schmidt lügt nicht? 



Die schönste Stelle im Doktor Faustus ist die Erklärung des beethovenschen Ariettathema, Liebesgrund etc. Nur wir brauchen Mann und Adorno gar nicht zu kritisieren,  denn die Stelle ist falsch,  wie wir vor ein paar Posts darlegten. (Zeit in Veröffentlichungen messen!) Schmidt war kein Jazzfan, denn dann hätte er polymetrisch geschult, das sehen können. ( Dasselbe rythmische Resonanzthema.)  Viel schlimmer aber: Nun trommelt der Neger zwanghaft ekstatisch kollektiv,  dies führt dann seltsam bestimmter Weise  mit europäischer Harmonie zu deren, aufgrund einer gewissen metrischen Willkür, tanzbarem Rhythmus und der Bestimmung des metrischen Ortes der Harmoniefindung,  sowie der zusätzlichen Tongeschlechtswahl, zu einem Zwang ( einer Pflicht) dies individualistisch zu tun, kurz Freiheit in der Eingebundenheit.  Das weiß  Schmidt nicht und raspelt Rhythmus.  Jetzt haben wir uns aber ein anderes Analysieverfahren auf dieser Ebene ausgedacht, das eine gewisse Schlichtheit und Konstanz hat.
Es geht von der Überzeugung, der Arbeitsweise des Meisters aus, er setzt sich hin und arbeitet, nach einem immergleichen Schema, mit verteilten Aufgaben meinetwegen, aber mit steter Wiederholung einiger, mehrer oder weniger, Einzelteile. Was ergibt sich daraus?
Genau ,D(ichter)P(rediger)'s, eine Form, eine Vers-Strophen-Reim- oder Dichtungsform. Das erschließt sich auch daraus, dass man das grosse Lied an beliebiger Stelle aufschlagen kann und einen Klang ausmacht, ist das komponiert oder bloß physikalisch obertönend? Also gehen wir von der Komposition aus, und da in dem Grossen Wurf erschliesst sich die mäandernde Liebe der Franziska, kein perverser Poe.
Ob Poe es nicht schafft oder Joyce es schafft, hängt nicht mit Schmidts Unterstellung zusammen. Die Katholiken sind da lustiger, sie könne alles, A L L E S, alles beichten. Von den jungen Mädchen ist das erwünscht: Schad, dass die weggezogen ist, die hat so schön ' beicht. (Simplicissimus)
Der Gilgameschmythos.
Wer weiter den Sommernachtsabschweifungen folgen will, tut gut daran, aber bitte nicht mehr. Das zu unsere Recherche zu Shakespeare. Puck versucht doch alles mit seinem Liebestrank, denn er irgendwo hinkippt.(Pflanzen bei Shakespeare)
Also Zettels Traum mittels Gedichtanalyse zerlegen, nur weil er etwas größer ist, schreckt das nicht ab, (Mahabaaratta), man kann an beliebiger Stelle beginnen.
Schmidts Sprache bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen urkomisch und bitterböse. Für den Etymansatz sollten wir Sitara und den Nachweis dazu bei Karl May gelesen haben. Haben wir nicht und niemand wird uns dazu zwingen, uns mit Karl May auseinanderzusetzen. Wir unterstellen einfach, dass wir den lesbaren Anteil bei Schmidt ihm zu verdanken haben. Das reicht.
Sagten wir ja, bitterböse aber nicht hassend. Hassende Sprache macht Bernhard besser.
Literarische Aristokratie.

Wilma ist nicht die Amazone, Franziska sollte etwas mutiger sein. Nicht so Kirchenweib.
Wir sind nicht durch, blättern abschweifend weiter.
So und jetzt unser Zettelkasten zu dem Artikel:
Wir haben hin etwas weiter laufen lassen mit andern Artikeln von uns, damit er voller wird.Wir zerknüllen ihn und betätigen die del-Taste. Gott sei Dank, er ist weg.
Aber Dichter=Prediger, das trifft auch auf uns zu toll: abhebend.
Displaced Person, Versprengte, Kriegsgefangene, in kriegerischer Erotik Gefangene. Fremde. "Die Fremden" das unveröffentlichte Frühwerk, mit Sommernachtsabschweifungen, einer blinden Liebe, etc. Auch schon etwas langatmig, nicht überzeugend, aber nur unter 100 Seiten lang. Das einzig Literarische in der Wundertüte, aus mehreren Erzählungen zusammengesetzt. 

O-Ton Meister:

"Ich habe keine 40-Stunden-Woche, meine Woche hat 100 Stunden -- wenn ich Glück habe. Und ich muß ein Leben führen, daß daneben ein Säulenheiliger wie ein Lebemann wirkt."

"Das ist letzten Endes eine Frage der Konstitution. Während der Jahre der Niederschrift bin ich jede Nacht um zwei oder ein Uhr aufgestanden, dann habe Ich bis morgens um sieben oder acht gearbeitet, mich drei Stunden hingelegt und dann weitergemacht, allerdings mit den leichteren Arbeiten -- dem Ordnen der Zettel, dem Zusammentragen des Materials, dem Verifizieren von Zitaten, dem Nachschlagen von Werken. So habe ich jeden Tag 14 bis 18 Stunden gearbeitet. So ein Buch ist ja nicht zu bezahlen."
 

Kritzel: (Dritte Wurzel aus 60 Mio? = Anzahl seiner Leser = kubisches Deutschland aus Schmidtlesern! )
390^3=59,319,000
391*391*391=59,776,471
392^3=60,236,288 (Tritt an in einer Front von 392! Ein Würfel von
1.7*392=666.4 Metern Kantenlänge.
Müsste man mal überlegen, wie man die raumverschifft, in Portionen von 30 mal 30 unterteilt, sind 8000 kleinere Würfel oder kleine Raumschiffe. Ist doch machbar. Galaktische Brühwürfel.
)
2017: 80,000,000^(1/3)=430.88693800637674
43518587133038700990518689884384
21716497847101269282221329668160
0370883007086486550 ≈ 431
430^3=79,507,000
431^3=80,062,991



"Daniel Pagenstecher, der seinem kleinen Mädchen Franziska so zärtlich zugetan ist, wie es einst Poe seiner kleinen Virginia war, spricht und denkt Etyms, und diese Etyms wendet er auch an, wenn er die Jacobis über Poe und Poes Verwandte, über die "DP"s" (sprich: Displaced Persons gleich Dichter-Priester) aufklärt"

"Sie verfügt über den Wortschatz des Unbewußten und benützt ihn im witzigen und künstlerischen Sinn. Ich bilde mir ein, ein großer deutscher Humorist zu sein.
Eine solch zehrende Niederschrift ist derartig scharf und giftig, daß man verrückt wird, wenn man sich nachher noch damit beschäftigt."
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44944192.html

Poe heiratete seine Virginia als sie 14 war, das war vernünftig, denn sie starb mit 24. 

Im letzten Post kam das Gedicht auf Poe, wir können das Ergebnis nennen. Die Programmatik ist völlig gescheitert. 
Das Gedicht bildet sich aus den Silben Po, pu, pö und pü, sowie nah verwandt klingende wie pfü etc. Einige Ausnahmen sind gemacht, einiges ist pëisiert worden. Das odische Problem ist dabei, dass es nur Hebungen gibt, es gibt keine  Silbe po oder pu, die gesenkt wäre. Wir haben es mit bo oder bu probiert, das unterscheidet sich aber klanglich zu stark, so kam das Gedicht heraus. Wir haben dann erkannt, dass die romantischen Dichter, die ersten programmatischen Expressionisten waren, sie haben die Senken in ihren Po Gedichten, nicht wie wir mit teils langweiligen Silben wie en, ein, oder, und aufgefüllt, sondern konsequent eine Senkung mit  Adjekitv oder Adverb aufgefüllt. Dann konnten sie freier mit den Hebungen umgehen, da durch die Klassiker das Ganze humanistisch antikisch heldenschreiend festgefahren war. Mosaikstarr.

Schmidts Zettel wieder legen sich exponentiell aneinander, sie bilden ein entropisches Durcheinander brownscher Bewegung, rein zufällig verteilt, kein römisches Mosaik. Da hinein will er immer wieder fahren. Es zu einem Gesetz zwingen.

Stark im Programm, ist das Gedicht Epopöae metrisch fast unbeherrschbar, ebenso sind die Bedeutungen nicht mehr, wie von Schmidt beabsichtigt, zu  kontrollieren. Der Leser möge selber urteilen, ob ihm das  greulige Gedicht was sagt. Allerdings kamen wir zu der Erkenntnis, denn wir ärgerten uns über den AUfwand und die Sperrigkeit und kindliche zeitraubende Abhängigkeit der Silben von unserer Geduld, dass Schmidts fünftausendnormseitiger Roman Zettels Traum erst fertig geschrieben werden muss, so erkennen wir das anfängliche Programm als richtig, hineinzublättern, zu exzerpieren, völlig Anderes zu lesen, und etwas daraus zu machen. Wenn wir nur wenig schlechter als Schmidt schreiben, also viel besser als der Leser, so gewinnt der geneigte abwesende Leser. 
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-03T08:51:26.625+01:00 bodenlos
Wir hatten das bodenlose Licht von unten irgendwo erwähnt.
bild 2, bild 3, bild 4

unverdientes bonusbild dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-02T14:42:20.612+01:00 peng! Peng!
Die Kugel schwirrt durch die Stadt,auf dass sie sich ein Opfer fasse.
Die kanalartige Stadt.
In den Fassaden stecken die Kanülen der Impfspritzen und zittern. Es regnet leicht.




Es schwemmt wallend und steigend eine Flut aus grünen Geldscheinen immer höher durch die gepflasterten Straßen, sich einen Weg und Auslass suchend.
Inzwischen, auf einem friedlich umtosten Eiland städtischen Pflasters stürzt sich mit Grimm der Schnupfen auf einen Menschen namens –
Peng!
Schrimm, getroffen, taumelt, ein Blutfleck zeigt sich auf seiner gestärkten Weißbrust, er wankt und sinkt, fällt, rollt, bleibt liegen und sackt in sich zusammen. Schrimm erwidert nichts mehr prompt. Der Schnupfen spürt seine leblose Kälte und wendet sich ab.
Der Schnupfen ist ratlos, wohin soll er sich wenden und irrt durch die Stadt sich einen anderen Menschen suchend.
Alsbald mit Groll stürzt er sich auf einen Menschen Namens Knoll.

Der Himmel ist nun strahlend klar. Inspektor Surd , Abel Surd, steht am Tatort, fühlt sich auf Veranlassung seines Vorgesetzten dienstlich zuständig, sieht Schrimm an und denkt: Aha ein Mord!
Er sieht sich um und fragt sich: Woher kam die Kugel? Er stellt sich so, dass er Schrimms Fallrichtung nachempfinden kann, stellt sich in diese Richtung, dann dreht er sich entgegengesetzt um.
Er blickt eine Straße entlang, am Ende steht frei ein großes Gebäude, die Kaserne. Aha denkt Surd, dort gibt es Gewehre. Er sucht, wandelt durch die Straße auf die Kaserne zu, lässt sich von der Wache an den Kasernenchef vermitteln, der ihn am Tor abholt, das lässt er sich nicht nehmen, und in sein Büro geleitet, dort stellt er seine Fragen und erhält zur Antwort, daß die Munition weggeschlossen und buchhalterisch verwaltet wird, es fehle keine Patrone. Er lässt sich zum Zeughaus führen, wirft selbst einen Blick in die Bücher des Munitionswartes und bittet um eine Abschrift, nimmt sich vor seine Assistenten das genauer kontrollieren zu lassen wohl wissend , wenn diese in einem halben Tag auftauchen die Zahlen im Buch ganz anders aussehen, deshalb schreibt er sich die Zahlen der letzten zwei Tage ab. Es werden immer große krumme Zahlen abgetragen, mit seinem Taschenrechenschieber, kann er aber feststellen, daß sie in Teilportionen exakt wieder eingeliefert werden. Er zieht dem unwilligen Munitionsbuchhalter aus der Nase, dass der Kommandeur das als subversiven Mathematikunterricht betreibt. Er fragt ob die Munition tatsächlich vorhanden sei. Der Wart sagte, er habe chronisch zu wenig Munition, nur einmal habe er viel zu viel gehabt, die hätten sie bei Kontrolle der Bücher vergraben, aber danach wieder ausgegraben, jedenfalls zur Zeit könne er keine Munition ausgeben, da sie hoffnungslos seit 45 zu wenig hätten, und für jede Inventur, sie von anderen Einheiten ausborgten damit die Fehlbestände nicht auffielen. Surd fragte ob aktuell von der fehlenden Munition etwas im Umlauf gewesen sein könne, der Wart konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, nein, das sei unmöglich dazu dauere der Zustand schon zu lange, mit Sicherheit liesse sich kein einziger Schuss zusätzlich auftreiben. Und wenn dann würde das als Schatz gehütet und nicht verschossen, er lies sich dann noch weiter aus und erwähnte etwas von Einsatz und Leerverkäufen, aber Surd hatte sich überzeugt, dass hätte man hier eine Patrone raustragen wollen, zwei hätte reintragen müssen, und das hatte der Wart letztmalig 1866 erlebt, als die kolonialisierten Schleswig Holsteiner ihre Munition freiwillig ablieferten. Die jeweilige gewählte Vertretung gab sie ab, weil nach Abschaffung der Bauerndemokratie sie bei der Bevölkerung viel Depression fürchteten und Selbstmordversuchen vorbeugen wollten. Das wurde durch Alkohol dann auch erreicht.
Dafür hatten sie das neue Reich mit Sozialisten und Christen infiltriert, sowie mit der Philosophie der Besiegten
Er tritt aus dem Kasernentor wieder auf die Straße geht einige Schritte in eine ähnliche Straße hinein, dringt einige Häuser weit vor und wird von einer Gedenktafel an einer Hauswand abgelenkt: " Hier wohnt der Friedensnobelpreisträger K., dessen Verdienste uns in der Verteidigung des Kapitalismus bei der Bombardierung Kambodschas unvergesslich sind."Surd dachte sich, Friedensnobelpreisträger, das muss ein guter Kunde von Nobel gewesen sein, und wo Dynamit ist, dürfte Munition nicht weit sein.
Surd tritt in das Haus, findet ihn einer höheren Etage die Wohnung von K. Auf sein Klingeln, kommt der Alte hinter der Tür angeschlurft, öffnet, Surd wird mit seinem Anliegen hineingebeten, sie setzen sich in der spartanischen Küche an einen weißen Tisch mit weißer Resopaloberfläche mit leichtblauem Rechenmuster. Surd schildert sein Problem der fehlenden Kugel. K. wiegelt ab, bietet Tee an, Surd lehnt ab, K. nimmt selbst Tee, behauptet er hätte nur mit Frieden zu tun. Als Surd erwähnt, dass er um der Wahrheit auf den Grund zu kommen noch einen Freund von S. bemühen könne, müsse und werde, erblasst kurz K. sichtlich, kann sich kaum fangen oder fassen, wankt, steht auf entschuldigt sich er müsse unterbrechen, er hätte etwas vergessen, er sagt das in einer Mischung aus verhaltener Wut, unterdrücktem Bluthochdurck und echter Angst, was er notieren und kurz zur Erledigung markieren und vorbereiten müsse und geht aus der Küche. Nachdem Surd fünf Minuten gewartet hatte, es sehr still geworden war, steht er auf, geht durch den Flur blickt in einige leere Zimmer und entdeckt, die offen stehende angelehnte Wohnungstür. Surd ist sicher, K. komme nicht wieder und wendet sich in die Wohnung, untersucht sie, öffnet versuchsweise einige Türen, hinter denen nichts Aufschlussreiches oder Unerwartetes sich findet.
Er kommt zurück in die Küche, die auf den zweiten Blick seltsam geschnitten aussieht. dann tritt er an eine Kammertür, an der er rüttelt und die er verschlossen vorfindet. In einem Anfall rüttelt er heftiger und reisst an der Tür, diese gibt einige knarzende Laute von sich und ächzt, bis sie mit einem Knall explodierend aufschlägt und Surd beiseite fegt und er unter der freigegebenen Lawine von Munition, die aus dem hinter der Tür liegenden viel zu großen Raum, herabstürzt und herausflutete untermischt mit diversen Kleinkaliberwaffen begraben wird. Nachdem die halbe Küche sich mit Munition gefüllt hat, kommt die Lawine vorläufig zum noch schaukelnden Erliegen, unter der Munition regt sich etwas und Surd taucht, sich durch sie kämpfend, keuchend an der Oberfläche auf, rot und ersichtlich beglückt und erleichtert, dass er nicht mehr Verletzung als ein paar Kratzer davongetragen hatte. Nachdem er oben auf war, dachte er glücklich, daß diese Naivität ihn mehr Versehrtheit hätte kosten können.
Er trat wieder in den Flur zückte sein Notizbuch und notierte: Munition bei K. gefunden. Er linste noch mal um die Ecke in die Küche und offene Kammertür und gewahrte dahinter eine riesigen Raum bis an die Decke mit messingfarbener Munition gefüllt. Offensichtlich wurde die Küche versetzt und ein ganzer Raum zum Lager umgewidmet.
Im Zusammenhang mit der Panik bei er Erwähnung von S. wurde Surd sofort klar, dass er mit K. den Lieferanten der Kugel für die Aufrtagsverirrung gefunden hatte. Jede Waffe, auch die friedlichste gibt einmal einen Schuß von sich, ob dabei ein Versicherungsbetrug wie das Verschwinden einer Wiederaufbereitungsanlage Ursache war, würde sich bei weiterem Nachforschen herausstellen. Surd schloß die Wohnungstür, verplombte sie, und begab sich ins Kommissariat um die weiteren Aufträge zur erteilen.
Einige Tage später las er in der aktuellen Zeitung von einem K., der in lichtem Weiß vermisst worden ist, sich dann aber auffand mit Munition an eine Wand genagelt, seltsam rußig mit unscharfen Konturen und auf dem Boden breitete sich rotes Blut aus. Irgendein Konkurrent musste sich über seine eigentlich vorübergehende geschwächte Situation informiert haben.
Surd saß da und nahm nochmal die Zeitung, ein linksliberales Hetzblatt, hoch, und vergewisserte sich, dass ihm da wirklich etwas aufgefallen war.
Er schickte seinen Assistenten, einen davon, zu K ins Krankenhaus... .Der berichtete K, sei nicht ansprechbar, er sei im Koma, Surd, künstlich? Assistent, weiß ich doch nicht. Jedenfalls wurde mir ein Zettel übergeben. S. wars K. stand drauf. Surd meinte, das sei nicht überzeugend, eher wisse er nichts.

