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    4corr.md
    Wir machen uns Sorgen um unsere Krankheit, ich habe alle gehabt, darüber habe ich gelebt. Die lebende MDA (medizinische Dokumentationsassistentin, ehemalige Krankenschwester) Susanne, Suse, eigentlich Frau Wagner, hat ein System. ( Ich kenne sie, sie war gerade meine erotisierende Intensivkollegin, Schlafes Schwester, der ich mich unterwarf, aber sie erhörte meinen Züchtigungswunsch nicht.) Sie kodiert die günstigsten Abbrechnungspauschalen (DRG) danach, wie Schmidt in der "Kartei", was am meisten Gewinn bringt. Geht eine MDA ab, ist ihr System verloren, die Nachfolgerin erfindet sich ein neues. Heimlich, sterbend vor Langeweile, tippt sie in die Rechenmaschine in der Schublade, Handy, ihre Berechnungen zu Logarithmen. Sie optimiert den Profit, für den gehassten Arbeitgeber Süßsauerbruch, Herrn Jacob aus dem Controlling, die Menschenversuche machen, an Soldatenuniformen reich geworden sind, und die Exsoldaten jetzt schlecht bezahlten. Sie will Geschichten schreiben. Dass sie keine Nutte war, merkte ich zu spät. Sie zeigte meine exboyfriend freizügigen Freikörpergartenfotos im Kollegenkreis rum. Sie wirkte erfahren in Orgien, swallowing cum of a hundred men oder war es Zitronenzuckerguß?. Herr Jacob, offensichtlich jüdischer Herkunft, von McKinsey, aus dem Controlling, hatte sie ökonomisiert, und sie war heldisch darauf eingestiegen, angesprungen, hatte einige libertinäre Treffen mit den smarten Yuppies und angry young men mitgemacht. Aber sie hatte nie erklärt, wie weit sie gegangen war, wie Wall Streetparties mit Antibiotika, oder High-Schoolparties in Häusern abwesender zehlendorfer Eltern, die Jungs nacheinander blasend gnädig verwöhnend. Dass autoritäre Väter die Jungs ins syphillitische Bordell schickten war seit hundert Jahren nicht mehr modern und hip. Jedenfalls wurde sie Geliebte oder nicht von Herrn Jacob, der ihr Avancen machte, wobei sie sich seines Namens nicht erinnerte, nur dass sie seine plumpen Komplimente abwies, jedenfalls meinten alle, es sei genug Kompensation fürs Scheißewischen und mit Pflegern ungewollt zwangsläufig intim, nicht schwanger, Verantwortungslos kinderlos, werden, weil man der Frau Katheter legt, oder dem Mann, dass er ihr Anteile an Prämien versprach, während er ihr Kuchenanteil am Krankenhausbudget, in den Billiglohn- und Servicebereich verschob, er wusste, daß Prostituierte als Pflegerinnen Kranken das Essen wegessen, soviel Professionalität, dass Schwestern Schwestern waren, liess er zu, verscherbelte und versilberte es, dass sie mit ihm besser dran sei als mit ihren unsolidarischen intriganten bitchigen unorganisierten säuerlichen Schwesternkolleginnen, die jeden für einen angesagten One Night Stand verraten und in die Pfanne hauen, wobei der lüsterne Anteil am Verrat größer ist als am eigentlichen Geschlechtsvorgang. Sie rieb ihrem sitzenden Kollegen ihre Klitoris an die Schulter. Was ist mein Wahn? Haß? Manie. Sie blickt mich, ihren Niemand, an, nichts. Aaaahh. Des Kuchenstück des Pflegeberufs war weg, McKinsey wußte, daß sie eine funktionierende Arbeitsteilung zerschossen hatten, sie hatten es immer gewollt, es ist Krieg, die Ausbildung kam nicht hinterher, jede Lehrschwester sicherte nur sich selbst ab, lenkte von ihrer Verantwortung ab, keiner wußte mehr welcher Abschluss welche Inhalte erforderte und ob das hinterher überhaupt praktisch anwendbar war. Die Schwester war der tapfere kleine Zinnsoldat auf einem Bein, weil sie das Kriegsdienstvereweigerungsrecht nicht kannte. Die Pflegeschülerinnen, hatten schlechtes Gehalt, schlechten Stand im Team, schlechte Ausbildung, schlechte Wohnung. Sie waren JAV mitglieder. Jugend und Auszubildendenvertreter, eine Personalvertetung. Die Pflegedirektorin (PD) konnte hilflos, Ehemalige und Quereinsteiger rekrutieren, es waren zu wenig. Die fundamentalistische Christin geisselt sich nackt im Garten. Osez la Libertinage seul! --- Ist sie lüstern schön, wenn sie es, tierisch wie es ist, nicht genießt. Sie will gefallen, weiß nicht wie, für ihren Genuß. Enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren keine anderen und Männer enttäuschten sie. Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, es ist ein prekäres Terrain! Die Löcher sind aus russischen Panzern. Obacht, Obacht. Das ewige Anschleichen bei Karl May, wir haben ein Programm, es stimmt nicht, schön ist es. Die Gehaltserhöhung kommt im nächsten halben Jahr, vorher wird das Fahhrrad zur Arbeit zu teuer. Der Staat hat sich dereguliert und kann es nicht mehr leisten, er weiß nicht mehr, wie es geht, fragt Wegakademisierte, er hat sich wie Gargantua überfressen, und kotzt seine Bürger voll, und wiegelt Mord und Todesopfer ab. Kollateralschäden einer Coronapandemie. Das Geld wird gedruckt, Schulden gemacht und wie toll mit der Seuche, kommt es den Immergleichen zu Gute, denn das Notstandsgesetz lässt kein Zweifel an der Effizienz des Marktes, alles gut, unverbesserlich, und alle seiner beschissenen Modelle, beschissen , da meldet sich die kleine Schwester Suse zu Wort, das ist mein Metier, aber Herr Jakob weist sie erst zurecht, Rienzis, letzte Tribune, Weltordnung, Untergang des Abendlandes, Künstlertum, Kreationismus. Wie Spengler sah Kissinger die größte Gefahr für eine Zivilisation darin, dass rationalistisch-abwägende „Faktenmenschen“ das Moment des kreativen und risikobereiten menschlichen Handelns ( der Feldherrenhügel, Controlling ) so stark zurückdrängen könnten, dass dadurch ein Staat faktisch handlungsunfähig würde.[9] Im Gegensatz zu Spengler, der in seinem Geschichtsbild eine solche Entwicklung als unvermeidbar betrachtete, zog Kissinger daraus andere Schlüsse: )) „Spengler hat nur die Tatsache des Untergangs und nicht ihre Notwendigkeit )) beschrieben. Es gibt jedoch einen Grenzbereich zwischen Notwendigkeit und Zufall, )) innerhalb dessen der Staatsmann ausdauernd und intuitiv Entscheidungsmöglichkeiten )) wahrnehmen muss, um das Schicksal seines Volkes zu gestalten“[10] dann züchtigt er sie, sein Volk zum Gestalten, und ob seiner Erregung muss er, nachdem er sich von Bodyguards und Securities abgeschirmt diskret entblösst seinen erregierten Schwanz ihr in den gestopften Mund, sie barfuß mit der Hand im Hößchen im Schritt am Geschlecht, das wir alle haben zur Beruhigung, zur Fellatio zwingen, Sie wehrte sich und protestierte, zeigte ihm ihre übliche Abneigung, aber dann resignierte sie mit einem übertriebenen Schnaufen. Er war widerlich und doch so unwiderstehlich. ... er drückte und quetschte sie .. Ihr übliches Sträuben war nie von langer Dauer und er ahnte, dass sie sich nur deshalb darin erging, weil es scheinbar die anständige Art war. .. Geschwind raste er seinem Ziel entgegen. Es kam ihr, ihre Schenkel wackelten, ihre Tiefe molk ihn.. In welcher Besenkammer das heute geschieht entzieht sich der Kenntnis. Wahrscheinlich in einer Strechlimo, dem Gewerkschaftsvan zur Verhöhnung, mit Partybereich auf dem Weg zum Mitarbeiterfest, zu dem verpflichtend die subalternernen Vorgesetzten eingeladen werden und sich ihre Lage stimmungsmässig mit GinTonic schöntrinken. Es wird laut gelacht. "Unverbesserlich beschissen, beschissen unverbesserlich." Es waren einige Frauen dabei. Kinder wissen, sie haben Eltern verschiedenen Geschlechts. Nächste Nacht träumt Suse atembeklemmt, ihr Mund warm und vollgestopft, tief bis in den Rachen, wie sie zubiss, es schmatzte, knirschrte, sie riss, dreht, sie biss durch Stränge, es platzte, faserte, spritzte warm, roch eisern, es schrie, dann war es ab, sie kaute zäh, holte Luft, sie war so glüchklich entspannt, daß ihr Beckenboden kräftig langsam rythmisch vibrierte, pulsierte und klopfte. Goethe erwachte. Die Schwester Marianne in der Notaufnahme maß ihm den Blutdruck, danach meinte sie, " Es scheint, Sie müssen die Kastration hinnehmen, aber Sie können ihren Arzt fragen, ob er das Ramipril absetzt, denn mit dem Blutverlust, ist Ihr Blutdruck gesunken. Goethe fummelte und versuchte am Becken etwas zusammenzusetzen. Am Morgen wachte Suse im Rhabarberbeet auf, wunderte Suse sich über die geernteten Rhabarberhalme und drinnen über das viele rote Blut auf den weißen Decklaken. Nachts war alles grau. Sie nahm sich für heute etwas vor, was sie lange vorhatte. Rhabarberkompott mit Vanillesoße. Wir versuchen dieser ständigen absehbaren Wiederholung, Tiefe zu geben, es jedesmal feiner, pointierter, verzettelter, zu schreiben. Arno Porno Schmidt. Wir kombinieren die Bestandteile )) er will sie will nicht )) er will nicht sie will )) er will sie will )) er will nicht sie will nicht )) Alle wollen sie )) sie will alle )) sie will aber nicht )) aber alle wollen )) sie will ....tun es, außer bei ~~drei~~ Porno Schmidt sagt am Schluss kriegen sie sich nie! Alle Stellungen. In meinem Blog, kriegen sie sich, bis sie nicht mehr wollen. Nicht mehr können. In meiner Vorlage sind alle ständig geil. Er vögelt dauernd rum, es stört sie nicht, nur Eifersucht, macht sie schärfer, er ist unwiderstehlich, androgyn wenn's passt, und er weiß es. ( À la Stolz und Vorurteil.) Alle sind ohnmächtig ihrer Lust hingegeben, er dominiert eine, weil sie denkt, sie würde ihn gängeln können, bekomme was sie will, sie bekommt es wörtlich, sie weiß nicht, was sie will. Er weiß es. Vier Wochen nach Januar ist Juni! Charakterschwäche das ists! Unstimmigkeiten im Roman sind egal, in ein paar Seiten geht es zur Sache, in immergleicher Wiederholung. In Erfüllung. Nirgends, wie bei Simenon ein Dienstmädchen das ihren Hausherren nahm, und ein männlicher Schwanz, ist ein Schwanz, ist ein Schwanz, ist ein Schwanz. Bei Benn: Ein Becken breit zum Gebären und die Frau empfing bis unter die Schädeldecke. Ein schillernder Vogelschwanz, ein seidiger Pferdeschwanz, ein seidiger Pferdeschwanz, ein Schwanz ist am Rücken nicht am Bauch. Das ist nicht möglich, murmelte sie, er füllte sie mit seiner Essenz. Schwangen gemeinsam im Takt der Musik.Wunderbar, dachte sie eingelullt. Er singt mir ein Liebeslied, dachte Catherine. Sie kicherte, wußte aber nicht warum. Sie wußte überhaupt nichts, denn dies war ein Traum. Catherines Mann erschöpfte sich, und enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren andere und die enttäuschten sie nicht. Keiner stirbt! Ist das schön, Keimlinge und Samen werden gepflanzt. Von den Ungestalten, ist der geile Bock, karikiert und identifizierbar, und gewinnt Sympathie, ihr Geliebter ist blaß und ungenau beschrieben, sie verschreibt sich in Ekstase den Zigeunern. Sex ist kein Sex, im geschlechtlichen und Fortpflanzungssinn. Die europäischen Russen sterben aus. Ihre Arbeiter, Robotniks. Oh Täler weit oh Höhen, oh schöner grüner Wald. Du meiner Lust und Sehnen andächtger Aufenthalt! Ich springe in Lust nackt durch den Wald, in den Havelsee, weil ich allein dort hinradle, könnte das staatsgefährdend werden, bleibt eine Ordnungswidrigkeit, mit ordentlich Bußgeld. Sexuelle Handlungen sind untersagt, Deutschland schafft sich ab. Ich laufe nackt befreit in meinem Garten, fühle mich wie mein Wachhund, und darf niemanden erschrecken. Es ist nicht mein Garten, ich habe weniger Rechte als ich blöder Hund. Gehemmt bin ich, ich will ihn mit dem Backstein erschlagen. Ich wälze mich im Gras, gehe barfuß durch den Park. (Tetanus). Juristen stört das. Ohne Vorsatz, ohne Exibitionismus, allein im Wald, ist es keine Straftat; der Staat taugt. Solange es Geld gibt, exhibitioniert man sich im Internet. Deregulierung, Austerität, Controlling, Optimierung, Ökonomisierung bis es marktreguliert dekonstruiert zusammenklappt. Das nächste mathematische Modell steht bereit. Liebe als Differentialgleichung. Und lösen ein Integral, dick vor lauter Gefühl. ## Das Trivium 1. Agnostizismus, Atheismus ist Lieblosigkeit, Zerstörung 2. Sprachzerstörung nach Klopstock 3. Erotik als Mittel, ist Betäubung, Gefühlszerstörung, Lieblosigkeit. Der Sinn bei Schmidt, und das mündet in die SdA, ist, dass es nur zwei sind. Er verwirrt mit Erklärungen, warum es drei seien. Die abgehobenste Erklärung greift nicht, ist nicht widerlegbar, weil sie sich aufhebt, bevor es sie gibt, kinderlos, fruchtlos, steril. Faul. Drei Fäden, von denen zwei verwoben sind. Je andere. )) 123 )) 12 3 )) 13 2 Mit Atheismus bleibt nur 3. Sinnlose Erotik, beschlafen von allem! Mit Gefühl! Das geht ohne! Voyeurismus. ~~Schmidt kannte den erfolgreichen Kissinger, dazu nichts.~~ Wir zerlegen das. 1und 2. Sind erledigt und drei unter diesem Vorzeichen, wir fühlen nichts. Warum? Wir lügen, weil Schmidt lügt, wir werden nicht geliebt. Wir lieben nicht. Murawski ist weg und wir wissen nicht warum, Wolff hat uns nie beachtet, weswegen unsere sadistische Phantasie sie quält, Verdammnis. Die banale Lektüre, von May und Bulwer: "Es war eine dunkle stürmische Nacht", sagen Snoopy und Joe Cool. Trivialliteratur. Ich gehe mit Blogger hausieren! ## Das Quadrum 1. Fahrrad 2. Klavier 3. Differentialgleichungsbuch, als Dissertationsgrundlage, Titelsucht! Die Bücher brauche ich nicht, es sind 3000. Interessant ist deren Unvereinbarkeit z. B. Fahrrad und Klavier. Ich habe einen Anhänger, Mbira Kalimba und ein chromatisches Xylophon und unter 3000 Büchern 200-60 mit Geschichte Bücher vertragen ihr Schicksal besser als Menschen! Ich fahr Fahrrad und male großformatig. Werde Hofrat, Doktor gar, und habe eine Inschrift für mein Grab. Versuch es nicht! ## ~~credo~~ ~~wir haben logische Gottesbeweise nachvollzogen und ... finden Leibniz Monaden seltsam~~ Linear, ein Erzählfaden. Arnos Zettelei ist antilinear, gehäkselter Faden. Ist Sex Handlung? Hoden handeln. > Written with [StackEdit](https://stackedit.io/).
    4corr.md.txt
    Wir machen uns Sorgen um unsere Krankheit, ich habe alle gehabt, darüber habe ich gelebt. Die lebende MDA (medizinische Dokumentationsassistentin, ehemalige Krankenschwester) Susanne, Suse, Frau Wagner, hat ein System. ( Ich kenne sie, sie war meine erotisierende Intensivkollegin, Schlafes Schwester, der ich mich unterwarf, aber sie erhörte meinen Züchtigungswunsch nicht.) Sie kodiert die günstigsten Abbrechnungspauschalen (DRG) danach, wie Schmidt in der "Kartei", was Gewinn bringt. Geht eine MDA ab, ist ihr System verloren, die Nachfolgerin erfindet sich ihr neues. Sterbend vor Langeweile, tippt sie in die Rechenmaschine in der Schublade, Handy, ihre Berechnungen zu Logarithmen. Sie optimiert den Profit, für den Arbeitgeber Süßsauerbruch, Herrn Jacob aus dem Controlling, die Menschenversuche machen, an Soldatenuniformen reich geworden sind, und die Exsoldaten schlecht bezahlten. Sie will Geschichten schreiben. Dass sie keine Nutte war, merkte ich spät. Sie zeigte meine exboyfriend freizügigen Freikörpergartenfotos im Kollegenkreis rum. Sie wirkte erfahren in Orgien, swallowing cum of a hundred men oder war es Zitronenzuckerguß?. Herr Jacob, jüdischer Herkunft, von McKinsey, aus dem Controlling, hatte sie ökonomisiert, und sie war darauf eingestiegen, angesprungen, hatte einige libertinäre Treffen mit den smarten Yuppies und angry young men mitgemacht. Sie hatte nie erklärt, wie weit sie gegangen war, wie Wall Streetparties mit Antibiotika, oder High-Schoolparties in Häusern abwesender zehlendorfer Eltern, die Jungs nacheinander blasend gnädig verwöhnend. Dass autoritäre Väter die Jungs ins syphillitische Bordell schickten war seit hundert Jahren nicht modern und hip. Sie wurde Geliebte oder nicht von Herrn Jacob, der ihr Avancen machte, wobei sie sich seines Namens nicht erinnerte, nur dass sie seine plumpen Komplimente abwies, alle meinten, es sei genug Kompensation fürs Scheißewischen und mit Pflegern zwangsläufig intim, nicht schwanger, Verantwortungslos kinderlos, werden, weil man der Frau Katheter legt, oder dem Mann, dass er Suse Anteile an Prämien versprach, während er ihr Kuchenanteil am Krankenhausbudget, in den Billiglohn- und Servicebereich verschob, er wusste, daß Prostituierte als Pflegerinnen Kranken das Essen wegessen, soviel Professionalität, dass Schwestern Schwestern waren, liess er zu, verscherbelte und versilberte es, dass sie mit ihm besser dran sei als mit ihren unsolidarischen intriganten bitchigen unorganisierten säuerlichen Schwesternkolleginnen, die jeden für einen angesagten One Night Stand verraten und in die Pfanne hauen, wobei der lüsterne Anteil am Verrat größer ist als am eigentlichen Geschlechtsvorgang. Sie rieb ihrem sitzenden Kollegen ihre Klitoris an die Schulter. Was ist mein Wahn? Haß? Manie. Sie blickt mich, ihren Niemand, an, nichts. Aaaahh. Des Kuchenstück des Pflegeberufs war weg, McKinsey wußte, daß sie eine funktionierende Arbeitsteilung zerschossen hatten, sie hatten es gewollt, es ist Krieg, die Ausbildung kam nicht hinterher, jede Lehrschwester sicherte sich selbst ab, lenkte von ihrer Verantwortung ab, keiner wußte welcher Abschluss welche Inhalte erforderte und ob das hinterher überhaupt anwendbar war. Die Schwester war der tapfere kleine Zinnsoldat auf einem Bein, weil sie das Kriegsdienstvereweigerungsrecht nicht kannte. Die Pflegeschülerinnen, hatten schlechtes Gehalt, schlechten Stand im Team, schlechte Ausbildung, schlechte Wohnung. Sie waren JAV mitglieder. Jugend und Auszubildendenvertreter, eine Personalvertetung. Die Pflegedirektorin (PD) konnte hilflos, Ehemalige und Quereinsteiger rekrutieren, es waren wenig. Die fundamentalistische Christin geisselt sich nackt im Garten. Osez la Libertinage seul! --- Ist sie lüstern schön, wenn sie es, tierisch, nicht genießt. Sie will gefallen, weiß nicht wie, für ihren Genuß. Enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Da waren keine anderen und Männer enttäuschten sie. Aufmerksamkeit, Aufmerksamkeit, es ist ein prekäres Terrain! Die Löcher sind aus russischen Panzern. Obacht, Obacht. Das ewige Anschleichen bei Karl May, wir haben ein Programm, es stimmt nicht, schön ist es. Die Gehaltserhöhung kommt im nächsten halben Jahr, das Fahhrrad wird zur Arbeit teuer. Der Staat hat sich dereguliert und kann es nicht leisten, er weiß nicht , wie es geht, fragt Wegakademisierte, er hat sich wie Gargantua überfressen, und kotzt seine Bürger voll, und wiegelt Mord und Todesopfer ab. Kollateralschäden einer Coronapandemie. Das Geld wird gedruckt, Schulden gemacht und wie mit der Seuche, kommt es den Immergleichen zu Gute, denn das Notstandsgesetz lässt kein Zweifel an der Effizienz des Marktes, alles gut, unverbesserlich, und alle seiner beschissenen Modelle, beschissen , die kleine Schwester Suse meldet sich zu Wort, das ist mein Metier, Herr Jakob weist sie zurecht, Rienzis, letzte Tribune, Weltordnung, Untergang des Abendlandes, Künstlertum, Kreationismus. Wie Spengler sah Kissinger die größte Gefahr für eine Zivilisation darin, dass rationalistisch-abwägende „Faktenmenschen“ das Moment des kreativen und risikobereiten menschlichen Handelns ( der Feldherrenhügel, Controlling ) so stark zurückdrängen könnten, dass dadurch ein Staat faktisch handlungsunfähig würde.[9] Im Gegensatz zu Spengler, der in seinem Geschichtsbild eine solche Entwicklung als unvermeidbar betrachtete, zog Kissinger daraus andere Schlüsse: )) „Spengler hat nur die Tatsache des Untergangs und nicht ihre Notwendigkeit )) beschrieben. Es gibt jedoch einen Grenzbereich zwischen Notwendigkeit und Zufall, )) innerhalb dessen der Staatsmann ausdauernd und intuitiv Entscheidungsmöglichkeiten )) wahrnehmen muss, um das Schicksal seines Volkes zu gestalten“[10] dann züchtigt er Suse, sein Volk zum Gestalten, und ob seiner Erregung muss er, nachdem er sich von Bodyguards und Securities abgeschirmt entblösst seinen erregierten Schwanz ihr in den gestopften Mund, sie barfuß mit der Hand im Hößchen im Schritt am Geschlecht, das wir haben zur Beruhigung, zur Fellatio zwingen, Sie wehrte sich und protestierte, zeigte ihm ihre übliche Abneigung, aber dann resignierte sie mit einem übertriebenen Schnaufen. Er war widerlich und doch so unwiderstehlich. ... er drückte und quetschte sie .. Ihr übliches Sträuben war nie von langer Dauer und er ahnte, dass sie sich nur deshalb darin erging, weil es scheinbar die anständige Art war. .. Geschwind raste er seinem Ziel entgegen. Es kam ihr, ihre Schenkel wackelten, ihre Tiefe molk ihn.. In welcher Besenkammer das geschieht entzieht sich der Kenntnis. Wahrscheinlich in einer Strechlimo, dem Gewerkschaftsvan zur Verhöhnung, mit Partybereich auf dem Weg zum Mitarbeiterfest, zu dem die subalternernen Vorgesetzten verpflichtet werden und sich ihre Lage stimmungsmässig mit GinTonic schöntrinken. Es wird laut gelacht. "Unverbesserlich beschissen, beschissen unverbesserlich." Es waren Frauen dabei. Kinder wissen, sie haben Eltern verschiedenen Geschlechts. Nächste Nacht träumt Suse atembeklemmt, ihr Mund warm und vollgestopft, tief bis in den Rachen, wie sie zubiss, es schmatzte, knirschrte, sie riss, dreht, sie biss durch Stränge, es platzte, faserte, spritzte warm, roch eisern, es schrie, es war ab, sie kaute zäh, holte Luft, sie war glüchklich entspannt, daß ihr Beckenboden kräftig langsam klopfte. Goethe erwachte. Die Schwester Marianne in der Notaufnahme maß ihm den Puls und Blutdruck, danach meinte sie, " Sie müssen die Kastration hinnehmen, fragen Sie ihren Arzt , ob er das Ramipril absetzt, mit dem Blutverlust, ist Ihr Blutdruck gesunken." Goethe fummelte und versuchte am Becken etwas zusammenzusetzen. Am Morgen wachte Suse im Rhabarberbeet auf, wunderte Suse sich über die geernteten Rhabarberhalme und drinnen über das viele rote Blut auf den weißen Decklaken. Nachts war alles grau. Sie nahm sich etwas vor, was sie lange vorhatte. Rhabarberkompott mit Vanillesoße. Wir versuchen dieser absehbaren Wiederholung, Tiefe zu geben, es feiner, pointierter, verzettelter, zu schreiben. Arno Porno Schmidt. Wir kombinieren die Bestandteile )) er will sie will nicht )) er will nicht sie will )) er will sie will )) er will nicht sie will nicht )) Alle wollen sie )) sie will alle )) sie will aber nicht )) aber alle wollen )) sie will ....tun es, außer bei ~~drei~~ Porno Schmidt sagt am Schluss kriegen sie sich nie! Alle Stellungen. Sie kriegen sich, bis sie nicht mehr wollen. Und können. In der Vorlage sind alle geil. Er vögelt rum, es stört sie nicht, nur Eifersucht, macht sie erregter, er ist unwiderstehlich, androgyn wenn's passt, und er weiß es. ( À la Stolz und Vorurteil.) Alle sind ihrer Lust hingegeben, er dominiert eine Frau, weil sie denkt, sie würde ihn gängeln können, bekomme ,was sie will, sie bekommt es wörtlich, sie weiß nicht, was sie will. Er weiß es. Vier Wochen nach Januar ist Juni! Charakterschwäche das ists! Unstimmigkeiten im Roman sind egal, es geht zur Sache, in Wiederholung. In Erfüllung. Nirgends, wie bei Simenon ein Dienstmädchen das ihren Hausherren nahm, und ein männlicher Schwanz, ist ein Schwanz, ist ein Schwanz, ist ein Schwanz. Bei Benn: Ein Becken breit zum Gebären und die Frau empfing bis unter die Schädeldecke. Ein schillernder Vogelschwanz, ein seidiger Pferdeschwanz, ein seidiger Pferdeschwanz, ein Schwanz ist am Rücken nicht am Bauch. Das ist nicht möglich, murmelte sie, er füllte sie mit seiner Essenz. Schwangen gemeinsam im Takt der Musik. Wunderbar, dachte sie eingelullt. Er singt mir ein Liebeslied, dachte Catherine. Sie kicherte, wußte nicht warum. Sie wußte überhaupt nichts, denn dies war ein Traum. Catherines Mann erschöpfte sich, und enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren andere und die enttäuschten sie nicht. Keiner stirbt! Ist das schön, Keimlinge und Samen werden gepflanzt. Von den Ungestalten, ist der geile Bock, karikiert und identifizierbar, und gewinnt Sympathie, ihr Geliebter ist blaß und ungenau beschrieben, sie verschreibt sich in Ekstase den Zigeunern. Sex ist kein Sex, im geschlechtlichen und Fortpflanzungssinn. Abgerissen. Die europäischen Russen sterben aus. Ihre Arbeiter, Robotniks. Oh Täler weit oh Höhen, oh schöner grüner Wald. Du meiner Lust und Sehnen andächtger Aufenthalt! Ich springe in Lust nackt durch den Wald, in den Havelsee, weil ich allein hinradle, könnte das staatsgefährdend werden, bleibt eine Ordnungswidrigkeit, mit ordentlich Bußgeld. Sexuelle Handlungen sind untersagt, Deutschland schafft sich ab. Ich laufe nackt in meinem Garten, fühle mich wie mein Wachhund, und darf niemanden erschrecken. Es ist nicht mein Garten, ich habe weniger Rechte als ich blöder Hund. Gehemmt bin ich, ich will ihn mit dem Backstein erschlagen. Ich wälze mich im Gras, gehe barfuß durch den Park. (Tetanus). Juristen stört das. Ohne Vorsatz, ohne Exibitionismus, allein im Wald, ist es keine Straftat; der Staat taugt. Solange es Geld gibt, exhibitioniert man sich im Internet. Deregulierung, Austerität, Controlling, Optimierung, Ökonomisierung bis es marktreguliert dekonstruiert zusammenklappt. Das nächste mathematische Modell steht bereit. Liebe als Differentialgleichung. Und lösen ein Integral, dick vor lauter Gefühl. ## Das Trivium 1. Agnostizismus, Atheismus ist Lieblosigkeit, Zerstörung 2. Sprachzerstörung nach Klopstock 3. Erotik als Mittel, ist Betäubung, Gefühlszerstörung, Lieblosigkeit. Der Sinn bei Schmidt, und das mündet in die SdA, ist, dass es nur zwei sind. Er verwirrt mit Erklärungen, warum es drei seien. Die abgehobenste Erklärung greift nicht, ist nicht widerlegbar, weil sie sich aufhebt, bevor es sie gibt, kinderlos, fruchtlos, steril. Faul. Drei Fäden, von denen zwei verwoben sind. Je andere. )) 123 )) 12 3 )) 13 2 Mit Atheismus bleibt nur 3. Sinnlose Erotik, beschlafen von allem! Mit Gefühl! Das geht ohne! Voyeurismus. ~~Schmidt kannte den erfolgreichen Kissinger, dazu nichts.~~ Wir zerlegen das. 1und 2. Sind erledigt und drei unter diesem Vorzeichen, wir fühlen nichts. Warum? Wir lügen, weil Schmidt lügt, wir werden nicht geliebt. Wir lieben nicht. Murawski ist weg und wir wissen nicht warum, Wolff hat uns nie beachtet, weswegen unsere sadistische Phantasie sie quält, Verdammnis. Die banale Lektüre, von May und Bulwer: "Es war eine dunkle stürmische Nacht", sagen Snoopy und Joe Cool. Trivialliteratur. Ich gehe mit Blogger hausieren! ## Das Quadrum 1. Fahrrad 2. Klavier 3. Differentialgleichungsbuch, als Dissertationsgrundlage, Titelsucht! Die Bücher brauche ich nicht, es sind 3000. Interessant ist deren Unvereinbarkeit z. B. Fahrrad und Klavier. Ich habe einen Anhänger, Mbira Kalimba und ein chromatisches Xylophon und unter 3000 Büchern 200-60 mit Geschichte Bücher vertragen ihr Schicksal besser als Menschen! Ich fahr Fahrrad und male großformatig. Werde Hofrat, Doktor gar, und habe eine Inschrift für mein Grab. Versuch es nicht! ## ~~credo~~ ~~wir haben logische Gottesbeweise nachvollzogen und ... finden Leibniz Monaden seltsam~~ Linear, ein Erzählfaden. Arnos Zettelei ist antilinear, gehäkselter Faden. Ist Sex Handlung? Hoden handeln. > Written with [StackEdit](https://stackedit.io/).
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    setTimezone(new DateTimeZone('Australia/Sydney')); print $datetime->format('Y-m-d H:i:s (e)'); // 2015-06-22 19:40:25 (Australia/Sydney) $datetime->setTimezone(new DateTimeZone('America/New_York')); print $datetime->format('Y-m-d H:i:s (e)'); // 2015-06-22 05:40:25 (America/New_York) $datetime->setTimezone(new DateTimeZone('Asia/Calcutta')); print $datetime->format('Y-m-d H:i:s (e)'); // 2015-06-22 15:10:25 (Asia/Calcutta) ?>
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    Suleikab2-20241223012343.md
    Dies Manuskript kam mir eines böigen Tags zugeflattert, wer der Autor ist, weiß ich nicht, ist es von solcher Güte, daß ich es dem Leser nicht vorenthalten darf, sei es dem Autor peinlich. Ich bilde mir ein, ich sah einen Nackten, den Autor, im Versuch im Frühlingsgarten die auffliegenden Blätter zu erhaschen, er hüpfte, sprang eifrig, der Demütigung der Veröffentlichung der Blätter zu entgehen. Ist das Sublimierung oder Dosiserhöhung? Künstler tanzten Geschlecht, verkehrt. Ich lief nackt auf dem Rand zweimal um den Brunnen, mit Halbachse a = 14, Halbachse b = 8,5, Umfang der Ellipse ≈ 72 Meter [1], , ein Spaziergänger fragte mich: „Liefen Sie nicht nackt um den Brunnen?“, „Wollen Sie mich für die ~~porno~~ hetärengunstindustrie anwerben?“ " Ich bin Künstler! " rief er aus und ich Blume stolperte, und stolperte nackt über die Haide .... Ich bin denen aufrecht nackig übers Feld durch den Sexdreh gelaufen, nein es war Gangstarap in der Mark, hatten sie Tänzerinnen? Heike meinte, sie hätte kein Geld gehabt, meine Strafen zu zahlen, ich meinte, sie hätten zahlen müssen, Gage,schön, wie ich durchgelaufen bin. Meine Würde war hergestellt. Ich hab es leicht, ich ziehe mich zur Wiederherstellung meines betatschten, bekoteten, vollurinierten, bestunkenen Selbstbildes aus. Es war ein Mädchen, das nicht wußte, was es wollte, und das an Männer verkauft wird, die machen Sachen mit ihr, die unangenehm sind, aber da sie unangenehme Sachen von anderen Männern kannte, war sie sich unsicher, was sie von dem einen oder anderen halten sollte. Eines Tages wurde ihr gesagt, das Mädchen hieß Handeljulia, daß sie eine Dirne sei. Da ihr das Unangenehme nicht als angenehm bekannt war, wusste sie nicht worauf das hinauslief und sie ließ sich darauf ein, da sie erlebt hatte, daß es schlimmer kommen könne, was schlimm und unangenehm war, sie konnte nicht herausbekommen, was sie wollte. Was sie merkte war, daß ihr jetziger Zustand nicht war, was sie wunderte, denn die anderen, die sie übersahen, waren von ihrer eigenen Wirklichkeit überzeugt. Es änderte sich nichts und sie wurde ein erwachsenes Mädchen. ( Vielleicht wurde sie in Mozarts Serail verkauft. ) ## Suleika in ihrer Rolle ganz als Geschlecht muss sich für Nacktheit anziehen. Der Mann ist Geschlecht. Der Mann pflegt seine Häßlichkeit, ist bei Doré ansehnlich, Suleika sieht bei der Hingabe zwei davon, der zweite hat etwas an, sonst nähme sie alle und nicht die halbe Hingabe zurück, die fehlende Hälfte liefert der Zuschauer, es enttäuscht. Nadeshda Brennicke, die ostdeutsche kleine Schauspielerin, schaut so, wenn sie nicht böse autoritäre Rollen spielt oder dünn und nervös ist: schräg von unten fragend aufwärts, skeptisch und angewiedert, da sie, wenn sie den Blick senkte, auf zwei aus dem Becken betonte Penisse ihrer gegenüber Herren der Unterhaltung blickte, sie mit ihren größeren Brüsten nackig, weil sie, und das merkt man ihr an, tolerant ins Gegenteilige umgeschlagen, sie ist gerne angezogen, in der DDR FKKsozialisiert wurde. Sie macht es nie wieder. (wars nicht . ) Sie ist schön, Fräulein Suleika, mit weißem Kopftuch, schwarzes Stirnband behelmt, ihr braunes Haar verführt nicht, fade Augen bemalt mit Lidstrich, Kayal, und leichtem lila Lidschatten, tätowierten Augenbrauen gerüstet, sie verführt, indem sie in dunkler Haut wie ein Stück Essen, Brüstchen, gestopft, geöffnet, aufgerissen, im One-Night-Stand, Einnachter, fern von mir, fern von ihr, auf dem Tisch liegt, >>>... >>>Ich war den ganzen Tag zärtlich zu mir. Perverse Anziehsachen. >>>... sie wird zubereitet, sie zieht an, >>>.... >>>Wo es ein Suchen nach ihr, oder wer sie ist, nach dem Menschen ist, dem Anderen, was mich ergänzt >>>.... ich treibe ihr zu, benommen, gelähmt, ich wehe ihr zu, sehne, >>>... >>>Es kippt ins Reflektorische, es übertreibt ins Geschmacklose, gut, sie ist abwesend, sie ist nicht da, verloren, ob es vollbracht, vollendet, tot, wie Stein, wird , hängt von Selbstaufgabe ab, Todessehnsucht, ``` unlustiges, fried- und freudloses Ganzes erreichen, ich Vollständigkeit, gebe her. ``` >>>hat Selbstverlorenheit, kann sie, soll sie überhaupt folgen, will ich sie verloren? >>>... bin Lust, voll, platze, erleide sie, - leer, >> ... >>>Ich übertreibe, probiere, kann nicht herausbekommen. >>>... sie erleidet es, ihr Schleier verweht, perverse Anziehsachen, nun ist sie nicht anziehend, ruht in sich selbst, beneidenswert, sie nahm die lächerlich goldgerandete Sonnenbrille ab und ruhte, überlegte die nächste Arbeit, saß schief auf einem Klapphocker, >>>... >>>Wenn ich glaube, ich müsse sie wegschmeissen können, wie Dreck, , Schmutz dann brauch ich Porno. Das glaubt jemand von ihr, sie wird es herausbekommen und handeln! >>>... Gastfreundschaft, keine Toten innerhalb der Türschwellen, sie bekommt Essen, Obdach, zieht sich aus, zieht sich um, umgezogen, wie in einer Umkleide, beim Kleiderkaufen in Unterwäsche, ist nicht hemmungslos, was uns hemmt, und sie verliert sich nicht, verliert keine Kontrolle, denn es ist nichts zu verlieren, verderblich, gibt sich nicht hin, nichts zu erfüllen, weil nichts zu ersehnen, es geht weiter, fünf Minuten, sie ist ohne Makel, kann sich nicht katholisch geisseln für Schuld, büßen, kein Imam freut sich über die Beichte, sie praktiziert ihren Glauben aus Gewohnheit, oder extremistisch, ist irdische Jungfrau, diesseitig, ist wie eine Frau, in unverfänglicher Situation, Frieden, für männliche Krieger, Gotteskrieger, eins von zehn Geboten muss fehlen, die kaserniert sind, eingeperrt, verurteilt, ich mache mit, bei unserer Befreiung, Begeisselung, bin Voyeur, Spiegel, ihrer, meiner, ein toleriertes Tier in ihrer Religion, die sie nicht ernst nimmt, im Jenseits ists besser, sie versucht Lüsternheit, beißt sich auf die Lippen, es mißlingt, versucht ein Stöhnen, bricht ab, denn sie genießt es vom Gastgeber und Herrn, Sahib nicht, es fühlt sich wund an, ich mich als waidwundes Tier, Hagemeisters totes Reh, ich verbeuge mich und male sie an die Wand, und sie arbeitet und arbeitet und arbeitet sich frei, ich sehe einer Arbeitenden zu, welcher Zeichner, Dramaturg hängt bei der Inszenierung über der Schulter, alles Intime organisch und funktionierend, zeigend. Wieso zieht sie das Koptuch und Band nicht aus? Zieht sich ihre Kultur nicht aus? Ihre Unkultur? Sie ist bloß. Ihre Kultur verschleiert Frauen. Ist Suleikas Schönheit beliebig? Nackte in der Stadt sind selten und wenn, für eine Demonstration=, Revolution, bekommen sie Aufmerksamkeit, = Zeigelust. Legt sie keinen Wert darauf, ihr Mann nicht, da nur er sie sieht, sehen soll. Er ist unbeschnitten ? Scheuert sich nicht in Lust. Die Jungs gequält von Kultur. Initiation. Traut sich die Kultur nicht, hat sie etwas nackt zu zeigen oder empfindet sich als minderwertig, lustlos, daß sie ~~porno~~ Hetärengunst braucht, hat Lust, die Schöne zu quälen, zu demütigen, zu hassen, zu erniedrigen, und braucht mich Adabei, meinen Haß auf mich? Ich hasse mich nicht, zuzusehen, was sie macht, was sie lieber unterliesse, macht, andere arabische Mädchen machen, obwohl sie nicht dürften, sind wie Mädchen sein können, was weder verwerflich sündig ist, hier wie dort, sie ist nicht zu erniedrigen, denn sie steht auf und das zeigt sie nicht, und versucht es zu bekommen, was sie sucht und ihr junger Mann sucht. Es gelingt, nicht, und sie beugt sich unter ihre Kultur, sie wird vekuppelt, verkauft, weil sie kein Auskommen hat. Schönheit ist relativ, aber Pocken sollte sie nicht gehabt haben, beobachtet Voltaire richtig, und Karl May rettet sie. Das soll das Himmelreich der Märtyrer sein, die Jungfrau , da kämpft keiner mehr. Die Araber kümmern sich um ihre dekadenten Sesshaften und Städter. Die Jugend desillusionieren und früh verheiraten, das sublimiert für Geistesstärke, Gelassenheit und Entsagung. Warum ist Wichser ein Schimpfwort, weil das Organ , an der Frau gerieben, benutzt werden darf, oder nicht, man ein Versager ist, weil man keine hat, keine will? Das ists, die brauch ich. Sie ist nicht zu entehren, bin ich es? Ich bin vor einer Blume nicht dreckig beim, Samen säen im Naturkostüm im Garten, Samen verlieren, dazu bin ich nicht in der Lage, die Jugend bildet sich was ein, schmiere mich ein und riesele, klebe. Sie macht die Organbenutzung für Geld, als ob sie einen Lebensstandard zu erreichen hätte, und keiner schwängert, ejakuliert, spritzt ab, zeugt, empfängt, erkennt Nacktheit und Tod, und Suleike weiß nicht, daß sie, wenn sie wollte, es ohne Geld machte. Trocken rutscht nichts weiter, sie guckt leer in das Aufzeichnungsgerät. Ist blöd mit Beobachter, sie scheuert sich wund und guckt rissig. Sie ist hölzern wie der Tisch, ihre Füße sind gewaschen. Die Brüste gummisteif, die Brustwarzen wie glattgeriebene Aststümpfe. ![](sulhk.jpg) Ich kam abends auf Radtour, es war dunkel, in die Sit-Inrunde, mit Lagerfeuer, wollte nachts nicht alleine übernachten, zu sechst, drei ausgewachsene Jungs, drei erwachsene Mädchen, es war keusch, ich störte, ich war der vierte Junge, es war peinlich, sie alle demokratisch alternativ, gebatikt, sanft, in richtiger Stimmung hätte sich bei Erektionen, und Begeisterung etwas ergeben können, mit mir, obwohl nicht fremd, da gleich sozialisiert, nicht. Ich traute mich, es war wie überall gleich. Und alles stimmte nicht. Ich schlief gut abseits, fuhr morgens weiter. Wölfe kamen nicht. Nachdem Suleika funktioniert hat, sitzt Suleike verführerisch auf einem Baumstumpf, in gestreiftem Bikinihöschen und schlabbrigen Ripptop, ich ziehe ihr endlich das Kopftuch und beides aus, und seltsam, obwohl Zentralperspektive, sieht man sie von hinten, schöner Po, sie sieht weniger nackt aus, kann das Höschen nicht mehr herunterstreifen, dran fummeln, ![](kirsten.jpeg)sie betrachtet, den Garten, ich sitze neben ihr, der kalte Wind streichelt uns, das sensorische Ganze, wir blicken auf, sanddornfarbene Beeren, orangene Beeren und Tulpenblüten oder Vergißmeinnicht, einen dunklen Kirschbaumstamm, mit unten schattig, oben blaßblagrünhelle beschienene Blätter, hellblauer Himmel, Grün, Braun. ![](garten.jpeg)Wir stehen gleich auf, sind aufmrrksam, die Vöglein sehen uns an, wir suchen uns eine Gartentätigkeit, beide nackt, aber man sieht nicht an sich, an ihr runter, sondern wir spürten uns gegenseitig, Jesus sagt, wir sollen uns nicht kümmern, Kleidung .., der liebe Gott kleidet die Vögel, aber der Mensch ist nackt, und schwitzt, wenn er nicht stinkt, reguliert er seine Temperatur ..... jüdische Ethnologie ...., was nehmen wir auf , bewaffnet mit einer Schreibfeder, den märkischen Nacktstein, kein zivilisatorisches Werkzeug, wir blicken uns um, Äste, Erde, wir sind gut eingerichtet spüren wir, bestens, sie greift zu ..... und hat ein Stück Holz in der Hand, Blätter, eine Kanne Wasser, Samen. Werkelt los. Sie hort gar nicht mehr auf , ich befürchte Langeweile, will sie denn gar nicht ren? Impfzirkus, Herdenimmunität, Herde Schafe sucht sich den 🐺 Wolf zum König. Impfmarschieren. Impfverein. IMPFKONZERT Halleluja, Handeluja, Handeljulia pornē heißt Dirne, grafein ist zeichnen, also sich nacktzeichnen lassen oder prostituieren, ist also eine Julia, die sich verkauft. # Julias Handel mit der Vergangenheit oder im Reich des Eierstocksuchers von Berlin Das Organ der Mitte steht doch in einigen Selbstwidersprüchen: Als kraftig federnde Mitte zwischen den Beinen, wird hier zum Angriff übergegangen, aber Angst, das Herz in der Hose reizt zur Flucht. Es ist ein Ausscheidungsorgan, die volle Blasse drückt auf das Rektum, das will sich lustvoll erleichtern, oder sich panisch entleeren von Gewichtsbalast. Aber das Entleeren wäre obszön und demütigend. Wie stellt man die Würde nach dem Scheißen her? Durch Grobheit! Ich reibe mir den Angstschweiß ab. Dann gibt es die reflektorische Verbindung Herz, Hirn, Gefühle, die sich selten auflösen lässt, am besten in Vermeidung von Hirn. Das Ejakulationsorgan gibt manchmal sehr ungern seinen Inhalt her, verschwendet sich wenn dann nur richtig, alles andere schmerzt körperlich und seelisch. Selbst Erwürgen, Erhängen garantiert keine Erektion. Ich verderbe. Damit ich mir das nicht eingestehe, ändere ich meine Fantasie, in ~~porno~~ Hetärengunstvorgaben. Hardcore, immer gleich, immer öde, immer sinnlos, höllisch, ewig, ausweglos, fühle mich unwohl und rede mir bequem beziehungslos ein, das sei mein alleiniger Wunsch. Allein. Der Mann gibt, die Frau empfängt, sie erkennen sich als Mann und Frau, also doch Erkenntnis. Beide geben! Die Hälfte von sich preis. Halbe Demütigung, der Mann ist verpixelt, er kommt schlechter klar. Die Frau tanzt. War doch Musik da. So jung war sie, wie sie mit ihrer längeren Freundin den Hunden nachsah und doch interessante Falten in der Mimik. Im Hintergrund tanzt busenblößend veilliert, halbgeschleiert eine männerentlastende Btänzerin, barhüftig schwenkend. Warum tanzen alle Frauen. Die Kultur Männer von Dummheiten abzulenken, wie August der Starke, doch ab und zu besinnen sie sich aufs Kopfabschlagen oder Feindeshoden sammeln. Wie die Hofdame in der Affaire aufrichtig lieben,und sie vergessen. Wie Sarazenen. Lawrence von Arabien weiß Schlimmers von den Türken. Welche Rolle hat die orientalische Verführungskunst. Barock. Andere Liebe dort, aber überzeugt. Was soll man denn machen, dauernd Lustmorde begehen? Wie bei Hrabal. Nacktheit ist weniger und ihr wird ihre fünfprozentige Sexualität übergezogen, angeprobt obs paasst oder nicht. Mal den sensiblen penfieldschen Homunculus [pennifield] invertieren, denn seine größen Füße stecken kulturbedingt in Schuhen, zu sensibel, was? Sind sie halbnackt nicht ganz nackt um zu verführen, oder halbnackt nicht nackt, weil sie sich, wie ich mich, nicht ganz trauen, sich selbst nackt nicht akzeptieren, nicht annehmen, sie selbst sein können, nur dahin getrieben werden. Unentschlossenheit, das ist, ich hatte mir beim unentschlossen nackten Holzhacken fast den Finger abgehackt, denn ich wollte nicht hacken, sondern unentdeckt beiben und sondierte mein Umfeld, anstatt den Weg des Fallbeils. Die Story des ~~porno~~ hetärengunst ist: Sie bekommt ein Essen, Herberge und zehn EURO für alles weitere. Sie will trotdem aus Selbstachtung gefallen, weiß nicht wie, für ihren Genuß, ein hübscherer jüngerer Onanist wäre kein Patriarch, sie können zusammen nicht kommen, sie wird nicht schwanger. Enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren keine anderen und Männer enttäuschten sie. Sie zieht sich schamhaft an, beschämt wie ich, ein wenig ermüdet, ausgezogen stand ihr besser, sie darf. Nimmt einen 10er Schein entgegen. Ein Schüchterner unterwürfiger heischender dankbarer Blick, von unten, alles richtig gemacht zu haben. HAT SIE NICHT ! Der Patriarch wendet sich der nächsten Frau zu. Diese wird schwanger, um sich liebloser Sexualität zu entziehen. Suleika wird nicht entführt, befreit. Je mehr Tabubruch umso besser, kontrastreicher. Die Frau wird für das korrekte Gesellschaftsbild rekrutiert, spielt nur Geschlecht, weibliches,groß,kiloschwer, wie der Penis beim Homunculus, der invertiert ein Loch zurückließe, passt sich an, deshalb das Kopftuch. Ihr wird vergeben, mir nicht, ich bin das FEINDBILD, ein Kampfziel, weshalb ich mich entschlossen nicht zu schämen bre eine Erektion ist nichtgroß, leicht bedeckt, und natürlich, also richtig und man brt mich als Ungläubigen, um sich hinterher mit Suleika zu belohnen,sie dann mitmacht. Die entehrte Ehefrau in Ägypten macht ihren Mann lächerlich, schmeisst aus dem ersten Stock alles aus dem Fenster, Töpfe, Lampen, Elektrogeräte. Er bekam in Patriarchenpotenz im Verlassen auf die Rückendeckung der muslimischen Gemeinschaft, und mich als Feind, den Pazifisten, Anarchisten nicht wirklich eine Lust und Steifigkeit, er fürchtete den Militärdienst, und Germanen sind nicht ohne, sie langweilte sich. Der Junge sinnierte: Wenn ich einfach ein brünftiger Hirsch wäre, ein paar Kämpfe gewänne, Assasin, liefen mir Weibchen hinterher, würden mir zugeführt als Belohnung, gefährlich aber reizvoll, und ich hätte nur Männlichkeit zu leben. eine Gesellschaftsordnung. Ihm kam seine Freundin aus Kindertagen in den Sinn. Als erwachsenes Mädchen im See saß sie mit Brüsten wie Rehkitze auf der Luftmatraze ihm gegenüber, ihm fiel das Herz in die Hose, sie merkte es, er holte es wieder hoch, es war eine Balgerei. Die Hose war die Mitte, Gefühlsmitte, Sinnlichkeit ohne Liebe scheint korrekt, oder möglch. Später begenete sie ihm, sie erzählte sie habe zwei Kinder „geworfen“ , ihre Wortwahl schmerzte ihn, tat ihm leid, er fühlte sich nicht besser überlegen liebend. Was mich mit ihr vereint .innere das heißt mittlere Ruhe... ist die Gleichgewichtigkeit in jeder Körperlage in DauerBenutzung, Dauerabnutzung hypertrophierter intimer Organe. Ihre Selbstverständlichkeit, ihre schöne Körperlichkeit, trotz allem in einer verschobenen Mitte zu ruhen, die universelle Einsamkeit, monadisch, ausstrahlt. In meiner Mitte ist dies Loch, das ich umkreise, und ich finde nicht, was sie selbstverständlich unbedarft hat , sie füllt hedes große Loch vollständig aus, und zeigen kann, die Mitte der schlummernden Möglichkeiten. Ich mochte ihr etwas vom Willen geben und wiederhergestellt mit ihr nackt übers Feld laufen, geschlechtlich protrudierend, marginalisierend, jedenfalls jede der verschiedenen Optionen verhältnismäßig sensibel nutzend, denn als Voyeur habe ich vielleicht nicht schließlich doch die Lust zu authentischen wirklichen Vereinigungen. Wenn das eine Zeugung würde, gefiele ich mir hinterher nicht mehr. Glücklicherweise, weiß sie nicht, was sie will und für mich geht alles gut aus, arnoschmidtsch gut. Also schlecht. Als Suleika schließlich in feste reiche Hände verkauft wurde, und sich nicht mit anderen Routinierinnen in der Gunst des Sajjib Sahib Sheijk messen lassen will, sie aber ums Verrecken kein Zutrauen faßt und auf dem besten Weg war, eine bösartige, finster verschloßene, Frau zu werden und keine natürliche Frau, platzte dem Herrn fast der Kragen und er überantworte sie seinen Masseuren im Hamam, Badehaus, die sie durchkneteten, streichelten, eincremten und sonstige Vorschläge wurden zur Hebung ihres Selbstbildes, ihrer Vorstellung welches Bild sie dem HErrn abgebe, ( die Kämpfer ihrer Kultur kommen ohne Nächstenliebe aus, die Christenstört ), und Körpergefühls, zur Erhöhung des Anschmiegsamkeit, eingebracht und versucht, alles mit mäßigem und vorübergehendem Erfolg. Der Herr grübelte, denn fürviel Mißerfolg, war sie zu teuer gewesen. ( Man müssre tausendundeine Nacht lesen. ) Dann passierte in einem unaufmerksamen Moment, eine Erweckungskatastrophe, Suleike bekam einen kleinen Hund, einen Indieecketrethund, einen Pekinesen, obwohl es in Arabien keine Pekinesen gibt. Um dann der Erzählung eine Wendung ins Um1001nächtigte zu geben. Ob sie sich den Hund wünschte, er ihr zulief oder sie ihn unachtsam geschenkt bekam, ist nicht klar. Jedenfalls lag er ihr nicht mehr am Herzen als die anderen nackten Tiere, mit denen sie umgeben wurde, er wurde von ihr aber versorgt, sie schützte ihn sogar vor kleinen Gefahren, den geilen Hund, und er dankte es ihr, in seiner unbedarften Art, Suleika machte sich ob einiger Beobachtungen Gedanken über ihn , wie Virginia Woolf über Flush, und als der Hund anfing sie bellend zu verteideigen, als er sie angegriffen sah, die Situationen waren für den Hund eine völlige Überforderung, wie sie bemerkte, als Bedrohung für sie aber eigentlich zu klein, als sie das sah, fasste sie Mut und überlegte was an ihr eigentlich beschützenswert sei, und warumviele Männer nichts in ihr sahen. Sie bemerkte, daß für solche priviligiert intellektuellen Gedanken finanzuelle Unabhängigkeit hilfreich sei, sie faẞte sich ein wenig mehr Mut, man konnte nicht sagen, sie wollte es, und sie ließ sich unter dem Vorwand der Macht des Wunsches ihres Eigners ihr altes Material ihrer Hetärengespräche übereigenen, kurz ihr Pornosarchiv, und vermarktete es mit mäßigem Erfolg. Dabei sah sie sich einige alte Pornos an, und entdeckte in einer seltsamen Aufnahme des oben geschilderten Hergangs eine Spiegelung meines Jünglingsgesichts und verliebte sich unsterblich, unsinnig aber wahr. Sie glauben, das ginge nicht? In großartigem Haß hatte mich eine Kontrollinstanz, mein Fouché, meine Dictatrice überwacht und ein Dokumentationsviedeo meiner Bildchirmsucht gedreht, von hinten über meine Schulter den Porno gefilmt, mit der sanften Spiegelung meines Gesichts im Bildschirm, dieser Sanftheit saß Suleika nun auf, sie sollte davonwenig ein Arno Schmidt genesen. Jedenfalls fiel selbst Suleike auf , sie selbst stieß jetzt die spitzen Schreie aus, die sie im Film versuchte aber nicht erreichte, nicht gelangen, als sie ihre grotten- und unsagbar schlechte schauspielerischen Leistungen sah, und wie im Orgasmus, der ihr damals fehlte, stöhnte: Das beliebig schlechte Drehbuch eines nicht ganz ausgereiften arabischen Pornos, hat sie vollständig abgearbeitet, jede einzelne Szene aber vermasselt, unwillentlich, unWILLENtlich, aber sie seufzte tief bei der Entlastung von ihrer Entlastung, sie war schuldfrei, juristisch, wie moralisch, es war ein Porno, für dessen Funktionieren sie organisch verantwortlich war, was allein ihre Jugend vollbrachte, das wurde ihr klar, als literarische Figur fürchtet sie nicht das Altern. Ihr Stolz wurde angefachtschlecht durfte man als Darstellerin nicht sein. Sie entschied sich den Beruf zu wechseln. Da sie zunehmend die sie umgehenden Männer mit ihrem Hund verglich, und keinen einzigen Ritter, arabisch Faris, fand, fiel sie in traurige Sentimentalität, las zu viele Feenromane und Fantasy und Arzt- und Heimatromane, um der Geilheit zu entfliehen, die Männer ihren Schwulheiten und ihren ge- oder ungewaschenen Füßen mangels Wasser, mit Sand, Blut, Boden und Ehre waschend ,überlassend. Sie wollte sie zunehmend alle loswerden und sich als Wasserwesen auftend einem Ritter Huldbrandt, der sie diesmal wirklich rauben dürfe, gegenübersehen. Das erste Mal wollte sie etwas und setzte ihre Fantasie und LG, längeres Gedankenspiele, eines Blumenjünglings in Wirklichkeit um. Sie nahm den Namen Muriid an. Den sie sah in ihren nackten Filmen, dass es ums nackt ging, und nicht ums schauspielern, und das ausschlieslich im sexuellen, ja was heißt das überhaupt, Sinn. Sie suchte und fand ihren angebeteten Jüngling, rannte mit ihm durchs glyphosatverseuchte kornbeblumte LPGFeld voller frühlingshafter Lärvchen , chzend, wenn sie es sich nur einbildete oder träumte. Er kam wieder davon. Oder waren es Fratzen eines Alptraums einer gleichgültigen sachlich richtigen Künstlerperformance mit nackten bärtigen Männern? Jedenfalls glaubte sie die Erfahrung gehabt zu haben. Ihre Memoiren verkauften sich aktuell millionenweise. Alles kann gedruckt werden, muss topaktuell sein und nicht von Dauer, wie die paar Klicks auf ihren Videos, die fürs Mikropayment nicht reichten. Sie stellte einige amerikanische oder tschechische Nacktkellnerinnen, Nacktputzen an. Emanzipierte sie von den sexuellen Freuden der Nacktheit, von den Freuden der Nacktheit, der Bedürfnislosigkeit, und predigte die Freuden unbedarfter Natürlichkeit, des Kellnerns und Putzens. Suleika befreite sich, liebte aus Lust, und stritt mit Potenz, für ihr und anderer unterdrückten Frauen Recht. Machte eine Btanzschule auf, und nahm Jungs auf. Ich war da. Sie integrierte Capoeira und es geht im Verfassungsschutz das Gerücht, sie bildete Assasinafrauen aus. Diese Geschichte wendet sich einer anderen Vielgebärenden zu, wenn sie nun einen A-V shunt hat, oder sich ein junger Heimbewohner zur athletischen Spastikerin nachts schleicht, wie geht das zu, dann ist es beim Tabu von körperlicher Unversehrtheit und Menschenwürde. Die Spasten und Behinderten gehen im Zweifelsfall nackt und leben kraftvoll ungehemmt ihre Lust, und das stört uns an unserer bürgerlichen Nacktheit, es bleibt eine Hemmung. Der Patriarch büßte nackt im Garten, im furor teutonicus, eine Christin mit bloßem Oberkörper als Folterknecht des Sultans, besonders perfide, geisselte ihn, wegen Terrorgefahr kam das SEK mit Blendgranaten in die westdeutsche Moschee, die Gemeinde nahm die Unterbrechung des Schauspiels unwirsch und enttäuscht auf. Er umrundet ein Bäumchen. Raaaaaaatsch fährt ihm ein Ästchen über den nackten Rücken. Er umrundet es gleich mal. Raaaatsch. Diesmal das ausgewachsene Blondmädchenpaar, lachend, albern, lustig, märkisch jahrhundertealte Inzucht, bückt sich unter den umgestürzten Stamm tief durch, raaaatsch , „Aua!