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### Statuenhaft rund und kollossal  
kam die nackte Buckita Mulligana zum Geländer am Abtritt des oberen Endes der Treppe ihrer Maisonetteeigentumswohnung: sie trug ein Frisierbecken, auf dem kreuzweise ein Spiegel und ein Kamm lagen. Der milde Morgenwind der Querlüftung bauschte über der Balustrade neben und vor ihr einen gelben Mirókimonomantel, dessen Gürtelschlaufen leer geblieben waren und umstreichelte ihre Haut, so daß ihr alles erigierte und verwandelte. Sie hob das Becken in die Höhe zur Lampe, Morgenlicht der Fenster und stimmte an:
« Introibo ad altare Dei.»
Dann machte sie halt, sah die metallene Designerwendeltreppe hinab und rief zwerchfellresonierend:
«Conchita, komm rauf! Komm rauf, du saftiges Nönnchen!»
Feierlich ging sie dann weiter und kletterte auf den runden dicken Untersetzer. Sie blickte sich um, stemmte ihr eigenes Becken vor und segnete dreieckig und- malig den Turm, das umliegende Land und die erwachenden Berge. Dann sah sie Stephanie Dädala, verneigte sich vor ihr und schlug viele Male schnell das Zeichen des Kreuzes, wobei sie glucksende Töne von sich gab und den Kopf bewegte. Stephanie Dädala war schlechter Laune und schläfrig; «So früh und schon so kalt durchgeknetet.» sie lehnt unten ihre Arme auf die ihr höchst erreichbare Stelle des Handlaufs und blickte öde in das sie segnende, sich bewegende glucksende Gesicht, pferdehaft mit ihrem schönen Gebiss, und auf das helle, nicht gleichmäßig eichengelbe Haar, ohne Fülle plattgelegen.

Buckita Mulligana sah einen Augenblick unter den Spiegel, legte ihn dann schnell wieder auf das Becken.
«Ab ins Häußchen.» sagte sie streng.
Im Predigerton fügte sie hinzu:
«Denn dies liebe Gemeinde, ist das wahre Eucharistin: Leib und Seele, Kotzdonner, Soulsex, potz Blut und Wunden. Langsam spielen, bitte, die Musik. Schließen sie die Augen meine naturistischen Damschaften, Dämchen. Einen Augenblick! Von selbst geht's nicht mit diesen weißen Lichtkörnchen, Materiewellen, Pünktchen und Molekeln. Silentium alle!»
Sie spähte schräg in die Höhe und pfiff klingend und lange, wartete dann gespannt kurze Zeit. Zwischen ihren gleichmäßigen Zähnen schimmerten hier und da goldene Speichelpunkte. Chrysostomos. Sie trippelte ekstatisch mit ihren Füßchen, um das beginnende sehnsüchtige Schütteln, man nehme und trinke von ihr, aus ihrer Mitte und an den Brüsten zu beruhigen. Durch die Stille antworteten zwei durchdringende schrille Pfiffe.
«Danke, junges Ding», rief sie lebhaft. « Das genügt. Stell den Fön ab.»
Sie sprang vom Pflanzuntersetzer und blickte ernst auf ihre Beobachterin, wobei sie ihren Schlafrock lose faltig um ihre Hüfte band, der Schritt lockig freibleibend. Das schwarzbrauige grün- und eckigäugige Gesicht mit dem ovalen, mürrischen Kiefer  erinnerte an eine zeigesüchtige Schauspielerin, Geförderte einer Mäzenatin der Künste im Mittelalter. Friedliches Lächeln floss ruhig über ihre Lippen.
...
Lächerlich, Dein Name Dädala, ein erwachsenes Griechenmädchen.
....
### Stephanie kam heraufgestiegen 
... setzte sich auf den Untersetzer, still weiterbeobachtend, wie sie ihren Spiegel aufs Geländer setzte, den Kamm im Becken sämig gelte und sich zackig den Scheitel legte und das Haar einschmierte.

«Mein Name ist genauso absurd, Buckita die Bockige.

Wir müssen unbedingt mal nach Athen
- Kommt sie mit, die fruchtige Nonne?
- Ja, mein Schatz?
- 
- usw.


## Über die Zweckmäßigkeit von Bekleidung
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### Eine Odyssee
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Er kommt mit Käseschmiere bekleidet im Teflonzeitalter zur Welt. 
Als die Schmiere abgewischt war, sie schützt seine Haut, die angeriffen werden kann von

Hast Du Angst?
Hatte ich, ein Mensch, den ich nicht kenne, fantasiert und will Panther schiessen. Ich bin keine Heldin.

bei Stress vom ersten Schiß ins sterilen Fruchtwasser. Wie dieses Mekonium im sterilen Kind, aus Haut und Fruchtwasser verdaut wird ohne Darmbakterien, ist ein Rätsel. Der Darm ist ein Sieb, die Mutter gibt mit der ersten Milch die vorgeschriebene, vorgeprägte Mischung aus Flora, bis das Kind selbst lernen kann, was gut und was schlecht ist, was zuzulassen und abzuwehren ist.