Wer den Artikel geschrieben hatte? Surd suchte den Redakteur auf, dieser führte ihn zum Auto, um von dem Kongress, auf dem er weilte, zur Redaktion zurückzufahren, er erzählte viel und wollte Surd dem verdienten Autor des Artikels vorstellen, diesen
befragte Surd weiter zu den Einzelheiten des Artikels, bis er zum entscheidenden Detail kam. "Woher wussten sie, oder hatten sie die Information über K. s Mageninhalt", " Sie meinen den Kaffee? Na von der Obduktion", "K lebt noch es gab keine Obduktion", Dann von Magenauspumpen", "Er kam nicht mit einer Vergiftung ins Krankenhaus, das wurde nicht gemacht" behauptete Surd einfach. Der Autor kam ins Schlingern, und eierte weiter rum. "Wer?" fragte Surd, der Autor gab nicht nach. Surd, "Sie haben da ausserdem etwas verwechselt , ich war kurz vorher mit K. in seiner Küche , er hatte getrunken, ja nicht einmal Kaffee, sie verwechseln das mit grünem Tee" "Earl Grey!"antwortete der Autor. "Auf jeden Fall wussten Sie zuviel, K. wurde von ihnen beobachtet, stand dauerhaft unter Beobachtung, so dass sie wussten was er trank oder einkauft." Er liess liefern. " Sie gebens zu? " "Nein, nicht wir haben beobachtet." "Sie hatten einen Auftrag" "Ihn zu beseitigen? Wie albern! Wir kämpfen mit der Feder" "Wer wollte es dann?" " Ich weiss nicht" "S.?" Der Autor erbleichte. Surd, "Ich werde diesen ihren Freunden, ihre Versäumnisse schildern, oder ich muss zu denen auch nicht." Darufhin liess sich der Autor aus.
"Nein bitte nicht, wir haben ja viel von ihnen angenommen, aber ihre Rache ist meist fürchterlich, ich müsst anonym auswandern, obwohl ich doch nur ein kleines Licht bin"
"Das sind wir alle, trotzdem schäbig jemanden ans Messer zu liefern."
"Nein das habe ich nicht, die Aktion ist, war gar nicht beabsichtigt so weit zu gehen"
"Ach lügen sie doch nicht, sie wussten dass es am Ende dazu kommen würde."
"Ja, aber jetzt nicht"
" Aber später", "Vielleicht", "sicher", "Na gut sicher", "und dann wäre sie zum Mitgehilfen geworden, leider kann ich sie dafür nicht rankriegen, wie es steht", "Haha, nein können sie wirklich nicht, denn es war zu Ende bevor es angefangen war, uns kam jemand zuvor." "Wer?", "Ich weiß wirklich nicht", "Sie decken jemanden", "Nein wirklich nicht, ich weiß es einfach nicht", "Können sie sich ein Motiv denken? Vorauseilender Gehorsam?", "Jemand wollte bei S. Tatsachen abliefern, und zusehen, dass er eine kleine Vergütung bekommt.", "Sie meinen jemand der in ernsthaften Schwierigkeiten steckt", "Vielleicht nicht ernsthaft aber zumindest sehr drängend", "Fällt ihnen jemand ein", " Nein ich habe keine Idee".
Surd wandte sich ab und ging ohne Gruß
Er ging in die nächste Kneipe und trank ein Krügerl Bier, und überlegte, er rief im Kommissariat an, sein Assistent war wieder da, er bestellt ihn in die Kneipe.
Der Assistent kam sie bestellten weiter Bier, und er berichtet
Surd macht sich nochmal auf in die Redaktion, dort wurde er dem Chef vorgeführt, der ihn jovial begrüßte. Surd reagiert nicht darauf und verlangte den Chefredakteur. Er befragte ihn, was er noch über den Vorfall wisse. Der Redakteur berichtet von eine Katapultwaffe mit der eine ganze Kiste Munition in schöner Ordnung parallel, wie ein fliegendes Nagelbrett abgeschossen werden konnte, aus irgendeinem Grund hatte K. das überlebt, Yoga? Askese.
Es war spät, abends erzählte Surd seiner Ehefrau beim Abendessen seine Verwirrung in diesem Fall. Er fragte sie nach ihrer Meinung. Er erstaunte sofort über ihren vernünftigen Vorschlag, Sie meinte, wer denn der Verleger des Blattes sei, und ob er sich nicht mal die Mitarbeiter des Verlages ansehen wolle, vielleicht war ein enttäuschter dabei.
Er nahm sich das gleich für den nächsten Tag vor, denn er wollte gut schlafen, so entspannte ihn die zuverlässige Vernünftigkeit seiner Frau.
Am nächsten Tag rief er bei dem Verlag an und bat um einen Termin, er gab sich dabei als Autor eines Erstlingsromans aus, eines Krimis. Im Verlag konnte er sich bis zum Direktor anmelden und wurde von ihm kurz aus reiner Freundlichkeit empfangen. Dieser meinte, ja lieber Peng, denn so nannte ich Surd, wissen sie, wir haben viel zu viel Krimiautoren und leider müssen wir sogar richtig gute ablehnen, der unabhängige Buchmarkt wird immer dünner, und bei den global Playern spielen wir noch nicht mit. Surd alias Peng heuchelte Verständnis, und meinte er würde es selber vorfinanzieren, davon riet auch der Verleger ab, ob er denn nicht einen Autor kenne, der so viel Talent habe, dass er es verdiene. Oh sagte der Direktor davon kenne ich zehn, Surd bat um die Namen, um mit ihnen zu sprechen und bekam sie. Er verabschiedete sich vom Verleger, der ihn ehrlich zu mögen angefangen hatte.
Surd schickte sofort seine zwei Assistenten zu acht der Namen, und behielt sich selbst zwei besonders Auffällige vor, auffällig mit den vom Verleger mitgegebenen Informationen. Es waren Lektoren.
Der erste, den er aufgesucht hatte, war ein reaktionärer Spießer, mit ihm lag er falsch, dessen einzig mögliches Verbrechen es war, seine Ehefrau mit der sechzehnjährigen Nichte zu hintergehen. Surd spielte zu Anfang noch den Mäzeen, aber auf etwas Druck brach der Lektor zusammen, er sagte, er habe wenigstens die Abtreibung gezahlt und dem Mädchen ginge es gut, er heulte. Das Gespräch kam auf den Arzt, Surd kannte ihn als Pfuscher, der schon viele Mädchen zur Sterilität verurteilt hatte.
Bei dem zweiten sah er auf den ersten Blick des Gegenüber aus der geöffneten Wohnungstür, und wie er die Lider, den Blick senkte, dass er hier richtig lag, er wusste es sofort. Surd dilettierte weiter den Verlegermäzeen, obwohl er erkannt hatte, dass der andere ihn auch durchschaute, aber er liess es laufen, weil es zu Beginn das Gespräch für den anderen leichter machte. Ja er habe einen Roman, Surd liess sich erzählen, es war ein Roman über einen politischen Mord, Surd meinte, es sehe schlecht aus, mit noch soviel literarischer Finesse liesse sich aus einer feigen Tat, kein Heldenepos machen. Der Lektor, namens Lohmann, liess es sich nicht ausreden, und wirkte auch sonst mäßig talentiert. Als es ihm zu blöd wurde, liess Surd seine Tarnung fallen, Lohmann stottterte noch ein wenig herum und versuchte auszuweichen, aber als Surd ein paar Fragen stellte, gab Lohmann Informationen preis. Nachdem Surd S. erwähnt hatte, schmolzen bei L. alle Hemmungen. Er sei halt verzweifelt, bewundere S., und wollte der Sache wegen auch reüssieren und hätte dort eine Gelegenheit gewittert, hätte aus dem Umkreis von S. eine Möglichkeit eines Auftrags suggeriert bekommen, ein wenig Geld überwiesen bekommen, und einen russischen Auftragsmörder gedungen, dann kam er ins Jammern und zeigte ein verunstaltetes Ohr, und heulte los, es brenne so und er sei verstümmelt, Surd unterbrach ihm barsch und beschimpfte ihn wegen seiner Wehleidigkeit, L. antwortete weiter, das Ohr habe er sich verletzt, als er mit dem Russen angefangen habe über den Auftrag zu diskutieren, dem sei nämlich das Fünfseitendossier zu seinem Auftrag zu lang, gewesen, er habe es schon durch L.s Erklärungen verstanden, L. bestand aber darauf, dass er die Details auch beachte und es sich durchlesen müsse, verstehen müsse, wiederholen müssen, und gerierte sich, wie jetzt auch beim Nacherzählen, in Rage, und preussisch zackig, befehlend und so weiter, jedoch rief das bei dem Russen Animositäten hervor, und da dieser dachte, lange halte er den Erzfeind nicht mehr aus, meinte er gleich loslegen zu müssen, sonst bestünde gar keine Hoffnung einen Auftrag auszuführen, zückte die Waffe, fuchtelte, L. vor der Nase damit herum, L weniger in Panik um sein Leben, als um die erfolgreiche Ausführung des Auftrags, verbat sich das, als der Russe nicht hörte, griff er den Arm des Russen, sie rangen eine Weile unentschieden hin und her, der Russe wollte schon verzweifelt aufgeben, das löste sich ein Schuss, streife und riss L.s halbes Ohr ab, oder versengte es nur, und die Kugel verschwand für beide in der Flucht einer Straße. Wer am anderen Ende gestanden hätte, fragte Surd, dass wisse er doch nicht, meinte L., wie die Straße hiesse, und wo sie standen. L nannte Name und Hausnummer: es war das entgegengesetzt Ende der Straße, auf der Schrimm die Kugel traf. L. war betroffen, als Surd es ihm berichtete. Wenigstens kann ich nicht für vorsätzlichen Mord belangt werden, wir haben die Angelegenheit, also ich und der Russe, bereinigt, ich habe ihm die Waffe abgekauft, er holte sie und brachte sie Surd, der betrachtete sie, es war dasselbe Modell, das zur Kugel passen konnte, dann sagte L., bezahlte er die Heimfahrt des Russen, dieser liess sich erst erweichen, als L. noch mehr Geld herausrückte und für den Russen eine Kasernenschlampe engagiert oder vermittelte, die gewohnt war russische Soldaten in ihren Kasernen zu besuchen, und wie er wusste wenigstens für drei zur Verfügung stand. Sie sagte am Telefon, sie mache das nicht mehr, sie sei jetzt seriös und studiert, L. schickte den Russen aber dennoch hin, der kam auch nicht wieder und beschwerte sich. L. sagte noch, von dem Geld aus dem S.-Umfeld habe er dem Russen noch den Rest gegeben zur Gründung einer anarchistischen Partei in Russland. L. vermutete der Russe hätte das schon angefangen und begonnen es umzusetzen. Jedenfalls sei der bestimmt untergetaucht und wenn er nicht auf direktem Weg dorthin gegangen war, so war L. sicher, er würde das nach einigen Umwegen anfangen, weshalb er auf eine Bestätigung verzichtet hatte. Surd seufzte, damit war der Schütze nicht mehr aufzufinden, und wenn er mit seiner Anarchopartei erstmal erfolgreich war, landet er sicher für fünfzehn Jahre in einem Lager, Gulag. Anarchisten mögen die postkommunistischen Sozialisten noch weniger als verräterische Auftragskiller in Diensten fremder Länder. Ohne viel Hoffnung fragte Surd, ob er einen Namen kenne, L, aber klar doch, Wie? fragte Surd, L. meinte, der hiesse Kundera, Surd sicher? L., ja er hat mir viel gezeigt, das sei ziemlich sicher, Milan mit Vornamen. Surd, Kundera ist aber ein Tscheche. Darauf lachte L. immer länger und Surd stimmte mit ein. Als L. sich nicht mehr beruhigen konnte, winkte er Surd in die Küche griff zwei Schnapsgläser, schenkte zwei Anis ein und gab Surd einen, L. stiess mit Surd an, der liess es sich gefallen und war dabei sogar gutgelaunt, und L. meint: Entschuldigung, aber ich komme nicht darüber hinweg, dass die Russen auch keinen Stolz mehr haben.
L. kam auf die Wache, gestand, war froh das vom Herzen zu haben, auch da er mit Rückforderungen des Geldes der S-Gruppe rechnete, da sein Fall aber einigermaßen publik wurde, wollten diese damit wohl nicht mehr in Verbindung gebracht werden und meldeten sich gar nicht mehr, und L. kam mit einer Bewährungsstrafe davon. über die er einigermaßen unglücklich war, denn er hatte gehofft einige Zeit in Vorzugshaft, seinen Lebenslauf schreiben zu können, einen Titel hatte er schon: Mein Schuss.
Er hatte auch schon einen Verleger, das Institut für Zeitgeschichte. L. war hoffnungsfroh, dass er doch noch Literat würde. Es redeten ihm mehrere zu. Fünf.
Erstaunlicherweise trat ein Vorstandsmitglied einer impfstoffherstellenden Aktiengesellschaft zurück. Es stellte sich heraus, dass dieser beteiligt war an einer Ausfallversicherung für nutzlose und gefährliche Grippeimpfstoffe. Auch Nachforschungen bei einer Rückversicherung verliefen sich im Sand, aber einige Personalia änderten sich. Einige Impfopfer, die unter Nebenwirkungen litten wurden großzügig entschädigt, wie sie in Boulevardblättern erzählten und die gleichzeitig ein Loblied auf die kritische Impfindustrie und die Segnungen der vollständigen Durchimpfung sangen. Einige Impfopfer bekamen ein intimes Begräbnis. Unter Schrimms Nachlass fand sich ein kryptischer Brief mit einem Gedicht, betitelt: Lob des Schnupfens, der Refrain lautete immer wieder in klassisch griechischen Hexametern: Ich will Schnu-u-u-u-pfen, ja ihn wi-i-i-ll ich. Es wurde vermutet, dass die jüngste Korrespondenz fehlen könne. Ein Briefbogen des französischen Gesundheitsministeriums fand sich. Nachforschungen ergaben, dass zur Zeit eine Petition gegen den zu dieser Zeit aktuellen Impfstoff lief, den die französische Regierung glatt abschmetterte.
Ob das oder welcher Art die Abrechnung war fragte sich Surd? Jedenfalls war er bei seinen Nachforschungen in der politischen Hierarchie immer weiter nach oben gelangt und erstaunt, wieso alle K. als ihren Freund bezeichneten und gute Beziehungen zu S. pflegten. Die Ballistik hatte ergeben, dass die Kugel passte, und aus einer Charge stammte, die aus illegalem Waffenhandel stammte, die verdächtige Nähe mit Aktivitäten von S. zeigte. Das Überangebot der Russen an andienerndem Überauftragsehnen nach Morden rührte daher, dass sie überverhältnismäßig viel Munition und Waffen hatten. Erst in einiger Zeit würde sich das durch Reibungsverluste innerhalb der russischen Kreise wieder normalisieren. Sie bringen sich gegenseitig um. Dass der Auftrag aus Reihen der Impflobby stammte konnte sich nicht erhärten. Surd musste anerkennen, dass deren mafiöse Strukturen längst staatlich und wissenschaftlich legalisiert waren. Die Lobbyisten, mit denen er gesprochen hatte, schüttelten sich amüsiert lachend über seine Naivität.
Surd sollte den Fall zu den ungelösten Fällen legen, nachdem er L. seine ausführliche Aussage hatte unterschreiben lassen. Danach ging er in die heiter klare Stadt, er lief einige Stunden umher, und ging nach Hause. Er aß mit seiner Frau. Aber er kam nicht zur Ruhe, und als er die Nacht nur kurz und das auch noch schlecht geschlafen hatte, ging er am nächsten Tag ins Kommissariat nahm den Fall aus der Ablage ungelöst, schrieb einige Blätter der Akte um und warf ihn dann in die Ablage INTERPOL. So ein schöner Fall.
Auch der Zeuge Knoll verschwand nach ersten Befragungen. Surd bekam von ihm eine Postkarte aus Tobago. Er gefalle ihm dort, er werde länger bleiben.
Als er sie las, war er auf einem Gang durch die Stadt vor dem Feierabend, er hatte einen Ausblick auf den prächtigen Sonnenuntergang als es wieder leicht zu regnen anfing, Surd dreht sich ein weiteres Mal um und sah einen Regenbogen, darunter bewegte sich ein Silhouette unter dem Bogen, die ihm bekannt vorkam, er rief "Paul?", da war sie schon wieder verschwunden.
Knoll hatte den Schnupfen bis Montag früh.
Erwachend erinnerte er sich.
Erwidert hatte er prompt pitschü.
Zum Fenster seines Bambushauses schaute herein ein Kakadü.