“, teilt sie dem anderen Mädchen mit, fährt ein dicklicher Aststumpf schürfend ihren Rücken laaang, und sie erschrickt, als sie aufkommend meine Füße bar sieht, kann sie nicht einordnen, nackte Lust, wenn sie jetzt ihre Füße verletzte? Er begenete nackt oder gefühlt mal Suleika, als sie wieder wollte und Lust empfand, und konnte und den begehrlichen Blick senkte, sie mit KOPFTUCH, ein Stereotyp, joggte in grauer Schlabberhose und dunkler Jacke, Fitness, sie war nicht kräftig, nicht muskulös, es war ihr vor ihm ein wenig peinlich, vielleicht könnte es ihm mißfallen. Alles wieder in Ordnung, keine Toten, Ehrenmorde, Blutrache, sie verfolgt in freiem Willen ihre hoffnungsvollen Ziele, nur abgeschnittene Hoden. Sie hat sich nicht vor ihm erschreckt. Keine Frau wünscht stets Annäherung. Er nicht. Vielleicht geschieht doch Suleikes auswegloser Selbstmord, von der engen Gesellschaft verachtet und geächtet. ( Handke) Im Mercedes nahm sie ihm auf dem Fahrrad die Vorfahrt. Sollen junge Menschen sich als Selbstlustobjekt, sich ihres vermeintlichen Wertes anpreisen, wahrnehmen, wo doch sich öffnen zu Schwangerschaft und Zeugung führen soll, und jede Gemeinschaft glücklich mitmacht. S. Hohes Lied. Nacktkörperkultur als Programm, Sozialstaat für Polygamisten, Nudisten ohne Sex wie widernatürlich. Er begegnet zwei Verschleierten oder bekopftuchten. Du darfst Dich neben mich legen und mir den Rücken krabbeln, sagt ihm sein autoritärer Charakter, was Anderes ist nicht, was ich mir unter Liebe vorstelle. Da ist keine Liebe. Nun gut. Aber das war eben in einem Kunstkontext. In ~~porno~~ hetärengunsts hat man diese vorhersehbare Struktur und die ist sehr oft Müll, aber trotzdem ist es Kunst. Wir müssen uns von der Idee von Kunst als Tugend verabschieden. Und wenn die Fotografie als Kunst gilt, dann muss das für die ~~porno~~ hetärengunstgrafie gelten. "Wenn man einen eigenen Teil der Sexualität versteckt und jemand anderes das enthüllt, verliert man an Macht. Wenn man allerdings selbst seine Sexualität offen preisgibt und sagt, das bin ich, das ist ein Teil von mir, gewinnt man an Macht. Oder man gibt seine Nacktheit preis, und selbst eine Erektion ist keine Sexualitat, kein Sexwork. Es kann nicht jeder Höhergestellte nackt gehen, das untergräbt die Autorität. N.. in Glausers Tee der drei alten Damen. Wenn ich nun beim ~~porno~~ hetärengunstgucken den Wahn des Authentischen umgangen bin, die andern sich aberabmühen, mir das Authentische nicht mal ansatzweise nahebringen, suggerieren oder gar abnehmen können, dass ich gequält bin, was war das dann? Dann muss ich meine verödete Fantasie reinigen und wieder selbst losziehen, eine Reinigungskur, Fasten! Workshop zum Erotikfasten! >> seine Sexualität in der Öffentlichkeit verstecken? Ein Nacktkostüm oder Zeigesucht. }} seine Sexualität ]] in der Öffentlichkeit verstecken? ]]Ein Nacktkostüm oder }} oder <> Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/) und QuickEdit. --- [1]: wieder ein Inder: Srinivasa Ramanujan (1887-1920) erfand die Näherungsformel für obiges Ergebnis. Resultat Halbachse a = 14 Halbachse b = 8.5 Umfang der Ellipse ≈ 71.74576 y = 4\*sqrt(10\*10\*sin(x)\*sin(x)+5\*5\*cos(x)\*cos(x)) y = 4*sqrt(14*14*sin(x)*sin(x)+8.5*8.5*cos(x)*cos(x)) x0: 0 xn: 1.5707963267948966 Anzahl Teilintervalle (max 200): 20 Resultate Trapez: 48.442241 Simpson: 48.442241 Links: 47.656843 Rechts: 49.227639 Mitte: 48.442241 Anzahl Teilintervalle (max 200): 12 ![Graphik](trapez.jpeg) Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745763 Links: 70.305866 Rechts: 73.185659 Mitte: 71.745763 Vierzig Schritte ( Teilintervalle ) machen es nicht genauer. Die Simpsonregel nimmt nur Schritte, hier für 6: Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745964 Links: 68.865969 Rechts: 74.625556 Mitte: 71.745763 Resultat Halbachse a = 13 Halbachse b = 11 Umfang der Ellipse ≈ 75.52918
    Suleikab2.md
    Dies Manuskript kam mir eines böigen Tags zugeflattert, wer der Autor ist, weiß ich nicht, ist es von solcher Güte, daß ich es dem Leser nicht vorenthalten darf, sei es dem Autor peinlich. Ich bilde mir ein, ich sah einen Nackten, den Autor, im Versuch im Frühlingsgarten die auffliegenden Blätter zu erhaschen, er hüpfte, sprang eifrig, der Demütigung der Veröffentlichung der Blätter zu entgehen. Ist das Sublimierung oder Dosiserhöhung? Künstler tanzten Geschlecht, verkehrt. Ich lief nackt auf dem Rand zweimal um den Brunnen, mit Halbachse a = 14, Halbachse b = 8,5, Umfang der Ellipse ≈ 72 Meter [1], , ein Spaziergänger fragte mich: „Liefen Sie nicht nackt um den Brunnen?“, „Wollen Sie mich für die ~~porno~~ hetärengunstindustrie anwerben?“ " Ich bin Künstler! " rief er aus und ich Blume stolperte, und stolperte nackt über die Haide .... Ich bin denen aufrecht nackig übers Feld durch den Sexdreh gelaufen, nein es war Gangstarap in der Mark, hatten sie Tänzerinnen? Heike meinte, sie hätte kein Geld gehabt, meine Strafen zu zahlen, ich meinte, sie hätten zahlen müssen, Gage,schön, wie ich durchgelaufen bin. Meine Würde war hergestellt. Ich hab es leicht, ich ziehe mich zur Wiederherstellung meines betatschten, bekoteten, vollurinierten, bestunkenen Selbstbildes aus. Es war ein Mädchen, das nicht wußte, was es wollte, und das an Männer verkauft wird, die machen Sachen mit ihr, die unangenehm sind, aber da sie unangenehme Sachen von anderen Männern kannte, war sie sich unsicher, was sie von dem einen oder anderen halten sollte. Eines Tages wurde ihr gesagt, das Mädchen hieß Handeljulia, daß sie eine Dirne sei. Da ihr das Unangenehme nicht als angenehm bekannt war, wusste sie nicht worauf das hinauslief und sie ließ sich darauf ein, da sie erlebt hatte, daß es schlimmer kommen könne, was schlimm und unangenehm war, sie konnte nicht herausbekommen, was sie wollte. Was sie merkte war, daß ihr jetziger Zustand nicht war, was sie wunderte, denn die anderen, die sie übersahen, waren von ihrer eigenen Wirklichkeit überzeugt. Es änderte sich nichts und sie wurde ein erwachsenes Mädchen. ( Vielleicht wurde sie in Mozarts Serail verkauft. ) ## Suleika in ihrer Rolle ganz als Geschlecht muss sich für Nacktheit anziehen. Der Mann ist Geschlecht. Der Mann pflegt seine Häßlichkeit, ist bei Doré ansehnlich, Suleika sieht bei der Hingabe zwei davon, der zweite hat etwas an, sonst nähme sie alle und nicht die halbe Hingabe zurück, die fehlende Hälfte liefert der Zuschauer, es enttäuscht. Nadeshda Brennicke, die ostdeutsche kleine Schauspielerin, schaut so, wenn sie nicht böse autoritäre Rollen spielt oder dünn und nervös ist: schräg von unten fragend aufwärts, skeptisch und angewiedert, da sie, wenn sie den Blick senkte, auf zwei aus dem Becken betonte Penisse ihrer gegenüber Herren der Unterhaltung blickte, sie mit ihren größeren Brüsten nackig, weil sie, und das merkt man ihr an, tolerant ins Gegenteilige umgeschlagen, sie ist gerne angezogen, in der DDR FKKsozialisiert wurde. Sie macht es nie wieder. (wars nicht . ) Sie ist schön, Fräulein Suleika, mit weißem Kopftuch, schwarzes Stirnband behelmt, ihr braunes Haar verführt nicht, fade Augen bemalt mit Lidstrich, Kayal, und leichtem lila Lidschatten, tätowierten Augenbrauen gerüstet, sie verführt, indem sie in dunkler Haut wie ein Stück Essen, Brüstchen, gestopft, geöffnet, aufgerissen, im One-Night-Stand, Einnachter, fern von mir, fern von ihr, auf dem Tisch liegt, >>>... >>>Ich war den ganzen Tag zärtlich zu mir. Perverse Anziehsachen. >>>... sie wird zubereitet, sie zieht an, >>>.... >>>Wo es ein Suchen nach ihr, oder wer sie ist, nach dem Menschen ist, dem Anderen, was mich ergänzt >>>.... ich treibe ihr zu, benommen, gelähmt, ich wehe ihr zu, sehne, >>>... >>>Es kippt ins Reflektorische, es übertreibt ins Geschmacklose, gut, sie ist abwesend, sie ist nicht da, verloren, ob es vollbracht, vollendet, tot, wie Stein, wird , hängt von Selbstaufgabe ab, Todessehnsucht, ``` unlustiges, fried- und freudloses Ganzes erreichen, ich Vollständigkeit, gebe her. ``` >>>hat Selbstverlorenheit, kann sie, soll sie überhaupt folgen, will ich sie verloren? >>>... bin Lust, voll, platze, erleide sie, - leer, >> ... >>>Ich übertreibe, probiere, kann nicht herausbekommen. >>>... sie erleidet es, ihr Schleier verweht, perverse Anziehsachen, nun ist sie nicht anziehend, ruht in sich selbst, beneidenswert, sie nahm die lächerlich goldgerandete Sonnenbrille ab und ruhte, überlegte die nächste Arbeit, saß schief auf einem Klapphocker, >>>... >>>Wenn ich glaube, ich müsse sie wegschmeissen können, wie Dreck, , Schmutz dann brauch ich Porno. Das glaubt jemand von ihr, sie wird es herausbekommen und handeln! >>>... Gastfreundschaft, keine Toten innerhalb der Türschwellen, sie bekommt Essen, Obdach, zieht sich aus, zieht sich um, umgezogen, wie in einer Umkleide, beim Kleiderkaufen in Unterwäsche, ist nicht hemmungslos, was uns hemmt, und sie verliert sich nicht, verliert keine Kontrolle, denn es ist nichts zu verlieren, verderblich, gibt sich nicht hin, nichts zu erfüllen, weil nichts zu ersehnen, es geht weiter, fünf Minuten, sie ist ohne Makel, kann sich nicht katholisch geisseln für Schuld, büßen, kein Imam freut sich über die Beichte, sie praktiziert ihren Glauben aus Gewohnheit, oder extremistisch, ist irdische Jungfrau, diesseitig, ist wie eine Frau, in unverfänglicher Situation, Frieden, für männliche Krieger, Gotteskrieger, eins von zehn Geboten muss fehlen, die kaserniert sind, eingeperrt, verurteilt, ich mache mit, bei unserer Befreiung, Begeisselung, bin Voyeur, Spiegel, ihrer, meiner, ein toleriertes Tier in ihrer Religion, die sie nicht ernst nimmt, im Jenseits ists besser, sie versucht Lüsternheit, beißt sich auf die Lippen, es mißlingt, versucht ein Stöhnen, bricht ab, denn sie genießt es vom Gastgeber und Herrn, Sahib nicht, es fühlt sich wund an, ich mich als waidwundes Tier, Hagemeisters totes Reh, ich verbeuge mich und male sie an die Wand, und sie arbeitet und arbeitet und arbeitet sich frei, ich sehe einer Arbeitenden zu, welcher Zeichner, Dramaturg hängt bei der Inszenierung über der Schulter, alles Intime organisch und funktionierend, zeigend. Wieso zieht sie das Koptuch und Band nicht aus? Zieht sich ihre Kultur nicht aus? Ihre Unkultur? Sie ist bloß. Ihre Kultur verschleiert Frauen. Ist Suleikas Schönheit beliebig? Nackte in der Stadt sind selten und wenn, für eine Demonstration=, Revolution, bekommen sie Aufmerksamkeit, = Zeigelust. Legt sie keinen Wert darauf, ihr Mann nicht, da nur er sie sieht, sehen soll. Er ist unbeschnitten ? Scheuert sich nicht in Lust. Die Jungs gequält von Kultur. Initiation. Traut sich die Kultur nicht, hat sie etwas nackt zu zeigen oder empfindet sich als minderwertig, lustlos, daß sie ~~porno~~ Hetärengunst braucht, hat Lust, die Schöne zu quälen, zu demütigen, zu hassen, zu erniedrigen, und braucht mich Adabei, meinen Haß auf mich? Ich hasse mich nicht, zuzusehen, was sie macht, was sie lieber unterliesse, macht, andere arabische Mädchen machen, obwohl sie nicht dürften, sind wie Mädchen sein können, was weder verwerflich sündig ist, hier wie dort, sie ist nicht zu erniedrigen, denn sie steht auf und das zeigt sie nicht, und versucht es zu bekommen, was sie sucht und ihr junger Mann sucht. Es gelingt, nicht, und sie beugt sich unter ihre Kultur, sie wird vekuppelt, verkauft, weil sie kein Auskommen hat. Schönheit ist relativ, aber Pocken sollte sie nicht gehabt haben, beobachtet Voltaire richtig, und Karl May rettet sie. Das soll das Himmelreich der Märtyrer sein, die Jungfrau , da kämpft keiner mehr. Die Araber kümmern sich um ihre dekadenten Sesshaften und Städter. Die Jugend desillusionieren und früh verheiraten, das sublimiert für Geistesstärke, Gelassenheit und Entsagung. Warum ist Wichser ein Schimpfwort, weil das Organ , an der Frau gerieben, benutzt werden darf, oder nicht, man ein Versager ist, weil man keine hat, keine will? Das ists, die brauch ich. Sie ist nicht zu entehren, bin ich es? Ich bin vor einer Blume nicht dreckig beim, Samen säen im Naturkostüm im Garten, Samen verlieren, dazu bin ich nicht in der Lage, die Jugend bildet sich was ein, schmiere mich ein und riesele, klebe. Sie macht die Organbenutzung für Geld, als ob sie einen Lebensstandard zu erreichen hätte, und keiner schwängert, ejakuliert, spritzt ab, zeugt, empfängt, erkennt Nacktheit und Tod, und Suleike weiß nicht, daß sie, wenn sie wollte, es ohne Geld machte. Trocken rutscht nichts weiter, sie guckt leer in das Aufzeichnungsgerät. Ist blöd mit Beobachter, sie scheuert sich wund und guckt rissig. Sie ist hölzern wie der Tisch, ihre Füße sind gewaschen. Die Brüste gummisteif, die Brustwarzen wie glattgeriebene Aststümpfe. ![](sulhk.jpg) Ich kam abends auf Radtour, es war dunkel, in die Sit-Inrunde, mit Lagerfeuer, wollte nachts nicht alleine übernachten, zu sechst, drei ausgewachsene Jungs, drei erwachsene Mädchen, es war keusch, ich störte, ich war der vierte Junge, es war peinlich, sie alle demokratisch alternativ, gebatikt, sanft, in richtiger Stimmung hätte sich bei Erektionen, und Begeisterung etwas ergeben können, mit mir, obwohl nicht fremd, da gleich sozialisiert, nicht. Ich traute mich, es war wie überall gleich. Und alles stimmte nicht. Ich schlief gut abseits, fuhr morgens weiter. Wölfe kamen nicht. Nachdem Suleika funktioniert hat, sitzt Suleike verführerisch auf einem Baumstumpf, in gestreiftem Bikinihöschen und schlabbrigen Ripptop, ich ziehe ihr endlich das Kopftuch und beides aus, und seltsam, obwohl Zentralperspektive, sieht man sie von hinten, schöner Po, sie sieht weniger nackt aus, kann das Höschen nicht mehr herunterstreifen, dran fummeln, ![](kirsten.jpeg)sie betrachtet, den Garten, ich sitze neben ihr, der kalte Wind streichelt uns, das sensorische Ganze, wir blicken auf, sanddornfarbene Beeren, orangene Beeren und Tulpenblüten oder Vergißmeinnicht, einen dunklen Kirschbaumstamm, mit unten schattig, oben blaßblagrünhelle beschienene Blätter, hellblauer Himmel, Grün, Braun. ![](garten.jpeg)Wir stehen gleich auf, sind aufmrrksam, die Vöglein sehen uns an, wir suchen uns eine Gartentätigkeit, beide nackt, aber man sieht nicht an sich, an ihr runter, sondern wir spürten uns gegenseitig, Jesus sagt, wir sollen uns nicht kümmern, Kleidung .., der liebe Gott kleidet die Vögel, aber der Mensch ist nackt, und schwitzt, wenn er nicht stinkt, reguliert er seine Temperatur ..... jüdische Ethnologie ...., was nehmen wir auf , bewaffnet mit einer Schreibfeder, den märkischen Nacktstein, kein zivilisatorisches Werkzeug, wir blicken uns um, Äste, Erde, wir sind gut eingerichtet spüren wir, bestens, sie greift zu ..... und hat ein Stück Holz in der Hand, Blätter, eine Kanne Wasser, Samen. Werkelt los. Sie hort gar nicht mehr auf , ich befürchte Langeweile, will sie denn gar nicht ren? Impfzirkus, Herdenimmunität, Herde Schafe sucht sich den 🐺 Wolf zum König. Impfmarschieren. Impfverein. IMPFKONZERT Halleluja, Handeluja, Handeljulia pornē heißt Dirne, grafein ist zeichnen, also sich nacktzeichnen lassen oder prostituieren, ist also eine Julia, die sich verkauft. # Julias Handel mit der Vergangenheit oder im Reich des Eierstocksuchers von Berlin Das Organ der Mitte steht doch in einigen Selbstwidersprüchen: Als kraftig federnde Mitte zwischen den Beinen, wird hier zum Angriff übergegangen, aber Angst, das Herz in der Hose reizt zur Flucht. Es ist ein Ausscheidungsorgan, die volle Blasse drückt auf das Rektum, das will sich lustvoll erleichtern, oder sich panisch entleeren von Gewichtsbalast. Aber das Entleeren wäre obszön und demütigend. Wie stellt man die Würde nach dem Scheißen her? Durch Grobheit! Ich reibe mir den Angstschweiß ab. Dann gibt es die reflektorische Verbindung Herz, Hirn, Gefühle, die sich selten auflösen lässt, am besten in Vermeidung von Hirn. Das Ejakulationsorgan gibt manchmal sehr ungern seinen Inhalt her, verschwendet sich wenn dann nur richtig, alles andere schmerzt körperlich und seelisch. Selbst Erwürgen, Erhängen garantiert keine Erektion. Ich verderbe. Damit ich mir das nicht eingestehe, ändere ich meine Fantasie, in ~~porno~~ Hetärengunstvorgaben. Hardcore, immer gleich, immer öde, immer sinnlos, höllisch, ewig, ausweglos, fühle mich unwohl und rede mir bequem beziehungslos ein, das sei mein alleiniger Wunsch. Allein. Der Mann gibt, die Frau empfängt, sie erkennen sich als Mann und Frau, also doch Erkenntnis. Beide geben! Die Hälfte von sich preis. Halbe Demütigung, der Mann ist verpixelt, er kommt schlechter klar. Die Frau tanzt. War doch Musik da. So jung war sie, wie sie mit ihrer längeren Freundin den Hunden nachsah und doch interessante Falten in der Mimik. Im Hintergrund tanzt busenblößend veilliert, halbgeschleiert eine männerentlastende Btänzerin, barhüftig schwenkend. Warum tanzen alle Frauen. Die Kultur Männer von Dummheiten abzulenken, wie August der Starke, doch ab und zu besinnen sie sich aufs Kopfabschlagen oder Feindeshoden sammeln. Wie die Hofdame in der Affaire aufrichtig lieben,und sie vergessen. Wie Sarazenen. Lawrence von Arabien weiß Schlimmers von den Türken. Welche Rolle hat die orientalische Verführungskunst. Barock. Andere Liebe dort, aber überzeugt. Was soll man denn machen, dauernd Lustmorde begehen? Wie bei Hrabal. Nacktheit ist weniger und ihr wird ihre fünfprozentige Sexualität übergezogen, angeprobt obs paasst oder nicht. Mal den sensiblen penfieldschen Homunculus [pennifield] invertieren, denn seine größen Füße stecken kulturbedingt in Schuhen, zu sensibel, was? Sind sie halbnackt nicht ganz nackt um zu verführen, oder halbnackt nicht nackt, weil sie sich, wie ich mich, nicht ganz trauen, sich selbst nackt nicht akzeptieren, nicht annehmen, sie selbst sein können, nur dahin getrieben werden. Unentschlossenheit, das ist, ich hatte mir beim unentschlossen nackten Holzhacken fast den Finger abgehackt, denn ich wollte nicht hacken, sondern unentdeckt beiben und sondierte mein Umfeld, anstatt den Weg des Fallbeils. Die Story des ~~porno~~ hetärengunst ist: Sie bekommt ein Essen, Herberge und zehn EURO für alles weitere. Sie will trotdem aus Selbstachtung gefallen, weiß nicht wie, für ihren Genuß, ein hübscherer jüngerer Onanist wäre kein Patriarch, sie können zusammen nicht kommen, sie wird nicht schwanger. Enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren keine anderen und Männer enttäuschten sie. Sie zieht sich schamhaft an, beschämt wie ich, ein wenig ermüdet, ausgezogen stand ihr besser, sie darf. Nimmt einen 10er Schein entgegen. Ein Schüchterner unterwürfiger heischender dankbarer Blick, von unten, alles richtig gemacht zu haben. HAT SIE NICHT ! Der Patriarch wendet sich der nächsten Frau zu. Diese wird schwanger, um sich liebloser Sexualität zu entziehen. Suleika wird nicht entführt, befreit. Je mehr Tabubruch umso besser, kontrastreicher. Die Frau wird für das korrekte Gesellschaftsbild rekrutiert, spielt nur Geschlecht, weibliches,groß,kiloschwer, wie der Penis beim Homunculus, der invertiert ein Loch zurückließe, passt sich an, deshalb das Kopftuch. Ihr wird vergeben, mir nicht, ich bin das FEINDBILD, ein Kampfziel, weshalb ich mich entschlossen nicht zu schämen bre eine Erektion ist nichtgroß, leicht bedeckt, und natürlich, also richtig und man brt mich als Ungläubigen, um sich hinterher mit Suleika zu belohnen,sie dann mitmacht. Die entehrte Ehefrau in Ägypten macht ihren Mann lächerlich, schmeisst aus dem ersten Stock alles aus dem Fenster, Töpfe, Lampen, Elektrogeräte. Er bekam in Patriarchenpotenz im Verlassen auf die Rückendeckung der muslimischen Gemeinschaft, und mich als Feind, den Pazifisten, Anarchisten nicht wirklich eine Lust und Steifigkeit, er fürchtete den Militärdienst, und Germanen sind nicht ohne, sie langweilte sich. Der Junge sinnierte: Wenn ich einfach ein brünftiger Hirsch wäre, ein paar Kämpfe gewänne, Assasin, liefen mir Weibchen hinterher, würden mir zugeführt als Belohnung, gefährlich aber reizvoll, und ich hätte nur Männlichkeit zu leben. eine Gesellschaftsordnung. Ihm kam seine Freundin aus Kindertagen in den Sinn. Als erwachsenes Mädchen im See saß sie mit Brüsten wie Rehkitze auf der Luftmatraze ihm gegenüber, ihm fiel das Herz in die Hose, sie merkte es, er holte es wieder hoch, es war eine Balgerei. Die Hose war die Mitte, Gefühlsmitte, Sinnlichkeit ohne Liebe scheint korrekt, oder möglch. Später begenete sie ihm, sie erzählte sie habe zwei Kinder „geworfen“ , ihre Wortwahl schmerzte ihn, tat ihm leid, er fühlte sich nicht besser überlegen liebend. Was mich mit ihr vereint .innere das heißt mittlere Ruhe... ist die Gleichgewichtigkeit in jeder Körperlage in DauerBenutzung, Dauerabnutzung hypertrophierter intimer Organe. Ihre Selbstverständlichkeit, ihre schöne Körperlichkeit, trotz allem in einer verschobenen Mitte zu ruhen, die universelle Einsamkeit, monadisch, ausstrahlt. In meiner Mitte ist dies Loch, das ich umkreise, und ich finde nicht, was sie selbstverständlich unbedarft hat , sie füllt hedes große Loch vollständig aus, und zeigen kann, die Mitte der schlummernden Möglichkeiten. Ich mochte ihr etwas vom Willen geben und wiederhergestellt mit ihr nackt übers Feld laufen, geschlechtlich protrudierend, marginalisierend, jedenfalls jede der verschiedenen Optionen verhältnismäßig sensibel nutzend, denn als Voyeur habe ich vielleicht nicht schließlich doch die Lust zu authentischen wirklichen Vereinigungen. Wenn das eine Zeugung würde, gefiele ich mir hinterher nicht mehr. Glücklicherweise, weiß sie nicht, was sie will und für mich geht alles gut aus, arnoschmidtsch gut. Also schlecht. Als Suleika schließlich in feste reiche Hände verkauft wurde, und sich nicht mit anderen Routinierinnen in der Gunst des Sajjib Sahib Sheijk messen lassen will, sie aber ums Verrecken kein Zutrauen faßt und auf dem besten Weg war, eine bösartige, finster verschloßene, Frau zu werden und keine natürliche Frau, platzte dem Herrn fast der Kragen und er überantworte sie seinen Masseuren im Hamam, Badehaus, die sie durchkneteten, streichelten, eincremten und sonstige Vorschläge wurden zur Hebung ihres Selbstbildes, ihrer Vorstellung welches Bild sie dem HErrn abgebe, ( die Kämpfer ihrer Kultur kommen ohne Nächstenliebe aus, die Christenstört ), und Körpergefühls, zur Erhöhung des Anschmiegsamkeit, eingebracht und versucht, alles mit mäßigem und vorübergehendem Erfolg. Der Herr grübelte, denn fürviel Mißerfolg, war sie zu teuer gewesen. ( Man müssre tausendundeine Nacht lesen. ) Dann passierte in einem unaufmerksamen Moment, eine Erweckungskatastrophe, Suleike bekam einen kleinen Hund, einen Indieecketrethund, einen Pekinesen, obwohl es in Arabien keine Pekinesen gibt. Um dann der Erzählung eine Wendung ins Um1001nächtigte zu geben. Ob sie sich den Hund wünschte, er ihr zulief oder sie ihn unachtsam geschenkt bekam, ist nicht klar. Jedenfalls lag er ihr nicht mehr am Herzen als die anderen nackten Tiere, mit denen sie umgeben wurde, er wurde von ihr aber versorgt, sie schützte ihn sogar vor kleinen Gefahren, den geilen Hund, und er dankte es ihr, in seiner unbedarften Art, Suleika machte sich ob einiger Beobachtungen Gedanken über ihn , wie Virginia Woolf über Flush, und als der Hund anfing sie bellend zu verteideigen, als er sie angegriffen sah, die Situationen waren für den Hund eine völlige Überforderung, wie sie bemerkte, als Bedrohung für sie aber eigentlich zu klein, als sie das sah, fasste sie Mut und überlegte was an ihr eigentlich beschützenswert sei, und warumviele Männer nichts in ihr sahen. Sie bemerkte, daß für solche priviligiert intellektuellen Gedanken finanzuelle Unabhängigkeit hilfreich sei, sie faẞte sich ein wenig mehr Mut, man konnte nicht sagen, sie wollte es, und sie ließ sich unter dem Vorwand der Macht des Wunsches ihres Eigners ihr altes Material ihrer Hetärengespräche übereigenen, kurz ihr Pornosarchiv, und vermarktete es mit mäßigem Erfolg. Dabei sah sie sich einige alte Pornos an, und entdeckte in einer seltsamen Aufnahme des oben geschilderten Hergangs eine Spiegelung meines Jünglingsgesichts und verliebte sich unsterblich, unsinnig aber wahr. Sie glauben, das ginge nicht? In großartigem Haß hatte mich eine Kontrollinstanz, mein Fouché, meine Dictatrice überwacht und ein Dokumentationsviedeo meiner Bildchirmsucht gedreht, von hinten über meine Schulter den Porno gefilmt, mit der sanften Spiegelung meines Gesichts im Bildschirm, dieser Sanftheit saß Suleika nun auf, sie sollte davonwenig ein Arno Schmidt genesen. Jedenfalls fiel selbst Suleike auf , sie selbst stieß jetzt die spitzen Schreie aus, die sie im Film versuchte aber nicht erreichte, nicht gelangen, als sie ihre grotten- und unsagbar schlechte schauspielerischen Leistungen sah, und wie im Orgasmus, der ihr damals fehlte, stöhnte: Das beliebig schlechte Drehbuch eines nicht ganz ausgereiften arabischen Pornos, hat sie vollständig abgearbeitet, jede einzelne Szene aber vermasselt, unwillentlich, unWILLENtlich, aber sie seufzte tief bei der Entlastung von ihrer Entlastung, sie war schuldfrei, juristisch, wie moralisch, es war ein Porno, für dessen Funktionieren sie organisch verantwortlich war, was allein ihre Jugend vollbrachte, das wurde ihr klar, als literarische Figur fürchtet sie nicht das Altern. Ihr Stolz wurde angefachtschlecht durfte man als Darstellerin nicht sein. Sie entschied sich den Beruf zu wechseln. Da sie zunehmend die sie umgehenden Männer mit ihrem Hund verglich, und keinen einzigen Ritter, arabisch Faris, fand, fiel sie in traurige Sentimentalität, las zu viele Feenromane und Fantasy und Arzt- und Heimatromane, um der Geilheit zu entfliehen, die Männer ihren Schwulheiten und ihren ge- oder ungewaschenen Füßen mangels Wasser, mit Sand, Blut, Boden und Ehre waschend ,überlassend. Sie wollte sie zunehmend alle loswerden und sich als Wasserwesen auftend einem Ritter Huldbrandt, der sie diesmal wirklich rauben dürfe, gegenübersehen. Das erste Mal wollte sie etwas und setzte ihre Fantasie und LG, längeres Gedankenspiele, eines Blumenjünglings in Wirklichkeit um. Sie nahm den Namen Muriid an. Den sie sah in ihren nackten Filmen, dass es ums nackt ging, und nicht ums schauspielern, und das ausschlieslich im sexuellen, ja was heißt das überhaupt, Sinn. Sie suchte und fand ihren angebeteten Jüngling, rannte mit ihm durchs glyphosatverseuchte kornbeblumte LPGFeld voller frühlingshafter Lärvchen , chzend, wenn sie es sich nur einbildete oder träumte. Er kam wieder davon. Oder waren es Fratzen eines Alptraums einer gleichgültigen sachlich richtigen Künstlerperformance mit nackten bärtigen Männern? Jedenfalls glaubte sie die Erfahrung gehabt zu haben. Ihre Memoiren verkauften sich aktuell millionenweise. Alles kann gedruckt werden, muss topaktuell sein und nicht von Dauer, wie die paar Klicks auf ihren Videos, die fürs Mikropayment nicht reichten. Sie stellte einige amerikanische oder tschechische Nacktkellnerinnen, Nacktputzen an. Emanzipierte sie von den sexuellen Freuden der Nacktheit, von den Freuden der Nacktheit, der Bedürfnislosigkeit, und predigte die Freuden unbedarfter Natürlichkeit, des Kellnerns und Putzens. Suleika befreite sich, liebte aus Lust, und stritt mit Potenz, für ihr und anderer unterdrückten Frauen Recht. Machte eine Btanzschule auf, und nahm Jungs auf. Ich war da. Sie integrierte Capoeira und es geht im Verfassungsschutz das Gerücht, sie bildete Assasinafrauen aus. Diese Geschichte wendet sich einer anderen Vielgebärenden zu, wenn sie nun einen A-V shunt hat, oder sich ein junger Heimbewohner zur athletischen Spastikerin nachts schleicht, wie geht das zu, dann ist es beim Tabu von körperlicher Unversehrtheit und Menschenwürde. Die Spasten und Behinderten gehen im Zweifelsfall nackt und leben kraftvoll ungehemmt ihre Lust, und das stört uns an unserer bürgerlichen Nacktheit, es bleibt eine Hemmung. Der Patriarch büßte nackt im Garten, im furor teutonicus, eine Christin mit bloßem Oberkörper als Folterknecht des Sultans, besonders perfide, geisselte ihn, wegen Terrorgefahr kam das SEK mit Blendgranaten in die westdeutsche Moschee, die Gemeinde nahm die Unterbrechung des Schauspiels unwirsch und enttäuscht auf. Er umrundet ein Bäumchen. Raaaaaaatsch fährt ihm ein Ästchen über den nackten Rücken. Er umrundet es gleich mal. Raaaatsch. Diesmal das ausgewachsene Blondmädchenpaar, lachend, albern, lustig, märkisch jahrhundertealte Inzucht, bückt sich unter den umgestürzten Stamm tief durch, raaaatsch , „Aua!“, teilt sie dem anderen Mädchen mit, fährt ein dicklicher Aststumpf schürfend ihren Rücken laaang, und sie erschrickt, als sie aufkommend meine Füße bar sieht, kann sie nicht einordnen, nackte Lust, wenn sie jetzt ihre Füße verletzte? Er begenete nackt oder gefühlt mal Suleika, als sie wieder wollte und Lust empfand, und konnte und den begehrlichen Blick senkte, sie mit KOPFTUCH, ein Stereotyp, joggte in grauer Schlabberhose und dunkler Jacke, Fitness, sie war nicht kräftig, nicht muskulös, es war ihr vor ihm ein wenig peinlich, vielleicht könnte es ihm mißfallen. Alles wieder in Ordnung, keine Toten, Ehrenmorde, Blutrache, sie verfolgt in freiem Willen ihre hoffnungsvollen Ziele, nur abgeschnittene Hoden. Sie hat sich nicht vor ihm erschreckt. Keine Frau wünscht stets Annäherung. Er nicht. Vielleicht geschieht doch Suleikes auswegloser Selbstmord, von der engen Gesellschaft verachtet und geächtet. ( Handke) Im Mercedes nahm sie ihm auf dem Fahrrad die Vorfahrt. Sollen junge Menschen sich als Selbstlustobjekt, sich ihres vermeintlichen Wertes anpreisen, wahrnehmen, wo doch sich öffnen zu Schwangerschaft und Zeugung führen soll, und jede Gemeinschaft glücklich mitmacht. S. Hohes Lied. Nacktkörperkultur als Programm, Sozialstaat für Polygamisten, Nudisten ohne Sex wie widernatürlich. Er begegnet zwei Verschleierten oder bekopftuchten. Du darfst Dich neben mich legen und mir den Rücken krabbeln, sagt ihm sein autoritärer Charakter, was Anderes ist nicht, was ich mir unter Liebe vorstelle. Da ist keine Liebe. Nun gut. Aber das war eben in einem Kunstkontext. In ~~porno~~ hetärengunsts hat man diese vorhersehbare Struktur und die ist sehr oft Müll, aber trotzdem ist es Kunst. Wir müssen uns von der Idee von Kunst als Tugend verabschieden. Und wenn die Fotografie als Kunst gilt, dann muss das für die ~~porno~~ hetärengunstgrafie gelten. "Wenn man einen eigenen Teil der Sexualität versteckt und jemand anderes das enthüllt, verliert man an Macht. Wenn man allerdings selbst seine Sexualität offen preisgibt und sagt, das bin ich, das ist ein Teil von mir, gewinnt man an Macht. Oder man gibt seine Nacktheit preis, und selbst eine Erektion ist keine Sexualitat, kein Sexwork. Es kann nicht jeder Höhergestellte nackt gehen, das untergräbt die Autorität. N.. in Glausers Tee der drei alten Damen. Wenn ich nun beim ~~porno~~ hetärengunstgucken den Wahn des Authentischen umgangen bin, die andern sich aberabmühen, mir das Authentische nicht mal ansatzweise nahebringen, suggerieren oder gar abnehmen können, dass ich gequält bin, was war das dann? Dann muss ich meine verödete Fantasie reinigen und wieder selbst losziehen, eine Reinigungskur, Fasten! Workshop zum Erotikfasten! >> seine Sexualität in der Öffentlichkeit verstecken? Ein Nacktkostüm oder Zeigesucht. }} seine Sexualität ]] in der Öffentlichkeit verstecken? ]]Ein Nacktkostüm oder }} oder <> Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/) und QuickEdit. --- [1]: wieder ein Inder: Srinivasa Ramanujan (1887-1920) erfand die Näherungsformel für obiges Ergebnis. Resultat Halbachse a = 14 Halbachse b = 8.5 Umfang der Ellipse ≈ 71.74576 y = 4\*sqrt(10\*10\*sin(x)\*sin(x)+5\*5\*cos(x)\*cos(x)) y = 4*sqrt(14*14*sin(x)*sin(x)+8.5*8.5*cos(x)*cos(x)) x0: 0 xn: 1.5707963267948966 Anzahl Teilintervalle (max 200): 20 Resultate Trapez: 48.442241 Simpson: 48.442241 Links: 47.656843 Rechts: 49.227639 Mitte: 48.442241 Anzahl Teilintervalle (max 200): 12 ![Graphik](trapez.jpeg) Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745763 Links: 70.305866 Rechts: 73.185659 Mitte: 71.745763 Vierzig Schritte ( Teilintervalle ) machen es nicht genauer. Die Simpsonregel nimmt nur Schritte, hier für 6: Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745964 Links: 68.865969 Rechts: 74.625556 Mitte: 71.745763 Resultat Halbachse a = 13 Halbachse b = 11 Umfang der Ellipse ≈ 75.52918
    Suleikabak.md
    Dies Manuskript kam mir an einem böigen Tag zugeflattert, wer der Autor ist, weiß ich nicht, dennoch ist es von so hoher Güte, daß ich es dem Leser nicht vorenthalten darf, auch wenn es dem Autor peinlich ist. Ich sah, ich bilde mir ein, ich sah einen Nackten, vermutlich den Autor, im vergeblichen Versuch im Frühlingsgarten die auffliegenden Blätter zu erhaschen, er hüpfte, sprang so eifrig, der Demütigung der Veröffentlichung dieser Blätter zu entgehen. Ist das schon Sublimierung oder noch Dosiserhöhung? Nackte Künstler tanzten Geschlecht, verkehrt. Nachdem ich nackt auf dem Rand zweimal um den Brunnen, mit Halbachse a = 14, Halbachse b = 8,5, Umfang der Ellipse ≈ 72 Meter [1], lief, fragte mich ein Spaziergänger: „Liefen Sie nicht gerade nackt um den Brunnen?“, „Wollen Sie mich für eine ~~porno~~ hetärengunstindustrie anwerben?“ " Ich bin Künstler! " rief er entrüstet aus und ich Blume stolperte weiter, und stolperte nackt über die Haide .... Dann bin ich denen aufrecht nackig übers Feld durch den Sexdreh gelaufen, nein es war Gangstarap in der Mark, hatten sie Tänzerinnen? Heike meinte, sie hätte gerade kein Geld gehabt, meine Strafen zu zahlen, ich meinte, sie hätten zahlen müssen, Gage, so schön, wie ich durchgelaufen bin. Ein wenig meiner Würde war wieder hergestellt. Ich hab es leicht, ich ziehe mich zur Wiederherstellung meines betatschten, bekoteten, vollurinierten, bestunkenen Selbstbildes aus. Es war einmal ein kleines Mädchen, das nicht wußte, was es wollte, und das an verschiedene Männer verkauft wird, die machen Sachen mit ihr, die unangenehm sind, aber da sie andere unangenehme Sachen von wieder anderen Männern kannte, war sie sich nicht sicher, was sie von dem einen oder anderen halten sollte. Eines Tages wurde ihr gesagt, das Mädchen hieß Handeljulia, daß sie eine Dirne sei. Da ihr das Unangenehme nicht als angenehm bekannt war, wusste sie nicht worauf das hinauslief und sie ließ sich darauf ein, da sie erlebt hatte, daß es schlimmer kommen könne, was dann schlimm und unangenehm war, so aber konnte sie nicht herausbekommen, was sie wollte. Das einzige was sie merkte war, daß ihr jetziger Zustand eigentlich gar nicht war, was sie wunderte, denn die anderen, die sie übersahen, waren sehr von ihrer eigenen Wirklichkeit überzeugt. Es änderte sich nichts und sie wurde ein erwachsenes Mädchen. ( Vielleicht wurde sie abschließend in Mozarts Serail verkauft. ) ## Suleika in ihrer Rolle ganz als Geschlecht muss sich für Nacktheit anziehen. Der Mann wie immer teilweise Geschlecht. Der Mann pflegt seine Häßlichkeit, ist nur bei Doré ansehnlich, Suleika sieht bei ihrer Hingabe zwei davon, vermutlich hat der zweite etwas an, sonst nähme sie alle und nicht die halbe Hingabe zurück, die fehlende Hälfte liefert der Zuschauer, es enttäuscht. Nadeshda Brennicke, die ostdeutsche vielleicht etwas kleine Schauspielerin, schaut so, wenn sie nicht böse autoritäre Rollen spielt oder ein wenig dünn und nervös ist: schräg von unten fragend aufwärts, skeptisch und beginnend angewiedert, da sie, wenn sie den Blick nur ein wenig senkte, auf zwei aus dem Becken heraus betonte Penisse ihrer gegenüber nackten Herren der Unterhaltung blickte, sie selbst dabei mit ihren gelegentlich gezeigten größeren Brüsten ebenso ganz nackig, weil sie, und das merkt man ihr an, gründlich tolerant ins Gegenteilige umgeschlagen, sie ist gerne angezogen, in der DDR FKKsozialisiert wurde. Sie macht es nie wieder. ( So wars nicht . ) Sie ist schön, Fräulein Suleika, mit weißem Kopftuch, schwarzes Stirnband behelmt, ihr braunes Haar verführt nicht, mit Lidstrich, Kayal, und leichtem lila Lidschatten, tätowierten Augenbrauen gerüstet, dort nicht nackt, sie verführt, indem sie nackt in dunkler Haut wie ein Stück Essen, Brüstchen, gestopft, weit geöffnet, aufgerissen, in ihrem One-Night-Stand, Einnachter, fern von mir, fern von ihr, auf dem Tisch liegt, >>>... >>>Ich war den ganzen Tag zärtlich zu mir. Perverse Anziehsachen. >>>... sie wird zubereitet, sie zieht an, >>>.... >>>Wo es zuerst ein willentliches Suchen nach ihr, oder wer sie ist, nach dem Menschen ist, dem Anderen, was mich ergänzt >>>.... ich treibe ihr zu, reflektorisch ungewollt, benommen, gelähmt, ich wehe ihr zu, sehne, >>>... >>>Es kippt ins Reflektorische, es übertreibt ins Geschmacklose, gut, sie ist abwesend, sie ist nicht mehr da, verloren, ob es vollbracht, vollendet, tot, wie Stein, wird , hängt von der Selbstaufgabe ab, Todessehnsucht, ``` unlustiges, fried- und freudloses Ganzes erreichen, ich Vollständigkeit, gebe mich her. ``` >>>hat Selbstverlorenheit, kan sie, soll sie überhaupt folgen, will ich sie verloren? >>>... bin ganz Lust, voll, platze, erleide sie ganz, - leer, >> ... >>>Ich übertreibe, probiere, kann nicht alles auf einmal herausbekommen. >>>... sie erleidet es, ihr Schleier verweht, perverse Anziehsachen, nun ist sie nicht mehr anziehend, ruht in sich selbst, beneidenswert, sie nahm die lächerlich goldgerandete Sonnenbrille ab und ruhte, überlegte die nächste Arbeit, saß vollständig nackt schief auf einem Klapphocker, >>>... >>>Wenn ich glaube, ich müsse sie wegschmeissen können, wie Dreck, , Schmutz dann brauch ich Porno. Das glaubt jemand von ihr, sie wird es NACHHER herausbekommen und danach handeln! >>>... vom Eigner Oheim, Gastherrn, Gastfreundschaft, keine Toten innerhalb der Türschwellen, sie bekommt Essen, Obdach und Gastfreundschaft, zieht sich aus, zieht sich um, nackt umgezogen, wie in einer Umkleide, beim Kleiderkaufen in Unterwäsche, ist überhaupt nicht hemmungslos, was uns hemmt, und sie verliert sich nicht schändlich, verliert keine Kontrolle, denn es ist nichts zu verlieren, verderblich, gibt sich gar nicht hin, nichts zu erfüllen, weil nichts zu ersehnen, es geht ewig so weiter, fünf Minuten, ewig, sie ist ohne Sünde, kann sich nicht katholisch geisseln für ihre Schuld, büßen, kein Imam freut sich über ihre Beichte, doch sie praktiziert ihren Glauben aus Gewohnheit, oder doch extremistisch, ist irdische Jungfrau, diesseitig, ist wie eine andere Frau, in unverfänglicher Situation, Frieden, für männliche Krieger, Gotteskrieger, eins von zehn Geboten muss fehlen, die kaserniert sind, eingeperrt, verurteilt, ich mache würdelos in Selbsthaß mit, bei unserer vermeintlichen Befreiung, Begeisselung, bin Voyeur, Spiegel, ihrer, meiner, ein toleriertes Tier in ihrer Religion, die sie hoffentlich nicht ernst nimmt, im Jenseits ists besser, sie versucht Lüsternheit zu spielen, beißt sich auf die Lippen, es mißlingt, versucht ein Stöhnen, bricht ab, denn sie genießt es vom ihrem Gastgeber und Herrn, Sahib nicht, es fühlt sich wund an, ich mich mehr als waidwundes Tier, Hagemeisters totes Reh, ich verbeuge mich vor ihr und male sie an die Wand, und sie arbeitet und arbeitet und arbeitet sich frei, ich sehe einer Arbeitenden zu, welcher ~~Kameramann~~ Zeichner, Dramaturg hängt bei der Inszenierung über der Schulter, alles Intime organisch und öffentlich funktionierend, nutzend und zeigend. Wieso zieht sie das Koptuch und Band nicht aus? Zieht sich ihre Kultur nicht aus? Ihre Unkultur? Sie ist bloß. Ihre Kultur verschleiert Frauen. Ist Suleikas Schönheit beliebig? Nackte in der Stadt sind selten und wenn doch, für eine Demonstration=, Revolution, bekommen sie aller Aufmerksamkeit, = Zeigelust. Legt sie keinen Wert darauf, ihr Mann nicht, da nur er sie sieht, sehen soll. Er ist unbeschnitten ? Scheuert sich nicht dauernd in Lust. Die Jungs gequält von der Kultur. Initiation. Traut sich die Kultur nicht, hat sie etwas nackt zu zeigen oder empfindet sich als minderwertig, lustlos, daß sie ~~porno~~ Hetärengunst braucht, hat Lust, die Schöne zu quälen, zu demütigen, zu hassen, zu erniedrigen, und braucht mich Adabei auch dabei, meinen Haß auf mich? Ich hasse mich nicht, dafür zuzusehen, was sie macht, was sie lieber unterliesse, sowieso macht, andere arabische Mädchen machen, obwohl sie nicht dürften, aber so sind wie Mädchen sein können, was weder verwerflich noch sonderlich sündig ist, hier wie dort, sie ist nicht zu erniedrigen, denn sie steht wieder auf und das zeigt sie nicht, und versucht es zu bekommen, was sie sucht und ihr junger Mann sucht. Oft gelingt es, manchmal nicht, und sie beugt sich wieder unter ihre Kultur, sie wird vekuppelt, verkauft, weil sie sonst kein Auskommen hat. Schönheit ist relativ, aber Pocken sollte sie nicht gehabt haben, beobachtet Voltaire richtig, und Karl May rettet sie. Das soll das Himmelreich der Märtyrer sein, die Jungfrau, prost Mahlzeit, da kämpft keiner mehr. Die Araber kümmern sich um ihre dekadenten Sesshaften und Städter. Die Jugend desillusionieren und früh verheiraten, das sublimiert für späte Geistesstärke, Gelassenheit und Entsagung. Warum ist Wichser ein Schimpfwort, weil das Organ nur authentisch, an der Frau gerieben, benutzt werden darf, oder gar nicht, man ein Versager ist, weil man keine hat, keine will? Das ists, die brauch ich. Sie ist nicht zu entehren, bin ich es? Ich bin auch vor einer Blume nicht dreckig beim unbedarften ~~Masturbieren~~ Ejakulieren, Samen säen nur im Naturkostüm im Garten, Samen verlieren, dazu bin ich nicht immer ständig in der Lage, die Jugend bildet sich was ein, schmiere mich ein und riesele, klebe. Sie macht die selbstverständliche Organbenutzung für Geld, als ob sie einen Lebensstandard zu erreichen hätte, und keiner schwängert, ejakuliert, spritzt ab, zeugt, empfängt, erkennt Nacktheit und Tod, und Suleike weiß nicht, daß sie, wenn sie wollte, es ohne Geld richtig machte. Trocken rutscht nichts weiter, sie guckt leer genervt in das Aufzeichnungsgerät. Ist auch blöd mit Beobachter, sie scheuert sich wund und guckt rissig. Sie ist hölzern wie der Tisch, ihre Füße sind gewaschen. Die Brüste gummisteif, die Brustwarzen unempfindlich wie glattgeriebene Aststümpfe. ![](sulhk.jpg) Ich kam spät abends auf Radtour, es war dunkel, in die Sit-Inrunde, mit Lagerfeuer, wollte nachts nicht alleine übernachten, zu sechst, drei ausgewachsene Jungs, drei erwachsene Mädchen, es war fast keusch, ich störte, ich war der vierte Junge, es war peinlich, sie alle demokratisch alternativ, gebatikt, sanft, dennoch hätte sich in richtiger Stimmung bei Erektionen, und Begeisterung dafür etwas ergeben können, mit mir, obwohl nicht wirklich fremd, da gleich sozialisiert, nicht. Ich traute mich, es war beliebig wie überall gleich. Und alles stimmte wieser nicht. Ich schlief gut ein weng abseits, fuhr morgens gut weiter. Wölfe kamen sowieso nicht. Nachdem Suleika funktioniert hat, sitzt Suleike verführerisch auf einem Baumstumpf, in gestreiftem Bikinihöschen und schlabbrigen Ripptop, ich ziehe ihr endlich das Kopftuch und beides aus, und seltsam, obwohl Zentralperspektive, sieht man sie von hinten, schöner Po, sie sieht weniger nackt aus, kann das Höschen nicht mehr herunterstreifen, dran fummeln, ![](kirsten.jpeg)sie betrachtet, den Garten, ich sitze neben