Es klappt, die Schmiere ist weg und nackt ist es nicht wirklich, denn wie ein Tier schwitzt es nicht, vielleicht ist es noch behaart. Die Mutter temperiert es richtig, wie lange es das mitmacht, bis es es selbst übernimmmt, ist ungewiß.

Zwischenzeitlich verläuft es normal schlimm.

Seine erste Radtour mit Nacktepisoden und -poseiden macht er im Goretexzeitalter der verglühenden Spaceshuttle, halbwegs wasserdicht sind die Stiefel, atmungsaktiv nicht, er schwitzt darin. Barfuß ist er nicht, die Haut ist Vorbild im Marketing, auf seine eigene kommt er dabei nicht.

Die ersten Toten. Totenschuhe aus Papier. Seinen Vater hat er in Kleidung gezwungen, dass hätte dem gepasst, tot und nackt oder im Krankenhausleibchen, nein, frische neue Unterwäsche, neues Hemd, nicht fadenscheinig, neu gekauft.

Die Haut als großes Organ soll was tun!
Barfuß ist lustiger als geil und nackt, 
Haut zu Markte tragen, Kleider machen Leute, auch Kaiser mit neuen Kleidern.
Wer barfuß geht geht am Ende bloß.

Ihm fiel auf, er schmiert oder möchte alle Körperöffnungen einschmieren. Verschließen?

Er nimmt bevorzugt Erde, die ist meist nicht so kalt und feucht und dämmt sogar ein bißchen, das Gesicht läßt er aus, Auge Nase, Mund, Ohr, aber Kriegsbemalung kommt ihm in den Sinn.

Im Winter sich auf Schnee setzend, wird klar daß die Pobacken schkießen, ein eisiger After schmerzt.

Die Zehen schließen, damit wenig Feuchtigkeit hindurchdringt. Hornhaut weicht leider. 

Weiter geöffnet, Achseln von Angstschweiß befreien, das riechen die Hunde der hodensackbimbammelnden berliner Kampfschlampen, die ihn verfolgen und jagen, vielleicht erschwert es die Verfolgung der Fährte, Geschlecht selbst, Pinkel, Samen, Kerne? Schweißige Leisten, die Brustwarzen, Milch! Vorher die Pobacken, die Pobacken immer. Und den After, den Po, das Poloch, mit viel Erde, das ist vielleicht unhygienisch, und Kälte herrscht oder Wassermangel. Die Haut als Entgiftungsorgan.

Körperlich fühlt er sich sehr angezogen, seelisch, psychisch nicht. Das kommt. Wenn er seine Angriffslust Hunde totzubeißen und Weibchen zu erschrecken akzeptieren wird.

### Nehmen Sie Ihren Hund weg, er greift mich an. 
( Dummes Vieh, hat mich nicht kommen gehört.)
- Sie sind nackt.
- Der Hund schnappt.
- Ein Schwanzträger.
- Ich hab doch keinen Backstein in der Tasche.
- Gefüllter Hodensack Bimbam von Berlin
- Reich der Hunde. Wo liegt hier ein Stein?

Kein Stein. Hund und er umkreisen sich auf Pfoten knurrend , drängen rückwärts den Rückzug mit absichernd ins Gebüsch. Angriffslustig, blutgierig. Die Kehle des anderen suchend.
- Entschuldigung
- Pfeif Deinen Scheißhund zurück, zuerst.
- Fiffi hier.
- Ich beiß zu
- Der Hund auch, Sie Exibitionist und Sexualtäter
- Ich will kein Loch im Bein, kein tiefes, nur Ihren toten Scheißhund
- Ich will Schmerzensgeld
- Schadenersatz! Also wirds jetzt? Der Hund!
- Mein Hund hat immer recht, er beschützt mich vor kleinen Kindern und Menschen wie Ihnen.
- Und Claudia hat ihren Schäferhund nicht ohne Grund!
- Fick Dich!
- Fick Dich!!
- Polizei!!! Mein Freund und Helfer. Fiffi Fass!

Bei der nächsten Begegnung ein Stein fürs Frauchen, einen für den Hund! Und wenn es das ominipräsente Päarchen mit Hund ist? Einmauern, er will Mauern.
- Ich bin doch nur nackt!
- Fiffi Pfui, der Mensch ist eklig, aus, beiß ihn nicht, Du wirst nur krank. Du bist nicht geimpft. Aus! Komm! KOMM! Weg! Hier, lauf!

- Verdammte Kälte, zähes Scheißbiest, hat auch noch Zähne und einen blöden zielgerichteten Instinkt, 

Er muss an sich arbeiten.

### Ist die See, die Natur 
nicht genau was Algy sie nennt: eine graue grüne Mutter. Eine rotzgrüne Bestie. Die hodensackbeissende Bestie.

Die hodensackzusammenziehende Frische und Seeluft umweht ihn wieder.
Wo ist er laufend zehn Kilometer, zwei Stunden allein? Boden 87 und 90 Grunewald.

Epi oinopa ponton 
Im weindunklen Havelsee.

- punkt

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