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-07T09:42:54.753+01:00 50zettelkasten
Auszug, Mittwoch 01 März 2017
Dur und Moll
Ob das oder (w)elcher Art die Abrechnung war fragte sich Surd? Jedenfalls war bei seinen Nachforschungen in der politischen Hierarchie immer weiter nach oben gelangt und erstaunt, wieso alle K. als ihren Freund bezeichneten und gute Beziehungen zu S. pflegten. Er sollte einige Monate später den Fall zu den ungelösten Fällen legen.
(Ha)be mal den schönen Satz einer Kölnerin gelesen, sie sei unter Umgehung des ortsüblichen Dialektes aufgewachsen. Das arme Kölsch!)
Es mag nur mir so gehen, aber solche Betrachtungen finde ich weit interessanter und angemessener, als Schmidts Texte nur stereotyp als "Liebesgeschichten" abzustempeln.
Ellington - Coltrane - Garland - Timmons
chunck \slurUp \acciaccatura c8 d4 \breathe \stemDown \tuplet 3/4 { bes8_( a bes)} as \noBeam \stemDown
<a class="speziell" href="http://mebweb.bplaced.net/mebweb/muz/muzia.htm">Zivilisationen</a>
/home/chiara/Musik/Kenny Garrett Quintet - Jazzwoche Burghausen 2015.mp3
hatte ich mich
in einem Bild.
Panorama
Das ganze schiefe
Noch etwas arroganter
Uns scheint, dass Schmidt sich selbst dem Vorwurf eines Schmidtdialektes aussetzt.
kennt, aber nicht die Kombinatorik, die immensen Zahlen, unserer geschilderten Verrechnung der Kopplungen und Rückkopplungen.
n un(d) die gesamte Zwischenablage in einen Text umwandelt.
von ihm
wünscht

  1. + 11. Juni, Eichstätt, Töpfermarkt
  1. + 18. Juni, →Frontenhausen, Töpfermarkt an der Oidn Buamaschui
  1. + 16. Juli, Niedergottsau, Kunsthandwerkermarkt
  1. + 10. September, A-Seeham, Kunsthandwerkermarkt
  1. + 17. September, Neuburg an der Donau, Töpfermarkt
  1. + 22. Oktober, Au am Inn, Töpfermarkt
  1. + 26. November, Atelierfest im Jakobstal
Moral der Geschicht: Bei dieser Arbeitsweise tun sich Abgründe auf! Denn der Auszug beinhaltet keinen texthaltigen Zettel von mehreren Normseiten. Dass kein Nerv mehr für Handlung übrigbleibt, wundert nicht. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-07T10:26:23.892+01:00 epopöae op poe Xippe Puggenpohl
supra Japan Porcelan
kupfert pudels Kopulation
fepruarisch ap,
"Gip Popel!"
Mappe Möpse muppen,
Szopén pukert klump,
noppt nippl,
Käppi kippt von Kuppe
üppigen Koppes.
Japanpolizei pollert Polonaise,
BAP tuppft up in Woppe.
Poïgel poft töppern,
Popcorn en Rohrpost.
puh! pü! perdü.
Puck und Pudel gruppieren pummelig
plustern zappe,  zippe,  zuppe.
Szopén pufft kaputte lapis-
lazuliplaue Kippe kupisch,
bipolar pufft Xippe Kupfer plümerant.
Spontan fritzln Pommes opulent.
Potz Posten! Purcelline! Spund!
Foppt Pute publik perdü.

Leporella prognostiziert Napoli
unt Spoghetti mip Kartoffelpuffer,
an üppig Püree,
sie schröpft läppisch Nulpensuppe,
die Sippen rippen ruppig Papp Püree,
unt pulen n pfunt lipo (= putter )
toppen ein powidlprot.
Jupp schröpft läppisch,
Depp neppt Zeppelin,
Sepp jappt in Joppe.
Sippen tippen üpern Kippjakopp.
Kapo on Pjönjang problematisch.
Wappen klept doppelt am Lappn:
Kapp gipt goPP.
Napoleon pfürchtet Popo en Po.
Gapper dippen peppig doppelt,
lophudeln Fepruar.
Lippo lopt Rappe
Hupp hopp hupp hopp
Pocken bupovaccainen Kupons
postieren spontan doppelt.
Po Pan pürzelt apolitisch
Pocken Depot Poproblem.
Lophudelt Epo(midate) prognostisch.
Typisch unpolitisch vorpubertär.
Harpo postet: Pua!
Yps topt pan ilon.
Napf, Nepp und Nulpe
puzzlen pupse,
rahpen sepp n Lupo
quappe per Pole.
Hippo hupt Grupo pubertär
Oppulenter Mops zerhoppst Zeppelin.
VEP Wippe=Fuhrpark
kopiert Gruppe. 
Tupolev pustet pompös
No pu - - - mupu. 

Pfui! Putte purzelt op Puppe

Im Pummel Zug zum Po 
Vopo zippt Tupfer
Pöbel pokert in Galipoli
tipp tapp tipp tapp
Harpune pummert pottwal.
Ypnotische Roppen Zoopopu
topograft in Papua. 
Zippo open openen Pult.
Prennt, prennt, Prunst.
Purg plodiert polternd.
Xippe stürpt peut être 
No Po no Poe



gedichtet Sonntag 19 Februar 2017
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-03-10T19:04:41.791+01:00 Letztes Eis
Februar 2017. Etwas zu rötlich nach dem Scan. Nach Hagemeister.

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-02-20T23:23:53.245+01:00 Dichter=Prediger

Brüder und Schwestern,
All Ihr Brüder und all Ihr Schwestern,
All Ihr Väter und all Ihr Mütter.

Kommt ein bißchen näher, ich habe Euch etwas zu sagen.
Wir halten dieses Treffen ab,
weil man etwas sehr Unfreundliches über unseren Klavierspieler gesagt hat.

Schwester Neugierig?
(....)
Man nannte unseren Klavierspieler einen Breitarsch!

(Was ich wissen möchte, was ich wirklich wissen möchte, ist, wer schimpfte den Breitarsch einen Klavier...)
Sei still, schwätzt nicht, und tragt keine Gerüchte weiter.
Diese Andacht ist anständig,
und ich möchte, dass Euch alle eine Botschaft erreicht:

Hiiim e laa ho la hu lhe,
Schigge hohla,
Habbe vabbe dom lua, dabbe du.

Schuh eee ma dah la,
Degge Boddie soa,

Y E A H.
Hämme fliee hoo,
Ich spreche über Dich,
dich,
dich,
dich,
dich,
und dich.

(Mich?)
Jaah, Dich.
Di me halle sko li baule da-a-awn,
Ma Goh Eufel,
Schimm a born de dabbe dalle bown.
H E
H O

Bah lah lallelalalam.
Mumbles
Tu das nicht, tu das nicht mein Sohn, leg die Handtasche von Fräulein Schmierwald hin, nimms nicht krumm, lass es Dich nichts angehen.
Mein Bruder, wie mies fühlst Du Dich heute?
(Prima, es geht richtig gut)
Das ist schön, schön Dich zu sehen.
Ich schließe und schließe die Botschaft, ich möchte, dass Ihr eine Sache versteht und sie ist:
A himme how lu daen
Scheeeee,
begee degge dalle dawn,
begee degge dalle dawn,

Scheee!
ouhh
Gooohh

Das ist in Ordnung,
Und das geht dich tslslslmnhlsmnhmslm,
und das geht Dich, dich, dich und ....

uu
gooo

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-02-17T20:58:53.456+01:00 Lohmann
Montag 13 Februar 2017
Die Reaktion wäre ein andere:
Unrat erwürgt seine Frau, beklaut Lohmann, aber lieber Heinrich Mann, er tötet Lohmann nicht, dessen Blut er sehen will. Nein #Unrat ruft die Polizei, völlig der Rechtmäßigkeit der Dinge überzeugt. Lohmann würde nicht klauen, denn er ist solchen Vergnügungen, dürr verächtlich abgeneigt, obwohl er sein Leben als Eintänzer fristen muss.
»Fassen will er Sie und Wurst aus Ihnen machen, sonst nichts!«
Eines weiteren Tages endlich trippelte, wie Unrat allein und betrübt durch die mittäglich leere Siebenbergstraße ging, ein kleines weißgekleidetes Kind auf ihn zu und sagte mit einem einfältigen Plärrstimmchen:
»Komm nach Haus, Papa.«
...
Wissen Sie woll, daß er noch immer mächtig scharf is auf Sie –« sie lachte erregt – »und Wurst von Ihnen machen möcht?«
...