ihr, der kalte Wind streichelt uns, das sensorische Ganze, wir blicken auf, sanddornfarbene Beeren, orangene Beeren und Tulpenblüten oder Vergißmeinnicht, einen dunklen Kirschbaumstamm, mit unten schattig, oben blaßblagrünhelle beschienene Blätter, hellblauer Himmel, Grün, Braun. ![](garten.jpeg)Wir stehen gleich auf, sind aufmrrksam, die Vöglein sehen uns an, wir suchen uns eine Gartentätigkeit, beide nackt, aber man sieht nicht an sich, an ihr runter, sondern wir spürten uns gegenseitig, Jesus sagt, wir sollen uns nicht kümmern, Kleidung .., der liebe Gott kleidet auch die Vögel, aber der Mensch ist nackt, und schwitzt, wenn er nicht stinkt, reguliert er seine Temperatur ..... jüdische Ethnologie ...., was nehmen wir auf , bewaffnet mit einer Schreibfeder, den märkischen Nacktstein, kein zivilisatorisches Werkzeug, wir blicken uns um, Äste, Erde, wir sind gut eingerichtet spüren wir, bestens, sie greift zu ..... und hat ein Stück Holz in der Hand, Blätter, eine Kanne Wasser, Samen. Werkelt los. Sie hort gar nicht mehr auf , ich befürchte Langeweile, will sie denn gar nicht rauchen? Impfzirkus, Herdenimmunität, Herde Schafe sucht sich den 🐺 Wolf zum König. Impfmarschieren. Impfverein. IMPFKONZERT Halleluja, Handeluja, Handeljulia pornē heißt Dirne, grafein ist zeichnen, also sich nacktzeichnen lassen oder prostituieren, ist also eine Julia, die sich verkauft. # Julias Handel mit der Vergangenheit oder im Reich des Eierstocksuchers von Berlin Das Organ der Mitte steht doch in einigen Selbstwidersprüchen: Als kraftig federnde Mitte zwischen den Beinen, wird hier zum Angriff übergegangen, aber Angst, das Herz in der Hose reizt auch zur Flucht. Es ist ein Ausscheidungsorgan, die volle Blasse drückt auf das Rektum, auch das will sich lustvoll erleichtern, oder sich panisch entleeren von Gewichtsbalast. Aber das Entleeren wäre obszön und demütigend. Wie stellt man die Würde nach dem Scheißen her? Durch Grobheit! Ich reibe mir den Angstschweiß ab. Dann gibt es die reflektorische Verbindung Herz, Hirn, Gefühle, die sich selten auflösen lässt, am besten in Vermeidung von Hirn. Das Ejakulationsorgan gibt manchmal sehr ungern seinen Inhalt her, verschwendet sich wenn dann nur richtig, alles andere schmerzt körperlich und seelisch. Selbst Erwürgen, Erhängen garantiert keine Erektion. Ich verderbe. Damit ich mir das nicht eingestehe, ändere ich meine Fantasie, in ~~porno~~ Hetärengunstvorgaben. Hardcore, immer gleich, immer öde, immer sinnlos, höllisch, ewig, ausweglos, fühle mich unwohl und rede mir bequem beziehungslos ein, das sei mein alleiniger Wunsch. Allein. Der Mann gibt, die Frau empfängt, sie erkennen sich als Mann und Frau, also doch Erkenntnis. Beide geben! Die Hälfte von sich preis. Halbe Demütigung, der Mann ist verpixelt, er kommt schlechter klar. Die Frau tanzt. War doch Musik da. So jung war sie, wie sie mit ihrer längeren Freundin den Hunden nachsah und doch schon so interessante Falten in der Mimik. Im Hintergrund tanzt busenblößend veilliert, halbgeschleiert eine männerentlastende Bauchtänzerin, barhüftig schwenkend. Warum tanzen alle Frauen. Die Kultur Männer von Dummheiten abzulenken, wie August der Starke, doch ab und zu besinnen sie sich aufs Kopfabschlagen oder Feindeshoden sammeln. Wie die Hofdame in der Affaire aufrichtig lieben,und sie vergessen. Wie Sarazenen. Lawrence von Arabien weiß noch Schlimmers von den Türken. Welche Rolle hat die orientalische Verführungskunst. Barock. Andere Liebe dort, aber überzeugt. Was soll man denn auch machen, dauernd Lustmorde begehen? Wie bei Hrabal. Nacktheit ist weniger und ihr wird ihre fünfprozentige Sexualität übergezogen, angeprobt obs paasst oder nicht. Mal den sensiblen penfieldschen Homunculus [pennifield] invertieren, denn seine größen Füße stecken kulturbedingt in Schuhen, zu sensibel, was? Sind sie halbnackt nicht ganz nackt um noch zu verführen, oder halbnackt nicht nackt, weil sie sich, wie ich mich, nicht ganz trauen, sich selbst nackt nicht akzeptieren, nicht annehmen, sie selbst sein können, nur dahin getrieben werden. Unentschlossenheit, das ist, ich hatte mir beim unentschlossen nackten Holzhacken fast den Finger abgehackt, denn ich wollte nicht hacken, sondern unentdeckt beiben und sondierte mein Umfeld, anstatt den Weg des Fallbeils. Die Story des ~~porno~~ hetärengunst ist: Sie bekommt ein Essen, Herberge und zehn EURO für alles weitere. Sie will trotdem aus Selbstachtung gefallen, weiß nicht wie, für ihren Genuß, ein hübscherer jüngerer Onanist wäre kein Patriarch, sie können zusammen nicht kommen, sie wird nicht schwanger. Enttäuscht fiel sie auf den Boden zurück. Aber da waren keine anderen und Männer enttäuschten sie. Sie zieht sich schamhaft an, beschämt wie ich, ein wenig ermüdet, ausgezogen stand ihr besser, sie darf. Nimmt einen 10er Schein entgegen. Ein Schüchterner unterwürfiger heischender dankbarer Blick, von unten, alles richtig gemacht zu haben. HAT SIE NICHT ! Der Patriarch wendet sich der nächsten Frau zu. Diese wird schwanger, um sich liebloser Sexualität zu entziehen. Suleika wird nicht entführt, befreit. Je mehr Tabubruch umso besser, kontrastreicher. Die Frau wird für das korrekte Gesellschaftsbild rekrutiert, spielt nur Geschlecht, weibliches, so groß, so kiloschwer, wie der Penis beim Homunculus, der invertiert ein Loch zurückließe, passt sich an, deshalb das Kopftuch. Ihr wird vergeben, mir nicht, ich bin das FEINDBILD, ein Kampfziel, weshalb ich mich entschlossen nicht zu schämen brauche eine Erektion ist auch nicht so groß, leicht bedeckt, und natürlich, also richtig und man braucht mich als Ungläubigen, um sich hinterher mit Suleika zu belohnen, so sie dann noch mitmacht. Die entehrte Ehefrau in Ägypten macht ihren Mann lächerlich, schmeisst aus dem ersten Stock alles aus dem Fenster, Töpfe, Lampen, Elektrogeräte. Er bekam in Patriarchenpotenz im Verlassen auf die Rückendeckung der muslimischen Gemeinschaft, und mich als Feind, den Pazifisten, Anarchisten nicht wirklich eine Lust und Steifigkeit, er fürchtete den Militärdienst, und Germanen sind nicht ohne, sie langweilte sich. Der Junge sinnierte: Wenn ich einfach ein brünftiger Hirsch wäre, ein paar Kämpfe gewänne, Assasin, liefen mir Weibchen hinterher, würden mir zugeführt als Belohnung, gefährlich aber reizvoll, und ich hätte nur Männlichkeit zu leben. Auch eine Gesellschaftsordnung. Ihm kam seine Freundin aus Kindertagen in den Sinn. Als erwachsenes Mädchen im See saß sie mit Brüsten wie Rehkitze auf der Luftmatraze ihm gegenüber, ihm fiel das Herz in die Hose, sie merkte es, er holte es wieder hoch, es war eine Balgerei. Die Hose war die Mitte, Gefühlsmitte, Sinnlichkeit ohne Liebe scheint korrekt, oder möglch. Später begenete sie ihm, sie erzählte sie habe zwei Kinder „geworfen“ , ihre Wortwahl schmerzte ihn, tat ihm leid, er fühlte sich nicht besser überlegen liebend. Was mich mit ihr vereint .innere das heißt mittlere Ruhe... ist die Gleichgewichtigkeit in jeder Körperlage in DauerBenutzung, Dauerabnutzung hypertrophierter intimer Organe. Ihre Selbstverständlichkeit, ihre schöne Körperlichkeit, trotz allem in einer noch so verschobenen Mitte zu ruhen, die universelle Einsamkeit, monadisch, ausstrahlt. In meiner Mitte ist dies Loch, das ich umkreise, und ich finde nicht, was sie selbstverständlich unbedarft hat , sie füllt hedes große Loch vollständig aus, und zeigen kann, die Mitte der schlummernden Möglichkeiten. Ich mochte ihr etwas vom Willen geben und wiederhergestellt mit ihr nackt übers Feld laufen, geschlechtlich protrudierend, marginalisierend, jedenfalls jede der verschiedenen Optionen verhältnismäßig sensibel nutzend, denn als Voyeur habe ich vielleicht nicht schließlich doch die Lust zu authentischen wirklichen Vereinigungen. Wenn das eine Zeugung würde, gefiele ich mir hinterher nicht mehr. Glücklicherweise, weiß sie nicht, was sie will und für mich geht alles gut aus, arnoschmidtsch gut. Also schlecht. Als Suleika schließlich in feste reiche Hände verkauft wurde, und sich nicht mit anderen Routinierinnen in der Gunst des Sajjib Sahib Sheijk messen lassen will, sie aber ums Verrecken kein Zutrauen faßt und auf dem besten Weg war, eine bösartige, finster verschloßene, Frau zu werden und keine natürliche Frau, platzte dem Herrn fast der Kragen und er überantworte sie seinen Masseuren im Hamam, Badehaus, die sie durchkneteten, streichelten, eincremten und auch sonstige Vorschläge wurden zur Hebung ihres Selbstbildes, ihrer Vorstellung welches Bild sie dem HErrn abgebe, ( die Kämpfer ihrer Kultur kommen ohne Nächstenliebe aus, die Christen so stört ), und Körpergefühls, zur Erhöhung des Anschmiegsamkeit, eingebracht und versucht, alles mit mäßigem und vorübergehendem Erfolg. Der Herr grübelte, denn für so viel Mißerfolg, war sie zu teuer gewesen. ( Man müssre tausendundeine Nacht lesen. ) Dann passierte in einem unaufmerksamen Moment, eine Erweckungskatastrophe, Suleike bekam einen kleinen Hund, einen Indieecketrethund, einen Pekinesen, obwohl es in Arabien keine Pekinesen gibt. Um dann der Erzählung eine Wendung ins Um1001nächtigte zu geben. Ob sie sich den Hund wünschte, er ihr zulief oder sie ihn unachtsam geschenkt bekam, ist nicht klar. Jedenfalls lag er ihr nicht mehr am Herzen als die anderen nackten Tiere, mit denen sie umgeben wurde, er wurde von ihr aber versorgt, sie schützte ihn sogar vor kleinen Gefahren, den geilen Hund, und er dankte es ihr, in seiner unbedarften Art, Suleika machte sich ob einiger Beobachtungen Gedanken über ihn , wie Virginia Woolf über Flush, und als der Hund anfing sie bellend zu verteideigen, als er sie angegriffen sah, die Situationen waren für den Hund eine völlige Überforderung, wie sie bemerkte, als Bedrohung für sie aber eigentlich zu klein, als sie das sah, fasste sie Mut und überlegte was an ihr eigentlich beschützenswert sei, und warum so viele Männer nichts in ihr sahen. Sie bemerkte, daß für solche priviligiert intellektuellen Gedanken finanzuelle Unabhängigkeit hilfreich sei, sie faẞte sich ein wenig mehr Mut, man konnte noch nicht sagen, sie wollte es, und sie ließ sich unter dem Vorwand der Macht des Wunsches ihres Eigners ihr altes Material ihrer Hetärengespräche übereigenen, kurz ihr Pornosarchiv, und vermarktete es mit mäßigem Erfolg. Dabei sah sie sich einige alte Pornos an, und entdeckte in einer seltsamen Aufnahme des oben geschilderten Hergangs eine Spiegelung meines Jünglingsgesichts und verliebte sich unsterblich, unsinnig aber wahr. Sie glauben, das ginge nicht? In großartigem Haß hatte mich eine Kontrollinstanz, mein Fouché, meine Dictatrice überwacht und ein Dokumentationsviedeo meiner Bildchirmsucht gedreht, von hinten über meine Schulter den Porno gefilmt, mit der sanften Spiegelung meines Gesichts im Bildschirm, dieser Sanftheit saß Suleika nun auf, sie sollte davon so wenig ein Arno Schmidt genesen. Jedenfalls fiel selbst Suleike auf , sie selbst stieß jetzt die spitzen Schreie aus, die sie im Film versuchte aber nicht erreichte, nicht gelangen, als sie ihre grotten- und unsagbar schlechte schauspielerischen Leistungen sah, und wie im Orgasmus, der ihr damals fehlte, stöhnte: Das beliebig schlechte Drehbuch eines nicht ganz ausgereiften arabischen Pornos, hat sie vollständig abgearbeitet, jede einzelne Szene aber vermasselt, unwillentlich, unWILLENtlich, aber sie seufzte tief bei der Entlastung von ihrer Entlastung, sie war schuldfrei, juristisch, wie moralisch, es war ein Porno, für dessen Funktionieren sie organisch verantwortlich war, was allein ihre Jugend vollbrachte, das wurde ihr auch klar, als literarische Figur fürchtet sie nicht das Altern. Ihr Stolz wurde angefacht so schlecht durfte man als Darstellerin nicht sein. Sie entschied sich den Beruf zu wechseln. Da sie zunehmend die sie umgehenden Männer mit ihrem Hund verglich, und keinen einzigen Ritter, arabisch Faris, fand, fiel sie in traurige Sentimentalität, las zu viele Feenromane und Fantasy und Arzt- und Heimatromane, um der Geilheit zu entfliehen, die Männer ihren Schwulheiten und ihren ge- oder ungewaschenen Füßen mangels Wasser, mit Sand, Blut, Boden und Ehre waschend ,überlassend. Sie wollte sie zunehmend alle loswerden und sich als Wasserwesen auftauchend einem Ritter Huldbrandt, der sie diesmal wirklich rauben dürfe, gegenübersehen. Das erste Mal wollte sie etwas und setzte ihre Fantasie und LG, längeres Gedankenspiele, eines Blumenjünglings in Wirklichkeit um. Sie nahm den Namen Muriid an. Den sie sah in ihren nackten Filmen, dass es ums nackt ging, und nicht ums schauspielern, und das ausschlieslich im sexuellen, ja was heißt das überhaupt, Sinn. Sie suchte und fand ihren angebeteten Jüngling, rannte mit ihm durchs glyphosatverseuchte kornbeblumte LPGFeld voller frühlingshafter Lärvchen , chzend, wenn sie es sich auch nur einbildete oder träumte. Er kam wieder davon. Oder waren es Fratzen eines Alptraums einer gleichgültigen sachlich richtigen Künstlerperformance mit nackten bärtigen Männern? Jedenfalls glaubte sie die Erfahrung gehabt zu haben. Ihre Memoiren verkauften sich aktuell millionenweise. Alles kann gedruckt werden, muss topaktuell sein und nicht von Dauer, wie die paar Klicks auf ihren Videos, die fürs Mikropayment nicht reichten. Sie stellte einige amerikanische oder tschechische Nacktkellnerinnen, Nacktputzen an. Emanzipierte sie von den sexuellen Freuden der Nacktheit, von den Freuden der Nacktheit, der Bedürfnislosigkeit, und predigte die Freuden unbedarfter Natürlichkeit, des Kellnerns und Putzens. Suleika befreite sich, liebte aus Lust, und stritt mit Potenz, für ihr und anderer unterdrückten Frauen Recht. Machte eine Bauchtanzschule auf, und nahm Jungs auf. Ich war da. Sie integrierte Capoeira und es geht im Verfassungsschutz das Gerücht, sie bildete Assasinafrauen aus. Diese Geschichte wendet sich einer anderen Vielgebärenden zu, wenn sie nun einen A-V shunt hat, oder sich ein junger Heimbewohner zur athletischen Spastikerin nachts schleicht, wie geht das zu, dann ist es beim Tabu von körperlicher Unversehrtheit und Menschenwürde. Die Spasten und Behinderten gehen im Zweifelsfall nackt und leben kraftvoll ungehemmt ihre Lust, und das stört uns an unserer bürgerlichen Nacktheit, es bleibt eine Hemmung. Der Patriarch büßte nackt im Garten, im furor teutonicus, eine Christin mit bloßem Oberkörper als Folterknecht des Sultans, besonders perfide, geisselte ihn, wegen Terrorgefahr kam das SEK mit Blendgranaten in die westdeutsche Moschee, die Gemeinde nahm die Unterbrechung des Schauspiels unwirsch und enttäuscht auf. Er umrundet ein Bäumchen. Raaaaaaatsch fährt ihm ein Ästchen über den nackten Rücken. Er umrundet es gleich noch mal. Raaaatsch. Diesmal das ausgewachsene Blondmädchenpaar, lachend, albern, lustig, märkisch jahrhundertealte Inzucht, bückt sich unter den umgestürzten Stamm tief durch, raaaatsch , „Aua!“, teilt sie dem anderen Mädchen mit, fährt ein dicklicher Aststumpf schürfend ihren Rücken laaang, und sie erschrickt, als sie aufkommend meine Füße bar sieht, kann sie nicht einordnen, nackte Lust, wenn sie jetzt auch noch ihre Füße verletzte? Er begenete nackt oder gefühlt nochmal Suleika, als sie wieder wollte und Lust empfand, und konnte und den begehrlichen Blick senkte, sie mit KOPFTUCH, ein Stereotyp, joggte in grauer Schlabberhose und dunkler Jacke, Fitness, sie war nicht kräftig, nicht muskulös, es war ihr vor ihm ein wenig peinlich, vielleicht könnte es ihm mißfallen. Alles wieder in Ordnung, keine Toten, Ehrenmorde, Blutrache, sie verfolgt in freiem Willen ihre hoffnungsvollen Ziele, nur abgeschnittene Hoden. Sie hat sich nicht vor ihm erschreckt. Keine Frau wünscht stets Annäherung. Er auch nicht. Vielleicht geschieht doch Suleikes auswegloser Selbstmord, von der engen Gesellschaft verachtet und geächtet. ( Handke) Im Mercedes nahm sie ihm auf dem Fahrrad die Vorfahrt. Sollen junge Menschen sich als Selbstlustobjekt, sich ihres vermeintlichen Wertes anpreisen, wahrnehmen, wo doch sich öffnen zu Schwangerschaft und Zeugung führen soll, und jede Gemeinschaft glücklich mitmacht. S. Hohes Lied. Nacktkörperkultur als Programm, Sozialstaat für Polygamisten, Nudisten ohne Sex wie widernatürlich. Er begegnet zwei Verschleierten oder bekopftuchten. Du darfst Dich neben mich legen und mir den Rücken krabbeln, sagt ihm sein autoritärer Charakter, was Anderes ist nicht, was ich mir unter Liebe vorstelle. Da ist keine Liebe. Nun gut. Aber das war eben in einem Kunstkontext. In ~~porno~~ hetärengunsts hat man diese vorhersehbare Struktur und die ist sehr oft Müll, aber trotzdem ist es Kunst. Wir müssen uns von der Idee von Kunst als Tugend verabschieden. Und wenn die Fotografie als Kunst gilt, dann muss das auch für die ~~porno~~ hetärengunstgrafie gelten. "Wenn man einen eigenen Teil der Sexualität versteckt und jemand anderes das enthüllt, verliert man an Macht. Wenn man allerdings selbst seine Sexualität offen preisgibt und sagt, das bin ich, das ist ein Teil von mir, gewinnt man an Macht. Oder man gibt seine Nacktheit preis, und selbst eine Erektion ist keine Sexualitat, kein Sexwork. Es kann auch nicht jeder Höhergestellte nackt gehen, das untergräbt die Autorität. N.. in Glausers Tee der drei alten Damen. Wenn ich nun beim ~~porno~~ hetärengunstgucken den Wahn des Authentischen umgangen bin, die andern sich aber so abmühen, mir das Authentische nicht mal ansatzweise nahebringen, suggerieren oder gar abnehmen können, dass ich gequält bin, was war das dann? Dann muss ich meine verödete Fantasie reinigen und wieder selbst losziehen, eine Reinigungskur, Fasten! Workshop zum Erotikfasten! >> seine Sexualität in der Öffentlichkeit verstecken? Ein Nacktkostüm oder Zeigesucht. }} seine Sexualität ]] in der Öffentlichkeit verstecken? ]]Ein Nacktkostüm oder }} oder <> Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/) und QuickEdit. --- [1]: Schon wieder ein Inder: Srinivasa Ramanujan (1887-1920) erfand die Näherungsformel für obiges Ergebnis. Resultat Halbachse a = 14 Halbachse b = 8.5 Umfang der Ellipse ≈ 71.74576 y = 4\*sqrt(10\*10\*sin(x)\*sin(x)+5\*5\*cos(x)\*cos(x)) y = 4*sqrt(14*14*sin(x)*sin(x)+8.5*8.5*cos(x)*cos(x)) x0: 0 xn: 1.5707963267948966 Anzahl Teilintervalle (max 200): 20 Resultate Trapez: 48.442241 Simpson: 48.442241 Links: 47.656843 Rechts: 49.227639 Mitte: 48.442241 Anzahl Teilintervalle (max 200): 12 ![Graphik](trapez.jpeg) Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745763 Links: 70.305866 Rechts: 73.185659 Mitte: 71.745763 Vierzig Schritte ( Teilintervalle ) machen es nicht genauer. Die Simpsonregel nimmt nur gerade Schritte, hier für 6: Resultate Trapez: 71.745763 Simpson: 71.745964 Links: 68.865969 Rechts: 74.625556 Mitte: 71.745763 Resultat Halbachse a = 13 Halbachse b = 11 Umfang der Ellipse ≈ 75.52918
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    herzog.md
    Lieber Herr Herzog, >>>>> aller mißverständlichen Internetkommunikation zum Trotz, >>> so oft wurde ich noch nie Herr Wulff betitelt, und vielen Dank für die „Hohlform“. es grüßt der unbesonnene mangels Sonne K. Wulff >>> Liebe Liste, >>> Neben anderen schönen Formulierungen: "Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!" > "Romanentschlüsselungskombinat 8" >>> Ich gebe mir gleich wieder die Blöße, indem ich einschränke: >>>>> Die Hohlform ist nicht der gebackene Kuchen. > In den Fingerübungen Kühe wird nicht plagiiert, ich erinnere mich nur an den ominösen Krug in der Kneipe, die Geschichten sind zu kurz. > In meiner Ausgabe von Caliban hat eine Studentin (= an der Schrift zu erkennen) die Fiorituren und Pralltriller an den Rand geschrieben, ohne jeglichen Gewinn für mich. >>>>> Bulwer wird aus Dein Roman ausführlich am Schluß von Zettels Traum zitiert. >>>>> Bulwer ist bekannt für den schlechtesten Romananfang, „Es war eine dunkle stürmische Nacht.“, der Snoopyepisoden einleitet. >>>>> Rienzi beginnt unverstellt brutal. Was wird er damit machen beginnt zärtlich. Wird Bulwer plagiert? >>>>> Ich glaube Schmidt hat sich bei der Übersetzung ein wenig erholt, Dein Roman hat ihm gefallen. >>>>> Ansonsten hat Schmidt zu viel übersetzt, doch Brotarbeit. >>> 2. Meßvorschrift: Wieviel Typografiefreiraum haben seine Übersetzungen : keine! Der Verlag sagt wie! >>> Wieviel Typografie haben Barockromane : wenig. >>> Wieviel Papierverschwendung hat Zettels Traum: viel. Ich meine das unvertippte Papier. > Der zweite Bulwerdialog ist merkwürdig schön, der erste eher Standard. >>> Fouqué wird auch nicht plagiert, die Prosa rollt einfach schön. > Auf die Gelehrtenrepublik kam ich nur wieder wegen der „wir haben ja die Plicht = ( da haste wenigstens etwas “, aus einem mir vergessenen Motiv hab ich sie durchgelesen. >>> Die späten Schmidtfotos sehen doch sehr „müde“ aus. >>> Bulwer muss ihm Freude gemacht haben. Wie die Liste weiß, von mir unterstellt, plagiiert Schmidt nicht seine lieben Fouqué, Cooper, Jean Paul (,...) , zitiert sie mäßig. >>> Ich habe jetzt eine Meßvorschrift für Schmidt. >>> Um ein wenig herauszuarbeiten, was Schmidt ehrlich meint, wie Herr Damschke bemerkt. > Das steinerne Herz steht wegen des Restbezugs zu Fouqué auf meinem Programm. > Zettels Traum Buch IV werd ich nicht schaffen, aber das Jahrmarktstreiben in Buch VII erinnert an die Fremden, >>> Ich glaube nicht so wirklich an Schmidts Zukunftssorgen, aber der Haß auf Privilegien scheint ernst und konsequent. >>> Erste Meßvorschrift: Ergebnis, nach zig verblödenden Etymversuchen ist: Daß Etyms zwangsweise sexuell seien, ist irreführend, mit Verschreibkunst verdreht man lustig auch andere Zusammenhänge. Vielleicht geht das sogar im Deutschen besser als in anderen Sprachen. >>> Es ist aus unserer Sicht ein Rückschritt, er mutet uns in seinen Büchern eine Silbenschrift zu, ja Hieroglyphen. >>> In WuHi erwähnt Herr Rauschenbach die Antikisierungsspäße mit seinem Schulfreund. ( Dass sie eher griechisch, lateinisch, als ägyptisch sind, sagt nicht viel.) >>> Schmidt selbst war nicht sehr gut im Erkennen anderer Hohlformen. >>> Es sündigt sich viel schöner, wenn man hinterher beichten kann, weswegen Katholizismus reizvoll ist, gerade für Faune. Weswegen er sich zu Joycescher Freude hingezogen fühlte, als freudloser Protestant. >>>>> Wir kennen ihn wohl GaussZitat: Er erkennt die Hohlform nicht, er müsste die Bedeutung umdrehen: ....https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=gauss#p3_4_87 >>>>>„JULIANISCHE TAGE. >>>>> »Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeitmaß=Beziehung haben auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen. Der Meßkünstler, in dessen Augen Verschwommenheit und Willkürlichkeit im Gegensatz zu Schärfe und Festigkeit immer etwas abstoßendes haben, findet einen kleinen Übelstand darin, daß der Grund, warum eben dieser Tag und nicht ein anderer zur Begehung der Feier bestimmt wird, mehr oder weniger von Willkürlichkeiten abhängt : von der Einrichtung unseres Kalenders, der Verteilung der Schaltjahre, von dem Bestehen des Dezimalsystems ...« (GAUSS an ALEXANDER v. HUMBOLDT; 7.12.1853).” Aus: Arno Schmidt: Julianische Tage. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III. Essays und Biografisches, Bd. 4. Zürich 1995: Haffmans. ISBN: 3-251-80032-9, S. 87 >>>>>Nur Gauss, glaube ich sagen zu können, hat sich genau gegenteilig als Meßkünstler wie ein Kind über diese ungefähren Zahlen als Individuen ( Telegrafemasten ) gefreut, und seine Fehlerrechnung, kleinste Quadrate, Gaussverteilungen entwickelt. Ungenaues zielt auf Genaues. Er hat damit gleich ein Prinzip der Physik aufgestellt. >>>>> Im 19. Jh haben sie dann wegen Verteilungen ( sie berechneten Glücksspiele ) gleich Abweichungen von der Norm vermessen, um den schönen Mittelmaßmensch zu finden, bis zu den häßlichen Konsequenzen über die Schmidt schimpft! >>>Was soll die Form? Die Formfrage ? Die Barockliteratur scheint mir, ich lese gerade Lafontaine die Ärzte etc., anders als Schmidt sagt. > Prätypografie : Papiermangel, jeden Bogen klein vollschreiben. > Erste Typografie, Absatzanfangausrückungen ( i.w. AAA ), erste Papierverschwendung. > Davor Fouquéauflage bei Haffmans mit richtig platzierten Ergänzungen. ( Dass er die letzte Einarbeitung nicht geschafft hat, schadet diesem Buch nicht. ) > KAFF möchte Schmidt nicht als Literatur angesehen sein lassen. > Kaff hat zwei Spalten, die in Beziehung stehen, obwohl sie es nicht sollten, da örtlich etc. weit getrennt. > Caliban hat dann doch die Fiorituren und Pralltriller. >Spättypografie : vorsätzliches Chaos, scharfe Wendungen oder doch geführte Bahnen? s.u. > Posttypografie : Man kann Zeilen im PC, in einer Datei ewig lang machen. >>>>> Bernhardsche Thorarolle. >>>>> Im Internet gibt es Form, möchte ich mancher studierten jungen Bloggerin mit Literaturabschluß zumailen, zuschreiben, daß sie nicht hofft, ihr Inhalt würde zur Kenntnis genommen. >>>>> Zu "Romanentschlüsselungskombinat 8" fällt mir nur der Google Analytics Quatsch ein , ich und mein SEO. Form frisst Inhalt. >>>>> Die Großen übernehmen open source Kombinate, soll wohl so sein. >>>>> Wenigstens hat Dein Roman wieder einen realen? Preis, 40€. > Xml Dateien haben einen logischen Aufbau, ja schön, und der Inhalt? Das Wetter ! >>> Jeder in der Liste weiß, dass er in seiner Doktorarbeit, das Inhaltsverzeichnis logisch einteilte. >>> 1 . >>> 2 . >>> 3 . >>> 3.1 >>> 3.2 >>> .... >>> 4.3.5.22 >>> 4.3.5.23 >>> 4.3.6. >>> 4.4. >>> 4.4.1. >>> 4.4.2. >>> 5. >>> .... >>> Und genau dieses „Selbstverständnis“ zerschießt uns Literaturliebhaber dieser Faun, ohne daß wir es sehen. ( Hirschfeld legitimiert. ) >>> Ich imitiere hier die Spaltenform von Schmidt. >>> Sie ist schlecht lesbar, wenn überhaupt. >>> Ich begründe das. >>> Die zwei Kaffspalten haben Beziehung. >>> Auch drei können das, müssen es im Allgemeinen aber nicht. >>> Zusätzlich verändert Schmidt durch Schwenken der Hauptspalte die „literarische Masse“ einer Spalte. >>>>>Zitat Sommerfeld zu virtueller Arbeit und Freiheitsgraden, ( holonom nicht in der eba, ebenbso wenig nicht(=)holonom, Zwangsbedingung, oder Zwang + Bedingung, aber : >https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search/13?q=%22Zwang%22%2B%22Bedingung%22#p1_4_197 > Die Insel von „1837“ durchgänig kleingeschrieben bis auf einen Verschreiber (dunklen) Gang statt (dunklen) gang. Das Zimtfragment zwangsläufig in klassischer Versform. >>>>> ) >>>>> Sommerfeld: Das scharfkantige Rad hat im Endlichen mehr Freiheitsgrade als im Unendlichkleinen. Es kann nur geradeausfahren, erreicht aber durch eine spitze Drehung, wenn es steht, jeden Punkt der Ebene. Diese spitzen Punkte sind Einschränkungen, weil sie bei ( unendlichkleiner ) Annäherung zwei Richtungen haben. Es gibt keine glatte Funktion für sie. Ich bin mir sicher, man kann diese Argumentation umdrehen ( die ( unendliche ) Ebene bewegt sich um ein festes scharfkantiges ( endliches ) Rad ), man hat im Endlichen mehr Freiheiten als im Unendlichen. Angenähert wird 1 / 0 unendlich. (( Gut, ich habe schlecht erklärt, nur angedeutet.)) >>>>>>Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!" >>>>> Es gibt einen kräftefreien ( abarischen ) Punkt zwischen Mond und Erde. >>>>>https://physikbuch.schule/work-in-the-gravitational-field.html >>>>>Ein Satellit kann sich auf einer Bahn in Form einer Acht um Erde und Mond bewegen. >>>>> Erde ( Poe ) und Mond ( Schmidt ) sind ein Zweikörperproblem, es kommen die Keplerschen Gesetzte und Bahnen heraus. >>>>> Erde, Mond und Satellit sind ein Drei-Körperproblem. >>>>> Das ist allgemein nicht lösbar. Da der Satellit im Gegensatz zu Erde und Mond kaum Masse hat, kann seine Rückwirkung auf beide vernachlässigt werden, es heißt _eingeschränktes_ Drei-Körperproblem. ( eher ein erweitertes Zweikörperproblem ). Hier gibt es Lösungen und Bahnen. Potenziale. >>>>> Es gibt weiter spezielle Lösungen, Bewegungen in Lagrangeschen Punkten ( ein gleichseitiges Dreieck, Liberationspunkte ), Bewegungen nur in Ringgebieten. >>>>> Schmidt hat sein Autor-, Plagiierter-, Leserverhältnis aber nun mal so angelegt, daß er uns auf schönen Bahnen, spitzen Bahnen oder sich und uns ins Chaos umtreibt, oder in Ringgebieten ( Panorama? ). >>>>> Vom Chaos kann man nicht mal sagen, ob es nur ungeordnete Bewegung ( EIBIAexplosion ) oder Zusammenstöße gibt da man keine Wege vorausberechnen kann. Soweit die Analogie. https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=Lagrange#p3_3_403 >>>>> In einem Verhältnis in dem die Massen sich ändern, und sich die Rollen ändern, ist darin Schmidt Mond, der den Leser lenkt, oder nur Satellit, der die Verbindung Poe - Leser vermittelt, oder ist sogar die Erde ( Poe ) nur vermittels des Satelliten Schmidt, was sie ist, und übersetzt, also Schmidt die Erde, Poe ein Satellit? >>> Schmidts Spalten ist das schon Typografie, oder kann das weg. > Angefangen mit den Ausrückungen am Absatzanfang, zu den zwei KAFFspalten, Gott Nödl droht dort am Anfang, das ja nicht als Literatur anzusehen. >>> bis zu fünf Spalten in Abend mit Goldrand, aber auch da bin ich kein Fachmann. >>> Der Faun verbreitet Angst und Schrecken. >>> Der Teufel verbreitet Chaos. >>> Schon wieder : Ein Allbeweis ( Atheismus ) schwieriger zu führen als ein Existenzbeweis ( Gott ). >>> Forssmann gibt sein Arno Schmidt Layout (Cascading Style Sheet, css) bestimmt nicht so leicht preis. >>> Die eba ist bei Zettels Traum im Rohtextmodus im Fließtext. >>> Zettels Traum ist gesetzt besser zu lesen, ist er deshalb gesetzt gut zu lesen? >>>Kann man im Spätwerk bestätigen, daß Schmidt den Leser auf Bahnen führen will? >>> Im Gegensatz zu Schmidt gebe ich eine Legende, wegen Messvorschrift 2: >>> ( Falls Sie spitze Klammern sehen haben sie Rohtext, falls Einrückungen, parst Ihr e-mail programm die Klammern. Wenn Sie wollen, dass Ihnen noch schwindliger wird, kopieren Sie den Text in stackedit.io oder einen anderen Markdownparser und schauen sich das von mir ungewolltem Ergebnis an. Guttenberg paste: strg+a, strg+c, strg+v, ( auf Englisch strg = ctrl, v = p )) > : Eine rechte Klammer bedeutet linke Spalte, nur steht hier nicht Poe sondern Schmidt. >>> : 3 Klammern die Hauptdiskussion der Liste. >>>>> : 5 Klammern , Psychologisches, andere Zitate und Zusammenhänge. >> > : >>> >>> : Andere Klammeroptionen sind möglich, Umstellung, Teilung der Spalten, Hinzufügung. > Was hat Schmidt von seinem Recht behalten? Unrecht für sich. >>> Vielleicht haben Sie eine Meßorschrift? >>> Berühren, Bäume, Reihen? >>>>> Aus dem Steinbruch Schmidt bedienen ist goldrichtig, Geschichten und schöne Bahnen herausziehen ist gut, wo er auf scharfkantigem Rad spitze Wendungen macht, kann man ihm folgen oder auf Gummireifen umsteigen, wo er Chaos verursacht, kann man aussteigen, keiner Bahn folgen, keine ableiten. >>>>> Programmiergedanken: Nur weil man etwas kann, sollte man es nicht auch machen, Stunden zu Daten addieren. >>> Hätte Schmidt Zettels Traum mit einem Content Management System geschrieben ? Hätte er in völlig logischer Form lose zusammengehaltenen Inhalt permutiert ? Vielleicht um ihn Google, der Literaturwissenschaft vorzuenthalten. >>> Er hat seine Formgedanken nicht zuende gebracht. >>> Form und Layout sind verschiedene Sachen. > Der verderbliche Einfluß von Abenteuerliteratur. >>>>> Der Opa spricht Dari. >>> Drei Spalten ist wie drei aufgeschlagene Bücher, der daran arbeitet, weiß gerade, was er tut, morgen kann er sich vielleicht einarbeiten, was er gestern tat, ein zufällig vorbeigehender Besucher, kann sich vorstellen, was der Arbeiter macht, vielleichterkennt er es ungefähr oder irrt völlig. >>>>>>>>>>> es grüßt der unbesonnene mangels Erleuchtung >>>>>>>>> K. Wulff
    herztrunc.md
    Lieber Herr Herzog, >>> so oft wurde ich noch nie Herr Wulff betitelt, und vielen Dank für die „Hohlform“. es grüßt der unbesonnene mangels Sonne K. Wulff >>> Liebe Liste, >>>>> aller mißverständlichen Internetkommunikation zum Trotz, >>>>>Nachdem meine erste Meßvorschrift zum Etymgenerieren nicht goutiert wurde, hier die zweite. >>> Im Gegensatz zu Schmidt gebe ich eine Legende, wegen Messvorschrift 2: >>> ( Falls Sie spitze Winkel=Klammern ( angle bracket ) sehen haben sie Rohtext, falls Einrückungen, parst Ihr e-mail programm die Angel=Klammern. Wenn Sie wollen, dass Ihnen noch schwindliger wird, kopieren Sie den Text in stackedit.io oder einen anderen Markdownparser und schauen sich das von mir ungewollte Ergebnis an. Der Guttenberg paste geht: strg+a, strg+c, strg+v, ( auf Englisch strg = ctrl, v = p . Gratis : Ligaturen ! Test : ff, fi ft, f-i, ſt, ſt )) > Notnagel : hier, p-wort rauschenbach > https://www.protectedtext.com/herztrunc.md?rauschenbach > oder > https://textsaver.flap.tv/lists/40ge > : Eine rechte Engel=Klammer bedeutet linke Spalte, nur steht hier nicht Poe sondern Schmidt. >>> : 3 englische=Klammern die Hauptdiskussion der Liste. >>>>> : 5 Winkel=Klammern , Psychologisches, andere Zitate und Zusammenhänge. >> > : Andere Klammeroptionen sind möglich, >>> >>> : Umstellung, Teilung der Spalten, Hinzufügung neuer Spalten. >>> Probieren Sies aus, und Sie kennen sich in Ihrem Eigenen Text nicht mehr aus. >>>>>>>>>>> es grüßt der unbesonnene mangels Erleuchtung >>>>>>>>> K. Wulff --- Beispieltext --- nicht zum Lesen gedacht ! ---- in stackedit.io einfügen --- oder anderen Markdown --- --- ( https://daringfireball.net/projects/markdown/dingus ) (<--- klassisch wie Fouqué ) --- Parser ---- >>> Drei Spalten sind wie drei aufgeschlagene Bücher, wer daran arbeitet, weiß gerade, was er tut, morgen kann er sich vielleicht einarbeiten, was er gestern tat, ein zufällig vorbeigehender Besucher, kann sich vorstellen, was der Arbeiter macht, vielleicht versteht er es ungefähr oder irrt völlig. >>>>> Aus dem Steinbruch Schmidt bedienen ist goldrichtig, Geschichten und schöne Bahnen herausziehen ist gut, wo er auf scharfkantigem Rad spitze Wendungen macht, kann man ihm folgen oder auf Gummireifen umsteigen, wo er Chaos verursacht, kann man aussteigen, keiner Bahn folgen, keine ableiten. >>> Ich imitiere hier die Spaltenform von Schmidt. >>> Sie ist schlecht lesbar, wenn überhaupt. >>> Ich begründe das. >>> Die zwei Kaffspalten haben Beziehung. >>> Auch drei können das, müssen es im Allgemeinen aber nicht. >>> Zusätzlich verändert Schmidt durch Schwenken der Hauptspalte die „literarische Masse“ einer Spalte. >>>>> In einem Verhältnis in dem die Massen sich ändern, und sich die Rollen ändern, fragt sich, ob darin Schmidt Mond, der den Leser lenkt, oder nur künstlicher Satellit, der die Verbindung Poe - Leser vermittelt ist, oder sogar, ob die Erde ( Poe ) nur vermittels des großen Übersetzers und künstlichen Satelliten Schmidt ist, was sie ist, also Schmidt die Erde, Poe der künstliche Satellit? >>> Schmidts Spalten ist das schon Typografie, oder kann das weg? >>> Ich habe jetzt eine Meßvorschrift für Schmidt. ## Vorher zum Plagiat >>> Neben anderen schönen Formulierungen: "Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!" > "Romanentschlüsselungskombinat 8" >>> Ich gebe mir gleich wieder die Blöße, indem ich einschränke: >>>>> Die Hohlform ist nicht der gebackene Kuchen. > In den Fingerübungen Kühe wird nicht plagiiert, ich erinnere mich nur an den ominösen Krug in der Kneipe, die Geschichten sind zu kurz. > In meiner Ausgabe von Caliban hat eine Studentin (= an der Schrift zu erkennen) die Fiorituren und Pralltriller an den Rand geschrieben, ohne jeglichen Gewinn für mich. >>>>> Bulwer wird aus Dein Roman ausführlich am Schluß von Zettels Traum zitiert. >>>>> Bulwer ist bekannt für den schlechtesten Romananfang, „Es war eine dunkle stürmische Nacht.“, der Snoopyepisoden einleitet. >>>>> Rienzi beginnt unverstellt brutal. Was wird er damit machen beginnt zärtlich. Wird Bulwer plagiiert? >>>>> Ich glaube Schmidt hat sich bei der Übersetzung ein wenig erholt, Dein Roman hat ihm gefallen. >>>>> Ansonsten hat Schmidt zu viel übersetzt, doch Brotarbeit. >>> 2. Meßvorschrift: Wieviel Typografiefreiraum haben seine Übersetzungen : keine! Der Verlag sagt wie! >>> Wieviel Typografie haben Barockromane ? : wenig. >>> Wieviel Papierverschwendung hat Zettels Traum ? : viel. Ich meine das unvertippte Papier. > Der zweite Bulwerdialog ist merkwürdig schön, der erste eher Standard. >>> Fouqué wird auch nicht plagiert, die Prosa rollt schön. > Auf die Gelehrtenrepublik kam ich nur wieder wegen der „wir haben ja die Pflicht = ( da haste wenigstens etwas “, aus einem mir vergessenen Motiv hab ich sie durchgelesen. >>> Die späten Schmidtfotos sehen „müde“ aus. >>> Bulwer muss ihm Freude gemacht haben. Wie die Liste weiß, von mir unterstellt, plagiiert Schmidt nicht seine lieben Fouqué, Cooper, Jean Paul (,...) , zitiert sie mäßig. >>> Um ein wenig herauszuarbeiten, was Schmidt ehrlich meint, wie Herr Damschke bemerkt. > Das steinerne Herz steht wegen des Restbezugs zu Fouqué auf meinem Programm. > Zettels Traum Buch IV werd ich nicht schaffen, aber das Jahrmarktstreiben in Buch VII erinnert an die Fremden, >>> Ich glaube nicht so wirklich an Schmidts Zukunftssorgen, aber der Haß auf Privilegien scheint ernst und konsequent. >>> Erste Meßvorschrift: Ergebnis, nach zig verblödenden Etymversuchen ist: Daß Etyms zwangsweise sexuell seien, ist irreführend, mit Verschreibkunst verdreht man lustig auch andere Zusammenhänge. Vielleicht geht das sogar im Deutschen besser als in anderen Sprachen. >>> Es ist aus unserer Sicht ein Rückschritt, er mutet uns in seinen Büchern eine Silbenschrift zu, ja Hieroglyphen. >>> In WuHi erwähnt Herr Rauschenbach * die Antikisierungsspäße mit seinem Schulfreund. ( Dass sie eher griechisch, lateinisch, als ägyptisch sind, sagt nicht viel.) >>> Schmidt selbst war nicht sehr gut im Erkennen anderer Hohlformen. >>> Es sündigt sich viel schöner, wenn man hinterher beichten kann, weswegen Katholizismus reizvoll ist, gerade für Faune. Und Schmidt sich als freudloser Protestant zu Joycescher Freude hingezogen fühlte. >>>>> Wir kennen ihn wohl GaussZitat: Er erkennt die Hohlform nicht, er müsste die Bedeutung umdrehen: ....https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=gauss#p3_4_87 >>>>>„JULIANISCHE TAGE. >>>>> »Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeitmaß=Beziehung haben auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen. Der Meßkünstler, in dessen Augen Verschwommenheit und Willkürlichkeit im Gegensatz zu Schärfe und Festigkeit immer etwas abstoßendes haben, findet einen kleinen Übelstand darin, daß der Grund, warum eben dieser Tag und nicht ein anderer zur Begehung der Feier bestimmt wird, mehr oder weniger von Willkürlichkeiten abhängt : von der Einrichtung unseres Kalenders, der Verteilung der Schaltjahre, von dem Bestehen des Dezimalsystems ...« (GAUSS an ALEXANDER v. HUMBOLDT; 7.12.1853).” Aus: Arno Schmidt: Julianische Tage. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III. Essays und Biografisches, Bd. 4. Zürich 1995: Haffmans. ISBN: 3-251-80032-9, S. 87 >>>>>Nur Gauss, glaube ich sagen zu können, hat sich genau gegenteilig als Meßkünstler wie ein Kind über diese ungefähren Zahlen als Individuen ( Telegrafemasten ) gefreut, und seine Fehlerrechnung, kleinste Quadrate, Gaussverteilungen entwickelt. Ungenaues zielt auf Genaues. Er hat damit gleich ein Prinzip der Physik aufgestellt. >>>>> Im 19. Jh haben sie der Verteilungen wegen ( sie berechneten Glücksspiele ) gleich Abweichungen von der Norm vermessen, um den schönen Mittelmaßmensch zu finden, bis zu den häßlichen Konsequenzen über die Schmidt schimpft! >>>Was soll die Form? Die Formfrage ? Die Barockliteratur scheint mir, ich lese gerade Lafontaine die Ärzte etc., anders als Schmidt sagt. > Prätypografie : Papiermangel, jeden Bogen klein vollschreiben. > Erste Typografie, am Anfang wird der Absatz ausgerückt, Absatzanfangausrückungen ( i.w. AAA ), erste Papierverschwendung. >>>>>( Die Wortbremse lockern, durch ein zufällig solitäres Reiz >>>>> -Wort im Textfluẞ? Konnte er auf seiner Schreibmaschine schon die Ausrückungen herstellen, er wird nicht jeden Abasatz die Spaltenbreite für eine Zeile verändert haben. ) > Davor Fouquéauflage bei Haffmans mit richtig platzierten Ergänzungen. ( Dass er die letzte Einarbeitung nicht geschafft hat, schadet diesem Buch nicht. ) Der Fouqué hat keine Typografie. > KAFF möchte Schmidt nicht als Literatur angesehen sein lassen. > Kaff hat zwei Spalten, die in Beziehung stehen, obwohl sie es nicht sollten, da Handlung örtlich etc. weit getrennt ist. > Caliban hat dann doch die Fiorituren und Pralltriller. >Spättypografie : vorsätzliches Chaos, scharfe Wendungen oder doch geführte Bahnen? s.u. > Posttypografie : Man kann Zeilen im PC, in einer Datei ewig lang machen. >>>>> Bernhardsche Thorarolle. >>>>> Im Internet gibt es Form, möchte ich mancher studierten jungen Bloggerin mit Literaturabschluß zumailen, zuschreiben, daß sie nicht hofft, ihr Inhalt würde zur Kenntnis genommen. >>>>> Zu "Romanentschlüsselungskombinat 8" fällt mir nur der Google Analytics Quatsch ein, ich und mein SEO. Form frisst Inhalt. >>>>> Die Großen übernehmen open source Kombinate, soll wohl so sein. >>>>> Wenigstens hat Dein Roman wieder einen realen? Preis, 40€. > Xml Dateien haben einen logischen Aufbau, ja schön, und der Inhalt? Das Wetter ! >>> Jeder in der Liste weiß, dass er in seiner Doktorarbeit, das Inhaltsverzeichnis logisch einteilte. >>> 1 . >>> 2 . >>> 3 . >>> 3.1 >>> 3.2 >>> .... >>> 4.3.5.22 >>> 4.3.5.23 >>> 4.3.6. >>> 4.4. >>> 4.4.1. >>> 4.4.2. >>> 5. >>> .... >>> Und genau dieses „Selbstverständnis“ zerschießt uns Literaturliebhabern dieser Faun, ohne daß wir es sehen. ( Hirschfeld legitimiert psycho=LOGISCH . ) >>>>> Wenn man in der Physik etwas nicht verstanden hat, gibt man sich eine Meßvorschrift : allbekanntes Beispiel = Temperatur. >>>>>Zitat Sommerfeld zu virtueller Arbeit und Freiheitsgraden, ( holonom nicht in der eba, ebenbso wenig nicht(=)holonom, Zwangsbedingung, oder Zwang + Bedingung, aber : >https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search/13?q=%22Zwang%22%2B%22Bedingung%22#p1_4_197 > Die Insel von „1837“ ist durchgänig kleingeschrieben bis auf einen Verschreiber (dunklen) Gang statt (dunklen) gang. Das Zimtfragment zwangsläufig in klassischer Versform. >>>>> ) >>>>> Sommerfeld: Das scharfkantige Rad hat im Endlichen mehr Freiheitsgrade als im Unendlichkleinen. Es kann nur geradeausfahren, erreicht aber durch eine spitze Drehung, wenn es steht, jeden Punkt der Ebene. Diese spitzen Punkte sind Einschränkungen, weil sie bei ( unendlichkleiner ) Annäherung zwei Richtungen haben. Es gibt keine glatte Funktion für sie. Ich bin mir sicher, man kann diese Argumentation umdrehen ( die ( unendliche ) Ebene bewegt sich um ein festes scharfkantiges ( endliches ) Rad ), man hat im Endlichen mehr Freiheiten als im Unendlichen. Angenähert wird 1 / 0 unendlich. (( Gut, ich habe schlecht erklärt, nur angedeutet. )) >>>>>>Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!" >>>>> Es gibt einen kräftefreien ( abarischen ) Punkt zwischen Mond und Erde. >>>>>https://physikbuch.schule/work-in-the-gravitational-field.html >>>>>Ein künstlicher Satellit kann sich auf einer Bahn in Form einer Acht um Erde und Mond bewegen. >>>>> Erde ( Poe ) und Mond ( Schmidt ) sind ein Zweikörperproblem, es kommen die Keplerschen Gesetzte und Bahnen heraus. >>>>> Erde, Mond und künstlicher Satellit sind ein Drei-Körperproblem. >>>>> Das ist allgemein nicht lösbar. Da der künstliche Satellit im Gegensatz zu Erde und Mond kaum Masse hat, kann seine Rückwirkung auf beide vernachlässigt werden, es heißt _eingeschränktes_ Drei-Körperproblem. ( eher ein erweitertes Zweikörperproblem ). Hier gibt es Lösungen und Bahnen. Potenziale. >>>>> Ab hier gelten spitze Klammern ⟨ ⟩ für Mittelwerte, denn über Mittelwerte lassen sich Aussagen machen. Gleichverteilungstheorem, Noether Theorem. >>>>> Was ist ein Mittelwert der Literatur, Günter Grass, Hemingway? Nächste Meßvorschrift. Das ist‘s : Spiegel Worstsellerliste. ( Ambler = Diogenes worstseller ). >>>>> Es gibt weiter spezielle Lösungen, Bewegungen in Lagrangeschen Punkten ( ein gleichseitiges Dreieck, Liberationspunkte ), Bewegungen nur in Ringgebieten. >>>>> Schmidt hat sein Autor-, Plagiierter-, Leserverhältnis aber nun mal so angelegt, daß er uns auf schönen Bahnen, spitzen Bahnen oder sich und uns ins Chaos umtreibt, oder in Ringgebieten ( Panorama? ). >>>>> Vom Chaos kann man nicht mal sagen, ob es nur ungeordnete Bewegung ( EIBIAexplosion ) oder Zusammenstöße gibt, da man keine Wege vorausberechnen kann. Soweit die Analogie. https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=Lagrange#p3_3_403 > Angefangen mit den Ausrückungen am Absatzanfang, zu den zwei KAFFspalten, Gott Nödl droht dort am Anfang, das ja nicht als Literatur anzusehen. Der Leser muss mitarbeiten! >>> bis zu fünf Spalten in Abend mit Goldrand, aber auch da bin ich kein Fachmann. >>>>> Ich glaube nicht, daß Schmidt diesen programmatisch logischen Schritt seiner Ein- und Ausruckungen gesehen, geschweige denn beabsichtigt hat. >>>>> Auch glaube ich nicht, daß er absah in unserer optimierten Neoklassengesellschaft, dass Logik und zufälliges Chaos denselben Rechenregeln einer Booleschen Algebra folgen. Wenn die logische Form ( Internet ) ohne Inhalt Chaos ( Börse ) verursacht, rechnet man boolesch das nächste Modell und stellt es auf, nichts ändert sich. >>> Der Faun verbreitet Angst und Schrecken. >>> Der Teufel verbreitet Chaos. >>> Schon wieder : Ein Allbeweis ( Atheismus ) ist schwieriger zu führen als ein Existenzbeweis ( Gott ). >>> Forssman gibt sein Arno Schmidt Layout (Cascading Style Sheet, css) bestimmt nicht so leicht preis. ( doch für 98,00, Ralf de Jong | Friedrich Forssman _Detailtypografie_ ) https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2012/spezialisten/gute-type >>> Die eba ist bei Zettels Traum im Rohtextmodus in Fließtext. >>> Zettels Traum ist gesetzt besser zu lesen, ist er deshalb gesetzt gut zu lesen? >>>Kann man im Spätwerk bestätigen, daß Schmidt den Leser auf Bahnen führen will? > Was hat Schmidt von seinem Recht behalten? Unrecht für sich. >>> Vielleicht haben Sie eine Meßvorschrift? >>> Berühren, Bäume, Reihen? >>>>> Programmiergedanken: Nur „_weil man etwas kann_“, sollte man es nicht auch machen, Stunden zu Daten addieren. >>> Hätte Schmidt Zettels Traum mit einem Content Management System geschrieben ? Hätte er in völlig logischer Form lose zusammengehaltenen Inhalt permutiert ? Vielleicht um ihn Google, der Literaturwissenschaft vorzuenthalten. >>> regular expressions hätten ihm gefallen. Man könnte sie für Etyms nutzen. >>> Er hat seine Formgedanken nicht zuende gebracht. >>> Form und Layout sind verschiedene Sachen. > Der verderbliche Einfluß von Abenteuerliteratur. >>>>> Sein Opa, sagt der Junge, spräche Dari. >>>>> Meine Perserkatze merkt bei Dari auf. >>>>> Mein Opa spricht Platt, niederdeutsch. >>>>> Reuter kann ich alt besser lesen. >>>>> Eine Übersetzung davon habe ich auch. >>>>> PHilipP Otto Runge schickt den Brüdern Grimm drei Märchen, darunter den Fischer und siine Fru, den Fischer un sine Fru , ... dem Fischer un syner Fru. >>>>> Schmidt fragt keine Kinder. >>>>> Kann nicht die Formfrage für Schmidt gestellt und beantwortet werden. Jeneits von Expressionismusexperimenten und Wieland. >>>>> Vielleicht kann ich Zettels Traum / Das Spätwerk weiterlesen. >>>>> Vielleicht kann man Schmidt versuchsweise fertig schreiben. --- Beispieltext Ende --- Sie habens doch gelesen ! --- * Rauschen = ```abc L:1/4 M:4/4 K: AMin _B A c =B |] ```
    herztrunc.md.html

