Liebe Eltern, Sie haben schon einige Informationen zur GEV Sitzung erhalten. Frau Krins und Frau Schöppe-Carstensen haben berichtet, wie es zur jetzigen Testsituation kam, und was die Lehrer in unserem Sinn umsetzen können. Der Senat kam mit den Tests viel zu spät, die Tests waren zuwenig, und die Anweisungen waren sehr ungenau. Vorschläge von Frau Krins wurden zurückgewiesen und ihr mit Disziplinarmaßnahmen gedroht. Diese Woche testen wir dennoch zuhause. ( Also heute abend oder morgen früh, Kinder ohne Test werden nach Hause „geschickt.“ ) Die Schule entwickelt jetzt ein Konzept zum Testen, weil es ihr vorgeschrieben wurde, das verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung der Tests vorsieht, es muß aber in der Schule stattfinden. Frau Krins wird uns bis Mittwoch mit einem Fragen- und Antwortenbrief (FAQ) informieren. Frau Schöppe-Carstensen berichtete noch über die vielen verschiedenen Auffassungen in der Elternschaft allein in Berlin, im Westen und im Osten. Verschiedene Situationen in den Bundesländern wurden berichtet. Unser Eindruck war, daß es in Berlin nicht so gut lief. Nun einige konkrete Vorschläge: Frau Krins versuchte uns Eltern vermittels der Härtefallregel ( Kinder, die sich nicht selbst testen könnnen, dürfen zuhsuse getestet werden. ) möglichst viel Spielraum zur Art der Testung einzuräumen. Das wurde ihr vom Senat abgesprochen. Nun wird die Testung in der Schule umgesetzt. Ein Elternteil schlug vor, dass für die Härtefallregel es die Möglichkeit gibt, sich bein Kinderarzt eine kurze Notiz zu holen, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten mit der Testung hat. Frau Krins berichtete auch, daß die Kinder insgesamt dem positiv gegenüberstehen und gut zur Mitarbeit motiviert sind. Noch ein Elternteil schlug vor, das der Weg zum Gericht offenstehe, auch mit Eilverfahren, wegen der Einhaltung der Grundrechte, körperliche Unversehrtheit Schutz der Familie und andere. Keiner wünschte sich, daß wegen der Testsituation immer weniger Kinder in der Schule sind. Bitte teilen Sie mir Ihre eventuellen Sorgen und Ängste mit, wir werden sie in die Gremien tragen. Ich möchte auch nicht, daß jemand damit allein bleibt. ( Für ein vollständiges Meinungsbild, können Sie mir auch mitteilen, wenn Sie sich weniger Sorgen machen. ) Wir Eltern tragen die Verantwortung für unsere Kinder. Auch für die weitere Konsequenz einer Impfung, müssen wir umfassend informiert sein, um uns richtig zu entscheiden. Aus meiner Erfahrung im Gesundheitswesen, Ihren Erfahrungen und Gesprächen komme ich zur Einschätzung, daß wir, jenseits der Schule, nicht gut genug informiert oder einbezogen werden. Mit freundlichem Gruß Ihr Elternverteter Klaus Wulff