Wie sie ihrem alten Unrat damals mitten auf der Straße ihre Mimi zugeschickt hatte –
...


Wunderbar auch die vielen Satzfehler, kam Professor Unrat als Groschenroman heraus?
Und wir erwarten keinen nächsten ASML-post.
Der Haß kommt bei Schmidt nicht vor. Weder in der gruppendynamischen Scheune in Caliban, noch beim einsamen Radler auf die Atombombenwerfer.
Anders gesehen, der Haß kommt mikroskopisch vor, alle Haßenswerten sind von mikroskopischer Kleinheit, ein Komma ein Bindestrich ein Interpunktionszeichen, und so sehen wir den ganzen Kosmos unter dem Mikroskop, Zettels Traum in einem Wassertropfen, auf einer Briefmarke. Zur Eroberung der interatomaren Räume. Eine Sternwarte bei Schröter/Olbers.
Vielleicht haßt Schmidt nur seine verpasste Wolf-Liebe, sechs Jahre seines Lebens. Und besingt sie immer wieder.
Dann zieht er allen Haß auf den perversen Poe, (der pädophile Carroll eignete sich auch, wie alles viktorianische.) Das schmälert nichts an Poes literarischer Leistung aus Schmidts Sicht, auch uns ist es egal, wenn er gut ist.
Der Haß richtet sich auf Poe. Aber Schmidt hat ihn dem entrüsteten Volk entdeckt, hat dem Volk seinen Haß auf Poe entdeckt, ohne seine geniale Etymentschlüsselungsleitung wäre das dumme Volk nie darauf gekommen. Und hassen muss es etwas. Das fordert schon das Gleichgewicht der Säfte.
Wir werden Briefmarken entwerfen, wie Deleuze bei Rabelais. Desprez Joaquin. Bosch, Cranach Brueghel, wir brauchen Bosch gar nicht, es ist auch schwierig unter dem Mikroskop zu fokussieren. Eine Geschichte zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie wahrscheinlich ist, beliebig, willkürlich. Die Franzosen sagen vraisemblable. Wahr erscheinend. Eine bißchen hier hingerückt ein bißchen da und es passt auf die Wirklichkeit. Wir nehmen hin, dass sie passiert, wählen nicht immer aus, wie im Leben.
Zettels Traum auf einer Briefmarke. 

Wieso liefert Schmidt Poe dem dummen Volk aus, einigen Ausgewählten darunter? Ist es die Größe des Hasses, millionenfacher Haß, ist der größer? Nein. Es ist die Lust am verbotenen wie bei Mann, der Ausstieg aus dem Bürgerlichen mit seinem Tadzio, Unvorstellbares.
Die Greuel waren unvorstellbar. 1936 gab es zwei Milliarden Menschen, 1967 vier, 2017 acht und 2050 sechzehn. Die kommenden Greuel sind unvorstellbar, allein weil sie größer ausfallen müssen! Deswegen werden die Bücher dicker.
Und Schmidt kriegt kein Kind! Ha, ach was ändert das?
Ja der grosse Haß soll von seinem Haß auf die Literatur ablenken, wenn er dann fehlgegangen sein sollte, so wirkt es aber gar nicht, er sitzt mit seinem Haß unter dem Mikroskop ganz fröhlich am Schreibtisch.
Wie sollen wir das beschreiben, bis die Menge mit Lohmann nach der Polizei ruft, obwohl sie das hätte schon viel früher tun wollen und sollen.
Und hinten sitzt ein feixender Schmidt und ein Verschmitzt und sagt sich: Fehlgeschossen. Er ist und wahr mein. Die Volkswut tobt.
Wärs Cooper, wärs was anderes, ist mir wichtig.
Nehmen wir Schmidt expressionistisch, wie er ist, in der Folge eines schlechtverstandenen Rilke bis Heidegger. Ein Jungdeutscher. Panslawisch, neudeutsch romantisch nationalistisch. Er inszeniert einen idealistischen entrüsteten Volkshaß auf den pädophilen Poe, dieses Volk erhebt sich, bedroht, abwehrbereit, segensreich, und vernichtet die Engländer konventionell, mitsamt ihren Anhängseln, liefert sie zur Lynche den Zuchthäuslern aus, dass das Ergebnis, dem ersehnten Atomkriegsende in nichts nachsteht. Schrift, Sprache und Kultur sind vernichtet. ( Darum hat er uns auch nicht politische Schriftsteller wie Lenau entdeckt.) Alles wälzt und walkt. Schmidt schaut in die Abgründe.

Alles nach seiner Regie. Glauben wir das? Und wenn. Gibt seine Biografie etwas her, was er verdrängte, nein, und wenn.
Und wen stürzt er? Ein paar Studenten und Millionäre.
Schmidt ist zutiefst konservativ reaktionär, Lohmann Massenbach, um das zu kaschieren, dass er allen was vorschreibt, muss, müsste er wie Unrat andere aufregen, gegen etwas aufbringen, Lohmann im Original, gegen was sei egal:
Er machte Verse, auch auf sie – nun ja. Der Gegenstand war doch gleichgültig für die Kunst. Wenn sie meinte, daß das etwas beweise ... Sie tat beleidigt, er lachte ihr ins Gesicht, das machte sie natürlich erst recht auf ihn versessen.
Ein gigantisches Zeitbild auf die Kunst, dass sich die Masse erhebe und es mit Leben erwecke. Demagogisch.
Das ist seine eigentlich Fehlleistung, die Haß na ja Ablehnung hervorruft. Und der Humor scheint durch, weil der Haß so still ist.
Mann hat die Lohmanns auch nicht vorausgesehen, dazu gehörte auch der planwirtschaftliche Krieg. Was hat Schmidt nicht vorausgesehen, wäre da etwas gewesen? Oder ist es nicht eitel friedlich? Augstein hat Strauss vorhergesehen. Kalte Verachtung.
Der nackte Haß. Ist er angezogen verführerischer? Wir sind hier jenseits von Gut und Böse.
Seite 1216
Wenn der Kapitalismus wieder zur Planwirtschaft greift, was bedeutet das? Hören wir auf den toten Rathenau
Jeder hat seine individuelle Briefmarke und keiner hat sie mehr.
Vielleicht der Haß auf die Literatur. Können wir ihn herauslesen? Wie soll der unsere körperliche Liebe steigern?

Unrat formte das Bildnis mit den Händen. Der Haß machte ihn zum Porträtisten.
Unrat, den sie nicht begriff, war zuckend entrückt in wahre Sternenstürze von Leidenschaft. Seine Liebe, die er täglich verwunden mußte, um seinen Haß zu füttern, reizte diesen Haß zu immer tollerem Fieber. Haß und Liebe machten einander irr, brünstig und schreckenvoll. Unrat hatte die lechzende Vision der ausgepreßten, um Gnade flehenden Menschheit; dieser Stadt, die zerbrach und öde stand; eines Haufens von Gold und Blut, der zerrann ins Aschgrau des Untergangs der Dinge.
Die Liebe zur Literatur wird mit dem Haß des Volkes, das sie verwundet, gefüttert.
(Na, da darf man ab und zu etwas schlampig schreiben.) Muss man denn alle Arbeit den Verlegern und Setzern abnehmen? Ein Tippgenie sein?
Ich bin ein Held, und während ich warte, dass ich ihnen das Leben rette, gebe ich mich dem Laster und Müßiggang hin (Man muß sie beschäftigen). Ich sehe mir im Fernsehen eine Daily Soap an: Franziska und Dän: 1500 Folgen.
Lohmann hat den falschen Namen, etwas Kurzes wie Funk oder mit Dehnungs-w: Techow.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-26T23:32:19.251+02:00 Nicht in Stimmung Notiert Mittwoch 01 Februar 2017

Ich habe Bedürfnisse.
Ich auch, ich möchte Brötchen.
Das unendliche Werben um das Weib. Das ewige weibliche Werben.



Unrat war gerührt, er versicherte, er kenne – freilich denn nun – seine Pflicht, der Künstlerin Fröhlich alles zu beschaffen, dessen sie benötige. 

Da hat man was!

Es scheitert, weil sie, Däns Franziska, nicht in Stimmung ist. Hormonell schief gelagert. Der ungeduldige Jüngling verzweifelt. Das muss man nicht persönlich nehmen, wenn man sich zu falschen Phasen des Lebens begegnet, man bleibt sich unbekannt, wie man sich zu optimal gelagerten Zeiten vorausahnt.

Ich bilde mir ein, sie denkt an mich; tut sie nicht. Die zu grosse Liebe, die egoistisch eigene Liebe, die versagende Liebe.

Zwei Bemerkungen zu den letzten Posts:

Zu unten: Massenbach ist kein Schmarrn. Es ist das Schmidts Täter-Täter-Umkehr.

Schmidt hätte uns den freiheit-, gleichheit-, brüderlichen Massenbach geschenkt. Dieser hätte mit der preussischen Polizei, drakonische Maßnahmen ergriffen und die Demokratie durch Säuberung geschaffen. Er war Genralquartiermeister, hätte sich Erster nennen können.

Wir singen Beethoven und Schiller schöner Götterfunken auf griechisch-deutsch, ebenso einige festgebürgte Luther-Bachchoräle.

Und warum die Idylle bei H&D so schön ist erschliesst sich aus der Beschreibung von 1806, vom idylischen Richter, er hat sie sogar gezeichnet.
alfred-kubin-der-krieg
kunstler-portratieren-erich-ludendorff

Wir verzetteln uns. Michael Jackson: What about us?

Was will man eigentlich gesagt haben. Auch nach einer guten Geschichte?

Ach so, wir wollten den Nachweis führen, dass die arnoschmidtsche Erotik nicht funktioniert.

Dän und Franziska lieben sich, Dän sagt Franziska sie müssten verzichten, Franziska seufzt, wird immer wieder ekstatisch liebeserweckt, und lässt sich nicht belehren, Dän sagt, dass die Literatur ihn ruft, sie beide als höheren Wert zum Verzicht aufruft, man könne anders nicht produktiv sein, das wolle sie doch nicht, nein das wolle sie nicht, wie er ja Franziska die letzten 1300 Seiten auseinandergesetzt hatte, und wie sie eigentlich nur in Natürlichkeit das Beziehungsgeflecht verstanden hätte, warum sonst sei Poe wohl pervers, hat Dän das unsere gesamte Ubw herausgearbeitet (das Unterbewusste), und Jackson fingerte an Jungs herum, sie seufzt, wie halt ihre versauten Freundinnen auch, an die man sich erinnert, die man aber nicht in das vergeistigte Leben aufnehmen darf, weil sonst wieder irgendein Unterton verloren geht. Lispelte nur Hosianna und entschwand.


Man nehme sich den Namen Pagenstecher wörtlich. Er ist ein literarischer Feudalherr und entjunfert kraft lex primae noctis, die zu Tage geförderten literarischen jungfräulichen Werke, um schliesslich alle Aristokratie, Autorität in Anarchie, erotischer, sprachlicher, religiöser, ad absurdum zu führen. Aber Vorrechte hat Schmidt. Zuletzt erotische.

Nun, wenn er es voyeuristisch vor einer Scheune geschildert hat (Caliban), wollen wir uns nicht zu einem lesbischen Vergnügen einladen lassen. Das kann ich verstehen.

Wir verbleiben mit Roda Roda, was zu Umgehen ist:

Mit Brutalität kann man wohl Reiche stürzen, aber nicht Bleistifte spitzen.

Richtersche Idylle von 1806 mit zwei Toten.


Vielleicht die größte Tragödie des Alters, daß die Vorzüge der Jugend – Leichtsinn, Beweglichkeit, Liebesbereitschaft – beim alten Mann komisch werden.

Gut, gut, das haben wir verstanden. Jetzt überzeugen wir uns, dass diese fade Idee uns erfüllt. Er hat Obszönitäten umgangen, aber na und.

Die mykenische Kultur ist total mit Schrift untergegangen, und darauf bildete sich die radikalgriechische, die sich auch gegenseitig in ihren Lokalkriegen ausgerottet hätten, wären da nicht vorher die Römer mit Vergeltung für Troja gewesen.

Das ist steinalt. Wiederholung. Soll Franziska warten, bis sie es gelernt hat und enttäuscht ist. Die Fröhlich ist schöner
Demi-Mondaine hohen Stils.

Was kann der Leser dafür, dass Dän Franziskas Launen sublimiert.  Auch das macht Unrat schöner, seltener. Franziska wird schon noch darauf kommen, dass die mangelnde Wahrnehmung Däns Arroganz ist, und sie sich nichts vergibt, wenn sie ihn laufen lässt. Ist sie noch selbstbewusst, wird sie einsehen, dass sie etwas erwartet, was nicht schlechter ist. Soll sich alles paaren und sie in Frühlingsgefühlen schwärmen, bis sie einsam ist? Sie ist jetzt einsam, und Dän alt. Später hinge sie tranig mit ihren Blicken, eine Breetpoot, jedem nicht uninteressanten Mann nach. Eine traurige Gestalt, wie sie sie allenthalben sehen kann.

BEIWERK. mimotischer Fasching.

Franziska schon stets in den zurückfingernden Büschen : P. die Mimose.

Vielleicht findet er mit Franziska die Liebe, auf S. 1288 glaube ich ihr den Backfisch nicht. Eine erfolglose Schauspielerin.

Die Liebe ist das einzig legitime Unbewusste. ubw. ( Käthchen, die Irre von Heilbronn. ) Nein, die Literatur!!!!!!!!!!!!!!

Auflagen, wie Marek! Die Extreme berühren sich.



Wir lassen Aschenbach seinen Tadzio und Professor Unrat seine Rosa Fröhlich

Unrat als "Anarchist" in falscher Bedeutung als Zielsetzung.
Sehr interesant ist Lohmann. Er ruft wie ein Mädchen nach der Polizei nachdem Unrat ihm das Portemonnaie klaut und seine Rosa/Lola fast erwürgt.
Das Bezeichnende geschah aber vorher. Fröhlich bezeichnete seine anvisierten militärischen Reitkünste als Zirkusnummer, worin schon Unrats Wissenschaft auftrat. Die Enttäuschung die dem Eintänzer Lohmann bevorstand, war nach Kadettenanstalt und verpasstem Krieg, die Anwendung militärischer Zirkuskünste, die sich dann unter Rathschen Autoritäten selbst an Mord, sogenanntem politischen, ausprobieren sollten, an Rathenau. Ein Attentäter wurde erschossen, der andere erschoss sich danach selbst. Die
dilettantische Flucht begannen beide mit dem Fahrrad, als ein Steckbrief über zwei Radfahrer ausgegeben wure, sah man im ganzen Land eine Vielzahl dieser Pärchen auf dem Fahrrad, wahrscheinlich Sympathisanten dieser smarten Jungs. Ihre Flucht über die Ostsee ins Ausland scheiterte, weil sie den Termin für das bereitgestellte Boot um einen Tag falsch abpassten.