    Lieber Herr Herzog,

    so oft wurde ich noch nie Herr Wulff betitelt, und vielen Dank für die „Hohlform“.

    es grüßt der unbesonnene mangels Sonne K. Wulff

    Liebe Liste,

    aller mißverständlichen Internetkommunikation zum Trotz, Nachdem meine erste Meßvorschrift zum Etymgenerieren nicht goutiert wurde, hier die zweite.

    Im Gegensatz zu Schmidt gebe ich eine Legende, wegen Messvorschrift 2:

    ( Falls Sie spitze Winkel=Klammern ( angle bracket ) sehen haben sie Rohtext, falls Einrückungen, parst Ihr e-mail programm die Angel=Klammern. Wenn Sie wollen, dass Ihnen noch schwindliger wird, kopieren Sie den Text in stackedit.io oder einen anderen Markdownparser und schauen sich das von mir ungewollte Ergebnis an. Der Guttenberg paste geht: strg+a, strg+c, strg+v, ( auf Englisch strg = ctrl, v = p . Gratis : Ligaturen ! Test : ff, fi ft, f-i, ſt, ſt )) Notnagel : hier, p-wort rauschenbach https://www.protectedtext.com/herztrunc.md?rauschenbach oder https://textsaver.flap.tv/lists/40ge

    : Eine rechte Engel=Klammer bedeutet linke Spalte, nur steht hier nicht Poe sondern Schmidt.

    : 3 englische=Klammern die Hauptdiskussion der Liste.

    : 5 Winkel=Klammern , Psychologisches, andere Zitate und Zusammenhänge.

    :

    : Andere Klammeroptionen sind möglich, Umstellung, Teilung der Spalten, Hinzufügung neuer Spalten.

    Probieren Sies aus, und Sie kennen sich in Ihrem Eigenen Text nicht mehr aus.

    es grüßt der unbesonnene mangels Erleuchtung K. Wulff

    --- Beispieltext --- nicht zum Lesen gedacht ! ----- in stackedit.io einfügen --- oder anderen Markdown --- ( https://daringfireball.net/projects/markdown/dingus )--- Parser ----

    Drei Spalten ist wie drei aufgeschlagene Bücher, der daran arbeitet, weiß gerade, was er tut, morgen kann er sich vielleicht einarbeiten, was er gestern tat, ein zufällig vorbeigehender Besucher, kann sich vorstellen, was der Arbeiter macht, vielleicht versteht er es ungefähr oder irrt völlig.

    Aus dem Steinbruch Schmidt bedienen ist goldrichtig, Geschichten und schöne Bahnen herausziehen ist gut, wo er auf scharfkantigem Rad spitze Wendungen macht, kann man ihm folgen oder auf Gummireifen umsteigen, wo er Chaos verursacht, kann man aussteigen, keiner Bahn folgen, keine ableiten.

    Ich imitiere hier die Spaltenform von Schmidt. Sie ist schlecht lesbar, wenn überhaupt. Ich begründe das. Die zwei Kaffspalten haben Beziehung. Auch drei können das, müssen es im Allgemeinen aber nicht. Zusätzlich verändert Schmidt durch Schwenken der Hauptspalte die „literarische Masse“ einer Spalte.

    In einem Verhältnis in dem die Massen sich ändern, und sich die Rollen ändern, fragt sich, ob darin Schmidt Mond, der den Leser lenkt, oder nur Satellit, der die Verbindung Poe - Leser vermittelt ist, oder sogar, ob die Erde ( Poe ) nur vermittels des großen Übersetzers und Satelliten Schmidt, was sie ist, also Schmidt die Erde, Poe ein Satellit?

    Schmidts Spalten ist das schon Typografie, oder kann das weg?

    Ich habe jetzt eine Meßvorschrift für Schmidt.

    Zum Plagiat

    Neben anderen schönen Formulierungen: "Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!" "Romanentschlüsselungskombinat 8"

    Ich gebe mir gleich wieder die Blöße, indem ich einschränke:

    Die Hohlform ist nicht der gebackene Kuchen.

    In den Fingerübungen Kühe wird nicht plagiiert, ich erinnere mich nur an den ominösen Krug in der Kneipe, die Geschichten sind zu kurz. In meiner Ausgabe von Caliban hat eine Studentin (= an der Schrift zu erkennen) die Fiorituren und Pralltriller an den Rand geschrieben, ohne jeglichen Gewinn für mich.

    Bulwer wird aus Dein Roman ausführlich am Schluß von Zettels Traum zitiert. Bulwer ist bekannt für den schlechtesten Romananfang, „Es war eine dunkle stürmische Nacht.“, der Snoopyepisoden einleitet. Rienzi beginnt unverstellt brutal. Was wird er damit machen beginnt zärtlich. Wird Bulwer plagiiert? Ich glaube Schmidt hat sich bei der Übersetzung ein wenig erholt, Dein Roman hat ihm gefallen.

    Ansonsten hat Schmidt zu viel übersetzt, doch Brotarbeit. 2. Meßvorschrift: Wieviel Typografiefreiraum haben seine Übersetzungen : keine! Der Verlag sagt wie! Wieviel Typografie haben Barockromane ? : wenig. Wieviel Papierverschwendung hat Zettels Traum ? : viel. Ich meine das unvertippte Papier.

    Der zweite Bulwerdialog ist merkwürdig schön, der erste eher Standard.

    Fouqué wird auch nicht plagiert, die Prosa rollt schön.

    Auf die Gelehrtenrepublik kam ich nur wieder wegen der „wir haben ja die Plicht = ( da haste wenigstens etwas “, aus einem mir vergessenen Motiv hab ich sie durchgelesen.

    Die späten Schmidtfotos sehen „müde“ aus.

    Bulwer muss ihm Freude gemacht haben. Wie die Liste weiß, von mir unterstellt, plagiiert Schmidt nicht seine lieben Fouqué, Cooper, Jean Paul (,...) , zitiert sie mäßig.

    Um ein wenig herauszuarbeiten, was Schmidt ehrlich meint, wie Herr Damschke bemerkt.

    Das steinerne Herz steht wegen des Restbezugs zu Fouqué auf meinem Programm.

    Zettels Traum Buch IV werd ich nicht schaffen, aber das Jahrmarktstreiben in Buch VII erinnert an die Fremden,

    Ich glaube nicht so wirklich an Schmidts Zukunftssorgen, aber der Haß auf Privilegien scheint ernst und konsequent.

    Erste Meßvorschrift: Ergebnis, nach zig verblödenden Etymversuchen ist: Daß Etyms zwangsweise sexuell seien, ist irreführend, mit Verschreibkunst verdreht man lustig auch andere Zusammenhänge. Vielleicht geht das sogar im Deutschen besser als in anderen Sprachen. Es ist aus unserer Sicht ein Rückschritt, er mutet uns in seinen Büchern eine Silbenschrift zu, ja Hieroglyphen. In WuHi erwähnt Herr Rauschenbach * die Antikisierungsspäße mit seinem Schulfreund. ( Dass sie eher griechisch, lateinisch, als ägyptisch sind, sagt nicht viel.)

    Schmidt selbst war nicht sehr gut im Erkennen anderer Hohlformen.

    Es sündigt sich viel schöner, wenn man hinterher beichten kann, weswegen Katholizismus reizvoll ist, gerade für Faune. Und Schmidt sich als freudloser Protestant zu Joycescher Freude hingezogen fühlte.

    Wir kennen ihn wohl GaussZitat: Er erkennt die Hohlform nicht, er müsste die Bedeutung umdrehen: ....https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=gauss#p3487 „JULIANISCHE TAGE.

    »Wir Deutschen feiern gern, vielleicht mehr als irgend ein anderes Volk, gewisse Tage, die eine Zeitmaß=Beziehung haben auf uns teure Personen oder Begebenheiten, wie Geburtstage, Jubiläen und dergleichen. Der Meßkünstler, in dessen Augen Verschwommenheit und Willkürlichkeit im Gegensatz zu Schärfe und Festigkeit immer etwas abstoßendes haben, findet einen kleinen Übelstand darin, daß der Grund, warum eben dieser Tag und nicht ein anderer zur Begehung der Feier bestimmt wird, mehr oder weniger von Willkürlichkeiten abhängt : von der Einrichtung unseres Kalenders, der Verteilung der Schaltjahre, von dem Bestehen des Dezimalsystems ...« (GAUSS an ALEXANDER v. HUMBOLDT; 7.12.1853).” Aus: Arno Schmidt: Julianische Tage. In: Arno Schmidt: Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III. Essays und Biografisches, Bd. 4. Zürich 1995: Haffmans. ISBN: 3-251-80032-9, S. 87

    Nur Gauss, glaube ich sagen zu können, hat sich genau gegenteilig als Meßkünstler wie ein Kind über diese ungefähren Zahlen als Individuen ( Telegrafemasten ) gefreut, und seine Fehlerrechnung, kleinste Quadrate, Gaussverteilungen entwickelt. Ungenaues zielt auf Genaues. Er hat damit gleich ein Prinzip der Physik aufgestellt. Im 19. Jh haben sie dann wegen Verteilungen ( sie berechneten Glücksspiele ) gleich Abweichungen von der Norm vermessen, um den schönen Mittelmaßmensch zu finden, bis zu den häßlichen Konsequenzen über die Schmidt schimpft!

    Was soll die Form? Die Formfrage ? Die Barockliteratur scheint mir, ich lese gerade Lafontaine die Ärzte etc., anders als Schmidt sagt.

    Prätypografie : Papiermangel, jeden Bogen klein vollschreiben.

    Erste Typografie, am Anfang wird der Absatz ausgerückt, Absatzanfangausrückungen ( i.w. AAA ), erste Papierverschwendung.

    Davor Fouquéauflage bei Haffmans mit richtig platzierten Ergänzungen. ( Dass er die letzte Einarbeitung nicht geschafft hat, schadet diesem Buch nicht. )

    KAFF möchte Schmidt nicht als Literatur angesehen sein lassen. Kaff hat zwei Spalten, die in Beziehung stehen, obwohl sie es nicht sollten, da Handlung örtlich etc. weit getrennt ist.

    Caliban hat dann doch die Fiorituren und Pralltriller.

    Spättypografie : vorsätzliches Chaos, scharfe Wendungen oder doch geführte Bahnen? s.u.

    Posttypografie : Man kann Zeilen im PC, in einer Datei ewig lang machen.

    Bernhardsche Thorarolle.

    Im Internet gibt es Form, möchte ich mancher studierten jungen Bloggerin mit Literaturabschluß zumailen, zuschreiben, daß sie nicht hofft, ihr Inhalt würde zur Kenntnis genommen.

    Zu "Romanentschlüsselungskombinat 8" fällt mir nur der Google Analytics Quatsch ein , ich und mein SEO. Form frisst Inhalt.

    Die Großen übernehmen open source Kombinate, soll wohl so sein.

    Wenigstens hat Dein Roman wieder einen realen? Preis, 40€.

    Xml Dateien haben einen logischen Aufbau, ja schön, und der Inhalt? Das Wetter !

    Jeder in der Liste weiß, dass er in seiner Doktorarbeit, das Inhaltsverzeichnis logisch einteilte.

    1 .

    2 .

    3 .

    3.1

    3.2

    ....

    4.3.5.22

    4.3.5.23

    4.3.6.

    4.4.

    4.4.1.

    4.4.2.

    5.

    ....

    Und genau dieses „Selbstverständnis“ zerschießt uns Literaturliebhabern dieser Faun, ohne daß wir es sehen. ( Hirschfeld legitimiert psycho=LOGISCH . )

    Wenn man in der Physik etwas nicht verstanden hat, gibt man sich eine Meßvorschrift : allbekanntes Beispiel = Temperatur.

    Zitat Sommerfeld zu virtueller Arbeit und Freiheitsgraden, ( holonom nicht in der eba, ebenbso wenig nicht(=)holonom, Zwangsbedingung, oder Zwang + Bedingung, aber :

    https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search/13?q=%22Zwang%22%2B%22Bedingung%22#p14197

    Die Insel von „1837“ ist durchgänig kleingeschrieben bis auf einen Verschreiber (dunklen) Gang statt (dunklen) gang. Das Zimtfragment zwangsläufig in klassischer Versform.

    ) Sommerfeld: Das scharfkantige Rad hat im Endlichen mehr Freiheitsgrade als im Unendlichkleinen. Es kann nur geradeausfahren, erreicht aber durch eine spitze Drehung, wenn es steht, jeden Punkt der Ebene. Diese spitzen Punkte sind Einschränkungen, weil sie bei ( unendlichkleiner ) Annäherung zwei Richtungen haben. Es gibt keine glatte Funktion für sie. Ich bin mir sicher, man kann diese Argumentation umdrehen ( die ( unendliche ) Ebene bewegt sich um ein festes scharfkantiges ( endliches ) Rad ), man hat im Endlichen mehr Freiheiten als im Unendlichen. Angenähert wird 1 / 0 unendlich. (( Gut, ich habe schlecht erklärt, nur angedeutet. ))

    Was ich alles ... zwar nicht weiß, aber doch: kenne!"

    Es gibt einen kräftefreien ( abarischen ) Punkt zwischen Mond und Erde. https://physikbuch.schule/work-in-the-gravitational-field.html Ein Satellit kann sich auf einer Bahn in Form einer Acht um Erde und Mond bewegen. Erde ( Poe ) und Mond ( Schmidt ) sind ein Zweikörperproblem, es kommen die Keplerschen Gesetzte und Bahnen heraus. Erde, Mond und Satellit sind ein Drei-Körperproblem. Das ist allgemein nicht lösbar. Da der Satellit im Gegensatz zu Erde und Mond kaum Masse hat, kann seine Rückwirkung auf beide vernachlässigt werden, es heißt eingeschränktes Drei-Körperproblem. ( eher ein erweitertes Zweikörperproblem ). Hier gibt es Lösungen und Bahnen. Potenziale. Ab hier gelten spitze Klammern ⟨ ⟩ für Mittelwerte, denn über Mittelwerte lassen sich Aussagen machen. Gleichverteilungstheorem, Noether Theorem. Was ist ein Mittelwert der Literatur, Günter Grass, Hemingway? Nächste Meßvorschrift. Das ist‘s : Spiegel Worstsellerliste. ( Ambler = Diogenes worstseller ). Es gibt weiter spezielle Lösungen, Bewegungen in Lagrangeschen Punkten ( ein gleichseitiges Dreieck, Liberationspunkte ), Bewegungen nur in Ringgebieten. Schmidt hat sein Autor-, Plagiierter-, Leserverhältnis aber nun mal so angelegt, daß er uns auf schönen Bahnen, spitzen Bahnen oder sich und uns ins Chaos umtreibt, oder in Ringgebieten ( Panorama? ). Vom Chaos kann man nicht mal sagen, ob es nur ungeordnete Bewegung ( EIBIAexplosion ) oder Zusammenstöße gibt, da man keine Wege vorausberechnen kann. Soweit die Analogie. https://www.arno-schmidt-stiftung.de/eba/search?q=Lagrange#p33403

    Angefangen mit den Ausrückungen am Absatzanfang, zu den zwei KAFFspalten, Gott Nödl droht dort am Anfang, das ja nicht als Literatur anzusehen. Der Leser muss mitarbeiten!

    bis zu fünf Spalten in Abend mit Goldrand, aber auch da bin ich kein Fachmann.

    Der Faun verbreitet Angst und Schrecken. Der Teufel verbreitet Chaos. Schon wieder : Ein Allbeweis ( Atheismus ) ist schwieriger zu führen als ein Existenzbeweis ( Gott ). Forssman gibt sein Arno Schmidt Layout (Cascading Style Sheet, css) bestimmt nicht so leicht preis. ( doch für 98,00, Ralf de Jong | Friedrich Forssman Detailtypografie ) https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2012/spezialisten/gute-type Die eba ist bei Zettels Traum im Rohtextmodus in Fließtext. Zettels Traum ist gesetzt besser zu lesen, ist er deshalb gesetzt gut zu lesen?

    Kann man im Spätwerk bestätigen, daß Schmidt den Leser auf Bahnen führen will?

    Was hat Schmidt von seinem Recht behalten? Unrecht für sich.

    Vielleicht haben Sie eine Meßvorschrift?

    Berühren, Bäume, Reihen?

    Programmiergedanken: Nur „weil man etwas kann“, sollte man es nicht auch machen, Stunden zu Daten addieren.

    Hätte Schmidt Zettels Traum mit einem Content Management System geschrieben ? Hätte er in völlig logischer Form lose zusammengehaltenen Inhalt permutiert ? Vielleicht um ihn Google, der Literaturwissenschaft vorzuenthalten.

    Er hat seine Formgedanken nicht zuende gebracht.

    Form und Layout sind verschiedene Sachen.

    Der verderbliche Einfluß von Abenteuerliteratur.

    Sein Opa, sagt der Junge, spräche Dari. Meine Perserkatze merkt bei Dari auf. Mein Opa spricht Platt, niederdeutsch. Reuter kann ich alt besser lesen. Eine Übersetzung habe ich auch. PHilipP Otto Runge schickt den Brüdern Grimm drei Märchen, darunter den Fischer un sine Fru. Schmidt fragt keine Kinder.

    Vielleicht kann ich Zettels Traum / Das Spätwerk weiterlesen.

    --- Beispieltext Ende --- Sie habens doch gelesen ! ---

    * Rauschen = abc L:1/4 M:4/4 K: AMin _B A c =B |]