Die Wissenschaft –«
Er zeigte auf Unrat.
»– und die Kunst –«
Er zeigte auf sich.
»– kommen allemal aus demselben Käsegeschäft.«
...
Er machte Verse, auch auf sie – nun ja. Der Gegenstand war doch gleichgültig für die Kunst. Wenn sie meinte, daß das etwas beweise ... Sie tat beleidigt, er lachte ihr ins Gesicht, das machte sie natürlich erst recht auf ihn versessen.
....
Es gibt, von den Zirkusleuten abgesehn, in ganz Deutschland keine hundert Personen, die hohe Schule reiten können.«
Nun lachte sie ganz offen.
»Aber denn werden Sie ja selber 'n Zirkusfritze. 'ne Art entfernter Kollege von mir. Wie ich das finde.«
Insofern können wir Manns Roman abschliessen. 

Genial darin, wie Unrat über das kitschige heinrischmannsche Bild der ihn an die handnehmenden Tochter Fröhlichs sinniert.

Der Haß als Gegenstück und Vervollständigung der Liebe ist wieder schöner.

( Wir zitieren aus dem e-Text.) 

Was uns erspart geblieben wäre:
Das Ende eines echten Liberalismus, da Bismarck denn nicht mit seiner Vereinigung versenkt hätte.
Der Sozialismus, da Ludendorff ihn nicht gekauft hätte ( für 27 Mio., ein Prozent des Wehrbudgets.)

Schmidt dichtet wegen Klabund nicht. Gegen englische Gedichte ist er nicht abgeneigt. Sind die nicht niederdeutsch?

Wir tauschen Lego Nexo Knight Power, 125 Permutationen und dafür 4-einhalb Milliarden Zahlen. Für die Erwachsenen sieht das ähnlich aus. Scannen Rabattcodes, permutierende QRcodes. Kucken auf unserer soziopathischen Beziehung als binärzahl, um sie in einer  zehnstelligen Logarithmentafel einzusortieren, und nach neuen Namen zu suchen und auf Vollständigkeit hoffen, gedankenloser Erweiterung gewiss. Lassen uns sinnlose links generieren, die unseren Erwartungen entsprechen, und sortieren das Vorhandene ein, es ist grenzenlos aber nicht erweiterungsfähig. Die Ergüsse des socialbots. Das Bedürfnis besteht nicht. Der neuen Idee unfähig. Aber wir sollen freundlich sein. Der neuen Comicfigur fähig. Wir geben unseren ewig gleichen Kommentaren neue Nummern. Und teilen alles mit. Die Leute stehen atomisiert an der Bushaltestelle und besehen ihre Smartphones, whats-app?, und sind leichenbläulich beleuchtet. Sie sortieren id's. Wollen keine verpassen. Nichts bewegt sich außerhalb ihrer Logarithmentafel. Sie wissen nicht wie sie hergestellt werden. Sie brechen nicht  aus. Ihr Leben wird nicht erweitert.

Wir schreiben  los, denn diese Zettelverwirrung werden wir nicht nachholen. Unser endlich-unendliches Umfeld befreit nicht. Die Grenzüberschreitung muss uns einfallen. Wir können sie uns nicht vorstellen. Die Tabelle hält uns gefangen. Wir haben zuviel, wir wollen nicht mehr.

Ich wollte etwas anderes sagen? Wo blieb die Assoziation?

Reichtum lässt Bescheidenheit, Demut, nicht mehr zu. Aufstand auf dem Hinterhof, wir wollen keine amerikanisches Geld, sondern Bildung für alle. Die Flugzeugwentwicklung in den 1910ern, 20ern, 30ern. Bildung alles innerhalb kürzester Zeit, nachdem die Idee klar war, die Begabung war da, auch der Idee, zum Beispiel Heinkel, Tupolew war 36 bis 42 im Gefängnis und erhielt danach den Stalinorden! Es kommt auf den Einzelnen nicht an, auch Mao nicht. Den Geldkreislauf haben Unrat und Fröhlich auch schön verstanden.

Was besitzen wir gemeinsam? Wir haben keine Ahnung, wissen nicht, was wir tun. Suchen Erlösung, aber das bitte soll uns abgenommen werden.

Wo die Erfahrung endlich ist, auch für den pornografischen Adabei.

"Die "wahren Abenteuer” (wenn man diese romantisierenden Vokabeln überhaupt verwenden will) sind und bleiben die immobilen, privat-intimen einsamen Abenteuer des Geistes, die erst dann möglich werden, wenn die Bedürfnisse des Körpers möglichst energie- und zeitsparend zufrieden- und ruhiggestellt sind.  "

porno ( nicht verantworteter link.)

Wir geben Franziska Zettels Traum, das Buch, sie knickt etwas ein, dann legen wir Sigloch Geschichte der Luftfahrt, und Geschichte der Eisenbahn obendrauf, wenn sie jetzt nicht zusammenbricht, sieht sie anders aus :Fettiges, struppiges kurzes strohiges Haar, blaue Schlabberlatzhose, bekotete Gummistiefel, klein gedrungen, gelbe auseinanderstehende Zähne, gesprosste , unreine, rotfleckige picklige Haut, aufgeworfene kurze dicke Schweinenase, kurze stämmige Beine und Waden, drall, derb. "Bring das in den Stall und hol einen Kasten Bier!" "Bist es gewohnt."

Fett aus der Biodieselherstellung, dioxinhaltig, im Schweinefutter: Seveso ist überall:

Dioxin, Chlorchemieskandal,
gift-aus-der-fabrik-der-duefte
und Holzschutzmittelskandal
baulinks
spiegel
mit
gefälschten wissenschaftlichen Gutachten. Wie bei Roda Roda.

Im letzten Band laviert Schmidt  zwischen allen seinen Standpunkten. Er steht mit seiner These weniger unter Druck. Eine Zettelnotiz hat er nur einmal rezipiert, kein zweites Mal neu eingeordnet, weswegen sie dasteht, wie sie dasteht, eindimensional reflektiert. Man kann den Band einzeln herausgeben. Franziskaeuropa ist geraubt.

Assoziationen für den Augenblick.

Wir lesen Toynbee. Die Barbaren brachten die griechische Spare nach Griechenland, die Kultur von Mykene ging mit Schrift und Sprache unter. Eine seltene Katastrophe, aber nicht einzigartig.


( Vielleicht: Kulturpessimistisch-deterministische Haßprojektion: Gerhard Schröder der Oswald Spengler der SPD.)  

Daher meinen viele Althistoriker und Archäologen, dass die Schriftlichkeit mit der Zerstörung der Zentren um 1190 v. Chr. verloren gegangen sei.

Untergang des Abendlandes, ergebnisoffen.
 

Im Leopard:

Auf dem hageren Gesicht lag eine metaphysische Melancholie: der Tag war schlecht gewesen, es war ihm so vorgekommen, als sei Guiscardo, der irische Fuchs, nicht gut aufgelegt, und Fanny hatte es nicht einrichten können ( oder wollen?), ihm das übliche veilchenblaue Briefchen überbringen zu lassen. Wozu war dann der Erlöser Mensch geworden?

Es war ein Garten für Blinde, die Augen fühlten sich ständig beleidigt, aber der Geruchssinn konnte ihm ein starkes, wenn auch nicht feines Wohlgefühl abgewinnen. Die Paul-Neyron-Rosen*, die er als keine Pflanzen selber aus Paris mitgebracht hatte, waren entartet; erst angeregt, dann von den starken, träge machenden Säften der Erde Siziliens erschlafft, von den apokalyptischen Julimonaten verbrannt, hatten sie sich in eine Art fleischfarbenen, obszönen Kohl verwandelt; aber sie verströmten einen dichten, fast schamlosen Duft, wie ihn kein französischer Züchter zu hoffen gewagt hätte. Der Fürst hielt eine von ihnen unter die Nase, und er meinte den Schenkel einer Tänzerin von der Oper zu riechen. Bendicò, dem die Rose auch hingehalten wurde, wich angeekelt zurück und beeilte sich, zwischen Dünger und ein paar toten Eidechsen zuträglichere Sinneseindrücke zu suchen.
    * *Poluantherrose/Polyantha   
Das Deutsche einer Personen kommt darin stereotyp weg, wir sagen wo die Zitate herkommen.

Also zetteln wir selber weiter, im Horror unsere literarischen Gutscheincodes nicht mehr einlösen zu können. Die Welt ist mit ein paar Autorbekannten übersichtlich endlich.

Aber man sollte die Vielfalt abbilden, in ihren engen Grenzen. Die Schweinenase, die gelben dicken Zähne, krummen Beine etc.

Der Fürst besaß als  erster (und letzter) eines großen Geschlechtes , das sich Jahrhunderte hindurch nicht darauf verstanden hatte, auch nur seine Ausgaben zusammenzurechnen und seine Schulden abzuziehen, eine starke im Realen verwurzelte Neigung zu den mathematischen Wissenschaften.

Katholisch. Drall derb

Das wird gedruckt, nicht korrigiert. Lieber Herr Heike, das kann man bei Schmidt nicht herauslesen. Ach wirklich?

Erotik ist ein Geschäft, in Samenbanken Spenden verwechseln. Franziska mach es selber!

Und zu keinem Geschäft des Bücherklauens im Steinernen Herzen, man kann statt Vorsatzblätter etc. zu fälschen, ausgebleichte Buchrücken, aus Leinen, Leder bleicht nicht aus, prima mit Buntstift im richtigen Farbton wiederherstellen.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-02-06T23:17:46.910+01:00 Antipellin, das beste Mottenpulver
»No, was haben S' denn?« fragte Dr. Brzezlarzik – wie schon der Name sagt, Universitätsprofessor zu Wien. »Was haben S' denn?« fragte er freundlich.
Der Fabrikant biß sich in die Lippen. – » ...Herr Hofrat,« sagte er, »da ... muß ein Irrtum geschehen sein.«
»No, no, wo is denn ein Irrtum geschehen? Mir werden schon machen.«
»Alsdann ... Sie erinnern sich vielleicht, Herr Hofrat, daß ich da vor ein paar Wochen bei Ihnen war – wegen einem Zeugnis, ich bitte?«
Professor Brzezlarzik konnte sich aber nicht erinnern.
»Wegen einem Zeugnis, ich bitte, Herr Hofrat. – Mein Name ist Edhofer.«
»Ah so – ja, ja, ich weiß schon. Die Malzbonbons.«
»Nein, entschuldigen schon, Herr Hofrat, keine Malzbonbons. – Antipellin.«
Herr Edhofer lehnte sich zurück und erzählte:
»Antipellin, das beste Mottenpulver. Seit zwanzig Jahren erzeugen wir, ich bitte, Insektenpulver aller Arten. Es fehlt uns nicht an Anerkennung – wir sind auch Hoflieferanten gewesen Sr. Majestät, des Fürsten Nikolaus von Montenegro. Wir haben Dankschreiben für unser Insektenpulver von alle mögliche Kapazitäten und hohe Herrschaften – aber, mein Gott, man kann die Dankschreiben nicht veröffentlichen, denn wer weiß, obs denen Herrschaften recht wär. – Und da haben verschiedene Schwindelfirmen in der Insektenpulverbranche Atteste von – Gott weiß, was für – obskure Assistenten und Czernowitzer Professore. Hab ich mir gedacht: Mein lieber Edhofer, gehst hin zu unserm berühmten Hofrat Professor Brzezlarzik, bringst ihm ein paar Flascheln Antipellin und bittest ihm, das Antipellin genau zu untersuchen, wissenschaftlich zu untersuchen – chemisch, bakteriologisch, experimentell – und mir dann ein Zeugnis auszustellen, was man in die Zeitungen inserieren kann. Und so bin ich halt die Tag dagewesen.«
»Ja, ja, ich weiß schon. Vor zwei Wochen – nicht wahr?«
»Jawohl, Herr Hofrat. Und da vor drei Täg schick ich meinen Prokuristen her – und er legt, ich bitte ... no, ich erwähns ja nur der Ordnung halber ... er legt ein Kuvert mit fünfhundert Kronen auf den Tisch ... und ... bekommt ein Zeugnis.«
Herr Edhofer zog einen Bogen hervor.
»No also, Herr Edhofer – Sie haben ja das Zeugnis, wie ich sehe?«
»Ja, Herr Professor – ein Zeugnis hab ich schon bekommen ... aber was für eins! Bitte, lesen Sie's selbst!«
Der Herr Hofrat schob die Brille zurecht und las das von ihm selbst ausgestellte und unterschriebene Zeugnis. Es lautete:
»Ich habe mit dem mir vielfach empfohlenen und auf der Weltausstellung zu Chicago mit der Goldnen Medaille ausgezeichneten Antipellin-Mottenpulver wissenschaftliche Versuche angestellt und folgende Ergebnisse erzielt:
Eine Brut der Pelzmotte (Haarschabe, Tinea pellionella L.) ist, in das Antipellin gebracht, schon nach überraschend kurzer Zeit vorzüglich gediehen. Die Raupe, welche sonst nur etwa 6,7 mm lang zu werden pflegt, war, unter Beisatz von Antipellin erzogen, 10 mm groß, voll entwickelt und überaus kräftig.
Ein noch besseres Resultat ergab die Raupe der Kleidermotte (Tinea sarcitella L.), welche, mit Antipellin ernährt, Prachtexemplare lieferte, die von der Schnauzenspitze bis zum letzten Hinterleibsring 11,05 mm maßen.
Ich stehe daher nicht an, das Antipellin für das beste aller existierenden Mottenpulver zu erklären, und bitte Sie, mir noch sechs Flaschen davon für meinen Privatgebrauch zu senden.
gez. Dr. Brzezlarzik,
  1. ö. Universitätsprofessor.«
Das war das Zeugnis. Der Gelehrte faltete es und sprach:
»Ja, sehen S', mein lieber Herr Hoflieferant, dieses Zeugnis is ein Blödsinn – das seh ich ein. Das is halt in meiner Abwesenheit von meinem Herrn Assistenten verlämmert worden. – Aber machen S' Ihnen gar nix draus, Herr Edhofer – ich bin ein reeller Mensch, ich hab das Prinzip: Nichtkonvenierendes wird anstandslos umgetauscht. Lassen S' Ihnere Flascherln da – lassen S' das Zeugnis da – ich wer persönlich eine neue wissenschaftliche Versuchsreihe anstellen – das wird dann ein ganz andres Zeugnis. – Aber wer ist an dem Mißverständnis schuld? Sie, Herr Fabrikant. Nur Sie. Wenn ein Gelehrter, ich bitte, eine wissenschaftliche Versuchsreihe anstellen soll, ich bitte, muß man ihm vorher klar und deutlich sagen: das und das soll sich bei die wissenschaftlichen Versuche herausstellen. Danach richtet der Gelehrte seine wissenschaftlichen Versuche ein, und sie gelingen.« 


dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-02-01T00:26:17.179+01:00 Hermann und Dorothea
Boschtryptichon statt Logarithmentafel. Ist er in Abend(wolke) mit Goldrand auf der Suche nach der sinngebenden Einheit? Zum Beispiel soll man ein Bild seiner Zeit geben! Warum? Das Bild soll wahr sein. Dann weiter der Wahrheit dienen. Tut das der Schriftsteller? Der berufene sollte es. Somit ist er der Wahrheit verpflichtet.


So blockartig, könnte von Manet sein
Hermann und Dorothea in Stanzen? Hexametern. (Sechshebern und etwas mehr Senkern, Sexhebern.)
Und so kam auch zurück mit seinen Töchtern gefahren
Rasch, an die andere Seite des Markts, der begüterte Nachbar,
An sein erneuertes Haus, der erste Kaufmann des Ortes,
Im geöffneten Wagen (er war in Landau verfertigt).
Lebhaft wurden die Gassen; denn wohl war bevölkert das Städtchen,
Mancher Fabriken befliß man sich da, und manches Gewerbes.
Nachklapper, nachklapper.
Trotzdem zweimal zum Weinen schön und idyllisch.
Trotzdem schreiben wir weiter, weil es auch unser Stil ist.
Die Ablehnung der Poesie hat mit Musik zu tun.
Oder anders gefragt. Warum schreibt man eine dürre Handlung in komplizierter Form? Nebenbei hat Schmidt nicht diese Animositäten gegen Poesie in englisch. Nach Auschwitz kann man kein deutsches Gedicht mehr schreiben.
Könnte man schon mit Goethschem Antrieb. Und zwar aus folgendem Grund: Form. Man setzt sich mit einer Formtyrannei derart selbst unter Druck, dass man darunter zusammenbricht, und hemmungslos am Inhalt arbeitet. ( So gesehen ist die Sprachzerstörung ein persönlicher Sprachzusammenbruch. )
Klopstock bricht am Hexameter ohne In- und Halt zusammen.
"Wenn er sich, einen großen Tag, uns offenbarend eröffnet ...",
es reicht, könnte von mir sein.
Bei Goethe liegt die Motivation eher an den blassen Hauptcharakteren, von denen er ablenken will. Eigentlich eindringlich ist Dorothea nur, als sie von den Kundschaftern geschildert wird.
Wenn uns die Verslehre lehrt, in praktischem Gebrauch bräuche man nicht Anapäst und Daktylus auseinanderhalten, macht es Adorno falsch, mit Wiesengrün für Beethovens Sonate falsch , nicht da di di sondern di di da.
Der Autor der Verslehre meint, das käme von der Reihung : da di di da di di oder di di da di di da zerfallen gereiht innerlich beide in di da di und so weiter. Aber eben nicht in der Musik. .. da di | di da di | di .. .. bzw. .. .. di |di da di | di da ..
So schreiben auch wir, wir schreiben auch so. soso.
( Fachexkurs : — u u ist der Daktylus, u u — der Anapäst. somit
.. .. — u u — u u .. .. soll sein .. .. — u | u — u | u .. ..
.. u u — u u — .. .. soll sein .. u | u —u | u — .. ..,
( ist es bei Beethovens Arietta-Thema aber nicht, Thomas Mann und Adorno skandieren es mit Líebesgrund, Wíesengrün falsch. Eher: Er sehnt sich .... nach dem Wáld. )
Dann gleich schimpft wer:
" Götzendiener", so wettert er, "Gotteslästerer und geistige Hurer" in der Einsamkeit seiner Kammer gegen die Mönche . " Sie geben sich als Christen aus, aber der Teufel wußte", daß sie "als die bösesten und verworfensten aller Menschen gelten würden Die schlimmste Sorte Mensch, die bis zu dieser Zeit auf dem Erdboden geherrscht hat..."
... ?
Das ist der gläubige Newton, der systematisch betrachtet und den die Habgier und Ehrsucht der allgemeinen Emporkömmlichkeit wütend macht. ( Es wird niemand puritanisch angebetet. )
So wäre was Erfolg? Und jedenfalls ist der nicht schlecht. Oder habgierig.
"Es wird also offenbar, dass also nicht nur einige ungewöhnliche Personen Ansehen gewannen, sondern der ganze Klerus."
Das ist Erfolg! Ansehen!
Und Fats Waller eifert ihm, erfolgsuchend, nach, weil das verlangt wird, dabei liebt er die klassische Musik und baut sie in den Stride ein, wie CPE Bach. Nur vernachlässigt er das, was er begnadet außer seiner Clownerie, Vaudeville, nennen könnte und nur er kann. Aber alle sind heilig, das Tier der Apokalypse. Die Newton aber in der Vergangenheit um 480 und darauf verortet sowie einige Ansichten zur Erwartung des Messias Er war Arainer, der die Dreieinigkeit ablehnte.a
Womit wir vor Buch VIII zurückblättern und sehen wo Schmidt mit seinem Atheismus fehlgeht, schwächelt, er kennt wohl seinen Feuerbach. ( Die Sehnsucht nach dem Jungbrunnen, für ewig tierische Lust. Lieber Schrumpfköpfe der Ahnen ehren.)
Und wie er es falsch kompensiert. Er will wahr sein, aber wie macht er das denn nun noch?
Wir werden fündig sein. Sicher. Und wenn nicht.
Darauf ein Bier der Münche. Ach ja Franziska und der Bierkasten. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-01-14T23:19:02.931+01:00 1288
Created Freitag 30 Dezember 2016 

Seite 1288 Zettels Traum (Faksimile) ist ein Beispiel, dass er alles relativiert, ohne einen Fehler gemacht zu haben, ob er weiter zu einem Ergebnis gekommen ist, oder eindeutig ist, er bezweifelt es, und beschreibt die doppelte Lesweise des Fachidioten. Der Bedarfte muss alles zweimal lesen, zuerst zwischen den Zeilen und dann auf ihnen. 

@St. :
Die Poetik lehnt er wegen Klabund ab, Hölderlin, er wird eingeklebt, wird nicht rezipiert oder mit den hergebrachten Vorurteilen, von Rilke und et al.
Ein einziger Verweis im Fouqué. Hölderlin hatte seine Barbaren. = Kleists Hermann.
Klabund wird hymnisch in der DDR gesungen, Kaiser Wilhelm wird gegen Kaharl Liebknecht und Rosa Luxemburg getauscht.  s. Peter Ensikat. 

Brüderliches Bild

Er hätte sich dafür interessieren können, ob Hölderlin ein Jacobiner war, war er nicht, aber Georg Forster. 
Erklären Sie sichs,  aber nicht anderen. [ Dichtergespräche ungedruckt. ] Paradiesisches: Sex und Kulinarisches ohne Geist und Witz. Vielleicht ist Paradiesisches Genuß nur ohne körperliche Beschränkung. Wo ist Liebe? [ Einigkeit!=licher Beifall.  ] Die Hominiden als müßige Arbeiter, genügsames Proletariat.  
@S-b.
Massenbach so ein Schmarrn. Gar nicht. Schmidt "meinte", ein unter Frankreich unter Preussen geeintes Deutschland sei die freiheitliche Demokratie, und Gervinius kennt er auch nicht (aber Klabunds 2. Literaturgeschichte), oder Thomas Müntzer, dessentwegen wir heute beinah gregorianische Choräle auf deutsch sängen, wie die Donkosaken. Ein Eid wird ab- und angelegt. Gewendet. Göttinger Sieben.


Und die Widerlegung des Atheismus ist nicht die Anbetung vieler Götter sondern seine Suche nach Wahrheit. 


Gordon Craig, die Politik der Unpolitischen ( Schriftsteller und Historiker (Müller!) 

Immerhin schöne Seite 1288 und so viele Leerseiten im Studienexemplar, kann man bemalen. 
Wir können aufrecht loben die zweifelhafte Arbeit*, Schmidtah=anpreiser,  wenn man ehrenhaft davon nicht leben kann. Und wir freuen uns mit Ihnen über das zaghafte Erringen der Wahrheit.

Auch als Hausbesitzer in Terrorzeiten reagiert man entschieden nervös auf den drohenden Wertverlust bei abzusagender, weil betroffener, Lage. ( W I R
können uns den freilaufenden Amok leisten. ) 
Als Mieter kümmert das einen nicht,  fällt die Bombe,  brennt das Haus,  zieht man um. Nicht immer sind Mieter so bekümmert um ihr Wohnen, sondern sehnen Bomben herbei. Trotz Wohnungsbauprogramm.

Wir haben alle Vorurteile beisammen,  es gehört Herrn D.  und  St. ist zweifellos Mitarbeiter.  Werden selbst auf S. 1288 aufgegriffen und bestätigt. 
 
Und "ein Index wär was Feines", wir haben einen, Stichwortverzeichnis, Schlag=(das)Wortkatalog, und das unvollständig! Wir haben nicht Stündels Register zu Zettels  Traum und die Bargfeldausgabe auf CD zum Durchsuchen.

Vielleicht ist sein Verdienst uns solange bei der Stange zu halten, bis wir uns selbst ein Bild gemacht haben. 

Ein Atheist sucht schon nach Wahrheit, nur gefunden hat sie noch keiner.
 
Vielleicht findet er mit Franziska die Liebe, auf S. 1288 glaube ich ihr den Backfisch nicht. Eine erfolglose Schauspielerin.

Auch schön der Gedanke, dass Unsterblichkeit ein körperlicher Makel ist, ein grosse Nase um Dynastien zu gründen, oder die Lippen.

Es geht programmatisch weiter: Anleitung zur  Werdung des klassischen Literaten der "Zukunft".

Wird mit Göthe fortgesetzt. 

* Haben sie das Versmaß erkannt?
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-28T00:51:20.102+02:00 Heikes Reim
Heikes Reim
Heikes Feind greint.
Heikes Pein.
Heike meint: weile weit Feind.
Heikes Feind weilt weit.
Heike: feinfein.
Feind: Heike mein?
Heikes Feind weint.
Heike leimt.
Heike feilt.
Heike seifzt.
Feind keimt.
Heike reift.
Heike weicht.
Mai eint Heike, Feind. 
Kein Stein scheint.
Heike schleimt.
Heike speit.
Heikes Feind: Eiei.
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-12-28T02:50:14.379+01:00 dae n

Diktiert an Eckermann Donnerstag 15 Dezember 2016

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Er beschleunigt, S. 1149 Buch VIII. Im Reiche der Neith. (
den (nicht existenten) Mond Neith (Venus) , ein Asteroid, oder eine agyptische (Kriegs=)Göttin, Königin und der Bogen zwitschert nicht, ihrer, einer Walküre.)
Panentheismus
( Der Gott ist )=theismus. Was wahr ist, existiert.
Mir geht das Englische auf die Nerven.
Den S (=Sexualitäts)-Komplex, kann er nicht bei Rabelais und Cervantes anbringen, in Frankreich bei Balzac nicht mehr, und in Deutschland ist man 100 Jahre hinterher.
Sein [x] 1. Atheismus bleibt das Wichtigste. Wie im Folgetyposkript. Können wir bei Klabund klarer lesen. Wir wissen um seine Irrungen. Klar und so viel, o Sophie, können wir nicht.

Fünfhundert Dissertenten behandelten das Thema: Die Gesinnung, Absicht des Autors lässt sich an Zettels Traum an beliebig herausgegriffen Seiten belegen, ist in allen je drei Seiten abzuleiten, herauszulesen. Fünf Seiten werden zufällig gewählt, falls die ersten zwei noch zur vorigen Dreiergruppe gehören, und das Trivium abgeleitet. Mäßgier Erfolg mit vergeudetem Fleiß, Herzblut, genötigter Liebe.

Habilitanten bearbeiten:  Für das Spätwerk gelingt der Nachweis nur alle fünf Seiten!
  

Ob seine S–Sublimierung fruchtbar ist, fragt er,  in seinem Spätwerk und dreht mit seiner Fr. === Geschichte auf, .... Ob die reale Sterilität ein 95%iges literarisches Gegenstück hat, er zweifelt. Die Erotik bröckelt, die Rasanz steigt.
Wir inspirieren uns mit Zetteln. Zuviel Erwartung, zuviel Enttäuschung. Unser Trost.
Bringt die Schwester ihre Virtuosität in Erkenntnis der Azidose aus der Blutgasanalyse an, ist es spät, spät. 

[✓] 3. Erotik: Für das männliche Kastenwesen der westlichen Welt der Vorschlag: Der Mann ist nicht priapistisch, sondern lässt sich Zeugung bezahlen, wie früher die Mitgift und im tragischen Indien die Hochzeit, die teure für Mädchen, als Gegenpart zur alleinerziehenden Bankräuberin, der alleinzeugende Menschenhändler, 1000 pro Kind, 10.000 bei Edelrasse (zur Zeit der Verdienst von zirka vier Jahren!). Eine reziproke logarithmische  Progression, das 12. fürn 10er. Das war Konsens, und es stehen am Grazer Damm die Bauten von Behausungen des Edelzuchtviehs des Programms, das es der Gemeinschaft wert war. Und man versteht patriachalische Logik. Ein glänzende Möglichkeit, für erotische Schriftsteller am Existenzminimum zu leben, meinten sie es ernst. 

Die amerikanische Frau verkauft sich. Nicht weil sie käuflich ist oder verzweifelt oder auf Liebe verzichtet. Im Westen herrscht Mangel, sie versucht auf der Auktion das bestmögliche Ergebnis nach ihrer Wertvorstellung zu erzielen. Wenn sie die Wirlichkeit eingeschränkter Wahl hinnehmen muss, erlangt sie mit mehr Erfolg den größeren Handlungsfreiraum, sie ist eine Investition. Romantische Liebe, Selbstbestimmung, weibliche Allüre freibleibend. In puritanischer Ethik ist Erfolg gottgefällig, und die Liebe unterzuordnen.
 