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    mark.md
     # Mark Brandenburg ## Aus dem Polizeirapport der Berliner Abendblätter Heike arbeitet, als Medizinfachkraft geschult, in einer Art hellem und weiß gefliestem Untersuchungsraum, vermutlich in weiß und kompetent. Ich stehe in der Tür, ein dunkelhaariger ansehnlicher Mann, Doktor, Assistent oder Hiwi, zamperonisch, etwas älter, dicklich, schwarzsch, ist noch da. Ich laufe herum, bin nackt, selbstverständlich, nicht schamhaft, ich hatte mir bewußt gemacht, daß ich barfuß furchterregend erscheinen kann, nicht muss. Wer barfuß geht, geht am Ende bar. Ich bin nicht wirklich in erotischer Stimmung, Heike arbeitet konzentriert und zielstrebig, bei der Sache. Ich bilde mir ein, sie empfindet mein erotisches Unvermögen, empfindet ihrerseits aus diesem Mangel erotisches Verlangen, sachlich geht sie dem nach, später liegt sie dem schwarzschen Mann nackt auf einer Trage fußzugewandt gegenüber, dieser liegt ebenfalls nackt auf einer Trage, schwarze Plastikunterlage, und bewegt seinen Barfuß Heike ganz oben zwischen den Beinen, sie hat die Beine zusammen und empfindet seine Berührung. Ich bilde mir ein, er bewegt seinen Fuß sie reizend, leise massierend. Es war natürlich, beängstigend. Manets Frühstück im Grünen, nur vertauscht. Ich bringe tief gekränkt trockenen Mundes hervor "Du kannst auch zu mir kommen!" , Obwohl ich nicht daran glaube, augenblicklich jetzt erotische Anspannung aufzubringen. Heike empfindet mein Unvermögen und hört anspruchsvoll nicht auf, an ihrem Bedürfnis zu arbeiten, ich stehe dabei, es endet nicht. Ich habe meine Braut geschändet, die Mark Brandenburg. Militarismus, Untertanengeist, Stände- und Kastengesellschaft. Es bellten die barfüßigen nackten Hunde, als sie geil die Häuser der Herrchen und Frauchen verteidigten und bewachten, und Rechte zugebilligt bekamen, die die Hausbesitzer keinem Menschen zubilligen, nackt rumrennen und sich behaupten, verteidigen, angreifen. Es ist aber auch zu seltsam, da sie die Bedrohung der nackt um ihre Häuser schleichenden Anarchisten, ohne Sprengstoffgürtel, gar nicht ahnen, besser sie sie vorsorglich in ordnungswidrige Tabus versenken, in der Hoffnung die besessenen Mauern bewachten und beschützten ihre peinliche Nacktheit, die nur im Vertrauen der Ehefrau ausgelebt werden darf. Denn sie hält zum Mann, muss. Peitscht ihn. Wer Bücher beschmiert beschmiert am Ende auch Menschen. Wer Bücher mit Kaffee bekippt, bekippt am Ende auch Menschen. Ich bekippte mich nackt im Garten mit Kaffee. Das blaß leuchtende Gespenst auf dem Steglitzer Friedhof bekippte sich mit kaltem Tee. Hoden schrumpfen. (Georg hat unrecht, Hoden haben etwas für sich.) Nach diesem bösen Traum ging es mir, realiter, also wirklich und wach, also authentisch, SPOOOAAT, mit einer Nacktinspektion des Gartens und Nacktgiessen von drei Kannen Regenwasser an die grünen Novemberpflanzen wieder besser. Ich reckte mich kurz, Lichtgestalt der Dunkelheit, auf dem Dach in den Himmel. Ich stieg hinunter und umfasste den dicken Baumstamm und fühlte ihn, Armesumfang, vier Meter hoch, phallisch, ein erregtes Geschlecht, hart, groß. Schön. Broch hat den Penis in Uniform erwähnt, ich denke aller Körperkult, totalitäre Körperfeier, Kolossalstatuen, hat dieses Bild, nur daß schamhaft, sie kaschieren etwas, der schöne stattliche Mensch, von seinem Viermeterpenis kastriert wurde, getrennt. Vergangenheitsbewältigung heißt also Zusammensetzen. Die Psychologie sucht im Unterbewußten, warum kaschiert werden muss. Heike sollte sich überlegen was die Liebe wert ist, 200,- Euro könnte eine erfolgreiche Anzeige kosten, die hat sie meist nicht. Sie befreit mich handstreichartig mit Machete. Oder ist sie nicht willens, sie für mich auszugeben, zu verschwenden? Ich bin dies Wenige nicht wert. Oh je. Es interessierte wieder keinen. Es war keiner da, 8° Celsius. Frisch. 18:30 19. November dunkel bis auf städtische Lichtverschmutzung. Ich testete Tarnmaßnahmen, das Gesicht ließ ich noch aus, um nicht gar zu finster, falls jemand käme, zu erschrecken. Bundeswehrkohle hat sich als nicht flächendeckend erwiesen, machte nur blasse Streifen, damals war es angekohlter Kork und der Kamerad gab sich künstlerisch Mühe mein Gesicht vollständig zu schwärzen, ich musste alle Ganzkörperwinkel selbst erreichen, damals waren wir grün angezogen, aber ich verspürte schon damals ein unstillbares Bedürfnis, mich in eine Schlammpfütze zu schmeissen, zu suhlen wie ein Schwein, ja ein wärmendes Schwein fehlt, aufbegehrend gegen Disziplin durch vorauseilenden übererfüllenden Gehorsam. So fing es vor 100 Jahren an. Ja ich war damals schon ein gelehriger Schüler der nachmilitaristischen *inneren Führung.* Mich hielt eigentlich nur ab, daß ich keine Pfütze zur Verfügung hatte, und ich befürchtete Ausrüstung, Klamotten und Stiefel wieder händisch reinigen zu müssen. Ein abgefeuertes Gewehr wurde zwei Stunden lang geputzt, und wieviel länger die ganze Ausrüstung? Glücklich lag ich auf vorheriger Radtour an der Donau nackt im eiskalten Gebirgsbach, Gebirgswasser schmeckt trotz gelöster Salze, eher Mineralien, destilliert leer und hohl, verwest, elektrolytisch gleichgewichtsverschiebend, das Wasser strömte erregend und mich auskühlend und zunehmend gefrierend über mich, die Zeitspanne mich lustvoll zu erleichtern war endlich, der Zwang wurde mit zunehmender Kälte hochnotgeil, glücklicherweise bin ich älter weniger von Torschlußpanik betroffen als damals. Romantik tötet schnell. Der Feringasee der Heimat fühlte an kälteren Tagen nackt beschwommen sich schön sebstverständlich und entspannt an, nach einigen Stößen der Arme und Beine. Dem Wasser ist die Badehose gleichgültig. Warum muss es Wasser sein? Klausis vergangenes Glück, es war dennoch eine durch und durch befriedigende natürliche Masturbation, ich glaube sogar das Wasser des Bachs nicht die Hand hat die Erregung wieder gelegt, vermindert, beruhigt, besänftigt, das samtene Streicheln von Kopf bis Fuß besorgt. (Wie sanft möchte Heike streicheln?) Durchs Blätterdach schien nicht wärmend die Sonne mit ebenso angeregten Heliumlinien. Nach Saha. Einige Jahre später umschmeichelten mich die tiefen Wasser mehrerer abgeschiedener nicht minder kalter eiszeitlicher, Gletscher aus Schweden, Havelseen, auf meiner schönsten und schlimmsten Radreise an der Havel. Ob ich besamte, zu fern von Liebe säte, oder nicht kann ich nicht sagen, vielleicht einige Male, nicht alle, es spielt auch keine Rolle, es spielt keine Rolle, auf keinen Fall bei keinem Mann. Es dauert zu kurz, eine Stunde bis fünf Sekunden. Obwohl unmöglich war, daß jemand anderes außer mir diese Seen erreicht und mich erblickte, auch auf dem Wasserweg, empfand ich keine Scham oder Ängstlichkeit, aber wollte mich dennoch verborgen und unbeobachtet halten und beobachtete Vorsicht, so im Nachhinein ist das natürliche Vorsicht ebenso nackter Tiere, aber nicht ganz, es war mehr im Kopf. Grenzen verlaufen im Kopf. Mauern, Karrosserien ... Deshalb glückte die Befreiung nicht ganz, nur wirklich, aber nicht mit Vernunft. Also nur Wirklichkeit ist unvernünftig, könnte ich Heike vorwerfen. Jeder Mensch hat ein Geschlecht und nicht jeder fünfzigste. Oder die weibliche Hälfte. Vielleicht hat Heike Ansprüche auf mein Geschlecht, gehören tut es ihr nicht, es ist nicht ihr Besitz. Sie hat Anspruch auf Erektion, Steifigkeit. Die Frau hat ein Geschlecht und es verbindet nichts mit meinem. Geschlecht fordert seine Rechte, und welche sind das. Dass ich auf einer einsamen Insel als letzter Mann mit allen Frauen nicht aussterben will? Doch ich will aussterben, daran ändert kein Geschlecht, kein weibliches was. Ich nehme, und gebe nichts, richtig, es ist meins. Das erigierte Mädchen ist nichts anderes als der erigierte Junge, wollen sie deshalb etwas voneinander, oder von mir, will ich etwas von ihr oder ihm? Wieso? Ich pinkelte mit Heike schon länger auf Berlin, von einem mariendorfer Parkhügel, den Wunsch drauf zu scheißen erfüllten wir uns bislang nicht. Wir haben auch keine Defäkationsfaszination wie Arno Schmidt bei natürlichen Körpervorgängen, wir müssen Funktionales nicht ins Sexuelle, Geschlechtliche zerren. Die Ästhetik besteht in Reflexen, diese sind schön. Fehlend schützen sie nicht vor dem Tod. Mutter Erde war auch in meinem Fall steril. Arno Schmidte Kinderlosigkeitsfantasien, sind Vorstellungen von atomaren Wüsten, keine Vorstellungen von einem Kind. Warum weiß ich nicht, ob er alleine in der Atomwüste nackt war, nackt radelte, barfuß ging, stellt er sich die Begegnung mit seiner Amazone mit Kleiderordnung vor? Im Garten ging er nicht nackt, in seinem Kopf allein. Alice wollte ihn so nicht fotografieren. War er so arm, daß er nicht an fehlende Kleidung erinnert werden wollte. ## Wie ich allein die Mark Brandenburg bezwang, eroberte und den Militarismus beendete, ist schnell erzählt! Leider habe ich weiße Haut, die ist nachts so verhältnismäßig gut sichtbar. Ich war mein eigener Voraustrupp und sondierte das Gelände, Feld. Ich schilderte die Idee eigentlich schon mal Heike bei dem Feld in Mahlow, dass ich es nackt durchlaufen wolle hin und zurück. Eigentlich kam mir die Idee beim Einschlafen und Gedanken wälzen, das Feld am Mauerweg kam mir in den Sinn, für Heike hatte es schon erotische Assoziationen, es war heiß und staubig, mir aber zu sehr gassigehende hundehalterexponiert. So wurde das damals nichts. Heike dürfte mich heute nackt und verfügbar aufs Feld entführen, aber als Pazifist lehnt sie Gewalt ab, oder sie will meinen Anblick nicht mit Anderen, Weibern, teilen, er stünde nur ihr zu. Das Feld ist recht ausgedehnt, so daß man auch tagsüber (Übung) schwerlich in dessen Mitte nackt wahrgenommen würde. Neben der Landstraße schloß es mit einem Knick ( eine Wallhecke also galt es zu erobern ), der auch etwas Deckung geben könnte, an ein weiteres großes Feld. Ideales Terrain als für mich imaginiertes, im Zweifelsfall weghoppelndes Reh. [^1] [^1]: Der schönste Sex fühlte sich damals mit Heike im Zelt auf Lutzis Campingplatz in .... ohne Beobachtung und kindliche Kontrolle an, ich erinnere mich, und der Sex vorgestern, ein wunderschöner Alptraum. Süße Quälerei. Wie gesagt ich sondierte am Mauerweg beginnend, Richtung Feld abschätzend, zu viel Pionierwald grenzte zwischen Radweg und Feld, in einigem Abstand von der Landstraße, folgte ich einem ersten Trampelpfad an den Rand des Baumbestandes, mehrere zum Weg parallel laufende Trampelpfade waren vorhanden, also sicher von Hundebesitzern frequentiert, in Berlin gibt es weniger Hunde aber Lichtverschmutzung, das Feld war hier eine Brache, ich leuchtete mit der Fahrradlampe mehrmals hinein, das Vorderrad hebend und anwerfend, ich irrte, wie ich später einsah, es war recht dunkel, zu dunkel wie mir später aufging. Das Ziel, die Aufgabe war, das Feld unter Zurücklassung von Fahrrad und Kleidung zu überqueren, ich wollte es an einen Baum binden, Kleidung und Schlüssel etwas abseits verbergen, das Ziel war also das Feld ohne sicheren Rückzugsweg, beziehungsweise gesicherte Wiedererlangung von Kleid und Rad zu queren, wozu ich Heikes Selbstverständnis und -bewußtsein gebraucht hätte, hatte ich aber nicht. Ganz banal ist die Wahrheit, ich lasse die Kleider praktisch zurück, weil ich doch nicht nackt bin, um Unnötiges und Ballast mitzuschleppen, und mich zu belasten und unbeweglich einzuschränken. Ich bräuchte einen Stock zum Dranbinden. Ich ziehe mich nicht aus, um Kleider zu ~~schleppen~~ tragen. Die Brache versprach sich nicht schön überqueren zu lassen, ich wollte gegebenenfalls eintretendes Herzgeklopfe minimieren, minimal halten, ich bräuchte es gegen die Kälte, wenn ich sterbe, legt mich nackt auf ein Feld, wenn es nicht besser geht, in die Natur, die wilde Klamm. Herzklopfen inklusive. ( Wie im Stern der Ungeborenen von Franz Werfel. ) Barfußgehen ist wichtiger, es stellt die Welt auf den Kopf. Das Feld schien bis zum diagonalen Ende immer dunkler, außer der Lichtverschmutzung meiner hinten ....dorfer Nachbarn in Feierabendidylle. Das war ein Irrtum, das angebliche dunkle Ende war eine leichte Kuppe in der Mitte des Feldes. Die Siedlung kam hinter der Kuppe näher, beleuchtend bald zu nah, da änderte sich die Brache sauber in Linien, Reihen bestelltes Feld, auch fester Grund zog sich, zu schräg, und lag quer übers Feld, zwischen beiden Teilen zur Knickung, ich müsste jetzt loslegen, spürte ich, ich suchte ein Abstellversteck für mein noch hell leuchtendes Fahrrad, Nabendynamo, ich hatte ihn mehrfach zur Ausleuchtung, der Feldgegebenheiten genutzt, es leuchtete, der Kondensator war voll, zu voll, ich wollte die Lampe abdecken, meine äugige Mütze verräterisch, ich identifzierbar, die Brache wuchs etwas höher, ich sah mich um, das Feld frei, ich würde ohne Übersicht vom Waldrand nackt in das frei einsehbare Feld tapern. Ich entschied mich mit Fahrrad bekleidet einige Schritte ins Feld die Aussicht zu testen. Ich holperte ein Drittel, eher ein Viertel das Feld hinein. Ich hatte mich überzeugt hier konnte ich mich unstörend ungestört aus- und entdeckt sogar ruhig wieder anziehen, in einer Dunkelheit, die das Unterscheiden der Bekleidung unmöglich macht, Aber nackt bin ich heller. Kurz hier ging es, ich klappte den Fahrradständer aus, stellte das mich verratende Fahrrad ab, und schloß es ab. Ich entschloß mich den Schlüssel mitzunehmen. Verlor ihn sogleich im Dunkeln, fand ihn. Ich hatte am Waldrand schon Überlegungen gewälzt, wie ich im Dunkeln bei Rückkehr von der anderen Seite, die richtige Stelle wiederfinden und anpeilen könnte, ich entschied mich für die Identifizierung mittels Silhouetten und identifizierbarer Konturen von typischen Baumkronengruppen. Sehr unsicher sollte mir scheinen. Ich legte das Fahrrad ein wenig seitlich ins Brachegestrüpp, das Licht wurde von Gewächs erstickt, ich legte die Jacke ab und zog meinem warmen mitgebrachten Tee aus der Innentasche, seine Trinkdauer war die Minimalzeit für den Gang, ich nahm ihn mit, ökologisch korrekt fand ich ihn in PETflasche nach merfachem Verlust wieder, ich ging einige Schritte weiter, das Terrain überzeugte mich, ich setzte mich abseits ins Gestrüpp, und entkleidete mich, die Schuhe eh, in Deckung. Ich häufte die Kleider und suchte verlorenen Tee und den Schlüssel zum Umhängen, nach dem Umblicken in Stille und Leere richtete ich mich auf und schritt los, sofort streichelte mich kältegemindert der sanfte etwas wärmere Wind, schon mal seltsam. Der wenige Tee, grün, wärmte noch und schmeckte, die Entfernung zum Aufbruchsort war gering, so das ich keine Befreiung empfand. Ich kam langsam zur Mitte des Feldes schritt schon forscher aus, barfußgeübt, die Schlüssel um den Hals klingelten, vergaß zeitweise die Nacktheit, der Weg zog sich, Entfernungen waren kaum einzuschätzen, den Punkt ohne Wiederkehr überwand ich unbemerkt ohne Zögern, der Weg zur anderen Seite begann, als sich der Weg aber in die Länge zog, ich an der Enfernungseinschätzung zu zweifeln begann, hörte die Brache auf, der Trampelpfad bog zuversichtlich direkter auf die Strauchböschung zu, war aber weniger eindeutig zu identifizieren für nachher zurück, ich lief vertrauensvoll weiter, lange, instinktiv lösungsgewiss auf das Fußgedächtnis zählend, ich lief länger, aber der Knick versprach in Aussicht zu kommen, was er dann auch bald tat, ich konnte ihn in einer Graßschneise auf die nächste Seite durchlaufen, erschreckt von einem weißen Pfosten in Hundehöhe, der aber nicht bellte. Ich sah auf das weite neue Feld, ein nächste Etappe, wann, werde ich zwanghaft? Ich macht mich ohne Eile an den Rückweg, der Tee war lange leer, die Schlüssel klirrten leise, ich verfehlte den Weg, zwischenzeitlich kam mir meine Tarnung in den Sinn, ich bückte mich, Fee, ( wie lange blickten nackte Ritter in den Schaum der Bäche, bis ihnen Wassergeister, Undinen, erschienen?) krümelte etwas schwarzbraune Erde, Erde ist sauberer Dreck, beschmierte mich und rieb mich am Hoden, Leisten, Gerestschlechtsteil (Scham und Scheide für den Selbstversuch bei Damen) ein, und auch Brust, Flanken und Po, Po besonders, fühlt sich gut an, ich leuchtete etwas weniger erschreckend. Andere Erdsorten konnte ich noch nicht testen, primitive rote oder ocker, Kreide verbietet sich vielleicht ein wenig. Zwei schlechte Bücher zum Beschmieren hatte ich nicht dabei! Solche Tarnung verschwindet großteils beim Überstreifen von Kleidung, die ich aber lang noch nicht erreicht hatte. Ich fand den Weg, er war falsch, ich versuchte die Richtung des Rückwegs auszumachen, unmöglich sie wiederzufinden, ich ertastete den Weg füssig, erkannte ihn als doch schon wieder richtig, ich traf glücklich wieder auf die Stelle wo die Brache begann, ob ich mich in der Mark Samen verlor, ich erkannte sie nicht , sollte ich mich als Unkraut fühlen, hätte ich mich im Glyphosatkampf jedenfalls behaupten müssen, hier wuchs nur klein und kümmerlich, was nicht hergehörte, oder ob ich gar eine erstrebenswete Weltbevölkerung ernährende Frucht stellte, sei dahingestellt und es darf sich der Leser je nach Erzählform und Verlag die Geschichte stimmig zuende imaginieren. Nach einem längeren Rückweg begannen die Blicke in die Brache und die Sorge, schrecken wollte ich mich partout nicht, aber ich verzweifelte schnell, was, wenn ich an Kleidung und Rad unbemerkt vorbeilief, verdammt dunkel wie es war. Ich trat sofort in die Brache und untersuchte die Schemen, war das schon ein Kleiderhaufen, nein große Blätter, gar kein Brachegestrüpp, Blütenstengel, wie ich einer, kohlig angeordnete Blätter. Unaufmerksam, dachte ich, die ganze Zeit am Kohlfeld vorbeigelaufen und nicht bemerkt. Samen meinerseits, Kerne vom kernigen Kerl, wären vom Kohl bis zu Lieferung in den Supermarkt weggeregnet. Die Erdmutter war mir hier unfruchtbar und häßlich, im Dunkeln ist das kein Mangel, bei Sonne suche man sich eine schönere Landschaft. Sicher! Trotzdem am Rad vorbei oder nicht, die Kleider zu finden, gab ich nachrangige Priorität, auf große Fahrradkonturen fokussieren, der Ausgangswaldrand rückte näher, ich würde umkehren müssen, lange suchen müssen, erfrieren, den Kohl tastend abkriechen, das hier ist ein zwangskollektiviertes PostLPGfeld, kurz groß, häßlich, amerikanisch groß, steril, industriell groß, außer mit meinem zu verschwendenden Samen, was Heike und nicht den Kommunisten gehört, nicht verunreinigt, glyphosatifiert, die Verzweiflung milderte sich im angenehmen Laufen, bleckte wieder hervor und kroch heran. Aber eigentlich war es schön, es war keiner da und bis morgen würde kaum einer kommen. Blöd wärs doch mangels Kleidung ( Fahrrad wohl nicht) nochmal sechs Kilometer durch die Stadt so zu laufen, bei eisigem Wind zu radeln ( Die dunkle Route ist machbar). Seltsamerweise schwand mein Schamgefühl und ich legte mir einige Argumente zurecht: " Ich zieh mich um. Ich hab meine Kleider verlegt. Ich geh mit dem Wulff , der Vulva, spazieren, ich habe eine Wette verloren, ihr Hund ist auch nackt, ich habe meine Unterhose verlegt. Ich will mich nicht unterhalten !" Zu dem interessierten älteren Herrn mit KLEINEM Hund, oder zur Polizei, berlin oder brandenburgsch, bauen taten jedenfalls die Berliner Wasserbetriebe in BRANDENBURG, Skandal. Schließlich kam mir der Gedanke an Scham kurz abhanden, als ich meinen Vater über ein Feld, Felder, durch große Flüsse schwimmend, verwundet mit Fieber durch die Sowjetunion stolpern und straucheln sah, auf der Flucht, oder genehmigten Ausreise? Er wurde einmal bei einer russischen Familie wach. Sie hatten ihn im Fieber ohnmächtig auf dem Feld gefunden, wie nackt er gegebenenfalls dabei war, dürfte alle Beteiligten weder gestört noch beschämt haben, alles Glück, so kam ich jetzt an meinen Kleidern vorbei, etwas weiter glimmte die treue Lampe, mit gelbfunzelnder Tasche, niemals mehr ohne Lampe, selbst wenn es blendet, Licht nahm ich mir vor, Unsitte von daheim und Garten, dort suchte ich schon mal die Gießkanne im Dunkeln. Der Entschluß den Rest des Feldes noch nackt zu durchlaufen, fiel trotz möglicher Entdeckung leicht. Ich hatte schon wieder alles zu weit getrieben und im Rücken Auf dem Rückweg verlangsamte ich, ein verirrter Jogger wackelte mit seinem Irrlicht durch den Waldstreifen, brutal langsam, ich kühlte wartend aus, und er tapprig, SPOOOAAT, bis zum Herzinfarkt des Achtzigjährigen. Ja muss das denn sein? Es erlichterte vielleicht noch ein Radfahrer, rot?, jedenfalls war mir die Personenzahl unklar und ich wusste nicht, wer abzog, und wen ich mir einbildete. Die Birkenstämme an der entscheidenden Stelle vor mir wirkten von unten beleuchtet, als ob sich jemand niedergelassen hätte, der Vergleich zeigt aber bei anderen Birken dieselben Lichtverhältnisse. Ich näherte mich und erreichte den stetsverdächtigen Hundegeher- und steher- und -schnüfflertrampelpfad, hüpfte zur Zielbestätigung ein wenig auf der Stelle, beglückt, und wandte mich dem Ende meiner Reise zu, in hasenfüssiger Gewissheit jedem Annäherer entkommen zu können, genoß den schon bekannten Pfad, vergaß irritiert anhetzende anbellende mich mit dem seltsamen Hasen verwechselnde und zerfleischende Hunde (Schlüssel in die Faust, doch Stock.) Schließlich erreichte ich zuerst das Fahrrad, schloß es gemütlich nackt auf, verlor nochmal Teeflasche und Schlüssel, Entspannung hatte schon den letzten Weg das Herzklopfen abgesenkt ins Gefühl, frequenzmäßig, ich eilte halbwegs beginnend klappernd zu den Kleidern, verhedderte mich in der dreifachen Oberkörperbekleidung, erkannte die erste Baumwollhose, grün auf grün nicht, hatte beide Hosen an, wärmte mit zwei Händen je einen Fuß vor, und war bald in Strümpfen und Schuhen. Die Jacke fehlte, ei verdammt, die kannst du nur hier ausgezogen haben, suchte, fand sie nicht, schon kalt so klappernd zitternd, sie lag doch am Fahrrad, die PETTeeflasche schaffte es auch in die Tasche, ich schob das Fahrrad vom Feld meinen Ruhmesplatz, Ruhmesfeld, einmal durchquert, verlassend. Ich dachte anfänglich ich würde mit Sicherheit eine Erektion beim Selbstlibertinageversuch bekommen vielleicht angstgetrieben (Törless, Musil), die sich vielleicht in eine Orgasmusfähigkeit unter Hilfestellung oder auch ohne verwandeln könnte. Das war nicht der Fall, ich schritt im richtigen Gefühl, ließ die deckende haltende Hand von der weichen samtenen Mitte, Geschlecht, Gefühlsmitte, fallen, der dynamische stramme Beckenboden federte mich muskulös nach oben und weiter voran, ich ließ die Arme frei und im Takt des Laufs schwingen, nur die umgehängten Schlüssel klirrten leise. Prioritäten: Nackt alle Hoffnung fahren lassen oder zurückgewinnen ist nicht so wichtig, aber das Fahrrad laß ich mir nicht klauen. Gesellschaft brauch ich keine, will ich keine, Heike darf mich an der Hand nehmen. Irgendwo hinführen. Es muss sich ja nicht gut anfühlen. Mikrobiologisch interessant eher. Das klopfende Herz ist ein Lustorgan, nicht nur für Infarkte und Schlaganfälle. Wir schwitzen, sind nackt und haben Angst. Lebendig. Befreiung scheint möglich. Loslassen, die Kleidung. 426 Meter mal zwei, achthundertfünfzig, gilt als Kilometer. Das waren aber mehr als zwölf Minuten bei fünf Stundenkilometern. Nächstes Mal weiter. Vorwärts immer. Zwei Stunden sind zehn Kilometer. Neun Stunden. * [Berliner Abendblätter](ba.php) ))> Written with [StackEdit](https://stackedit.io/).
    mark.php
    parseFile('./mark.md'); } catch ( InvalideFileException $e ) { print filter_var($e->getMessage(), FILTER_SANITIZE_STRING); } ?>
    mark.txt
    # Mark Brandenburg ## Aus dem Polizeirapport der Berliner Abendblätter Heike arbeitet, als Medizinfachkraft geschult, im hellem und weiß gefliestem Untersuchungsraum, in weiß und kompetent. Ich stehe in der Tür, ein dunkelhaariger ansehnlicher Mann, Doktor, Assistent oder Hiwi, zamperonisch, älter, dicklich, schwarzsch, ist da. Ich laufe herum, bin nackt, nicht schamhaft, ich hatte mir bewußt gemacht, daß ich barfuß furchterregend erscheinen kann, nicht muss. Wer barfuß geht, geht am Ende bar. Ich bin nicht in erotischer Stimmung, Heike arbeitet konzentriert und zielstrebig, bei der Sache. Ich bilde mir ein, sie empfindet mein erotisches Unvermögen, empfindet ihrerseits aus diesem Mangel erotisches Verlangen, sachlich geht sie dem nach, später liegt sie dem schwarzschen Mann nackt auf einer Trage fußzugewandt gegenüber, dieser liegt ebenfalls nackt auf einer Trage, schwarze Plastikunterlage, und bewegt seinen Barfuß Heike oben zwischen den Beinen, sie hat die Beine zusammen und empfindet seine Berührung. Ich bilde mir ein, er bewegt seinen Fuß sie reizend, massierend. Es war natürlich, beängstigend. Manets Frühstück im Grünen, in vertauschten Rollen. Ich bringe tief gekränkt trockenen Mundes hervor "Du kannst zu mir kommen!" , Obwohl ich nicht daran glaube, erotische Anspannung aufzubringen. Heike empfindet mein Unvermögen und hört nicht auf, an ihrem Bedürfnis zu arbeiten, ich stehe dabei, es endet nicht. ![](k.jpg) Ich habe meine Braut geschändet, die Mark Brandenburg. Militarismus, Untertanengeist, Stände- und Kastengesellschaft. Es bellten die barfüßigen nackten Hunde, als sie geil die Häuser der Herrchen und Frauchen verteidigten und bewachten, und Rechte zugebilligt bekamen, die die Hausbesitzer keinem Menschen zubilligen, nackt rumrennen und sich behaupten, verteidigen, angreifen. Es ist seltsam, da sie die Bedrohung der nackt um ihre Häuser schleichenden Anarchisten, ohne Sprengstoffgürtel, nicht ahnen, besser sie sie in ordnungswidrige Tabus versenken, in der Hoffnung die besessenen Mauern bewachten und beschützten ihre peinliche Nacktheit, die im Vertrauen der Ehefrau ausgelebt werden darf. Denn sie hält zum Mann, muss. Peitscht ihn. Wer Bücher beschmiert beschmiert am Ende Menschen. Wer Bücher mit Kaffee bekippt, bekippt am Ende Menschen. Ich bekippte mich nackt im Garten mit Kaffee. Das blaß leuchtende Gespenst auf dem Steglitzer Friedhof bekippte sich mit kaltem Tee. Hoden schrumpfen. Nach diesem Traum ging es mir, realiter, also wirklich und wach, also authentisch, SPOOOAAT, mit einer Nacktinspektion des Gartens und Nacktgiessen von drei Kannen Regenwasser an die grünen Novemberpflanzen besser. Ich reckte mich, Lichtgestalt der Dunkelheit, auf dem Dach in den Himmel. Ich stieg hinunter und umfasste den dicken Baumstamm und fühlte ihn, Armesumfang, vier Meter hoch, phallisch, ein erregtes Geschlecht, hart, groß. Schön. Broch hat den Penis in Uniform erwähnt, ich denke aller Körperkult, totalitäre Körperfeier, Kolossalstatuen, hat dieses Bild, nur daß schamhaft, sie kaschieren, der schöne stattliche Mensch, von seinem Viermeterpenis kastriert wurde, getrennt. Vergangenheitsbewältigung heißt Zusammensetzen. Die Psychologie sucht im Unterbewußten, warum kaschiert werden muss. Heike sollte sich überlegen was die Liebe wert ist, 200,- Euro könnte eine erfolgreiche Anzeige kosten, die hat sie nicht. Sie befreit mich handstreichartig mit Machete. Oder ist sie nicht willens, sie für mich auszugeben, zu verschwenden? Ich bin dies Wenige nicht wert. Oh je. Es interessierte keinen. Es war keiner da, 8° Celsius. Frisch. 18:30 19. November dunkel bis auf städtische Lichtverschmutzung. Ich testete Tarnmaßnahmen, das Gesicht ließ ich aus, um nicht finster, falls jemand käme, zu erschrecken. Bundeswehrkohle hat sich nicht flächendeckend erwiesen, machte blasse Streifen, damals war es angekohlter Kork und der Kamerad gab sich künstlerisch Mühe mein Gesicht vollständig zu schwärzen, ich musste alle Ganzkörperwinkel selbst erreichen, damals waren wir grün angezogen, aber ich verspürte ein unstillbares Bedürfnis, mich in eine Schlammpfütze zu schmeissen, zu suhlen wie ein Schwein, ja ein wärmendes Schwein fehlt, aufbegehrend gegen Disziplin durch vorauseilenden übererfüllenden Gehorsam. So fing es vor 100 Jahren an. Ja ich war damals ein gelehriger Schüler der nachmilitaristischen *inneren Führung.* Mich hielt ab, daß ich keine Pfütze zur Verfügung hatte, und ich befürchtete Ausrüstung, Klamotten und Stiefel händisch reinigen zu müssen. Ein abgefeuertes Gewehr wurde zwei Stunden lang geputzt, und wieviel länger die ganze Ausrüstung? Glücklich lag ich auf vorheriger Radtour an der Donau nackt im eiskalten Gebirgsbach, Gebirgswasser schmeckt trotz gelöster Salze, Mineralien, destilliert leer und hohl, verwest, elektrolytisch gleichgewichtsverschiebend, das Wasser strömte erregend und mich auskühlend und gefrierend über mich, die Zeitspanne mich lustvoll zu erleichtern war endlich, der Zwang wurde mit zunehmender Kälte hochnotgeil, älter bin ich weniger von Torschlußpanik betroffen. Romantik tötet schnell. Der Feringasee der Heimat fühlte an kälteren Tagen nackt beschwommen sich schön und entspannt an, nach einigen Stößen der Arme und Beine. Dem Wasser ist die Badehose gleichgültig. Warum muss es Wasser sein? Klausis vergangenes Glück, es war eine befriedigende natürliche Masturbation, ich glaube das Wasser des Bachs nicht die Hand hat die Erregung gelegt, vermindert, beruhigt, besänftigt, das samtene Streicheln von Kopf bis Fuß besorgt. (Wie sanft möchte Heike streicheln?) Durchs Blätterdach schien nicht wärmend die Sonne mit angeregten Heliumlinien. Nach Saha. Jahre später umschmeichelten mich die tiefen Wasser mehrerer abgeschiedener kalter eiszeitlicher, Gletscher aus Schweden, Havelseen, auf meiner schönsten und schlimmsten Radreise an der Havel. Ob ich besamte, zu fern von Liebe säte, oder nicht kann ich nicht sagen, einige Male, nicht alle, es spielt keine Rolle, es spielt keine Rolle, auf keinen Fall bei keinem Mann. Es dauert zu kurz, eine Stunde bis fünf Sekunden. Obwohl unmöglich war, daß jemand anderes außer mir diese Seen erreicht und mich erblickte, auch auf dem Wasserweg, empfand ich keine Scham oder Ängstlichkeit, aber wollte mich verborgen und unbeobachtet halten und beobachtete Vorsicht, so im Nachhinein ist das Vorsicht nackter Tiere, es war im Kopf. Grenzen verlaufen im Kopf. Mauern, Karrosserien ... Deshalb glückte die Befreiung nicht, nicht mit Vernunft. Wirklichkeit ist unvernünftig, könnte ich Heike vorwerfen. Jeder Mensch hat ein Geschlecht und nicht jeder fünfzigste. Oder die weibliche Hälfte. Vielleicht hat Heike Ansprüche auf mein Geschlecht, gehören tut es ihr nicht, es ist nicht ihr Besitz. Sie hat Anspruch auf Erektion, Steifigkeit. Die Frau hat ein Geschlecht und es verbindet nichts mit meinem. Geschlecht fordert seine Rechte, und welche sind das. Dass ich auf einer einsamen Insel als letzter Mann mit allen Frauen nicht aussterben will? Ich will aussterben, daran ändert kein Geschlecht, kein weibliches was. Ich nehme, und gebe nichts, richtig, es ist meins. Das erigierte Mädchen ist nichts anderes als der erigierte Junge, wollen sie etwas voneinander, oder von mir, will ich etwas von ihr oder ihm? Wieso? Ich pinkelte mit Heike schon länger auf Berlin, von einem mariendorfer Parkhügel, den Wunsch drauf zu scheißen erfüllten wir uns nicht. Wir haben auch keine Defäkationsfaszination wie Arno Schmidt bei Körpervorgängen, wir müssen Funktionales nicht ins Sexuelle, Geschlechtliche zerren. Die Ästhetik besteht in Reflexen, diese sind schön. Fehlend schützen sie nicht vor dem Tod. Mutter Erde war in meinem Fall steril. Arno Schmidts Kinderlosigkeitsfantasien, sind Vorstellungen von atomaren Wüsten, keine Vorstellungen von einem Kind. Warum weiß ich nicht, ob er alleine in der Atomwüste nackt war, nackt radelte, barfuß ging, stellt er sich die Begegnung mit seiner Amazone mit Kleiderordnung vor? Im Garten ging er nicht nackt, in seinem Kopf allein. Alice wollte ihn nicht fotografieren. War er so arm, daß er nicht an fehlende Kleidung erinnert werden wollte. ## Wie ich allein die Mark Brandenburg bezwang, eroberte und den Militarismus beendete, ist schnell erzählt! Ich habe weiße Haut, die ist nachts gut sichtbar. Ich war mein eigener Voraustrupp und sondierte das Gelände, Feld. Ich schilderte die Idee Heike bei dem Feld in Mahlow, dass ich es nackt durchlaufen wolle hin und zurück. Eigentlich kam mir die Idee beim Einschlafen und Gedanken wälzen, das Feld am Mauerweg kam mir in den Sinn, für Heike hatte es erotische Assoziationen, es war heiß und staubig, aber gassigehende hundehalterexponiert. So wurde das nichts. Heike dürfte mich heute nackt und verfügbar aufs Feld entführen, aber als Pazifist lehnt sie Gewalt ab, oder sie will meinen Anblick nicht mit Anderen, Weibern, teilen, er stünde ihr zu. Das Feld ist ausgedehnt, so daß man tagsüber (Übung) schwerlich in dessen Mitte nackt wahrgenommen würde. Neben der Landstraße schloß es mit einem Knick ( eine Wallhecke galt es zu erobern ), der etwas Deckung geben könnte, an ein weiteres großes Feld. ideales Terrain als für mich imaginiertes, weghoppelndes Reh. [^1] [^1]: Der schönste Sex fühlte sich mit Heike im Zelt auf Lutzis Campingplatz in .... ohne Beobachtung und kindliche Kontrolle an, ich erinnere mich, und der Sex vorgestern, ein wunderschöner Alptraum. Süße Quälerei. Wie gesagt ich sondierte am Mauerweg beginnend, Richtung Feld abschätzend, zu viel Pionierwald grenzte zwischen Radweg und Feld, in einigem Abstand von der Landstraße, folgte ich einem Trampelpfad an den Rand des Baumbestandes, mehrere zum Weg parallel laufende Trampelpfade waren vorhanden, also sicher von Hundebesitzern frequentiert, in Berlin gibt es weniger Hunde aber Lichtverschmutzung, das Feld war eine Brache, ich leuchtete mit der Fahrradlampe hinein, das Vorderrad hebend und anwerfend, ich irrte, wie ich später einsah, es war dunkel, zu dunkel wie mir aufging. Das Ziel, die Aufgabe war, das Feld unter Zurücklassung von Fahrrad und Kleidung zu überqueren, ich wollte es an einen Baum binden, Kleidung und Schlüssel abseits verbergen, das Ziel war das Feld ohne sicheren Rückzugsweg, gesicherte Wiedererlangung von Kleid und Rad zu queren, wozu ich Heikes Selbstverständnis und -bewußtsein gebraucht hätte, hatte ich nicht. Ich lasse die Kleider praktisch zurück, weil ich nicht nackt bin, um Unnötiges und Ballast mitzuschleppen, und mich zu belasten und unbeweglich einzuschränken. Ich bräuchte einen Stock zum Dranbinden. Ich ziehe mich nicht aus, um Kleider zu ~~schleppen~~ tragen. Die Brache versprach sich nicht schön überqueren zu lassen, ich wollte eintretendes Herzgeklopfe minimieren, minimal halten, ich bräuchte es gegen die Kälte, wenn ich sterbe, legt mich nackt auf ein Feld, wenn es nicht besser geht, in die Natur, die wilde Klamm. Herzklopfen inklusive. ( Wie im Stern der Ungeborenen von Franz Werfel. ) Barfußgehen ist wichtiger, es stellt die Welt auf den Kopf. Das Feld schien bis zum diagonalen Ende dunkler, außer der Lichtverschmutzung meiner hinten ....dorfer Nachbarn in Feierabendidylle. Das war ein Irrtum, das angebliche dunkle Ende war eine Kuppe in der Mitte des Feldes. Die Siedlung kam hinter der Kuppe näher, beleuchtend zu nah, da änderte sich die Brache sauber in Linien, Reihen bestelltes Feld, fester Grund zog sich, zu schräg, und lag quer übers Feld, zwischen beiden Teilen zur Knickung, ich müsste loslegen, meinte ich, ich suchte ein Abstellversteck für mein hell leuchtendes Fahrrad, Nabendynamo, ich hatte ihn zur Ausleuchtung, der Feldgegebenheiten genutzt, es leuchtete, der Kondensator war voll, ich wollte die Lampe abdecken, meine äugige Mütze verräterisch, ich identifzierbar, die Brache wuchs höher, ich sah mich um, das Feld frei, ich würde ohne Übersicht vom Waldrand nackt in das frei einsehbare Feld tapern. Ich entschied mich mit Fahrrad bekleidet einige Schritte ins Feld die Aussicht zu testen. Ich holperte ein Drittel, ein Viertel das Feld hinein. Ich hatte mich überzeugt hier konnte ich mich unstörend ungestört aus- und entdeckt sogar ruhig anziehen, in einer Dunkelheit, die das Unterscheiden der Bekleidung unmöglich macht, nackt bin ich heller. Hier ging es, ich klappte den Fahrradständer aus, stellte das mich verratende Fahrrad ab, und schloß es ab. Ich entschloß mich den Schlüssel mitzunehmen. Verlor ihn im Dunkeln, fand ihn. Ich hatte am Waldrand Überlegungen gewälzt, wie ich im Dunkeln bei Rückkehr von der anderen Seite, die richtige Stelle wiederfinden und anpeilen könnte, ich entschied mich für die Identifizierung mittels Silhouetten und identifizierbarer Konturen von Baumkronengruppen. Sehr unsicher sollte mir scheinen. Ich legte das Fahrrad seitlich ins Brachegestrüpp, das Licht wurde von Gewächs erstickt, ich legte die Jacke ab und zog meinem warmen mitgebrachten Tee aus der Innentasche, seine Trinkdauer war die Minimalzeit für den Gang, ich nahm ihn mit, ökologisch korrekt fand ich ihn in PETflasche nach Verlust wieder, ich ging einige Schritte weiter, das Terrain überzeugte mich, ich setzte mich abseits ins Gestrüpp, und entkleidete mich, die Schuhe, in Deckung. Ich häufte die Kleider und suchte verlorenen Tee und den Schlüssel zum Umhängen, nach dem Umblicken in Stille und Leere richtete ich mich auf und schritt los, sofort streichelte mich kältegemindert der sanfte wärmere Wind, seltsam. Der wenige Tee, grün, wärmte und schmeckte, die Entfernung zum Aufbruchsort war gering, so dass ich keine Befreiung empfand. Ich kam langsam zur Mitte des Feldes schritt forscher aus, barfußgeübt, die Schlüssel um den Hals klingelten, vergaß zeitweise die Nacktheit, der Weg zog sich, Entfernungen waren kaum einzuschätzen, den Punkt ohne Wiederkehr überwand ich unbemerkt ohne Zögern, der Weg zur anderen Seite begann, als sich der Weg in die Länge zog, ich an der Enfernungseinschätzung zu zweifeln begann, hörte die Brache auf, der Trampelpfad bog auf die Strauchböschung zu, war weniger eindeutig zu identifizieren für nachher zurück, ich lief vertrauensvoll weiter, lange, instinktiv lösungsgewiss auf das Fußgedächtnis zählend, ich lief länger, der Knick versprach in Aussicht zu kommen, was er bald tat, ich konnte ihn in einer Grasschneise auf die nächste Seite durchlaufen, erschreckt von einem weißen Pfosten in Hundehöhe, der nicht bellte. Ich sah auf das weite neue Feld, eine nächste Etappe, wann, werde ich zwanghaft? Ich machte mich ohne Eile an den Rückweg, der Tee war leer, die Schlüssel klirrten leise, ich verfehlte den Weg, zwischenzeitlich kam mir meine Tarnung in den Sinn, ich bückte mich, Fee, ( wie lange blickten nackte Ritter in den Schaum der Bäche, bis ihnen Wassergeister, Undinen, erschienen?) krümelte etwas schwarzbraune Erde, Erde ist sauberer Dreck, beschmierte mich und rieb mich am Hoden, Leisten, Gerestschlechtsteil (Scham und Scheide für den Selbstversuch bei Damen) ein, und auch Brust, Flanken und Po, Po besonders, fühlt sich gut an, ich leuchtete weniger erschreckend. Andere Erdsorten konnte ich nicht testen, primitive rote oder ocker, Kreide verbietet sich. Zwei schlechte Bücher zum Beschmieren hatte ich nicht dabei! Solche Tarnung verschwindet beim Überstreifen von Kleidung, die ich lang nicht erreicht hatte. Ich fand den Weg, er war falsch, ich versuchte die Richtung des Rückwegs auszumachen, unmöglich sie wiederzufinden, ich ertastete den Weg füssig, erkannte ihn wieder richtig, ich traf glücklich auf die Stelle wo die Brache begann, ob ich mich in der Mark Samen verlor, ich erkannte sie nicht , sollte ich mich als Unkraut fühlen, hätte ich mich im Glyphosatkampf jedenfalls behaupten müssen, hier wuchs klein und kümmerlich, was nicht hergehörte, oder ob ich eine Weltbevölkerung ernährende Frucht darstellte, sei dahingestellt und es darf sich der Leser je nach Erzählform und Verlag die Geschichte zuende imaginieren. Nach einem längeren Rückweg begannen die Blicke in die Brache und die Sorge, schrecken wollte ich mich nicht, aber ich verzweifelte schnell, was, wenn ich an Kleidung und Rad unbemerkt vorbeilief, dunkel wie es war. Ich trat in die Brache und untersuchte die Schemen, war das ein Kleiderhaufen, nein große Blätter, kein Brachegestrüpp, Blütenstengel, wie ich einer, kohlig angeordnete Blätter. Unaufmerksam, dachte ich, am Kohlfeld vorbeigelaufen und nicht bemerkt. Samen meinerseits, Kerne vom kernigen Kerl, wären vom Kohl bis zu Lieferung in den Supermarkt weggeregnet. Die Erdmutter war unfruchtbar und häßlich, im Dunkeln ist das kein Mangel, bei Sonne suche man sich eine schönere Landschaft. Sicher! Trotzdem am Rad vorbei oder nicht, die Kleider zu finden, gab ich nachrangige Priorität, auf große Fahrradkonturen fokussieren, der Ausgangswaldrand rückte näher, ich würde umkehren müssen, lange suchen müssen, erfrieren, den Kohl tastend abkriechen, das hier ist ein zwangskollektiviertes PostLPGfeld, kurz groß, häßlich, amerikanisch groß, steril, industriell groß, außer mit meinem Samen, was Heike und nicht den Kommunisten gehört, nicht verunreinigt, glyphosatifiert, die Verzweiflung milderte sich im angenehmen Laufen, bleckte wieder hervor und kroch heran. Es war schön, es war keiner da und bis morgen würde keiner kommen. Blöd wärs mangels Kleidung ( Fahrrad nicht) sechs Kilometer durch die Stadt so zu laufen, bei eisigem Wind zu radeln ( Die dunkle Route ist machbar). Mein Schamgefühl schwand und ich legte mir einige Argumente zurecht: " Ich zieh mich um. Ich hab meine Kleider verlegt. Ich geh mit dem Wulff , der Vulva, spazieren, ich habe eine Wette verloren, ihr Hund ist nackt, ich habe meine Unterhose verlegt. Ich will mich nicht unterhalten !" Zu dem interessierten älteren Herrn mit KLEINEM Hund, oder zur Polizei, berlin oder brandenburgsch, bauen taten jedenfalls die Berliner Wasserbetriebe in BRANDENBURG, Skandal. Mir kam der Gedanke an Scham abhanden, als ich meinen Vater über ein Feld, Felder, durch große Flüsse schwimmend, verwundet mit Fieber durch die Sowjetunion stolpern und straucheln sah, auf der Flucht, oder genehmigten Ausreise? Er wurde bei einer russischen Familie wach. Sie hatten ihn im Fieber ohnmächtig auf dem Feld gefunden, wie nackt er gegebenenfalls dabei war, dürfte alle Beteiligten weder gestört noch beschämt haben, alles Glück, so kam ich an meinen Kleidern vorbei, etwas weiter glomm die treue Lampe, mit gelbfunzelnder Tasche, niemals mehr ohne Lampe, selbst wenn es blendet, Licht nahm ich mir vor, Unsitte von daheim und Garten, dort suchte ich die Gießkanne im Dunkeln. Der Entschluß den Rest des Feldes nackt zu durchlaufen, fiel trotz möglicher Entdeckung leicht. Ich hatte alles zu weit getrieben und im Rücken Auf dem Rückweg verlangsamte ich, ein verirrter Jogger wackelte mit seinem Irrlicht durch den Waldstreifen, brutal langsam, ich kühlte wartend aus, und er tapprig, SPOOOAAT, bis zum Herzinfarkt des Achtzigjährigen. Ja muss das denn sein? Es erlichterte ein Radfahrer, rot?, mir war die Personenzahl unklar und ich wusste nicht, wer abzog, und wen ich mir einbildete. Die Birkenstämme an der entscheidenden Stelle vor mir wirkten von unten beleuchtet, als ob sich jemand niedergelassen hätte, der Vergleich zeigt bei anderen Birken dieselben Lichtverhältnisse. Ich näherte mich und erreichte den stetsverdächtigen Hundegeher- und steher- und -schnüfflertrampelpfad, hüpfte zur Zielbestätigung auf der Stelle, beglückt, und wandte mich dem Ende meiner Reise zu, in hasenfüssiger Gewissheit jedem Annäherer entkommen zu können, genoß den bekannten Pfad, vergaß irritiert anhetzende anbellende mich mit dem Hasen verwechselnde und zerfleischende Hunde (Schlüssel in die Faust, doch Stock.) Ich erreichte ich das Fahrrad, schloß es gemütlich auf, verlor Teeflasche und Schlüssel, Entspannung hatte den letzten Weg das Herzklopfen abgesenkt ins Gefühl, frequenzmäßig, ich eilte klappernd zu den Kleidern, verhedderte mich in der dreifachen Oberkörperbekleidung, erkannte die erste Baumwollhose, grün auf grün nicht, hatte beide Hosen an, wärmte mit zwei Händen je einen Fuß vor, und war in Strümpfen und Schuhen. Die Jacke fehlte, ei verdammt, die kannst du nur hier ausgezogen haben, suchte, fand sie nicht, kalt so klappernd zitternd, sie lag am Fahrrad, die PETTeeflasche schaffte es in die Tasche, ich schob das Fahrrad vom Feld meinen Ruhmesplatz, Ruhmesfeld, einmal durchquert, verlassend. Ich dachte ich würde mit Sicherheit eine Erektion beim Selbstlibertinageversuch bekommen,angstgetrieben (Törless, Musil), die sich in eine Orgasmusfähigkeit unter Hilfestellung oder ohne verwandeln könnte. Das war nicht der Fall, ich schritt im richtigen Gefühl, ließ die deckende haltende Hand von der samtenen Mitte, Geschlecht, Gefühlsmitte, fallen, der dynamische stramme Beckenboden federte mich muskulös nach oben und voran, ich ließ die Arme frei und im Takt des Laufs schwingen, die umgehängten Schlüssel klirrten leise. Prioritäten: Nackt alle Hoffnung fahren lassen oder zurückgewinnen ist nicht wichtig, aber das Fahrrad laß ich mir nicht klauen. Gesellschaft brauch ich keine, will ich keine, Heike darf mich an der Hand nehmen. Irgendwo hinführen. Es muss sich nicht gut anfühlen. Mikrobiologisch interessant. Das klopfende Herz ist ein Lustorgan, nicht für Infarkte und Schlaganfälle. Wir schwitzen, sind nackt und haben Angst. Lebendig. Befreiung scheint möglich. Loslassen, die Kleidung. 426 Meter mal zwei, achthundertfünfzig, gilt als Kilometer. Das waren mehr als zwölf Minuten bei fünf Stundenkilometern. Nächstes Mal weiter. Vorwärts immer. Zwei Stunden sind zehn Kilometer. Neun Stunden. * [Berliner Abendblätter](ba.php) ))> Written with [StackEdit](https://stackedit.io/).
    nm.md
    Aus aller Welt – Frankfurt Oder: Angeklagte gesteht: Ex-Mann nackt in Wald ausgesetzt PROZESS 23.10.2017, 11:58 Ein Mann wurde bei Zepernick gefangen und nackt im Wald ausgesetzt. Der Fall landete nun vor Gericht (Symbolbild). Im Jahr 2015 wurde ein Mann bei Berlin in einen Transporter gestoßen und nackt im Wald ausgesetzt. Nun hat eine Angeklagte gestanden. Frankfurt (Oder). Eine Frau soll mit einer Komplizin ihren Ex-Mann nackt in einem Wald bei Berlin ausgesetzt haben. Vor Gericht hat die Ex-Frau des mutmaßlichen Opfers die Tat gestanden. Sie beschrieb den Vorgang als spontane und nicht geplante Aktion. Mitangeklagt ist eine Ex-Freundin des Mannes, sie wurde vom Gericht zunächst noch nicht befragt. Das Opfer erschien zum ersten Verhandlungstag nicht. In Transporter gestoßen und in den Wald gefahren Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass die Frauen im März 2015 mit unbekannten Mittätern ihrem Ex in Zepernick aufgelauert, ihn in einen Transporter gestoßen und in einen Wald gefahren haben. Dort sollte er splitternackt bis 100 zählen, dann ließen ihn die beiden Frauen im Wald zurück. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung vor. Laut Anklage fühlten sich die Frauen von dem Mann im Vorfeld belästigt und wollten ihm deshalb eine Abreibung verpassen. Seine frühere Ehefrau sagte in dem Prozess, dass die Beziehung von Gewalt geprägt gewesen sei. Nach der Trennung habe ihr Ex sie mit Telefonanrufen belästigt und ihr nachgestellt, erzählte die 39-Jährige. (dpa) Kuriose Polizeimeldungen: Auch wenn die Polizei täglich mit Gewalt und Unfällen kämpft, ist sie trotzdem immer wieder mit amüsanten Situationen konfrontiert. So etwa mit dieser Anfang Februar 2020: Ein 40-Jähriger schlug am Bahnhof in Haldensleben mit einem Metallrohr einen 32-Jährigen. Als die Polizei eintraf, flüchtete der Angreifer in seine Wohnung. Dort hielt er es allerdings nicht lange aus – er kletterte nur mit Boxershorts bekleidet auf ein Hausdach, um dort ein Tänzchen einzulegen. Vermutlich wegen der sehr niedrigen Temperaturen kehrte er aber bald zurück in seine Wohnung, wo ihn das SEK erwartete.Foto: Monika Skolimowska / dpa 3. Februar 2020: Der Diebeszug zwei junger Männer war voller Pleiten, Pech und Pannen. Nachdem sie ein Haus ausgeräumt hatten, konnten sie ihre Beute aus unerfindlichen Gründen nicht mitnehmen. Doch es wurde noch abstruser: Ihr Fluchtauto blieb auf einem Feld stecken – weshalb sie die Polizei rufen mussten. Die zählte eins und eins zusammen und nahm die Ermittlungen auf. 31. Dezember 2019: Was genau er dort suchte und wie er dort hingekommen war, das konnte die Polizei nicht sagen: Ein 18-Jähriger musste in der Silvesternacht aus einem Schornstein befreit werden. Nur noch sein Oberkörper ragte heraus, so die Beamten. Zudem sei der junge Mann nur leicht bekleidet gewesen. Wegen Unterkühlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Mitte Dezember 2019: Die Alkoholfahrt eines 54-Jährigen endete auf einem ungewöhnlichen Parkplatz. Der Mann rammte auf einem Weihnachtsmarkt in Heubach erst einen Stand, ließ dann sein Auto stehen – um auf dem Markt weiterzutrinken. Dann setzte sich der Unfallfahrer wieder in sein Auto und stellte es in der Nähe ab. Gerade als der Mann parken wollte, wurde er von einer Polizeistreife gestoppt. Den Unfallschaden schätzte die Polizei auf über 4000 Euro. Anfang Dezember 2019: Ein 23 Jahre alter Mann aus Essen hätte vor seinem Einbruch ein kleines Nickerchen halten sollen. Denn nachdem er das Schaufenster eines Ladenlokals eingeschlagen hatte, schlief er vor dem Tresor ein. Ein Verkäufer fand den müden Einbrecher später. Der Schraubenzieher steckte sogar noch in der Tresortür. 7. April 2019: Eine Frau hatte die Polizei gerufen, weil sie eine Sachbeschädigung an ihrem Auto entdeckt haben wollte. Ihr Wagen sei „besprüht“ worden, teilte sie am Telefon mit. Der Fall ließ sich danach allerdings schnell aufklären. Nur 13 Minuten nach dem Anruf konnten die Täter von den herbeigeeilten Beamten identifiziert werden: Vögel hatten das Auto „besprüht“. Eine Anzeige wurde nicht erstattet. 3. April 2019: In Lübeck hat eine Frau aus gekränkter Eitelkeit zu einer ungewöhnlich drastischen Maßnahme gegriffen: Sie wählte die 110. Weil sie mit ihrer neuen Haarfarbe nicht zufrieden war. Die Frau habe „ein Riesenproblem“ gemeldet, wie die Polizei auf Facebook mitteilte. Schließlich sei sie „schon dreimal umgefärbt“ worden. Die erhoffte Besserung brachte ihr der Notruf allerdings nicht ein. Im Gegenteil. Es gab nur den netten Hinweis, dass der Notruf für so etwas nicht bestimmt ist: „Wir helfen immer gerne, aber für eine ausführliche Frisurenberatung ist die Polizei nicht der richtige Ansprechpartner, schon gar nicht der Notruf.“ 29. März 2019: Wie die Polizei aus dem Stockholmer Stadtteil Rinkeby berichtete, saß ein Polizist in einer öffentlichen Sauna der Stadt. Nach einigen Minuten erkannte der Beamte in einem Dampfbad einen Mann, der sich einem Haftbefehl wegen schwerer Körperverletzung entzogen hatte. Auch der Flüchtige erkannte offenbar in seinem Gegenüber einen Polizisten. Es folgte eine Festnahme. Ohne Dienstkleidung. Und die Polizei wurde auf Facebook eine deutliche Botschaft los: „Wir sind überall. Selbst wenn Sie uns nicht sehen, sind wir da.“ Ende Januar 2019: Weil ein 18-Jähriger im unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale laut eigener Aussage beim Joggen dringend auf die Toilette musste, hat er sich ein Auto geschnappt und ist damit weggefahren. Kurze Zeit später brachte er das Auto wieder zurück. Ärger gab’s trotzdem. Auch weil der junge Mann keinen Führerschein hatte. Januar 2019: In Hamm hat eine Frau versucht, eine Spielhalle zu überfallen – und zwar mit einem Pürierstab bewaffnet. Die Täterin hatte das Gerät laut Polizei in einen Jutebeutel gesteckt und damit auf einen Mitarbeiter gezielt. Die Küchenhilfe sollte so wohl nach einer Pistole aussehen. Die Frau flüchtete in einem vor der Spielhalle wartenden Auto. Januar 2019: Zwei Räuber haben in Willich am Niederrhein viel Aufwand für eine überschaubare Beute betrieben. Zwei Männer hatten erst versucht, eine Tür aufzubrechen, waren dann in eine Wohnung gestürmt und hatten von den beiden Bewohnern Drogen gefordert. Letztlich zogen sie relativ genügsam ab – mit exakt einer erbeuteten Zigarette. Anfang Januar 2019 hat die Polizei Dortmund einem Ehepaar, das an seinem Hochzeitstag geblitzt wurde, nachträglich ein Geschenk gemacht. Der Bräutigam hatte die Polizei, nachdem das erste Blitzerfoto offenbar vernichtet worden war, um einen weiteren „Abzug“ des Fotos von der Hochzeitsfahrt gebeten. Die Beamten kamen der Bitte prompt nach. Anfang Dezember 2018 rief ein Mann in einem Suhler Mehrfamilienhaus die Polizei, weil er einen extremen Gestank bemerkt hatte und eine verwesende Leiche in einer der Wohnungen vermutete. Hinterher stellte sich heraus: Müffelnde Schuhe vor einer Wohnungstür waren Schuld. Ende Oktober 2018: Eine fahrende Bierkiste haben Polizisten in Winnenden (Baden-Württemberg) aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten stoppten einen 21 Jahre alten Mann, der mit einem selbst gebauten Gefährt auf der Basis einer Bierkiste samt 10 PS-Motor unterwegs war. Mitte August 2018 verfolgte ein Eichhörnchen in Karlsruhe hartnäckig einen Mann. Der wusste sich nicht anders zu helfen und rief die Polizei. Als die Beamten eintrafen, war das Tier dem Mann noch immer auf den Fersen. Die Verfolgungsjagd fand nur ein Ende, weil das Eichhörnchen einschlief. Ob vor Schreck oder Erschöpfung, ist nicht bekannt. Es wurde in eine Auffangstation gebracht. Ende März 2018 kontrollierte eine Funkstreife der Polizei Zusmarshausen in Bayern einen 38-jährigen Mann, der mit einem Kalb spazieren ging. Mitten in der Nacht. Völlig betrunken. Das Jungtier sei ihm nachgelaufen, behauptete er. Allerdings stimmte das so nicht. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass er das Kalb gestohlen hatte. Und nicht nur das: Auch ein Handy, eine Trompete, einen Autoschlüssel und Bargeld stellten die Beamten sicher. Ende Februar 2018 hieß es in einem Polizeibericht: „Polizei und Zirkusclown verfolgen zwei Zebras“. Klingt erstmal wie der Anfang eines Witzes, ist aber wirklich passiert. Und zwar in Ludwigshafen. Die Tiere waren aus einem Zirkus entlaufen. Der Zirkusclown konnte sie mit Hilfe der Polizei wieder einfangen. Anfang Dezember 2017 fiel es der Polizei gar nicht schwer, zwei Kiosk-Einbrecher in Dietzenbach in Hessen nach ihrer Tat zu finden. Die beiden hatten offenbar nicht auf das Wetter geachtet. Die Polizisten brauchten nur den Spuren im Schnee zu folgen – und konnten die beiden Tatverdächtigen dann in einer Wohnung festnehmen. November 2017: Nach 20 Jahren tauchte ein vermisstes Auto wieder auf. Ein Mann aus Frankfurt hatte schlichtweg vergessen, wo er es 1997 geparkt hatte. Nur weil ein Gebäude abgerissen werden sollte und das Fahrzeug im Weg stand, wurde es gefunden. November 2017: Eine offensichtlich wohlhabende Frau hat im Hamburger Hauptbahnhof einen Lipgloss für 37 Euro gestohlen, obwohl das Bargeld in ihrer Tasche für mehr als 600 Stück davon gereicht hätte. Bundespolizisten fanden bei der Frau 23.000 Euro in bar. November 2017: Ein 81 Jahre alter Mann hat in Baden-Württemberg einen fünf Kilogramm schweren Gegenstand in der Erde seines Gartens gefunden. Weil er dort eine Bombe vermutete, alarmierte er die Polizei. Die gab nach kurzer Zeit Entwarnung: Der vermeintlich gefährliche Gegenstand war eine große Zucchini. Oktober 2017: Auf der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Bremen war Ende Oktober 2017 ein Traktor ziemlich langsam unterwegs. Als die Polizei den 18-jährigen Fahrer stoppt, stellt sich heraus, dass er unter Drogeneinfluss stand – vermutlich hatte er Cannabis konsumiert. Oktober 2017: Ein etwa 30-jähriger Mann hat eine Kiosk-Mitarbeiterin abgelenkt und dann bedroht, um die Kasse leer zu räumen. Während er das Geld stehlen wollte, betrat jedoch ein Kunde den Laden. Der Räuber bediente den Kunden, verkaufte ihm Zigaretten und gab sogar Rückgeld. Mit dem Kasseninhalt konnte der Täter danach verschwinden. Im August 2017 hat sich dieser Fall zugetragen: Auf der Flucht vor der Polizei ist ein 45 Jahre alter Ladendieb in Hamm (Nordrhein-Westfalen) mit dem Fahrrad gegen einen Streifenwagen gefahren – im Gepäck hatte er mehr als 50 Konservendosen mit Thunfisch. Es entstand ein Schaden von 1600 Euro. Was der unter Drogen stehende Mann mit dem vielen Thunfisch vorhatte, verriet er der Polizei nicht.Foto: imago stock&people / imago/Westend61 Ebenso im August 2017: Ein Zebu-Rind setzte sich nach dem Zusammenstoß mit einem Auto auf dessen Motorhaube – und hinterließ einen Fladen. Das Rind blieb bei dem Unfall unbeschadet, das Auto nicht. Es entstand ein Schaden von 2000 Euro. Mai 2017: In Essen geht ein Alarm bei der Polizei ein. Einsatzkräfte rücken zum vermeintlichen Tatort aus. Der Auslöser des Alarms ist bereits tot, als die Polizisten eintreffen: eine Spinne. Sie saß auf einem scharf geschalteten Alarmknopf, als die Bewohner des Hauses das Tier zerquetschten. April 2017: Nach einem Besäufnis geht ein Mann im baden-württembergischen Mainhardt duschen. Problem: Er nutzt die Dusche in einem fremden Haus. Als die Bewohnerin den Nackten in ihrem Bad sieht, versteckt sie sich mit ihren Kindern und ruft die Polizei. Als die Beamten eintreffen, merkt der „Einbrecher“ langsam, dass was nicht stimmt. Am Ende ist es ihm nur noch peinlich – und die Bewohner sehen von einer Anzeige ab. Ende März 2017: Ein Frau wehrt sich in Hannover erbittert gegen ihre Festnahme, nachdem beim Diebstahl eines Vibrators erwischt worden war. Höhepunkt ihres Kampfes: Sie beißt den Ladendetektiv. Die Polizei vermerkt in der zugehörigen Mitteilung: „Es ist unklar, was die Frau so erregte.“ 7. März 2017: Die Polizei muss einen Verkehersteilnehmer auf der A2 bei Braunschweig anhalten. Der Mann gehört schlichtweg nicht auf die Autobahn – weil er mit dem Rand unterwegs ist. Seine Erklärung: Sein Navi auf dem Smartphone hätte ihm diesen Weg gezeigt. 8. Februar 2017: Die Polizei ermittelt wegen Störung der Religionsausübung und Hausfriedensbruch in einer Kirche im bayerischen Ebensfeld. Ein DNA-Test soll helfen. Schließlich hat der unbekannte Täter davon reichlich hinterlassen: Er hatte zweimal sein großes Geschäft in der Kirche verrichtet. Einmal sogar im Beichtstuhl. 31. Januar 2017: Eine Frau hatte in Bremen die Polizei gerufen, weil sie in ihrer Wohnung merkwürdige Geräusche gehört und Angst vor einem Einbrecher bekommen hatte. Die Beamten suchten die Wohnung ab – und fanden den Übeltäter im Badezimmer. „Er lag in der Wanne, war blau angelaufen und zuckte unkontrolliert“, heißt es im Polizeibericht. Ein Vibrator. Modell: „Blauer Maulwurf“. Damit war die Spurensuche beendet. 3. Januar 2017: In Frankreich verfolgt ein junger Mann den Dieb seines Autos auf ungewöhnliche Weise. Auf dem Dach liegend hält er sich fest, als der Dieb losfährt, und ruft mit einer Hand den Notruf. Der Dieb sei teilweise mit 130 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs gewesen, heißt es später im Bericht. Ein Polizeiwagen nimmt die Verfolgung auf und kann den Verdächtigen schließlich festnehmen. 6. Oktober 2016: Ein rabiater Dieb verteidigt im Bremer Hauptbahnhof sein erbeutetes Thunfischbaguette und einen Multivitaminsaft, als ob es um sein Leben geht. Der Bäckereiverkäufer, der ihm hinterherrennt, kassiert einen Schlag ins Gesicht, kann den Dieb dann aber zu Boden bringen. Sicherheitsleute der Bahn kommen hinzu, Bundespolizisten nehmen den 35-Jährigen fest. Er erhält eine Strafanzeige wegen Diebstahls und Körperverletzung – und muss weiter hungern. Der 36 Jahre alte Verkäufer wird nicht ernsthaft verletzt. 3. Oktober 2016: Im hessischen Alsdorf wird die Polizei von einer besorgten Frau alarmiert, die eine Ruhestörung bei den Nachbarn melden will. Die vermuteten Renovierungsarbeiten der Nachbarn stören die Frau am freien Tag der Deutschen Einheit. Die Polizisten stellen jedoch fest, dass in der Küche der Nachbarn nur Schnitzel geklopft wurden und keine Renovierungsarbeiten stattfanden. Ins Abschlussprotokoll schreiben die Beamten: „Schnitzel sind jetzt in der Pfanne und brutzeln. Keine Maßnahmen. Ist jetzt Ruhe.“ 29. September: Ein 16-Jähriger verliert bei einem Moped-Unfall im Schwarzwald sein Kniegelenk, doch das wird erst im Krankenhaus bemerkt. Unter telefonischer Anleitung eines Arztes durchforsten Polizisten den Straßengraben und finden das Gelenk. Es wird gereinigt und dem jungen Mann eingesetzt, der so um ein künstliches Gelenk herumkommt. 15. September 2016: Ein Esel beißt im hessischen Schlitz in Teile eines McLaren-Supersportwagens und verursacht einen Schaden von rund 30.000 Euro. Die scherzhafte Erklärung der Polizei: Das Tier könnte das orangefarbene Fahrzeug für eine überdimensionierte Möhre gehalten haben. Ein Gericht urteilte rund ein Jahr später, dass die Besitzer des Esels für die Reparaturkosten aufkommen müssen. Diese waren laut Gericht dann aber nicht mehr ganz so hoch. 18. August 2016: Ein möglicherweise angriffslustiger Emu sorgt in Kalbach (Kreis Fulda) für Aufregung. Seit zwei Wochen werde vergeblich versucht, den ausgebüxten australischen Laufvogel einzufangen, berichtet die Polizei in Fulda. Das Tier renne sofort weg, wenn sich Menschen näherten. Der Emu wurde mehrfach an Plätzen nahe des Ortsteils Uttrichshausen gesehen. Der Besitzer habe gewarnt, das Tier könne angreifen, wenn es in die Enge getrieben werde, so die Polizei. 17. August 2016: Weil zwei Beamte einen Mofa-Fahrer mit dem Auto nicht durch eine Kleingartenanlage verfolgen können, greift einer der Beamten zu einem alternativen Verkehrsmittel. Mit einem Kinderfahrrad stellt er den Mann, der vor einer Verkehrskontrolle geflüchtet war. 15. August 2016: Ein Streit zwischen einem 47-jährigen und einem 49-jährigen Mann ist am 12. August in Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern) eskaliert. Der 49-Jährige beschädigt dabei das Auto seines Gegenübers – mit seiner Fleischwurst. Diese hatte der Mann so gegen den BMW des 47-Jährigen geschleudert, dass das Auto eine Beule an der rechten Hecktüre hatte. 16. August 2016: Die Polizei im nordrhein-westfälischen Kaarst bricht eine Wohnung auf, weil zuvor Hilferufe wahrgenommen wurden. In der Wohnung treffen sie aber keine hilflose Person, sondern einen Papagei an. Besorgte Nachbarn kannten den Vogel noch nicht und hatten sein Krächzen für einen Hilferuf gehalten. 1. Juli 2016: Bei der niederländischen Polizei geht eine Meldung ein, dass sich eine Person in Amsterdam nahe eines Fensters befinde und sich womöglich umbringen könnte. Die Polizei öffnet die Tür und findet einen leblosen Körper vor – den einer Gummipuppe. 30. August 2016: In den letzten Stunden vor Jahresende wurden die Mindener Polizeibeamten zu ihrem wohl ungewöhnlichsten Einsatz des Jahres gerufen: Ein Mann traute sich nicht, durch einen Tunnel zu fahren. Er leide an einer Tunnelphobie, schilderte er am Telefon. Wendemöglichkeit? Fehlanzeige. Die Beamten rückten aus. Eine Polizistin fuhr das Auto durch den 1730 Meter langen Weserauentunnel, ihr Kollege lenkte den Mann mit Smalltalk ab und fuhr ihn im Streifenwagen durch den Tunnel. Hildrizhausen - In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein komplett nackter Mann in Hildrizhausen (Kreis Böblingen) auf mehrere Polizeibeamte losgegangen. Die Polizei wurde nach eigenen Angaben etwa fünf Minuten nach Mitternacht von einem Anrufer auf den 28-jährigen Mann aufmerksam gemacht. Dieser sei nackt in der Altdorfer Straße auf der Fahrbahn gelaufen und habe einen Linienbus angehalten. Als die Beamten vor Ort eintrafen sei der Mann mit geballten Fäusten und schreiend auf die Polizisten zugelaufen. Nachdem sich der Mann auch nach Aufforderungen nicht stehen blieb, brachten die Beamten ihn zu Boden. Laut der Polizei habe der 28-Jährige mehrfach versucht, eine Polizistin zu schlagen und sei daraufhin mithilfe einer weiteren Streifenwagenbesatzung in Handschellen gelegt worden. Trotzdem versuchte er weiterhin aufzustehen und beleidigte die Beamten. Ein Rettungsdienst brachte den Mann anschließend ins Krankenhaus. Bis dieser eintraf, war der Mann in eine Rettungsdecke eingewickelt. Dem Mann droht eine Anzeige Laut der Polizei sei noch nicht klar, ob möglicherweise Alkohol, Drogen oder ein psychischer Ausnahmezustand für das Verhalten des 28-Jährigen verantwortlich waren. In der Wohnung des Mannes fanden die Beamten allerdings eine kleine Menge Marihuana, die sie beschlagnahmten. Wie das Polizeipräsidium Ludwigsburg mitteilte, erwartet den Mann nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Wendlingen - Ein betrunkener Mann ist am Ostersonntag gegen 15.30 Uhr nackt durch die Innenstadt von Wendlingen gelaufen. Wie die Polizei mitteilte, befand sich der 34-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand und musste in eine Spezialklinik gebracht werden. Mehrere Notrufe waren bei der Polizei eingegangen: Die Anrufer berichteten von einem nackten Mann, der durch die Innenstadt von Wendlingen rennen würde. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung konnte der betrunkene und aggressive Mann an der Ecke Albstraße / Talstraße angetroffen werden. Da er sich der Streife gegenüber sehr aggressiv verhielt, musste er festgenommen und anschließend in eine Spezialklinik verbracht werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Plus Ein offensichtlich geistig verwirrter Mann ohne Kleidung randalierte in Senden auf der Hauptstraße. Unter anderem warf er einen Kanaldeckel auf ein Auto. Ein halbnackter Mann hat am Mittwochmittag den Verkehr auf der Durchfahrtsstraße in Senden blockiert. In den sozialen Medien kursieren einige Videos, die den Vorfall dokumentieren. Sie zeigen den Mann, der nur in schwarzer Unterhose und schwarzen Socken mitten in der Stadt wütet und einen Kanaldeckel auf ein wartendes Auto wirft. 11.03.2021 In den USA hätte die Polizei den gleich erschossen. Da bin ich echt dankbar in der BRD zu leben, in der die Polizei meist sehr besonnen handelt. Kompliment an die Polizisten und/oder Polizistinnen. Von Peter M. 11.03.2021 Ja, sind wir froh das er nur einen Kanaldeckel hatte und kein Schweizer Taschenmesser. Hätte sonst böse ausgehen können ^^ Kategorie: Polizeimeldungen Nackter Mann sorgt für Polizeieinsatz Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bergholz-Rehbrücke Potsdam-Mittelmark Kategorie Die PolizeiDatum02.06.2020 Mehrere Bürger meldeten der Polizei am heutigen Morgen einen völlig unbekleideten Mann, der in Rehbrücke umherläuft, Autos angehalten und ein Mädchen belästigt haben soll. Wie sich herausstellte, war der Mann zunächst vor ein Auto gesprungen. Nur durch eine starke Bremsung konnte die Fahrerin einen Zusammenstoß verhindern. Dann soll er einer Jugendlichen den Weg versperrt haben und sie an den Händen gepackt und hierbei leicht verletzt haben. Einer weiteren Frau soll er dann eine Bissverletzung zugefügt haben. Der offenbar sehr verwirrte Mann konnte durch Polizeibeamte im Zuge der Fahndungsmaßnahmen im Bereich der Beethovenstraße festgestellt werden. Er wurde durch hinzugerufenen Rettungskräfte anschließend in eine Fachklinik gebracht. Neben den Anzeigen, die die Kollegen vor Ort aufnahmen, wegen Körperverletzung in zwei Fällen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, erschien eine weitere Geschädigte später noch bei der Polizei in Potsdam und erstattete ebenfalls Anzeige. Ihr soll der Mann ebenfalls vor das Auto gesprungen sein. Als sie versuchte davonzufahren, habe er noch Kratzer an ihrem Fahrzeug verursacht. Dienstag, 02.06.2020, 07:28 Uhr Nackter Mann mit Granaten-Attrappe sorgt für Polizeieinsatz - Berliner Morgenpost Nackter Mann mit Granaten-Attrappe sorgt für Polizeieinsatz. schroeder. Ein nackter Mann mit einer Waffen- Attrappe hat am Montagmittag in Prenzlauer Berg einen Polizeieinsatz ausgelöst.
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    Heinrich von Kleist Die Marquise von O.... (Nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz vom Norden nach dem Süden verlegt worden) In M..., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O...., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen: daß sie, ohne ihr Wissen, in andre Umstände gekommen sei, daß der Vater zu dem Kinde, das sie gebären würde, sich melden solle; und daß sie, aus Familienrücksichten, entschlossen wäre, ihn zu heiraten. Die Dame, die einen so sonderbaren, den Spott der Welt reizenden Schritt, beim Drang unabänderlicher Umstände, mit solcher Sicherheit tat, war die Tochter des Herrn von G..., Kommandanten der Zitadelle bei M... Sie hatte, vor ungefähr drei Jahren, ihren Gemahl, den Marquis von O...., dem sie auf das innigste und zärtlichste zugetan war, auf einer Reise verloren, die er, in Geschäften der Familie, nach Paris gemacht hatte. Auf Frau von G...s, ihrer würdigen Mutter, Wunsch, hatte sie, nach seinem Tode, den Landsitz verlassen, den sie bisher bei V... bewohnt hatte, und war, mit ihren beiden Kindern, in das Kommandantenhaus, zu ihrem Vater, zurückgekehrt. Hier hatte sie die nächsten Jahre mit Kunst, Lektüre, mit Erziehung, und ihrer Eltern Pflege beschäftigt, in der größten Eingezogenheit zugebracht: bis der ... Krieg plötzlich die Gegend umher mit den Truppen fast aller Mächte und auch mit russischen erfüllte. Der Obrist von G..., welcher den Platz zu verteidigen Order hatte, forderte seine Gemahlin und seine Tochter auf, sich auf das Landgut, entweder der letzteren, oder seines Sohnes, das bei V... lag, zurückzuziehen. Doch ehe sich die Abschätzung noch, hier der Bedrängnisse, denen man in der Festung, dort der Greuel, denen man auf dem platten Lande ausgesetzt sein konnte, auf der Waage der weiblichen Überlegung entschieden hatte: war die Zitadelle von den russischen Truppen schon berennt, und aufgefordert, sich zu ergeben. Der Obrist erklärte gegen seine Familie, daß er sich nunmehr verhalten würde, als ob sie nicht vorhanden wäre; und antwortete mit Kugeln und Granaten. Der Feind, seinerseits, bombardierte die Zitadelle. Er steckte die Magazine in Brand, eroberte ein Außenwerk, und als der Kommandant, nach einer nochmaligen Aufforderung, mit der Übergabe zauderte, so ordnete er einen nächtlichen Überfall an, und eroberte die Festung mit Sturm. Eben als die russischen Truppen, unter einem heftigen Haubitzenspiel, von außen eindrangen, fing der linke Flügel des Kommandantenhauses Feuer und nötigte die Frauen, ihn zu verlassen. Die Obristin, indem sie der Tochter, die mit den Kindern die Treppe hinabfloh, nacheilte, rief, daß man zusammenbleiben, und sich in die unteren Gewölbe flüchten möchte; doch eine Granate, die, eben in diesem Augenblicke, in dem Hause zerplatzte, vollendete die gänzliche Verwirrung in demselben. Die Marquise kam, mit ihren beiden Kindern, auf den Vorplatz des Schlosses, wo die Schüsse schon, im heftigsten Kampf, durch die Nacht blitzten, und sie, besinnungslos, wohin sie sich wenden solle, wieder in das brennende Gebäude zurückjagten. Hier, unglücklicher Weise, begegnete ihr, da sie eben durch die Hintertür entschlüpfen wollte, ein Trupp feindlicher Scharfschützen, der, bei ihrem Anblick, plötzlich still ward, die Gewehre über die Schultern hing, und sie, unter abscheulichen Gebärden, mit sich fortführte. Vergebens rief die Marquise, von der entsetzlichen, sich unter einander selbst bekämpfenden, Rotte bald hier, bald dorthin gezerrt, ihre zitternden, durch die Pforte zurückfliehenden Frauen, zu Hülfe. Man schleppte sie in den hinteren Schloßhof, wo sie eben, unter den schändlichsten Mißhandlungen, zu Boden sinken wollte, als, von dem Zetergeschrei der Dame herbeigerufen, ein russischer Offizier erschien, und die Hunde, die nach solchem Raub lüstern waren, mit wütenden Hieben zerstreute. Der Marquise schien er ein Engel des Himmels zu sein. Er stieß noch dem letzten viehischen Mordknecht, der ihren schlanken Leib umfaßt hielt, mit dem Griff des Degens ins Gesicht, daß er, mit aus dem Mund vorquellendem Blut, zurücktaumelte; bot dann der Dame, unter einer verbindlichen, französischen Anrede den Arm, und führte sie, die von allen solchen Auftritten sprachlos war, in den anderen, von der Flamme noch nicht ergriffenen, Flügel des Palastes, wo sie auch völlig bewußtlos niedersank. Hier – traf er, da bald darauf ihre erschrockenen Frauen erschienen, Anstalten, einen Arzt zu rufen; versicherte, indem er sich den Hut aufsetzte, daß sie sich bald erholen würde; und kehrte in den Kampf zurück. Der Platz war in kurzer Zeit völlig erobert, und der Kommandant, der sich nur noch wehrte, weil man ihm keinen Pardon geben wollte, zog sich eben mit sinkenden Kräften nach dem Portal des Hauses zurück, als der russische Offizier, sehr erhitzt im Gesicht, aus demselben hervortrat, und ihm zurief, sich zu ergeben. Der Kommandant antwortete, daß er auf diese Aufforderung nur gewartet habe, reichte ihm seinen Degen dar, und bat sich die Erlaubnis aus, sich ins Schloß begeben, und nach seiner Familie umsehen zu dürfen. Der russische Offizier, der, nach der Rolle zu urteilen, die er spielte, einer der Anführer des Sturms zu sein schien, gab ihm, unter Begleitung einer Wache, diese Freiheit; setzte sich, mit einiger Eilfertigkeit, an die Spitze eines Detachements, entschied, wo er noch zweifelhaft sein mochte, den Kampf, und bemannte schleunigst die festen Punkte des Forts. Bald darauf kehrte er auf den Waffenplatz zurück, gab Befehl, der Flamme, welche wütend um sich zu greifen anfing, Einhalt zu tun, und leistete selbst hierbei Wunder der Anstrengung, als man seine Befehle nicht mit dem gehörigen Eifer befolgte. Bald kletterte er, den Schlauch in der Hand, mitten unter brennenden Giebeln umher, und regierte den Wasserstrahl; bald steckte er, die Naturen der Asiaten mit Schaudern erfüllend, in den Arsenälen, und wälzte Pulverfässer und gefüllte Bomben heraus. Der Kommandant, der inzwischen in das Haus getreten war, geriet auf die Nachricht von dem Unfall, der die Marquise betroffen hatte, in die äußerste Bestürzung. Die Marquise, die sich schon völlig, ohne Beihülfe des Arztes, wie der russische Offizier vorher gesagt hatte, aus ihrer Ohnmacht wieder erholt hatte, und bei der Freude, alle die Ihrigen gesund und wohl zu sehen, nur noch, um die übermäßige Sorge derselben zu beschwichtigen, das Bett hütete, versicherte ihn, daß sie keinen andern Wunsch habe, als aufstehen zu dürfen, um ihrem Retter ihre Dankbarkeit zu bezeugen. Sie wußte schon, daß er der Graf F..., Obristlieutenant vom t...n Jägerkorps, und Ritter eines Verdienst- und mehrerer anderen Orden war. Sie bat ihren Vater, ihn inständigst zu ersuchen, daß er die Zitadelle nicht verlasse, ohne sich einen Augenblick im Schloß gezeigt zu haben. Der Kommandant, der das Gefühl seiner Tochter ehrte, kehrte auch ungesäumt in das Fort zurück, und trug ihm, da er unter unaufhörlichen Kriegsanordnungen umherschweifte, und keine bessere Gelegenheit zu finden war, auf den Wällen, wo er eben die zerschossenen Rotten revidierte, den Wunsch seiner gerührten Tochter vor. Der Graf versicherte ihn, daß er nur auf den Augenblick warte, den er seinen Geschäften würde abmüßigen können, um ihr seine Ehrerbietigkeit zu bezeugen. Er wollte noch hören, wie sich die Frau Marquise befinde? als ihn die Rapporte mehrerer Offiziere schon wieder in das Gewühl des Krieges zurückrissen. Als der Tag anbrach, erschien der Befehlshaber der russischen Truppen, und besichtigte das Fort. Er bezeugte dem Kommandanten seine Hochachtung, bedauerte, daß das Glück seinen Mut nicht besser unterstützt habe, und gab ihm, auf sein Ehrenwort, die Freiheit, sich hinzubegeben, wohin er wolle. Der Kommandant versicherte ihn seiner Dankbarkeit, und äußerte, wie viel er, an diesem Tage, den Russen überhaupt, und besonders dem jungen Grafen F..., Obristlieutenant vom t...n Jägerkorps, schuldig geworden sei. Der General fragte, was vorgefallen sei; und als man ihn von dem frevelhaften Anschlag auf die Tochter desselben unterrichtete, zeigte er sich auf das äußerste entrüstet. Er rief den Grafen F... bei Namen vor. Nachdem er ihm zuvörderst wegen seines eignen edelmütigen Verhaltens eine kurze Lobrede gehalten hatte: wobei der Graf über das ganze Gesicht rot ward; schloß er, daß er die Schandkerle, die den Namen des Kaisers brandmarkten, niederschießen lassen wolle; und befahl ihm, zu sagen, wer sie seien? Der Graf F... antwortete, in einer verwirrten Rede, daß er nicht im Stande sei, ihre Namen anzugeben, indem es ihm, bei dem schwachen Schimmer der Reverberen im Schloßhof, unmöglich gewesen wäre, ihre Gesichter zu erkennen. Der General, welcher gehört hatte, daß damals schon das Schloß in Flammen stand, wunderte sich darüber; er bemerkte, wie man wohl bekannte Leute in der Nacht an ihren Stimmen erkennen könnte; und gab ihm, da er mit einem verlegenen Gesicht die Achseln zuckte, auf, der Sache auf das allereifrigste und strengste nachzuspüren. In diesem Augenblick berichtete jemand, der sich aus dem hintern Kreise hervordrängte, daß einer von den, durch den Grafen F... verwundeten, Frevlern, da er in dem Korridor niedergesunken, von den Leuten des Kommandanten in ein Behältnis geschleppt worden, und darin noch befindlich sei. Der General ließ diesen hierauf durch eine Wache herbeiführen, ein kurzes Verhör über ihn halten; und die ganze Rotte, nachdem jener sie genannt hatte, fünf an der Zahl zusammen, erschießen. Dies abgemacht, gab der General, nach Zurücklassung einer kleinen Besatzung, Befehl zum allgemeinen Aufbruch der übrigen Truppen; die Offiziere zerstreuten sich eiligst zu ihren Korps; der Graf trat, durch die Verwirrung der Auseinander-Eilenden, zum Kommandanten, und bedauerte, daß er sich der Frau Marquise, unter diesen Umständen, gehorsamst empfehlen müsse: und in weniger, als einer Stunde, war das ganze Fort von Russen wieder leer. Die Familie dachte nun darauf, wie sie in der Zukunft eine Gelegenheit finden würde, dem Grafen irgend eine Äußerung ihrer Dankbarkeit zu geben; doch wie groß war ihr Schrecken, als sie erfuhr, daß derselbe noch am Tage seines Aufbruchs aus dem Fort, in einem Gefecht mit den feindlichen Truppen, seinen Tod gefunden habe. Der Kurier, der diese Nachricht nach M... brachte, hatte ihn mit eignen Augen, tödlich durch die Brust geschossen, nach P... tragen sehen, wo er, wie man sichere Nachricht hatte, in dem Augenblick, da ihn die Träger von den Schultern nehmen wollten, verblichen war. Der Kommandant, der sich selbst auf das Posthaus verfügte, und sich nach den näheren Umständen dieses Vorfalls erkundigte, erfuhr noch, daß er auf dem Schlachtfeld, in dem Moment, da ihn der Schuß traf, gerufen habe: »Julietta! Diese Kugel rächt dich!« und nachher seine Lippen auf immer geschlossen hätte. Die Marquise war untröstlich, daß sie die Gelegenheit hatte vorbeigehen lassen, sich zu seinen Füßen zu werfen. Sie machte sich die lebhaftesten Vorwürfe, daß sie ihn, bei seiner, vielleicht aus Bescheidenheit, wie sie meinte, herrührenden Weigerung, im Schlosse zu erscheinen, nicht selbst aufgesucht habe; bedauerte die Unglückliche, ihre Namensschwester, an die er noch im Tode gedacht hatte; bemühte sich vergebens, ihren Aufenthalt zu erforschen, um sie von diesem unglücklichen und rührenden Vorfall zu unterrichten; und mehrere Monden vergingen, ehe sie selbst ihn vergessen konnte. Die Familie mußte nun das Kommandantenhaus räumen, um dem russischen Befehlshaber darin Platz zu machen. Man überlegte anfangs, ob man sich nicht auf die Güter des Kommandanten begeben sollte, wozu die Marquise einen großen Hang hatte; doch da der Obrist das Landleben nicht liebte, so bezog die Familie ein Haus in der Stadt, und richtete sich dasselbe zu einer immerwährenden Wohnung ein. Alles kehrte nun in die alte Ordnung der Dinge zurück. Die Marquise knüpfte den lange unterbrochenen Unterricht ihrer Kinder wieder an, und suchte, für die Feierstunden, ihre Staffelei und Bücher hervor: als sie sich, sonst die Göttin der Gesundheit selbst, von wiederholten Unpäßlichkeiten befallen fühlte, die sie ganze Wochen lang, für die Gesellschaft untauglich machten. Sie litt an Übelkeiten, Schwindeln und Ohnmachten, und wußte nicht, was sie aus diesem sonderbaren Zustand machen solle. Eines Morgens, da die Familie beim Tee saß, und der Vater sich, auf einen Augenblick, aus dem Zimmer entfernt hatte, sagte die Marquise, aus einer langen Gedankenlosigkeit erwachend, zu ihrer Mutter: wenn mir eine Frau sagte, daß sie ein Gefühl hätte, ebenso, wie ich jetzt, da ich die Tasse ergriff, so würde ich bei mir denken, daß sie in gesegneten Leibesumständen wäre. Frau von G... sagte, sie verstände sie nicht. Die Marquise erklärte sich noch einmal, daß sie eben jetzt eine Sensation gehabt hätte, wie damals, als sie mit ihrer zweiten Tochter schwanger war. Frau von G... sagte, sie würde vielleicht den Phantasus gebären, und lachte. Morpheus wenigstens, versetzte die Marquise, oder einer der Träume aus seinem Gefolge, würde sein Vater sein; und scherzte gleichfalls. Doch der Obrist kam, das Gespräch ward abgebrochen, und der ganze Gegenstand, da die Marquise sich in einigen Tagen wieder erholte, vergessen. Bald darauf ward der Familie, eben zu einer Zeit, da sich auch der Forstmeister von G..., des Kommandanten Sohn, in dem Hause eingefunden hatte, der sonderbare Schrecken, durch einen Kammerdiener, der ins Zimmer trat, den Grafen F... anmelden zu hören. Der Graf F...! sagte der Vater und die Tochter zugleich; und das Erstaunen machte alle sprachlos. Der Kammerdiener versicherte, daß er recht gesehen und gehört habe, und daß der Graf schon im Vorzimmer stehe, und warte. Der Kommandant sprang sogleich selbst auf, ihm zu öffnen, worauf er, schön, wie ein junger Gott, ein wenig bleich im Gesicht, eintrat. Nachdem die Szene unbegreiflicher Verwunderung vorüber war, und der Graf, auf die Anschuldigung der Eltern, daß er ja tot sei, versichert hatte, daß er lebe; wandte er sich, mit vieler Rührung im Gesicht, zur Tochter, und seine erste Frage war gleich, wie sie sich befinde? Die Marquise versicherte, sehr wohl, und wollte nur wissen, wie er ins Leben erstanden sei? Doch er, auf seinem Gegenstand beharrend, erwiderte: daß sie ihm nicht die Wahrheit sage; auf ihrem Antlitz drücke sich eine seltsame Mattigkeit aus; ihn müsse alles trügen, oder sie sei unpäßlich, und leide. Die Marquise, durch die Herzlichkeit, womit er dies vorbrachte, gut gestimmt, versetzte: nun ja; diese Mattigkeit, wenn er wolle, könne für die Spur einer Kränklichkeit gelten, an welcher sie vor einigen Wochen gelitten hätte; sie fürchte inzwischen nicht, daß diese weiter von Folgen sein würde. Worauf er, mit einer aufflammenden Freude, erwiderte: er auch nicht! und hinzusetzte, ob sie ihn heiraten wolle? Die Marquise wußte nicht, was sie von dieser Aufführung denken solle. Sie sah, über und über rot, ihre Mutter, und diese, mit Verlegenheit, den Sohn und den Vater an; während der Graf vor die Marquise trat, und indem er ihre Hand nahm, als ob er sie küssen wollte, wiederholte: ob sie ihn verstanden hätte? Der Kommandant sagte: ob er nicht Platz nehmen wolle; und setzte ihm, auf eine verbindliche, obschon etwas ernsthafte, Art einen Stuhl hin. Die Obristin sprach: in der Tat, wir werden glauben, daß Sie ein Geist sind, bis Sie uns werden eröffnet haben, wie Sie aus dem Grabe, in welches man Sie zu P... gelegt hatte, erstanden sind. Der Graf setzte sich, indem er die Hand der Dame fahren ließ, nieder, und sagte, daß er, durch die Umstände gezwungen, sich sehr kurz fassen müsse; daß er, tödlich durch die Brust geschossen, nach P... gebracht worden wäre; daß er mehrere Monate daselbst an seinem Leben verzweifelt hätte; daß während dessen die Frau Marquise sein einziger Gedanke gewesen wäre; daß er die Lust und den Schmerz nicht beschreiben könnte, die sich in dieser Vorstellung umarmt hätten; daß er endlich, nach seiner Wiederherstellung, wieder zur Armee gegangen wäre; daß er daselbst die lebhafteste Unruhe empfunden hätte; daß er mehrere Male die Feder ergriffen, um in einem Briefe, an den Herrn Obristen und die Frau Marquise, seinem Herzen Luft zu machen; daß er plötzlich mit Depeschen nach Neapel geschickt worden wäre; daß er nicht wisse, ob er nicht von dort weiter nach Konstantinopel werde abgeordert werden; daß er vielleicht gar nach St. Petersburg werde gehen müssen; daß ihm inzwischen unmöglich wäre, länger zu leben, ohne über eine notwendige Forderung seiner Seele ins Reine zu sein; daß er dem Drang bei seiner Durchreise durch M..., einige Schritte zu diesem Zweck zu tun, nicht habe widerstehen können; kurz, daß er den Wunsch hege, mit der Hand der Frau Marquise beglückt zu werden, und daß er auf das ehrfurchtsvollste, inständigste und dringendste bitte, sich ihm hierüber gütig zu erklären. – Der Kommandant, nach einer langen Pause, erwiderte: daß ihm dieser Antrag zwar, wenn er, wie er nicht zweifle, ernsthaft gemeint sei, sehr schmeichelhaft wäre. Bei dem Tode ihres Gemahls, des Marquis von O...., hätte sich seine Tochter aber entschlossen, in keine zweite Vermählung einzugehen. Da ihr jedoch kürzlich von ihm eine so große Verbindlichkeit auferlegt worden sei: so wäre es nicht unmöglich, daß ihr Entschluß dadurch, seinen Wünschen gemäß, eine Abänderung erleide; er bitte sich inzwischen die Erlaubnis für sie aus, darüber im Stillen während einiger Zeit nachdenken zu dürfen. Der Graf versicherte, daß diese gütige Erklärung zwar alle seine Hoffnungen befriedige; daß sie ihn, unter anderen Umständen, auch völlig beglücken würde; daß er die ganze Unschicklichkeit fühle, sich mit derselben nicht zu beruhigen: daß dringende Verhältnisse jedoch, über welche er sich näher auszulassen nicht im Stande sei, ihm eine bestimmtere Erklärung äußerst wünschenswert machten; daß die Pferde, die ihn nach Neapel tragen sollten, vor seinem Wagen stünden; und daß er inständigst bitte, wenn irgend etwas in diesem Hause günstig für ihn spreche, – wobei er die Marquise ansah – ihn nicht, ohne eine gütige Äußerung darüber, abreisen zu lassen. Der Obrist, durch diese Aufführung ein wenig betreten, antwortete, daß die Dankbarkeit, die die Marquise für ihn empfände, ihn zwar zu großen Voraussetzungen berechtige: doch nicht zu so großen; sie werde bei einem Schritte, bei welchem es das Glück ihres Lebens gelte, nicht ohne die gehörige Klugheit verfahren. Es wäre unerläßlich, daß seiner Tochter, bevor sie sich erkläre, das Glück seiner näheren Bekanntschaft würde. Er lade ihn ein, nach Vollendung seiner Geschäftsreise, nach M... zurückzukehren, und auf einige Zeit der Gast seines Hauses zu sein. Wenn alsdann die Frau Marquise hoffen könne, durch ihn glücklich zu werden, so werde auch er, eher aber nicht, mit Freuden vernehmen, daß sie ihm eine bestimmte Antwort gegeben habe. Der Graf äußerte, indem ihm eine Röte ins Gesicht stieg, daß er seinen ungeduldigen Wünschen, während seiner ganzen Reise, dies Schicksal vorausgesagt habe; daß er sich inzwischen dadurch in die äußerste Bekümmernis gestürzt sehe; daß ihm, bei der ungünstigen Rolle, die er eben jetzt zu spielen gezwungen sei, eine nähere Bekanntschaft nicht anders als vorteilhaft sein könne; daß er für seinen Ruf, wenn anders diese zweideutigste aller Eigenschaften in Erwägung gezogen werden solle, einstehen zu dürfen glaube; daß die einzige nichtswürdige Handlung, die er in seinem Leben begangen hätte, der Welt unbekannt, und er schon im Begriff sei, sie wieder gut zu machen; daß er, mit einem Wort, ein ehrlicher Mann sei, und die Versicherung anzunehmen bitte, daß diese Versicherung wahrhaftig sei. – Der Kommandant erwiderte, indem er ein wenig, obschon ohne Ironie, lächelte, daß er alle diese Äußerungen unterschreibe. Noch hätte er keines jungen Mannes Bekanntschaft gemacht, der, in so kurzer Zeit, so viele vortreffliche Eigenschaften des Charakters entwickelt hätte. Er glaube fast, daß eine kurze Bedenkzeit die Unschlüssigkeit, die noch obwalte, heben würde; bevor er jedoch Rücksprache genommen hätte, mit seiner sowohl, als des Herrn Grafen Familie, könne keine andere Erklärung, als die gegebene, erfolgen. Hierauf äußerte der Graf, daß er ohne Eltern und frei sei. Sein Onkel sei der General K..., für dessen Einwilligung er stehe. Er setzte hinzu, daß er Herr eines ansehnlichen Vermögens wäre, und sich würde entschließen können, Italien zu seinem Vaterlande zu machen. – Der Kommandant machte ihm eine verbindliche Verbeugung, erklärte seinen Willen noch einmal; und bat ihn, bis nach vollendeter Reise, von dieser Sache abzubrechen. Der Graf, nach einer kurzen Pause, in welcher er alle Merkmale der größten Unruhe gegeben hatte, sagte, indem er sich zur Mutter wandte, daß er sein Äußerstes getan hätte, um dieser Geschäftsreise auszuweichen; daß die Schritte, die er deshalb beim General en Chef, und dem General K..., seinem Onkel, gewagt hätte, die entscheidendsten gewesen wären, die sich hätten tun lassen; daß man aber geglaubt hätte, ihn dadurch aus einer Schwermut aufzurütteln, die ihm von seiner Krankheit noch zurückgeblieben wäre; und daß er sich jetzt völlig dadurch ins Elend gestürzt sehe. – Die Familie wußte nicht, was sie zu dieser Äußerung sagen sollte. Der Graf fuhr fort, indem er sich die Stirn rieb, daß wenn irgend Hoffnung wäre, dem Ziele seiner Wünsche dadurch näher zu kommen, er seine Reise auf einen Tag, auch wohl noch etwas darüber, aussetzen würde, um es zu versuchen. – Hierbei sah er, nach der Reihe, den Kommandanten, die Marquise und die Mutter an. Der Kommandant blickte mißvergnügt vor sich nieder, und antwortete ihm nicht. Die Obristin sagte: gehn Sie, gehn Sie, Herr Graf; reisen Sie nach Neapel; schenken Sie uns, wenn Sie wiederkehren, auf einige Zeit das Glück Ihrer Gegenwart; so wird sich das Übrige finden. – Der Graf saß einen Augenblick, und schien zu suchen, was er zu tun habe. Drauf, indem er sich erhob, und seinen Stuhl wegsetzte: da er die Hoffnungen, sprach er, mit denen er in dies Haus getreten sei, als übereilt erkennen müsse, und die Familie, wie er nicht mißbillige, auf eine nähere Bekanntschaft bestehe: so werde er seine Depeschen, zu einer anderweitigen Expedition, nach Z..., in das Hauptquartier, zurückschicken, und das gütige Anerbieten, der Gast dieses Hauses zu sein, auf einige Wochen annehmen. Worauf er noch, den Stuhl in der Hand, an der Wand stehend, einen Augenblick verharrte, und den Kommandanten ansah. Der Kommandant versetzte, daß es ihm äußerst leid tun würde, wenn die Leidenschaft, die er zu seiner Tochter gefaßt zu haben scheine, ihm Unannehmlichkeiten von der ernsthaftesten Art zuzöge: daß er indessen wissen müsse, was er zu tun und zu lassen habe, die Depeschen abschicken, und die für ihn bestimmten Zimmer beziehen möchte. Man sah ihn bei diesen Worten sich entfärben, der Mutter ehrerbietig die Hand küssen, sich gegen die Übrigen verneigen und sich entfernen. Als er das Zimmer verlassen hatte, wußte die Familie nicht, was sie aus dieser Erscheinung machen solle. Die Mutter sagte, es wäre wohl nicht möglich, daß er Depeschen, mit denen er nach Neapel ginge, nach Z... zurückschicken wolle, bloß, weil es ihm nicht gelungen wäre, auf seiner Durchreise durch M..., in einer fünf Minuten langen Unterredung, von einer ihm ganz unbekannten Dame ein Jawort zu erhalten. Der Forstmeister äußerte, daß eine so leichtsinnige Tat ja mit nichts Geringerem, als Festungsarrest, bestraft werden würde! Und Kassation obenein, setzte der Kommandant hinzu. Es habe aber damit keine Gefahr, fuhr er fort. Es sei ein bloßer Schreckschuß beim Sturm; er werde sich wohl noch, ehe er die Depeschen abgeschickt, wieder besinnen. Die Mutter, als sie von dieser Gefahr unterrichtet ward, äußerte die lebhafteste Besorgnis, daß er sie abschicken werde. Sein heftiger, auf einen Punkt hintreibender Wille, meinte sie, scheine ihr grade einer solchen Tat fähig. Sie bat den Forstmeister auf das dringendste, ihm sogleich nachzugehen, und ihn von einer so unglückdrohenden Handlung abzuhalten. Der Forstmeister erwiderte, daß ein solcher Schritt gerade das Gegenteil bewirken, und ihn nur in der Hoffnung, durch seine Kriegslist zu siegen, bestärken würde. Die Marquise war derselben Meinung, obschon sie versicherte, daß ohne ihn die Absendung der Depeschen unfehlbar erfolgen würde, indem er lieber werde unglücklich werden, als sich eine Blöße geben wollen. Alle kamen darin überein, daß sein Betragen sehr sonderbar sei, und daß er Damenherzen durch Anlauf, wie Festungen, zu erobern gewohnt scheine. In diesem Augenblick bemerkte der Kommandant den angespannten Wagen des Grafen vor seiner Tür. Er rief die Familie ans Fenster, und fragte einen eben eintretenden Bedienten, erstaunt, ob der Graf noch im Hause sei? Der Bediente antwortete, daß er unten, in der Domestikenstube, in Gesellschaft eines Adjutanten, Briefe schreibe und Pakete versiegle. Der Kommandant, der seine Bestürzung unterdrückte, eilte mit dem Forstmeister hinunter, und fragte den Grafen, da er ihn auf dazu nicht schicklichen Tischen seine Geschäfte betreiben sah, ob er nicht in seine Zimmer treten wolle? Und ob er sonst irgend etwas befehle? Der Graf erwiderte, indem er mit Eilfertigkeit fortschrieb, daß er untertänigst danke, und daß sein Geschäft abgemacht sei; fragte noch, indem er den Brief zusiegelte, nach der Uhr; und wünschte dem Adjutanten, nachdem er ihm das ganze Portefeuille übergeben hatte, eine glückliche Reise. Der Kommandant, der seinen Augen nicht traute, sagte, indem der Adjutant zum Hause hinausging: Herr Graf, wenn Sie nicht sehr wichtige Gründe haben – Entscheidende! fiel ihm der Graf ins Wort; begleitete den Adjutanten zum Wagen, und öffnete ihm die Tür. In diesem Fall würde ich wenigstens, fuhr der Kommandant fort, die Depeschen – Es ist nicht möglich, antwortete der Graf, indem er den Adjutanten in den Sitz hob. Die Depeschen gelten nichts in Neapel ohne mich. Ich habe auch daran gedacht. Fahr zu! – Und die Briefe Ihres Herrn Onkels? rief der Adjutant, sich aus der Tür hervorbeugend. Treffen mich, erwiderte der Graf, in M... Fahr zu, sagte der Adjutant, und rollte mit dem Wagen dahin. Hierauf fragte der Graf F..., indem er sich zum Kommandanten wandte, ob er ihm gefälligst sein Zimmer anweisen lassen wolle? Er würde gleich selbst die Ehre haben, antwortete der verwirrte Obrist; rief seinen und des Grafen Leuten, das Gepäck desselben aufzunehmen: und führte ihn in die für fremden Besuch bestimmten Gemächer des Hauses, wo er sich ihm mit einem trocknen Gesicht empfahl. Der Graf kleidete sich um; verließ das Haus, um sich bei dem Gouverneur des Platzes zu melden, und für den ganzen weiteren Rest des Tages im Hause unsichtbar, kehrte er erst kurz vor der Abendtafel dahin zurück. Inzwischen war die Familie in der lebhaftesten Unruhe. Der Forstmeister erzählte, wie bestimmt, auf einige Vorstellungen des Kommandanten, des Grafen Antworten ausgefallen wären; meinte, daß sein Verhalten einem völlig überlegten Schritt ähnlich sehe; und fragte, in aller Welt, nach den Ursachen einer so auf Kurierpferden gehenden Bewerbung. Der Kommandant sagte, daß er von der Sache nichts verstehe, und forderte die Familie auf, davon weiter nicht in seiner Gegenwart zu sprechen. Die Mutter sah alle Augenblicke aus dem Fenster, ob er nicht kommen, seine leichtsinnige Tat bereuen, und wieder gut machen werde. Endlich, da es finster ward, setzte sie sich zur Marquise nieder, welche, mit vieler Emsigkeit, an einem Tisch arbeitete, und das Gespräch zu vermeiden schien. Sie fragte sie halblaut, während der Vater auf und niederging, ob sie begreife, was aus dieser Sache werden solle? Die Marquise antwortete, mit einem schüchtern nach dem Kommandanten gewandten Blick: wenn der Vater bewirkt hätte, daß er nach Neapel gereist wäre, so wäre alles gut. Nach Neapel! rief der Kommandant, der dies gehört hatte. Sollt ich den Priester holen lassen? Oder hätt ich ihn schließen lassen und arretieren, und mit Bewachung nach Neapel schicken sollen? – Nein, antwortete die Marquise, aber lebhafte und eindringliche Vorstellungen tun ihre Wirkung; und sah, ein wenig unwillig, wieder auf ihre Arbeit nieder. – Endlich gegen die Nacht erschien der Graf. Man erwartete nur, nach den ersten Höflichkeitsbezeugungen, daß dieser Gegenstand zur Sprache kommen würde, um ihn mit vereinter Kraft zu bestürmen, den Schritt, den er gewagt hatte, wenn es noch möglich sei, wieder zurückzunehmen. Doch vergebens, während der ganzen Abendtafel, erharrte man diesen Augenblick. Geflissentlich alles, was darauf führen konnte, vermeidend, unterhielt er den Kommandanten vom Kriege, und den Forstmeister von der Jagd. Als er des Gefechts bei P..., in welchem er verwundet worden war, erwähnte, verwickelte ihn die Mutter bei der Geschichte seiner Krankheit, fragte ihn, wie es ihm an diesem kleinen Orte ergangen sei, und ob er die gehörigen Bequemlichkeiten gefunden hätte. Hierauf erzählte er mehrere, durch seine Leidenschaft zur Marquise interessanten, Züge: wie sie beständig, während seiner Krankheit, an seinem Bette gesessen hätte; wie er die Vorstellung von ihr, in der Hitze des Wundfiebers, immer mit der Vorstellung eines Schwans verwechselt hätte, den er, als Knabe, auf seines Onkels Gütern gesehen; daß ihm besonders eine Erinnerung rührend gewesen wäre, da er diesen Schwan einst mit Kot beworfen, worauf dieser still untergetaucht, und rein aus der Flut wieder emporgekommen sei; daß sie immer auf feurigen Fluten umhergeschwommen wäre, und er Thinka gerufen hätte, welches der Name jenes Schwans gewesen, daß er aber nicht im Stande gewesen wäre, sie an sich zu locken, indem sie ihre Freude gehabt hätte, bloß am Rudern und In-die-Brust-sich-werfen; versicherte plötzlich, blutrot im Gesicht, daß er sie außerordentlich liebe: sah wieder auf seinen Teller nieder, und schwieg. Man mußte endlich von der Tafel aufstehen; und da der Graf, nach einem kurzen Gespräch mit der Mutter, sich sogleich gegen die Gesellschaft verneigte, und wieder in sein Zimmer zurückzog: so standen die Mitglieder derselben wieder, und wußten nicht, was sie denken sollten. Der Kommandant meinte: man müsse der Sache ihren Lauf lassen. Er rechne wahrscheinlich auf seine Verwandten bei diesem Schritte. Infame Kassation stünde sonst darauf. Frau von G... fragte ihre Tochter, was sie denn von ihm halte? Und ob sie sich wohl zu irgend einer Äußerung, die ein Unglück vermiede, würde verstehen können? Die Marquise antwortete: Liebste Mutter! Das ist nicht möglich. Es tut mir leid, daß meine Dankbarkeit auf eine so harte Probe gestellt wird. Doch es war mein Entschluß, mich nicht wieder zu vermählen; ich mag mein Glück nicht, und nicht so unüberlegt, auf ein zweites Spiel setzen. Der Forstmeister bemerkte, daß wenn dies ihr fester Wille wäre, auch diese Erklärung ihm Nutzen schaffen könne, und daß es fast notwendig scheine, ihm irgend eine bestimmte zu geben. Die Obristin versetzte, daß da dieser junge Mann, den so viele außerordentliche Eigenschaften empföhlen, seinen Aufenthalt in Italien nehmen zu wollen, erklärt habe, sein Antrag, nach ihrer Meinung, einige Rücksicht, und der Entschluß der Marquise Prüfung verdiene. Der Forstmeister, indem er sich bei ihr niederließ, fragte, wie er ihr denn, was seine Person anbetreffe, gefalle? Die Marquise antwortete, mit einiger Verlegenheit: er gefällt und mißfällt mir; und berief sich auf das Gefühl der anderen. Die Obristin sagte: wenn er von Neapel zurückkehrt, und die Erkundigungen, die wir inzwischen über ihn einziehen könnten, dem Gesamteindruck, den du von ihm empfangen hast, nicht widersprächen: wie würdest du dich, falls er alsdann seinen Antrag wiederholte, erklären? In diesem Fall, versetzte die Marquise, würd ich – da in der Tat seine Wünsche so lebhaft scheinen, diese Wünsche – sie stockte, und ihre Augen glänzten, indem sie dies sagte – um der Verbindlichkeit willen, die ich ihm schuldig bin, erfüllen. Die Mutter, die eine zweite Vermählung ihrer Tochter immer gewünscht hatte, hatte Mühe, ihre Freude über diese Erklärung zu verbergen, und sann, was sich wohl daraus machen lasse. Der Forstmeister sagte, indem er unruhig vom Sitz wieder aufstand, daß wenn die Marquise irgend an die Möglichkeit denke, ihn einst mit ihrer Hand zu erfreuen, jetzt gleich notwendig ein Schritt dazu geschehen müsse, um den Folgen seiner rasenden Tat vorzubeugen. Die Mutter war derselben Meinung, und behauptete, daß zuletzt das Wagstück nicht allzu groß wäre, indem bei so vielen vortrefflichen Eigenschaften, die er in jener Nacht, da das Fort von den Russen erstürmt ward, entwickelte, kaum zu fürchten sei, daß sein übriger Lebenswandel ihnen nicht entsprechen sollte. Die Marquise sah, mit dem Ausdruck der lebhaftesten Unruhe, vor sich nieder. Man könnte ihm ja, fuhr die Mutter fort, indem sie ihre Hand ergriff, etwa eine Erklärung, daß du, bis zu seiner Rückkehr von Neapel, in keine andere Verbindung eingehen wollest, zukommen lassen. Die Marquise sagte: diese Erklärung, liebste Mutter, kann ich ihm geben; ich fürchte nur, daß sie ihn nicht beruhigen, und uns verwickeln wird. Das sei meine Sorge! erwiderte die Mutter, mit lebhafter Freude; und sah sich nach dem Kommandanten um. Lorenzo! fragte sie, was meinst du? und machte Anstalten, sich vom Sitz zu erheben. Der Kommandant, der alles gehört hatte, stand am Fenster, sah auf die Straße hinaus, und sagte nichts. Der Forstmeister versicherte, daß er, mit dieser unschädlichen Erklärung, den Grafen aus dem Hause zu schaffen, sich anheischig mache. Nun so macht! macht! macht! rief der Vater, indem er sich umkehrte: ich muß mich diesem Russen schon zum zweitenmal ergeben! – Hierauf sprang die Mutter auf, küßte ihn und die Tochter, und fragte, indem der Vater über ihre Geschäftigkeit lächelte, wie man dem Grafen jetzt diese Erklärung augenblicklich hinterbringen solle? Man beschloß, auf den Vorschlag des Forstmeisters, ihn bitten zu lassen, sich, falls er noch nicht entkleidet sei, gefälligst auf einen Augenblick zur Familie zu verfügen. Er werde gleich die Ehre haben zu erscheinen! ließ der Graf antworten, und kaum war der Kammerdiener mit dieser Meldung zurück, als er schon selbst, mit Schritten, die die Freude beflügelte, ins Zimmer trat, und zu den Füßen der Marquise, in der allerlebhaftesten Rührung niedersank. Der Kommandant wollte etwas sagen: doch er, indem er aufstand, versetzte, er wisse genug! küßte ihm und der Mutter die Hand, umarmte den Bruder, und bat nur um die Gefälligkeit, ihm sogleich zu einem Reisewagen zu verhelfen. Die Marquise, obschon von diesem Auftritt bewegt, sagte doch: ich fürchte nicht, Herr Graf, daß Ihre rasche Hoffnung Sie zu weit – Nichts! Nichts! versetzte der Graf; es ist nichts geschehen, wenn die Erkundigungen, die Sie über mich einziehen mögen, dem Gefühl widersprechen, das mich zu Ihnen in dies Zimmer zurückberief. Hierauf umarmte der Kommandant ihn auf das herzlichste, der Forstmeister bot ihm sogleich seinen eigenen Reisewagen an, ein Jäger flog auf die Post, Kurierpferde auf Prämien zu bestellen, und Freude war bei dieser Abreise, wie noch niemals bei einem Empfang. Er hoffe, sagte der Graf, die Depeschen in B... einzuholen, von wo er jetzt einen näheren Weg nach Neapel, als über M... einschlagen würde; in Neapel würde er sein Möglichstes tun, die fernere Geschäftsreise nach Konstantinopel abzulehnen; und da er, auf den äußersten Fall, entschlossen wäre, sich krank anzugeben, so versicherte er, daß wenn nicht unvermeidliche Hindernisse ihn abhielten, er in Zeit von vier bis sechs Wochen unfehlbar wieder in M... sein würde. Hierauf meldete sein Jäger, daß der Wagen angespannt, und alles zur Abreise bereit sei. Der Graf nahm seinen Hut, trat vor die Marquise, und ergriff ihre Hand. Nun denn, sprach er, Julietta, so bin ich einigermaßen beruhigt; und legte seine Hand in die ihrige; obschon es mein sehnlichster Wunsch war, mich noch vor meiner Abreise mit Ihnen zu vermählen. Vermählen! riefen alle Mitglieder der Familie aus. Vermählen, wiederholte der Graf, küßte der Marquise die Hand, und versicherte, da diese fragte, ob er von Sinnen sei: es würde ein Tag kommen, wo sie ihn verstehen würde! Die Familie wollte auf ihn böse werden; doch er nahm gleich auf das wärmste von allen Abschied, bat sie, über diese Äußerung nicht weiter nachzudenken, und reiste ab. Mehrere Wochen, in welchen die Familie, mit sehr verschiedenen Empfindungen, auf den Ausgang dieser sonderbaren Sache gespannt war, verstrichen. Der Kommandant empfing vom General K..., dem Onkel des Grafen, eine höfliche Zuschrift; der Graf selbst schrieb aus Neapel; die Erkundigungen, die man über ihn einzog, sprachen ziemlich zu seinem Vorteil; kurz, man hielt die Verlobung schon für so gut, wie abgemacht: als sich die Kränklichkeiten der Marquise, mit größerer Lebhaftigkeit, als jemals, wieder einstellten. Sie bemerkte eine unbegreifliche Veränderung ihrer Gestalt. Sie entdeckte sich mit völliger Freimütigkeit ihrer Mutter, und sagte, sie wisse nicht, was sie von ihrem Zustand denken solle. Die Mutter, welche so sonderbare Zufälle für die Gesundheit ihrer Tochter äußerst besorgt machten, verlangte, daß sie einen Arzt zu Rate ziehe. Die Marquise, die durch ihre Natur zu siegen hoffte, sträubte sich dagegen; sie brachte mehrere Tage noch, ohne dem Rat der Mutter zu folgen, unter den empfindlichsten Leiden zu: bis Gefühle, immer wiederkehrend und von so wunderbarer Art, sie in die lebhafteste Unruhe stürzten. Sie ließ einen Arzt rufen, der das Vertrauen ihres Vaters besaß, nötigte ihn, da gerade die Mutter abwesend war, auf den Diwan nieder, und eröffnete ihm, nach einer kurzen Einleitung, scherzend, was sie von sich glaube. Der Arzt warf einen forschenden Blick auf sie; schwieg noch, nachdem er eine genaue Untersuchung vollendet hatte, eine Zeitlang: und antwortete dann mit einer sehr ernsthaften Miene, daß die Frau Marquise ganz richtig urteile. Nachdem er sich auf die Frage der Dame, wie er dies verstehe, ganz deutlich erklärt, und mit einem Lächeln, das er nicht unterdrücken konnte, gesagt hatte, daß sie ganz gesund sei, und keinen Arzt brauche, zog die Marquise, und sah ihn sehr streng von der Seite an, die Klingel, und bat ihn, sich zu entfernen. Sie äußerte halblaut, als ob er der Rede nicht wert wäre, vor sich nieder murmelnd: daß sie nicht Lust hätte, mit ihm über Gegenstände dieser Art zu scherzen. Der Doktor erwiderte empfindlich: er müsse wünschen, daß sie immer zum Scherz so wenig aufgelegt gewesen wäre, wie jetzt; nahm Stock und Hut, und machte Anstalten, sich sogleich zu empfehlen. Die Marquise versicherte, daß sie von diesen Beleidigungen ihren Vater unterrichten würde. Der Arzt antwortete, daß er seine Aussage vor Gericht beschwören könne: öffnete die Tür, verneigte sich, und wollte das Zimmer verlassen. Die Marquise fragte, da er noch einen Handschuh, den er hatte fallen lassen, von der Erde aufnahm: und die Möglichkeit davon, Herr Doktor? Der Doktor erwiderte, daß er ihr die letzten Gründe der Dinge nicht werde zu erklären brauchen; verneigte sich ihr noch einmal, und ging ab. Die Marquise stand, wie vom Donner gerührt. Sie raffte sich auf, und wollte zu ihrem Vater eilen; doch der sonderbare Ernst des Mannes, von dem sie sich beleidigt sah, lähmte alle ihre Glieder. Sie warf sich in der größten Bewegung auf den Diwan nieder. Sie durchlief, gegen sich selbst mißtrauisch, alle Momente des verflossenen Jahres, und hielt sich für verrückt, wenn sie an den letzten dachte. Endlich erschien die Mutter; und auf die bestürzte Frage, warum sie so unruhig sei? erzählte ihr die Tochter, was ihr der Arzt soeben eröffnet hatte. Frau von G... nannte ihn einen Unverschämten und Nichtswürdigen, und bestärkte die Tochter in dem Entschluß, diese Beleidigung dem Vater zu entdecken. Die Marquise versicherte, daß es sein völliger Ernst gewesen sei, und daß er entschlossen scheine, dem Vater ins Gesicht seine rasende Behauptung zu wiederholen. Frau von G... fragte, nicht wenig erschrocken, ob sie denn an die Möglichkeit eines solchen Zustandes glaube? Eher, antwortete die Marquise, daß die Gräber befruchtet werden, und sich dem Schoße der Leichen eine Geburt entwickeln wird! Nun, du liebes wunderliches Weib, sagte die Obristin, indem sie sie fest an sich drückte: was beunruhigt dich denn? Wenn dein Bewußtsein dich rein spricht: wie kann dich ein Urteil, und wäre es das einer ganzen Konsulta von Ärzten, nur kümmern? Ob das seinige aus Irrtum, ob es aus Bosheit entsprang: gilt es dir nicht völlig gleichviel? Doch schicklich ist es, daß wir es dem Vater entdecken. – O Gott! sagte die Marquise, mit einer konvulsivischen Bewegung: wie kann ich mich beruhigen. Hab ich nicht mein eignes, innerliches, mir nur allzuwohlbekanntes Gefühl gegen mich? Würd ich nicht, wenn ich in einer andern meine Empfindung wüßte, von ihr selbst urteilen, daß es damit seine Richtigkeit habe? Es ist entsetzlich, versetzte die Obristin. Bosheit! Irrtum! fuhr die Marquise fort. Was kann dieser Mann, der uns bis auf den heutigen Tag schätzenswürdig erschien, für Gründe haben, mich auf eine so mutwillige und niederträchtige Art zu kränken? Mich, die ihn nie beleidigt hatte? Die ihn mit Vertrauen, und dem Vorgefühl zukünftiger Dankbarkeit, empfing? Bei der er, wie seine ersten Worte zeugten, mit dem reinen und unverfälschten Willen erschien, zu helfen, nicht Schmerzen, grimmigere, als ich empfand, erst zu erregen? Und wenn ich in der Notwendigkeit der Wahl, fuhr sie fort, während die Mutter sie unverwandt ansah, an einen Irrtum glauben wollte: ist es wohl möglich, daß ein Arzt, auch nur von mittelmäßiger Geschicklichkeit, in solchem Falle irre? – Die Obristin sagte ein wenig spitz: und gleichwohl muß es doch notwendig eins oder das andere gewesen sein. Ja! versetzte die Marquise, meine teuerste Mutter, indem sie ihr, mit dem Ausdruck der gekränkten Würde, hochrot im Gesicht glühend, die Hand küßte: das muß es! Obschon die Umstände so außerordentlich sind, daß es mir erlaubt ist, daran zu zweifeln. Ich schwöre, weil es doch einer Versicherung bedarf, daß mein Bewußtsein, gleich dem meiner Kinder ist; nicht reiner, Verehrungswürdigste, kann das Ihrige sein. Gleichwohl bitte ich Sie, mir eine Hebamme rufen zu lassen, damit ich mich von dem, was ist, überzeuge, und gleichviel alsdann, was es sei, beruhige. Eine Hebamme! rief Frau von G... mit Entwürdigung. Ein reines Bewußtsein, und eine Hebamme! Und die Sprache ging ihr aus. Eine Hebamme, meine teuerste Mutter, wiederholte die Marquise, indem sie sich auf Knieen vor ihr niederließ; und das augenblicklich, wenn ich nicht wahnsinnig werden soll. O sehr gern, versetzte die Obristin; nur bitte ich, das Wochenlager nicht in meinem Hause zu halten. Und damit stand sie auf, und wollte das Zimmer verlassen. Die Marquise, ihr mit ausgebreiteten Armen folgend, fiel ganz auf das Gesicht nieder, und umfaßte ihre Kniee. Wenn irgend ein unsträfliches Leben, rief sie, mit der Beredsamkeit des Schmerzes, ein Leben, nach Ihrem Muster geführt, mir ein Recht auf Ihre Achtung gibt, wenn irgend ein mütterliches Gefühl auch nur, so lange meine Schuld nicht sonnenklar entschieden ist, in Ihrem Busen für mich spricht: so verlassen Sie mich in diesen entsetzlichen Augenblicken nicht. – Was ist es, das dich beunruhigt? fragte die Mutter. Ist es weiter nichts, als der Ausspruch des Arztes? Weiter nichts, als dein innerliches Gefühl? Nichts weiter, meine Mutter, versetzte die Marquise, und legte ihre Hand auf die Brust. Nichts, Julietta? fuhr die Mutter fort. Besinne dich. Ein Fehltritt, so unsäglich er mich schmerzen würde, er ließe sich, und ich müßte ihn zuletzt verzeihn; doch wenn du, um einem mütterlichen Verweis auszuweichen, ein Märchen von der Umwälzung der Weltordnung ersinnen, und gotteslästerliche Schwüre häufen könntest, um es meinem, dir nur allzugerngläubigen, Herzen aufzubürden: so wäre das schändlich; ich würde dir niemals wieder gut werden. – Möge das Reich der Erlösung einst so offen vor mir liegen, wie meine Seele vor Ihnen, rief die Marquise. Ich verschwieg Ihnen nichts, meine Mutter. – Diese Äußerung, voll Pathos getan, erschütterte die Mutter. O Himmel! rief sie: mein liebenswürdiges Kind! Wie rührst du mich! Und hob sie auf, und küßte sie, und drückte sie an ihre Brust. Was denn, in aller Welt, fürchtest du? Komm, du bist sehr krank. Sie wollte sie in ein Bett führen. Doch die Marquise, welcher die Tränen häufig flossen, versicherte, daß sie sehr gesund wäre, und daß ihr gar nichts fehle, außer jenem sonderbaren und unbegreiflichen Zustand. – Zustand! rief die Mutter wieder; welch ein Zustand? Wenn dein Gedächtnis über die Vergangenheit so sicher ist, welch ein Wahnsinn der Furcht ergriff dich? Kann ein innerliches Gefühl denn, das doch nur dunkel sich regt, nicht trügen? Nein! Nein! sagte die Marquise, es trügt mich nicht! Und wenn Sie die Hebamme rufen lassen wollen, so werden Sie hören, daß das Entsetzliche, mich Vernichtende, wahr ist. Komm, meine liebste Tochter, sagte Frau von G..., die für ihren Verstand zu fürchten anfing. Komm, folge mir, und lege dich zu Bett. Was meintest du, daß dir der Arzt gesagt hat? Wie dein Gesicht glüht! Wie du an allen Gliedern so zitterst! Was war es schon, das dir der Arzt gesagt hat? Und damit zog sie die Marquise, ungläubig nunmehr an den ganzen Auftritt, den sie ihr erzählt hatte, mit sich fort. – Die Marquise sagte: Liebe! Vortreffliche! indem sie mit weinenden Augen lächelte. Ich bin meiner Sinne mächtig. Der Arzt hat mir gesagt, daß ich in gesegneten Leibesumständen bin. Lassen Sie die Hebamme rufen: und sobald sie sagt, daß es nicht wahr ist, bin ich wieder ruhig. Gut, gut! erwiderte die Obristin, die ihre Angst unterdrückte. Sie soll gleich kommen; sie soll gleich, wenn du dich von ihr willst auslachen lassen, erscheinen, und dir sagen, daß du eine Träumerin, und nicht recht klug bist. Und damit zog sie die Klingel, und schickte augenblicklich einen ihrer Leute, der die Hebamme rufe. Die Marquise lag noch, mit unruhig sich hebender Brust, in den Armen ihrer Mutter, als diese Frau erschien, und die Obristin ihr, an welcher seltsamen Vorstellung ihre Tochter krank liege, eröffnete. Die Frau Marquise schwöre, daß sie sich tugendhaft verhalten habe, und gleichwohl halte sie, von einer unbegreiflichen Empfindung getäuscht, für nötig, daß eine sachverständige Frau ihren Zustand untersuche. Die Hebamme, während sie sich von demselben unterrichtete, sprach von jungem Blut und der Arglist der Welt; äußerte, als sie ihr Geschäft vollendet hatte, dergleichen Fälle wären ihr schon vorgekommen; die jungen Witwen, die in ihre Lage kämen, meinten alle auf wüsten Inseln gelebt zu haben; beruhigte inzwischen die Frau Marquise, und versicherte sie, daß sich der muntere Korsar, der zur Nachtzeit gelandet, schon finden würde. Bei diesen Worten fiel die Marquise in Ohnmacht. Die Obristin, die ihr mütterliches Gefühl nicht überwältigen konnte, brachte sie zwar, mit Hülfe der Hebamme, wieder ins Leben zurück. Doch die Entrüstung siegte, da sie erwacht war. Julietta! rief die Mutter mit dem lebhaftesten Schmerz. Willst du dich mir entdecken, willst du den Vater mir nennen? Und schien noch zur Versöhnung geneigt. Doch als die Marquise sagte, daß sie wahnsinnig werden würde, sprach die Mutter, indem sie sich vom Diwan erhob: geh! geh! du bist nichtswürdig! Verflucht sei die Stunde, da ich dich gebar! und verließ das Zimmer. Die Marquise, der das Tageslicht von neuem schwinden wollte, zog die Geburtshelferin vor sich nieder, und legte ihr Haupt heftig zitternd an ihre Brust. Sie fragte, mit gebrochener Stimme, wie denn die Natur auf ihren Wegen walte? Und ob die Möglichkeit einer unwissentlichen Empfängnis sei? – Die Hebamme lächelte, machte ihr das Tuch los, und sagte, das würde ja doch der Frau Marquise Fall nicht sein. Nein, nein, antwortete die Marquise, sie habe wissentlich empfangen, sie wolle nur im allgemeinen wissen, ob diese Erscheinung im Reiche der Natur sei? Die Hebamme versetzte, daß dies, außer der heiligen Jungfrau, noch keinem Weibe auf Erden zugestoßen wäre. Die Marquise zitterte immer heftiger. Sie glaubte, daß sie augenblicklich niederkommen würde, und bat die Geburtshelferin, indem sie sich mit krampfhafter Beängstigung an sie schloß, sie nicht zu verlassen. Die Hebamme beruhigte sie. Sie versicherte, daß das Wochenbett noch beträchtlich entfernt wäre, gab ihr auch die Mittel an, wie man, in solchen Fällen, dem Leumund der Welt ausweichen könne, und meinte, es würde noch alles gut werden. Doch da diese Trostgründe der unglücklichen Dame völlig wie Messerstiche durch die Brust fuhren, so sammelte sie sich, sagte, sie befände sich besser, und bat ihre Gesellschafterin sich zu entfernen. Kaum war die Hebamme aus dem Zimmer, als ihr ein Schreiben von der Mutter gebracht ward, in welchem diese sich so ausließ: »Herr von G... wünsche, unter den obwaltenden Umständen, daß sie sein Haus verlasse. Er sende ihr hierbei die über ihr Vermögen lautenden Papiere, und hoffe daß ihm Gott den Jammer ersparen werde, sie wieder zu sehen.« – Der Brief war inzwischen von Tränen benetzt; und in einem Winkel stand ein verwischtes Wort: diktiert. – Der Marquise stürzte der Schmerz aus den Augen. Sie ging, heftig über den Irrtum ihrer Eltern weinend, und über die Ungerechtigkeit, zu welcher diese vortrefflichen Menschen verführt wurden, nach den Gemächern ihrer Mutter. Es hieß, sie sei bei ihrem Vater; sie wankte nach den Gemächern ihres Vaters. Sie sank, als sie die Türe verschlossen fand, mit jammernder Stimme, alle Heiligen zu Zeugen ihrer Unschuld anrufend, vor derselben nieder. Sie mochte wohl schon einige Minuten hier gelegen haben, als der Forstmeister daraus hervortrat, und zu ihr mit flammendem Gesicht sagte: sie höre daß der Kommandant sie nicht sehen wolle. Die Marquise rief: mein liebster Bruder! unter vielem Schluchzen; drängte sich ins Zimmer, und rief: mein teuerster Vater! und streckte die Arme nach ihm aus. Der Kommandant wandte ihr, bei ihrem Anblick, den Rücken zu, und eilte in sein Schlafgemach. Er rief, als sie ihn dahin verfolgte, hinweg! und wollte die Türe zuwerfen; doch da sie, unter Jammern und Flehen, daß er sie schließe, verhinderte, so gab er plötzlich nach und eilte, während die Marquise zu ihm hineintrat, nach der hintern Wand. Sie warf sich ihm, der ihr den Rücken zugekehrt hatte, eben zu Füßen, und umfaßte zitternd seine Kniee, als ein Pistol, das er ergriffen hatte, in dem Augenblick, da er es von der Wand herabriß, losging, und der Schuß schmetternd in die Decke fuhr. Herr meines Lebens! rief die Marquise, erhob sich leichenblaß von ihren Knieen, und eilte aus seinen Gemächern wieder hinweg. Man soll sogleich anspannen, sagte sie, indem sie in die ihrigen trat; setzte sich, matt bis in den Tod, auf einen Sessel nieder, zog ihre Kinder eilfertig an, und ließ die Sachen einpacken. Sie hatte eben ihr Kleinstes zwischen den Knieen, und schlug ihm noch ein Tuch um, um nunmehr, da alles zur Abreise bereit war, in den Wagen zu steigen: als der Forstmeister eintrat, und auf Befehl des Kommandanten die Zurücklassung und Überlieferung der Kinder von ihr forderte. Dieser Kinder? fragte sie; und stand auf. Sag deinem unmenschlichen Vater, daß er kommen, und mich niederschießen, nicht aber mir meine Kinder entreißen könne! Und hob, mit dem ganzen Stolz der Unschuld gerüstet, ihre Kinder auf, trug sie ohne daß der Bruder gewagt hätte, sie anzuhalten, in den Wagen, und fuhr ab. Durch diese schöne Anstrengung mit sich selbst bekannt gemacht, hob sie sich plötzlich, wie an ihrer eigenen Hand, aus der ganzen Tiefe, in welche das Schicksal sie herabgestürzt hatte, empor. Der Aufruhr, der ihre Brust zerriß, legte sich, als sie im Freien war, sie küßte häufig die Kinder, diese ihre liebe Beute, und mit großer Selbstzufriedenheit gedachte sie, welch einen Sieg sie, durch die Kraft ihres schuldfreien Bewußtseins, über ihren Bruder davon getragen hatte. Ihr Verstand, stark genug, in ihrer sonderbaren Lage nicht zu reißen, gab sich ganz unter der großen, heiligen und unerklärlichen Einrichtung der Welt gefangen. Sie sah die Unmöglichkeit ein, ihre Familie von ihrer Unschuld zu überzeugen, begriff, daß sie sich darüber trösten müsse, falls sie nicht untergehen wolle, und wenige Tage nur waren nach ihrer Ankunft in V... verflossen, als der Schmerz ganz und gar dem heldenmütigen Vorsatz Platz machte, sich mit Stolz gegen die Anfälle der Welt zu rüsten. Sie beschloß, sich ganz in ihr Innerstes zurückzuziehen, sich, mit ausschließendem Eifer, der Erziehung ihrer beiden Kinder zu widmen, und des Geschenks, das ihr Gott mit dem dritten gemacht hatte, mit voller mütterlichen Liebe zu pflegen. Sie machte Anstalten, in wenig Wochen, sobald sie ihre Niederkunft überstanden haben würde, ihren schönen, aber durch die lange Abwesenheit ein wenig verfallenen Landsitz wieder herzustellen; saß in der Gartenlaube, und dachte, während sie kleine Mützen, und Strümpfe für kleine Beine strickte, wie sie die Zimmer bequem verteilen würde; auch, welches sie mit Büchern füllen, und in welchem die Staffelei am schicklichsten stehen würde. Und so war der Zeitpunkt, da der Graf F... von Neapel wiederkehren sollte, noch nicht abgelaufen, als sie schon völlig mit dem Schicksal, in ewig klösterlicher Eingezogenheit zu leben, vertraut war. Der Türsteher erhielt Befehl, keinen Menschen im Hause vorzulassen. Nur der Gedanke war ihr unerträglich, daß dem jungen Wesen, das sie in der größten Unschuld und Reinheit empfangen hatte, und dessen Ursprung, eben weil er geheimnisvoller war, auch göttlicher zu sein schien, als der anderer Menschen, ein Schandfleck in der bürgerlichen Gesellschaft ankleben sollte. Ein sonderbares Mittel war ihr eingefallen, den Vater zu entdecken: ein Mittel, bei dem sie, als sie es zuerst dachte, das Strickzeug selbst vor Schrecken aus der Hand fallen ließ. Durch ganze Nächte, in unruhiger Schlaflosigkeit durchwacht, ward es gedreht und gewendet um sich an seine ihr innerstes Gefühl verletzende, Natur zu gewöhnen. Immer noch sträubte sie sich, mit dem Menschen, der sie so hintergangen hatte, in irgend ein Verhältnis zu treten: indem sie sehr richtig schloß, daß derselbe doch, ohne alle Rettung, zum Auswurf seiner Gattung gehören müsse, und, auf welchem Platz der Welt man ihn auch denken wolle, nur aus dem zertretensten und unflätigsten Schlamm derselben, hervorgegangen sein könne. Doch da das Gefühl ihrer Selbständigkeit immer lebhafter in ihr ward, und sie bedachte, daß der Stein seinen Wert behält, er mag auch eingefaßt sein, wie man wolle, so griff sie eines Morgens, da sich das junge Leben wieder in ihr regte, ein Herz, und ließ jene sonderbare Aufforderung in die Intelligenzblätter von M... rücken, die man am Eingang dieser Erzählung gelesen hat. Der Graf F..., den unvermeidliche Geschäfte in Neapel aufhielten, hatte inzwischen zum zweitenmal an die Marquise geschrieben, und sie aufgefordert, es möchten fremde Umstände eintreten, welche da wollten, ihrer, ihm gegebenen, stillschweigenden Erklärung getreu zu bleiben. Sobald es ihm geglückt war, seine fernere Geschäftsreise nach Konstantinopel abzulehnen, und es seine übrigen Verhältnisse gestatteten, ging er augenblicklich von Neapel ab, und kam auch richtig, nur wenige Tage nach der von ihm bestimmten Frist, in M... an. Der Kommandant empfing ihn mit einem verlegenen Gesicht, sagte, daß ein notwendiges Geschäft ihn aus dem Hause nötige, und forderte den Forstmeister auf, ihn inzwischen zu unterhalten. Der Forstmeister zog ihn auf sein Zimmer, und fragte ihn, nach einer kurzen Begrüßung, ob er schon wisse, was sich während seiner Abwesenheit in dem Hause des Kommandanten zugetragen habe. Der Graf antwortete, mit einer flüchtigen Blässe: nein. Hierauf unterrichtete ihn der Forstmeister von der Schande, die die Marquise über die Familie gebracht hatte, und gab ihm die Geschichtserzählung dessen, was unsre Leser soeben erfahren haben. Der Graf schlug sich mit der Hand vor die Stirn. Warum legte man mir so viele Hindernisse in den Weg! rief er in der Vergessenheit seiner. Wenn die Vermählung erfolgt wäre: so wäre alle Schmach und jedes Unglück uns erspart! Der Forstmeister fragte, indem er ihn anglotzte, ob er rasend genug wäre, zu wünschen, mit dieser Nichtswürdigen vermählt zu sein? Der Graf erwiderte, daß sie mehr wert wäre, als die ganze Welt, die sie verachtete; daß ihre Erklärung über ihre Unschuld vollkommnen Glauben bei ihm fände; und daß er noch heute nach V... gehen, und seinen Antrag bei ihr wiederholen würde. Er ergriff auch sogleich seinen Hut, empfahl sich dem Forstmeister, der ihn für seiner Sinne völlig beraubt hielt, und ging ab. Er bestieg ein Pferd und sprengte nach V... hinaus. Als er am Tore abgestiegen war, und in den Vorplatz treten wollte, sagte ihm der Türsteher, daß die Frau Marquise keinen Menschen spräche. Der Graf fragte, ob diese, für Fremde getroffene, Maßregel auch einem Freund des Hauses gälte; worauf jener antwortete, daß er von keiner Ausnahme wisse, und bald darauf, auf eine zweideutige Art hinzusetzte: ob er vielleicht der Graf F... wäre? Der Graf erwiderte, nach einem forschenden Blick, nein; und äußerte, zu seinem Bedienten gewandt, doch so, daß jener es hören konnte, er werde, unter solchen Umständen, in einem Gasthofe absteigen, und sich bei der Frau Marquise schriftlich anmelden. Sobald er inzwischen dem Türsteher aus den Augen war, bog er um eine Ecke, und umschlich die Mauer eines weitläufigen Gartens, der sich hinter dem Hause ausbreitete. Er trat durch eine Pforte, die er offen fand, in den Garten, durchstrich die Gänge desselben, und wollte eben die hintere Rampe hinaufsteigen, als er, in einer Laube, die zur Seite lag, die Marquise, in ihrer lieblichen und geheimnisvollen Gestalt, an einem kleinen Tischchen emsig arbeiten sah. Er näherte sich ihr so, daß sie ihn nicht früher erblicken konnte, als bis er am Eingang der Laube, drei kleine Schritte von ihren Füßen, stand. Der Graf F...! sagte die Marquise, als sie die Augen aufschlug, und die Röte der Überraschung überflog ihr Gesicht. Der Graf lächelte, blieb noch eine Zeitlang, ohne sich im Eingang zu rühren, stehen; setzte sich dann, mit so bescheidener Zudringlichkeit, als sie nicht zu erschrecken nötig war, neben ihr nieder, und schlug, ehe sie noch, in ihrer sonderbaren Lage, einen Entschluß gefaßt hatte, seinen Arm sanft um ihren lieben Leib. Von wo, Herr Graf, ist es möglich, fragte die Marquise – und sah schüchtern vor sich auf die Erde nieder. Der Graf sagte: von M..., und drückte sie ganz leise an sich; durch eine hintere Pforte, die ich offen fand. Ich glaubte auf Ihre Verzeihung rechnen zu dürfen, und trat ein. Hat man Ihnen denn in M... nicht gesagt –? – fragte sie, und rührte noch kein Glied in seinen Armen. Alles, geliebte Frau, versetzte der Graf; doch von Ihrer Unschuld völlig überzeugt – Wie! rief die Marquise, indem sie aufstand, und sich loswickelte; und Sie kommen gleichwohl? – Der Welt zum Trotz, fuhr er fort, indem er sie festhielt, und Ihrer Familie zum Trotz, und dieser lieblichen Erscheinung sogar zum Trotz; wobei er einen glühenden Kuß auf ihre Brust drückte. – Hinweg! rief die Marquise – So überzeugt, sagte er, Julietta, als ob ich allwissend wäre, als ob meine Seele in deiner Brust wohnte – Die Marquise rief: Lassen Sie mich! Ich komme, schloß er – und ließ sie nicht – meinen Antrag zu wiederholen, und das Los der Seligen, wenn Sie mich erhören wollen, von Ihrer Hand zu empfangen. Lassen Sie mich augenblicklich! rief die Marquise; ich befehls Ihnen! riß sich gewaltsam aus seinen Armen, und entfloh. Geliebte! Vortreffliche! flüsterte er, indem er wieder aufstand, und ihr folgte. – Sie hören! rief die Marquise, und wandte sich, und wich ihm aus. Ein einziges, heimliches, geflüstertes –! sagte der Graf, und griff hastig nach ihrem glatten, ihm entschlüpfenden Arm. – Ich will nichts wissen, versetzte die Marquise, stieß ihn heftig vor die Brust zurück, eilte auf die Rampe, und verschwand. Er war schon halb auf die Rampe gekommen, um sich, es koste, was es wolle, bei ihr Gehör zu verschaffen, als die Tür vor ihm zuflog, und der Riegel heftig, mit verstörter Beeiferung, vor seinen Schritten zurasselte. Unschlüssig, einen Augenblick, was unter solchen Umständen zu tun sei, stand er, und überlegte, ob er durch ein, zur Seite offen stehendes Fenster einsteigen, und seinen Zweck, bis er ihn erreicht, verfolgen solle; doch so schwer es ihm auch in jedem Sinne war, umzukehren, diesmal schien es die Notwendigkeit zu erfordern, und grimmig erbittert über sich, daß er sie aus seinen Armen gelassen hatte, schlich er die Rampe hinab, und verließ den Garten, um seine Pferde aufzusuchen. Er fühlte daß der Versuch, sich an ihrem Busen zu erklären, für immer fehlgeschlagen sei, und ritt schrittweis, indem er einen Brief überlegte, den er jetzt zu schreiben verdammt war, nach M... zurück. Abends, da er sich, in der übelsten Laune von der Welt, bei einer öffentlichen Tafel eingefunden hatte, traf er den Forstmeister an, der ihn auch sogleich befragte, ob er seinen Antrag in V... glücklich angebracht habe? Der Graf antwortete kurz: nein! und war sehr gestimmt, ihn mit einer bitteren Wendung abzufertigen; doch um der Höflichkeit ein Genüge zu tun, setzte er nach einer Weile hinzu: er habe sich entschlossen, sich schriftlich an sie zu wenden, und werde damit in kurzem ins Reine sein. Der Forstmeister sagte: er sehe mit Bedauern, daß seine Leidenschaft für die Marquise ihn seiner Sinne beraube. Er müsse ihm inzwischen versichern, daß sie bereits auf dem Wege sei, eine andere Wahl zu treffen; klingelte nach den neuesten Zeitungen, und gab ihm das Blatt, in welchem die Aufforderung derselben an den Vater ihres Kindes eingerückt war. Der Graf durchlief, indem ihm das Blut ins Gesicht schoß, die Schrift. Ein Wechsel von Gefühlen durchkreuzte ihn. Der Forstmeister fragte, ob er nicht glaube, daß die Person, die die Frau Marquise suche, sich finden werde? – Unzweifelhaft! versetzte der Graf, indessen er mit ganzer Seele über dem Papier lag, und den Sinn desselben gierig verschlang. Darauf nachdem er einen Augenblick, während er das Blatt zusammenlegte, an das Fenster getreten war, sagte er: nun ist es gut! nun weiß ich, was ich zu tun habe! kehrte sich sodann um; und fragte den Forstmeister noch, auf eine verbindliche Art, ob man ihn bald wiedersehen werde; empfahl sich ihm, und ging, völlig ausgesöhnt mit seinem Schicksal, fort. – Inzwischen waren in dem Hause des Kommandanten die lebhaftesten Auftritte vorgefallen. Die Obristin war über die zerstörende Heftigkeit ihres Gatten und über die Schwäche, mit welcher sie sich, bei der tyrannischen Verstoßung der Tochter, von ihm hatte unterjochen lassen, äußerst erbittert. Sie war, als der Schuß in des Kommandanten Schlafgemach fiel, und die Tochter aus demselben hervorstürzte, in eine Ohnmacht gesunken, aus der sie sich zwar bald wieder erholte; doch der Kommandant hatte, in dem Augenblick ihres Erwachens, weiter nichts gesagt, als, es täte ihm leid, daß sie diesen Schrecken umsonst gehabt, und das abgeschossene Pistol auf einen Tisch geworfen. Nachher, da von der Abforderung der Kinder die Rede war, wagte sie schüchtern, zu erklären, daß man zu einem solchen Schritt kein Recht habe; sie bat mit einer, durch die gehabte Anwandlung, schwachen und rührenden Stimme, heftige Auftritte im Hause zu vermeiden; doch der Kommandant erwiderte weiter nichts, als, indem er sich zum Forstmeister wandte, vor Wut schäumend: geh! und schaff sie mir! Als der zweite Brief des Grafen F... ankam, hatte der Kommandant befohlen, daß er nach V... zur Marquise herausgeschickt werden solle, welche ihn, wie man nachher durch den Boten erfuhr, bei Seite gelegt, und gesagt hatte, es wäre gut. Die Obristin, der in der ganzen Begebenheit so vieles, und besonders die Geneigtheit der Marquise, eine neue, ihr ganz gleichgültige Vermählung einzugehen, dunkel war, suchte vergebens, diesen Umstand zur Sprache zu bringen. Der Kommandant bat immer, auf eine Art, die einem Befehle gleich sah, zu schweigen; versicherte, indem er einst, bei einer solchen Gelegenheit, ein Porträt herabnahm, das noch von ihr an der Wand hing, daß er sein Gedächtnis ihrer ganz zu vertilgen wünsche; und meinte, er hätte keine Tochter mehr. Drauf erschien der sonderbare Aufruf der Marquise in den Zeitungen. Die Obristin, die auf das lebhafteste darüber betroffen war, ging mit dem Zeitungsblatt, das sie von dem Kommandanten erhalten hatte, in sein Zimmer, wo sie ihn an einem Tisch arbeitend fand, und fragte ihn, was er in aller Welt davon halte? Der Kommandant sagte, indem er fortschrieb: o! sie ist unschuldig. Wie! rief Frau von G..., mit dem alleräußersten Erstaunen: unschuldig? Sie hat es im Schlaf getan, sagte der Kommandant, ohne aufzusehen. Im Schlafe! versetzte Frau von G... Und ein so ungeheurer Vorfall wäre –? Die Närrin! rief der Kommandant, schob die Papiere über einander, und ging weg. Am nächsten Zeitungstage las die Obristin, da beide beim Frühstück saßen, in einem Intelligenzblatt, das eben ganz feucht von der Presse kam, folgende Antwort: »Wenn die Frau Marquise von O.... sich, am 3ten ... 11 Uhr morgens, im Hause des Herrn von G..., ihres Vaters, einfinden will: so wird sich derjenige, den sie sucht, ihr daselbst zu Füßen werfen.« – Der Obristin verging, ehe sie noch auf die Hälfte dieses unerhörten Artikels gekommen war, die Sprache; sie überflog das Ende, und reichte das Blatt dem Kommandanten dar. Der Obrist durchlas das Blatt dreimal, als ob er seinen eignen Augen nicht traute. Nun sage mir, um des Himmels willen, Lorenzo, rief die Obristin, was hältst du davon? O die Schändliche! versetzte der Kommandant, und stand auf; o die verschmitzte Heuchlerin! Zehnmal die Schamlosigkeit einer Hündin, mit zehnfacher List des Fuchses gepaart, reichen noch an die ihrige nicht! Solch eine Miene! Zwei solche Augen! Ein Cherub hat sie nicht treuer! – und jammerte und konnte sich nicht beruhigen. Aber was in aller Welt, fragte die Obristin, wenn es eine List ist, kann sie damit bezwecken? – Was sie damit bezweckt? Ihre nichtswürdige Betrügerei, mit Gewalt will sie sie durchsetzen, erwiderte der Obrist. Auswendig gelernt ist sie schon, die Fabel, die sie uns beide, sie und er, am Dritten 11 Uhr morgens hier aufbürden wollen. Mein liebes Töchterchen, soll ich sagen, das wußte ich nicht, wer konnte das denken, vergib mir, nimm meinen Segen, und sei wieder gut. Aber die Kugel dem, der am Dritten morgens über meine Schwelle tritt! Es müßte denn schicklicher sein, ihn mir durch Bedienten aus dem Hause zu schaffen. – Frau von G... sagte, nach einer nochmaligen Überlesung des Zeitungsblattes, daß wenn sie, von zwei unbegreiflichen Dingen, einem, Glauben beimessen solle, sie lieber an ein unerhörtes Spiel des Schicksals, als an diese Niederträchtigkeit ihrer sonst so vortrefflichen Tochter glauben wolle. Doch ehe sie noch vollendet hatte, rief der Kommandant schon: tu mir den Gefallen und schweig! und verließ das Zimmer. Es ist mir verhaßt, wenn ich nur davon höre. Wenige Tage nachher erhielt der Kommandant, in Beziehung auf diesen Zeitungsartikel, einen Brief von der Marquise, in welchem sie ihn, da ihr die Gnade versagt wäre, in seinem Hause erscheinen zu dürfen, auf eine ehrfurchtsvolle und rührende Art bat, denjenigen, der sich am Dritten morgens bei ihm zeigen würde, gefälligst zu ihr nach V... hinauszuschicken. Die Obristin war gerade gegenwärtig, als der Kommandant diesen Brief empfing; und da sie auf seinem Gesicht deutlich bemerkte, daß er in seiner Empfindung irre geworden war: denn welch ein Motiv jetzt, falls es eine Betrügerei war, sollte er ihr unterlegen, da sie auf seine Verzeihung gar keine Ansprüche zu machen schien? so rückte sie, dadurch dreist gemacht, mit einem Plan hervor, den sie schon lange, in ihrer von Zweifeln bewegten Brust, mit sich herum getragen hatte. Sie sagte, während der Obrist noch, mit einer nichtssagenden Miene, in das Papier hineinsah: sie habe einen Einfall. Ob er ihr erlauben wolle, auf einen oder zwei Tage, nach V... hinauszufahren? Sie werde die Marquise, falls sie wirklich denjenigen, der ihr durch die Zeitungen, als ein Unbekannter, geantwortet, schon kenne, in eine Lage zu versetzen wissen, in welcher sich ihre Seele verraten müßte, und wenn sie die abgefeimteste Verräterin wäre. Der Kommandant erwiderte, indem er, mit einer plötzlich heftigen Bewegung, den Brief zerriß: sie wisse, daß er mit ihr nichts zu schaffen haben wolle, und er verbiete ihr, in irgend eine Gemeinschaft mit ihr zu treten. Er siegelte die zerrissenen Stücke ein, schrieb eine Adresse an die Marquise, und gab sie dem Boten, als Antwort, zurück. Die Obristin, durch diesen hartnäckigen Eigensinn, der alle Möglichkeit der Aufklärung vernichtete, heimlich erbittert, beschloß ihren Plan jetzt, gegen seinen Willen, auszuführen. Sie nahm einen von den Jägern des Kommandanten, und fuhr am nächstfolgenden Morgen, da ihr Gemahl noch im Bette lag, mit demselben nach V... hinaus. Als sie am Tore des Landsitzes angekommen war, sagte ihr der Türsteher, daß niemand bei der Frau Marquise vorgelassen würde. Frau von G... antwortete, daß sie von dieser Maßregel unterrichtet wäre, daß er aber gleichwohl nur gehen, und die Obristin von G... bei ihr anmelden möchte. Worauf dieser versetzte, daß dies zu nichts helfen würde, indem die Frau Marquise keinen Menschen auf der Welt spräche. Frau von G... antwortete, daß sie von ihr gesprochen werden würde, indem sie ihre Mutter wäre, und daß er nur nicht länger säumen, und sein Geschäft verrichten möchte. Kaum aber war noch der Türsteher zu diesem, wie er meinte, gleichwohl vergeblichen Versuche ins Haus gegangen, als man schon die Marquise daraus hervortreten, nach dem Tore eilen, und sich auf Knieen vor dem Wagen der Obristin niederstürzen sah. Frau von G... stieg, von ihrem Jäger unterstützt, aus, und hob die Marquise, nicht ohne einige Bewegung, vom Boden auf. Die Marquise drückte sich, von Gefühlen überwältigt, tief auf ihre Hand hinab, und führte sie, indem ihr die Tränen häufig flossen, ehrfurchtsvoll in die Zimmer ihres Hauses. Meine teuerste Mutter! rief sie, nachdem sie ihr den Diwan angewiesen hatte, und noch vor ihr stehen blieb, und sich die Augen trocknete: welch ein glücklicher Zufall ist es, dem ich Ihre, mir unschätzbare Erscheinung verdanke? Frau von G... sagte, indem sie ihre Tochter vertraulich faßte, sie müsse ihr nur sagen, daß sie komme, sie wegen der Härte, mit welcher sie aus dem väterlichen Hause verstoßen worden sei, um Verzeihung zu bitten. Verzeihung! fiel ihr die Marquise ins Wort, und wollte ihre Hände küssen. Doch diese, indem sie den Handkuß vermied, fuhr fort: denn nicht nur, daß die, in den letzten öffentlichen Blättern eingerückte, Antwort auf die bewußte Bekanntmachung, mir sowohl als dem Vater, die Überzeugung von deiner Unschuld gegeben hat; so muß ich dir auch eröffnen, daß er sich selbst schon, zu unserm großen und freudigen Erstaunen, gestern im Hause gezeigt hat. Wer hat sich –? fragte die Marquise, und setzte sich bei ihrer Mutter nieder; – welcher er selbst hat sich gezeigt –? und Erwartung spannte jede ihrer Mienen. Er, erwiderte Frau von G..., der Verfasser jener Antwort, er persönlich selbst, an welchen dein Aufruf gerichtet war. – Nun denn, sagte die Marquise, mit unruhig arbeitender Brust: wer ist es? Und noch einmal: wer ist es? – Das, erwiderte Frau von G..., möchte ich dich erraten lassen. Denn denke, daß sich gestern, da wir beim Tee sitzen, und eben das sonderbare Zeitungsblatt lesen, ein Mensch, von unsrer genauesten Bekanntschaft, mit Gebärden der Verzweiflung ins Zimmer stürzt, und deinem Vater, und bald darauf auch mir, zu Füßen fällt. Wir, unwissend, was wir davon denken sollen, fordern ihn auf, zu reden. Darauf spricht er: sein Gewissen lasse ihm keine Ruhe; er sei der Schändliche, der die Frau Marquise betrogen, er müsse wissen, wie man sein Verbrechen beurteile, und wenn Rache über ihn verhängt werden solle, so komme er, sich ihr selbst darzubieten. Aber wer? wer? wer? versetzte die Marquise. Wie gesagt, fuhr Frau von G... fort, ein junger, sonst wohlerzogener Mensch, dem wir eine solche Nichtswürdigkeit niemals zugetraut hätten. Doch erschrecken wirst du nicht, meine Tochter, wenn du erfährst, daß er von niedrigem Stande, und von allen Forderungen, die man sonst an deinen Gemahl machen dürfte, entblößt ist. Gleichviel, meine vortreffliche Mutter, sagte die Marquise, er kann nicht ganz unwürdig sein, da er sich Ihnen früher als mir, zu Füßen geworfen hat. Aber, wer? wer? Sagen Sie mir nur: wer? Nun denn, versetzte die Mutter, es ist Leopardo, der Jäger, den sich der Vater jüngst aus Tirol verschrieb, und den ich, wenn du ihn wahrnahmst, schon mitgebracht habe, um ihn dir als Bräutigam vorzustellen. Leopardo, der Jäger! rief die Marquise, und drückte ihre Hand, mit dem Ausdruck der Verzweiflung, vor die Stirn. Was erschreckt dich? fragte die Obristin. Hast du Gründe, daran zu zweifeln? – Wie? Wo? Wann? fragte die Marquise verwirrt. Das, antwortete jene, will er nur dir anvertrauen. Scham und Liebe, meinte er, machten es ihm unmöglich, sich einer andern hierüber zu erklären, als dir. Doch wenn du willst, so öffnen wir das Vorzimmer, wo er, mit klopfendem Herzen, auf den Ausgang wartet; und du magst sehen, ob du ihm sein Geheimnis, indessen ich abtrete, entlockst. – Gott, mein Vater! rief die Marquise; ich war einst in der Mittagshitze eingeschlummert, und sah ihn von meinem Diwan gehen, als ich erwachte! – Und damit legte sie ihre kleinen Hände vor ihr in Scham erglühendes Gesicht. Bei diesen Worten sank die Mutter auf Knieen vor ihr nieder. O meine Tochter! rief sie; o du Vortreffliche! und schlug die Arme um sie. Und o ich Nichtswürdige! und verbarg das Antlitz in ihren Schoß. Die Marquise fragte bestürzt: was ist Ihnen, meine Mutter? Denn begreife, fuhr diese fort, o du Reinere als Engel sind, daß von allem, was ich dir sagte, nichts wahr ist; daß meine verderbte Seele an solche Unschuld nicht, als von der du umstrahlt bist, glauben konnte, und daß ich dieser schändlichen List erst bedurfte, um mich davon zu überzeugen. Meine teuerste Mutter, rief die Marquise, und neigte sich voll froher Rührung zu ihr herab, und wollte sie aufheben. Jene versetzte darauf: nein, eher nicht von deinen Füßen weich ich, bis du mir sagst, ob du mir die Niedrigkeit meines Verhaltens, du Herrliche, Überirdische, verzeihen kannst. Ich Ihnen verzeihen, meine Mutter! Stehen Sie auf, rief die Marquise, ich beschwöre Sie – Du hörst, sagte Frau von G..., ich will wissen, ob du mich noch lieben, und so aufrichtig verehren kannst, als sonst? Meine angebetete Mutter! rief die Marquise, und legte sich gleichfalls auf Knieen vor ihr nieder; Ehrfurcht und Liebe sind nie aus meinem Herzen gewichen. Wer konnte mir, unter so unerhörten Umständen, Vertrauen schenken? Wie glücklich bin ich, daß Sie von meiner Unsträflichkeit überzeugt sind! Nun denn, versetzte Frau von G..., indem sie, von ihrer Tochter unterstützt, aufstand: so will ich dich auf Händen tragen, mein liebstes Kind. Du sollst bei mir dein Wochenlager halten; und wären die Verhältnisse so, daß ich einen jungen Fürsten von dir erwartete, mit größerer Zärtlichkeit nicht und Würdigkeit könnt ich dein pflegen. Die Tage meines Lebens nicht mehr von deiner Seite weich ich. Ich biete der ganzen Welt Trotz; ich will keine andre Ehre mehr, als deine Schande; wenn du mir nur wieder gut wirst, und der Härte nicht, mit welcher ich dich verstieß, mehr gedenkst. Die Marquise suchte sie mit Liebkosungen und Beschwörungen ohne Ende zu trösten; doch der Abend kam heran, und Mitternacht schlug, ehe es ihr gelang. Am folgenden Tage, da sich der Affekt der alten Dame, der ihr während der Nacht eine Fieberhitze zugezogen hatte, ein wenig gelegt hatte, fuhren Mutter und Tochter und Enkel, wie im Triumph, wieder nach M... zurück. Sie waren äußerst vergnügt auf der Reise, scherzten über Leopardo, den Jäger, der vorn auf dem Bock saß; und die Mutter sagte zur Marquise, sie bemerke, daß sie rot würde, so oft sie seinen breiten Rücken ansähe. Die Marquise antwortete, mit einer Regung, die halb ein Seufzer, halb ein Lächeln war: wer weiß, wer zuletzt noch am Dritten 11 Uhr morgens bei uns erscheint! – Drauf, je mehr man sich M... näherte, je ernsthafter stimmten sich wieder die Gemüter, in der Vorahndung entscheidender Auftritte, die ihnen noch bevorstanden. Frau von G..., die sich von ihren Plänen nichts merken ließ, führte ihre Tochter, da sie vor dem Hause ausgestiegen waren, wieder in ihre alten Zimmer ein; sagte, sie möchte es sich nur bequem machen, sie würde gleich wieder bei ihr sein, und schlüpfte ab. Nach einer Stunde kam sie mit einem ganz erhitzten Gesicht wieder. Nein, solch ein Thomas! sprach sie mit heimlich vergnügter Seele; solch ein ungläubiger Thomas! Hab ich nicht eine Seigerstunde gebraucht, ihn zu überzeugen. Aber nun sitzt er, und weint. Wer? fragte die Marquise. Er, antwortete die Mutter. Wer sonst, als wer die größte Ursache dazu hat. Der Vater doch nicht? rief die Marquise. Wie ein Kind, erwiderte die Mutter; daß ich, wenn ich mir nicht selbst hätte die Tränen aus den Augen wischen müssen, gelacht hätte, so wie ich nur aus der Türe heraus war. Und das wegen meiner? fragte die Marquise, und stand auf; und ich sollte hier –? Nicht von der Stelle! sagte Frau von G... Warum diktierte er mir den Brief! Hier sucht er dich auf, wenn er mich, so lange ich lebe, wiederfinden will. Meine teuerste Mutter, flehte die Marquise – Unerbittlich! fiel ihr die Obristin ins Wort. Warum griff er nach der Pistole. – Aber ich beschwöre Sie – Du sollst nicht, versetzte Frau von G..., indem sie die Tochter wieder auf ihren Sessel niederdrückte. Und wenn er nicht heut vor Abend noch kommt, zieh ich morgen mit dir weiter. Die Marquise nannte dies Verfahren hart und ungerecht. Doch die Mutter erwiderte: Beruhige dich – denn eben hörte sie jemand von weitem heranschluchzen: er kömmt schon! Wo? fragte die Marquise, und horchte. Ist wer hier draußen vor der Tür; dies heftige –? Allerdings, versetzte Frau von G... Er will, daß wir ihm die Türe öffnen. Lassen Sie mich! rief die Marquise, und riß sich vom Stuhl empor. Doch: wenn du mir gut bist, Julietta, versetzte die Obristin, so bleib; und in dem Augenblick trat auch der Kommandant schon, das Tuch vor das Gesicht haltend, ein. Die Mutter stellte sich breit vor ihre Tochter, und kehrte ihm den Rücken zu. Mein teuerster Vater! rief die Marquise, und streckte ihre Arme nach ihm aus. Nicht von der Stelle, sagte Frau von G..., du hörst! Der Kommandant stand in der Stube und weinte. Er soll dir abbitten, fuhr Frau von G... fort. Warum ist er so heftig! Und warum ist er so hartnäckig! Ich liebe ihn, aber dich auch; ich ehre ihn, aber dich auch. Und muß ich eine Wahl treffen, so bist du vortrefflicher, als er, und ich bleibe bei dir. Der Kommandant beugte sich ganz krumm, und heulte, daß die Wände erschallten. Aber mein Gott! rief die Marquise, gab der Mutter plötzlich nach, und nahm ihr Tuch, ihre eigenen Tränen fließen zu lassen. Frau von G... sagte: – er kann nur nicht sprechen! und wich ein wenig zur Seite aus. Hierauf erhob sich die Marquise, umarmte den Kommandanten, und bat ihn, sich zu beruhigen. Sie weinte selbst heftig. Sie fragte ihn, ob er sich nicht setzen wolle? sie wollte ihn auf einen Sessel niederziehen; sie schob ihm einen Sessel hin, damit er sich darauf setze: doch er antwortete nicht; er war nicht von der Stelle zu bringen; er setzte sich auch nicht, und stand bloß, das Gesicht tief zur Erde gebeugt, und weinte. Die Marquise sagte, indem sie ihn aufrecht hielt, halb zur Mutter gewandt: er werde krank werden; die Mutter selbst schien, da er sich ganz konvulsivisch gebärdete, ihre Standhaftigkeit verlieren zu wollen. Doch da der Kommandant sich endlich, auf die wiederholten Anforderungen der Tochter, niedergesetzt hatte, und diese ihm, mit unendlichen Liebkosungen, zu Füßen gesunken war: so nahm sie wieder das Wort, sagte, es geschehe ihm ganz recht, er werde nun wohl zur Vernunft kommen, entfernte sich aus dem Zimmer, und ließ sie allein. Sobald sie draußen war, wischte sie sich selbst die Tränen ab, dachte, ob ihm die heftige Erschütterung, in welche sie ihn versetzt hatte, nicht doch gefährlich sein könnte, und ob es wohl ratsam sei, einen Arzt rufen zu lassen? Sie kochte ihm für den Abend alles, was sie nur Stärkendes und Beruhigendes aufzutreiben wußte, in der Küche zusammen, bereitete und wärmte ihm das Bett, um ihn sogleich hineinzulegen, sobald er nur, an der Hand der Tochter, erscheinen würde, und schlich, da er immer noch nicht kam, und schon die Abendtafel gedeckt war, dem Zimmer der Marquise zu, um doch zu hören, was sich zutrage? Sie vernahm, da sie mit sanft an die Tür gelegtem Ohr horchte, ein leises, eben verhallendes Gelispel, das, wie es ihr schien, von der Marquise kam; und, wie sie durchs Schlüsselloch bemerkte, saß sie auch auf des Kommandanten Schoß, was er sonst in seinem Leben nicht zugegeben hatte. Drauf endlich öffnete sie die Tür, und sah nun – und das Herz quoll ihr vor Freuden empor: die Tochter still, mit zurückgebeugtem Nacken, die Augen fest geschlossen, in des Vaters Armen liegen; indessen dieser, auf dem Lehnstuhl sitzend, lange, heiße und lechzende Küsse, das große Auge voll glänzender Tränen, auf ihren Mund drückte: gerade wie ein Verliebter! Die Tochter sprach nicht, er sprach nicht; mit über sie gebeugtem Antlitz saß er, wie über das Mädchen seiner ersten Liebe, und legte ihr den Mund zurecht, und küßte sie. Die Mutter fühlte sich, wie eine Selige; ungesehen, wie sie hinter seinem Stuhle stand, säumte sie, die Lust der himmelfrohen Versöhnung, die ihrem Hause wieder geworden war, zu stören. Sie nahte sich dem Vater endlich, und sah ihn, da er eben wieder mit Fingern und Lippen in unsäglicher Lust über den Mund seiner Tochter beschäftigt war, sich um den Stuhl herumbeugend, von der Seite an. Der Kommandant schlug, bei ihrem Anblick, das Gesicht schon wieder ganz kraus nieder, und wollte etwas sagen; doch sie rief: o was für ein Gesicht ist das! küßte es jetzt auch ihrerseits in Ordnung, und machte der Rührung durch Scherzen ein Ende. Sie lud und führte beide, die wie Brautleute gingen, zur Abendtafel, an welcher der Kommandant zwar sehr heiter war, aber noch von Zeit zu Zeit schluchzte, wenig aß und sprach, auf den Teller niedersah, und mit der Hand seiner Tochter spielte. Nun galt es, beim Anbruch des nächsten Tages, die Frage: wer nur, in aller Welt, morgen um 11 Uhr sich zeigen würde; denn morgen war der gefürchtete Dritte. Vater und Mutter, und auch der Bruder, der sich mit seiner Versöhnung eingefunden hatte, stimmten unbedingt, falls die Person nur von einiger Erträglichkeit sein würde, für Vermählung; alles, was nur immer möglich war, sollte geschehen, um die Lage der Marquise glücklich zu machen. Sollten die Verhältnisse derselben jedoch so beschaffen sein, daß sie selbst dann, wenn man ihnen durch Begünstigungen zu Hülfe käme, zu weit hinter den Verhältnissen der Marquise zurückblieben, so widersetzten sich die Eltern der Heirat; sie beschlossen, die Marquise nach wie vor bei sich zu behalten, und das Kind zu adoptieren. Die Marquise hingegen schien willens, in jedem Falle, wenn die Person nur nicht ruchlos wäre, ihr gegebenes Wort in Erfüllung zu bringen, und dem Kinde, es koste was es wolle, einen Vater zu verschaffen. Am Abend fragte die Mutter, wie es denn mit dem Empfang der Person gehalten werden solle? Der Kommandant meinte, daß es am schicklichsten sein würde, wenn man die Marquise um 11 Uhr allein ließe. Die Marquise hingegen bestand darauf, daß beide Eltern, und auch der Bruder, gegenwärtig sein möchten, indem sie keine Art des Geheimnisses mit dieser Person zu teilen haben wolle. Auch meinte sie, daß dieser Wunsch sogar in der Antwort derselben, dadurch, daß sie das Haus des Kommandanten zur Zusammenkunft vorgeschlagen, ausgedrückt scheine; ein Umstand, um dessentwillen ihr gerade diese Antwort, wie sie frei gestehen müsse, sehr gefallen habe. Die Mutter bemerkte die Unschicklichkeit der Rollen, die der Vater und der Bruder dabei zu spielen haben würden, bat die Tochter, die Entfernung der Männer zuzulassen, wogegen sie in ihren Wunsch willigen, und bei dem Empfang der Person gegenwärtig sein wolle. Nach einer kurzen Besinnung der Tochter ward dieser letzte Vorschlag endlich angenommen. Drauf nun erschien, nach einer, unter den gespanntesten Erwartungen zugebrachten, Nacht der Morgen des gefürchteten Dritten. Als die Glocke eilf Uhr schlug, saßen beide Frauen, festlich, wie zur Verlobung angekleidet, im Besuchzimmer; das Herz klopfte ihnen, daß man es gehört haben würde, wenn das Geräusch des Tages geschwiegen hätte. Der eilfte Glockenschlag summte noch, als Leopardo, der Jäger, eintrat, den der Vater aus Tirol verschrieben hatte. Die Weiber erblaßten bei diesem Anblick. Der Graf F..., sprach er, ist vorgefahren, und läßt sich anmelden. Der Graf F...! riefen beide zugleich, von einer Art der Bestürzung in die andre geworfen. Die Marquise rief: Verschließt die Türen! Wir sind für ihn nicht zu Hause; stand auf, das Zimmer gleich selbst zu verriegeln, und wollte eben den Jäger, der ihr im Wege stand, hinausdrängen, als der Graf schon, in genau demselben Kriegsrock, mit Orden und Waffen, wie er sie bei der Eroberung des Forts getragen hatte, zu ihr eintrat. Die Marquise glaubte vor Verwirrung in die Erde zu sinken; sie griff nach einem Tuch, das sie auf dem Stuhl hatte liegen lassen, und wollte eben in ein Seitenzimmer entfliehn; doch Frau von G..., indem sie die Hand derselben ergriff, rief: Julietta –! und wie erstickt von Gedanken, ging ihr die Sprache aus. Sie heftete die Augen fest auf den Grafen und wiederholte: ich bitte dich, Julietta! indem sie sie nach sich zog: wen erwarten wir denn –? Die Marquise rief, indem sie sich plötzlich wandte: nun? doch ihn nicht –? und schlug mit einem Blick funkelnd, wie ein Wetterstrahl, auf ihn ein, indessen Blässe des Todes ihr Antlitz überflog. Der Graf hatte ein Knie vor ihr gesenkt; die rechte Hand lag auf seinem Herzen, das Haupt sanft auf seine Brust gebeugt, lag er, und blickte hochglühend vor sich nieder, und schwieg. Wen sonst, rief die Obristin mit beklemmter Stimme, wen sonst, wir Sinnberaubten, als ihn –? Die Marquise stand starr über ihm, und sagte: ich werde wahnsinnig werden, meine Mutter! Du Törin, erwiderte die Mutter, zog sie zu sich, und flüsterte ihr etwas in das Ohr. Die Marquise wandte sich, und stürzte, beide Hände vor das Gesicht, auf den Sofa nieder. Die Mutter rief: Unglückliche! Was fehlt dir? Was ist geschehn, worauf du nicht vorbereitet warst? – Der Graf wich nicht von der Seite der Obristin; er faßte, immer noch auf seinen Knieen liegend, den äußersten Saum ihres Kleides, und küßte ihn. Liebe! Gnädige! Verehrungswürdigste! flüsterte er: eine Träne rollte ihm die Wangen herab. Die Obristin sagte: stehn Sie auf, Herr Graf, stehn Sie auf! Trösten Sie jene; so sind wir alle versöhnt, so ist alles vergeben und vergessen. Der Graf erhob sich weinend. Er ließ sich von neuem vor der Marquise nieder, er faßte leise ihre Hand, als ob sie von Gold wäre, und der Duft der seinigen sie trüben könnte. Doch diese –: gehn Sie! gehn Sie! gehn Sie! rief sie, indem sie aufstand; auf einen Lasterhaften war ich gefaßt, aber auf keinen – – - Teufel! öffnete, indem sie ihm dabei, gleich einem Pestvergifteten, auswich, die Tür des Zimmers, und sagte: ruft den Obristen! Julietta! rief die Obristin mit Erstaunen. Die Marquise blickte, mit tötender Wildheit, bald auf den Grafen, bald auf die Mutter ein; ihre Brust flog, ihr Antlitz loderte: eine Furie blickt nicht schrecklicher. Der Obrist und der Forstmeister kamen. Diesem Mann, Vater, sprach sie, als jene noch unter dem Eingang waren, kann ich mich nicht vermählen! griff in ein Gefäß mit Weihwasser, das an der hinteren Tür befestigt war, besprengte, in einem großen Wurf, Vater und Mutter und Bruder damit, und verschwand. Der Kommandant, von dieser seltsamen Erscheinung betroffen, fragte, was vorgefallen sei; und erblaßte, da er, in diesem entscheidenden Augenblick, den Grafen F... im Zimmer erblickte. Die Mutter nahm den Grafen bei der Hand und sagte: frage nicht; dieser junge Mann bereut von Herzen alles, was geschehen ist; gib deinen Segen, gib, gib: so wird sich alles noch glücklich endigen. Der Graf stand wie vernichtet. Der Kommandant legte seine Hand auf ihn; seine Augenwimpern zuckten, seine Lippen waren weiß, wie Kreide. Möge der Fluch des Himmels von diesen Scheiteln weichen! rief er: wann gedenken Sie zu heiraten? – Morgen, antwortete die Mutter für ihn, denn er konnte kein Wort hervorbringen, morgen oder heute, wie du willst; dem Herrn Grafen, der so viel schöne Beeiferung gezeigt hat, sein Vergehen wieder gut zu machen, wird immer die nächste Stunde die liebste sein. – So habe ich das Vergnügen, Sie morgen um 11 Uhr in der Augustinerkirche zu finden! sagte der Kommandant; verneigte sich gegen ihn, rief Frau und Sohn ab, um sich in das Zimmer der Marquise zu verfügen, und ließ ihn stehen. Man bemühte sich vergebens, von der Marquise den Grund ihres sonderbaren Betragens zu erfahren; sie lag im heftigsten Fieber, wollte durchaus von Vermählung nichts wissen, und bat, sie allein zu lassen. Auf die Frage: warum sie denn ihren Entschluß plötzlich geändert habe? und was ihr den Grafen gehässiger mache, als einen andern? sah sie den Vater mit großen Augen zerstreut an, und antwortete nichts. Die Obristin sprach: ob sie vergessen habe, daß sie Mutter sei? worauf sie erwiderte, daß sie, in diesem Falle, mehr an sich, als ihr Kind, denken müsse, und nochmals, indem sie alle Engel und Heiligen zu Zeugen anrief, versicherte, daß sie nicht heiraten würde. Der Vater, der sie offenbar in einem überreizten Gemütszustande sah, erklärte, daß sie ihr Wort halten müsse; verließ sie, und ordnete alles, nach gehöriger schriftlicher Rücksprache mit dem Grafen, zur Vermählung an. Er legte demselben einen Heiratskontrakt vor, in welchem dieser auf alle Rechte eines Gemahls Verzicht tat, dagegen sich zu allen Pflichten, die man von ihm fordern würde, verstehen sollte. Der Graf sandte das Blatt, ganz von Tränen durchfeuchtet, mit seiner Unterschrift zurück. Als der Kommandant am andern Morgen der Marquise dieses Papier überreichte, hatten sich ihre Geister ein wenig beruhigt. Sie durchlas es, noch im Bette sitzend, mehrere Male, legte es sinnend zusammen, öffnete es, und durchlas es wieder; und erklärte hierauf, daß sie sich um 11 Uhr in der Augustinerkirche einfinden würde. Sie stand auf, zog sich, ohne ein Wort zu sprechen, an, stieg, als die Glocke schlug, mit allen Ihrigen in den Wagen, und fuhr dahin ab. Erst an dem Portal der Kirche war es dem Grafen erlaubt, sich an die Familie anzuschließen. Die Marquise sah, während der Feierlichkeit, starr auf das Altarbild; nicht ein flüchtiger Blick ward dem Manne zuteil, mit welchem sie die Ringe wechselte. Der Graf bot ihr, als die Trauung vorüber war, den Arm; doch sobald sie wieder aus der Kirche heraus waren, verneigte sich die Gräfin vor ihm: der Kommandant fragte, ob er die Ehre haben würde, ihn zuweilen in den Gemächern seiner Tochter zu sehen, worauf der Graf etwas stammelte, das niemand verstand, den Hut vor der Gesellschaft abnahm, und verschwand. Er bezog eine Wohnung in M..., in welcher er mehrere Monate zubrachte, ohne auch nur den Fuß in des Kommandanten Haus zu setzen, bei welchem die Gräfin zurückgeblieben war. Nur seinem zarten, würdigen und völlig musterhaften Betragen überall, wo er mit der Familie in irgend eine Berührung kam, hatte er es zu verdanken, daß er, nach der nunmehr erfolgten Entbindung der Gräfin von einem jungen Sohne, zur Taufe desselben eingeladen ward. Die Gräfin, die, mit Teppichen bedeckt, auf dem Wochenbette saß, sah ihn nur auf einen Augenblick, da er unter die Tür trat, und sie von weitem ehrfurchtsvoll grüßte. Er warf unter den Geschenken, womit die Gäste den Neugebornen bewillkommten, zwei Papiere auf die Wiege desselben, deren eines, wie sich nach seiner Entfernung auswies, eine Schenkung von 20000 Rubel an den Knaben, und das andere ein Testament war, in dem er die Mutter, falls er stürbe, zur Erbin seines ganzen Vermögens einsetzte. Von diesem Tage an ward er, auf Veranstaltung der Frau von G..., öfter eingeladen; das Haus stand seinem Eintritt offen, es verging bald kein Abend, da er sich nicht darin gezeigt hätte. Er fing, da sein Gefühl ihm sagte, daß ihm von allen Seiten, um der gebrechlichen Einrichtung der Welt willen, verziehen sei, seine Bewerbung um die Gräfin, seine Gemahlin, von neuem an, erhielt, nach Verlauf eines Jahres, ein zweites Jawort von ihr, und auch eine zweite Hochzeit ward gefeiert, froher, als die erste, nach deren Abschluß die ganze Familie nach V... hinauszog. Eine ganze Reihe von jungen Russen folgte jetzt noch dem ersten; und da der Graf, in einer glücklichen Stunde, seine Frau einst fragte, warum sie, an jenem fürchterlichen Dritten, da sie auf jeden Lasterhaften gefaßt schien, vor ihm, gleich einem Teufel, geflohen wäre, antwortete sie, indem sie ihm um den Hals fiel: er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre. Ende
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    tcl.php