Die Schwester braucht zwölf kleine kleinhirngesteuerte Chirurgen für eine ganze Liebe. Wir dichten patriotische Hymnen auf sie.
Es wird eine Haftung der Ärzte geben, rauben sie AOK-Patienten aus, wenn sie ihnen die Gesundheit verspielen, wie bei Banken. Kann sich ein Kranker vorstellen, dass es eine Ethik ohne Moral gibt, er seinen Zustand wissen kann, und er eine Laktatazidose hat? Bildung. Lactatacidose. Wusste er, dass er keine Alternative hatte, der Rat war auf seine Geld=Leistung aus. Bildung hin oder her, die Lebensweisheit des Anteils Lust am Sterben hat man nicht parat. Die Lust hat der Chirurg und der Passive das Geld. Es wird Risikoklassen der ärztlichen Beratung geben müssen. Ich Sterbender lebe kurz und leide lang, in deren Fabrik, Bismarck hat es als Erpressung der Sozialisten gemeint, nicht der Aristokratie, verkehrte Welt. Im Recht. Deutsche suchen sich nicht aus, sie lassen  sich vorschreiben, wie sie sterben, preußisch pflichterfüllt, da hat man was. Leistungsdenken, das Fleisch hält her, der Knopfdruck bei Klabund, der Chemie freisetzt. Leichen. 

Wir sind auf Seite 1149 Din A drei, 2300 Din A4, statt serbisch gelernt, das englischtümeln nervt, wir lesen es nicht. Wir lesen Our Mutual Friend und verstehen. Ich merke, dass ich vom Besten zuviel kriege. Die englische Sprache bröckelt, das Deutsche kitten wir. Geschwätzig im Telegrammstil, dicht in zitierter Substanz.

Die Idee fehlt, er treibt zurück. Wie erscheint das Buch? Ein Titel, ein Muster auf dem Einband. Am besten hat der Titel ein Muster in Dreideutigkeit. Ein schönes Buch darf schön aussehen. Wir wählen das Einbandmuster passend zum Inhalt. Sein Muster sähe gehackt aus. Er preist das Typoskript an. Geben wir ihm unsere in seine kleine Hand, wie er will. Die Typografie sei Folge der [] 2. Sprachzerstörung, das stimmt nicht, das Buch kann man vorlesen, die Sprache ist unauffällig und normal, er hat die Vorstellung des Druckwerks in Vorgabe der Norm zerstört, und muss ein echtes Buch in Wasser tauchen. Das bläht sich. ( Bruchschreibweisen liest man in variierender Wiederholung. )

Sozialistische Auftragsgedichte von Klabund. Der Expressionismus hat Stärke im Programm.

Es fragt sich, Millionen verhungern, das Ganze bleibt bestehen, sind wir nicht an unsere Herdenlogik gebunden, frönen ihr, wie Klabund sagt, zwölf englische Fräuleins für eine ganze Liebe lieben, weil sie zu klein sind? Zwei bei Laxness wiedergefundenem Paradies, vier bei Manns Jakob. Kann der Diktator das Ganze erkennen, oder statt Wahrheit nur falsche und opportune wissenschaftliche Theorien von Profiteuren wählen und Kritikern Sabotage und Verrat unterstellen. Jean Paul beimmergrünt den Riß zwischen Existenz ( = Wirklichkeit ) und Wahrheit. Fürs große Ganze? Bescheiden sein, wir Lumpen, das Ganze nicht erkennen können sollen. Kann der Diktator millionenfach lieben? Sie behaupten es.
Der Phall ist ein Fall, das ist Rück=und=antisublimierung. Es hat nichts mit Phall zu tun. In der Diktatur muss die Lüsternheit die Intelligenz überdauern. Das ist die Logik. Kapitel, Was die Greise die Liebe kostet, bei Balzac. Sind wir, Männer und Weiber, gemeint, ich? Ich denke darüber nach.

Sublimierung. Ist das Thema nicht spezieller, an Schopenhauer geschärfte Theismuskritik? Der war schief gewickelt. Wir verzetteln uns, schnipp jeschnapp. die Schere klappert, schneide es aus und wirf es weg, aus dem Notizblog. Geht nicht.
Inspirieren an jedem Absatz.
Wir belehren die Jugend, es verplätschert, vertändelt, treibelt, dallowayt.

Wir nehmen Arno ernst in seiner Spezialität, für wahrhaftig, was er kaschiert: Die S-Entym=Deutung hat ihren Sinn, nimmt man den begrenzten Schmidt=Kanon seiner Studierstube, die Perversion, die er ausspricht ist anzutreffen, es ist die Zeit des Barock bis zum Biedermeier und weiter solang es verklemmt bleibt. Für ihn ist es unbegrenzt an Viefalt! Er kann seine Grenzen nicht erreichen. Wilhelm Busch bleibt aussen vor, er kennt ihn nicht, wie seinen Zeitgenosse Simenon, der den sexbessessenen Chirurgen zeichnet, der die Mutter sucht? (Hier irrt Maigret, Maigret se trompe.)
Die Wahrheit sucht er in seinem literarischen Gesamtrahmen, dem Teil=Universum. ( Nachweislich ein ernstes Thema, die Menge aller Mengen. ) Existiert sie für mich? Ich mag! Ich will den Seufzer lesen.
Ein Fehler, ein Fehler, ein Atheist sucht keine Wahrheit! Und lügt man, kann man reich werden, eh? Herr Schmidt? Mit dem Nachlass wird gekämpft. Julianische Tochter hört nicht, Fats Waller nicht.

Zu speziell und speziell. Unvollständig, elliptisch. Unser Artikel. Das Thema ist unerwartet universell, wir beschränken uns ab nun. Sprachbeschränken uns. Alles was logischerweise übrigbleibt.

Der Autor versagt sich das Ganze als Trost, stülpt den Handschuh um und zieht ihn über die ganze Welt. He has got the whole world in his Hands. Hilf einer mir Unterdrücktem! Nein? Ich! Hilft mir nicht einer aus der Legende, wie hieß er noch,  Fr.  war B.  und er S.? Wie sagst du Friedrich? A.? Ja selber hic salta.

Mit dem Heftchen œuvre stehst du vor deinem Grabstein, und hattest nicht gewagt. 


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dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-28T01:14:17.993+02:00 Aufgabe II
Gelöst, Samstag 26 November 2016

Eve: Aufgabe?

Wall-E presst einen Müllwürfel.
Wall-E: Aufgabe?
Evaaa: Geheim!

Die Gasli: Ein Roman! Ein Roman! Ein Klavier! Ein Fahrrad!


Im Traum geistert ein riesiger
Haufen Streichhölzer, den ich zählen soll.
Das ist unmöglich, ich fange dennoch an, immer wieder, schichte kleine, kleinste Teilhaufen, die den großen unerreichbar machen und die Verzweiflung überkommt mich, weil ich nicht enden werde, ich werde immer ohne Ergebnis, oder mit einem falschen, weiterzählen. Im Wachen ist die Aufgabe nicht unbeherrschbar, ich kann sie abschätzen, mit ausreichender Genauigkeit, mit Fehlerabschätzung.


;-:! ;S begegnet ihn´n 1, auf einem Blatt schwimmender Däumlink - :Mitter Rechten hielt er ein Näpfchen;mit der Linken 1 Griffl (Pipette)... - :...-:den Griffl stekkDe er i(n)D(ie) See ;-:! - ;& ließ Davon Wasser i(n)d(en) Napf trie/opfön :'''-:war der Napf foll, so goß er=ihn aus; & Phyllte dann von=Noyem:'Ihm seye auf=erlegt, die See so zu Messen, :biß a(n)d(en) JynxDÄN Tac.! 


Ich fliege, ich tauche, ich stolpere über Felsklippen.

Ich fliege: Es beginnt mit einer lähmenden Verfolgungsjagd, der Verfolger holt auf, mein Lauf wird immer gelähmter, wie am Meer, halb im Wasser, ich rudere mit den Armen, ich schlage mit den Armen, nichts passiert, die Jagd ist bald beendet, an einer Senke fällt der Verfolger zurück, ich armschlage weiter, dann schliesslich bekomme ich Auftrieb, kraftlos zu Beginn, kraftlos weiter, dann genug um sich der Reichweite des Verfolgers zu entziehen, ich werde übermütig kehre um, überfliege die Gefahr ganz knapp, immer wieder mit einer Art halber Hochstimmung, nicht überzeugt aber mutwillig.

Ich tauche: ich atme unter Wasser, Zeit steht zur Verfügung, es umgibt mich die beruhigende Schwerelosigkeit, etwas Beobachtung eines Geschehens.

Ich falle: An der Kante zu einem Canyon, einer Schlucht. ich ahne und weiss, dass ich in Kürze hineinstolpern werden, ich stolpere und falle, im Fall denke ich über die Unbedingtheit des Falls nach, der Aufprall lässt auf sich warten, bleibt Gewissheit. ich weiss dass der Fall durch das Aufwachen beendet wird, durch ein abermaliges Herzklopfen, ja Herzstolpern, da ich aber nicht weiss, wann es stolpert, muss ich warten, wenn es mich weckt, weil es kurz unrhythmisch schlägt, hatte ich es eingeplant.

Relevant wie Valentins Linneburger in Mir hat geträumt.  Wieviel Blätter gibt es auf der Welt?


 

Ein Kobold schwebt an der Decke, er hängt dort locker fixiert, stets fällt er unerwartet herab, ich bilde mir ein es einen Augenblick vorherzusehen. Er fällt auf meinen Rücken, die Wirbelsäule, sie knackt und kracht, nachdem sie mich die Nacht beklemmte. Manchmal ist sie lockerer, selten, meist ist die Beklemmung eine andere. Wie Kafkas VerwandlungsKäfer auf dem Rücken. ( Das Hirn ergänzt retrograd Muster. ) Zirkulär ist das Hirn.

Als erste beherrschbare Aufgabe zähle ich die Protagonisten der Schmidtsekte auf, mit versuchsweise Forschungsgebieten:

GXXXXXX DXXXXXXXX, Betreiber der Asml. Programmierer und Sprachwissenschaftler. Betreiber von Mare Crisium.
GXXXXX SXXXXX, Rezensent und das Beispiel, dass man trotz Lektüre des gesamten Schmidt zu keiner Erkenntnis über sein Werk gelangt, aber Freund von G.D: und Schachspieler.
JXX SXXXXXXXX, exilierter Forscher mit persönlichen Animositäten, die er als erforschten Gegenstand ausgibt, und dafür zu recht und zu unrecht alle Kritik einsteckt. Ihm wird stets sein Doktortitel abgesprochen von allen Listenmitgliedern. Forschungslücke Shoah bei Schmidt.
FXXXXXXXX RXXXXXXX, als Botenjunge, primär Übersetzer, Vielstudienveröffentlicher, ähnlich verschroben wie Schmidt, und mit schrägen Ansichten, der haltlose Feuilletons verlinkt, und der völlige Belanglosigkeiten, bestenfalls, von sich gibt.
GXXXXXXX GXXXXX-WXXXXX, Krimiautorin, Juristin und Karl May Forscherin. Ihr verdanke ich einige der treffendsten und einfachsten Erklärungen der Zusammenhänge mit Mays Werk, so den psychologischen Zusammenhang mit Frau Pollmer, Mays lesbisch nymphomanischer Ehefrau, die Gespräche mit Toten führt, Séancen abhält, verantwortungslos mit Geld umgeht und nicht liest, gar nicht, und dabei nicht dumm ist.

Es gibt drei Logarithmiker : K.P.D., Herrn W.-D. K. und mich, alle irrelevant, da nicht tief in den Sums eingebunden.
Die Freien Mitarbeiter entdecken Forschungslücken als Einfälle, Flammarion, May, Tieck. Und Schmidt entzieht sich allen . 



Hausmeister und viellesende Mikroperverse.

M. F. liest Schmidt verständig und bloggt das.

Initiationen erklärt mit Jüngerparallelen Herr H. D.

Ich begebe mich nicht hinein. Als Schutz hat sich mein Trivium bewährt.

Es gibt keinen Astronomen!

Als Gegenpart zu Luther will er, Schmidt, hilflos dessen Lieblosigkeit rechtfertigen. Also ab in die Schule ( 50 € + ? ). Na dann letzter Band Zettels Traum. 

Akkuratesse =
Br auch kein katte'Chismuß : bin auserwählt, auch ohne=das. - 
ZT VIII. Im Reiche der Neith .
(
Ne/ublschiff = Nueblschiff =Niebelschütz???)
 
Ceram / Marek lobt Friedell in Enge Schlucht und Schwarzer Berg. Vielleicht gleichen sich Gesinnungen aus. Soweit meine Archäologie. Rezeption wird flacher. dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-11-29T16:30:44.121+01:00 Ballon - Mongolfiere absolutistisch
Selbstherrlich erschaffen. 





dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-11-27T01:51:33.992+01:00 Reiter

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2017-10-28T01:11:39.347+02:00 trost
Umarmt Donnerstag 24 November 2016
Wir lesen Schmidt, weil wir uns aneinander trösten.
Nun eine Zusammenfassung von Arnos geschlossenem Geschichtsbild.
Chateaubriand als verarmter Adliger fühlt seinen Stand als überholt an, dass der Bürger mit einer Ideologie, Freiheit , Gleichheit , Brüderlichkeit, die Ordnung ablösen möchte, scheint ihm, wenn er ihr auch nicht anhängt, gerechtfertigt.
Er verurteilt die Barbarei.
Beethoven widmet seine 3. Sinfonie um, weil die Revolution ihre Ideale verraten hatte, und Napoleon ein Diktator ist.
Massenbach merkt das nicht, mit ihm Schmidt nicht. Beide glauben an die napoleonischen Errungenschaften in Deutschland.
Wir stimmen nicht zu, dass der Massenbach ein Schmarren ist wie Herr S. sagt, sondern nehmen ihn programmatisch, da er zur Logik der Logarithmen, und der Astronomie passt. ( ersatzhandlung-und-gedankenfluchtige Zv. ) Beide glauben diese Modernität erhalten zu haben. " …mit der wachsenden wissenschaftlichen Erkenntnis in jedem Einzelnen… " sagt  Schmidt. Siehe Wundertüte Einleitung  An den Leser. Weiter mit " gütiger Menschenliebe ". Arno Schmidt rechnet sich dabei nicht zum "geistigen Mittelstande." sondern suggeriert existentialistische Indivdualität.

Fiktiv oder nicht, ein Witz, sein bester. 