    schnppsl’s Alp


    linke spalte
    (25 Zeichen max. ):

    mittlere spalte
    (800 Zeichen max.):

    rechte spalte
    (100 Zeichen max.):




    test.md
    im > Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/). > geht > geht zu > hier > hier > > dort > hier > > > was >>>>? > > > wo, wieso > * bla > test > testi > test
    blabla

    blablabla

    ~blockquote~ ~~blockquote~~ Zitat Oh mein Gott - -1 - -2 * 3
    test.php
    parseFile('./test.md'); } catch ( InvalideFileException $e ) { print filter_var($e->getMessage(), FILTER_SANITIZE_STRING); } ?>
    testgev.md
    Liebe Eltern, Sie haben schon einige Informationen zur GEV Sitzung erhalten. Frau Krins und Frau Schöppe-Carstensen haben berichtet, wie es zur jetzigen Testsituation kam, und was die Lehrer in unserem Sinn umsetzen können. Der Senat kam mit den Tests viel zu spät, die Tests waren zuwenig, und die Anweisungen waren sehr ungenau. Vorschläge von Frau Krins wurden zurückgewiesen und ihr mit Disziplinarmaßnahmen gedroht. Diese Woche testen wir dennoch zuhause. ( Also heute abend oder morgen früh, Kinder ohne Test werden nach Hause „geschickt.“ ) Die Schule entwickelt jetzt ein Konzept zum Testen, weil es ihr vorgeschrieben wurde, das verschiedene Möglichkeiten zur Umsetzung der Tests vorsieht, es muß aber in der Schule stattfinden. Frau Krins wird uns bis Mittwoch mit einem Fragen- und Antwortenbrief (FAQ) informieren. Frau Schöppe-Carstensen berichtete noch über die vielen verschiedenen Auffassungen in der Elternschaft allein in Berlin, im Westen und im Osten. Verschiedene Situationen in den Bundesländern wurden berichtet. Unser Eindruck war, daß es in Berlin nicht so gut lief. Nun einige konkrete Vorschläge: Frau Krins versuchte uns Eltern vermittels der Härtefallregel ( Kinder, die sich nicht selbst testen könnnen, dürfen zuhsuse getestet werden. ) möglichst viel Spielraum zur Art der Testung einzuräumen. Das wurde ihr vom Senat abgesprochen. Nun wird die Testung in der Schule umgesetzt. Ein Elternteil schlug vor, dass für die Härtefallregel es die Möglichkeit gibt, sich bein Kinderarzt eine kurze Notiz zu holen, wenn Ihr Kind Schwierigkeiten mit der Testung hat. Frau Krins berichtete auch, daß die Kinder insgesamt dem positiv gegenüberstehen und gut zur Mitarbeit motiviert sind. Noch ein Elternteil schlug vor, das der Weg zum Gericht offenstehe, auch mit Eilverfahren, wegen der Einhaltung der Grundrechte, körperliche Unversehrtheit Schutz der Familie und andere. Keiner wünschte sich, daß wegen der Testsituation immer weniger Kinder in der Schule sind. Bitte teilen Sie mir Ihre eventuellen Sorgen und Ängste mit, wir werden sie in die Gremien tragen. Ich möchte auch nicht, daß jemand damit allein bleibt. ( Für ein vollständiges Meinungsbild, können Sie mir auch mitteilen, wenn Sie sich weniger Sorgen machen. ) Wir Eltern tragen die Verantwortung für unsere Kinder. Auch für die weitere Konsequenz einer Impfung, müssen wir umfassend informiert sein, um uns richtig zu entscheiden. Aus meiner Erfahrung im Gesundheitswesen, Ihren Erfahrungen und Gesprächen komme ich zur Einschätzung, daß wir, jenseits der Schule, nicht gut genug informiert oder einbezogen werden. Mit freundlichem Gruß Ihr Elternverteter Klaus Wulff
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     ### Statuenhaft rund und kollossal kam Buckita Mulligana zum Geländer am Abtritt des oberen Endes der Treppe ihrer Maisonetteeigentumswohnung: sie trug das Frisierbecken, auf dem kreuzweise ein Spiegel und der Kamm lagen. Der milde Morgenwind der Querlüftung bauschte über der Balustrade neben und vor ihr einen gelben Mirókimonomantel, dessen Gürtelschlaufen leer geblieben waren und umstreichelte ihre Haut, so daß ihr alles versteifte und zusammenzog. Sie hob das Becken stramm in die Höhe zur Lampe, Morgenlicht der Fenster und stimmte an: « Introibo ad altare Dei.» Dann machte sie halt, sah die metallene Designerwendeltreppe hinab und rief zwerchfelltönend: «Conchita, komm rauf! Komm rauf, du saftiges Nonnerle!» Feierlich ging sie dann weiter und kletterte auf den runden dicken Untersetzer. Sie blickte sich um, stemmte ihr Hüftbecken vor, drückte, und segnete dreieckig und- malig den Turm, das umliegende Land und die erwachenden Berge. Dann sah sie Stephanie Dädala, verneigte sich vor ihr und schlug viele Male das Zeichen des Kreuzes, wobei sie glucksende Töne von sich gab und den Kopf bewegte. Stephanie Dädala war schlechter Laune und schläfrig; «So früh und schon so eisig durchgeknetet.» sie lehnt unten ihre Arme auf die ihr erreichbare Stelle des Handlaufs und blickte öde in das sie segnende, sich bewegende glucksende Gesicht, pferdehaft mit dem schönen Gebiss, und auf das helle, nicht gleichmäßig eichengelbe Haar, füllos plattgelegen. Buckita Mulligana sah einen Augenblick unter den Spiegel, legte ihn dann schnell wieder auf das Becken. «Ab ins Häußchen.» sagte sie streng. Im Predigerton fügte sie hinzu: «Denn liebe Gemeinde, dies ist das wahre Eucharistin: Leib und Seele, Kotzdonner, Soulsex, potz Blut und Wunden. Langsam spielen, bitte, die Musik. Schließen sie die Augen meine naturistischen Damschaften, Dämchen. Einen Augenblick! Von selbst geht's nicht mit weißen Lichtkörnchen, Materiewellen, Pünktchen und Molekeln. Silentium alle!» Sie spähte schräg in die Höhe und pfiff klingend und lange, wartete dann gespannt kurze Zeit. Zwischen ihren gleichmäßigen Zähnen schimmerten hie und da goldene Punkte Speichel. Chrysostomos. Sie trippelte lustähnlich mit ihren Füßchen, um das sehnsüchtige Schütteln, man nehme und trinke von ihr, aus der Mitte, um an ihren Brüsten zu beruhigen. Durch die Stille antworteten zwei durchdringende schrille Pfiffe. «Danke, Jungding», rief sie lebhaft. « Das genügt. Stell den Fön ab.» Sie sprang vom Pflanzuntersetzer, es wippte, und blickte ernst auf ihre Beobachterin, wobei sie ihren Schlafrock faltig um ihre Hüfte band, der Schritt lockig freistehend. Das schwarzbrauige grün- und eckigäugige Gesicht mit dem ovalen, mürrischen Kiefer erinnerte an die zeigesüchtige Schauspielerin, Geförderte einer Mäzenatin der Künste im Mittelalter. Friedliches Lächeln floss über ihre Lippen. ... Witzig, Du Dein Name Dädala, ein erwachsenes Griechenmädchen. .... ### Stephanie kam heraufgestiegen ... setzte sich auf den Untersetzer, still beobachtend, wie sie ihren Spiegel aufs Geländer setzte, den Kamm im Becken sämte, sich zackig den Scheitel legte und das Haar einschmierte. «Mein Name ist gleich absurd, Buckita die Bockige. Wir müssen unbedingt mal nach Athen - Kommt sie mit, die Fruchtige? - Ja, mein Schatz? - - usw. ## Über die Zweckmäßigkeit von Bekleidung *** ### Eine Odyssee --- Er kommt mit Käse geschmiert im Teflonzeitalter zur Welt. Als Schmiere abgewischt war, sie schützt Haut, die angeriffen werden kann von ... Hast Du Angst? Hatte ich, ein Mensch, den ich nicht kenne, fantasiert und will Panther schiessen. Ich bin keine Heldin. ... bei Stress vom ersten Schiß ins Fruchtwasser. Wie dieses Mekonium im Kind, aus Haut und Fruchtwasser verdaut wird ohne Darmbakterien, ist ein Rätsel. Der Darm ist ein Sieb, die Mutter gibt mit der Milch die vorgeschriebene, vorgeprägte Mischung aus Flora, bis das Kind lernen kann, was gut und was schlecht ist, was zuzulassen und abzuwehren ist. Es klappt, die Schmiere ist weg und nackt wie ein Tier, schwitzt es nicht, vielleicht ist es behaart. Die Mutter temperiert es, wie lange es mitmacht, bis es es übernimmmt, ist ungewiß. Zwischenzeitlich verläuft es schlimm. Seine erste Radtour mit Nacktepisoden und -poseiden macht er im Goretexzeitalter der verglühenden Spaceshuttle, halbwegs wasserdicht sind die Stiefel, atmungsaktiv nicht, er schwitzt darin. Barfuß ist er nicht, die Haut ist Vorbild im Marketing, auf seine eigene kommt er nicht. Die ersten Toten. Totenschuhe aus Papier. Seinen Vater hat er in Kleidung gezwungen, dass hätte dem gepasst, tot und nackt im Krankenhausleibchen, nein, frische neue Unterwäsche, neues Hemd, nicht fadenscheinig, neu gekauft. Die Haut als großes Organ soll was tun! Barfuß ist lustiger als nackt, Haut zu Markte tragen, Kleider machen Leute, auch Kaiser mit neuen Kleidern. Wer barfuß geht geht am Ende bloß. Das Herz tastet in bewußtloser Finsternis und Notdurft über Fußsohle den Boden. Die Welt steht Kopf. Ihm fiel auf, er schmiert oder möchte alle Körperöffnungen einschmieren. Verschließen? Aufrauhen. Er nimmt bevorzugt Erde, die ist meist nicht kalt und feucht und dämmt ein bißchen, das Gesicht läßt er aus, Auge Nase, Mund, Ohr, Kriegsbemalung kommt ihm in den Sinn. Im Winter sich auf Schnee setzend, wird klar daß die Pobacken schließen, ein eisiger Darm schmerzt. Die Zehen schließen, damit keine Feuchtigkeit hindurchdringt. Hornhaut weicht. Weiter öffnen, Achseln von Angst befreien, das riechen Hunde der hodensackbimbammelnden Kampfschlampen, die ihn verfolgen und jagen, vielleicht erschwert es die Verfolgung der Fährte, Geschlecht, Pinkel, Samen, Kerne? Schweißige Leisten, die Brustwarzen, Milch! Vorher die Pobacken, die Pobacken. Und den Darm, den Po, das Poloch, mit viel Erde, das ist unsauber, und Kälte herrscht oder Wassermangel. Die Haut das Entgiftungsorgan. Körperlich fühlt er sich angezogen, seelisch, psychisch nicht. Das kommt. Wenn er seine Angriffslust Hunde totzubeißen und Weibchen zu erschrecken akzeptiert. ### Nehmen Sie Ihren Hund weg, er greift mich an. ( Dummes Vieh, hat mich nicht kommen gehört.) - Sie! nackt! - Der Hund schnappt. - Ein Schwanzträger. - Ich hab keinen Backstein in der Tasche. - Gefüllter Hodensack Bimbam von Berlin - Reich der Hunde. Wo liegt hier der Stein? Kein Stein. Hund und er umkreisen sich auf Pfoten knurrend , drängen rückwärts den Rückzug absichernd ins Gebüsch. Angriffslustig, blutgierig. Die Kehle des anderen suchend. - Entschuldigung - Pfeif den Scheißhund zurück. - Fiffi hier. - Ich beiß zu - Der Hund, Sie Exibitionist und Sexualtäter - Ich will das Loch nicht im Bein, kein tiefes, nur den toten Scheißhund - Ich will Schmerzensgeld - Schadenersatz! Also wirds jetzt? Der Hund! - Mein Hund hat recht, er beschützt mich vor kleinen Kindern und Menschen - Und Claudia hat ihren Schäferhund nicht ohne Grund! - Fick Dich! - Fick Dich!! - Polizei!!! Mein Freund und Helfer. Fiffi Fass! Bei der nächsten Begegnung ein Stein fürs Frauchen, einen für den Hund! Und wenn es das ominipräsente Päarchen mit Hund ist? Einmauern, er will Mauern. - Ich bin nackt! - Fiffi Pfui, der Mensch ist eklig, aus, beiß ihn nicht, Du wirst nur krank. Du bist nicht geimpft. Aus! Komm! KOMM! Weg! Hier, lauf! - Verdammte Kälte, zähes Scheißbiest, hat Zähne und einen blöden zielgerichteten Instinkt, Er muss an sich arbeiten. ### Ist die See, die Natur nicht genau was Algy sie nennt: eine graue grüne Mutter. Eine rotzgrüne Bestie. Die hodensackbeissende Bestie. Die hodensackzusammenziehende Frische und Seeluft umweht ihn. Geschlecht vergeht im freien Schritt. Wo ist er laufend zehn Kilometer, zwei Stunden allein? Boden 87 und 90 Grunewald. Epi oinopa ponton Im weindunklen Havelsee. - punkt )) - [Berliner Abendblätter](ba.php) )) Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/). }}>>hier ]]> geht )) > > > was ]]>>>>! ~~?~~
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     ### Statuenhaft rund und kollossal kam die nackte Buckita Mulligana zum Geländer am Abtritt des oberen Endes der Treppe ihrer Maisonetteeigentumswohnung: sie trug ein Frisierbecken, auf dem kreuzweise ein Spiegel und ein Kamm lagen. Der milde Morgenwind der Querlüftung bauschte über der Balustrade neben und vor ihr einen gelben Mirókimonomantel, dessen Gürtelschlaufen leer geblieben waren und umstreichelte ihre Haut, so daß ihr alles erigierte und verwandelte. Sie hob das Becken in die Höhe zur Lampe, Morgenlicht der Fenster und stimmte an: « Introibo ad altare Dei.» Dann machte sie halt, sah die metallene Designerwendeltreppe hinab und rief zwerchfellresonierend: «Conchita, komm rauf! Komm rauf, du saftiges Nönnchen!» Feierlich ging sie dann weiter und kletterte auf den runden dicken Untersetzer. Sie blickte sich um, stemmte ihr eigenes Becken vor und segnete dreieckig und- malig den Turm, das umliegende Land und die erwachenden Berge. Dann sah sie Stephanie Dädala, verneigte sich vor ihr und schlug viele Male schnell das Zeichen des Kreuzes, wobei sie glucksende Töne von sich gab und den Kopf bewegte. Stephanie Dädala war schlechter Laune und schläfrig; «So früh und schon so kalt durchgeknetet.» sie lehnt unten ihre Arme auf die ihr höchst erreichbare Stelle des Handlaufs und blickte öde in das sie segnende, sich bewegende glucksende Gesicht, pferdehaft mit ihrem schönen Gebiss, und auf das helle, nicht gleichmäßig eichengelbe Haar, ohne Fülle plattgelegen. Buckita Mulligana sah einen Augenblick unter den Spiegel, legte ihn dann schnell wieder auf das Becken. «Ab ins Häußchen.» sagte sie streng. Im Predigerton fügte sie hinzu: «Denn dies liebe Gemeinde, ist das wahre Eucharistin: Leib und Seele, Kotzdonner, Soulsex, potz Blut und Wunden. Langsam spielen, bitte, die Musik. Schließen sie die Augen meine naturistischen Damschaften, Dämchen. Einen Augenblick! Von selbst geht's nicht mit diesen weißen Lichtkörnchen, Materiewellen, Pünktchen und Molekeln. Silentium alle!» Sie spähte schräg in die Höhe und pfiff klingend und lange, wartete dann gespannt kurze Zeit. Zwischen ihren gleichmäßigen Zähnen schimmerten hier und da goldene Speichelpunkte. Chrysostomos. Sie trippelte ekstatisch mit ihren Füßchen, um das beginnende sehnsüchtige Schütteln, man nehme und trinke von ihr, aus ihrer Mitte und an den Brüsten zu beruhigen. Durch die Stille antworteten zwei durchdringende schrille Pfiffe. «Danke, junges Ding», rief sie lebhaft. « Das genügt. Stell den Fön ab.» Sie sprang vom Pflanzuntersetzer und blickte ernst auf ihre Beobachterin, wobei sie ihren Schlafrock lose faltig um ihre Hüfte band, der Schritt lockig freibleibend. Das schwarzbrauige grün- und eckigäugige Gesicht mit dem ovalen, mürrischen Kiefer erinnerte an eine zeigesüchtige Schauspielerin, Geförderte einer Mäzenatin der Künste im Mittelalter. Friedliches Lächeln floss ruhig über ihre Lippen. ... Lächerlich, Dein Name Dädala, ein erwachsenes Griechenmädchen. .... ### Stephanie kam heraufgestiegen ... setzte sich auf den Untersetzer, still weiterbeobachtend, wie sie ihren Spiegel aufs Geländer setzte, den Kamm im Becken sämig gelte und sich zackig den Scheitel legte und das Haar einschmierte. «Mein Name ist genauso absurd, Buckita die Bockige. Wir müssen unbedingt mal nach Athen - Kommt sie mit, die fruchtige Nonne? - Ja, mein Schatz? - - usw. ## Über die Zweckmäßigkeit von Bekleidung *** ### Eine Odyssee --- Er kommt mit Käseschmiere bekleidet im Teflonzeitalter zur Welt. Als die Schmiere abgewischt war, sie schützt seine Haut, die angeriffen werden kann von Hast Du Angst? Hatte ich, ein Mensch, den ich nicht kenne, fantasiert und will Panther schiessen. Ich bin keine Heldin. bei Stress vom ersten Schiß ins sterilen Fruchtwasser. Wie dieses Mekonium im sterilen Kind, aus Haut und Fruchtwasser verdaut wird ohne Darmbakterien, ist ein Rätsel. Der Darm ist ein Sieb, die Mutter gibt mit der ersten Milch die vorgeschriebene, vorgeprägte Mischung aus Flora, bis das Kind selbst lernen kann, was gut und was schlecht ist, was zuzulassen und abzuwehren ist. Es klappt, die Schmiere ist weg und nackt ist es nicht wirklich, denn wie ein Tier schwitzt es nicht, vielleicht ist es noch behaart. Die Mutter temperiert es richtig, wie lange es das mitmacht, bis es es selbst übernimmmt, ist ungewiß. Zwischenzeitlich verläuft es normal schlimm. Seine erste Radtour mit Nacktepisoden und -poseiden macht er im Goretexzeitalter der verglühenden Spaceshuttle, halbwegs wasserdicht sind die Stiefel, atmungsaktiv nicht, er schwitzt darin. Barfuß ist er nicht, die Haut ist Vorbild im Marketing, auf seine eigene kommt er dabei nicht. Die ersten Toten. Totenschuhe aus Papier. Seinen Vater hat er in Kleidung gezwungen, dass hätte dem gepasst, tot und nackt oder im Krankenhausleibchen, nein, frische neue Unterwäsche, neues Hemd, nicht fadenscheinig, neu gekauft. Die Haut als großes Organ soll was tun! Barfuß ist lustiger als geil und nackt, Haut zu Markte tragen, Kleider machen Leute, auch Kaiser mit neuen Kleidern. Wer barfuß geht geht am Ende bloß. Ihm fiel auf, er schmiert oder möchte alle Körperöffnungen einschmieren. Verschließen? Er nimmt bevorzugt Erde, die ist meist nicht so kalt und feucht und dämmt sogar ein bißchen, das Gesicht läßt er aus, Auge Nase, Mund, Ohr, aber Kriegsbemalung kommt ihm in den Sinn. Im Winter sich auf Schnee setzend, wird klar daß die Pobacken schkießen, ein eisiger After schmerzt. Die Zehen schließen, damit wenig Feuchtigkeit hindurchdringt. Hornhaut weicht leider. Weiter geöffnet, Achseln von Angstschweiß befreien, das riechen die Hunde der hodensackbimbammelnden berliner Kampfschlampen, die ihn verfolgen und jagen, vielleicht erschwert es die Verfolgung der Fährte, Geschlecht selbst, Pinkel, Samen, Kerne? Schweißige Leisten, die Brustwarzen, Milch! Vorher die Pobacken, die Pobacken immer. Und den After, den Po, das Poloch, mit viel Erde, das ist vielleicht unhygienisch, und Kälte herrscht oder Wassermangel. Die Haut als Entgiftungsorgan. Körperlich fühlt er sich sehr angezogen, seelisch, psychisch nicht. Das kommt. Wenn er seine Angriffslust Hunde totzubeißen und Weibchen zu erschrecken akzeptieren wird. ### Nehmen Sie Ihren Hund weg, er greift mich an. ( Dummes Vieh, hat mich nicht kommen gehört.) - Sie sind nackt. - Der Hund schnappt. - Ein Schwanzträger. - Ich hab doch keinen Backstein in der Tasche. - Gefüllter Hodensack Bimbam von Berlin - Reich der Hunde. Wo liegt hier ein Stein? Kein Stein. Hund und er umkreisen sich auf Pfoten knurrend , drängen rückwärts den Rückzug mit absichernd ins Gebüsch. Angriffslustig, blutgierig. Die Kehle des anderen suchend. - Entschuldigung - Pfeif Deinen Scheißhund zurück, zuerst. - Fiffi hier. - Ich beiß zu - Der Hund auch, Sie Exibitionist und Sexualtäter - Ich will kein Loch im Bein, kein tiefes, nur Ihren toten Scheißhund - Ich will Schmerzensgeld - Schadenersatz! Also wirds jetzt? Der Hund! - Mein Hund hat immer recht, er beschützt mich vor kleinen Kindern und Menschen wie Ihnen. - Und Claudia hat ihren Schäferhund nicht ohne Grund! - Fick Dich! - Fick Dich!! - Polizei!!! Mein Freund und Helfer. Fiffi Fass! Bei der nächsten Begegnung ein Stein fürs Frauchen, einen für den Hund! Und wenn es das ominipräsente Päarchen mit Hund ist? Einmauern, er will Mauern. - Ich bin doch nur nackt! - Fiffi Pfui, der Mensch ist eklig, aus, beiß ihn nicht, Du wirst nur krank. Du bist nicht geimpft. Aus! Komm! KOMM! Weg! Hier, lauf! - Verdammte Kälte, zähes Scheißbiest, hat auch noch Zähne und einen blöden zielgerichteten Instinkt, Er muss an sich arbeiten. ### Ist die See, die Natur nicht genau was Algy sie nennt: eine graue grüne Mutter. Eine rotzgrüne Bestie. Die hodensackbeissende Bestie. Die hodensackzusammenziehende Frische und Seeluft umweht ihn wieder. Wo ist er laufend zehn Kilometer, zwei Stunden allein? Boden 87 und 90 Grunewald. Epi oinopa ponton Im weindunklen Havelsee. - punkt )) - [Berliner Abendblätter](ba.php) )) Geschrieben mit [StackEdit](https://stackedit.io/). }}>>hier ]]> geht )) > > > was ]]>>>>! ~~?~~