Denn er löst es sofort wieder auf: Sie würden jeden Einzelnen der Großen Ganzen Aufgabe unterordnen, denn der "exakte Begründer" muss recht haben. ( Wir kennen Schmidts Akkuratesse.)

Sie würden sich zum Wohle Deutschlands, davon sind sie überzeugt, Napoleon unterordnen, vermutlich vorübergehend.
Dass der Quartiermeister Massenbach den Ersten Quartiermeister Ludendorff und dessen Geschichtsschreibung vorwegnimmt, alle empfindungslos Menschenzucht und Schlacht betreiben, ist ihnen nicht bemerkenswert. Ich hatte das hier ausgewalzt.
Schmidts Geschichtsbild ist abgeschlossen, das merkt man daran, dass astronomische Wissenschaft 1806 abgeschlossen ist.
Goethe hätte auf die Relativitätstheorie, wenn sie denn gebraucht wird kommen können.

Auch die sogenannten Klassiker wären überflüssig, und das Korrektiv Hölderlin.
Heine mochte Fouque nicht, der Fouquefreund Kleist hier und da, nervt in seiner Ritterlichkeit. Das erinnert an die spartanische Dekadenz im Schilleraufsatz dazu. Kampfeszucht als edler Selbstzweck. Verstehe das, wer will, Fouque, Ritter nicht Krieger. Was soll er machen ? Singen?
Dies als Skizze angerissen.
Dass jemand dazugelernt hätte konnte Schmidt nicht annehmen und hatte recht. Wie blödsinnig es sich weiterentwickeln würde, dazu reichte seine Fantasie nicht.

Strauss sitzt auf diesem Bild mit Kissinger zusammen und ich bilde mir ein, Kissinger hat Angst vor ihm. Zurecht. Strauss wollte Deutschland als Atommacht, wie Haber, Ludendorff, Massenbach.
Haber war Jude. Der Postenneid der armseligen deutschen Gelehrten auf ihre geldvermögenden jüdischen Kollegen, die damit außerhalb der Tretmühle stehen, wie auch Wilhelm Buschs Antisemitismus, sind dann kein Problem mehr, denn beide hätten in Überassimilation Unheil angerichtet.
Wir schreiben das, um mit unseren Warums aufzuhören, und aus unserer Unterhaltung mit Schmidt herauszukommen, damit unser Roman anfängt.
Wir versagen uns den Trost durch Schmidt, den er sich nicht versagte, denn er hatte zu oft recht.


Material :

arno traeumt

Created Samstag 05 November 2016

[ ] Wir wollen in Gedankenflucht eine Geschichte nach A.S zeichnen, als Skizze, zu ergänzen.

Arno Schmidt zelebriert das Aussterben, unseres, sein eigenes, nicht aus persönlicher Biografie heraus, sondern wegen des Scheiterns oder der Unmöglichkeit der vernunftbegabten (er würde sagen verständigen) Massenbachdiktatur.
Als Atheist trifft er eine Allaussage. Für wen triffts zu? Für alle! Enttäuschung über Leben, Literatur. Vernichtungsphantasie, Politik war mit Allanspruch ausgestattet, Strauss – Kissinger.
Schmidt schlägt die Alternative zum NS vor und will sie historisch so geschehen machen, Fouqué, Massenbachkriege (der Quartiermeister, der folgende Erste Generalquartiermeister finanziert mit 26.000 Mio. Mark (1% ) 1917 eine sowjetische Revolution, nicht vergessen!,) unsere Herrscherin Merkelbach hat das erlebt, Vietnam ist nicht allein, in Habersch-Duisbergscher (Man lese Musils Arnheim) Menschenzucht- und Vernichtungsmanier (Napoleon über die vielen Toten auf dem Schlachtfeld: Bah, eine Nacht in Paris bevölkert das wieder.), sie haben kein Bewusstsein für ihre Massenvernichtung, alternativlos, das ists, sie empfinden sie nicht. Sippsche, stämmige, gentile, familiäre Vernunft. Antiindividuell.
Schule der Atheisten.

  1. Hätte Massenbach sich durchgesetzt, wäre Preussen unter Frankreich gesamteuropäische Großmacht geworden. Allerdings bestand die Gefahr des Endes preussischer Geschichte, das durfte nicht sein (Untergang), so wurde Massenbach zum eingekerkerten Widerständler, nicht zum Anarchisten. Der Allererste Generalquartiermeister.
  2. Angenommen Massenbach hätte Preussen in den Dienst von Napoleon, der französischen Demokratie mit ihren Errungenschaften stellen können, so wäre einiges anders gelaufen, vielleicht so.
  3. Massenbach hätte eine barbarische Säuberung für den demokratischen, republikanischen Geist durchgeführt.
  4. Die Romantiker bekämen funktionierende Gewehre geliefert und erschössen sich selbst ( Chateaubriand)
  5. Die Tatsache, dass Beethoven trotz seiner Enttäuschung über die Krönung Napoleons zum Kaiser seine Symphonie musikalisch unverändert ließ, lässt sich damit interpretieren, dass er nach wie vor an den von Napoleon verratenen Idealen der Revolution „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ festhielt und sie für Deutschland nun nicht mehr durch, sondern im Kampf gegen Napoleon verwirklicht sehen wollte. ....
  6. Welche erotischen Ethyms verbergen sich im Rhythmus Herr Schmidt: Uh uh uh uh? Uhuru! : Massenbach: Mozart an die Laterne!
  7. Die Sprache ist mit Mozart ausgestorben, die Zauberflöte wird nach den Deutschen auf deutsch gesungen werden müssen. Klopstocksche Sprachregelung,
  8. Alle Klassiker waren keine, denn sie sind nur welche, weil sie die Schnauze gehalten haben, und eben die französischen Ideale nicht brutal eingeführt, wie auch immer, und gleich wieder abgeschafft haben. Ein Auftragschriftsteller wie Heine wäre verbrannt worden, Paris war keine Zuflucht mehr.
  9. Fouqué hätte seine Freunde ins Spiel gebracht, Heine mochte ihn nicht.
  10. Fouqué Kleistfreund hier und da, kein Wort über Hölderlin, mit dem man Kleist besser versteht, einen echten Jakobiner. Einen Georg Elser hätte man nicht gebraucht. ( Hölderlin nimmt Friedell vorweg, das passt uns.). Georg Forster kaltgestellt.
  11. Nach der Säuberung wäre außenpolitisch England isoliert worden, um Kolonialmacht zu werden. Dazu wäre der Russlandfeldzug in den Hintergrund getreten, man hätte ihn nicht verloren, langweilig, kein Tolstoi.
  12. In Preussen liefe dann Zweierlei, einerseits Beteiligung am vorgezogenen Platz an der Sonne, andererseits beginnende Abspaltung von Frankreich für wieder eigene Geschichte.
  13. Bismarck hätte wirklich soziale Reformen machen müssen, und die Katholiken abkanzeln, da er vom polnischen Geheimdienst nicht in seiner Innenpolitik bestimmt wäre. Georg Elser wäre anständig entlohnt worden, hätte den sozialen Niedergang nicht beobachten können. Georg Forster Minister.
  14. Der liberale Fortschritt wäre gefördert worden, also weiter Zollverein und einiges Deutschland, nur macht das Napoleon, nicht Bismarck. Der liberale Fortschritt wäre so stark gekommen, dass er seine Verursacher überrollt hätte. Der Leviathan verschlingt sich selbst, immer wieder. Siehe Anfang der Wundertüte. Die vergrößerte wissenschaftliche Erkenntnis im Einzelnen.?
  15. Haber Bosch hätten Ammoniak ohne Mangel im ersten Weltkrieg entwickeln müssen und ih/ Schicksalsgehabe anders ausleben müssen, als mit Gasangriffen und Menschenzucht mit Kunstdünger.
  16. Hahn hätte sein Forschung in nationale Dienste, vielleicht sogar mit Bohrs Unterstützung, bei Wahrung der Neutralität Dänemarks eingebracht.
  17. Deutschland baut die Bagdadbahn, führt siegreich nur Krieg mit der Türkei gegen die Araber und Engländer, gewinnt Zugriff aufs Öl, ist damit heute in Weltmachtstellung. (Syrisches Gas heute)
  18. Wo kommt Schmidt ins Spiel. Schmidt ist Redenschreiber bei Strauss, der sein Wasserstoffbombenprogramm weitsichtig umsetzt, neben Airbus.
  19. Lenin wär nicht mit 26 Mio.Reichsmark ( im Prozentbereich ) im plombierten Wagen zur russischen Revolution gekarrt worden, da man dort leicht Einfluss gewinnen konnte, sogar den Zar gestützt hätte, und korrumpiert wie die DDR mit den Strausskrediten. Die weisse Revolution dort, um den Untergrund auszuschalten, wäre zusammengebrochen. Das Land offen, wie beabsichtigt.
  20. In der Wissenschaft war eigentlich schon alles fertig: Olbers, Lilienthal.
  21. Darstellung einiger mathematischen Wahrheiten, das gefundene Glück geht alle an. Es gibt keine Animositäten mehr. Oder die alten kommen zur Geltung.
  22. Aussenpolitisch, dasselbe wie heute, den Russen irgendetwas predigen. Ja genau Kolonialismus, bestenfalls übernehmen sie sich, und werden beerbt, die Kolonien kann niemand gebrauchen.
  23. Sendungsbewusstsein. Wie sonst konnte man davon ausgehen ein Werk wie Zettels Traum fehlerfrei zu Ende zu führen. Fouqué muss was gelten.
  24. Antikes Ritterbewusstsein predigen (gegen Schillers Untergangsbeschreibung Hölderlin alles mögliche unterstellen), der Kampf als Kunst und Selbstzweck, nicht mehr Geld sondern, Muße zur Ausbildung in schöner Wehrhaftigkeit wäre das Ziel.
  25. Jeder mag sich den Rest denken. Wir stünden auf Arno Schmidts Weg glänzender dar.

Mit diesem Sendungsbewusstsein, Fehler sind darin nicht enthalten, geht er an Zettels Traum. 

Hurra,  mehr! schrott

Unter den Samurai herrschte der längste Frieden.   
dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-11-22T23:47:44.823+01:00 Die Pille II

Das mehrfach retrograde Foto von 2016 (sic!)

dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-11-18T19:28:19.291+01:00 dexterhttps://www.blogger.com/profile/123444450076618242770 2016-11-19T22:59:18.181+01:00 Schlafes Schwester
erledigt Dienstag 15 November 2016

Und sind ihm seine Deutschen dankbar, wenn er blauäugig in den Himmel blickt mit breitgschmiertem Unterleib, nachdem er zur Welt kommt, um kleine Araber zu erschrecken, breitgeschmiert vom Panzer?
Und sie danken der Waffen-SS-Schwester, wenn sie mit kollektiverotischer Wolllust einen von ihnen intubiert, in der Hoffnung in der Gemeinschaft macht sie richtig, was sie alleine nicht kann, im richtigen Gefühl ihre Fehler gingen alle was an. Sie kann es. Sie herrscht lustvoll über die Helden, die sie für Ihr Seelenheil und Leben meint benötigen zu müssen. Abends lässt sie sich im Swingerclub von Westernplattenschützen anschiessen. Blond, blauäugig, überlegen, von oben. Sie wählt, nicht er. Sie wählt den Pharma– und Rüstungsexporteur. Besser das. Sie macht es richtig, sie kann es. Frohes Koma. Und sediert. Sie gehen ihr auf die Nerven. In die Zwangsjacke wie Musils Mann ohne Eigenschaften-Mörder, und das tolerante volksbildende Mädchen versucht Verständnis. Garp? Sind Sterbende lustig?
Irgendwem verdient die Schwester der Klinik 20.000 Euro im Monat, ihr ganzes Jahresgehalt, abgesehen von der Unterstützung für die Pharmaindustrie, wenn sie die Medikamente in einen hineinpumpt, die Antibiotika. Alle wollen das, das zahlt einer der Krankenkasse, die falsch abrechnet und keine Rechnung herausgibt. Aber nicht online bestellen. Und Stalin macht Leerverkäufe mit Rohtschildaktien, bevor er den Laden, die Raffinerie in einer Goldrauschstadt in die Luft sprengt. Jemand bekommt die gleiche Anzahl zu einem Zehntel des Preises zurück. Und denken sie, er wisse nicht wer deren Abwehr ist? Die Damen, die die Herren aus dem Untergrund beherbergen, lassen sie bezahlen für ihre Bedürfnisse, mit Erotik und Zärtlichkeit. Und ihre kleinen Untergrundhelden nutzen den Spaß den Brutaliker haben können. Und Blutdruckmittel, wer sagt dass in zwanzig Jahren ein gesunkener Blutdruck einem Herzinfarkt vorgebeugt hatte. Und diese ganzen Medikamente zusammen mit dem vielen Alkohol, lieber afghanisches Opium im Mohnkuchen. Diese Undine liebt die latente Anwesenheit von Angst. Die Schwester spiesst jeden mit ihren erigierten Brüsten (Die Hörner des Stiers) tödlich auf, der sich nicht sinnierend erregt, sondern meint in Lust sich ihr anzunähern, der Kämpfer, was schlägt ihm in der Brust der Fleischklumpen, von seinem Bewußtsein träumt, das sie in der Hand, im Schoß nach ihrem Willen knetet, lutscht und formt.
Wer ist träumerisch im Angesicht des Tigers, welcher Dummkopf ergreift nicht die Flucht: Der Pfleger, der AOKpatient. Geduld bis zum Gefressenwerden. So rettet sie: sie ruft : Menschlein funktioniere! Sie ist machtvoll als Schlafes Bruder tätig. Ich bin die Fee Deiner Wünschelrute, erfülle, wenn ich lustig bin. Wer hören, sehen, fühlen will, höre. Ich lehre das die Kinder. Vielleicht machen sie es besser. Wieso Entwicklung? (Die kardipulmonale Reanimation führte 1962 zusammen, was im einzeln teils 40 Jahre vorher bekannt war, Herzdruckmassage, noch am offenen Herzen, Beatmung, Defibrillation, Stromstöße für die Herznervenanregung, und es funktioniert. Ist es gut? Wie jedes qualvolle Koma.) Wieso nicht der angenehme Tod gewählt wird? Es bestimmen Politiker und Ärzte. Wir folgen. Deshalb die schöne Literatur. Die Jungfrau gewährt Leben und Tod.
Abschätzend … Würde sie mich nicht übersehen, wäre es tröstlich. Was sollte mich bedrücken? Die Scham bei Schwäche erwischt zu werden. Die Schwäche dabei ist dabei etwas nicht zu wissen, gelernt, und erkl